DE636960C - Sparbuechse aus Glas o. dgl. mit einer einen Einwurfschlitz aufweisenden Verschlusskapsel - Google Patents
Sparbuechse aus Glas o. dgl. mit einer einen Einwurfschlitz aufweisenden VerschlusskapselInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C1/00—Purses; Money-bags; Wallets
- A45C1/12—Savings boxes
Landscapes
- Packaging For Recording Disks (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine insbesondere aus Glas bestehende Sparbüchse.
Man kennt bereits Behälter mit einer einen Wulst am Behälterrand umfassenden und
durch einen Abreißstreifen gesicherten Verschlußkapsel. Wollte man jedoch solche Behälter,
nachdem die Kapsel einen Einwurfschlitz erhalten hat, als Sparbüchse verwenden, so würde noch kein hinreichender Schutz
gegen unbefugtes Entnehmen von Geldmünzen aus der Sparbüchse gewährleistet sein.
Diesen Mangel vermeidet die Sparbüchse nach der Erfindung dadurch, daß in der
Kapsel eine sich gegen den Büchsenrand legende elastische Scheibe angeordnet ist,
die mit einem vom Einwurfschlitz der Kapsel umrahmten Münzenspalt versehen und mit
der Kapsel lösbar, aber gegen Drehung gesichert verbunden ist.
Während die bei Abreißverschlüssen für Flaschen bisher bekannten Einlagen der
Kapsel lediglich eine Abdichtung der Flasche bezweckten, hat nach der Erfindung die in
der Kapsel angeordnete elastische Scheibe die Aufgabe, den Einwurfschlitz gegen unbefugte
Entnahme von Münzen zu schützen. Vorzugsweise ist der in der elastischen Einlage (Gummischeibe o. dgl.) vorgesehene
Münzenspalt, der in bekannter Weise durch einfaches Einschneiden erzeugt wird, an
seinen Enden je mit einem Loch ausgerüstet; durch jedes dieser Löcher tritt ein durch
das Ausstanzen des Münzenschlitzes aus der Verschlußkapsel gewonnener Lappen. Diese
Lappen, die nach ihrem Einsetzen in die Löcher der Einlage nur noch mit der Hand
nach außen, umgebogen zu werden brauchen, ergeben nicht nur ein zusätzliches Befestigungsmittel,
sondern haben vor allem den Zweck, als Justiereinrichtung zu dienen. Denn sie gewährleisten ohne weiteres, daß der in
der elastischen Einlage vorgesehene Münzenspalt stets die richtige Lage in bezug auf den
Einwurfschlitz der Kapsel einnimmt.
Zur Erzielung der vorerwähnten Justierung kann der Kapselboden ^beispielsweise
aber auch mit in der Verlängerung der Längsachse des Einwurfschlitzes liegenden
und in die Einlage eindringenden Erhöhungen ausgerüstet sein.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigen:
Abb. ι eine Vorderansicht der Sparbüchse nach der Erfindung, teilweise im Schnitt,
Abb. 2 eine Draufsicht zu Abb. 1 und Abb. 3 ein Schaubild von der Sparbüchse.
Der Münzenbehälter b ist durch eine Kapselt verschlossen, um die ein Ring/* gepreßt
ist, der sich nur durch Abreißen des Streifens iß lösen läßt. Die aus einer Gummischeibe
bestehende Einlage e wird durch die Kapselt fest gegen den oberen Rande des
Behälters & gedrückt, so daß sie sich nicht verdrehen oder von dem Rand c abrutschen
686960
kann, wenn man eine in den Schlitz s der
Kapsel d eingeführte Münze durch ihren Spalt ρ zwängt. Diesex weist an seinen Enden;;
je ein LoChZ1, h auf, - durch welche jeÄiit
durch das Ausstanzen des Einwurfschlitzes'S-aus
der Kapselt gewonnener Lappenζ^'-ζ^
tritt, der um die Einlagen herumgebogen'" ist. Die Lappen dienen zur Justierung des
Münzenspaltes ρ in bezug auf den Einwurfschlitz s und ergeben gleichzeitig einen zusätzlichen
Halt für die den Schlitz s gegen unbefugte Entnahme sichernde Einlagen.
Ein Öffnen des Münzenbehälters b ist ohne Zerstörung desselben nur dadurch möglich,
daß man den Verschlußstreif en λ: abreißt. Da dann aber eine solche Maßnahme nicht mehr
rückgängig zu machen ist, d.h. der Münzenbehälter δ nicht wieder gesichert verschlossen
werden kann, so ist durch diese vorbeugende Wirkung des Abreißverschlusses auch schon
eine praktisch ausreichende Sicherung gegen unbefugtes Entleeren des Münzenbehälters gegeben.
Außerdem läßt sich im Bedarfsfalle die zum Erfassen des Verschlußstreif ens a'
dienende Zunge, nämlich das nach außen abgebogene freie Ende des Streifens, durch Abknicken
beseitigen, wodurch das Lösen des _ Abreißverschlusses und damit das Öffnen des
Münzenbehälters mit der bloßen Hand praktisch nicht mehr möglich ist.
Steckt man eine Münze in den Einwurfschlitz s der Sparbüchse, so wird der in der
Gummischeibe e vorhandene Spalt ρ dadurch auf die für den Durchtritt der Münze erforderliche
Breite gebracht, daß sich der dem Spalt ρ benachbarte Teil der Gummischeibee
von dem Boden der Kapselt abhebt, d.h.
unter dem Druck der eingezwängten Münze nach unten bewegt, -bis die Münze schließlieh
durch den genügend geweiteten Spalt ρ in den Behälter b fallen kann.
Macht man jedoch den Versuch, eine schon etwa halb in^den Spalt ρ eingesteckte Münze
wieder herauszuziehen, so wird die bereits nach unten durchgebogene Gummischeibe e
in ihre frühere Lage am Boden der Kapselt zurückgeführt. Hierbei zieht sich der vorher
geweitete Spalt ρ jedoch wieder zusammen, so daß, wenn die Scheiben vollständig am
Boden der Kapsel d wieder anliegt, die Münze in dem Spalt ρ fest eingespannt ist
und sich auch selbst bei stärkstem Zug nicht mehr herausziehen läßt.
Ein "Versuch, den Münzenbehälter b durch einfaches Schütteln zu entleeren, scheitert
allein schon daran, daß der lediglich eine Ritze darstellende Spalt ρ selbst Münzen von
der kleinsten Dicke nicht hindurchläßt. Aber auch bei Verwendung leines Hilfsmittels
So (etwa . eines Messers), mit dem - man den Spalt ρ aufzuweiten versucht, kann kein besserer
Erfolg erzielt werden, weil sich der Spalt ρ
sofort wieder schließt, sobald man das eingesteckte Hilfsmittel nach oben bewegt.
;w Da der Rand der Gummischeibee durch
;.äie Verschlußkapseld fest auf dem Rande
•'■des Münzenbehälters b eingeklemmt ist, kann
der den Münzenspalt ρ enthaltende mittlere Teil der Gummischeibe e den größten Beanspruchungen
ausgesetzt sein, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Gummischeibe e sich
lockert oder verdreht.
An 'Stelle der Lappen Z1 und Z2 kann zum
Sichern der Scheiben gegen Verdrehen der Boden der Kapsele? mit in der Verlängerung
der Längsachse des Einwurfschlitzes s liegenden und in die Einlagen eindringenden Erhöhungen
ausgerüstet sein.
Die Erfindung ist vor allem für sog. Heimsparbüchsen bestimmt, wie sie insbesondere
von Sparkassen ausgegeben werden. Während jedoch solche Heimsparbüchsen bisher infolge der Sicherungsvorrichtung gegen unbefugte
Entnahme recht teuer waren, kann nunmehr durch die Erfindung gegebenenfalls 8g auch eine völlig unentgeltiche Ausgabe der
Münzenbehälter an die Sparer erfolgen. Kommen dann die erfindungsgemäßen Sparbüchsen
in gefülltem Zustande bei der Sparkasse wieder zur Ablieferung, so ist lediglich der go
Verschluß durch einfaches Abreißen zu öffnen, um die Entnahme des Inhalts zu ermöglichen.
Die entleerten Münzenbehälter können dann von berufener Seite durch Aufbringen eines neuen Abreißverschlusses ohne
weiteres wieder verwendungsfähig gemacht werden. Die den Einwurfschlitz gegen unbefugte
Entnahme sichernde elastische Scheibe bedarf hierbei jedoch keiner Erneuerung, so
daß, da Abreißverschlüsse angesichts ihrer umfangreichen Verwendung auf anderen Gebieten
sehr billig zu erlangen sind, die Erneuerung des Sparbüchsenverschlusses für die
Ausgeber solcher Heimsparbüchsen nur mit ganz geringen Kosten verknüpft ist.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Sparbüchse aus Glas o. dgl. mit einer einen Einwurfschlitz aufweisenden, einen Wulst am Büchsenrand umfassenden und durch einen Abreißstreifen gesicherten Verschlußkapsel, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kapsel (d) eine sich gegen den Büchsenrand (c) legende elastische Scheibe (e) angeordnet ist,- die mit einem vom Einwurfschlitz (s) der Kapsel (d) umrahmten Münzenspalt (p) versehen und. mit der Kapsel (d) lösbar, aber gegen Drehung gesichert verbunden ist.
- 2. Sparbüchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Münzen-spalt (ρ) der Einlage (e) an seinen Enden je ein Loch (I1, I2) aufweist, durch welche je ein durch das Ausstanzen des Münzenschlitzes (s) aus der Kapsel (d) gewonnener Lappen (Z1, Z2) tritt, der um die Einlage (e) herumgebogen ist.
- 3. Sparbüchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Kapsel (d) mit in der Verlängerung der Längsachse des Einwurf Schlitzes (s) liegenden und in die Einlage (e) eindringenden Erhöhungen ausgerüstet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH140934D DE636960C (de) | 1934-08-16 | 1934-08-16 | Sparbuechse aus Glas o. dgl. mit einer einen Einwurfschlitz aufweisenden Verschlusskapsel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH140934D DE636960C (de) | 1934-08-16 | 1934-08-16 | Sparbuechse aus Glas o. dgl. mit einer einen Einwurfschlitz aufweisenden Verschlusskapsel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE636960C true DE636960C (de) | 1936-10-22 |
Family
ID=7178564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH140934D Expired DE636960C (de) | 1934-08-16 | 1934-08-16 | Sparbuechse aus Glas o. dgl. mit einer einen Einwurfschlitz aufweisenden Verschlusskapsel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE636960C (de) |
-
1934
- 1934-08-16 DE DEH140934D patent/DE636960C/de not_active Expired
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