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DE949455C - Ladevorrichtung fuer Handfeuerwaffen - Google Patents

Ladevorrichtung fuer Handfeuerwaffen

Info

Publication number
DE949455C
DE949455C DEW9775A DEW0009775A DE949455C DE 949455 C DE949455 C DE 949455C DE W9775 A DEW9775 A DE W9775A DE W0009775 A DEW0009775 A DE W0009775A DE 949455 C DE949455 C DE 949455C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cartridge
support means
lock chamber
loading
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW9775A
Other languages
English (en)
Inventor
Horace Will Smallwood
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Webley and Scott Ltd
Original Assignee
Webley and Scott Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Webley and Scott Ltd filed Critical Webley and Scott Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE949455C publication Critical patent/DE949455C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A15/00Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun
    • F41A15/12Cartridge extractors, i.e. devices for pulling cartridges or cartridge cases at least partially out of the cartridge chamber; Cartridge ejectors, i.e. devices for throwing the extracted cartridges or cartridge cases free of the gun for bolt-action guns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/38Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
    • F41A9/39Ramming arrangements
    • F41A9/40Ramming arrangements the breech-block itself being the rammer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 20. SEPTEMBER 1956
W 9775 XI/72 a
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ladevorrichtung· für Handfeuerwaffen, bei der die Patronen einzeln von oben eingelegt werden und das Einführen jeder Patrone in den Lauf durch federnde, an der Schließbewegung des Gleitschlosses nicht teilnehmende Stützmittel erleichtert ist.
Eine bekannte Ladevorrichtung dieser Art ist so ausgebildet, daß die eingeführte Patrone vor dem Gleitschloß auf einer Rampe ruht, die allmählich ansteigt und in federnde, stufenartig ansteigende Stützmittel übergeht, die nacheinander beim Einführen der Patrone in die Patronenkammer nach unten gedrückt werden. Diese Ladevorrichtung hat aber infolge der stufenförmig ansteigenden Stützmittel den Nachteil, daß bei einem raschen Schließen des Gleitschlosses die Patrone hochgeworfen wird, zumal die in ihrer Bewegung ansteigende Patrone schon von vornherein das Bestreben hat, sich aufzurichten, was einerseits zu (einer Beschädigung des Geschosses und anderseits zu einem Verklemmen der Patrone führen kann. Da außerdem bei dieser bekannten Vorrichtung für jede Stufe ein besonderer federbelasteter Schieber vorgesehen ist, ergeben sich zahlreiche Einzelteile, die nicht nur die Ladevorrichtung verteuern, sondern auch bei Verschmutzung nicht mehr leicht verschiebbar sind, so daß dann die Patrone nicht mehr einwandfrei geführt wird. Die bekannte Ladevorrichtung ist ferner lediglich für Kleinkalibergewehre bestimmt, deren Abmessungen denjenigen großkalibriger Gebraudaswaffen entsprechen und daher gegenüber der Patrone überdimensioniert sind.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die federnden, jedoch an der Schließbewegung nicht teilnehmenden Stützmittel zusammen mit dem die eingelegte Patrone am Rückende von unten halten-
den Patronenauszieher die Patrone in der Laufachse tragen und führen.
Während bei der bekannten Ladevorrichtung die Patrone auf einer ansteigenden Rampe ruht und daher das Bestreben hat, sich aufzurichten, ist dieser Nachteil bei der erfindungsgemäßen Ladevorrichtung beseitigt und damit der Gefahr einer Beschädigung der Patronenhülse oder gar eines Verklemmens vorgebeugt.
ίο Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung durchragen die federnden Stützmittel für die Abstützung des vorderen Teiles der Patrone die untere Wandung der Schloßkammer, wofür nahe dem vorderen Ende der Ladeöffnung Schlitze vorgesehen sind.
Es liegt auf der Hand, daß bei einer solchen Ausführung lediglich zwei Stützmittel ausreichen, die gemäß der Erfindung als auf der unteren Außenseite der Schloßkammer befestigte Fiederarme ausgebildet sind, deren freie, der Form der Patrone angepaßte Enden eine Stütz- und Führungsschiene bilden, die durch die in der unteren Wandung der Schloßkammer angeordneten Schlitze in das Innere der Schloßkammer hineinragt. Da die Stützmittel einander nicht berühren, ist die erfindungsgemäße Ladevorrichtung gegen Verschmutzung unempfindlich. Außerdem sind die ^erforderlichen Einzelteile billig herstellbar.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι stellt in Seitenansicht ein Gewehr dar, bei dem das Gewehrschloß sich in seiner die Ladeöffnung abschließenden Lage befindet und gespannt ist;
Fig. 2 ist eine entsprechende Ansicht, teilweise geschnitten, mit Gewehrschloß zurückgezogen und Ladeöffnung offen;
Fig. 3 gibt ein Teilstück der Waffe in Draufsicht wieder mit offener Ladeöffnung;
Fig. 4 ist eine Ansicht von unten, wobei die einzelnen Teile die gleiche Lage haben wie in Fig. 2;
Fig. 5 stellt die Schloßkammer dar, und zwar im Querschnitt nach Linie x-x der Fig. 2;
Fig. 6 und 7 zeigen in Einzeldarstellung die Federglieder in Seitenansicht und Draufsicht;
Fig. 8 läßt eine abgeänderte Bauweise der Federglieder erkennen.
Ba Fig. ι sind Teile des Gewehrschaftes und des Abzugsbügels der Waffe strichpunktiert !dargestellt. 9 ist die Schloßkammer 'der Waffe. Diese 'Schloßkammer hat an ihrer O'berseite nahe ihrem vorderen Ende, an dem der Gewehrlauf 10 befestigt ist, die übliche, sich in der Längsrichtung erstreckende Ladeöffnung %, durch welche die Patronen einzeln von Hand in die Schloßkammer 9 eingebracht werden, wenn der Zylinderverschluß 11 sich in seiner in Fig. 2 und 4 dargestellten zurückgezogenen Lage befindet.
Der rückwärts der Ladeöffnung ga gelegene Schloßkammerteil hat auf seiner Oberseite den üblichen Längsschlitz gc, in dem sich die am Verschluß sitzenden Nasen 1 itt bewegen, wenn er seine Bewegungen zum Öffnen und Schließen ausführt.
Die Ladeöffnung % hat am hinteren Ende zwei Einschnitte 9j, in die die Nasen 1 ia des Verschlusses 11 in Eingriff kommen, wenn dieser nach Schließen eine Teildrehung ausführt. Wie man sieht, wird hierdurch der Verschluß verriegelt.
Auf der unteren Seite der Kammer befindet sich der übliche, mit parallelen Seitenflächen versehene Längsschlitz 9^, der die Stange 12 des Ausziehers führt. Dieser ist von der üblichen Art und hat an seinem vorderen Ende die halbkreisförmige Kralle i2fl, in die sich der rückwärtige Teil der Patrone einlegt, wenn sie in die Ladekammer eingebracht wird. Das rückwärtige Ende der Auszieherstange 12 ist mit einer Nase I2j versehen, mit der das Zylinderschloß 11 in üblicher Weise zusammenarbeitet, um die Rückwärtsbewegung des Ausziehers zu bewirken, wenn der Verschluß zurückgezogen wird.
Die Auszieherstange 12 liegt auf der Oberseite einer Schiene 13, die auf der Unterseite der Kammer 9 angebracht ist und sich längs unter deren Schlitz ga erstreckt. Diese Schiene 13 ist mit ihrem vorderen Ende an der'Kammer 9 befestigt. Ihr rückwärtiges Ende trägt in üblicher Weise eine Fangnase 13a, um den Schlagbolzen gespannt zu halten, und hat eine Gelenkverbindung 14 mit einer Verdickung ι Sa, die am oberen Ende des Drückers 15 angeordnet ist. Wird der Drücker gezogen, um die Waffe abzufeuern, so arbeitet die Verdickung 15„ derart mit der Unterseite der Schloßkammer 9 zusammen, daß die Schiene 13 nach abwärts gebogen wird. Hierdurch wird die Fangnase 13^ außer Eingriff mit dem gespannten Schlagbolzen gebracht.
Die Schiene 13 steht an ihrem vorderen Ende unter dem Einfluß einer Flachfeder 16, durch die sie für gewöhnlich in ihrer angehobenen Stellung gehalten wird.
Gemäß der Erfindung sind nun Stützmittel vorgesehen, die mit dem Patronenauszieher 12 zusammenarbeiten. Hierfür sind an der Unterseite der Schloßkammer 9 der Waffe, und zwar an ihrem unter dem vorderen Ende der Öffnung ga liegenden Teil, zwei kurze Schlitze ge vorgesehen, die beiderseits des in der Schloßkammer 9 angeordneten Längsschlitzes ga liegen. Die Schlitze ge gestatten den Eintritt von Teilen in das Innere der Kammer 9, die an den vorderen Enden zweier elastischer Federglieder 17 vorgesehen sind. Letztere sind aus Stahl oder aus einem anderen elastischen Material von flachem oder rundem Querschnitt hergestellt. Diese federnden Glieder sind an der Unterseite der Schloßkanuner 9 so angebracht, daß sie dort längs des Längsschlitzes ga liegen, in dem die Auszieherstange 12 gleitet.
Die rückwärtigen Enden der Federglieder 17 sind mit Schrauben 18 oder anderweitig an der Schloßkammer 9 befestigt.
Die vorderen Enden dieser Federglieder greifen in die entsprechenden Schlitze ge der Schloßkammer 9 ein. Sie können, wie aus Fig. 1 bis 7 ersichtlich ist, flach ausgebildet und gegenüber ihrem nach rückwärts sich erstreckenden Teil 17 so abgebogen sein, daß blattähnliche Gebilde 17a ent-
stehen. Die Enden können aber auch, wie Fig. 8 zeigt, mit einer bügelartigen Abbiegung 170 versehen sein. In beiden Fällen weisen 'die Abbiegungen in ihrer Mitte einen geradlinig verlaufenden Teil i7Ä auf.
Die geradlinig verlaufenden Teile 17z, der Federglieder sind parallel zueinander, wenn deren Vorderteile durch die Schlitze ge in das Innere der 'Schloßkammer 9 eingreifen. Der gegenseitige Abstand der
υ beiden Teile 172, ist etwas kleiner als der Durchmesser der Patronen. Ist der Verschluß 11 in seiner zurückgezogenen Lage, so dringen die beiden Teile 17& in das Innere der Schloßkammer 9 ein und bilden so Führungen, auf denen der Vorderteil der Patrone C aufliegt, wenn beim Laden ihr Rückende von der halbkreisförmigen Kralle i2a des Ausziehers aufgenommen wird. Die Höhe, bis zu der die schienenartigen Tragstücke 17& in das Innere der Schloßkammer eindringen, ist so bemessen, daß bei der Auflagerung der Patrone ihre Achse, wie aus Fig. 2 zu 'ersehen ist, mit der Achse der Patronenkammer des Gewehrlaufes zusammenfällt, in welche die Patrone C eingeschoben wird, wenn der Zylinderverschluß 11 seine Vorwärtsbewegung vollzieht.
Beim Laden der Handfeuerwaffe ist es nun nicht mehr nötig, eine Teileinführung der Patrone in die Ladekammer des Laufes vorzunehmen, und die Möglichkeit einer Ladehemmung und einer Be-Schädigung der Patrone ist verhindert oder wenigstens auf ein Mindestmaß beschränkt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Ladevorrichtung für Handfeuerwaffen, bei der die Patronen einzeln von oben eingelegt werden und das Einführen jeder Patrone in den Lauf durch federnde, an der Schließbewegung des Gleitschlosses nicht teilnehmende Stützmittel erleichtert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Stützmittel (17, 17 a, 17^) zusammen mit dem die Patrone (C) am Rückende von unten haltenden Patronenauszieher (i2a) die Patrone (C) in der Laufachse tragen und führen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federnden Stützmittel (17, 17a, 17'b) durch in der unteren Wandung der Schloßkammer (9) nahe dem vorderen Ende der Ladeöffnung (ga) vorgesehene Schlitze (ge) in das Innere der Ladekammer hineinragen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als federnde Stützmittel zwei auf der unteren Außenseite der Schloßkammer (9) befestigte Federarme (17) vorgesehen sind, deren freie Enden für die Patrone (C) eine Stütz- und Führungsschiene (i7i) bilden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
NettO'-Engros-Liste zum Haupt- und Jubiläums-Katalog Nr. 32 der Firma J. G. Anschütz, Germaniawaffenwerk A. G. in Zella-Mehlis vom 20. März 1937, S. 19, obere Abbildung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 614 9.56
DEW9775A 1951-10-25 1952-10-24 Ladevorrichtung fuer Handfeuerwaffen Expired DE949455C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB2493251A GB722520A (en) 1951-10-25 1951-10-25 Improvements relating to small-arms

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE949455C true DE949455C (de) 1956-09-20

Family

ID=10219563

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW9775A Expired DE949455C (de) 1951-10-25 1952-10-24 Ladevorrichtung fuer Handfeuerwaffen

Country Status (5)

Country Link
BE (1) BE515042A (de)
DE (1) DE949455C (de)
ES (1) ES205957A1 (de)
FR (1) FR1064911A (de)
GB (1) GB722520A (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Also Published As

Publication number Publication date
BE515042A (de)
ES205957A1 (es) 1954-04-16
FR1064911A (fr) 1954-05-19
GB722520A (en) 1955-01-26

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