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DE629496C - Kurvenfahrwerk fuer Laufkrane o. dgl. - Google Patents

Kurvenfahrwerk fuer Laufkrane o. dgl.

Info

Publication number
DE629496C
DE629496C DET44862D DET0044862D DE629496C DE 629496 C DE629496 C DE 629496C DE T44862 D DET44862 D DE T44862D DE T0044862 D DET0044862 D DE T0044862D DE 629496 C DE629496 C DE 629496C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
chassis
curve
rails
overhead traveling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET44862D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRIEDRICH TACK
Original Assignee
FRIEDRICH TACK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRIEDRICH TACK filed Critical FRIEDRICH TACK
Priority to DET44862D priority Critical patent/DE629496C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE629496C publication Critical patent/DE629496C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C9/00Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes
    • B66C9/04Travelling gear incorporated in or fitted to trolleys or cranes to facilitate negotiation of curves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Fahrwerk für Laufkrane oder ähnliche, auf Gleisen fahrbare Hebezeuge, das in erster Linie für die Durchfahrung von Kurven in der Gleisanlage bestimmt ist.
Es ist bei Kranen für Schiffswerften bekannt, das Fahrwerk zum Durchfahren von Krümmungen, die der Schiffsform angepaßt sind, mit Rädern zu versehen, die zwei Lauf-ίο kränze unterschiedlichen Durchmessers besitzen. Mit diesem bekannten Kurvenfahrwerk lassen sich nur sehr flache Kurven, d. h. Kurven mit großem Krümmungshalbmesser, durchfahren, weil beim Erreichen der Kurvenschiene die Belastung von dem kleineren Laufkranz auf den größeren Laufkranz unvermittelt übergeht. Weiter besteht ein Nachteil des bekannten Kurvenfahrwerks darin, daß, ebenfalls infolge des plötzlichen Übergangs von dem kleinen zum großen Laufkranz, der Kran nur mit einer sehr geringen Geschwindigkeit verfahren werden darf.
Zweck der Erfindung ist die Vermeidung der Nachteile des bekannten Kurvenfahrwerks. Insbesondere soll durch die Erfindung ein Kurvenfahrwerk geschaffen werden, das die Erreichung einer hohen Fahrgeschwindigkeit des Laufkranes zuläßt, um dadurch den Kran für bestimmte Arbeitsverhältnisse, z. B-. in Gießereien, Walzwerken oder Montagewerkstätten, brauchbar zu machen, bei denen es darauf ankommt, eine große Abkühlung der Last oder einen Zeitverlust möglichst zu vermeiden.
Die Erfindung besteht darin, daß zwischen den beiden Laufkränzen eine Kurvenscheibe angeordnet ist und daß zwischen der geraden Schiene und der gekrümmten Schiene ein Schienenstück von der Länge des Umfangs der Kurvenscheibe der Durchmesserdifferenz der Laufkränze entsprechend geneigt angeordnet ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Kurvenfahrwerkes nach der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Die Zeichnung zeigt im Grundriß schematisch eine Gleisanlage mit einem Laufkran.
Die Gleisanlage A besteht aus einem von nahe beieinanderliegenden Doppelschienen 1, 2 und 3, 4 gebildeten Schienenstrang.
Der Laufkran B ist beliebiger bekannter Bauart. Er kann von Hand oder maschinell fahrbar und seinem jeweiligen Anwendungszweck entsprechend mit Hub- und Greifwerkzeugen ausgerüstet sein.
Das Fahrwerk besteht aus zwei durchgehenden Wellen 5, 6, an deren Enden Laufräder 7, 8, 9, 10 fest angeordnet sind. Zusätzlich zu diesen Laufrädern können auf jeder Welle weiter lose laufende Rädern, 12, 13, 14 angeordnet sein, wie mit gestrichelten Linien angedeutet ist.
Die dargestellte Gleisanlage zeigt einen geraden und einen gekrümmten Teil.
An der mit dem Bezugszeichen α bezeichneten Stelle geht die äußere Schiene 4 des inneren Doppelstranges in einen bogenförmigen TeilÖ über, der bis zu der mit dem Bezugs-
zeichen c bezeichneten Stelle reicht. Der Teil b der Schiene 4 verläuft in Richtung des Pfeiles 15 gesehen ansteigend gegen die Horizontale. Der -bei-C beginnende Bogenteil d der Schiene 4 setzt den Teil b fort und verläuft in der Waagerechten, die der Schienenteil b bei der Stelle c erreicht hat.
In gleicher Weise wie die Schiene 4 ist auch die innere Schiene 3 des inneren Doppelstranges ausgebildet. Die entsprechenden Teile der Schiene 3 tragen dieselben Bezugszeichen wie die Teile der Schiene 4.
Wie die Darstellung erkennen läßt, liegt die Achse des Teiles b jeder Schiene 3, 4 nicht in der Achse des geradlinigen Teiles der Schienen. Desgleichen liegt die Achse des . Teiles d nicht in der Achse des Teiles b. Beide Schienenteile b und d jeder Schiene 3,, 4 sind so angeordnet, daß die Spurweite zwiao sehen den Schienen 1, 4 und 3, 2 an den Stellen« und c je um einen geringen Wert kleiner ist als an den davor liegenden Stellen. Die Schienen r, 2 des außenliegenden Doppelstranges verlaufen bis zu den mit dem Bezugszeichen e bezeichneten Stellen, die senkrecht den Stellen α der Schienen 3, 4 gegenüberliegen, geradlinig und gehen dann, in derselben Horizontalebene bleibend, in die Bogenteile/ über.
Jedes der fest auf den Wellen 5, 6 angeordneten Lauf räder J, 8, 9, 10 besteht aus drei Teileng·, h, L Die äußeren Teileg, i jeden Laufrades sind als Radkränze ausgebildet, die von je zwei Spurkränzen begrenzt sind. Mit den Radkränzen rollen die Laufräder auf den Schienen, wobei sie von den Spurkränzen gegen seitliches Verschieben geführt werden. Der Radkranz i jeden Laufrades hat kleineren Halbmesser als der Radkranzg. Der Unterschied in den Halbmessern beider Radkränze entspricht dabei dem Höhenunterschied des Schienenteiles & der Schienen 3, 4 an. ihrem Anfang α und an ihrem Ende c. Dadurch wird erreicht, daß der Laufkran B waagerecht bleibt.
Die senkrechten Mittelebenen der Radkränze/,£ liegen in einem Abstand nebeneinander, entsprechend dem Unterschied in der Spurweite an der Stelle α des geraden Schienenteiles und an der Stelle c des gekrümmten Schienenteiles d.
Der zwischen den Radkränzen^,/ liegende mittlere Teil Λ jeden Laufrades hat die Form einer Kurvenscheibe mit schraubenförmiger Steigung der Kurvenbahn. Die Kurvenscheibe h vermittelt einen stetigen Übergang vom großen Radkranz g zum kleinen Radkranz;. Die Bogenlänge der Kurve h ist so gehalten, daß sie genau der Länge des Teiles b der Schienen 3, 4 entspricht. Infolgedessen findet beim Abrollen der Laufräder ein allmählicher Übergang der Abstützung statt.
Die Wirkungsweise des Fahrwerkes nach der Erfindung ist wie folgt:
Auf den "geraden Teilen der Gleisanlage A stützt sich der Laufkran B mit den großen Radkränzen g der Lauf räder 8, 7 auf die Schienen. Sobald das Laufrad 9 an das Endefl der Schiene 3 gelangt, übernimmt der hier beginnende bogenförmige Teil & die Führung. Nachdem die Kurvenscheibe h über den Teil b der Schiene 3 hinweggerollt ist, übernimmt der kleine Radkranz i des Rades 9 die Abstützung und Führung des Laufkranes auf dem gebogenen Teilu? der Schiene3.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kurvenfahrwerk für Laufkrane o. dgl., dessen Räder zwei Laufkränze unterschiedliehen Durchmessers besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Laufkränzen (g, i) eine Kurvenscheibe (h) angeordnet ist und daß zwischen der geraden Schiene (ß) und der gekrümmten Schiene (d) ein Schienenstück (&) von der Länge des Umfanges der Kurvenscheibe (Ä) der Durchmesserdifferenz der; Laufkränze (g, i) entsprechend geneigt angebracht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET44862D 1935-01-27 1935-01-27 Kurvenfahrwerk fuer Laufkrane o. dgl. Expired DE629496C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET44862D DE629496C (de) 1935-01-27 1935-01-27 Kurvenfahrwerk fuer Laufkrane o. dgl.

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DET44862D DE629496C (de) 1935-01-27 1935-01-27 Kurvenfahrwerk fuer Laufkrane o. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE629496C true DE629496C (de) 1936-05-02

Family

ID=7561878

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET44862D Expired DE629496C (de) 1935-01-27 1935-01-27 Kurvenfahrwerk fuer Laufkrane o. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE629496C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5295442A (en) * 1993-04-01 1994-03-22 Carpenter Jack H Multiple track rail system
US5332117A (en) * 1993-03-03 1994-07-26 Iraj Yadegar Adjustable tissue box

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5332117A (en) * 1993-03-03 1994-07-26 Iraj Yadegar Adjustable tissue box
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