[go: up one dir, main page]

DE629864C - Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine - Google Patents

Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine

Info

Publication number
DE629864C
DE629864C DEF77390D DEF0077390D DE629864C DE 629864 C DE629864 C DE 629864C DE F77390 D DEF77390 D DE F77390D DE F0077390 D DEF0077390 D DE F0077390D DE 629864 C DE629864 C DE 629864C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
millstone
sharpening machine
axis
rollers
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF77390D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARIUS FRIIS
Original Assignee
MARIUS FRIIS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARIUS FRIIS filed Critical MARIUS FRIIS
Priority to DEF77390D priority Critical patent/DE629864C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE629864C publication Critical patent/DE629864C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/26Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by impact tools, e.g. by chisels or other tools having a cutting edge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Es ist bekannt, Mühlsteinschärfmaschinen, die auf die Königswelle aufgesetzt sind, mittels verstellbarer Laufwalzen zu unterstützen. Diese Maschinen sind aber nicht nach allen Seiten auf dem Mühlstein frei beweglich. Insbesondere sind sie nicht so ausgeglichen gelagert, daß sie ohne starke Beanspruchung der Hand auf dem Mühlstein geführt werden können. Auch die Antriebsmaschinen selbst werden starken Erschütterungen ausgesetzt.
Es ist andererseits bekannt, mehrere Schlagwerkzeuge anzuwenden und diese an einer Schablone zu führen.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die von Hand zu führende Maschine nur an einer Stelle von Laufwalzen unterstützt und um die Achse dieser Laufwalzen kippbar ist, während die Schlagwerkzeuge unterhalb ihrer Antriebswelle nahe neben der Lauf-
ao walzenachse angeordnet sind.
Durch diese Ausbildung der Maschine wird erreicht, daß man die Maschine bequem und sicher über dem Stein von Hand führen kann, so daß die Maschine für jeden Furchenverlauf Anwendung finden kann. Durch die Anordnung der Laufwalzenachse innerhalb der quer zur Maschinenachse gedachten, senkrecht durch den Schwerpunkt verlaufenden Ebene der Schärfmaschine wird ein Massenausgleich erzielt. Es können in der Breite keilförmige Furchen ohne besondere Hilfsmittel ausgehauen werden. Durch einfaches Anheben des Führungsgriffes der Maschine wird ermöglicht, die Furchen nach einem Ende flach verlaufen zu lassen, ohne daß die einmal eingestellte Schlagtiefe verstellt werden muß.
Die neue Ausbildung erzielt ferner, daß durch Veränderung des Abstandes der Laufwalzen zugleich der Abstand der Schlagwerkzeuge von der zu bearbeitenden Fläche verändert wird.
Insbesondere ist es möglich, durch einfaches Anheben der Maschine die Schlagwerkzeuge unmittelbar von den Furchen anzuheben. Durch besonderen Gummibelag der Laufwalzen bzw. der Schablonenträger wird ein sicheres Aufliegen auf dem Stein erreicht, so daß schon das Eigengewicht genügt, um ein Haften auf der zu bearbeitenden Fläche zu bewirken.
Weitere Merkmale der Erfindung bestehen in der Lagerung der Laufwalzenachse und der Unterteilung der Laufwalze in mehrere Laufwalzen.
Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht der Maschine, Abb. 2 einen Grundriß zu Abb. 1,
Abb. 3 die Stirnansicht der Maschine,
Abb. 4 den Schablonenträger im Grundriß,
Abb. S den Schablonenträger im Querschnitt.
Die Welle des Antriebmotors b hat eine
629861
Verlängerung α, die ζ. Β. mit zwei Exzentern d von entgegengesetzter Exzentrizität versehen ist. An diesen Exzentern d greifen die Exzenterstangen c an, welche an doppe!- armigen Hebeln /, ^1 angelenkt sind. Diese Hebel f, ft sind um den Bolzen e schwenkbar, der exzentrisch an dem in der Platte h gelagerten Zapfenstück e[ sitzt. Der Zapfen ex ist durch eine Mutter i an der Platte h belq festigt, die unmittelbar am Motor angeflanscht ist·. Die freien Enden fx der Hebel f tragen die mittels der Teile g befestigten Schlagwerkzeuge If1, die so angeordnet sind, daß sie unterhalb der Achse α neben der Laufwalzenachse k liegen.
Durch Drehen des Zapfens ex kann eine Feineinstellung der Schlagtiefe erreicht werden.
Die Platte h trägt zwei Augen I, an denen die Hebel m, W1 angelenkt sind, die die Achse k für mehrere je für sich drehbare Laufwalzen η tragen. An dem einen Schwenkhebel m ist ein Hebelarm 0 angebracht, der an einem Führungssegment r geführt und feststellbar ist. Die Plattet trägt ferner die Führungsstangen p, an deren vorderen Enden der Handbügel pt zur Verschiebung des ganzen Aggregats auf dem Mühlstein angebracht ist. Die Führungsstange p trägt ferner eine 3a Traverse q, in der die Welle α gelagert ist.
Die Lauf walzen η mit den Schwenkhebeln m, W1 sind so am Gerät angebracht, daß sie nahe unterhalb des Schwerpunktes des Gesamtaggregats liegen. Durch diese Ausbil-35. dung sowie die Anordnung der Schlagwerkzeuge unterhalb der antreibenden Welle nahe der Laufwalzen wird eine erschütterungsfreie Lagerung und Massenausgleich des Gerätes erzielt. Man ist in der Lage,, das ganze Gerät 4-O um die Achse der Laufwalzen zu schwenken und nach jeder Seite beliebig zu fahren, wobei die Laufwalzen sich je nach Drehung der Maschine in gleicher oder entgegengesetzter Richtung drehen.
+5 Um auch die Furchen nach Schablonen einschlagen zu können, werden auf den Stein Schablonenträger t aufgesetzt, die mit einem Schlitz zum Einschieben einer Führungsschablone ί versehen sind, die durch Klem-5a mung gehalten wird. '
An dieser Schablone wird das Gerät beispielsweise durch Anlage der Lauf walzenachse k oder beliebig anderer Führungsansätze geführt.
Die Laufwalzen η sind ebenso wie die Schablonenträger r mit einem haftenden, insbesondere Gummibelag u versehen, so daß schon infolge des Eigengewichts eine gute Haftung auf der zu bearbeitenden Fläche erzielt wird. Dadurch wird bei der geforderten hohen Schlagzahl die Führung des Gerätes nicht beeinflußt bzw. beeinträchtigt.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Auf Lauf walzen auf den Mühlstein aufsetzbare Mühlsteinschärfmaschine mit durch Kraftmaschine angetriebenen S chlagwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die von Hand zu führende Maschine nur an einer Stelle von Lauf walzen unterstützt und um die Achse dieser Lauf walzen kippbar ist, während die Schlagwerkzeuge unterhalb ihrer Antriebswelle nahe neben der Laufwalzenachse angeordnet sind.
2. Mühlsteinschärfmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Laufwalzenachse etwa innerhalb der quer zur Maschinenachse gedachten, senkrecht durch den Schwerpunkt der Schärfmaschine verlaufenden Ebene angeordnet
ist. ' :
3. Mühlsteinschärfmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufwalzenachse in schwenkbaren und feststellbaren Hebeln gelagert ist, durch deren Verstellung der Abstand zwischen der Arbeitsfläche und der Schärfmaschine veränderlich ist.
4. Mühlsteinschärfmaschine nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufwalze aus mehreren auf einer gemeinsamen Achse sitzenden Einzelrollen gebildet ist.
5.· Mühlsteinschärfmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufwalzenachse in auf der Steinfläche aufgelegten Führungsschablonen geführt ist.
6. Mühlsteinschärfmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Laufwalze und gegebenenfalls Führungsschablone mit einem haftenden Belag aus Gummi o. dgl. armiert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF77390D 1934-04-14 1934-04-14 Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine Expired DE629864C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF77390D DE629864C (de) 1934-04-14 1934-04-14 Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF77390D DE629864C (de) 1934-04-14 1934-04-14 Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE629864C true DE629864C (de) 1936-05-14

Family

ID=7112864

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF77390D Expired DE629864C (de) 1934-04-14 1934-04-14 Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE629864C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2221464C3 (de) Schleifmaschine zum Bearbeiten der Kanten von Glasplatten
DE629864C (de) Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine
DE483669C (de) Ortsbewegliche Blechschere mit kreisfoermigen Schneiden
DE476184C (de) Fahrbare Schienenschleifmaschine mit einer das Gleis ueberspannenden wagerechten Einstellspindel fuer die wagerechte Verschiebung des senkrecht einstellbaren Schleifsteintraegers
DE518718C (de) Maschine zum Schleifen gefraester Feilen mittels einer dem Zahnverlauf der Feile folgenden konischen Schleifscheibe
DE2359024A1 (de) Schleifmaschine
DE2847165C2 (de) Vibrations-Stoßmaschine
DE2366036C3 (de) Fahrbarer Kantenschneider für Bodenbeläge
DE57885C (de) Schleif- und Polirmaschine
DE1246990B (de) Maschine zum Schneiden von Formteilen aus weichem Material
DE1005439B (de) Vorrichtung zum Schneiden von Gesteinsbloecken
DE729883C (de) Vorrichtung zum Schleifen von Formstaeben mit ungleicher Woelbung an mindestens einer der Laengsseiten
DE236127C (de)
DE516932C (de) Maschine zum Schaerfen von Maehmaschinenschneidblaettern
DE538693C (de) Vorrichtung zum waagerechten Einstellen von Waagen
DE840147C (de) Vorrichtung an Bandsaegen mit zwei drehbaren Bandscheiben und einem ueber diese gefuehrten, ueber eine der Bandscheiben ange-triebenen endlosen Saegeband
DE506324C (de) Vorrichtung zum Blankschleifen und Schaerfen von grossen und langen Messern aller Art, insbesondere Zuckerrohrmessern, Plantagenmessern u. dgl.
DE171990C (de)
DE802464C (de) Maschine zum Spalten, Egalisieren, Schaerfen und Schneiden von Leder und anderen Rohstoffen
DE549128C (de) Tragbare Hilfsvorrichtung zur Umwandlung einer Schleif- oder Poliermaschine in eine Maschine zum spitzenlosen Schleifen oder Polieren
DE2333912C3 (de) Zylindergraviervorrichtung für Gravier-Kopierfräsmaschinen
DE1477938C3 (de) Vorrichtung an Schleifmaschinen zum Schleifen von schwachen Kegeln
DE640136C (de) Auf Laufwalzen auf den Muehlstein aufsetzbare Muehlsteinschaerfmaschine
DE461132C (de) Aufrauhvorrichtung fuer Leder- und andere Aufrauhmaschinen
DE234207C (de)