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DE612511C - Anordnung fuer Kathodenstrahlroehren, insbesondere fuer Kathodenstrahloszillographen - Google Patents

Anordnung fuer Kathodenstrahlroehren, insbesondere fuer Kathodenstrahloszillographen

Info

Publication number
DE612511C
DE612511C DEK114034D DEK0114034D DE612511C DE 612511 C DE612511 C DE 612511C DE K114034 D DEK114034 D DE K114034D DE K0114034 D DEK0114034 D DE K0114034D DE 612511 C DE612511 C DE 612511C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
deflection
cathode ray
low
electron
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK114034D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAX KNOLL DR ING
Original Assignee
MAX KNOLL DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAX KNOLL DR ING filed Critical MAX KNOLL DR ING
Priority to DEK114034D priority Critical patent/DE612511C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE612511C publication Critical patent/DE612511C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor
    • G01R13/32Circuits for displaying non-recurrent functions such as transients; Circuits for triggering; Circuits for synchronisation; Circuits for time-base expansion
    • G01R13/325Circuits for displaying non-recurrent functions such as transients; Circuits for triggering; Circuits for synchronisation; Circuits for time-base expansion for displaying non-recurrent functions such as transients

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

  • Anordnung für Kathodenstrahlröhren, insbesondere für Kathodenstrahloszillographen Bei Kathodenstrahlröhren, insbesondere für Kathodenstrahloszillographen,Fernsehzwecke, Kathodenstrahlrelais u. dgl., ist es vielfach erforderlich, die Anordnung so zu treffen, (iaß der Auf treffpunkt der Elektronenstrahlen nur während der sichtbar . zu machenden gewünschten Bewegungen auf den Fluoreszenzschirm, die photographische Schicht usw. fällt, während er außerhalb des Aufnahmevorganges bzw. bei Bewegungen, deren Sichtbarmachung unerwünscht ist, z. B. in manchen Fällen. bei der- Rückkehr in die Anfangslage, vom eigentlichen Aufnahmeraum abgelenkt wird.
  • Zur Erreichung dieses Zweckes ist es bereits bekannt, zwischen die Strahlenquelle und die eigentlichen Steuerorgane der Elektronenstrahlen mechanisch oder elektrisch betätigte Strahlsperrvorrichtungen . einzubauen, die w *ihrend der für die Aufnahme, das Bild usw. a nicht benötigten Zeit den Elektronenstrahl unwirksam werden lassen, und die unabhängig von dem Hauptablenkvorgang sind und durch den aufzunehmenden Vorgang selbst oder seine Einleitung ausgelöst werden. Von diesen Vorrichtungen sind die mechanisch wirkenden, zur Beherrschung schneller, unwillkürlicher Vorgänge zu träge, während die bisher bekannten elektrischen Strahlsperrungen mit einem besonderen Relais zur Steuerung des Ablenkvorganges, das durch den aufzunehmenden Vorgang selbst unabhängig von den Ablenkspannungen und Strömen zur Wiedergabe des Aufnahmevorgangs gesteuert wird, infolge der Verwendung mehrerer dicht aneinandergerückter Elektrodenpaare eine für sehr schnelle Vorgänge zu große Kapazität sowie den Nachteil komplizierten Aufbaues, Vergrößerung der Gesamtbaulänge der Vakuumröhre und eine starke Vermehrung der schwer zu entgasenden Metalloberflächen mit sich bringen, was sich insbesondere dann störend bemerkbar macht, wenn es sich um von der Pumpe abgeschmolzene Vakuumröhren handelt. _ Es sind ferner Schaltanordnungen bekannt, bei denen zur Steuerung der Zeitablenkung eine Röhre verwendet wird, deren Gitterspannung bei einer Aufnahme von einem negativen Spannungswert auf einen positiven mittels eines Schalters umgesteuert wird. Die vorher gesperrte Röhre beginnt voll zu emittieren und bewirkt somit die Zeitablenkung durch Entladung der Zeitablenkkapazität. Bei der bekannten Schaltung sind die beiden Zeitablenkplatten an das Gitter bzw. die Anode der Röhre angeschlossen. Hierdurch wird eine zunächst sprunghafte und dann allmähliche Änderung der Spannung der Zeitablenkplatten bewirkt; also eine Vorablenkung, die der eigentlichen Zeitablenkung vorausgeht.
  • Eine derartige Anordnung ist aber, wie der Erfinder der Schaltung selbst angibt, für die Praxis nicht geeignet, weil bei der sprunghaften Änderung Schwingungen im Zeitkreis auftreten:-Gemäß der Erfindung wird eine einwandfrei arbeitende Vorablenkung dadurch erreicht, daß zur Vorablenkung und zur Zeitablenkung ein gemeinsames Ablenkplattenpaar vorgesehen ist, mit dessen einer Platte ein zur Steuerung der Zeitablenkung während der Aufnahme dienendes trägheitsarmes Relais verbunden ist und an dessen andere Platte ein trägheitsarmes Relais zur Steuerung der Vorablenkung des Brennflecks angeschlossen ist.
  • Es ist ferner gemäß der Erfindung auch möglich, zur Vorablenkung und zur Vorgangsablenkung ein gemeinsames Ablenkplattenpaar vorzusehen, auf dessen einer Platte der aufzunehmende Vorgang selbst einwirkt und mit dessen anderer Platte ein trägheitsarmes Relais zur Steuerung der Vorablenkung des Brennflecks verbunden ist.
  • Eine dritte Verkörperung des Erfindungsgedankens besteht darin, daß zwei Wicklungen angeordnet sind, von denen die eine mit einem trägheitsarmen Relais zur Steuerung der Zeitablenkung und die andere mit einem trägheitsarmen Relais zur Steuerung der Vorablenkung des Brennflecks verbunden ist.
  • Durch die Schaltanordnung gemäß der Erfindung wird erreicht, daß did. Vorablenkzeit, unabhängig von den übrigen Ablenkvorgängen, auf ein Minimum verringert werden kann. Ferner werden infolge der Verwendung je eines besonderen Relais für die Vorablenkung die für die Zeitablenkung störenden Schwingungen vollständig vermieden.
  • Die beiden zuerst angegebenen Ausführungen des Erfindungsgedankens haben noch den besonderen Vorteil, daß für die Vorablenkung kein besonderes Ablenkplattenpaar oder deren mehrere benötigt werden, so daß keine unerwünscht große Kapazitäten und große zu entgasende Metalloberflächen vorhanden sind.
  • Die Abbildungen zeigen beispielsweise mehrere Schaltungen gemäß der Erfindung in Anwendung auf einen Kathodenstrahloszillographen, und zwar die Abb. i und 2 eine Vorablenk- und eine Ablenkanordnung mittels elektrostatischer Ablenkplatten und Abb. 3 eine solche für magnetische Ablenkung.
  • Abb. q. zeigt schließlich elektrostatische Ablenkplatten, welche mit Elektronenrelais kombiniert sind.
  • In Abb. i ist 33 die Entladungsröhre mit der Kathode 32 und der Anode 3q.. Der durch eine gestrichelte Linie angedeutete Elektronenstrahl fällt durch die in der Anode befindliche Lochblende in die Ablenkkammer mit den Meßablenkplatten 2¢, 26. Von dort gelangt er durch die Blende 35 zwischen die Ablenkplatten 2, 3 und durch die zweite Blende q., 5 auf den Leuchtschirm 36 bzw. die photographische Aufnahmeschicht. Die Teile q., 5 bzw. 35 bilden je eine feste bzw. von innen oder außen verschiebbare B1endenanordnung; in manchen Fällen kann auch mit nur einer der beiden Blenden gearbeitet werden. Die Blenden sind als Schlitzblende ausgebildet, deren Schlitzbreite so bemessen ist, daß der Elektronenstrahl während des Aufnahmevorgangs durch die Blende fällt, aber in der V orablenkperiode seitlich von dem Schlitz auftritt, so daß er auf dem Leuchtschirm unsichtbar ist.
  • Die Schlitzblendenteile q. und 5 bzw. 35 können ebenso wie die naheliegenden Röhrenwandungen aus Stoffen von geringer Dichte, z. B. Beryllium oder Aluminium, bestehen, bzw. mit ihnen armiert sein, damit die Röntgenstrahlen und reflektierte Elektronen, welche durch die auf den Schlitzblendenteil und die Röhrenwandungen fallenden Elektronenstrahlen entstehen und dann durch die Schlitzblende dringen, möglichst geringe Intensität besitzen.
  • An Stelle einer Schlitzblende können auch an sich bekannte-Vorablenkkammern aus denselben Stoffen vorgesehen werden, die zwar den Eintritt der Elektronenstrahlen gestatten, aber die austretenden Röntgenstrahlen und reflektierten Elektronen auf einen Bruchteil ihrer ursprünglich vorhandenen Energie herabmindern.
  • Der positive Pol der Spannungsquelle 6 ist über die Widerstände 7 und 8; die@auch durch Elektronenröhren ersetzt werden können, mit den Ablenkplatten2und:3 und zugleich mit den Anoden der Elektronenröhren 9 (Vorablenkröhre) und io (eigentliche Ablenkröhre) verbunden, die den Kondensatoren i i und i2 parallel liegen. Die Gitter 13 und 14 der beiden Ablenkröhren werden durch die Potentiale der Gitter einer an sich bekannten Kipprelaisschaltung mit den Röhren 17 und i8 gesteuert, die über den Stoßpunkt 21 durch einen Schalter, durch den aufzuzeichnenden Vorgang selbst oder durch in Abständen aufeinanderfolgende Impulse ausgelöst werden kann. Die Glühfäden sämtlicher Röhren sind mit dem Gehäuse i geerdet und mit dem negativen Pol der Spannungsquelle 6 verbunden, von der gleichzeitig die Anodenspannung für die Röhren 17 und 18 über die Widerstände i9 und 2o- geliefert wird. Die Steuerung des Elektronenstrahls erfolgt nun z. B. in folgender Weise: Zunächst befindet sich der Strahl in der Vorablenkstellung. In dieser erhält das Gitter 13 negatives, das Gitter 14. positives Potential vom -Kipprelais her. Die Röhre g ist daher abgesperrt und die Ablenkplatte 2 auf hohem positivem Potential, während die Ablenkplatte 3, die nur über den verhältnismäßig geringen inneren Widerstand der Röhre io mit der Erde verbunden ist, nahezu auf Erdpotential gehalten wird. Der ankommende Strahl wird daher stark nach links gelenkt. Infolgedessen fällt der Strahl nicht mehr durch den Schlitz der Blende, sondern seitlich auf den entsprechend eingestellten Schlitzblendenteil 4, so daß er auf dem Fluoreszenzschirm o. dgl. unsichtbar ist.
  • Ein elektrischer Stoß an Punkt 21, welcher über den Widerstand 22 zur Erde abgeleitet und durch den Kondensator 23 auf das Gitter der Röhre 17 übertragen wird; leitet den Ablenkvorgang ein. Die Gitter 15 und 16 und damit auch die Gitter 13 und 14 wechseln plötzlich ihr Potential. Die die Vorablenkgeschwindigkeit bestimmende Kapazität i i, welche im allgemeinen sehr gering sein soll und lediglich aus der Kapazität Kathode-Anode von g und der der Zuleitungen bestehen kann, wird über die Röhre g sehr schnell entladen, und durch Sperrung der Röhre io wird die die eigentliche Ablenkgeschwindigkeit bestimmende Kapazität 12 über den Widerstand 8 aufgeladen. Hierdurch erhält im ersten Augenblick auch die Ablenkplatte 2 Erdpotential, der nunmehr unabgelenkte Strahl fällt durch die Schlitzblende und beginnt dem eigentlichen Ablenkvorgang mit derjenigen Geschwindigkeit zu folgen, die durch die Größe der Kapazität 12 und des Widerstandes 8 bedingt ist. Gleichzeitig beginnt auch die Einwirkung der darzustellenden Ablenkvorgänge auf die beiden zu den Platten 2, 3 senkrecht stehenden Meßablenkplatten 24, 26. Am Rande seiner Bahn fällt der Elektronenstrahl auf den Schlitzblendenteil 5, wo er wiederum der Sicht auf den Fluoreszenzschirm o. dgl. entzogen ist. Wechseln dann die Röhren 17, 18 automatisch oder durch einen weiteren Stoß wiederum ihr Gitterpotential, so kehrt der Elektronenstrahl auf demselben Wege in seine vorabgelenkte Anfangslage zurück.
  • Die Abb.2 zeigt eine Draufsicht. Beide Plattenpaare 2, 3 und 24, 26 liegen übereinander, und zwar sind die Platten 2, 3 die unteren (vgl. auch Abb. i).
  • Die Schaltung (Abb. 2), die sich unter anderem gut für Fernsehapparaturen eignet, unterscheidet sich von der vorigen hauptsächlich dadurch, daß die in Verbindung mit der Vorablenkröhre g stehende Ablenkplatte 24 zu der zur eigentlichen Zeitablenkröhre io gehörigen Ablenkplatte 3 senkrecht steht und daß die Gitter beider Ablenkröhren, die wieder durch Kipprelais, Schalter oder eine entsprechende Wechselspannung gesteuert werden können, miteinander verbunden sind. Außerdem liegt die Ablenkplatte 2 über einen Widerstand z5 etwa, an der Mitte der Spannungsquelle 6. Die Glühfäden der Elektronenröhren sind wieder geerdet. Zwischen beiden Ablenkplattenpaaren befindet sich die früher beschriebene Schlitzblendenordnung.
  • Passiert nun der Elektronenstrahl zuerst ' das Plattenpaar 24, 26 und erhält die Ablenkplatte 26 z. B. von der Spannungsquelle 27 her eine Wechselspannung konstanten Potentials, so spielt sich der Ablenkvorgang folgendermaßen ab: In der Vorablenkstellung des Strahls sind die Gitter der Ablenkröhren negativ. Der Strahl wird von der Röhre g hinter die Schlitzblende gelenkt und gelangt überhaupt nicht zwischen die darünterliegenden Ablenkplatten 2 und 3. Erhalten beide Gitter plötzlich positives Potential, so wird der Strahl von der Vorablenkröhre sofort freigegeben, fällt durch die Schlitzblende, wird zunächst durch die -doppelt so hoch als die Platte 2 positiv aufgeladene Ablenkplatte 3 nach links gelenkt und wandert nun mit der durch die Konstanten von io, 12 gegebenen, einstellbaren Geschwindigkeit von links nach rechts über den .Flüoreszenzschirm. Besitzt die an die Ablenkplatte 26 angelegte Spannung Dreiecksform, so kann bei passender Einstellung der ganze Fluoreszenzschirm mit einem Elektronenstrahl gleichmäßiger Geschwindigkeit überfahren werden, dessen Intensität zu gleicher Zeit z. B durch ein in seinen Weg gebrachtes Steuergitter synchron mit dem Sender der Fernsehanordnung variiert werden kann, so daß auf dem Leuchtschirm das gewünschte Bild entsteht. Da die Bildhelligkeit auch von der Zahl der pro Sekunde übereinander erscheinenden Bilder abhängt; kann diese über die untere Grenze von -.- 16/sec erhöht werden. Zweckmäßigerweise wird hierzu an den Stoßpunkt 21 des den Gittersprung steuernden Kipprelais eine Wechselspannung 27 angelegt, deren Frequenz der Bildfrequenz entspricht.
  • Beim Fernsehen ist die Frequenz der Wechselspannung 27 in bekannter Weise entsprechend der gewünschten Bilderzahl pro Sekunde und der Feinheit der Rasterung zu bemessen; beträgt beispielsweise die Bilderfolge 2o pro Sekunde und wird für ein Bild von 5 cm Seitenlänge eine Strichbreite von 0",5 rnm verlangt, so beträgt die Frequenz Zooo Perioden pro Sekunde.
  • Natürlich können mit Hilfe der angegebenen Methode nicht nur. periodische, sondern auch einmalige Vorgänge auf dem Fluoreszenzschirm, der photographischen Schicht o. dgl: niedergeschrieben werden.
  • Abb. 3" zeigt eine Anordnung gemäß der Erfindung mit -elektromaznetischen Steuerorganen. Auch hier ist die Vorablenkröhre mit 9, die eigentliche Ablenkröhre mit io bezeichnet. In der Vorablenkste-llung hat das Gitter 13 negatives und das Gitter 1q. positives Potential; die zu der Röhre g gehörige Ablenkspule 28 führt Strom, während die zu der Röhre io gehörige, im entgegengesetzten Sinn ablenkende Spule 2 j stromlos ist. In dieser Stellung fällt der Elektronenstrahl auf das hier um 9o° versetzt gezeichnete Schlitzblendentei1 q.. Bei einem plötzlichen, z.. B. durch ein Kipprelais hervorgerufenen Potentialsprung der beiden Gitter läuft -der Elektronenstrahl mit durch die Konstanten der beiden Ablenkkreise gegebener Geschwindigkeit über die Schreibfläche.
  • Um die Geschwindigkeit der Ablenkvorgänge, insbesondere des Vorablenkvorganges, zu erhöhen, kann man gemäß der weiteren Erfindung auch mehrere Elektronenröhren, Ionenröhren oder sonst geeignete trägheitsarme Relais parallel schalten. Man kann ferner zum gleichen Zweck die Elektronenröhrenrelais, Iorienröhrenrelais o. dgl. mit den Ablenkplatten zusammen in demselben Vakuumraum anordnen, wie dies in Abb. q. schematisch dargestellt ist. In der Abb. q. bedeuten 2, 3 dieAblenkplatten, zugleichAnoden der Elektronenröhrenrelais, 13 und, 1q. die zugehörigen Steuergitter, 30, 31 die zugehörigen Glühfäden, die für den vorliegenden Zweck auf besonders hohe Emission dimensioniert werden können. Zugleich ist die Eigenkapazität der Anordnung auf das geringstmögliche Maß herabgedrückt, so daß auch die schnellsten Vorgänge noch beherrscht werden können. Der Drehkondensator 12 kann zur Einstellung. der eigentlichen Ablenkgeschwindigkeit dienen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung für Kathodenstrahlröhren, insbesondere für Kathodenstrahloszillographen, zur Ablenkung. des Elektronenbrennflecks von der Schreibfläche (Bildfläche) außerhalb des Aufnahmevorgangs, bei der zur Vorablenkung und zur Zeitablenkung ein gemeinsames Ablenkplattenpaar (2, 3) vorgesehen ist, mit dessen einer Platte (3) ein zur Steuerung der Zeitablenkung während der Aufnahme dienendes trägheitsarmes Relais (io) verbunden ist und an dessen andere Platte (2) ein trägheitsarmes Relais (9) zur Steuerung der Vorablenkung des Brennflecks angeschlossen ist.
  2. 2. Anordnung für Kathodenstrahlröhren, insbesondere für Kathodenstrahloszillographen, zur Ablenkung des Elektronenbrennflecks von der Schreibfläche (Bildfläche) außerhalb des Aufnahmevorganges, bei der zur Vorablenkung und zur Vorgangsablenkung ein gemeinsames Ablenkplättenpaar (2q., 26) vorgesehen ist, auf dessen einer Platte (26) der aufzunehmende Vorgang selbst einwirkt und mit dessen anderer Platte (2q.) ein trägheitsarmes Relais (9) zur Steuerung der Vorablenkung des Brennflecks verbunden ist.
  3. 3. Anordnung fürKathodenstrahlröhren, insbesondere für Kathodenstrahloszillographen, zur Ablenkung des Elektronenbrennfleckes von der Schreibfläche (Bildfläche) außerhalb des Aufnahmevorganges, bei der zwei Wicklungen (28 bzw. 29) vorgesehen sind, von denen die eine (29) mit einem trägheitsarmen Relais (to) zur Steuerung der Zeitablenkung und die andere (28) mit einem trägheitsarmen Relais (9) zur Steuerung der Vorablenkung des Brennflecks verbunden ist. q.. Anordnung für Kathodenstrahlröhren, insbesondere für Kathodenstrahloszillographen, nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, däß als trägheitsarme Relais zwei Röhren (9 und io) dienen, deren Anoden über je einen Widerstand (7, 8) an dem positiven Pol einer Ablenkspannungsquelle liegen und von denen die eine (9) mit geringer Kapazität Kathode-Anode (r i) arbeitet, während zu der anderen (io) die für den gewünschten Ablenkmaßstab notwendige, zweckmäßig regelbare Kapazität (i,2) parallel geschaltet ist. 5. Voräblenkanordnung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Ablenkgeschwindigkeit des Elektronenstrahls mehrere Elektronenröhrenrelais (9, io), Ionenröhrenrelais o. dgl. parallel geschaltet sind. 6.Vorablenkanordnung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung der Ablenkgeschwindigkeit des Elektronenstrahls die Elektronenrelais mit denAblenkplatten (2,3) zusammen in demselben Vakuumraum (i) angeordnet sind. 7. Vorablenkanordnung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise Ablenkkammern vorgesehen sind,. in denen der Strahl in seiner Anfangs- und Endstellung aufgefangen wird. B. Vorablenkanordnung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet; daß das Innere der Ablenkkammern sowie alle übrigenStellen desVakuumröhrengehäuses, auf welche direkte oder zerstreute Strahlen in der Anfangs- und Endstellung des Elektronenstrahls auftreffen -können, zur Verminderung. des Entstehens von Röntgenstrahlen sowie von reflektierten Elektränen in an sich bekannter Weise mit einem Metall möglichst geringen Atomgewichts, z. B. Beryllium oder Aluminium, überzogen sind. 9. Vorablenkanordnung nach Anspruch z bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der ersten Anodenblende und dem zur Vorablenkung dienenden Steuerorgan eine feste oder von innen oder außen bewegliche Blendenvorrichtung (35 bzw. q., 5) zum Auffangen des abgelenkten Strahles angeordnet ist.
DEK114034D 1929-03-22 1929-03-22 Anordnung fuer Kathodenstrahlroehren, insbesondere fuer Kathodenstrahloszillographen Expired DE612511C (de)

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