DE629864C - Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine - Google Patents
Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare MuehlsteinschaerfmaschineInfo
- Publication number
- DE629864C DE629864C DEF77390D DEF0077390D DE629864C DE 629864 C DE629864 C DE 629864C DE F77390 D DEF77390 D DE F77390D DE F0077390 D DEF0077390 D DE F0077390D DE 629864 C DE629864 C DE 629864C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- millstone
- sharpening machine
- axis
- rollers
- roller
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000004575 stone Substances 0.000 claims description 4
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 3
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 claims description 2
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 claims description 2
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 238000010073 coating (rubber) Methods 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000009527 percussion Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28D—WORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
- B28D1/00—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
- B28D1/26—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by impact tools, e.g. by chisels or other tools having a cutting edge
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Es ist bekannt, Mühlsteinschärfmaschinen, die auf die Königswelle aufgesetzt sind, mittels
verstellbarer Laufwalzen zu unterstützen. Diese Maschinen sind aber nicht nach allen
Seiten auf dem Mühlstein frei beweglich. Insbesondere sind sie nicht so ausgeglichen gelagert,
daß sie ohne starke Beanspruchung der Hand auf dem Mühlstein geführt werden
können. Auch die Antriebsmaschinen selbst werden starken Erschütterungen ausgesetzt.
Es ist andererseits bekannt, mehrere Schlagwerkzeuge anzuwenden und diese an
einer Schablone zu führen.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die von Hand zu führende Maschine nur
an einer Stelle von Laufwalzen unterstützt und um die Achse dieser Laufwalzen kippbar
ist, während die Schlagwerkzeuge unterhalb ihrer Antriebswelle nahe neben der Lauf-
ao walzenachse angeordnet sind.
Durch diese Ausbildung der Maschine wird erreicht, daß man die Maschine bequem und
sicher über dem Stein von Hand führen kann, so daß die Maschine für jeden Furchenverlauf
Anwendung finden kann. Durch die Anordnung der Laufwalzenachse innerhalb der quer zur Maschinenachse gedachten, senkrecht
durch den Schwerpunkt verlaufenden Ebene der Schärfmaschine wird ein Massenausgleich
erzielt. Es können in der Breite keilförmige Furchen ohne besondere Hilfsmittel ausgehauen werden. Durch einfaches
Anheben des Führungsgriffes der Maschine wird ermöglicht, die Furchen nach einem
Ende flach verlaufen zu lassen, ohne daß die einmal eingestellte Schlagtiefe verstellt werden
muß.
Die neue Ausbildung erzielt ferner, daß durch Veränderung des Abstandes der Laufwalzen
zugleich der Abstand der Schlagwerkzeuge von der zu bearbeitenden Fläche verändert
wird.
Insbesondere ist es möglich, durch einfaches Anheben der Maschine die Schlagwerkzeuge unmittelbar
von den Furchen anzuheben. Durch besonderen Gummibelag der Laufwalzen bzw. der Schablonenträger wird ein
sicheres Aufliegen auf dem Stein erreicht, so daß schon das Eigengewicht genügt, um ein
Haften auf der zu bearbeitenden Fläche zu bewirken.
Weitere Merkmale der Erfindung bestehen in der Lagerung der Laufwalzenachse und
der Unterteilung der Laufwalze in mehrere Laufwalzen.
Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung
in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht der Maschine, Abb. 2 einen Grundriß zu Abb. 1,
Abb. 3 die Stirnansicht der Maschine,
Abb. 4 den Schablonenträger im Grundriß,
Abb. S den Schablonenträger im Querschnitt.
Die Welle des Antriebmotors b hat eine
629861
Verlängerung α, die ζ. Β. mit zwei Exzentern d von entgegengesetzter Exzentrizität
versehen ist. An diesen Exzentern d greifen die Exzenterstangen c an, welche an doppe!-
armigen Hebeln /, ^1 angelenkt sind. Diese
Hebel f, ft sind um den Bolzen e schwenkbar,
der exzentrisch an dem in der Platte h gelagerten Zapfenstück e[ sitzt. Der Zapfen ex
ist durch eine Mutter i an der Platte h belq
festigt, die unmittelbar am Motor angeflanscht ist·. Die freien Enden fx der Hebel f tragen
die mittels der Teile g befestigten Schlagwerkzeuge If1, die so angeordnet sind, daß sie
unterhalb der Achse α neben der Laufwalzenachse k liegen.
Durch Drehen des Zapfens ex kann eine
Feineinstellung der Schlagtiefe erreicht werden.
Die Platte h trägt zwei Augen I, an denen
die Hebel m, W1 angelenkt sind, die die
Achse k für mehrere je für sich drehbare
Laufwalzen η tragen. An dem einen Schwenkhebel m ist ein Hebelarm 0 angebracht, der
an einem Führungssegment r geführt und feststellbar ist. Die Plattet trägt ferner die
Führungsstangen p, an deren vorderen Enden der Handbügel pt zur Verschiebung des ganzen
Aggregats auf dem Mühlstein angebracht ist. Die Führungsstange p trägt ferner eine
3a Traverse q, in der die Welle α gelagert ist.
Die Lauf walzen η mit den Schwenkhebeln
m, W1 sind so am Gerät angebracht, daß sie
nahe unterhalb des Schwerpunktes des Gesamtaggregats
liegen. Durch diese Ausbil-35. dung sowie die Anordnung der Schlagwerkzeuge
unterhalb der antreibenden Welle nahe der Laufwalzen wird eine erschütterungsfreie
Lagerung und Massenausgleich des Gerätes erzielt. Man ist in der Lage,, das ganze Gerät
4-O um die Achse der Laufwalzen zu schwenken
und nach jeder Seite beliebig zu fahren, wobei die Laufwalzen sich je nach Drehung der
Maschine in gleicher oder entgegengesetzter Richtung drehen.
+5 Um auch die Furchen nach Schablonen einschlagen zu können, werden auf den Stein
Schablonenträger t aufgesetzt, die mit einem Schlitz zum Einschieben einer Führungsschablone ί versehen sind, die durch Klem-5a
mung gehalten wird. '
An dieser Schablone wird das Gerät beispielsweise durch Anlage der Lauf walzenachse
k oder beliebig anderer Führungsansätze geführt.
Die Laufwalzen η sind ebenso wie die Schablonenträger r mit einem haftenden, insbesondere
Gummibelag u versehen, so daß schon infolge des Eigengewichts eine gute
Haftung auf der zu bearbeitenden Fläche erzielt wird. Dadurch wird bei der geforderten
hohen Schlagzahl die Führung des Gerätes nicht beeinflußt bzw. beeinträchtigt.
Claims (6)
1. Auf Lauf walzen auf den Mühlstein aufsetzbare Mühlsteinschärfmaschine mit
durch Kraftmaschine angetriebenen S chlagwerkzeugen,
dadurch gekennzeichnet, daß die von Hand zu führende Maschine nur an einer Stelle von Lauf walzen unterstützt
und um die Achse dieser Lauf walzen kippbar ist, während die Schlagwerkzeuge unterhalb ihrer Antriebswelle nahe neben
der Laufwalzenachse angeordnet sind.
2. Mühlsteinschärfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
ihre Laufwalzenachse etwa innerhalb der quer zur Maschinenachse gedachten, senkrecht
durch den Schwerpunkt der Schärfmaschine verlaufenden Ebene angeordnet
ist. ' :
3. Mühlsteinschärfmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufwalzenachse in schwenkbaren und feststellbaren Hebeln gelagert ist, durch deren Verstellung der
Abstand zwischen der Arbeitsfläche und der Schärfmaschine veränderlich ist.
4. Mühlsteinschärfmaschine nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
Laufwalze aus mehreren auf einer gemeinsamen Achse sitzenden Einzelrollen gebildet ist.
5.· Mühlsteinschärfmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufwalzenachse in auf der Steinfläche aufgelegten Führungsschablonen geführt ist.
6. Mühlsteinschärfmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß Laufwalze und gegebenenfalls Führungsschablone mit einem haftenden Belag aus Gummi o. dgl. armiert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF77390D DE629864C (de) | 1934-04-14 | 1934-04-14 | Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF77390D DE629864C (de) | 1934-04-14 | 1934-04-14 | Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE629864C true DE629864C (de) | 1936-05-14 |
Family
ID=7112864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF77390D Expired DE629864C (de) | 1934-04-14 | 1934-04-14 | Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE629864C (de) |
-
1934
- 1934-04-14 DE DEF77390D patent/DE629864C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2221464C3 (de) | Schleifmaschine zum Bearbeiten der Kanten von Glasplatten | |
| DE629864C (de) | Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine | |
| DE483669C (de) | Ortsbewegliche Blechschere mit kreisfoermigen Schneiden | |
| DE476184C (de) | Fahrbare Schienenschleifmaschine mit einer das Gleis ueberspannenden wagerechten Einstellspindel fuer die wagerechte Verschiebung des senkrecht einstellbaren Schleifsteintraegers | |
| DE518718C (de) | Maschine zum Schleifen gefraester Feilen mittels einer dem Zahnverlauf der Feile folgenden konischen Schleifscheibe | |
| DE2359024A1 (de) | Schleifmaschine | |
| DE2847165C2 (de) | Vibrations-Stoßmaschine | |
| DE2366036C3 (de) | Fahrbarer Kantenschneider für Bodenbeläge | |
| DE57885C (de) | Schleif- und Polirmaschine | |
| DE1246990B (de) | Maschine zum Schneiden von Formteilen aus weichem Material | |
| DE1005439B (de) | Vorrichtung zum Schneiden von Gesteinsbloecken | |
| DE729883C (de) | Vorrichtung zum Schleifen von Formstaeben mit ungleicher Woelbung an mindestens einer der Laengsseiten | |
| DE236127C (de) | ||
| DE516932C (de) | Maschine zum Schaerfen von Maehmaschinenschneidblaettern | |
| DE538693C (de) | Vorrichtung zum waagerechten Einstellen von Waagen | |
| DE840147C (de) | Vorrichtung an Bandsaegen mit zwei drehbaren Bandscheiben und einem ueber diese gefuehrten, ueber eine der Bandscheiben ange-triebenen endlosen Saegeband | |
| DE506324C (de) | Vorrichtung zum Blankschleifen und Schaerfen von grossen und langen Messern aller Art, insbesondere Zuckerrohrmessern, Plantagenmessern u. dgl. | |
| DE171990C (de) | ||
| DE802464C (de) | Maschine zum Spalten, Egalisieren, Schaerfen und Schneiden von Leder und anderen Rohstoffen | |
| DE549128C (de) | Tragbare Hilfsvorrichtung zur Umwandlung einer Schleif- oder Poliermaschine in eine Maschine zum spitzenlosen Schleifen oder Polieren | |
| DE2333912C3 (de) | Zylindergraviervorrichtung für Gravier-Kopierfräsmaschinen | |
| DE1477938C3 (de) | Vorrichtung an Schleifmaschinen zum Schleifen von schwachen Kegeln | |
| DE640136C (de) | Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine | |
| DE461132C (de) | Aufrauhvorrichtung fuer Leder- und andere Aufrauhmaschinen | |
| DE234207C (de) |