DE638858C - Federanordnung an Magazinen fuer schnell schiessende automatische und halbautomatische Waffen - Google Patents
Federanordnung an Magazinen fuer schnell schiessende automatische und halbautomatische WaffenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/61—Magazines
- F41A9/64—Magazines for unbelted ammunition
- F41A9/65—Box magazines having a cartridge follower
- F41A9/70—Arrangements thereon for discharging, e.g. cartridge followers or discharge throats
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Federanordnung" an Magazinen für schnell schießende
automatische und halbautomatische Waffen, bei welcher eine einfache und sichere Führung mehrerer Federn ohne besondere
Umgestaltung des Magazinkastens erreicht wird, so daß die Federeinrichtung in jedes
normale Magazin ohne weiteres eingesetzt werden kann. Insbesondere bezweckt die
to Erfindung, die Schwierigkeiten beim Nachschieben
der Patronen zu beheben, die bei schnell schießenden Maschinenwaffen mit gesteigerter minutlicher Schußzahl dadurch
auftreten, daß das hintere Ende der Patronen sich zu langsam in die Bahn des Verschlußstückes
bewegt.
Gemäß der Erfindung werden zwei oder mehrere Federn, insbesondere Blattfedern,
im Magazin so angeordnet und verbunden, daß sie sich ohne besondere äußere Führungsvorrichtungen gegenseitig führen. Vorzugsweise
werden Federn miteinander gekuppelt, die verschiedene Federkonstanten und im entspannten
Zustand verschiedene Längen aufweisen. Für eine schnelle und sichere Zufuhr der Patronen aus dem Magazin in die Waffe
ist es zweckmäßig, daß die resultierende Federkraft am Zubringer der gekuppelten
Federn hinter dem Schwerpunkt der Patronen in Richtung zum Patronenboden angreift. Dies
kann beispielsweise dadurch erreicht werden, daß die an der Patronenbodenseite befindliche
Feder die stärkere ist.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Blattfedern in Richtung der
Breitseite des Magazins hintereinanderliegend angeordnet und weisen vorteilhaft die gleiche
Windungszahl auf. Die Kupplung der sich treffenden Windungsenden der Federn erfolgt
dabei nach Art eines Scharniergelenkes.
Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung wird der Angriffspunkt der resultierenden
Federkräfte des Zubringers so gelegt, daß die Patronen und besonders deren Böden schnell
vor die Kammer treten. Ferner verschiebt sich der Angriffspunkt in Richtung des
Patronenbodens in einer solchen Weise, daß während des Entladevorganges ein dem Magazininhalt und der Patronenreibung entsprechendes
Moment auf den Zubringer ausgeübt wird.
Es sind schon Zubringereinricritungen bekannt,
bei denen Hebel und ausziehbare Arme nach Art einer Nürnberger Schere angeordnet
sind. Solche Einrichtungen sind zu kompliziert und für Magazine mit hoher Patronenzahl,
die für schnell schießende Waffen erforderlich sind, ungeeignet. Ferner sind Patronenmagazine
bekannt, die zwei unabhängig voneinander wirkende Schraubenfedern besitzen. Diese Bauart läßt sich nur bei Pistolenmagazinen
für kurze, dicke Patronen anwenden. Bei langen, dünnen Patronen und Magazinen für 20 bis 30 Schuß ist die Verwendung
von Spiralfedern wegen der für einen großen Federhub erforderlichen großen
Bauhöhe der Feder und der schlechten Raumausnutzung nicht möglich, Für jede Feder ist
außerdem eine besondere Führung gegen Ausknicken erforderlich. Die miteinander gekup?·
pelten Blattfedern gemäß der Erfindung άφ'
gegen brauchen keinerlei besondere äußei>|ß
Führungsvorrichtungen, da sie sich gegen2·
sei tig stützen und führen.
Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen ίο näher erläutert.
Fig. ι und 2 stellen eine Magazinfederanordnung
gemäß der Erfindung· dar.
Fig. 3 bis 5 veranschaulichen die Wirkungsweise
der Zubringervorrichtung in Verbindung mit dem Verschlußstück. Fig. 6 zeigt die Bahn des resultierenden Angriffspunktes
der gekuppelten Federn, wobei den Federn die in den Fig. 7 und 8 dargestellten Federdiagramme
zukommen.
Fig. 9 bis 13 zeigen Ausführungsformen der Verbindung der Magazinfedern.
In dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten
Magazin liegen die Patronen in-bekannter Weise nebeneinander und werden durch den
Zubringer gegen die Magazinöffnung gedruckt, wobei die zunächst in den Lauf gelangende
Patrone bei'zurückgezogenem Verschlußstück sich gegen die seitliche Magazinlippe
legt. Der Zubringer steht unter der Wirkung von zwei in Richtung der Breitseite des Magazins hintereinanderliegenden
Blattfedern, deren in der Mitte des Magazins sich treffenden Windungen gelenkig miteinander
verbunden sind. Es ist auch möglich, gegebenenfalls mehrere hintereinanderliegende
Blattfedern zu kuppeln. Da die für Waffen; magazine in Frage kommenden Magazinfedern
stets so weich sind, daß sie nur eine ganz minimale Quersteifigkeit besitzen, so
liegen die Kraftangriffspunkte jeder einzelnen Feder stets in ihrer Mitte. Jede Feder
greift also in Richtung der Wirkungslinien F1 und F2 an dem Zubringer an. Die Federn
sind zweckmäßig verschieden stark gewählt, und zwar ist die hintere Feder die stärkere,
so daß die resultierende Federkraft am Zubringer hinter dem Schwerpunkt der Patronen,
d. h. beispielsweise um etwa 1J6 bis
1Z4 Patronenlänge, in Richtung zum Patronenboden
angreift. Da die vordere Unterstützungskante B der Patronen, d. h. der Vorderrand der Magazinlippe, wegen der
Ladebewegung der Patronen etwas vor der Magazinmitte liegt, so entsteht ein Kräftepaar,
welches die Patrone mit dem hinteren Ende in die Bahn des Verschlußstückes zu
schwenken sucht.
In den Fig. 3 bis S ist die Wirkungsweise der gekuppelten Federn erläutert. Wenn das
Verschlußstück sich in Schußstellung befindet (Fig. 3), ruht die Patrone im Magazin auf
dem Verschlußstück, wobei sie etwa parallel zur Seelenachse gerichtet ist. Das Verschlußstück
wird sodann durch den Rückstoß zu-■■.'rückgeschleudert,
und wenn es sich weit genug £$ajf'.dem Rücklauf (Fig. 4) befindet, so ist die
i^ätfonenspitze bereits in die VerschlußstückiCjiäün
getreten, und die Patrone kommt an den Vorderrand der Magazinlippe B zur Anlage.
In dem Augenblick, in dem das Verschlußstück auf seinem Rücklauf den Patronenboden
freigegeben hat (Fig. 5), muß die Federkraft F am Hebelarm α die Patrone um
ihre Querachse schwenken, damit sie auch bei A (Fig. 1) zur Auflage kommt. Die Zeit,
die für diese Bewegung zur Verfügung steht, ist bei schnell schießenden Waffen außerordentlich
kurz. Da nun die Federkraft wegen der Reibung und wegen der geforderten leichten Ladbarkeit nicht beliebig groß
gemacht werden kann, muß zur Erlangung eines starken Momentes somit der Hebelarm α
groß sein, was durch die Kupplung der verschiedenen Federn leicht erreicht wird.
Die Patronen führen bei der Ladebewegung außer der eigentlichen Zufuhrbewegung senkrecht
zur Seelenachse noch Schwenkbewegungen aus. Bei dieser Schwenkbewegung reiben die Patronen, insbesondere bei gefülltem
Magazin, aufeinander, so daß es zweckmäßig ist, den Hebelarm α um so größer zu machen,
je voller das Magazin ist. Durch die Verwendung von Federn mit verschiedenen Federkonstanten und verschiedenen Längen (Fig. 7
und 8) vor ihrer Verbindung wird erreicht, daß der Angriffspunkt der resultierenden
Federkraft am Zubringer in Richtung des Patronenbodens wandert, je voller das Magazin Ist, wie an der Linie C-C der Fig. 6
zu erkennen ist.
In den Fig. 9 bis 13 sind einige konstruktive
Ausführungsformen der Verbindung der zu kuppelnden Federn dargestellt. Die Federenden
können mit ihren Enden scharnierartig aufgebogen sein und werden durch einen BoI-zen
zusammengehalten (Fig. 9), oder sie können mit einem besonderen Scharnierteil vernietet
sein, welches um einen Scharnierteil schwingt (Fig. 13). Ist eine Feder aus Flachstahl
mit einer Feder aus Runddraht miteinander zu verbinden, so genügt es, wenn die Flachstahlfeder zu einer Öse gebogen ist, in
welcher ein Quersteg der Runddrahtfeder drehbeweglich gelagert ist (Fig. 10). Das
Verbindungsstück selbst kann auch aus einem Teil bestehen, welches in sich biegsam ist,
wobei die beiden Federenden an dem Teil befestigt werden (Fig. 11), was einer Gelenkverbindung
gleichkommt. Ferner ist die Ausbildung der Gelenkverbindung in der Weise
möglich, daß ein Federende aus Flachstahl zu einer nach außen offenen Klaue abgebogen
ist (Fig. 12), wobei die Federendenteile durch ein Niet zusammengehalten werden, in
welcher das verstärkte Ende der anderen Feder gelagert ist und in genügendem Maße
schwingen kann.
Claims (7)
1. Federanordnung an Magazinen für schnell schießende automatische und halbautomatische
Waffen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Federn mit mehreren Windungen, insbesondere
Blattfedern, in Längsrichtung des Magazins miteinander gekuppelt sind.
2. Federanordnung nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß Federn mit
verschiedenen Federkonstanten miteinander verbunden sind, wobei die an der Seite des Patronenbodens liegenden
Federn stärker sind als diejenigen an der vorderen Magazinseite.
3. Federanordnung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Windungen der Blattfedern mit ihren im Innern des Magazins liegenden Federenden
gelenkartig verbunden sind und die Federn vorzugsweise die gleiche Windungszahl aufweisen.
4. Federanordnung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verbindungsteil der Federn aus einem Bolzen besteht, um welchen von den Federn gebildete ösen oder besondere, mit
dem Federende befestigte Ösenteile greifen.
5. Federanordnung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verbindungsteil aus einem in sich biegsamen Glied besteht, welches mit den Federenden fest verbunden ist.
6. Federanordnung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das eine Federende als offene Klaue ausgebildet ist und das andere verstärkte Federende umfaßt, welches in der Klaue
frei schwingen kann. 4-5
7. Federanordnung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Federende aus Flachstahl um einen Quersteg der anderen Feder aus Runddraht
scharnierartig beweglich ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM130811D DE638858C (de) | 1935-04-23 | 1935-04-24 | Federanordnung an Magazinen fuer schnell schiessende automatische und halbautomatische Waffen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE192609X | 1935-04-23 | ||
| DEM130811D DE638858C (de) | 1935-04-23 | 1935-04-24 | Federanordnung an Magazinen fuer schnell schiessende automatische und halbautomatische Waffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE638858C true DE638858C (de) | 1936-11-24 |
Family
ID=25757417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM130811D Expired DE638858C (de) | 1935-04-23 | 1935-04-24 | Federanordnung an Magazinen fuer schnell schiessende automatische und halbautomatische Waffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE638858C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2569798A (en) * | 1942-07-07 | 1951-10-02 | Ibm | Cartridge feeding device |
| DE1172155B (de) * | 1962-03-31 | 1964-06-11 | Rheinmetall Gmbh | Magazin fuer Feuerwaffen |
-
1935
- 1935-04-24 DE DEM130811D patent/DE638858C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2569798A (en) * | 1942-07-07 | 1951-10-02 | Ibm | Cartridge feeding device |
| DE1172155B (de) * | 1962-03-31 | 1964-06-11 | Rheinmetall Gmbh | Magazin fuer Feuerwaffen |
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