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DE624224C - Magnetscheider - Google Patents

Magnetscheider

Info

Publication number
DE624224C
DE624224C DEM122723D DEM0122723D DE624224C DE 624224 C DE624224 C DE 624224C DE M122723 D DEM122723 D DE M122723D DE M0122723 D DEM0122723 D DE M0122723D DE 624224 C DE624224 C DE 624224C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
projections
drums
steps
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM122723D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST MOYAT
Original Assignee
ERNST MOYAT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST MOYAT filed Critical ERNST MOYAT
Priority to DEM122723D priority Critical patent/DE624224C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE624224C publication Critical patent/DE624224C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/025High gradient magnetic separators
    • B03C1/029High gradient magnetic separators with circulating matrix or matrix elements

Landscapes

  • Sorting Of Articles (AREA)

Description

  • Magnetscheider Die Erfindung betrifft einen Magnetscheider, der besonders für körniges Gut bestimmt ist.
  • Bei den bekannten Bauarten wurde hauptsächlich das Augenmerk auf eine möglichst starke Konzentration der magnetischen Kraft-Linien gerichtet, um den letzten Rest der Eisenteilchen zu erfassen. Indes gelipgt es auch durch höchst konzentrierte magnetische Kraftfelder nicht, bei körnigen Stoffen alle magnetischen Teile bei einem einmaligen Durchgang durch die Kraftfelder zu entfernen, da oft feinere Eisenteile, die an gröberen unmagnetischen Teilen anhaften, in dem kurzen Augenblick des Durchganges nicht an die magnetische Trommel oder Finger gelangen und daher in dem unmagnetischen Gut verbleiben. Man ist daher meist gezwungen, das Gut mehrmals den Scheider durchlaufen zu lassen.
  • Man kennt bereits einen Magnetscheider für in flüssiger Suspension befindliche Stoffe, bei dem in einem schachtartigen Gehäuse Stufen abwechselnder Polarität angeordnet sind. Diese Einrichtung ist nur für Flüssigkeiten geeignet und arbeitet im Gegensatz zu der vorliegenden Erfindung absatzweise, indem nach Beendigung eines Scheidevorganges das unmagnetische Gut aus dem Behälter zunächst abgelassen und dann das magnetische Gut mittels eines Wasserstrahls abgespült wird. Die Anordnung von unmagnetischen, abwechselnd übereinander angeordneten Stufen oder Rutschflächen ist bei einem umlaufenden Trommelscheider bereits bekannt. Es ist ferner bereits eine Scheidevorrichtung für staubförmiges Gut beschrieben, bei welcher eine Reihe von Magneten verschiedener Polarität übereinander angeordnet sind. An diesen Magneten werden unmagneiische Bänder so vorbeigeleitet, daß ein senkrechter Schacht entsteht. Der zu scheidende Staub wird in diesem Schacht hoch geblasen, so daß die magnetischen Teile von den Bändern erfaßt und nach unten abgeführt werden, während das Unmagnetische mit dem Luftstrom nach oben weggeht und in einem Sammelbehälter niedergeschlagen wird. Diese Einrichtung unterscheidet sich also ganz erheblich in Aufbau und Wirkung von der vorliegenden Erfindung. Es ist schließlich auch ein Magnetscheider beschrieben worden, der aus zwei nebeneinanderliegenden gezahnten Walzen besteht. Die Walzen sind mit verschiedener Polarität erregt, so daß sich in dem Spalt zwischen den Walzen ein magnetisches Feld bildet. Bei dieser Vorrichtung überschneiden sich die von den Zähnen gebildeten Stufen nicht. Wenn die Zähne nur geringe Höhe besitzen, so ist kaum eine Stufenwirkung vorhanden, und wenn andererseits die Zähne groß sind, so laufen nur wenige Zähne dicht aneinander vorbei, so daß die Zone der hauptsächlichen magnetischen Wirksamkeit sehr kurz wird. Auch die magnetische Erregung kann nur unvollkommen erfolgen, weil die Magnetspulen auf der Achse der Walzen angebracht sind. Außerdem muß man die Scheibenwalzen auf den nicht benutzten Seiten durch besondere magnetische Schilder einhüllen, um die magnetische Streuung und damit das Festhalten des magnetischen Gutes zu vermindern. Bei dem Magnetscheider nach der Erfindung wird dagegen eine-gründliche Trennung auch bei grobem ummagnetischem und feinem magnetischem Material in der- Weise erreicht, daß das Gut zwischen zwei Reihen gegeneinandergerichteter umlaufender magnetisierter Vorsprünge herabfällt und daß die Vorsprünge an endlosen Bändern, Ketten oder Hohlkörpern angeordnet sind, an deren den Arbeitsraum bildende, sich in parallelen 'Bahnen zueinander und parallel oder quer zu dem herabfallenden Gut bewegende Teile sich die Polschuhe der feststehenden Magnetkörper dicht anschließen. Ein solcher Scheider stellt also gewissermaßen eine ganze Reihe von einzelnen Scheidern dar,-die hintereinander folgen und von dem Gute durchströmt werden. Auf diese Weise wird bei einem einmaligen Durchgang des Gutes durch den Scheider allen Magnetteilchen, auch den allerfeinsten, Gelegenheit geboten, mit den magnetischen Teilen des Apparates in Berührung zu kommen und dadurch ausgeschieden zu werden. Auch wird dem in geneigten oder senkrechten Fall über die Stufe rieselnden Gut ein erheblich verlängerter Weg vorgeschrieben. Es kommen bei dem körnigen Gut stets neue Oberflächenteile mit den magnetischen Stufen in Berührung. Es werden somit auch einseitig auf einem groben ummagnetischen Korn befindliche feine magnetische Teilchen mit Sicherheit angezogen.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann man an Stelle der biegsamen Mittel, wie Bänder oder Ketten, welche die Stufen tragen, hierzu auch mit festen Wänden versehene trommelartige Körper benutzen. Es handelt sich also mit anderen Worten um einen Magnetscheider, bei dem die aus Zacken oder Rippen bestehenden Vorsprünge des einen Ladungssinnes auf der Außenseite des inneren Mantels und die des anderen Ladungssinnes auf der Innenseite des äußeren Mantels zweier konzentrischer Trommeln mit senkrechten oder geneigten Achsen befestigt sind. Die Magnetisierungsspule für die innere Trommel liegt dabei im Innern der inneren Trommel, während die für die äußere Trommel auf deren Außenseite gegenüber dem Polschuh der Innentrommel angebracht ist und die Zacken oder Rippen der zwei Trommeln in dem Fallraum oder mehreren solchen entgegengesetzte Polarität erhalten.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen von Magnetscheidern nach der Erfindung andeutungsweise bildlich dargestellt. Die, erste Ausführungsform ist in Fig. i in einem Längsschnitt und in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt. Die endlosen Bänder 1,'2, die aus Gewebe oder aus einem ummagnetischen biegsamen Metallblech bestehen können, laufen über je vier Rollen 3 bzw. 4 in der Pfeilrichtung beständig um. Der Antrieb kann von je einer der Rollen g und 4 : aus erfolgen. Um die Synchronität des Umlaufes der Bänder zu erzielen, können die Rollen 3 und 4 miteinander durch zwangsläufige Getriebe oder Übertragungen gekuppelt sein. Die Bänder tragen die Stufen 5 bzw. 6, welche aus magnetischem Werkstoff, z. B. Eisen, bestehen und vorteilhaft einen messerartig scharfen Rand besitzen. Die Magnetisierung erfolgt durch die Spulen 13 bzw. 14, die im Innern des von den Bändern gebildeten Hohlraums einseitig Oderart angeordnet sind, daß entgegengesetzte Pole einander zugewandt sind. Auf der senkrechten Bahn 7 bzw. 8 der Bänder laufen diese über langgestreckte Polschuhe 15 bzw. 16, die von den Polen der entsprechenden Spulen 13 bzw. 14 stark magnetisiert werden. Die Oberflächen der Polschuhe 15, 16 schmiegen sich möglichst dicht an die Innenseite der Bänder an, so daß auf den senkrechten Strecken 7 und 8 die versetzt gegeneinanderliegenden Vorsprünge 5 entgegengesetzte Polarität erhalten. Durch Aufgabetrichter 9 wird das Scheidegut aufgegeben, und der ummagnetische Teil wird von dem Auffangtrichter io aufgefangen, während die magnetischen Teile mit den Vorsprüngen weiter wandern und auf dem waagerechten Teil des Bandes unten in die Trichter ii bzw. 12, abfallen, da die magnetisch erregten Stoffe ihren Magnetismus nur so lange erhalten, als sie an den Polschuhen vorbeigleiten und, sobald sie das, untere Ende der entsprechend gestalteten Polschuhe 15,, 16 verlassen haben, den Magnetismus verlieren.
  • Die Ausführungsform nach Fig. 3 unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform dadurch, daß statt je einer Spule für jedes Band zwei Magnetisierungsspulen 17, 18 bzw. i9, Zo angeordnet sind. Die Zahl der Vorsprünge 21, 22 ist hierbei eine größere.
  • In Fig. 4 sind statt vier Führungs- bzw. Antriebsrollen nur je zwei für jedes Band verwendet. Hierbei sind die Rollen oder Scheiben 23, 25 bzw. 24, 26 so groß, daß auch hier ein genügender Hohlraum zur Aufnahme der Spulen und Polschuhe gebildet wird. Die übrige Anordnung kann bei den Ausführungsformen nach Fig. 3 und 4 die gleiche sein wie in Fig, i.
  • In Fig. 5 und 6 endlich ist eine Ausführungsform mit konzentrischen, um senkrechte Achsen drehbaren Trommeln schematisch dargestellt. Die innere Trommel 2,8 enthält zwei Spulen 30, 31, welche langgestreckte Polschuhe 32, 33 von segmentförmigem Querschnitt besitzen, deren Außenflächen sich dicht an den Trommel-, mantel anlegen. Die Trommel trägt außen die stufenbildenden Zacken oder Rippen 39. Diese können zusammenhängende Ringe bilden oder auch aus einzelnen getrennten Vorsprüngen bestehen und haben eine obere geneigte Fläche. Die Außentrommel 27 trägt auf der Innenseite entsprechende Zacken oder Rippen 38 in versetzter Lage zu den Zacken 39 der Innentrommel. Die Magnetisierungsspulen 34, 35 der Außentrommel mit ihren Polschuhen 36, 37 liegen gegenüber den Magnetisierungsspulen 3o bzw. 31 der Innentrommel auf einander entgegengesetzten Seiten der Außentrommeln. Die Aufgabe des Materials erfolgt durch Trichter 4r, 42 in dem Zwischenraum zwischen beiden Trommeln an den zwischen den Polschuhen 32, 36 bzw. 33, 37 gelegenen Stellen. Die Trommeln werden in geeigneter Weise angetrieben und sind z. B. durch Stege 29 miteinander verbunden, so daß sie sich synchron in der Pfeilrichtung der Fig. 6 drehen. Das Gut fällt zwischen den magnetisierten Stufen 38 und 39, die entgegengesetzte Polarität haben, von oben herab und rieselt über die geneigten Oberflächen der Stufen auf einem Zickzackwege herunter. Die Stufen haben am vorderen scharfen Rand eine sehr starke Konzentration der magnetischen Kraftlinien, so daß auch die allerfeinsten magnetischen Teilchen festgehalten werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß die nachströmenden unmagnetischen Teilchen sie wieder abreißen. Solche magnetischen Teilchen, die von den oberen Stufen nicht erfaßt werden, gelangen auf dem Weg über die unteren Stufen mit Sicherheit an einer der zahlreichen folgenden Stufen zur Anziehung. Das Gut wird dabei fortgesetzt während des Herabgleitens über die Stufen gewendet und durchgemischt, so daß auch einseitig an groben Körnern des unmagnetischen Gutes vorhandene Eisenteilchen in den Bereich der Kraftlinien gelangen müssen. Am unteren Ende der Stufenreihe fallen die unmagnetischen Teile in geeignete Sammelbehälter, während die magnetischen Teile bei der Drehung der Trommeln aus dem Bereich der Kraftfelder gelangen und dann von den Magnetpolen losgelassen in besondere Behälter herabfallen. Um eine Reinigung der Trommelzacken von Zeit zu Zeit zu ermöglichen, können die Trommeln zerlegbar sein. So kann, wie in der Zeichnung bildlich angedeutet, die Außentrommel 27 aus zwei Halbzylindern bestehen, die in ihrer Verbindungsebene 40 auseinander gerückt werden können, um die Zacken 38 und 39 zugänglich zu machen. Die Trommeln können aber auch aus streifenförmigen Segmenten bestehen, die eine Zerlegung gestatten.
  • Mannigfache Änderungen können an der Bauart im einzelnen vorgenommen werden, ohne das Wesen der Erfindung zu verändern. So können die Bänder durch Ketten und die Führungsrollen 3, 4 bzw. 23, 24, 25, 26 durch entsprechende Kettenräder ersetzt werden. Ferner können an Stelle der magnetisch erregbaren' Eisenstufen auch entsprechend stufenförmig angeordnete einzelne, erregbare kleine Elektromagneten verwendet werden, die in gleichem Tempo abwechselnd eine Zeitlang durch Strom erregt werden, während das Gut darüber rieselt.' Um bei der Verwendung von Bändern das Gleiten derselben auf den Führungsrollen zu vermeiden, werden zweckmäßig große Rollen verwendet, die erhebliche Auflageflächen und starke Reibung der Bänder an den Rollen bewirken. Die Lagerrollen sind vorteilhaft verstellbar angeordnet, um ein Nachstellen der Scheiben oder Rollen zu ermöglichen, damit der unbedingt erforderliche Synchronismus des Umlaufes der Stufenbänder erzielt wird.
  • Statt die Stufen nur auf einem breiten Riemen oder Bande anzubringen, ist es empfehlenswert, .die einzelnen Stufen an beiden Enden mit unmagnetischen Verlängerungen, z. B. aus Messing, zu versehen und diese Verlängerungen an den Gliedern einer endlosen Zahnradkette, z. B. einer Stablbolzenkette, zu befestigen, so daß durch geeignete Zwischenzahnräder der synchrone Lauf der Stufen absolut gesichert wird. Die Stufen müssen auf dem nicht zu stark zu wählenden Bande, z. B. einem biegsamen dünnen Metallband, so befestigt sein, daß keine Körner des Gutes zwischen die Stufen und die Polschuhe springen können. Es ist wesentlich, daß den Stufen eine zwangsläufig gesicherte Bahn gegeben wird, so daß sie weder die Polschuhe der Magnete berühren, noch mit den Stufen des Gegenpols zusammenschlagen können, was bei dem sehr stark wirkenden Magnetismus der Gegenpole sonst leicht geschehen könnte.
  • Wenn das Gut sehr feines Eisen enthält, so empfiehlt es sich; die Stufen nach dem Verlassen des unteren Endes der Polschuhe durch eine geeignete Klopfvorrichtung leicht zu erschüttern, damit sie die durch den remanenten Magnetismus unter Umständen noch festgehaltenen Eisenteilchen fallen lassen kann.
  • Bei der Ausführungsform mit Doppeltrommel bestehen diese am besten aus Bronze, Messing oder unmagnetischem Manganstahl und können einzeln oder auch gemeinsam angetrieben werden. Hierbei können die Stoffe aus flanschenartigen Ringen gebildet werden, die alle oder zum Teil aus magnetisch erregbarem Eisen bestehen. Diese Ringe werden vorteilhaft ebenso wie die Stufen bei den andern Ausführungsarten profiliert. Je nach Größe der Zylindertrommeln kann man dieselben auch nur an einer oder auch an mehr als zwei Stellen magnetisch erregen. Zwischen diesen erregbaren Sektoren der Trommeln befinden sich Abschnitte, in denen der Magnetismus wechselt und das Eisen für kurze Zeit ganz unmagnetisch wird, so daß es hier das in den magnetischen Sektoren angezogene Eisen fallen läßt. Die inneren und äußeren Magnete stehen an den Magnetisierungsstellen einander gegenüber und haben entgegengesetzten Magnetismus.
  • Die Aufgabevorrichtungen müssen in ihrer Länge entsprechend der Breite der jeweiligen Polschuhe genau berechnet und ausgeprobt werden, damit das herabrieselnde Gut nicht früher an der untersten Stufe anlangt, als sich diese noch innerhalb des magnetisch erregten Abschnittes befindet, weil sonst die magnetischen Bestandteile noch festgehalten werden und sich mit den gereinigten mischen könnten. Denkt man sich einen solchen Zylinder aufgerollt, so erkennt man, daß die Bahn des herabrieselnden Gutes eine schräge Linie darstellt, deren oberes Ende sogar ein wenig über das magnetische Polfeld herausragen kann, deren unteres Ende aber unbedingt innerhalb des Polfeldes liegen muß, am sichersten aber noch ein wenig vor das Ende des Polfeldes zu verlegen ist. Die Abmessungen der Auffangtrichter für die beiden getrennten Bestandteile und ihre Anbringung ergeben sich ohne weiteres. Die richtige Einstellung der Bahn des herabrieselnden Gutes im Verhältnis zur Breite der Polschuhe bzw. Magnetfeldei kann auch durch die Regelung der Drehgeschwindigkeit der Trommeln erfolgen. Bei der Ausführung mit Doppeltrommeln können die Zacken auch in schraubenförmig absteigenden Linien angebracht sein, so daß der Fallraum zwischen den Trommeln wie eine Wendeltreppe oder Schnecke wirkt.
  • Da das herabfallende Gut bei dem Scheider nach der Erfindung in allen-Ausführungsformen auf zahlreichen aufeinanderfolgenden Stufen der magnetischen Einwirkung unterworfen wird, tritt eine Vervielfachung der magnetischen Scheidung ein, so daß jeder Scheider nach der Erfindung in der Wirkung einer größeren Anzahl gewöhnlicher Magnetscheider gleichkommt, bei denen das Gut nur einmal ein starkes magnetisches Feld durchläuft. Es hat sich gezeigt, daB der Scheider nach der Erfindung sich ganz besonders zur Ausscheidung feinster Eisenteilchen aus grob und fein gemischtem Gut eignet, d. h. gerade für die Fälle, in denen andere Scheider mit einmaligem Durchgang, auch neuzeitliche Trommelscheider mit strärkster magnetischer Erregung, unbefriedigend arbeiten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Magnetscheider zur Trennung von Mineralien und sonstigen Stoffen, insbesondere von Mischungen gröberer urmagnetischer Stoffe mit feinen magnetischen Teilen, bei dem das Gut zwischen zwei Reihen gegeneinandergerichteter umlaufender magnetisierter Vorsprünge herabfällt, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge an endlosen Bändern, Ketten oder Hohlkörpern angeordnet sind, an deren den Arbeitsraum bildende, sich in parallelen Bahnen zueinander und parallel oder quer zu dem herabfallenden Gut bewegende Teile sich die Polschuhe der feststehenden Magnetkörper dicht anschließen.
  2. 2. Magnetscheider nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Zacken oder Rippen bestehendenVorsprünge des einen Ladungssinnes ailf der Außenseite des inneren Mantels und die des anderen Ladungssinnes auf der Innenseite des äußeren Mantels zweier konzentrischer Trommeln mit senkrechten oder geneigten Achsen befestigt sind.
DEM122723D 1933-01-31 1933-01-31 Magnetscheider Expired DE624224C (de)

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