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DE621576C - Verfahren und Vorrichtung zur Trennung der Bierwuerzen von Treber, Hopfen, Eiweissstoffen, Trub und Schmutz - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Trennung der Bierwuerzen von Treber, Hopfen, Eiweissstoffen, Trub und Schmutz

Info

Publication number
DE621576C
DE621576C DEL83636D DEL0083636D DE621576C DE 621576 C DE621576 C DE 621576C DE L83636 D DEL83636 D DE L83636D DE L0083636 D DEL0083636 D DE L0083636D DE 621576 C DE621576 C DE 621576C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wort
proteins
lees
hops
dirt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL83636D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ANTON LANDGRAEDER
Original Assignee
ANTON LANDGRAEDER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ANTON LANDGRAEDER filed Critical ANTON LANDGRAEDER
Priority to DEL83636D priority Critical patent/DE621576C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE621576C publication Critical patent/DE621576C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/26Cooling beerwort; Clarifying beerwort during or after the cooling
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/24Clarifying beerwort between hop boiling and cooling

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Trennung der Bierwürzen von Treber, Hopfen, Eiweißstoffen, Truh und Schmutz Der Würzeseiher bezweckt die Trennung und Klärung ,der Bierwürzen von Treber, Hopfen, Eiweißstoffen, Trub und Schmutz in einem raschen, ununterbrochenen Arbeitsvorgang mittels Preßschnecken und Klärseiher, wobei die Treber ausgesüßt und abgepreßt und die als Teig bzw. Trub bezeichneten Eiweißstoffe ausgeschieden werden.
  • Bisher erforderte dieTrennungundKlärung der Bierwürzen von den abgebauten Braustoffen sehr viel Zeit und Arbeit sowie eine Reihe Einrichtungen, wie Läuterbottich oder Maischefilter, Hopfenseiher, Kühlschiff oder Setzbottich oderTrubabsatzgefäß. Jedoch vermochte man die Entfernung der Eiweißstoffe nicht derart vorwärts zu treiben, daß der Eiweißgehalt im fertigen Bier möglichst niedrig und konstant blieb.
  • Versuche mit nachträglicher Feinfiltration der Bierwürze im heißen oder kalten Zustand hatten zur Folge, daß neben den Eiweißstoffen auch die Hopfenaromen und Aufbaustoffe für die Hefe entfernt wurden. Die fertigen Biere waren wässerig und arm an Geschmack. Bekanntlich können die Eiweißstoffe, wie alle Kolloide, aus ihren Lösungen ausgeflockt oder koaguliert werden. Die Ausflockungen können reversibel sein, d. h. der ausgeschiedene Stoff läßt sich von neuem in dieLösung bringen, oder aber dieAusflockung ist irreversibel, d. h. durch das Ausflocken ist das Kolloid in unlöslicher Form übergeführt worden. Die wichtigste Art der Koagulation ist die Hitze-Koagulation. Man unterscheidet deshalb unlösliches und gerinnbares Eiweiß. Während des Maischens findet ein starker Abbau der unlöslichen Eiweiße statt, die im Läuterbottich oder Maischefilter zurückgehalten werden. Gleichzeitig bilden sich beim Maischekochen eine große Anzahl gerinnbarer Eiweiße zu Flocken, die sich während der langen Abläuterungsperiode und dem Sinken der Temperatur wieder lösen. Zweck des Würzeseihers ist es aber, insbesondere gerade diese gerinnbaren Eiweiße schon beim Trennen der festen Bestandteile von den flüssigen auszuscheiden, was durch das schnelle Arbeiten und Nichterkalten der Maische erreicht wird.
  • Das Würzekochen wird sich nunmehr einfacher gestalten, zumal durch das starke Auspressen der Treber nicht mehr die großen Mengen warmen Wassers zum Auswaschen hinzugesetzt werden.
  • Die bisherige Bruchbildung beim Würze= kochen beweist, daß große Mengen Eiweißstoffe beider Arten während der Abläuterung der Maische mitgerissen werden. Der Bruch aber selbst setzt sich aus Teilen unlösbarer und gerinnbarer Eiweißstoffe zusammen. Auf dem Kühlschiff, in dem Setzbottich, dem Trubabsatzgefäß, soll sich der sogenannte Bruch als Trub absetzen. Hier geschieht' aber folgendes: Die unlöslichen Eiweißstoffe bleien als Trub zurück, die gerinnb@aren je- doch- lösen sich durch die Erkaltung wieder auf und verbleiben während der Haupt- und Nachgärung, j a sogar noch im fertigen Bier und verursachen die bekannten Biertrübungen. Bisher war es nicht möglich, die gerinnbaren Eiweißstoffe zwangsweise derart stark abzubauen, daß der Eiweißgehalt im fertigen Bier möglichst niedrig und konstant bleibt. Der Würzeseiher erfüllt jedoch diese Bedingung, da-er auf rein mechanischem Wege und unter zwangsläufiger Ausscheidung der Eiweißstoffe nicht allein die unlöslichen, sondern auch die gerinnbaren Eiweißstoffe erfaßt und zurückhält, die sich bisher bei der Würzeabkühlung wieder auflösten.
  • Die Zusammenstellung des Würzeseihers nach Fig. r bis 3 ist zum Teil entwickelt aus bekannten, einzelnen Elementen. _ Mehrere Preßschnecken, über- oder hintereinander gelagert, werden in vielen Industriezweigen verwandt. Auch sind im Zusammenhang Auflockerungs- und Waschvorrichtungen zum Auslaugen und Auswaschen der Braustoffe bekannt. Die Anordnung obiger bekannten Teile in Verbindung mit einem Klärseiher zur Gewinnung von Bierwürzen führt zu einem neuen, bisher unbekannten Arbeitsverfahren, das darin besteht, daß in einem raschen, ununterbrochenen Arbeitsvorgang nicht nur die Trennung der Würzen von den abgebauten Braustoffen erfolgt, sondern auch die unlöslichen Eiweißstoffe restlos und die gerinnbaren Eiweißstoffe derart stark abgebaut werden, daß der Eiweißbestand im fertigen Bier gering und konstant bleibt. Der Arbeitsvorgang läßt sich an Hand der Zeichnung verfolgen: Die Zuführung "der kochenden Maische oder des kochenden Hopfensudes erfolgt bei q. Die obere Preßschnecke a übernimmt die Vorpressung, -die mittlere Preßschnecke b die Endpressung- und das Preßventil-e die Ausstoßung .der. technisch trocknen, abgebauten Braustoffe. Im Übergang von der ersten' zur zweiten Preßschnecke findet die Auflockerung" der vorgepreßten Braustoffe durch ein doppeltes Schlagkreuz c statt. Die Heißwasserzufuhr zum Aussüßen der Braustoffe erfolgt durch das Rohr d. Die umlaufenden Preßschnecken a und b haben 'feststehende Zylinder, deren Wandungen an der unteren Hälfte geschlitzt sind, und wodurch die Flüssigkeit in die Sammelmulden f geleitet wird. Durch eine Rohrverbindung, die einen Dreiwegehahn p einschließt, gelangt die Flüssigkeit in das Innere des Klärseihers g. Der Klärseiher besitzt einen A.bseihzylinder h, in welchem eine weitere Preßschnecke k umläuft, die durch das Preßventill -die Rückstände aus der Würze abstößt. Der Äbseihzylinder erhält am Umfange nach innen erweiterte .Schlitze. Um .diese rein zu halten, erhält der gerade Schneckenteil am äußeren Schneckenumfang parallel zur Achse Der Abseihzylinder h erhält auf der Außenfläche einen leicht abnehmbaren Gewebeüberzug i, dessen Maschenweite für .die Maische-oder Hopfenwürze verschieden sein kann. Der Außenzylinder f dient zum Auffangen der klaren Würze. Um die Durchlässigkeit des Gewebeüberzuges zu fördern, wird der Klärseiher durch eine Luftabsaugevorrichtung m entluftet. Durch die Anordnung eines Dreiwegehahnes p kann man den Klärseiher auch allein benutzen, um nach dem Würzekochen die .dann noch geronnenen Eiweißstoffe zurückzuhalten. Aus dem Sammelstutzen n wird die sterile Würze abgeleitet.
  • Das Arbeiten mit dem Würzeseiher gestattet . die Verwendung von' Nacktgersten, Griesen und Mehl, was bisher nur bedingt möglich war. Im Gegensatz zu den bisherigen Läuterbottichen und Maischefiltern arbeitet der Würzeseiher kontinuierlich und kürzt die Zeit der bisherigen Würze-Klärprozesse ganz erheblich ab, so daß. die Sude rasch aufeinanderfolgen können. Der Würzeseiher preßt die Abfälle restlos technisch trocken aus, erhöht dadurch die Ausbeute und vermeidet das unnötige Auswaschen der Treber. Er spart somit an Danipf beim Kochen .des Hopfensudes und beim Trocknen der Treberabfälle. Der Würzeseiher ersetzt den Läuterbottich oder das Maischefilter und den Höpfenseiher, so daß die heiße Würze durch den Bierkühler sofort abgekühlt werden kann. Er macht deshalb das Kühlschiff, den Setzbottich oder das Trubabsatzgefäß entbehrlich. Der Würzeseiher bildet somit eine Neuerung, die einen großen Fortschritt in der Brautechnik bedeutet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: T. Verfahren zur Trennung der Bierwürzen von Treber, Hopfen, Eiweißstoffen, Trub und Schmutz, dadurch gekennzeichnet, daß mittels bekannter Preßschnecken (a, b) und Klärseiher (g) Vorlauf, Nächguß und Würze kontinuierlich in einem Arbeitsgang gewonnen werden, wobei die Treber zwischen Vorlauf und Endpressung durch ein Schlagkreuz (c) aufgelockerf, mit einem Nachguß ausgesüßt und die klare Würze durch ein Gewebe (i) mit Hilfe einer Luftabsaugevorrichtung (m) gewonnen werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfange der Preßschnecke (k) des Klärseihers (g) ein Abstreifer (o) angeordnet ist.
DEL83636D 1933-04-28 1933-04-28 Verfahren und Vorrichtung zur Trennung der Bierwuerzen von Treber, Hopfen, Eiweissstoffen, Trub und Schmutz Expired DE621576C (de)

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DEL83636D DE621576C (de) 1933-04-28 1933-04-28 Verfahren und Vorrichtung zur Trennung der Bierwuerzen von Treber, Hopfen, Eiweissstoffen, Trub und Schmutz

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DEL83636D DE621576C (de) 1933-04-28 1933-04-28 Verfahren und Vorrichtung zur Trennung der Bierwuerzen von Treber, Hopfen, Eiweissstoffen, Trub und Schmutz

Publications (1)

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DE621576C true DE621576C (de) 1935-11-09

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DEL83636D Expired DE621576C (de) 1933-04-28 1933-04-28 Verfahren und Vorrichtung zur Trennung der Bierwuerzen von Treber, Hopfen, Eiweissstoffen, Trub und Schmutz

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DE (1) DE621576C (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2587556A (en) * 1947-07-11 1952-02-26 Weiss Max Apparatus for preparing concentrates
DE1197421B (de) * 1960-11-23 1965-07-29 Weigelwerk Ag Vorrichtung zur kontinuierlichen Gewinnung von Bierwuerze aus Braumaische
DE1208274B (de) * 1962-04-05 1966-01-05 Dr Fritz Huppmann Vorrichtung zum kontinuierlichen Trennen von Hopfen und Wuerze bzw. zum Laeutern, zum Auswaschen des Extraktes sowie zum Auspressen der letzten Fluessigkeitsreste aus den Trebern
DE1214650B (de) * 1960-03-18 1966-04-21 Ruhrchemie Ag Verschluss fuer Schneckenfilterpressen
DE1219444B (de) * 1960-11-25 1966-06-23 Vyzk Ustav Energetichy Schneckenpresse zur kontinuierlichen Trennung fester und fluessiger Stoffe
DE1257082B (de) * 1959-04-16 1967-12-28 Dr Fritz Huppmann Anlage zur kontinuierlichen Braumaischebereitung und Wuerzekochung
DE102008039373A1 (de) * 2008-08-22 2010-02-25 Krones Ag Läutervorrichtung und Verfahren
US7998221B2 (en) 2004-05-28 2011-08-16 össur hf Foot prosthesis with resilient multi-axial ankle

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