DE63596A - Bogenlampe - Google Patents
BogenlampeInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAM
Bogenlampe.
Die Abänderung an der durch Patent No. 56027 geschützten Regelungseinrichtung
für Bogenlampen besteht in der Hauptsache darin, dafs an Stelle der dort verwendeten
zwei Anker, von denen der eine bremsend oder freigebend auf das die Kohlenhalter
tragende Schnurrad, der andere Anker aber drehend auf dieses Schnurrad einwirkt, nur
ein Anker zur Verwendung kommt, welcher bei seiner Bethätigung die eine und die andere
der beiden genannten Wirkungen auszuführen vermag. ■
Der Anker, der beide Wirkungen verrichten soll, ist beweglich an seinem Träger befestigt.
Die Befestigung kann mittelst einer Feder erfolgen, so dafs der Anker bei Erregung des
Elektromagneten eine erste Bewegung ohne seinen Träger auszuführen vermag, um die
Schnurscheibe freizugeben, die dann unter Einwirkung des belasteten oberen Kohlenträgers
sich zu drehen beginnt,* wodurch die feinere Regelung der Lampe erfolgt; bei weiterer Anziehung
des Ankers durch seinen Elektromagneten folgt der Träger der Bewegung des Ankers, um die gröbere Regelung oder Lichtbogenbildung
zu bewirken.
Der Elektromagnet kann im Nebenschlufs oder in Differentialwickelung angeordnet sein.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist Nebenschlufs angenommen.
Fig. ι zeigt in schematischer Darstellung die Anordnung der Regelungseinrichtung.
Der durch den Polschuh u des Elektromagneten bethätigte Anker ρ ist mittelst einer
Blattfeder α an dem bei χ gegen den Zug der Feder i drehbaren Träger q befestigt, wodurch
die erste Bewegung des Ankers ρ eine selbstständige ist, d. h. ohne .Betheiligung des
Trägers q vor sich geht.
Diese erste Bewegung wird zur Folge haben, dafs der an dem Anker befestigte gebogene
Stift g den am Balancier h sitzenden gekrümmten Stift g1 freigiebt. Der Balancier h
trägt eine Hemmung, deren Zähne e e in die Zähne auf dem Umkreise des Schnurrades r
eingreifen und das unter Einwirkung des belasteten oberen Kohlenträgers eintretende Ablaufen
der Schnur bezw. Drehen des Schnurrades in seiner Bewegung regeln.
Beim Nachlässen des Stromes im Elektromagneten und Zurückgreifen des Ankers stöfst
Stift g wieder gegen den Stift gl an und hemmt jegliche Drehbewegung des Rades r.
Ist" aber der Strom im Elektromagneten so stark, dafs er den Anker ρ weit ausschwingen
läfst, so folgt der Träger q der Bewegung des Ankers und ergiebt sich daraus eine Drehung
des Trägers mit dem Schnurrade zur groben Regelung der Kohlenstiftstellung bezw. zur
Lichtbogenbildung.
Die Fig. 2, 3 und 4 zeigen in schematischer Darstellung beispielsweise abgeänderte Anordnungen
der Regelungsvorrichtungen, bei denen der gleiche Vorgang eintritt, indem der Anker
bei seiner ersten Bewegung das Schnurrad zur feineren Regelung freigiebt, während die durch
weitere Anziehung erfolgende Ausschwingung des Ankers die Trägerbewegung zur Folge hat,
durch welche eine Drehung des Schnurrades zur gröberen Regelung bezw. Lichtbogenbildung
eintritt.
In Fig. 2 wirkt der drehbar am Träger befestigte Anker ρ in seiner (gezeichneten) Ruhestellung
bremsend auf das Segment d, welches bei xl drehbar ist und die Hemmstifte e e
trägt.
Jede geringe Ausschwingung des Ankers infolge Einwirkung des Polschuhes giebt das
Segment frei und kann dann die Drehung des Schnurrades r unter Regelung seines Ganges
durch die Hemmung eintreten (feine Regelung der Kohlenstiftsteilung), während gröfseres Ausschwingen
des Ankers eine Drehung der Scheibe r durch den Träger q zur Folge hat (gröbere Regelung der Kohlenstiftstellung).
Fig. 3 entspricht in seiner Anordnung der Fig. ι, indem der Anker ρ mittelst Blattfeder a
am Träger befestigt und entweder bei erster Bewegung durch die Stifte g g1 freigebend auf
Schnurrad r, bei weiterem Ausschwingen drehend auf dieses Schnurrad einwirkt.
Die gleiche Anordnung ist in Fig. 4 veranschaulicht, mit dem Unterschiede, dafs der
Anker ρ in Ruhestellung bremsend auf den Balancier h einwirkt.
Fig. 5 zeigt insofern eine abgeänderte Anordnung, als hier als Ersatz für das Schnurrad
r ein Zahnstangentrieb r1 r2 angeordnet ist, wobei die Zahnstange mit dem oberen
Kohlenstiftträger verbunden ist und der Kern ρ der im Nebenschlufs befindlichen Spule die
Stelle des Ankers vertritt. Der Kern ρ trägt den hakenförmig gebogenen Stift g, welcher
als Anhalter für den am Balancier h angebrachten Stift g1 dient. In der Ruhestellung
verhindert Stift g die Bewegung der Hemmung und damit das Niedergehen der Zahnstange
und des oberen Kohlenstiftträgers; tritt Strom durch den Nebenschlufs in die Spule ein und
taucht den Kern etwas in die schraubenförmige Wickelung, so wird Stift g1 frei und die Zahnstange
kann sich mit dem Kohlenstiftträger zur feinen Regelung der Lampe senken, wobei die
Hemmung e diesen Gang regelt. Es ist dies die erste Bewegung des Ankers oder Kernes,
die durch die schwächere Feder m ohne Einflufs auf den Träger q bleibt.
Nimmt aber die Stromstärke im Nebenschlufs zu und taucht der Kern ρ weiter in die Wickelung
ein, so zieht der Kern ρ gegen die Wirkung der Feder ml den Träger q nach
und senkt ihn mit dem Zahnstangentrieb zur groben Regelung bezw. zur Lichtbogenbildung.
Fig. 6 zeigt die Anwendung der Differentialwickelung um Kern p, der hier, wie in den
Fig. ι, 3 und 4, mittelst Feder α am Träger q
befestigt ist.
Die erste Einwirkung der Differentialwickelung beim Stromdurchflufs wird sich auf die
Hebung des Bremshebels 0 durch den Kern ρ geltend machen, wodurch der Balancier h von
Bremswirkung befreit wird und sich die Zahnstange r2 unter Regelung ihres Senkens durch
die Hemmung e zur feinen Regelung senken kann.
Nimmt die Differenz in der Stromwirkung zu, so nimmt Kern ρ mittelst Feder α den
Träger q mit, der, um den Drehpunkt bei χ schwingend, den an seinem Ende sitzenden
Zahnstangentrieb r1 r2 und damit den oberen
Kohlenstiftträger senkt, was die gröbere Regelung bezw. Lichtbogenbildung bewirkt.
Es sind die Fig. 2 bis 6 beispielsweise angeführt, um zu zeigen, wie vielfach die Ausführung
dieser Regelungsvorrichtung unter Anwendung eines an seinem Träger befestigten Ankers verändert werden kann, um die erste
Bewegung des Ankers zur Freigabe des Schnurrades für die feinere Kohlenstiftregelung, die
weitere Bewegung zur Bethätigung des den Anker tragenden Trägers und Drehung des Schnurrades
für die gröbere Regelung bezw. Lichtbogenbildung zu verwenden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Ausführungsform der durch Patent No. 56027 geschützten B'ogenlampenregulirung mit Anordnung nur eines Ankers (gegenüber der Anordnung von zwei Ankern in dem genannten Patente), welcher bei seiner ersten Bewegung freigebend bezw. bremsend oder hemmend auf das die Kohlenhalter tragende Schnurrad zu feinerer Regulirung der Kohlenstiftstellung einwirkt und bei weiterem Ausschwingen die · Bewegung seines Trägers zur Drehung des Schnurrades behufs gröberer Regulirung der Kohlenstiftstellung bezw. Lichtbogenbildung veranlafst. .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63596A true DE63596A (de) |
Family
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