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DE634818C - Einrichtung zum Entschlammen eines Grenzdampferzeugers - Google Patents

Einrichtung zum Entschlammen eines Grenzdampferzeugers

Info

Publication number
DE634818C
DE634818C DES101153D DES0101153D DE634818C DE 634818 C DE634818 C DE 634818C DE S101153 D DES101153 D DE S101153D DE S0101153 D DES0101153 D DE S0101153D DE 634818 C DE634818 C DE 634818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
desludging
steam generator
flow
point
working medium
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES101153D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Wilhelm Abendroth
Dipl-Ing Martin Eule
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES101153D priority Critical patent/DE634818C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE634818C publication Critical patent/DE634818C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/48Devices or arrangements for removing water, minerals or sludge from boilers ; Arrangement of cleaning apparatus in boilers; Combinations thereof with boilers
    • F22B37/54De-sludging or blow-down devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Entschlammen eines Grenzdampferzeugers Ebenso wie bei Walzen- oder Trommelkesseln muß man auch bei Grenzdampferzeu,gern für das Entfernen der mit dem Speisewasser in den Dampferzen-er gelangenden Verunreinigungen im Betriebe sorgen. Während man aber beim Trommelkessel in einfacher Weise die Möglichkeit hat, diese Verunreinigungen in Form von Schlamm, der sich in der Trommel abscheidet, abzuziehen, bereitet die Entschlammung eines Grenzdampferzeuggers größere Schwierigkeiten, da sich bei derartigen Dampferzeugern die Verunreinigungen nicht in einem bestimmten Sammler ablagern, sondern in dem in Strömung befindlichen Arbeitsmittel enthalten sind und sich die Ausscheidung der Verunreinigungen innerhalb der Heizfläche, d. h. des Rohres vollzieht. Nähere Untersuchungen haben ergeben, daß sich in der Nähe der Um-. wandlungszone Ablagerungen bilden.
  • Um mit Sicherheit die Salzablagerungen im Betriebe entfernen zu können und um gleichzeitig die Dampferzeugung durch den Entschlammungsvorgang möglichst wenig zu stören, wird erfindungsgernäß vorgeschlagen, für jeden Rohrstrang eine, in der Strömungsrichtun 'g des Arbeitsmittels betrachtet, hinter dieser Stelle der endenden Verdampfung angeschlossene Abschlammleitung vorzusehen und in jeden Rohrstrang hinter dieser Ab- schlammleitung eine dem Rückstrom -ent ' - gegenwirkende Einrichtung einzuschalten. Die Abschlammleitungen sind also jeweils an einer Stelle angeschlossen" an der beim gewöhnlichen Betrieb Dampf strömt. Um mit der bezeichneten Einrichtung während des Betriebes den Schlamm abziehen zu können, muß infolgedessen die Umwandlungsstelle vorher so weit vorgetrieben werden, bis sie jeweils die Abschlammleitung erreicht. Das Arbeitsmittel, das dann in die Entschlammungsleitung übertritt, führt die Ablagerungen mit. Die Umwandlungsstelle kann entweder dadurch vorgetrieben werden, daß man bei gleichbleibender Zufuhr an Arbeitsmittelmenge die Wärmezufuhr verringert oder bei gleichbleibender Wärmezufuhr die zugeführte Arbeitsmittelmenge während der Dauer des Abschlammens erhöht.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abbildungen dargestellt. An Hand dieser Abbildungen ist im nachfolgenden gleichzeitig erläutert, wie das Abschlammen etwa vorgenommen werden kann.
  • Wie zu erkennen ist, besteht die Heizfläche des Kessels nur aus Rohren. Diese sind zum Teil in einer Brennkammer i, zum Teil in den Rauchgaszügen 2 und 3 untergebracht, so daß sie teils durch Strahlung, teils durch Berührung beheizt werden. Der Kessel wird beispielsweise durch eine Kettenrostfeüerung 4 beheizt. Die sich aus. der Flamme entwickelnden Rauchgase werden zunächst im oberen.-Teil der Kammer i, umgelenkt und treten- > die Kammer 2 ein, von der aus sie nach n,6# maliger Umlenkung am unteren Teil di#Ui#' Kammer schließlich die zweite Rauchg-äs:#,"., kammd173 nach oben aufsteigend verlassen. Das Arbeitsmittel wird z. B. durch eine Pumpe5, die von einem regelbaren Elektromotor6 angetrieben wird, durch die,Rohre hindurchgepreßt. In der Abbildung sind beispielsweise drei Parallelstränge dargestellt. Wie zu erkennen ist, nimmt das Arbeitsmittel folgenden Weg: Aus der Hauptförderleitullg 7 kommend, wird es zunächst von der Sammelflasche 8 auf beispielsweise drei in der Rauchgas - kammer 3 liegende Parallelstränge verteilt. Im weiteren Verlauf wird es dann wiederholt in Sammelflaschen gemischt und von neuem auf weitere Parallelstränge verteilt. Es nimmt hierbei seinen Weg über die Sammelflaschen 9 bis ig. Die Heizfläche soll dabei so bemessen sein, daß die Zone, innerhalb der die Umwandlung von Flüssigkeit in Dampf erfolgt, etwa an der durch die Kla-mmern und die Bezugszeichen 2o, :21 und 2-2 gekennzeichneten Stelle liegt. Vor der Flasche 15, die, im Strömungssinne des Arbeitsmittels betrachtet, hinter der Umwandlungszone liegt, ist in jeden Strang ohne Rückstromdrossel 23 bzw. 24 bzw. :25 eingeschaltet. Die Anordnung der Rückstromdrossel und ihre an sich bekannte Gestalt ist insbesondere-aus Abb.,- zuentnehmen. UntereinerRückstromdrossel wird eine Düse verstanden, die so im Strömungswege liegt, daß das Arbeitsmittel bei gewöhnlichem Betriebe an dein engsten Ouerschnitt der Düse eintritt und aus dem weitesten Querschnitt austretend die Düse verläßt. Die Umsetzung von Druck in Geschwindigkeit, die an der engsten Stelle der Düse entsteht, wird bei dieser Anordnung durch den diffusorartig wirkenden sich erwe-iternden Teil wieder rückgängig gemacht. Bei gewöhnlichem Betriebe des Kessels würde also die so eingebaute Düse einen nur unbedeutenden Druckverlust hervorrufen. Das ist jedoch nicht der Fall, wenn sich die Strömungsrichtung umkehrt, d. h. wenn das Arbeitsmittel an der Stelle-,des größten Querschnittes in die Düse eintritt und sie an der Stelle des engsten Querschnittes verläßt; in diesem Falle folgt auf den engsten Querschnitt kein als Diffusor wirkender Teil, so daß die Düse in dieser Strömungsrichtung stark drosselnd wirkt. Von dieser Tatsache wird, wie später gezeigt wird, Gebrauch gemacht.
  • Wie die Zeichnung weiter erkennen läßt, ist an die Rohrstränge 26, 27 und z8 an einer Stelle, die zwischen der Umwandlungszone und der Rückstromdrossel liegt, je eine Entschlammungsleitung 29, 30 und 3 1 angeschlos-#en. Am Ende dieser Entschlammungsleituni sind Drosselscheiben 32, 33 und 34 und ..lbs errventil 35, 36 und 37 vorgesehen.
  • p e Soll beispielsweise der Rohrstrang 2-6 des Kessels - entschlammt werden, so spielt sich folgender Vorgang ab: Zunächst muß erreicht werden, daß die Umwandlungszone 2-o, innerhalb der dtr Übergang von Flüssigkeit in Dampf erfolgt, so -weit verschoben wird, daß die schlamm- oder salzhaltige Flüssigkeit mindestens bis an die Stelle gelangt, wo die entsprechende Entschlammungsleitung 29 angeschlossen ist. Im vorliegenden Falle soll die Verlegung der Umwandlungszone durch Erhöhen der Arbeitsmittelmenge, die durch den betreffenden Rohrstrang strömt, erreicht werden. Greift man der Einfachheit halber zu einem Zahlenbeispiel, und nimmt man an, daß zur Verlegung der Umwandlungszone 2o iri dem Rohrstrang 26 eine doppelte Durchflußmenge durch diesen Rohrstrang erforderlich wird und die Pumpe die Arbeitsmittelmenge Q gefördert hat, so muß bei drei Parallelsträngen die Förderung der Pumpe etwa auf die Menge 4/3 Q erhöht werden. Gleichzeitig mit der Erhöhung der Förderleistun,- der Pumpe wird, um die Lauge abzulassen, das Absperrventil 35 geöffnet. Soll bei diesem Vorgang die erzeugte Dampfmenge unverändert gehalten werden, so müßte man das Ventil 35 gerade so weit öffnen, daß % Q durch die Entschlammungsleitung29 ausströmen kann. Um die Verhältnisse gegeneinander abzustimmen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, vor das Ventil 35 eine Drosselscheibe 32 zu setzen, die selbst bei ganz geöffnetem Ventil 35 die Durchflußmenge bei dem von vornherein festliegenden Pumpendruck von selbst etwa auf den Betrag Qls begrenzt. Abb. 3 zeigt diese Drosselstelle in vergrößertem Maßstäbe. Hat man eine genügende Menge Flüssigkeit aus dem Rohrstrang 26 auf diest' Weise entfernt, so schließt man das Ventil 35 und öffnet gleichzeitig eines der Ventile 36 oder 37 oder vermindert, falls der Entschlammungsvorgang für die beiden Rohrstränge 27 und :28 vorangegangen ist, gleichzeitig die Pumpenleistung wieder bis auf den gewöhnlichen Betrag Q. In diesem Zusammenhänge wird die Bedeutung der Rückstromdrosseln:23, 24 und 2,5 klar. Wären diese Rückstromdrosseln nicht vorhanden, so würde während des Entschlammens eines Stranges von der Sammelflasche 15 her eine verhältnismäßig große Menge an Arbeitsmittel zurückströmen. Da, wie oben beschrieben, die Düse oder Rückstromdrossel so eingesetzt ist, daß ein Zurückströmen weitgehend erschwert wird, so werden die der Sammelflasche nachges chalteten Rohre während d4 Entschlammens mit annähernd der gleichen Arbeitsmittelmenge ge speist wie im gewöhnlichen Betriebe.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Entschlammen eines Grenzdampferzeugers, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Rohrstrang (26, 27, 28) eine Abschlammleitung vorgesehen ist, die, in der Strömungsrichtung des Arbeitsmittels betrachtet, hinter der Stelle, an welcher die Verdampfung stattfindet, angeschlossen ist, und in jedemRohrstranghinter der Abschlammleitung eine dem Rückstrom entgegenwirkende Einrichtung (23, 24, 25) eingeschaltet ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Abschlammleitung eine Drosselscheibe (32, 33, 34) liegt.
DES101153D 1931-09-27 1931-09-27 Einrichtung zum Entschlammen eines Grenzdampferzeugers Expired DE634818C (de)

Priority Applications (1)

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DES101153D DE634818C (de) 1931-09-27 1931-09-27 Einrichtung zum Entschlammen eines Grenzdampferzeugers

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DES101153D DE634818C (de) 1931-09-27 1931-09-27 Einrichtung zum Entschlammen eines Grenzdampferzeugers

Publications (1)

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DE634818C true DE634818C (de) 1936-09-04

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ID=7523558

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DES101153D Expired DE634818C (de) 1931-09-27 1931-09-27 Einrichtung zum Entschlammen eines Grenzdampferzeugers

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DE (1) DE634818C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152111B (de) * 1959-10-30 1963-08-01 Sulzer Ag Einrichtung zur Entsalzung eines Durchlaufdampferzeugers mit kritischem oder ueberkritischem Druck

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1152111B (de) * 1959-10-30 1963-08-01 Sulzer Ag Einrichtung zur Entsalzung eines Durchlaufdampferzeugers mit kritischem oder ueberkritischem Druck

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