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DE626286C - Aus zwei an- oder ineinander verschiebbaren Teilen bestehender eiserner Grubenstempel - Google Patents

Aus zwei an- oder ineinander verschiebbaren Teilen bestehender eiserner Grubenstempel

Info

Publication number
DE626286C
DE626286C DEI47948D DEI0047948D DE626286C DE 626286 C DE626286 C DE 626286C DE I47948 D DEI47948 D DE I47948D DE I0047948 D DEI0047948 D DE I0047948D DE 626286 C DE626286 C DE 626286C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support
iron pit
iron
supports
punch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI47948D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALBERT ILBERG
Original Assignee
ALBERT ILBERG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALBERT ILBERG filed Critical ALBERT ILBERG
Priority to DEI47948D priority Critical patent/DE626286C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE626286C publication Critical patent/DE626286C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/02Non-telescopic props
    • E21D15/06Non-telescopic props with parts joined by a lock, with or without slight axial adjustability
    • E21D15/12Non-telescopic props with parts joined by a lock, with or without slight axial adjustability with locking devices located near head or foot

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Common Mechanisms (AREA)

Description

  • Aus zwei an- oder ineinander verschiebbaren Teilen bestehender eiserner Grubenstempel Die Erfindung betrifft einen eisernen Grubenstempel, der insbesondere unter den Verhältnissen des Bruchbaues Verwendung finden soll und entsprechend der hierbei zu erwartenden starken Druckaufnahme zwar unnachgiebig ist, jedoch schlagartig geraubt und ebenso auch rasch wieder gesetzt werden muß. Da die bisher bekannten Grubenstempel diesen Anforderungen des Bruchbaues nicht gewachsen waren, hat man hilfsweise Holzpfeiler zur Abstützung des Hangenden verwandt, welche infolge ihres umständlichen und schwierigen Aufbaues und einer zeitraubenden und gefahrvollen Miedergewinnung leicht verlorengingen und daher im ganzen nicht befriedigten.
  • Man hat zwar schon aus zwei an- oder ineinander verschiebbaren Teilen bestehende eiserne Grubenstempel vorgeschlagen, bei denen der Oberstempel durch schwenkbare Stütz- oder Zwischenglieder starr abgestützt ist und welche durch das Ein- bzw. Ausschwenken dieser Stütz-oder Zwischenglieder gesetzt oder geraubt werden. Derartige Stempel waren jedoch für, die Verhältnisse des Bruchbaues insofern ungeeignet, als sich hierbei der Innenstempel nicht in Richtung der Stützpunkte auf den Zwischengliedern abstützte, sondern seitwärts davon, so daß er mit einem Hebelarm auf die Stützglieder einwirkte. Hiermit war nicht nur eine bei den auftretenden großen Drücken schädliche Biegungsbeanspruchung auf die Stützglieder verbunden, sondern es waren für die Zwischenglieder auch noch besondere Haltemittel erforderlich, welche das Setzen und Rauben in unzuträglicher Weise erschwerten. Die Erfindung betrifft einen eisernen Grubenstempel mit schwenkbaren Stütz- oder Zwischengliedern der gekennzeichneten Art und besteht im wesentlichen darin, daß die schwenkbaren Stützglieder an ihrem Fußpunkt gelagert sind und mit ihrem oberen, durch Anschläge abgestützten Ende im Eingriffsbereich von im Oberstempel angeordneten Lösevorrichtungen liegen, welche ihr Ausschwenken aus dem Bereich eines Stützkopfes und aus ihrer Stützlage herbeiführen können. Demgemäß wird durch die Erfindung ein eiserner Grubenstempel geschaffen, bei dem die Stütz- und Widerlagstellen in die Druckrichtung fallen und damit alle oben aufgezählten Nachteile vermieden werden.
  • Die gemäß der Erfindung im Oberstempel angeordneten Lösevorrichtungen können je nach den vorliegenden Verhältnissen einen verschiedenen Aufbau erhalten. Sie bestehen vorteilhaft aus Querwellen, welche mit Drehkeilen,Nocken, Exzentern o. dgl. besetzt sind, durch deren Bewegung das Ausschwenken der Zwischenglieder bewirkt wird.
  • Die Erfindung umfaßt noch die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten des ihr zugrunde liegenden Vorschlages, von denen einige besonders vorteilhafte an Hand der Zeichnung erläutert werden.
  • In der Zeichnung sind in den Abb. i bis 6 ein erstes und in den Abb. 7 bis g ein zweites Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. i und 2 sind zwei teilweise geschnittene Längsansichten des Stempels um go ° versetzt. Abb. 3 ist ein Grundriß mit weggeschnittexiem Kopfstück. Abb. q. bis 6 zeigen verschiedene Ansichten der hierbei verwendeten Lösavorrichtungen. Die Ansichten des Stempels gemäß Abb. 7 bis g, zwei Längsansichten und ein --Querschnitt, veranschaulichen den an sich gleichen Aufbau. Jedoch zeigen sie die andere Form der Zwischenglieder entsprechend der anderen LösevorricHtung.
  • Die Grundkörper des Fußstückes und des Kopfstückes werden zweckmäßig aus Röhren, Hülsen oder Walzeisen io und 11 gebildet. Das Rohr usw. io des Fußstückes erhält oben einen Stützkopf i2 und kann durch Rippen 13 für stärkste Druckaufnahme vorbereitet werden. Am oberen Ende des Rohres usw. ii ist ebenfalls ein Stützkopf 14 vorgesehen. Zwischen den beiden Stützköpfen 12 und 14 werden die Stützen 15 eingesetzt, die auch am Stützkopf 12 in Stützlagern, Pfannen eingelegt oder mittels Zapfenlager 16 angelegt sein können. Die Auflagerfläche 17 der Zwischenglieder 15 ist der Form der Unterseite" des Stützkopfes" 14 angepaßt und derart ausgebildet, daß die Zwischenglieder 15 mit den Pfannen oder den Zapfen 16 als Drehpunkt ausgeschwenkt werden können. Das obere Ende des Rohres m oder des" Stützkopfes 14 wird für die Aufnahme einer Kappe 18 vorbereitet, die. Flügel ig erhält und zweckmäßig mit Gewinde 2o aufgesetzt ist, so daß nach dem Einsetzen der Zwischenglieder 15 die Anpassung an die Flözhöhe usw. durch die Kappe 18 bewirkt werden kann. Zum Lösen des Stempels durch Ausschwenken der Zwischenglieder dient nach Abb. -i bis 6 eine quer gelagerte Welle 21, auf der Schneckengänge 22 angeordnet sind. Weiterhin sind auf der Querwelle 21 Sicherungsnasen 23 und Dorne u. dgl. 24 für die Drehung der Welle vorgesehen.
  • Die Stützen 15 werden zweckmäßig mit einer ihrer Innenseiten gegen Anschläge 2g am Rohr ii angelegt eingesetzt und in dieser Lage durch die herumgedrehten Nasen 23 der Welle 21 gehalten. Beim Lösen, zu dem ein Hebel 25 über einen der Dorne 24 gesteckt wird, werden nun die Schneckengänge"22 zwischen Rohr i= und Stützen 15 hineingedreht und die letzteren dadurch aus ihrer Stützlage herausgeschwenkt. Bei entsprechender Formgebung der Auflagerflächen 17 genügt schon ein geringes Herausschwenken, um unter der Wirkung des Hangendendrucks die Zwischenstücke vollends so weit ausschwenken zu lassen, daß der Stempel zusammensinkt und nun weggezogen werden kann. Statt der Nasen 23 an der Querwelle 2i können auch einfache Ringe über die Zwischenstücke gestreift werden, die das Ausschwenken der Zwischenstücke bei aufgestelltem Stempel und während der Druckaufnahme verhindern. -- Bei der Ausführungsform nach Äbb. 7 bis g sind die Stützen 15a der Form des anderen Spreizorgans angepaßt. Der übrige Aufbau kann erhalten bleiben. Auf der Querwelle 21a sind hierbei Nocken 27 vorgesehen, vor die sich die Stützen 15d mit Flächen 26 legen. Die Verdrehung der Querwelle 2111 kann wiederum aus der Entfernung erfolgen, wozu für den Angriff des entsprechenden Hebels Vierkante 28 vorgesehen sind. Es werden also durch Verdrehung der Querwelle 2z11 die Nocken 27 an den Arbeitsflächen 26 der Stützen entlang bewegt, wodurch die letzteren ebenso ausgeschwenkt werden und die Stützfläche i711 unter der gegengleichen Fläche des Stützkopfes 14 weggedrückt wird, so daß das Kopfstück mit dem Rohr ii in das Rohr io des Fußstückes einsinkt.
  • Man kann natürlich für einen mehr oder weniger großen Spielraum zum Anpassen beim Setzen der Stempel das Gewinde 2o und die Kappe 18 entsprechend lang vorsehen, und ebenso können auch durch verschieden lange Stützen 15, 15a mit einer Grundform verschiedene Flözhöhen erfaßt werden. Eine Beeinträchtigung der Druckaufnahmefähigkeit ist dabei kaum zu erwarten, weil die Aufnahme und Weiterleitung des Druckes stets in der Achserrichtung und in parallelen Linien zur Achse erfolgt, so daß ein Ausknicken nicht eintreten kann. Außerdem kann die Basis der Zwischenglieder verbreitert sein, wie Abb.1 und 2 zeigen, oder die Stellung der Zwischenglieder kann gemäß Abb. 7 die Knickung bzw. das ungewollte Ausschwenken verhindern. Selbstverständlich ist auch bei der Ausführung nach Abb.7 bis g eine Sicherung der Stützstellung der Zwischenglieder 1511 durch Nasen an der Welle 2111 oder durch Überwurfringe möglich, deren Bewegung und Entsicherung naturgemäß vor dem Herausschwenken der Zwischenglieder liegen muß.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus zwei an- oder ineinander verschiebbaren Teilen bestehender eiserner Grubenstempel, bei dem der Oberstempel durch schwenkbare Stütz- oder Zwischenglieder starr abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbaren Stützglieder an ihrem Fußpunkt gelagert sind und mit ihrem oberen, durch Anschläge abgestützten Ende im Eingriffsbereich von im Oberstempel angeordneten Lösevorrichtungen liegen, welche ihr Ausschwenken aus dem Bereich eines Stützkopfes und aus ihrer Stützlage herbeiführen können.
  2. 2. Eiserner Grubenstempel nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Lösevorrichtungen aus Querwellen (2i, 2i11) bestehen, welche mit Drehkeilen, Nocken, Exzentern o. dgl. besetzt sind, durch deren Bewegung das Ausschwenken der Stützen (15, 15d) bewirkt wird.
  3. 3. Eiserner Grubenstempel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwellen (2i, 2111) mit Sicherungsmitteln für die Stützen, beispielsweise in Form von Nasen, Haken o. dgl. (23), versehen sind, durch deren Bewegung die Stützen zeitlich vor dem Ausschwenken freigegeben werden. q..
  4. Eiserner Grubenstempel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Querwelle (2i) Schneckengänge (22) angeordnet sind, welche im Oberteil des Stempels derart gelagert sind, daß sie in einen durch einen Anschlag (29) zwischen Stempelrohr (=i) und Zwischenstück (i5) gebildeten Zwischenraum eingreifen. '
  5. 5. Eiserner Grubenstempel nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Querwelle (eia) mit Nocken (27) zwischen die Stützglieder (i511) gesetzt ist, welche mit Gleitflächen gegen die Nocken anliegen.
  6. 6. Eiserner Grubenstempel nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei gleichbleibendem Gesamtausbau des Stempels eine Anpassung an verschieden große Flözmächtigkeiten durch verschieden lange Stützglieder (i5, i5 11) erfolgt.
DEI47948D 1933-09-16 1933-09-16 Aus zwei an- oder ineinander verschiebbaren Teilen bestehender eiserner Grubenstempel Expired DE626286C (de)

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