DE626289C - Nach Art eines Handschuhes ausgebildeter Pinsel zum Auftragen von Fluessigkeiten - Google Patents
Nach Art eines Handschuhes ausgebildeter Pinsel zum Auftragen von FluessigkeitenInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B5/00—Brush bodies; Handles integral with brushware
- A46B5/04—Brush bodies; Handles integral with brushware shaped as gloves or finger-stalls or other special holding ways, e.g. by the tongue
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Description
- Nach Art eines Handschuhes ausgebildeter Pinsel zum Auftragen von Flüssigkeiten Gegenstand der Erfindung ist ein nach Art eines Handschuhes ausgebildeter Pinsel zum Auftragen von Flüssigkeiten, wie Farben, Lacke o. dgl. Erfindungsgemäß sind die Handschuhfinger wie eine Flosse durch Zwischenflächen miteinander verbunden, und die Borsten sind längs der zwischen den Spitzen des Daumens und des kleinen Fingers verlaufenden Kante in an sich bekannter Weise in Richtung der ausgestreckten Finger angeordnet. Vorzugsweise ist der über die Hand zu ziehende Pinselkörper ganz oder nur teilweise, e''twa bis zum Handgelenk oder bis zu einem beliebigen Fingergelenk, in sich starr und besteht aus einem die Hand gegen das aufzutragende Mittel abdichtenden Stoff. Um die Verwendbarkeit des Pinsels zu erhöhen und um diesen bequemer reinigen zu können, sind die Borsten in bekannter Weise auswechselbar.
- Es sind bereits Rasierpinsel bekannt, bei denen der Schaft hohl ausgebildet ist und über einen Finger gesteckt werden kann: Auch sind nach Art eines Fausthandschuhes ausgebildete Polierbürsten bekannt, bei denen die Borsten in der durch den Handteller und die ausgestreckten Finger gebildeten Ebene, und zwar etwa halbkreisförmig um die Fingerspitzen herum, angeordnet sind. Diese bekannten Vorrichtungen weisen jedoch nicht die Vorteile der Erfindung auf, die im wesentlichen in folgendem bestehen.
- Der nach Art eines Handschuhes ausgebildete Pinsel kann, nachdem er durch Zusammenziehen der Finger wie ein Pinsel normaler Größe in einen beliebigen Flüssigkeitsbehälter getaucht wurde, so weit gespreizt werden, daß eine Fläche, deren Breite der Entfernung zwischen den Spitzen des Daumens und des kleinen Fingers- entspricht, bestrichen werden kann. Auf diese Weise wird das Auftragen der Farben, Lacke o. dgl. wesentlich beschleunigt, da die durch die Entfernung bestimmte Auftragsbreite zum mindesten derjenigen eines gewöhnlichen Pinsels gleichkommt, das Auftragen der Farbe aber schneller erfolgen kann, da die menschliche Hand nicht in dem Maße angestrengt wird wie bei dem Arbeiten mit einem gewöhnlichen Pinsel. Werden beispielsweise die Finger des Handschuhes etwa bis zum ersten Gelenk oder bis zur Handwurzel starr ausgebildet, so werden nur diese Gelenke beansprucht im Gegensatz zu der anstrengenden Arbeit bei der Bedienung eines gewöhnlichen Pinsels, bei der nicht nur das Handgelenk, sondern auch sämtliche Fingergelenke beim Halten und Führen des Pinsels beansprucht werden.
- Ein weiterer Vorteil des Pinsels nach der Erfindung besteht darin, daß dieser wegen seines geringen Gewichtes und der unmittelbaren Verbindung mit der menschlichen Hand viel feinfühliger gehandhabt werden kann. Mit den bisher bekannten Pinseln hatte der Anstreicher wegen deren Starrheit und wegen des oftmals beträchtlichen Gewichtes nicht die Möglichkeit, den Farbauftrag auf das gerade notwendige Maß zu beschränken. Es wurde daher viel Farbe vergeudet. Dieser Nachteil fällt jedoch bei der Anwendung des Pinsels gemäß der Erfindung fort. Schließlich ist das Arbeiten mit dem Erfindungsgegenstand auch deshalb bequem, weil durch das Maß der Spreizung die Breite der anzulegenden Fläche beliebig verändert werden kann.
- Ein Ausführungsbeispiel- ist in der Zeichnung dargestellt. Abb. r zeigt den über odie Hand gezogenen Pinsel bei gespreizten Fingern, und Abb. 2 zeigt, daß der Pinsel durch Zusammenziehen der Finger in jeden gewöhnlichen Flüssigkeitsbehälter eingetaucht werden kann.
- Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht aus einem Handschuh, dessen Finger a durch Zwischenstücke b wie eine Flosse miteinander verbunden sind. An der Kante zwischen den Spitzen des Daumens und des kleinen Fingers sind Borsten c befestigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:, z. Nach Art eines Landschuhes ausgebildeter Pinsel zum Auftragen von Flüssigkeiten, wie Farben, Lacke o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Handschuhfinger wie eine Flosse durch Zwischenflächen miteinander verbunden sind und die Borsten längs der zwischen den Spitzen des Daumens und des kleinen Fingers verlaufenden Kante in an sich bekannter Weise in Richtung der ausgestreckten Finger angeordnet sind. z. Vorrichtung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß der über die Hand zu ziehende Pinselkörper ganz oder nur teilweise, etwa bis zum Handgelenk oder bis zu einem beliebigen Fingergelenk, in sich starr ist und aus einem die Hand gegen das aufzutragende Mittel abdichtenden Stoff besteht. 3. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Borsten in bekannter Weise auswechselbar sind.
Priority Applications (1)
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| DEB164466D DE626289C (de) | 1934-03-03 | 1934-03-03 | Nach Art eines Handschuhes ausgebildeter Pinsel zum Auftragen von Fluessigkeiten |
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Publications (1)
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| DE626289C true DE626289C (de) | 1936-02-24 |
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ID=7005209
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| DEB164466D Expired DE626289C (de) | 1934-03-03 | 1934-03-03 | Nach Art eines Handschuhes ausgebildeter Pinsel zum Auftragen von Fluessigkeiten |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE626289C (de) |
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1934
- 1934-03-03 DE DEB164466D patent/DE626289C/de not_active Expired
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