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DE621136C - Anordnung eines Freiluft-Kopplungskondensators mit einem OEl-Papier-Dielektrikum unmittelbar auf einem geerdeten Hochfrequenz-Sicherungs- oder -Geraeteschrank - Google Patents

Anordnung eines Freiluft-Kopplungskondensators mit einem OEl-Papier-Dielektrikum unmittelbar auf einem geerdeten Hochfrequenz-Sicherungs- oder -Geraeteschrank

Info

Publication number
DE621136C
DE621136C DE1934M0127065 DEM0127065D DE621136C DE 621136 C DE621136 C DE 621136C DE 1934M0127065 DE1934M0127065 DE 1934M0127065 DE M0127065 D DEM0127065 D DE M0127065D DE 621136 C DE621136 C DE 621136C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arrangement
capacitor
equipment cabinet
coupling capacitor
oil paper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1934M0127065
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Meirowsky & Co Akt Ges
Original Assignee
Meirowsky & Co Akt Ges
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Meirowsky & Co Akt Ges filed Critical Meirowsky & Co Akt Ges
Priority to DE1934M0127065 priority Critical patent/DE621136C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE621136C publication Critical patent/DE621136C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/224Housing; Encapsulation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Anordnung eines Freiluft-Kopplungskondensators mit einem öl-Papier-Dielektrikum unmittelbar auf einem geerdeten Hochfrequenz Sicherungs- oder -Geräteschrank Kopplungskondensatoren in der bisher üblichen Ausführung unter Verwendung von Porzellan oder Hartpapier werden direkt am Hochspannungsmast aufgehängt, so;, daß wegen der besonderen dielektrischen Eigenschaften dieser Kondensatoren mehrere in Reihe untereinander angeordnet werden mußten. Dies war für die bisher gebrauchten Baustoffe eine durchaus praktische und der Raumersparnis rechnungtragende Anordnung.
  • Neuerdings finden zum Zwecke der Ankopplung von drahtgerichteten Fernsprech-Meß- und -Wirkanlagen immer mehr Kondensatoren mit einem Öl-Papier-Dielektrikum Anwendung. Es werden hierbei die aus der Starkstromtechnik bekannten Flachwickel-Kondensatoren zu vielen hint-ereinandergeschaltet und in einem Isoliergestell zusammengcpreßt. Sodann wird dieser Stapel in einem Isolierbehälter - für Freiluft aus Porzellan - leingebaut und nach sorgfältiger Entlüftung und Trocknung mit einem hochwertigen Isolieröl getränkt.
  • Auch diese Kondensatoren wurden bisher zwischen die Hochspannungsleitung und das Hochfrequenzsende- bzw. -empfangsgerät geschaltet, und zwar ,ebenfalls aus Gründen der Raumersparnis, unmittelbar am Hochspannungsmast in hängender Anordnung. Infolge seiner außerordentlich hohen dielektrischen Festigkeit und günstigen Raumausnutzung ermöglicht es der Öl-Papier-Kondensator, selbst für Spannungen bis i 5o kV und Kapazitäten bis etwa 400o cm, mit einer ein-zigen Kondensatoreinheit auszukommen.
  • Diese Ausführungsform führt zu einer insbesondere für Freiluftstationen wesentlichen i eub , estaltun, . Der Kopplungskondensator wird nicht mehr aufgehängt, sondern aufgestellt, und zwar. dort, wo er organisch hingehört, auf den für den Hochfrequenzbetrieb notwendigen Sicherungs-oder Geräteschrank. Hierdurch entsteht aber die Schwierigkeit, den unteren Kondensatorpol, der ein von Erde verschiedenes. Potential besitzt; in genügender Weise zu isolieren. Dieser Pol war bei der bisher üblichen Ausführung mit der unteren Armatur des Kondensatorgefäßes direkt verbunden.
  • Behält man diese Anordnung hei, so kann man den Kondensator durch Stutzer oder eitlen geschlossenen Sockel gegenüber dem Geräteschrank isolieren. Beiden Möglichkeiten haftet der Übelstand an, daß bei einem etwaigen Spannungsüberschlag am Außenteil des Kondensators notwendigexinaßen das darunter befindliche Hochfrequenzgerät, zum mindesten aber die Sicherungselemente außer Betrieb gesetzt werden. Das muß aber bei lebenswichtigen Einrichtungen, wie es die Hochfrequenztelephonie in Kraftwerksbetrieben heute darstellt, unter allen Umständen vermieden werden.
  • Es wird daher vorgeschlagen, die notwendige Isolation zwischen dem unteren Kondensatorpol und Erde in das mit dem dielektrisch hochwertigen Öl gefüllte Innere des Kondensatorgefäßes hineinzuverlegen. Erfindungsgemäß ist der im Isoliergefäß befindliche Kondensatorstapel gegen die untere Fußarmatur isoliert und Zier untere Kondensatorpol durch den Kondensatorboden mittels einer Durchführung isoliert herausgeführt, so daß der untere Teil der Durchführung in den Sicherungsschrank hineinragt. Es leuchtet ein, daß diese Isolation, da sie von einem hochwertigen Isolieröl übernömmen wird, viel besser und einfacher ist, als bei den obenerwähnten Anordnungen, bei denen die Isolation von einer allen atmosphärischen Einflüssen ausgesetzten Luftstrecke abhängt.
  • Die Anordnung ist in der -Zeichnung wiedergegeben. Es bedeutet hierin a das Isoliergefäß für den Kopplungskondensator. Die übereinandergeschichteten Flachvickel b ruhen auf Stützen c und sind somit gegen den unteren Flansch d des Kondensators isoliert. Der Anschluß von dem letzten Wickel des Kondensatorstapels wird durch den Durchführungsisolator e direkt in den Apparateschrank f geführt. In diesem Schrank befinden sich dann die Sicherungen und die Hochfrequenzapparate für die Telephonieeinrichtung.
  • Aus der Abbildung geht hervor, da.ß bei der hTeuanordnung die Isolierung des unteren Kondensatorpols gegen Erde von einer Ölstrecke übernommen wird und somit von keinerlei äußeren atmosphärischen Einflüssen abhängig ist. In gleicher Weise ist auch die Weiterleitung geschützt, da der obere Teil der Durchführung sich im ölgefüllten Kondensatorgefäß, der untere im wetterfest verschlossenen Geräteschrank befjidet.
  • Tritt bei dieser Anordnung ein Überschlag an dem Kondensator .ein, so kann dieser dem Telephoniebetrieb in keiner Weise mehr gefährlich werden, da die untere Kondensatorarmatur mit dem geerdeten Geräteschrank metallische Verbindung hat. Somit wird der Strom unter Umgehung der Telephonieeinrichtungen sofort zur Erde abgeleitet. Der Vorteil der beschriebenen Konstruktion ist also nicht nur in der Einfachheit und Zweckmäßigkeit, sondern auch in einer den bisherigen Anordnungen wesentlich überlegenen, elektrischen Sicherheit zu erblicken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung eines Freiluft-Kopplungskondensators mitreinemöl-Papier-Dielektrikum, der in einem mit Kopf- und Fußarmatur versehenen Isoliergefäß, eingebaut ist, unmittelbar auf seinem geerdeten Hochfrequenz-Sicherungs- oder -Geräteschrank, dadurch gekennzeichnet, daß der im Isoliergefäß befindliche Kondensatorstapel gegen die untere Fußarmatur isoliert und der untere Kondensatorpol durch den K .ondensatorboden mittels einer Durchführung isoliert herausgeführt ist, so daß der untere Teil der Durchführung in den Sicherungsschrank hineinragt.
DE1934M0127065 1934-03-30 1934-03-30 Anordnung eines Freiluft-Kopplungskondensators mit einem OEl-Papier-Dielektrikum unmittelbar auf einem geerdeten Hochfrequenz-Sicherungs- oder -Geraeteschrank Expired DE621136C (de)

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DE1934M0127065 DE621136C (de) 1934-03-30 1934-03-30 Anordnung eines Freiluft-Kopplungskondensators mit einem OEl-Papier-Dielektrikum unmittelbar auf einem geerdeten Hochfrequenz-Sicherungs- oder -Geraeteschrank

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE621136C true DE621136C (de) 1935-11-01

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Country Status (1)

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DE (1) DE621136C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975468C (de) * 1953-05-06 1961-12-07 Hydrawerk Ag Metallkappenverschluss fuer Keramikrohre grossen Durchmessers und geringer Wanddicke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE975468C (de) * 1953-05-06 1961-12-07 Hydrawerk Ag Metallkappenverschluss fuer Keramikrohre grossen Durchmessers und geringer Wanddicke

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