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DE627867C - Einstellbare, mit der Drehbankspindel umlaufende Buechsenfuehrung fuer stangenfoermigen Werkstoff - Google Patents

Einstellbare, mit der Drehbankspindel umlaufende Buechsenfuehrung fuer stangenfoermigen Werkstoff

Info

Publication number
DE627867C
DE627867C DEI47107D DEI0047107D DE627867C DE 627867 C DE627867 C DE 627867C DE I47107 D DEI47107 D DE I47107D DE I0047107 D DEI0047107 D DE I0047107D DE 627867 C DE627867 C DE 627867C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
bushing
nut
spindle head
adjusting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI47107D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Index Werke Hahn & Kolb
Original Assignee
Index Werke Hahn & Kolb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Index Werke Hahn & Kolb filed Critical Index Werke Hahn & Kolb
Priority to DEI47107D priority Critical patent/DE627867C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE627867C publication Critical patent/DE627867C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B13/00Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock
    • B23B13/12Accessories, e.g. stops, grippers
    • B23B13/126Supports

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Bei Drehbänken, auf denen stangenförmiger Werkstoff verarbeitet wird, der während der Bearbeitung der Arbeitsspindel gegenüber verschoben wird, verwendet man dann, wenn es auf besonders genaue Arbeit ankommt, Führungsbüchsen in feststehenden. Stützböcken, die vor der Drehbankspindel in der Nähe der den Werkstoff bearbeitenden Werkzeuge angeordnet sind. Diese Führungsbüchsen hat man auch schon nachstellbar gemacht, um sie Verschiedenheiten im Durchmesser der Werkstoffstangen anpassen zu können, damit die erforderliche spielfreie Führung der Werkstoffstange erzielt wird.
ig Die bekannten Führungsbüchsen und ihre Nachstelleinrichtungen weisen eine verhältnismäßig große Baulänge auf. Infolgedessen ist es bei ihnen nicht möglich, den Werkstoff bis aufs äußerste auszunutzen, sondern es bleiben stets verhältnismäßig große, der Gesamtlänge der Führungsbüchse und ihrer Einstellvorrichtung entsprechende Abfallreststücke der Werkstoffstange übrig, deren Herausnahme oftmals durch den kurzen Zwischenraum bis zu den Werkzeugen (z. B. Gewindeschneidwerkzeug) nicht mehr möglich ist.
Man hat auch bereits Führungsbüchsen im Spindelkopf der Arbeitsspindel selbst angebracht. Diese waren jedoch nicht einstellbar und gewährleisteten daher nicht die beabsichtigte, vollkommen spielfreie Führung,
Gemäß der Erfindung ist es gelungen, sowohl eine einstellbare Führungsbüchse als auch die dazugehörige Einstellvorrichtung und die Feststellvorrichtung für letztere im vorderen Teil des Spindelkopfes unterzubringen in der Weise, daß die Einstellvorrichtung die Büchsenführung ringförmig umgibt und die Feststellvorrichtung wiederum ringförmig um die Einstellvorrichtung herumliegt, so daß keiner dieser Teile wesentlich über die achsige Baulänge der kurzen, dem Werkstoffdurchmesser anpaßbaren Führungsbüchse herausragt.
Auf diese Weise ist es möglich gemacht, den Werkstoff in unmittelbarer Nähe des Werkzeuges sehr genau und spielfrei zu führen, wobei die zur spielfreien Ein- und Feststellung nötigen Einrichtungen die weitmöglichste Ausnutzung der Werkstoffstange zulassen.
Die -neue ,Büchsenführung gestattet es, die gesamte Baulänge der Führungsbüchse für die Werkstofführung auszunutzen und die Führungsbüchse derart .spiegelrecht auszubilden, daß sie nach etwa einseitig eingetretener, wenn auch geringer Abnutzung umgewendet werden kann, so daß der zunächst vorn befindliche, dem Schneiddruck und' der Abnutzung am meisten ausgesetzte Führungsbereich nach rückwärts kommt und der rückwärtige, weniger stark abgenutzte Führungsteil nach vorn, wo er nun infolge seines kleineren Durchmessers dem Werkstoff eine für Genauarbeit satte Führung gibt. Es ist zwar bekannt, außen kegelige, geschlitzte
Spannbüchsen spiegelrecht und damit umdrehbiar auszubilden; bei diesen tritt aber kleine wesentliche Abnutzung ein, da eine gegenseitige Bewegung von Spannbüchse und gespanntem Werkstück in der Spannstellung nicht stattfindet.
Ferner ermöglicht die Erfindung ein sehr vorteilhaftes Einmitten der Führungsbüchse und ihrer Einstellvorrichtung, ίο Drei Ausführungsbeispiele isind in der Zeichnung schaubildlich dargesteEt.
Fig. ι zeigt den vorderen Teil einer Drehbarikspindel und die Spindelkopfmutter zusammen .mit der Führungsbüchse und ihrer Nachstelleinrichtung im Achsschnitt; Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform
der Führungsbüchse, ebenfalls im Achsschnitt; Fig. 3 jzeigt eine weitere Ausführungsform
der Nachstelleinrichtung, ebenfalls im Achs-
ao schnitt.
Mit ι ist die Drehbankspindel, mit 2 die Spindelkopfmutter bezeichnet. Gemäß Fig. ι ist in der Spindelkopfmutter eine Hohlkegelfläche 3 und M einer auf die Spindelkapfmutter aufgeschraubten Nachstellmutter 4 eine Hohlkegelfläche 5 vorgesehen, die auf eine beiderseits !entsprechend außenkegelig gestaltete Führungsbüchse 6 einwirken. In diese Führungsbüchse sind von beiden Endflächen aus Schlitze 7 bzw. 8 eingeschnitten, derart, daß die Büchse durch Spannen zwischen den beiden Hohlkegeln· 3 und 5 entgegen ihrer Federung zusammengedrückt werden kann.
Zur Sicherung der Nachstelhnutter 4 in ihrer jeweiligen Einstellung dient eine Gegenmutter Cf, welche auf ein Außengewinde der Naehstellmutter 4 geschraubt ist und sich gegen eine Schulterfläche der Spindelkopfmutter abstützt.
Sowohl die Nachstellmutter 4 als auch die Gegenmutter 9 sind je mit Schlüsselangriffsverzahnungen so bzw. 11 versehen.
Mit dieser Einrichtung ist es möglich, die Führungsbüchse 6 stets so einzustellen, daß sie die in ihr liegende Werkstoffstange möglichst satt und spielfrei führt.
Wie -Fig. ζ zeigt, ist es nicht . unbedingt erforderlich, daß die FührungsMichse 6 doppelkegelig ausgebildet ist. Es läßt sich vielmehr auch mit einer einzigen Nachstellkegelfläche 17 auskommen, wobei jedoch die Möglichkeit des Umwendens und der doppelseitigen Ausnutzung fehlt.
Die beschriebenen und gezeichneten Aus-■55 führungsformen gestatten es wohl, die Führung dem Durchmesser einer Werkstoflistange genau anzupassen. Sie sind abe'r noch nicht dazu geeignet, für den FaIl^ daß eine Werkstoffstange in ihrer ganzem Ausdehnung oder (jo eine Anzahl Werkstoffstangen untereinander innerhalb der durch den Zieh- und Richtvorgang bedingten Abmaße ungleiche Durchmesser besitzen, stets eine vollkommen satte Führung zu geben. Hierzu ist es vielmehr notwendig, die Führungsbüchse sich selbsttätig dem jeweiligen Werkstoff Stangendurchmesser anpassen zu lassen.
Zu diesem Zweck kann statt der Naehstellmutter bzw. des Nachstellgewindes eine Federeinrichtung verwendet werden, die auf einem der verwendeten Hohlkegel ständig einwirkt und diesen mit entsprechender Kraft selbsttätig auf die zugehörige Kegelfläche der Führungsbüchse drückt.
' Eine solche Einrichtung zeigt Fig. 3. Hierbei ist die eine Hohlkegelfläche-5 in der Spindelkopfmutter 2 unmittelbar angebracht, die Hohlkegelfläche 3 in einem besonderen ringförmigen Körper 12 der Nachstellvorrichtung. Auf diesen wirken Druckfedern 13 ein, die sich mit ihrem anderen Ende gegen einen Ring 14 abstützen, der mittels der Zylinderfläche 15 in der Spindelkopfmutter 2 ausgerichtet ist. In diesem Ring 14 ist wiederum der Hohlkegelkörper 12 mittels der Zylinderfläche 16 mittig und achsig verschiebbar geführt.
Die Druckfedern 13 bewirken nun eine ständig den Durchmesserschwankungen der Werkstoff stange folgende satte Führung. Bei der Nachstellung wird die Führungsbüchse 6 in ihrer ganzen Länge, zylindrisch bleibend, zusammengedrückt. Dabei sind die auf sie einwirkenden Hohlkegelflächen ineinander und an der Drehbankspindel 1 durch die Flächen 15 und 16 genau rundlaufend geführt.
Durch die Ineinanderfügung der einzelnen Bestandteile der Büchsenführung und ihrer Nachstelleinrichtung wird eine außerordentlich kurze Baulänge erzielt, so daß dadurch das jedesmal verbleibende, nicht mehr verarbeitbare Abfallreststück denkbar kurz wird. Spiegelrechte Ausbildung der Führungsbüchse 6 macht es ferner, wie bereits angeführt wurde> möglich, dann, wenn die Büchse an· ihrem vorderen Ende infolge des Schneiddruckes um ein geringes Maß abgenutzt und dadurch etwas erweitert ist, sie derart umzusetzen, daß ihre Schlitze 7 nun der Drehbankspindel zugekehrt sind, während die Schlitze 8 no nach außen weisen, so daß nunmehr der etwas weniger abgenutzte Büchsenbereich die Führung an der am stärksten beanspruchten Stelle übernimmt. Von der Anwendung der spiegelrechten Ausbildung der Führungsbüchse kann aber auch abgewichen werden, wenn aus besonderen Gründen die Klemmdrücke in der Führungsbüchse vorn und hinten verschieden stark sein sollen.
Da gerade bei guter und spielfreier Führung trotz der geringen und verhältnismäßig sehr langsamen gegenseitigen Bewegung von
Werkstoffstange und Führungsfläche der Büchse dann, wenn sehr genau und glatt gezogene Werkst off stangen Verwendung, finden, ein Anfressen bzw. Ansetzen in den üblichen Stahlbüchsen zu beobachten ist, wodurch die stellenweise am Außendurchmesser unbearbeitet -bleibenden Werkstücke durch Riefen oder Eindrücke beschädigt und unbrauchbar werden, wird die Führungsbüchse 6 statt aus Stahl
ίο nunmehr aus einem geeigneten, ausreichend federnden ,und genügend harten Nichteisenmetall, vorzugsweise aus harter Federbronze, hergestellt.
Die neue Büchsenführung ist auch bei Drehbänken anwendbar, bei denen sie in einem besonderen, von der Arbeitsspindel angeordneten Lager eingebaut ist und von dieser durch eine Mitnahmeeinrichtung mitgenommen wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Einstellbare, mit der Drehbankspindel umlaufende Büchsenführung für stangenförmigen Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbüchse (6) samt ihrer Einstellvorrichtung (4) und Feststellvorrichtung (9) im wesentlichen innerhalb der Baulänge der kurzen, dem Werkstoffdurchmesser anpaßbaren Führungsbüchse im vorderen Teil-des Spindelkopfes untergebracht ist.
  2. 2. Büchsenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelkopfmutter (2), welche die außen kegelig gestaltete Führungsbüchse (6) in einer Hohlkegelfläche (3) aufnimmt, auf einem Außengewinde die Nachstellmutter (4) für die »Führungsbüchse (6) trägt und daß auf einem Außengewinde der Nachstellmutter (4) eine Gegenmutter (9) angeordnet ist, derart, daß die Nachstellmutter (4) und die Gegenmuttern (9) die Führungsbüchse (6) umschließen, ohne sie in achsiger Richtung zu überragen (Fvig. 1 und 2).
  3. 3. Büchsenführurig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die außen kegelig gestaltete Führungsbüchse (6) in einer entsprechenden Hohlfcegelfläche (3) eines ringförmigen Körpers (12) liegt, der in der Spindelkopfmutter (2) achsig verschiebbar unter der Wirkung von im Sinne des Verengens der Führungsbüchse (6) drückenden Federn (13) steht (Fig. 3).
  4. 4. Büchsenführung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Nachstellkörper (12) mittels ZylinderfLächen (15 und 16) in der Spindelkopfmutter (2) geführt ist (Fig. 3).
  5. 5. Büchsenführung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbüchse (6) doppelkegelig gestaltet und dadurch umwendbar gemacht ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEI47107D 1933-05-05 1933-05-05 Einstellbare, mit der Drehbankspindel umlaufende Buechsenfuehrung fuer stangenfoermigen Werkstoff Expired DE627867C (de)

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DEI47107D Expired DE627867C (de) 1933-05-05 1933-05-05 Einstellbare, mit der Drehbankspindel umlaufende Buechsenfuehrung fuer stangenfoermigen Werkstoff

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DE (1) DE627867C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823683C (de) * 1948-01-20 1951-12-06 Tornos Sa Fabrique De Machine Einstellbare, mit der Drehspindel umlaufende Fuehrungsbuechse fuer stangenfoermigen Werkstoff an selbsttaetigen Drehbaenken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE823683C (de) * 1948-01-20 1951-12-06 Tornos Sa Fabrique De Machine Einstellbare, mit der Drehspindel umlaufende Fuehrungsbuechse fuer stangenfoermigen Werkstoff an selbsttaetigen Drehbaenken

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