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DE311387C - - Google Patents

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Publication number
DE311387C
DE311387C DENDAT311387D DE311387DA DE311387C DE 311387 C DE311387 C DE 311387C DE NDAT311387 D DENDAT311387 D DE NDAT311387D DE 311387D A DE311387D A DE 311387DA DE 311387 C DE311387 C DE 311387C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
belt
pole faces
magnetic
cut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT311387D
Other languages
English (en)
Publication of DE311387C publication Critical patent/DE311387C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/16Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carriers in the form of belts
    • B03C1/22Magnetic separation acting directly on the substance being separated with material carriers in the form of belts with non-movable magnets

Landscapes

  • Belt Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Trocken-Magnetscheider, der sich dadurch wesentlich und vorteilhaft von allen bekannten Einrichtungen unterscheidet, daß er eine sehr wirksame Beförderung, gute Durcharbeitung und Anreicherung des Scheidegutes erzielen läßt. .
Eisenerze, bei denen das Taube und Haltige aus sehr kleinen Teilchen besteht, müssen bekanntlich zur magnetischen Anreicherung sehr fein gemahlen werden. Diese Mahlung
darf jedoch bei Anwendung bekannter Magnetscheider eine gewisse Grenze nicht überschreiten, weil sonst die Anreicherung weni-
!5 ger hoch würde und schließlich die Trennung ganz aufhörte. Die einzuhaltenden Grenzen sind von der Arbeitsweise und Bauart der Scheider abhängig.
Der vorliegende neue Scheider ist imstände, ein Eisenerz wirtschaftlich zu scheiden, bei dem die bekannten Bauarten wegen der erforderlichen Feinheit der Mahlung versagen müßten. Dieser Zweck wird dadurch' erreicht, daß das mit Mitnehmerstäben aus nicht magnetisierbarer» Stoff besetzte Förderband und das an ihm hängende Scheidegut an den Polflächen abwechselnd' polarisierbarer Magnete vorbeigeführt wird. Dadurch wird die oben erwähnte vorteilhafte Wirkung erreicht. Weiter wird der Abstand des besonderen Aufgabebandes von den Polflächen und von dem scheidenden Förderband allmählich geringer und die Einwirkung der Magnetpole auf das hergeförderte Roherz allmählich stärker. „35
Zwar sind Magnetfelder, deren Stärke in der Durchgangsrichtung des Scheidegütes allmählich oder stufenweise zunimmt, in vielfachen Ausführungsformen beschrieben, aber dadurch gekennzeichnet, daß das Fördermittel durch den von zwei entgegengesetzten Polen gebildeten keilförmigen Spalt läuft.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt nach Linie A-A der Fig. 1,.und
Fig. 2 einen Querschnitt nach B-B der Fig. i.
Innerhalb eines Transportbandes α ist ein feststehendes Magnetsystem 6 angeordnet, dessen Nord- und Südpole in der Bewegungsrichtung des Bandes abwechseln und Felder von der Breite des Bandes erzeugen. Die Polflächen sind nach unten gekehrt und liegen dicht über dem unteren Trum des Bandes, von ihm gegen unmittelbares Berühren getrennt durch eine dünne Tafel c magnetisch nicht erregbaren Materials. .■;'. . .
Die Polflächen bilden eine Ebene, können aber auch, um z. B. .ein besseres Anliegen des Bandes zu erzielen, eine gebogene Fläche bilden. Das Transportband ist mit Mitnehmerstäben d aus nicht magnetisierbarem Material besetzt, die parallel zu den Mantellinien der Lauftrommeln e liegen. Die Zuführung
des Scheidegutes erfolgt durch ein Transportband / derartig, daß dessen ■ oberes Trum sich von unten her dem unteren Trum des Bandes α bzw. dem Magnetfelde allmählich nähert.
Der Arbeitsvorgang ist folgender:
Aus dem Erz, das in dünner Schicht auf dem Band / ankommt, werden die magne-. tisierbaren Teilchen von den darüber liegenden Magnetpolen heraus und gegen das Band α gezogen, und zwar nach und nach, je nach ihrer Anziehungsfähigkeit. Leicht abscheidbare, rein taube gröbere Teilchen bleiben auf dem Band / liegen und werden direkt
*5 in den Sammelkasten h befördert. Die den Erzteilchen anhaftenden staub- oder mehlförmigen tauben Teile werden mit an das Band α angerissen und müssen erst im Verlaufe des weiteren Arbeitsvorganges ausgeschieden werden.
Das am B^nd hängende Scheidegut wird auf seinem Wege an den Polflächen entlang einer starken Durcharbeitung unterzogen. Diese Durcharbeitung kommt dadurch zustände, daß an denjenigen Bandstrecken, welche den Zwischenraum zweier benachbarter Pole überbrücken, das Scheidegut in dichter ,Lagerung fest angezogen wird. Das Gut würde nunmehr an derselben Stelle verbleiben und das Band α ohne nennenswerte Förderwirkung zwischen der anhängenden Erzschicht und der Polfläche hindurchgleiten, wenn nicht die unmagnetischen Mitnehmerstäbe d vorhanden wären. Diese verur-Sachen, daß das Scheidegut in der Bewegungsrichtung des Bandes α gegen die zurückhaltende Wirkung der zwischen zwei benachbarten Polen auftretenden magnetischen Kräfte mitgenommen wird. Der unmagnetisierbare Mitnehmerstab wird nicht gegen die Polflächen gezogen, und es wird dadurch erhebliche Reibungsarbeit und hierdurch bedingter Verschleiß erspart.
Tritt das Scheidegut nunmehr wieder unter einen Pol, so kommt es zu einer Aufwirbelung und Aufstreuung der vorher fest angezogen- gewesenen Erzlage nach . unten, und die einzelnen Erzteilchen machen unter dem Einfluß der Schwere und der vorwiegend senkrecht zu den Polflächen wirkenden magnetischen Kräfte die lebhaftesten freien Bewegungen durch die Luft. Dabei fällt viel taubes Material aus. Die nicht magnetisierbaren Mitnehmerstäbe spielen auch dabei eine wichtige Rolle, indem sie beim Vorübergehen an den Polen die Bewegungen in augenfälliger Weise vergrößern, indem sie die Erzteilchen von den Polen entfernen. So bildet sich beispielsweise, unter einem Pol von etwa 90 mm Breite (in der Laufrichtung des Bandes gemessen) ein Wirbel von etwa 40 mm Höhe, der beim Durchgang eines etwa-10 mm hohen und ebenso breiten Mitnehmerstabes sich auf 60 bis 70 mm vergrößert..
Durch die allmähliche Annäherung des Bandes / gegen das Band ä werden die stärker magnetisierbaren Teilchen bereits in größerer Entfernung angezogen als schwächer magnetisierbare. Es wird also nicht auf einmal das gesamte Scheidegut von den Polen angerissen, in welchem Falle eine Absonderung tauber »Teilchen nur in sehr geringem Maße 'stattfinden würde.
Das Haltige wird schließlich nach dem Sammelkasten g geführt, während das Taube vom Band / in den Sammelkasten h gebracht wird.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Magnetischer Trockenscheider, dessen . Förderband das an ihm hängende Scheidegut an den Polflächen abwechselnd polarisierter Magnete vorbeiführt, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband mit Mitnehmerstäben aus nichtmagnetisierbarem Stoff besetzt ist, zum Zweck, eine wirksame Beförderung, gute Durcharbeitung und Weiterkpnzentration ! des Scheidegutes zu erzielen.
  2. 2. Trockenscheider nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des besonderen Aufgabebandes von den Polflächen und dem separierenden Förderband allmählich geringer und hierdurch die Einwirkung der Magnetpole auf das herangeförderte Roherz allmählich stärker wird.
    Hierzu 1 Blatt-Zeichnungen.
DENDAT311387D Active DE311387C (de)

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DE (1) DE311387C (de)

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