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DE636960C - Sparbuechse aus Glas o. dgl. mit einer einen Einwurfschlitz aufweisenden Verschlusskapsel - Google Patents

Sparbuechse aus Glas o. dgl. mit einer einen Einwurfschlitz aufweisenden Verschlusskapsel

Info

Publication number
DE636960C
DE636960C DEH140934D DEH0140934D DE636960C DE 636960 C DE636960 C DE 636960C DE H140934 D DEH140934 D DE H140934D DE H0140934 D DEH0140934 D DE H0140934D DE 636960 C DE636960 C DE 636960C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capsule
coin
slot
money box
gap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH140934D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HAIDEMUEHLER GLASHUETTENWERKE
Original Assignee
HAIDEMUEHLER GLASHUETTENWERKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HAIDEMUEHLER GLASHUETTENWERKE filed Critical HAIDEMUEHLER GLASHUETTENWERKE
Priority to DEH140934D priority Critical patent/DE636960C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE636960C publication Critical patent/DE636960C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C1/00Purses; Money-bags; Wallets
    • A45C1/12Savings boxes

Landscapes

  • Packaging For Recording Disks (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine insbesondere aus Glas bestehende Sparbüchse.
Man kennt bereits Behälter mit einer einen Wulst am Behälterrand umfassenden und durch einen Abreißstreifen gesicherten Verschlußkapsel. Wollte man jedoch solche Behälter, nachdem die Kapsel einen Einwurfschlitz erhalten hat, als Sparbüchse verwenden, so würde noch kein hinreichender Schutz gegen unbefugtes Entnehmen von Geldmünzen aus der Sparbüchse gewährleistet sein.
Diesen Mangel vermeidet die Sparbüchse nach der Erfindung dadurch, daß in der Kapsel eine sich gegen den Büchsenrand legende elastische Scheibe angeordnet ist, die mit einem vom Einwurfschlitz der Kapsel umrahmten Münzenspalt versehen und mit der Kapsel lösbar, aber gegen Drehung gesichert verbunden ist.
Während die bei Abreißverschlüssen für Flaschen bisher bekannten Einlagen der Kapsel lediglich eine Abdichtung der Flasche bezweckten, hat nach der Erfindung die in der Kapsel angeordnete elastische Scheibe die Aufgabe, den Einwurfschlitz gegen unbefugte Entnahme von Münzen zu schützen. Vorzugsweise ist der in der elastischen Einlage (Gummischeibe o. dgl.) vorgesehene Münzenspalt, der in bekannter Weise durch einfaches Einschneiden erzeugt wird, an seinen Enden je mit einem Loch ausgerüstet; durch jedes dieser Löcher tritt ein durch das Ausstanzen des Münzenschlitzes aus der Verschlußkapsel gewonnener Lappen. Diese Lappen, die nach ihrem Einsetzen in die Löcher der Einlage nur noch mit der Hand nach außen, umgebogen zu werden brauchen, ergeben nicht nur ein zusätzliches Befestigungsmittel, sondern haben vor allem den Zweck, als Justiereinrichtung zu dienen. Denn sie gewährleisten ohne weiteres, daß der in der elastischen Einlage vorgesehene Münzenspalt stets die richtige Lage in bezug auf den Einwurfschlitz der Kapsel einnimmt.
Zur Erzielung der vorerwähnten Justierung kann der Kapselboden ^beispielsweise aber auch mit in der Verlängerung der Längsachse des Einwurfschlitzes liegenden und in die Einlage eindringenden Erhöhungen ausgerüstet sein.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigen:
Abb. ι eine Vorderansicht der Sparbüchse nach der Erfindung, teilweise im Schnitt, Abb. 2 eine Draufsicht zu Abb. 1 und Abb. 3 ein Schaubild von der Sparbüchse.
Der Münzenbehälter b ist durch eine Kapselt verschlossen, um die ein Ring/* gepreßt ist, der sich nur durch Abreißen des Streifens iß lösen läßt. Die aus einer Gummischeibe bestehende Einlage e wird durch die Kapselt fest gegen den oberen Rande des Behälters & gedrückt, so daß sie sich nicht verdrehen oder von dem Rand c abrutschen
686960
kann, wenn man eine in den Schlitz s der Kapsel d eingeführte Münze durch ihren Spalt ρ zwängt. Diesex weist an seinen Enden;; je ein LoChZ1, h auf, - durch welche jeÄiit durch das Ausstanzen des Einwurfschlitzes'S-aus der Kapselt gewonnener Lappenζ^'-ζ^ tritt, der um die Einlagen herumgebogen'" ist. Die Lappen dienen zur Justierung des Münzenspaltes ρ in bezug auf den Einwurfschlitz s und ergeben gleichzeitig einen zusätzlichen Halt für die den Schlitz s gegen unbefugte Entnahme sichernde Einlagen.
Ein Öffnen des Münzenbehälters b ist ohne Zerstörung desselben nur dadurch möglich, daß man den Verschlußstreif en λ: abreißt. Da dann aber eine solche Maßnahme nicht mehr rückgängig zu machen ist, d.h. der Münzenbehälter δ nicht wieder gesichert verschlossen werden kann, so ist durch diese vorbeugende Wirkung des Abreißverschlusses auch schon eine praktisch ausreichende Sicherung gegen unbefugtes Entleeren des Münzenbehälters gegeben. Außerdem läßt sich im Bedarfsfalle die zum Erfassen des Verschlußstreif ens a' dienende Zunge, nämlich das nach außen abgebogene freie Ende des Streifens, durch Abknicken beseitigen, wodurch das Lösen des _ Abreißverschlusses und damit das Öffnen des Münzenbehälters mit der bloßen Hand praktisch nicht mehr möglich ist.
Steckt man eine Münze in den Einwurfschlitz s der Sparbüchse, so wird der in der Gummischeibe e vorhandene Spalt ρ dadurch auf die für den Durchtritt der Münze erforderliche Breite gebracht, daß sich der dem Spalt ρ benachbarte Teil der Gummischeibee von dem Boden der Kapselt abhebt, d.h. unter dem Druck der eingezwängten Münze nach unten bewegt, -bis die Münze schließlieh durch den genügend geweiteten Spalt ρ in den Behälter b fallen kann.
Macht man jedoch den Versuch, eine schon etwa halb in^den Spalt ρ eingesteckte Münze wieder herauszuziehen, so wird die bereits nach unten durchgebogene Gummischeibe e in ihre frühere Lage am Boden der Kapselt zurückgeführt. Hierbei zieht sich der vorher geweitete Spalt ρ jedoch wieder zusammen, so daß, wenn die Scheiben vollständig am Boden der Kapsel d wieder anliegt, die Münze in dem Spalt ρ fest eingespannt ist und sich auch selbst bei stärkstem Zug nicht mehr herausziehen läßt.
Ein "Versuch, den Münzenbehälter b durch einfaches Schütteln zu entleeren, scheitert allein schon daran, daß der lediglich eine Ritze darstellende Spalt ρ selbst Münzen von der kleinsten Dicke nicht hindurchläßt. Aber auch bei Verwendung leines Hilfsmittels
So (etwa . eines Messers), mit dem - man den Spalt ρ aufzuweiten versucht, kann kein besserer Erfolg erzielt werden, weil sich der Spalt ρ sofort wieder schließt, sobald man das eingesteckte Hilfsmittel nach oben bewegt. ;w Da der Rand der Gummischeibee durch ;.äie Verschlußkapseld fest auf dem Rande •'■des Münzenbehälters b eingeklemmt ist, kann der den Münzenspalt ρ enthaltende mittlere Teil der Gummischeibe e den größten Beanspruchungen ausgesetzt sein, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Gummischeibe e sich lockert oder verdreht.
An 'Stelle der Lappen Z1 und Z2 kann zum Sichern der Scheiben gegen Verdrehen der Boden der Kapsele? mit in der Verlängerung der Längsachse des Einwurfschlitzes s liegenden und in die Einlagen eindringenden Erhöhungen ausgerüstet sein.
Die Erfindung ist vor allem für sog. Heimsparbüchsen bestimmt, wie sie insbesondere von Sparkassen ausgegeben werden. Während jedoch solche Heimsparbüchsen bisher infolge der Sicherungsvorrichtung gegen unbefugte Entnahme recht teuer waren, kann nunmehr durch die Erfindung gegebenenfalls 8g auch eine völlig unentgeltiche Ausgabe der Münzenbehälter an die Sparer erfolgen. Kommen dann die erfindungsgemäßen Sparbüchsen in gefülltem Zustande bei der Sparkasse wieder zur Ablieferung, so ist lediglich der go Verschluß durch einfaches Abreißen zu öffnen, um die Entnahme des Inhalts zu ermöglichen. Die entleerten Münzenbehälter können dann von berufener Seite durch Aufbringen eines neuen Abreißverschlusses ohne weiteres wieder verwendungsfähig gemacht werden. Die den Einwurfschlitz gegen unbefugte Entnahme sichernde elastische Scheibe bedarf hierbei jedoch keiner Erneuerung, so daß, da Abreißverschlüsse angesichts ihrer umfangreichen Verwendung auf anderen Gebieten sehr billig zu erlangen sind, die Erneuerung des Sparbüchsenverschlusses für die Ausgeber solcher Heimsparbüchsen nur mit ganz geringen Kosten verknüpft ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Sparbüchse aus Glas o. dgl. mit einer einen Einwurfschlitz aufweisenden, einen Wulst am Büchsenrand umfassenden und durch einen Abreißstreifen gesicherten Verschlußkapsel, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kapsel (d) eine sich gegen den Büchsenrand (c) legende elastische Scheibe (e) angeordnet ist,- die mit einem vom Einwurfschlitz (s) der Kapsel (d) umrahmten Münzenspalt (p) versehen und. mit der Kapsel (d) lösbar, aber gegen Drehung gesichert verbunden ist.
  2. 2. Sparbüchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Münzen-
    spalt (ρ) der Einlage (e) an seinen Enden je ein Loch (I1, I2) aufweist, durch welche je ein durch das Ausstanzen des Münzenschlitzes (s) aus der Kapsel (d) gewonnener Lappen (Z1, Z2) tritt, der um die Einlage (e) herumgebogen ist.
  3. 3. Sparbüchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Kapsel (d) mit in der Verlängerung der Längsachse des Einwurf Schlitzes (s) liegenden und in die Einlage (e) eindringenden Erhöhungen ausgerüstet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH140934D 1934-08-16 1934-08-16 Sparbuechse aus Glas o. dgl. mit einer einen Einwurfschlitz aufweisenden Verschlusskapsel Expired DE636960C (de)

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DE636960C true DE636960C (de) 1936-10-22

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