DE638928C - Fliehkraftschalter, insbesondere fuer Elektromotoren, mit in axialer Richtung schwingendem Fliehkoerper - Google Patents
Fliehkraftschalter, insbesondere fuer Elektromotoren, mit in axialer Richtung schwingendem FliehkoerperInfo
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- DE638928C DE638928C DEF78377D DEF0078377D DE638928C DE 638928 C DE638928 C DE 638928C DE F78377 D DEF78377 D DE F78377D DE F0078377 D DEF0078377 D DE F0078377D DE 638928 C DE638928 C DE 638928C
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- shaft
- ring body
- centrifugal switch
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H35/00—Switches operated by change of a physical condition
- H01H35/06—Switches operated by change of speed
- H01H35/10—Centrifugal switches
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein
Fliehkraftschalter mit einem in axialer Richtung schwingenden Fliehkörper, durch dessen
Bewegung Kontakte beeinflußt werden. Ein derartiger Fliehkraftschalter kann in Verbindung
mit einer umlaufenden Welle insbesondere für Elektromotor verwendet werden.
Soweit Fliehkraftschalter bekannt sind, haben sie den Nachteil, daß der Fliehkörper
to nicht an einer beliebigen Stelle der Welle angeordnet werden kann, vielmehr sind die bekannten
Fliehkraftschalter jeweils an den Wellenenden angebracht, so daß sich beispielsweise
bei einem Elektromotor eine vergrößerte Baulänge ergibt. Weitere Nachteile der bekannten Fliehkraftschalter bestehen
darin, daß die von ihnen beeinflußten Kontakte mit umlaufen oder daß der oder die
Fliehkörper selbst in den zu schaltenden Stromkreis eingeschlossen sind.
Nach der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, daß ein mit der Welle umlaufender
schwingender Ringkörper einen im Wellenende axial verschiebbaren Bolzen mittels eines
bewegungsschlüssig mit dem Ringkörper verbundenen radialen Stifts steuert zu dem
Zweck, den nicht mit umlaufenden Schaltkontakt zu verstellen.
Bei einem Elektromotor ist der Ringkörper erfindungsgemäß im Innern des Motorgehäuses
angeordnet, während die feststehenden Kontakte außerhalb des Lagerdeckels angebracht
sind.
Der Fliehkraftschalter nach der Erfindung weist die angegebenen Nachteile nicht auf.
Besonders vorteilhaft ist, daß der Flieh- oder Ringkörper an irgendeiner geeigneten Stelle
der Welle, also auch innerhalb eines Motorgehäuses, angeordnet werden kann, so daß die
Welle ihre ursprüngliche Länge beibehalten kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι einen Elektromotor, im mittleren Längsschnitt gezeichnet,
Fig. 2 einen mittleren Querschnitt durch den Ringkörper in seiner zur Welle senkrechten
Lage.
In einer Bohrung einer umlaufenden Welle n, im gezeichneten Beispiel eines Elektromotors,
ist ein Bolzen e axial verschiebbar gelagert, der im gezeichneten Beispiel unter
Wirkung einer Druckfeder f steht. Dieser Schaltbolzen e erstreckt sich über das WeI-lenlager
im Motorlagerdeckel ο hinaus und durch eine mit dem Lagerdeckel 0 verbundene
Isolierscheibe d hindurch in den durch eine Kappe q gebildeten Schaltraum. Innerhalb
der Kappe q befinden sich die mit der Scheibe d fest verbundenen Kontaktfedern a
und b, die sich im Punkte c berühren. Im gezeichneten Beispiel ist die Feder α bestrebt,
nach innen zu schwingen und die Kontaktstelle offen zu halten. Durch den von der
Feder / ausgeübten Druck wird jedoch die
038928
Kontaktfeder α mit der Kontaktfeder b in
Berührung gehalten. Zweckmäßig ist in <fas
vordere Ende des Schaltbolzens e ein Isolier-^ stück m eingesteckt, das mit der Kontakjijp
feder α in Berührung steht. $£&,
Mit der Welle η ist ein Ringkörper i dreip'
bar verbunden, dessen Mitte, wie aus der Zeichnung ersichtlich, doppelt konisch ausgespart
ist. Diese Aussparung ist so groß, ίο daß der eigentliche Ringkörper die Welle η
nicht berührt. Zur drehbaren Lagerung des Ringkörpers i dienen zwei im Ringkörper
gelagerte Stifte h, die beispielsweise mit Spitzen in kleine Ausnehmungen der Welle η
eingreifen. Diese Stifte h könnten beispielsweise durch Verschraubung im Ringkörper i
festgehalten sein. Da- aber jegliche Verschraubung die Gefahr einer ungewollten
Lösung mit sich bringt, so sind im gezeichneten Beispiel die Stifte h in einfachen Bohrungen
des Ringkörpers i axial verschiebbar* gelagert. und an einer apdalen Verschiebung
durch einen um den Ringkörper { gelegten Springring k verhindert. In den S'chaftbolzeh
e ist ein Stift g eingesetzt, der sich durch einen Längsschlitz r der Welle η nach außen
erstreckt und der mit seinem freien Ende in den Ringkörper i eingreift. Der Ringkörper i,
der bequem zwischen den Wicfeeiköpfen eines
ja Motors Platz findet, beansprucht so wenig
Raum, daß keinerlei Verlängerung der Motorweile notwendig ist.
In der in Fig. χ gezeichneten Ruhestellung überträgt sich- der Druck der Feder f durch
35' den Stift g auf den Ringkörper i, der die gezeichnete
Schräglage einnimmt. Läuft die Welle η um, so beginnt die Fliehkraft auf
den Ringkörper, der eine verhältnismäßig
große Masse darstellt, zu wirken und der in Fig. ι eingezeichnete Winkel <x wird mit zunehmender
Drehzahl kleiner, bis bei einer • gewissen Drehzahl der Ringkörper i seine
zur Weile η senkrechte Lage eingenommen hat. Diese Lage ist in Fig. 1 durch die Normale
N angegeben. Mit der Verkleinerung des Winkels er drückt der Ringkörper in zunehmendem
Maße auf den Stift g, was zur ; Folge hat, daß der Schaltbolzen e unter Zusammendrückung
der Feder / in die Welle η ,^sritckgeschoben wird. Die Kontaktfeder a
r.-J|$igt dieser Bewegung des Schaltbolzens e
!Infolge ihrer eigenen Federkraft, und dieKon-'
täktstelle c öffnet sich. Kommt die Welle 11
zur Ruhe, so beginnt die Feder / wieder zu wirken, und alle Teile kehren in die in Fig. 1
gezeichnete Lage zurück·.
Selbstverständlich kann die Anordnung auch so getroffen sein, daß bei umlaufender
Weite ein Kontakt c geschlossen wird.
Claims (5)
1. Fliehkraftschalter, insbesondere für Elektromotoren, mit in axialer Richtung
schwingendem Fliehkörper, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der Welle (w)
umlaufender schwingender Ringkörper (i) einen im Wellenende axial verschiebbaren
Bolzen (e) mittels eines bewegungsschlüssig mit dem Ringkörper verbundenen
radialen Stiftes (g) steuert zum Zweck, den nicht mit umlaufenden Schaltkontakt
(a, &) zu verstellen.
2. Fliehkraftschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltbolzen
(e) unter Wirkung einer innerhalb der Welle (w) angeordneten Feder steht.
3. Fliehkraftschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse
des Ringkörpers (i) aus zwei in die Welle (n) eingreifenden:, im Ringkörper
gelagerten, insbesondere durch einen Springring (F) gehaltenen Bolzen (Ti) besteht.
4. Fliehkraftschalter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkörper
(i) im Innern des Motorgehäuses und die feststehenden Kontakte (a, V) außerhalb
des Lagerdeckels (o) angeordnet sind.
5. Fliehkraftschalter nach Anspruch: 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen
(e) ganz oder nur an seinem Ende (m)
aus Isolierstoff besteht.
Hierzu. 1 Blatt ZeicHmungeir
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF78377D DE638928C (de) | 1934-11-16 | 1934-11-16 | Fliehkraftschalter, insbesondere fuer Elektromotoren, mit in axialer Richtung schwingendem Fliehkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF78377D DE638928C (de) | 1934-11-16 | 1934-11-16 | Fliehkraftschalter, insbesondere fuer Elektromotoren, mit in axialer Richtung schwingendem Fliehkoerper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE638928C true DE638928C (de) | 1936-11-25 |
Family
ID=7113063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF78377D Expired DE638928C (de) | 1934-11-16 | 1934-11-16 | Fliehkraftschalter, insbesondere fuer Elektromotoren, mit in axialer Richtung schwingendem Fliehkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE638928C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2575928A (en) * | 1951-04-28 | 1951-11-20 | Gen Electric | Motor speed governor |
| DE1004266B (de) * | 1951-06-05 | 1957-03-14 | Scintilla Ag | Einrichtung zum Einstellen der Drehzahl von Elektromotoren |
| DE1089041B (de) * | 1956-11-05 | 1960-09-15 | Gaylord Prod Inc | Drehzahlabhaengiger Schalter |
| DE1115344B (de) * | 1958-10-27 | 1961-10-19 | Elektro Motoren Feinbauwerk Gr | Fliehkraftabhaengiger Drehzahlregler fuer Elektromotoren |
| DE3504074A1 (de) * | 1985-02-07 | 1986-08-07 | C. & E. Fein Gmbh & Co, 7000 Stuttgart | Sicherheitseinrichtung fuer ein elektromotorisch angetriebenes werkzeug |
-
1934
- 1934-11-16 DE DEF78377D patent/DE638928C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2575928A (en) * | 1951-04-28 | 1951-11-20 | Gen Electric | Motor speed governor |
| DE1004266B (de) * | 1951-06-05 | 1957-03-14 | Scintilla Ag | Einrichtung zum Einstellen der Drehzahl von Elektromotoren |
| DE1089041B (de) * | 1956-11-05 | 1960-09-15 | Gaylord Prod Inc | Drehzahlabhaengiger Schalter |
| DE1115344B (de) * | 1958-10-27 | 1961-10-19 | Elektro Motoren Feinbauwerk Gr | Fliehkraftabhaengiger Drehzahlregler fuer Elektromotoren |
| DE3504074A1 (de) * | 1985-02-07 | 1986-08-07 | C. & E. Fein Gmbh & Co, 7000 Stuttgart | Sicherheitseinrichtung fuer ein elektromotorisch angetriebenes werkzeug |
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