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DE635957C - Schuetzenschlagvorrichtung - Google Patents

Schuetzenschlagvorrichtung

Info

Publication number
DE635957C
DE635957C DES119208D DES0119208D DE635957C DE 635957 C DE635957 C DE 635957C DE S119208 D DES119208 D DE S119208D DE S0119208 D DES0119208 D DE S0119208D DE 635957 C DE635957 C DE 635957C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hammer
support joint
impact
support
joint
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES119208D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES119208D priority Critical patent/DE635957C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE635957C publication Critical patent/DE635957C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Schützenschlagvorrichtung Für schwere, breite und deshalb verhältnismäßig langsam laufende Webstühle ist es zweckmäßig, an Stelle der sonst üblichen Exzenterschlagvorrichtungen eine Schlagvorrichtung zu setzen, bei welcher die Schlagkraft von einer Feder oder von einer Preßluftv o.rrichtung geliefert wird. Dabei wird das Schlagmittel (Feder, Preßluftkolben) vor Schlagbeginn gespannt und bis zum Schlagbeginn gespannt gehalten.
  • Zur Sperrung des Schlagmittels in der Spannstellung bediente man sich bisher in der Regel einer Klinke oder Falle, welche im geeigneten Augenblick gehoben wurde, um die Sperrung zu lösen und das Schlagmittel zur Wirkung kommen zu lassen. Die Verwendung der genannten Klinken oder Fallen bringt als wesentlichen Nachteil mit sich, daß im letzten Augenblick vor dem Schützenschlag die Schneide der Falle auf schmalster Fläche den ganzen Zug des Schlagmittels auszuhalten hat, was naturgetreu zur Folge haben muß, daß auch bei bestem Material an dieser Stelle und an der Angriffsfläche der Falle an den gesperrt gehaltenen Schlagteilen erheblicher Verschleiß eintritt.
  • Man hat deshalb die auf die genannte Weise besonders beanspruchten Teile leicht auswechselbar gestaltet. Immerhin ist aber mit dem jeweiligen Auswechseln der sog. Schlagfallenkerne 4 oder des Vierkantbolzens a am Schlaghebel r (vgl. Abb. z) ein beträchtlicher Zeitverlust verbunden, der den Nutzeffekt des Webstuhls ungünstig beeinflußt. Man hat bei Preßluftschlagvorrichtung bereits zur Sperrung des Kolbens gegenüber dem Zylinder ein flaschenverschlußähnliches Spannschloß vorgeschlagen, das im wesentlichen aus einer Kurbel und einer Zugstange besteht, die an einem Spannhebel angreift. Diese Vorrichtung ist zwar als guter Ersatz für eine Fallensperrvorrichtung anzusprechen, sie kann jedoch nur dort angewandt werden, wo nur ein verhältnismäßig kleiner Weg der den Schlag hervorrufenden Teile erforderlich ist, anderenfalls der Bewegungswinkel der Kurbel zu groß werden würde bzw. die Kurbel selbst einen sehr großen Hub bekommen müßte.
  • Weiterhin ist, ebenfalls an einer Preßluftschlagvorrichtung, die Verwendung von Stützgelenken bekanntgeworden, welche unmittelbar sperrend auf die den Schlag herbeiführenden Preßluftzylinder wirken. Der wesentliche Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß die schwere Preßluftvorrichtung unterhalb der Ladenbahn an der Weblade angebracht ist und dadurch die Weblade außerordentlich belastet. Bei dieser Vorrichtung können die Stützgelenke ihre Strecklage zur Sicherung ihrer Sperrlage niemals überschreiten, weil. sie ohne jedes Spiel zwischen die Zylinder und die Zylinderführung eingespannt sind. Die Sperrung der gespannten. Schlagteile ist also ganz ungenügend, so daß es vorkommen kann, daß sich dieselben durch Erschütterungen zu ungelegener Zeit- auslösen und Schaden anrichten. Auch nach der vorliegenden Erfindung werden zur Sperrung der Schlaghebel entgegen der Kraft des gespannten Schlagmittels-Stützgelenke verwendet, die gegebenenfalls auch die Arbeit des Spannens mit zu übernehmen haben. Bei diesen ist jedoch e.V.#-findungsgemäß ein Gelenkpunkt des einesends@ am Schlaghebel angelenkten und andernends ortsfest drehbar gelagerten Stützgelenks mit einem Schlitz versehen, um das Hindurchfallen des Stützgelenks unter der Einwirkung der Schwerkraft über die Strecklage hinaus bis zur Anlage an einen Anschlag zu ermöglichen.
  • Durch diese besondere Ausbildung der Stützgelenke ist die unbedingte Gewähr dafür gegeben, daß dieselben ihre Sperrstellung niemals eigenmächtig und zu ungelegener Zeit verIassen können, so daß Unfälle und Zerstörungen an Gewebe und Maschine wirkungsvoll vermieden werden. Zum Spannen des Schlaghebels kann dieses Stützgelenk dadurch benutzt werden, daß der Schlagaufzugshebel mittels einer Schlitzzugstange oder eines anderen, eine Bewegung des Stützgelenkes zulassenden Verbindungsmittels am Stützgelenk selbst oder an einer Verlängerung desselben angreift.
  • Abb. i zeigt eine der bisher üblichen Federschlagvorrichtungen mit dem Schlaghebel i, an dessen Vierkantbolzen 2 die Schlagfalle 3 angreift, deren Kern 4 auswechselbar ist. In Abb. 2 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Ansicht dargestellt, bei welchem das Stützgelenk lediglich als Sperrmittel verwendet ist.
  • Abb. 3 und 4 zeigen weitere Ausführungsbeispiele, bei welchen das Stützgelenk _ nicht nur als Sperr-, sondern auch als Hilfsmittel zum Spannen der Schlagvorrichtung benutzt wird.
  • Wie in Abb. i so ist auch in den Abb. 2 bis 4 mit i der Schlaghebel bezeichnet, der in bekannter Weise mittels des Schlagriemens 5 am nicht dargestellten Schlagstock angreift. Auf die Schlaghebel i wirkt in bekannter Weise mittels der über die Rollen 6 geleiteten Riemen 7 die Schlagfeder 8, an deren Stelle auch eine Preßluftvorrichtung oder irgendein anderes äquivalentes Mittel treten kann. Das Spannen der Schlagfeder 8 besorgt die aus der Schlagaufzugkurbel 9, den Zugstangen io und 12 und den Schlagaufzug" hebeln i i bestehende Schlagaufzugeinrichtung. Um die Schlagfeder gespannt zu halten, wurde bisher die aus Abb. i ersichtliche Falleneinrichtung verwendet, deren Nachteile bereits hinlänglich geschildert wurden.
  • An Stelle dieser Falleneinrichtung _(Abb. i) tritt nach der Erfindung ein Stützgelenk 13, 14, dessen Gelenkfirme 13 sich beispielsweise gegen die Bolzen der Rollen 6 stützen. Die an den Schlaghebeln i angreifenden Ge-Jenkarme 14 besitzen an ihrem Ende einen ,'schlitz, damit das Stützgelenk 13, 14 ordnungsgemäß etwas über die Totpunktlage ,gnaus in die Streckstellung (rechte Seite von Abb. 2) einfallen kann, wenn der.Schlagaufzughebel i i den Schlaghebel i nach außen geschwungen hat.
  • Die Stützgelenke 13, 14 werden von den Auslösehebeln i6 untergriffen, die sich in ihrer Grundstellung gegen verstellbare Anschläge 17 am Stuhlgestell legen und dadurch gleichzeitig die Strecklage der Stützgelenke 13, 14 bestimmen. Schwingen die Schlagaufzughebel nach innen, was je nachdem, ob es sich um einschützige oder beidseitige Wechselstühle handelt, abwechselnd oder gleichzeitig geschieht, so treffen die Stellschrauben der nach außen ragenden Arme der Schlagaufzughebel- i i gegen die Ansätze 18 der Schlagauslösehebel 16. Diese heben das Stützgelenk 13,'14 etwas über die Totpunktlage an, wodurch der betreffende Schlaghebel i seine Stütze verliert und unter Einknickung des Stützgelenks (linke Seite von Abb, a), dem Zuge der Feder 8 folgend, den Schützen abschlägt.
  • Wesentlich für das' Arbeiten der vorstehend beschriebenen Vorrichtung ist der Schlitz 15, ohne den die sichere Erreichung der Strecklage (Abb. 2, rechts) nicht möglich ist. Dieser Schlitz muß sich jedoch nicht bei 15 befinden, sondern kann auch am Knie i9 oder am Ende des Gelenkarmes 13 bei 6 angeordnet sein.
  • Es liegt ohne weiteres auf der Hand, daß der eingangs erwähnte Nachteil bei der b;-. schriebenen Vorrichtung nicht auftreten kann.
  • Gemäß der Abb. 3, die nur die linke Seite! der Schlagvorrichtung in schematischer Darstellung zeigt, wird das Stützgelenk 13, 14 nicht nur zum Sperren, sondern auch zum Spannen der Schlagvorrichtung benutzt. Eine Schlitzzugstange 2o, die von der Schlagaufzugkurbel 9 unter Vermittlung der Zugstange io und des Winkelhebels 21, 22 eine auf und ab gehende Bewegung erhält, spannt beim Niedergehen das Stützgelenk 13, 1.1. und damit-mittels des Schlaghebels i die nicht dargestellte Schlagfeder und löst beim Emporgeben den Schlag durch Knickung des Stützgelenks 13, 14 aus. Die Länge des Schlitzes der Schlitzzugstange 2o kann regelbar sein, um den Schlag früher oder später erfolgen zu lassen. Schlitz 15, wie in Abb. 2, ist bei diesem Ausführungsbeispiel nicht erforderlich. Eine Zugstange 12 überträgt wie dort die Bewegung der SchlagaufzugkurbeI 9 auf die andere, symmetrisch ausgebildete Seite der Schlagvorrichtung. Nach Abb. 4. ist ein Gelenkarm 13 des Stützgelenks 13, 14 als Winkelhebel 13, 23 ausgebildet. In der Streckstellung legt sich einer der Arme, z. B. 23, gegen einen Anschlag. Die Betätigung des Stützgelenks r3, 14. erfolgt durch einen um den gleichef:' Drehpunkt, wie 13 und 23, schwingendeW Winkelhebel 2d., 25, dessen Arm 24 das Strecken und dessen Arm 25 das Durchknicken des Stützgelenks besorgt. Die beiden Arme können, um die Schlagzeit regeln zu können, gegeneinander verstellbar sein. Ihre Bewegung erhalten sie wiederum durch die Schlagaufzugkurbel9 unter Vermittlung geeigneten Gestänges ro, 12.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Schützenschlagvorrichtung für mechanische Webstühle, bei welcher die Schlagkraft von Federn, Preßlufteinrichtungen oder anderen gleichwertigen Mitteln geliefert und die Sperrung des Schlaghebels entgegen der Kraft des gespannten Schlagmittels durch ein in eine selbstsperrende Lage überführtes Stützgelenk bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gelenkpunkt des einesends am Schlaghebel (1) angelenkten und andernends ortsfest drehbar gelagerten Stützgelenks (13, 1¢) mit einem Schlitz (I5) versehen ist, um das Hindurchfallen des Stützgelenks (13, 14) unter der Einwirkung der Schwerkraft über die -Strecklage hinaus bis zur Anlage an einen Anschlag zu ermöglichen.
  2. 2. Schützenschlagvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützgelenk (13, 1.4) selbst zum Spannen des Schlaghebels (1) dadurch benutzt wird, daß der Schlagaufzugshebel (21, 22 bzw. 24, 25) mittels einer Schlitzzugstange (20) oder eines anderen, eine Bewegung des Stützgelenkes zulassenden Verbindungsmittels am Stützgelenk selbst oder an einer Verlängerung (23) desselben angreift.
DES119208D 1935-07-30 1935-07-30 Schuetzenschlagvorrichtung Expired DE635957C (de)

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