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DE636203C - Anlassvorrichtung fuer Fahrzeugmotoren - Google Patents

Anlassvorrichtung fuer Fahrzeugmotoren

Info

Publication number
DE636203C
DE636203C DED67481D DED0067481D DE636203C DE 636203 C DE636203 C DE 636203C DE D67481 D DED67481 D DE D67481D DE D0067481 D DED0067481 D DE D0067481D DE 636203 C DE636203 C DE 636203C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
carburetor
auxiliary
shut
vehicle engines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED67481D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ DAHM
Original Assignee
FRITZ DAHM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ DAHM filed Critical FRITZ DAHM
Priority to DED67481D priority Critical patent/DE636203C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE636203C publication Critical patent/DE636203C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • F02M1/04Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures the means to facilitate starting or idling being auxiliary carburetting apparatus able to be put into, and out of, operation, e.g. having automatically-operated disc valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Anlaßvorrichtung für Fahrzeugmotoren Die Erfindung betrifft solche Vorrichtungen zum Anlassen von Fahrzeugmotoren bei niedriger Außentemperatur, bei denen die durch Andrehen des Motors angesaugte Luft durch einen dem Luftsaugstützen vorgeschalteten Oberflächenvergaser geleitet wird, dem beim Vorschalten selbsttätig leicht flüchtiger Brennstoff aus einem zwischen dem Oberflächenvergaser und einem höher liegenden Behälter für den leicht flüchtigen Brennstoff angeordneten Zumeßgefäß zugeführt wird.
  • Bei den bisher bekannten derartigen Anlaßvorrichtungen kann es leicht vorkommen, daß durch die ersten Saughübe die dem Hilfsvergaser zugeführte Brennstoffmenge so weit abgesaugt wird, daß, wenn wegen Überfettung des Gemisches oder aus anderen von der Gemischbildung unabhängigen Ursachen die Zündung nicht eintritt, nach Verschwinden dieser Hindernisse nicht mehr genügend Brennstoff im Hilfsvergaser vorhanden ist, um zündfähiges Gemisch zu bilden.
  • Um diesem Mangel abzuhelfen, wird nach vorliegender Erfindung das Zumeßgefäß des Hilfsbrennstoffbehälters durch ein Tropfrohr mit diesem Behälter in dauernd offene gedrosselte Verbindung gebracht. Hierdurch wird erreicht, daß, nachdem beim Öffnen der Absperrvorrichtung des Zumeßbehälters, wodurch dieser mit dem Hilfsvergaser in Verbindung gebracht wird, die im Zumeßgefäß befindliche Brennstoffmenge schnell- in den Hilfsvergaser entleert ist, dieser anschließend mit dem nachtropfenden Brennstoff gespeist wird. Daraus ergibt sich die Möglichkeit einer anhaltend gleichmäßigen Gemischbildung, welche auch nach dem Versagen der Zündung während der ersten Kompressionshübe der Motorkolben das Anspringen des Motors unter -Schonung des Energievorrats der Sammlerbatterie sichert.
  • Auf der Zeichnung ist in Abb. z die der Erfindung entsprechende Vorrichtung in Verbindung mit dem Motor eines Motorwagens in Seitenansicht dargestellt.
  • Abb.2 zeigt einen senkrechten Längsschnitt durch den Hilfsvergaser, Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie III-III .der Abb. a.
  • Abb. ¢ stellt einen senkrechten Längsschnitt durch den Hilfsbrennstoffbehälter dar. An die Saugrohre z des Motors a schließt sich, wie üblich, der gemeinsame Vergaserkanal 3 an, auf dessen waagerecht abgebogenem Mündungsende 4 der Rohrstutzen 5 des Hilfsvergasers beispielsweise mittels einer Klemmschraube 6 abnehmbar befestigt ist. Der Rohrstutzen 5 ist' in gewissem Abstand mit einem weiteren Mantelrohr 7 umgeben, das an beiden Enden durch kreisringförmige Stirnwände ß mit dem Körper des Rohrstutzens 5 verbunden ist. Der zwischen der Außenfläche des Rohrstutzens 5 und dem Mantelrohr 7 eingeschlossene hohlzylindrische Raum 9 ist mit saugfähiger, lockerer Fasermasse gefüllt und bildet den Hilfsvergaser. Dieser Raum steht durch in der Wandung des Rohrstutzens 5 vorgesehene Durchbrechungen ii, die außen vorzugsweise mit Drahtgewebe i2 umkleidet sind, - mit dem Innern des Rohrstutzens in Verbindung.: Zwischen diesen Durchbrechungen und> ;der_ Einmündungsstelle des Rohrstutzens ist'..@ein vorzugsweise nach Art einer Drosselklappe io ausgebildetes Abschlußorgan angeordnet, welches während des normalen Betriebes des Motors dauernd offen gehalten und nur beim Anlassen unter Benutzung des Hilfsvergasers zwecks Umleitung des Saugluftstromes durch diesen in Schlußstellung gebracht wird. Zu diesem Zweck sind in der Wandung der Hilfsvergaserkammer 9 vorzugsweise nahe ihren beiden Enden eine gewisse Anzahl von Löchern 13 bzw. 14 angebracht, von denen die ersteren nähe dem hinteren Ende des Außenmantels 7 liegen, während die letzteren vor der Stehklappe io die Wandung des Rohrstutzens 5 durchsetzen. Wie leicht ersichtlich, strömt die bei Abschluß der Stehklappe io vom Motor durch die .Durchbrechungen i i aus der Hilfsvergaserkammer abgesaugte Luft durch die Löcher 13, 14 dem Vergaserraum zu, so daß die darin enthaltene Faserstoffüllung von beiden Enden her gegen die Mitte hin durchströmt und der in diese Faserstoffüllung eingebrachte, leicht flüchtige Brennstoff durch die Luft unter Gemischbildung verdampft wird.
  • Der Brennstoff wird dem Hilfsvergaser durch ein beispielsweise in dessen Mitte ausmündendes Zuflußrohr 15 zugeführt, das durch Vermittlung eines Absperrhahnes 16 mit dem unteren Auslaufstutzen 17 eines Hilfsbrennstoffbehälters 18 verbunden ist, der am Armaturenbrett i9 in zweckentsprechender Höhe oberhalb des Hilfsvergasers befestigt ist. Der obere Eingang des Auflaufstutzens 17 ist durch eine Zwischenwand 2o von dem Innenraum des Hilfsbrennstoffbehälters abgeteilt und bildet eine Ab-, meßkammer 2,1, welche durch einen die Abteilwand 2o durchsetzenden Tropfrohrstutzen 22 mit dem Hilfsbrennstoffbehälter in Verbindung steht. Das Innere des Tropfrohrstutzens ist beispielsweise durch einen Drahtwickel oder ein sonst geeignetes Drosselungsmittel so weit ausgefüllt, daß bei geöffnetem Hahn 16 der in dem Behälter 18 enthaltene, leicht verdampfbare Hilfsbrennstoff, wie Schwefeläther, Petroläther o,. dgl., nur tropfenweise gegen den Hilfsvergaser hin abfließen kann; damit sich bei abgeschlossenem Absperrhahn diese Abmeßkammer 2i mit dem .flüchtigen Brennstoff ungehindert auffüllen oder entleeren kann, ist deren oberer Teil durch ein Luftrohr 23 mit dem oberen Raum des Hilfsbrennstoffbehälters verbunden. Beim Öffnen des- Absperrhahns'-kann daher der Inhalt der Abmeßkammer der Hilfsvergaserkammer durch das Rohr 15 schnell zufließen, so daß die Faserstoffüllung ahne Zeitverlust mit einer gewissen Menge -Xilfsbrennstoff durchtränkt wird, während #dieser danach vermöge der Drosselwirkung der Füllung des Tropfrohrstutzens a2 nur langsam nachfließen kann.
  • Am oberen Ende des Hilfsbrennstoffbehälters ist ein Füllstutzen 24 vorgesehen, welcher mit einem Schutzsieb 26 versehen und durch eine Schraubkappe 25 dicht abgeschlossen ist. Der Behälter ist von einem größeren Außengehäuse 27 umschlossen; der Zwischenraum zwischen beiden ist vorzugsweise durch geeignete Wärmeisolationsstoffe 28 ausgefüllt, um eine nachteilige Erwärmung des Flüssigkitsinhalts dieses Behälters durch die Wärmeausstrahlung des Motors zu verhüten.
  • Zwecks Betätigung des Absperrhahnes 16 ist dessen Dreharm 29 durch eine Zugstange 30 mit einem Stellhebel 31 verbunden, der an einer an der Außenseite des Armaturenbrettes i9 angebrachten Bockplatte 32 drehbar befestigt ist und an welchen einerseits eine mit Griffknopf 3.3 versehene Zugstange 34, anderseits eine Feder 3,5 angreift, welch letztere bestrebt ist, den Absperrhahn 16 in geschlossene Stellung zurückzuführen. Eine zweite Zugstange 36 verbindet den Dreharm 29 .des Absperrhahns mit dem Drehhebel 37, der auf einem Außenerde der Achse der Stellklappe io so befestigt ist, daß, wenn sich der Hahn 16 und dessen Dreharm 29 in Schlußstellung befindet, die Stellklappe in der in Abb. 2 in vollen Linien dargestellten Betriebsstellung festgehalten wird, in welcher diese Klappe die gerade Durchgangsverbindung des Rohrstutzens 5 zum Mündungsende 4 des Vergasers freigibt.
  • Wenn dagegen durch Ziehen an dem Griffknopf 33 der Absperrhahn 16 geöffnet wird, so gelangt durch die Zwischenwirkung der Zugstange 36 zugleich die Stellklappe io in die in Abb. 2 strichpunktiert dargestellte Stellung, in welcher der Eingang des Rohrstutzens 5 vor dessen seitlichen Dürchbrechungen abgesperrt und der Einsaugweg der Saugluft über die Lufteintrittsöffnungen 13 und 14 durch den Innenraum der Hilfsvergaserkammer umgeleitet wird. Hierbei sättigt sich die Luft an dem in diese gleichzeitig einfließenden Hilfsbrennstoff in genügendem Maße mit Brennstoffdämpfen, um-e#in Gemisch zu bilden, welches nach dem Einsaugen in die Zylinder zur Zündung gebracht werden kann:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlaßvörrichtung=für Fahrzeugmotoren, bei welcher die beim Andrehen des Motors angesaugte Luft durch einen dem Saugstutzen vorschaltbaren Oberflächenvergaser geleitet wird, dem beim Vorschalten selbsttätig leichtflüchtiger Brennstoff aus einem zwischen Brennstoffbehälter und Oberflächenvergaser vorgesehenen Zumeßgefäß zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Zumeßgefäß (21) mit dem Brennstoffbehälter (i8) durch ein Tropfrohr (22) in dauernd offener gedrosselter Verbindung steht, so daß beim Offnen der Absperrvorrichtung (i6) dem Oberflächenvergaser zunächst die im Zumeßgefäß befindliche Brennstoffmenge und anschließend der nachtropfende Brennstoff zufließt.
DED67481D 1934-02-08 1934-02-08 Anlassvorrichtung fuer Fahrzeugmotoren Expired DE636203C (de)

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DED67481D DE636203C (de) 1934-02-08 1934-02-08 Anlassvorrichtung fuer Fahrzeugmotoren

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DED67481D DE636203C (de) 1934-02-08 1934-02-08 Anlassvorrichtung fuer Fahrzeugmotoren

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DE636203C true DE636203C (de) 1936-10-05

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ID=7059728

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DED67481D Expired DE636203C (de) 1934-02-08 1934-02-08 Anlassvorrichtung fuer Fahrzeugmotoren

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DE (1) DE636203C (de)

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