DE622201C - Strangpresse zur Herstellung gefuegefreier Tonstraenge - Google Patents
Strangpresse zur Herstellung gefuegefreier TonstraengeInfo
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- DE622201C DE622201C DEB158117D DEB0158117D DE622201C DE 622201 C DE622201 C DE 622201C DE B158117 D DEB158117 D DE B158117D DE B0158117 D DEB0158117 D DE B0158117D DE 622201 C DE622201 C DE 622201C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
- B28B3/20—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
- B28B3/22—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded by screw or worm
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Strangpresse zur Herstellung gefügefreier Tonstränge Bisher bereitete die Herstellung von gefügefreien Ziegel- und. Schamottetonsträngen große Schwierigkeiten. Bei der Verwendung der gebräuchlichen Strangpressen bildeten sich durch die Förderschnecke Hohlräume und Schichtteilungen; vor allem war es nicht möglich, durch Verengung des Preßrohres den durch die 'Welle der Förderschnecke in dem Strang fortlaufend verursachten Hohlraum zu beseitigen, da auch bei großer Erhöhung des Druckes eine richtige einheitliche Verbindung der glatten Wandungen nicht erzielt werden konnte. Um diesen Mißstand, der vor allen Dingen bei der Herstellung von Schamottesteinen zu großen Schwierigkeiten Anlaß gibt, zu beseitigen, hat man versucht, neben der Verengung des Preßrohres durch sich drehende Messerwellen das Preßgut zu zerreißen, um bei starkem Zusammendrücken :ein gefügefreies Preßgut zu erhalten. Wie die Erfahrung zeigt, erreicht man mit den bisher bekannten Mitteln dieses Ziel nur sehr unvollkommen. Es ist vor allen Dingen noch nicht gelungen, den durch die Welle der Schnecke in dem fortlaufenden Strang entstehenden Hohlraum restlos zu beseitigen. Da bisher alle Zerteilungsvorrichtungen in die fortlaufende Bewegungsrichtung des Stranges eingebaut waren, gaben sie selbst wieder Anlaß zu neuen Schichtteilungen, wodurch ihre Wirkung zum Teil wieder aufgehoben wurde. Auch ist es nicht möglich, mit Hilfe derartiger Einrichtungen die Zerteilung des Materials so gründlich vorzunehmen, daß vorhandene Strukturen restlos beseitigt werden, weil sonst bei stärkerer Ausbildung solcher Bewegungsglieder so viel Platz versperrt wird, daß der Strang nicht richtig weitergeleitet und infolgedessen auch nicht in geschlossener Form zutage gefördert werden kann. Von einem einwandfreien Verfahren muß also verlangt werden, daß der Tonstrang ohne allzu große Erhöhung der Widerstände weitergeleitet .wird und daß trotzdem eine möglichst vollkommene Zerteilung und Zerreißung der bewegten Massen zustande kommt.
- So ist versucht worden, diesen Mißstand dadurch zu beseitigen, daß man den durch eine Schnecke zugeführten Strang unter starker Ablenkung .seiner Bewegungsrichtung durch eine zweite Fördervorrichtung nach der Austrittsöffnung preßte, wobei in einem Fall als zweite Fördervorrichtung eine Walzenpresse, im andern Fall eine zweite Förderschnecke benutzt wurde.
- Beide Ausführungsarten hatten jedoch auch nicht den gewünschten Erfolg. Die Verwendung einer Walzenpresse erzielte keine entsprechende Zerreißung des Tonmaterials und deshalb keine restlose Beseitigung der Struktur; auch ist die Druckwirkung und Förderfähigkeit einer derartigen Presse nicht groß genug. Eine zweite Förderschnecke aber hatte die erneute Bildung eines mittleren Hohlraumes zur Folge.
- Diese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung behoben, die sich auf eine Strangpresse mit zwei zueinander senkrecht gelagerten und besonders angetriebenen Schnecken bezieht. Die Neuerung besteht darin, daß die zweite Förderschnecke mit an sich bekanntem nabenlosen Ende ausgebildet und so gelagert ist, daß ihr vorderes nabenloses Ende etwas über die Welle der ersteren Förderschnecke hinausragt, jedoch nicht über den äußeren Umfang derselben.
- Dadurch wird erreicht, daß die zweite Förderschnecke den durch die erste Förderschnecke erzeugten mittleren Hohlraum erfaßt und gründlich zerstört. Infolge ihres nabenlosen' Endes kommt ihre Welle überhaupt nicht mit dem neu gerichteten Strang in Berührung und kann daher beim Weiterfördern der Masse keinen neuen schädlichen Hohlraum mehr erzeugen, so daß der äustretende Tonstrang völlig gefügefrei erhalten wird.
- In der Zeichnung ist eine Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Pfeile geben die Richtung des Preßgutdurchgangs an. In dem Preßgehäuse a ist eine Förderschnecke b gelagert, welche das Gut in bekannter Weise nach dem Preßkopf c drückt, welcher im rechten Winkel an den Preßzylinder a angeschlossen ist. In diesem Preßkopf ist eine zweite, gesondert angetriebene Schnecke d angebracht, welche so weit vorragt, daß sie mit ihrem vorderen nabenlosen Ende den durch die Welle e erzeugten Hohlraum voll erfaßt und zerstört. Durch die plötzliche Richtungsänderung wird der Tonstrang vollkommen durchgearbeitet und auf das Mundstück f zugepreßt. Dadurch, daß die. zweite Schnecke d von der Seite her arbeitet, ist vermieden, daß der Strang an ihrer Welle g vorbeigleiten muj% und damit ist die schädliche Wirkung der ersten Welle e vermieden und aufgehoben. Die l2#.äftige Durchmischung des Tonstranges wird noch dadurch unterstützt, daß die zweite Schnecke d in seinem anderen Drehsinn läuft wie die erste. Schnecke b, was ohne wesentliche Erhöhung der Widerstände geschehen kann, weil dadurch eine Verringerung des Durchtrittsquerschnittes nicht eintritt und auch sonst dem Tonstrang durch diese gegenläufige Bewegung kein wesentlicher Widerstand entgegengesetzt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Strangpresse zur Herstellung gefügefreier Tonstränge, bei welcher der aus der Förderschnecke austretende Strang durch eine zweite, senkrecht zu ihr angeordnete, besonders angetriebene Förderschnecke nach der Austrittsöffnung gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite, in den austretenden Tonstrang von der Seite eingreifende Schnecke (d) mit ihrem vorderen nabenlosen Ende so weit über die Welle der ersten Förderschnecke (b) ragt, däß sie den von der letzteren erzeugten mittleren Hohlraum im Preßgut erfaßt und zerstört.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB158117D DE622201C (de) | 1932-11-02 | 1932-11-02 | Strangpresse zur Herstellung gefuegefreier Tonstraenge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB158117D DE622201C (de) | 1932-11-02 | 1932-11-02 | Strangpresse zur Herstellung gefuegefreier Tonstraenge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE622201C true DE622201C (de) | 1935-11-22 |
Family
ID=7003878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB158117D Expired DE622201C (de) | 1932-11-02 | 1932-11-02 | Strangpresse zur Herstellung gefuegefreier Tonstraenge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE622201C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075487B (de) * | 1960-02-11 | Karl Handle S. Sohne Maschinenfabrik und Eisengießerei Muhlack^r (Wurtt) | Vakuum Schneckenstrang presse | |
| DE1270462B (de) * | 1964-04-04 | 1968-06-12 | Kema Keramikmaschinen Veb | Schneckenstrangpresse mit waagerechtem Mischer und lotrechtem Hauptpresszylinder |
-
1932
- 1932-11-02 DE DEB158117D patent/DE622201C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1075487B (de) * | 1960-02-11 | Karl Handle S. Sohne Maschinenfabrik und Eisengießerei Muhlack^r (Wurtt) | Vakuum Schneckenstrang presse | |
| DE1270462B (de) * | 1964-04-04 | 1968-06-12 | Kema Keramikmaschinen Veb | Schneckenstrangpresse mit waagerechtem Mischer und lotrechtem Hauptpresszylinder |
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