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DE611541C - Vorrichtung zum Auswaehlen von abzudruckenden Druckplatten mittels einer Vorlagekarte bei Adressendruckmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Auswaehlen von abzudruckenden Druckplatten mittels einer Vorlagekarte bei Adressendruckmaschinen

Info

Publication number
DE611541C
DE611541C DE1930611541D DE611541DD DE611541C DE 611541 C DE611541 C DE 611541C DE 1930611541 D DE1930611541 D DE 1930611541D DE 611541D D DE611541D D DE 611541DD DE 611541 C DE611541 C DE 611541C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
printing
control
template card
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930611541D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adrema Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Adrema Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adrema Maschinenbau GmbH filed Critical Adrema Maschinenbau GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE611541C publication Critical patent/DE611541C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/58Arrangements or devices for selecting, or for facilitating selection of, text or image to be printed

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Auswählen von abzudruckenden Druckplatten mittels einer Vorlagekarte bei Adressendruckmaschinen Es ist bereits vorgeschlagen worden, eine Vorrichtung zum Wählen von abzudruckenden Druckplatten bei Adressendruckmaschinen so auszubilden, daß nicht mehr die Adreßdruckplatten selbst mittels der an ihnen vorgesehenen Merkmale die Einstellung der Adressendruckmaschine auf Druck oder Nichtdruck beeinflussen, sondern die Auswahl der abzudruckenden Druckplatten., die selbst keinerlei Merkmale mehr besitzen, in Abhängigkeit von der Reihenfolge ihres Durchganges durch die Adressendruckmaschine erfolgt, und zwar mittels einer eine Anzahl aufeinanderfolgender Steuerlöcher aufweisenden Vorlagekarte und eines die Abdruckeinrichtung der Adressendruckmaschine steuernden Abtastorganes, wobei die Vorlagekarte eine in der Aufeinanderfolgerichtung der Steuerstellen verlaufende schrittweise Bewegung ausführt.
  • Von dieser bekannten Einrichtung unterscheidet sich eine Auswählvorrichtung nach der Erfindung dadurch, daß entweder die Vorlagekarte gegenüber dein Abtastorgan oder dieses gegenüber der Vorlagekarte außer der Bewegung in der einen Richtung noch eine Bewegung in der Querrichtung zu der ersten Bewegung ausführen, oder daß die Vorlagekarte in der einen Richtung und das Abtastorgan in der Querrichtung hierzu bewegt werden. Durch diese Ausbildung der Auswählvorrichtung entsprechend der Erfindung wird die ganze Oberfläche der Vorlagekarte zur Anbringung von Steuerlöchern ausnutzbar, so daß die Anzahl der Abtaststellen erheblich vergrößert werden kann, was zur Folge hat, daß das Auswechseln der Vorlagekarte viel seltener zu erfolgen braucht und die Maschine ohne Unterbrechung längere Zeit arbeiten kann.
  • Die Auswahl der abzudruckenden Druckplatten mittels der Vorlagekarte, des Vorlagebändes o. dgl. kann entweder auf mechanischem oder elektromagnetischem Wege erfolgen, indem die Auswählvorrichtung für die abzudruckenden Druckplatten in Abhängigkeit von ihrer Reihenfolge bei einer Maschine mit mechanisch oder mit elektromagnetisch gesteuerter Abdruckeinrichtung angewendet wird.
  • Eine Auswählvorrichtung nach der Erfindung kann im einzelnen so ausgebildet sein, daß z. B. die Vorlagelochkarte auf einer ortsfesten Unterlage liegt und der Kontakt der Abtastvorrichtung in einem bestimmten schlangenförmigen Wege von dem Getriebe der Adressendruckmaschine aus über die Vorlagekarte hinweggeführt wird. Der Abtastkontakt kann aber auch stillstehen und die ebene Vorlagekarte mit ihrer Unterlage zeilenweise unter dem Gegenkontakt zunächst in der einen Richtung und dann in einer senkrecht zu der ersten Bewegung stehenden Richtung hinweggeführt werden.
  • Die leitende Unterlage für die mit nebeneinander liegenden Lochreihen versehene Vorlagekarte kann auch von einer drehbaren Trommel gebildet werden, die von dem. Ge- . triebe der Adressendruckmaschine aus schrittweise gedreht wird und mit einem Schleifkontakt zusammenarbeitet, der nach jeder vollen Umdrehung der Trommel um einen Lochreihenabstand in Achsenrichtung der Trommel verschoben wird.
  • Der von dem Elektromagneten der Auswahlvorrichtung gesteuerte Schalter wird zweckmäßig als Doppelschalter ausgebildet, der sowohl als Ruhestrornschalter wie als Schließungsstromschalter arbeitet. Je nachdem, mit welchem Kontakt dieses Doppelschalters der Steuermagnet der Überspringvorrichtung der Adressendruckmaschine verbunden wird, erfolgt dann ein Abdruck der an die Abdruckstelle gelangenden Druckplatte, wenn bei der Bewegung der Vorlagekarte gegenüber ihrem Schleifkontakt ein oder kein Stromschluß stattfindet.
  • Eine entsprechend der Erfindung ausgebildete Auswahlvorrichtung mit schrittweise vorwärts bewegter Vorlagekarte :o. dgl. läßt sich auch bei Adressendruckmaschinen mit einer durch Merkzeichen an den Druckplatten selbst gesteuerten Auswahlvorrichtung anbringen, und die beiden Auswahleinrichtungen lassen sich hierbei derart kombinieren, daß sie entwedei# unabhängig voneinander oder in Abhängigkeit voneinander die Abdruckeinrichtung steuern.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform einer Adressendruckmaschine mit der neuen Auswählvorrichtung für die abzudruckenden Druckplatten veranschaulicht; es stellen dar: Fig. i schaubildlich eine Ansicht der Adressendruckmaschine mit der Auswählvorrichtung, Fig.2 eine Vorderansicht der Auswählvorrichtung, Fig. 3 eine Seitenansicht der Auswählvorrichtung in Richtung des Pfeiles III der Fig. 2, Fig. q. eine Draufsicht auf die Auswählvorrichtung, Fig.5 eine Teilansicht entsprechend der Fig. 3 bei einer anderen Stellung der Teile der Auswählvorrichtung, Fig. 6 einen Teilschnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 2, Fig. 7, 8 und g Einzelheiten der Verbindungsvorrichtung zwischen der Auswählv orrichtung und dem Getriebe der Adressendruckmaschine, Fig. io bis 13 verschiedene Schaltschemas und Fig. 1q. eine Ansicht eines Teiles einer Vorlagekarte, Auf einem Gestell i ist eine Tischplatte 2 befestigt, auf der die Druckplatten aus einem Vorratsbehälter 3 in ihrer Längsrichtung hintereinander durch eine Gleitbahn 4 mittels eines Gleitschiebers 5 hindurchgeschoben werden, dessen Antrieb durch ein Antriebsgestänge 6, 7 erfolgt. - Die Druckplatten 8 gelangen schrittweise an die Abdruckstelle g, an der ihr Abdruck mittels eines von einem Druckarm io getragenen Druckkissens ii erfolgt. Der Druckarm io ist auf- und abwärts schwenkbar in dem Gestell der; Maschine gelagert und ist in bekannter Weise mit einer Einrichtung zum Einstellen des Druckkissens i i in die Abdrucklage oder in die Nichtabdrucklage versehen; bei der Abdrucklage des Druckkissens i i gegenüber dem Druckarmkopf 13 erfolgt dann der Abdruck der an derAbdruckstelleg befindlichenDruckplatte8. Das Einstellen des Druckkissens i i beim Abwärtsgange des Druckarmes io in die aus dem Druckarmkopf 13 herausgeschobene Lage erfolgt in bekannter Weise mittels eines Elektromagneten 1q., der, wenn er erregt wird, eine Klappe 15 anzieht und diese in den Weg eines Steuerhebels i6 bringt.
  • Die Erregung des Steuermagneten 14 der Überspringeinrichtung erfolgt jeweils dann, wenn die abzudruckende Druckplatte 8 aus der Lage g' vor der Abdruckstelle g in die Abdruckstellung vorgeht.. In dem Stromkreis des Steuerelektromagneten 1q. liegt noch ein Schalter 17, der, wenn der Druckarm io seine obere Lage (Fig.7) einnimmt, geöffnet ist und auch dann geöffnet ist, wenn der Druckarm i o seine tiefste Stellung @einuiZnmt (Fig. 8).
  • Die dargestellte Adressendruckmaschine kann noch in bekannter Weise mit einer Mehrfachabdruckeinrichtung für die an die Abdruckstelle gelangenden Adreßdruckplatten versehen sein. Eine Klappe 18 ist, wenn ein mehrfacher Abdruck der an die Abdruckstelle g gelangten Druckplatte erfolgen soll, in den Weg des Armes 7 des Antriebsgestänges- für den Gleitschieber 5 hineingeschwenkt und verhindert eine Rückwärtsbewegung des Gleitschiebers 5 in Richtung des Pfeiles ig beim Aufwärtsgange des Druckarmes io.
  • Die zur Auswahl der abzudruckenden Druckplatten in Abhängigkeit von der Reihenfolge ihres Durchganges durch die Adressendruckmaschine dienende Vorrichtung ist mit A bezeichnet (Fig. i) und besteht aus einer in einem Gestell 2o drehbar gelagerten Trommel 2- 1. Die Vorrichtung A wird auf den Tische der Adressendruckmaschine aufgesetzt und wird abnehmbar an diesem befestigt. Die aus leitfähigem Metall bestehende Umfangsfläche 2i' der Trommel 2 1 steht mittels der Ringfläche 23 an ihrer einen* Stirnseite in leitender Verbindung mit einem bei der Drehung der Trommel über diese Ringfläche 23 gleitenden Schleifkontakt 22, an den das Stromzuführungskabel 24 angeschlossen ist. Auf ihrer anderen Stirnseite ist die Trommel 2i mit einem Sperrzahnkranz 25 versehen, in den die beiden Klinken 26 und 27 eingreifen, die an einem um einen Zapfen 28 in dem Gestell 2,o drehbaren Hebel 29 gelenkig befestigt sind. Eine zwischen dem einen Ende des Hebels 29 und einem Teil 2o' des festen Gestells gespannte Feder 30 sucht, wenn die Feder 30 gespannt ist (Fig. 3), den Hebel 29 aus der ausgezogen gezeichneten Lage in die strichpunktiert eingezeichnete Lage zu verschwenken, bei der durch die Klinken 26, 27 ein Verdrehen der Trommel 21 in Richtung des Pfeiles 31 um ein bestimmtes Maß erfolgt.
  • Aus der Oberfläche 2i' der Trommel 2i steht eine Anzahl kleiner Stifte 32 hervor, die in einer im wesentlichen parallel zur Drehachse der Trommel 21 liegenden Linie angeordnet sind. Die Stifte 32 dienen zum Befestigen einer um die Trommeloberfläche herumzulegenden Vorlagekarte 33 (Fig. 14). Diese Vorlagekarte ist mit einer Anzahl von in ihrer Längsrichtung sich erstreckenden Reihen von Steuerstellen versehen, die durch Löcher 34 gebildet werden. Es ist angenommen, daß die Vorlagekarte 33 in jeder sich in ihrer Längsrichtung erstreckenden Lochreihe mit ioo Löchern 34 versehen sein kann, so daß jede Lochreihe die Steuerstellen für ioo Druckplatten enthält. Jede Vorlagekarte enthält zweckmäßig 2o bis 3o Lochreihen nebeneinander, also insgesamt 2ooo bis 3000 Steuerstellen. Die Oberfläche der Vorlagekarte kann entweder mit Linien (Fig. 14) versehen oder auch vollkommen unbedruckt sein.
  • Die beiden Enden 33' der Vorlagekarte 33 sind mit je einer Reihe Befestigungslöcher 32' versehen, die nach dem Übereinanderlegen der beiden Kartenenden 33' einander decken und den Stiften 32 der Trommeloberfläche entsprechen, so daß durch Hinüberstecken der beiden Enden 33' der Vorlagekarte 33 über die Stifte 3a die Vorlagekarte 33 um die Trommeloberfläche 2i' gespannt wird. Zum Festlegen der Vorlagekarte an der Oberfläche der Trommel dient eine Leiste 35 von dreieckförmigem Querschnitt (Fig. 5 und 6), die mit den Stiften 32 entsprechenden Löchern versehen ist; zum Festlegen der Leiste 35 an der Trommel dienen zwei an den Stirnwänden der Trommel angelenkte Befestigungsfinger 36-, die die Leiste 35 gegen die Trommeloberfläche andrücken. Nach einem Umklappen der Klemmfinger 36 in Richtung des Pfeiles 37 kann die Leiste 35 von der Trommeloberfläche abgenommen und die um die Trommeloberfläche gespannte Vorlagekarte 33 gegen eine neue Vorlagekarte ausgetauscht werden.
  • Längs der Oberfläche der Vorlagekarte 33 gleitet ein Schleifkontakt 38, der an einem Arm 38' aus Isoliermaterial befestigt ist. Der Arm 38' ist an einer Gabel oder einem Schaltschloß 39 befestigt, die mit zwei Lagern 4o auf einer Stange 41 sitzt, die sich vor der Trommel zwischen den beiden Seitenwangen des Gestells 2o erstreckt. Die Gabel 39 ist in Richtung der Stange 41 verschiebbar und trägt mit zwei abwärts reichenden -Ansätzen 39' (Fig. 2 und 3) eine Achse 42 für eine Platte 43, die um diese Achse 42 drehbar und in ihrem oberen Teile ausgespart ist (Fig. 2).
  • An einer abwärts reichenden Verlängerung 44 dieser Platte 43 greift mittels eines Bolzens 45 der untere Arm 46 eines Doppelhebels 46, 47 an, der um einen Zapfen 48 in dem Isolierstück 38 drehbar gelagert ist, und dessen oberes Ende 49 fingerartig ausgebildet ist und in der Nähe des Endes des Schleifkontaktes 38 liegt. An der Platte 43 sind zwei Sperrklinken 50 und 51 befestigt (Fig. 2), die wie bei einem Schreibmaschinenschloß mit einer Sperrzahnscheibe 52 zusammenarbeiten, die auf einer quer zur Stange 41 stehenden Achse 53 sitzt, die an der Gabel 39 befestigt ist. Auf derselben Achse 53 sitzt hinter dem Sperrzahnrad 52 ein Zahnrad 54, das mit einer Zahnstange 56 kämmt, die sich ebenfalls zwischen den Seitenwangen des Gestells 2o vor der Trommel 21 erstreckt. An der Unterseite der Zahnstange 56 ist auf einer Isolierschicht 57 eine Schiene 58 aus leitfähigem Material befestigt. Längs der Schiene 58 gleitet bei der Verschiebung der Gabel 39 auf der Stange 41 das untere federnde Ende 37' des Schleifkontaktes 38 entlang, so daß der Strom von dem Schleifkontakt 38 zu dieser Schiene 58 weitergeleitet wird. An der Gabel 39 ist eine Schnur oder ein Band 59 befestigt, das zu einer unter Federwirkung stehenden Trommel 6o führt, die dauernd das Bestreben hat, die Schnur oder das Band 59 aufzuwickeln und die Gabel 39 mit allen von ihr getragenen Teilen in Richtung des Pfeiles 61 zu verschieben. Ein Verschieben wird so lange gehindert, als der Zahn 5 i (Fig. 2) in das Sperrzahnrad 52 eingreift, d. h. solange der Umschalthebel 47 mit seinem fingerförmigen Ende 49 längs der Oberfläche der Vorlagekarte 33 entlang gleitet. Sobald jedoch bei der Drehung der Trommelei der Hebel 47 gegen die vorspringende Leiste 35 trifft (Fig. 5), wird er bei der Weiterdrehung der Trommel verschwenkt, so daß der Zahn 51 aus dem Sperrzahnrad 52 hinausgeschwenkt wird, während gleichzeitig der Zahn 5o (Fig. 2 und 3) in das Sperrzahnrad 52 eingeschwenkt wird, so daß dieses sich unter dem durch das Band 59 auf die gesamte Vorrichtung ausgeübten Zug zunächst nur um einen halben Zahn drehen kann, worauf nach dem Hinübergange des Hebels 47 über die Leiste 35 dieser in die Stellung nach Fig. 3 zurückfällt und hierbei der Zahn So ausgeschwenkt und der Zahn 51 in das Sperrzahnrad 52 wieder eingeschwenkt wird. Dies hat zur Folge, daß sich das Sperrzahnrad nunmehr insgesamt um einen ganzen Zahn «=eitergedreht hat, was einerVerschiebung der gesamten Schaltvorrichtung längs der Zahnstange 56 in Richtung des Pfeiles 61 um eine gewisse Größe entspricht.
  • Das Maß dieser Verschiebung ist so eingestellt, daß es dem Abstand zweier Lochreihen 34 auf der Vorlagekarte 33 entspricht. Es findet demnach bei jedem Auftreffen des Hebels 47 auf die Leiste 35 ein Verschieben der Schaltvorrichtung mit dem Schleifkontakt 38 um einen Lochreihenabstand statt.
  • Die Schiene 58 aus leitfähigem Material steht z. B. mittels eines Kabels 62 in leitender Verbindung mit dem einen Pol eines Elektromagneten 63, dessen anderer Pol durch eine Leitung 64 mit dem einen Kontakt des Schalters 17 verbunden ist (Fig. to). Bei einem Schließen des Stromkreises, in dem der Elektromagnet 63 liegt, durch den Schalter 17 und durch eine Berührung der leitenden Oberfläche 2i' der Trommel 21 durch den Schleifkontakt 38 durch ein Loch der Vorlagekarte 33 hindurch wird der Elektromagnet 63 erregt und zieht eine Klappe 65 an, die einen Doppelschalter .steuert. Dieser Doppelschalter besteht aus einer Kontaktfeder 66, die bei nicht angezogener Klappe 65 in Berührung mit einer Kontaktfeder 67 liegt, während auf der anderen Seite der Kontaktfeder 66 eine zweite Kontaktfeder 68 liegt, mit der die Kontaktfeder 66 in Berührung kommt, sobald sie bei Erregung des Elektromagneten 63 durch die Klappe 65 von der Kontaktfeder 67 fortgedrückt und auf die Kontaktfeder 68 zu gedrückt wird. Die Kontaktfeder 66 ist an den einen Pol der Stromquelle angeschlossen, während die Kontaktfedern 67 und 68 mit den Hülsen zweier Stöpselkontakte 69, 70 in Verbindung stehen, von denen jeweils ein Kontakt, also entweder der Kontakt 69 oder der Kontakt -o, durch eine Leitung 71 an einen Stromkreis anzuschließen ist, in dem der Steuermagnet 14 der f_Tberspringvorrichtung liegt (Fig. to).
  • Zur Spannung der Feder 30 in die in Fig. 3 gezeichnete Strecklage dient ein Bowdenzug 72, der an den einen Arm des Doppelhebels 29 angreift (Fig.3). Das andere Ende des Bowdenzuges ist zu einem Handhebel 73 geführt, der um einten Zäpfen 74 in einem auf dem Tisch der Adressendruckmaschine befestigten Kons0175 drehbar gelagert ist. An diesen Handhebel 73 greift eine aus zwei gegeneinander einstellbaren Teilen 76', 76" bestehende Stange 76 an, die einen Längsschlitz besitzt, mit dem sie über einen am Druckarm to befestigten Zapfen 77 hinübergreift. Eine an der Stange 76 artgelenkte hakenförmige Klinke 78 kann aus der in Fig. 9 gezeichneten Freigabelage, bei der bei einer Verschwenkung des Druckarmes to keine Mitnahme der Stange 76 erfolgt, in die in Fig. 7 und 8 gezeichnete Verriegelungslage um den Zapfen 77 herumgelegt werden, so daß der Druckarm i o mit dem Handhebel 73 und somit auch mit dem Bowdenzug 72 verbunden ist.
  • Bei jedem Aufwärtsbewegen des Druckarmes to erfolgt dann ein Anziehen des Bowdenzuges 72 und somit ein Spannen der Feder 30, während bei jedem Abwärtsgange des Druckarmes to der Bowdenzug wieder freigegeben wird, so daß die Feder 30 -die Möglichkeit erhält, die Trommel 21 um ein bestimmtes Maß in Richtung des Pfeiles 31 weiterzudrehen.
  • Nach Lösen der Verbindung zwischen dein Druckarm to und der Verbindungsstange 76 kann die Trommel 2i auch noch zwecks Einstellung ihrer Anfangslage mittels des Hebels 73 von Hand schrittweise weitergedreht werden, indem sich hierbei die Stange 76 längs des Zapfens 77 am Druckarm to hin und her verschiebt. Andererseits läßt sich die Trommel 21 auch ohne Betätigung des Bowdenzuges 72 unmittelbar von Hand in jede gewünschte Anfangsdrehlage verdrehen.
  • Anstatt die schrittweise Drehung der Trommel 21 in Richtung des Pfeiles 31 von dem Druckarm abzuleiten, kann diese Bewegung, wie dies in Fig. i strichpunktiert eingezeichnet ist, auch von dem Druckplattengleitschieber bzw. dem Gestänge des Gleitschiebers abgeleitet werden. Dies ist zweckmäßig, wenn es sich um eine Adressendruckmaschine finit Mehrfachabdrucker handelt; in diesem Falle muß die Trommel stets nur dann um einen Schritt weitergedreht werden, wenn eine neue Druckplatte an die Abdruckstelle g gelangt.
  • Bei der in Fig. i strichpunktiert angedeuteten derartigen Ausführungsform ist das Kabel 72 zu dem Hebel 7 des Antriebsgestänges für den Gleitschieber 5 geführt, so daß also bei jedem Vorgange des Gleitschiebers 5, der stets mit einem Aufwärtsgange des Druckarmes to zusammenfällt, eine Anspannung der Feder 3o durch den Bowdenzug 7a erfolgt.
  • Das einfachste Schaltschema für eine Einrichtung nach der Erfindung zeigt Fig. to. Die Arbeits- und Wirkungsweise einer Wählvorrichtung entsprechend der Erfindung ist folgende, wobei zunächst angenommen sei, daß der Stöpselkontakt 69 an das Kabel 71 angeschlossen ist (Fig. to). Dies ist gleichbedeutend damit, daß bei jedem Stromschluß durch die Trommel a1, 21' und den Schleifkontakt 38 die Kontaktfedern 66 und 68 des Doppelschalters miteinander in Berührung kommen und hierdurch der Stromkreis, in dem der Steuerelektromagnet i4 liegt, Strom erhält, sobald der Schalter 17 ebenfalls geschlossen wird. Es werden demnach alle die Platten abgedruckt, die einem Loch in der Vorlagekarte 33 entsprechen.
  • Bei Beginn der Arbeit wird, wenn die in Fig. 2 mit i bezeichnete Stelle der Karte 33 die erste Steuerstelle sein soll und die Adressendruckmaschine eine solche ist, bei der zwecks Erzielung eines Abdruckes der in die'Abdruckstellung gelangenden Druckplatte der Steuerelektromagnet 14 erregt werden muß, und wenn die betreffende Druckplatte aus der Stellung g' vor der Abdruckstelle sich in die Abdruckstelle 9 bewegt, das Schaltschloß 39 möglichst weit nach links verschoben, und die Trommel 2 1 wird meine derartige Drehlage eingestellt, daß der Schleifkontakt 38 auf der mit x in Fig.2 bezeichneten Stelle auf der Leiste 35 zu liegen kommt. Bei dem ersten Abwärtsgange des Druckarmes aus seiner oberen Anfangslage erfolgt dann kein Vorgang der Druckplatte 8 aus der Stellung g' in die Stellung 9, dagegen eine Bewegung der Trommel 2i in Richtung des Pfeiles 31 um einen Schritt. Dies hat zur Folge, daß der Hilfshebel 47 über die Leiste 35 hinweggeht und infolgedessen sich das Schaltschloß um einen Lochreihenabstand nach rechts, also so weit bewegt, daß die Kontaktfeder 38 oberhalb der ersten Lochreihe 34 zu stehen kommt. Die Bewegung der Steuertrommel 21 ist beendet, wenn die Kontaktfeder 38 genau auf der Steuerstelle i liegt. Wenn diese Steuerstelle gelocht ist, wie in Fig.2 angenommen, so wird der Stromkreis, in dem der Elektromagnet 63 liegt, geschlossen, die Klappe 65 angezogen und der Schalter 66, 68 geschlossen.
  • Die Trommel bleibt in der erreichten Lage bis zum nächsten Abwärtsgange des Druckarmes liegen, so daß, wenn nunmehr beim nächsten Aufwärtsgange des Druckarmes io der Schalter 17 geschlossen wird, der Steuerelektromagnet 14 Strom erhält, indem die beiden Schalter 17 und 66, 68 geschlossen sind, und dies hat in bekannter, oben angegebener Weise zur Folge, daß die an die Abdruckstelle 9 vorgehende Druckplatte 8 entsprechend dem Loch an der Stelle i der Lochkarte abgedruckt wird.
  • Bei Beendigung der Abwärtsbewegung des Druckarmes io ist der Schalter 17 (Fig.8) bereits wieder geöffnet und hierdurch der Steuerelektromagnet 14 -stromlos geworden, was jedoch ohne Einfiuß auf die Einstellung der Abdruckeinrichtung ist. Bei Beendigung der zweiten Abwärtsbewegung des Druckarmes hat sich auch die Trommel 21 wieder um einen Schritt weitergedreht, so daß nunmehr ihre Steuerstelle 2 gegenüber dem Schleifkontakt 37 zu liegen kommt. Wenn nun, wie in Fig.2 angenommen, die Vorlagekarte 33 an der Stelle 2 kein Loch besitzt, so bleibt der Schalter 66, 68 geöffnet, und der Stromkreis des Steuermagneten 14 bleibt auch beim nächsten Aufwärtsgange des Druckarmes io unterbrochen, obwohl bei diesem Aufwärtsgange des Druckarmes io der Schalter 17 zeitweise geschlossen wird. Es findet demnach kein Abdruck der an die Abdruckstelle 9 gelangenden zweiten Druckplatte statt, wie dies dem Nichtvorhandensein eines Loches an der Steuerstelle 2 der Vorlagekarte entspricht.
  • Dieses Spiel wiederholt sich dauernd, so daß also stets nur dieDruckplatten abgedruckt werden, an deren Steuerstellen auf der Vorlagekarte Löcher eingestanzt sind.
  • Um den Gleichlauf der Steuertrommel 2i mit dem Durchgange der Druckplatten durch die Adressendruckmaschine von Zeit zu Zeit kontrollieren zu können, ist es zweckmäßig, wie folgt zu verfahren: Nachdem die Steuertrommel so weit gedreht ist, daß der Schleifkontakt 38 oberhalb der letzten Steuerstelle in der ersten Lochreihe liegt, also bei beispielsweise hundert Steuerstellen in einer Lochreihe, oberhalb der Steuerstelle ioo, und je nachdem, ob an dieser Stelle ein Loch oder keines vorhanden ist, ein Abdruck der Druckplatte ioo stattgefunden hat oder nicht, hat die nunmehr erfolgende Weiterdrehung der Trommel um einen Schritt zur Folge, daß der Schleifkontakt 38 wieder oberhalb der Schiene 35 aus isolierendem Material zu stehen kommt. Um diese Lagen der Steuertrommel zu kontrollieren, fügt man zwischen die Druckplatten nach jeder hundertsten Druckplatte eine sog. Gruppenausschaltplatte ein, die keine Prägung besitzt, und bei deren Vorgang in die Abdruckstelle die Maschine in bekannter Weise selbsttätig stillgesetzt wird. Infolgedessen geht bei der gekennzeichneten Lage der Trommel die Gruppenausschaltplatte in die Abdrucklage vor, und die Adressendruckmaschine wird stillgesetzt.
  • Die Bedienungsperson kann sich dann überzeugen, daß tatsächlich, die nach der hundertsten Druckplatte eingefügte Gruppenausschaltplatte mit der Stellung des Schleifkontaktes 38 auf der Leerschiene 35 zusammentrifft und daß, wenn nunmehr die roi. Druckplatte an die Abdruckstelle gelangt, die Trommel so stehen wird, daß die Steuerstelle ioi in Wirksamkeit gelangt.
  • Nachdem der Antrieb der Adressendruckmaschxne wieder eingeschaltet ist, wird bei der Weiterdrehung der Trommel 21 das Schaltschloß 39 wieder um einen Schritt nach rechts verschoben, und es kommt der Schleifkontakt 38 auf die Anfangssteuerstelle toi der zweiten Lochreihe zu stehen, worauf der Durchgang der Druckplatten toi bis Zoo durch die Maschine erfolgt und hierauf die Adressendruckmaschine wieder stillgesetzt wird. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, wie auf der Vorlagekarte Steuerstellen vorhanden sind, und so lange, bis die der letzten Steuerstelle entsprechende Druckplatte an der Abdruckstelle vorbeigegangen ist, worauf in bekannter Weise die Adressendruckmaschine stillgesetzt wird und ein neuer Druckplattenstapel mit einer neuen Vorlagekarte verarbeitet werden kann.
  • Die Arbeits- und Wirkungsweise ist genau die gleiche, wenn die Bewegung der Steuertrommel 21 von dem Antriebsgestänge 6, 7 des Gleitschiebers 5 aus abgeleitet wird, nur erfolgt hier eine Weiterschaltung der Trommel 21 stets nur dann, wenn eine neue Druckplatte an die Abdruckstelle vorgeht, wie dies notwendig ist, wenn die Druckplatten zwecks mehrfachen Abdruckes während mehrerer Abwärtsbewegungen des Druckarmes io an der Abdruckstelle liegenbleiben.
  • Es sei bemerkt, daß die Arbeit mit der Steuertrommel auch so begonnen werden kann, daß der Schleifkontakt 38 bei Beginn der Arbeit auf die erste Steuerstelle der Vorlagekarte eingestellt wird, welche Steuerstelle dann keiner Druckplatte entspricht.
  • Das beschriebene Arbeiten der Einrichtung mit Schließungsstrom ist z. B. dann angebracht, wenn irgendwelches Propagandamaterial an denjenigen Teil des durch die Druckplatten repräsentierten Kundenkreises geschickt werden soll, der während einer bestimmten Zeit oder an einem bestimmten Lager durch Lochungen auf der Vorlagekarte vermerkte Käufe ausgeführt hat.
  • An Stelle mit Schließungsstrom kann mit der beschriebenen Anlage auch mit Ruhestrom gearbeitet werden, in diesem Falle es nur notwendig ist, den Stöpselkontakt 70, wie dies in Fig. io gestrichelt angedeutet ist, an die Leitung 71 anzuschließen. Die ganze Wirkungsweise der Einrichtung bleibt dieselbe, nur erfolgt in diesem Falle, sobald der Schleifkontakt 38 gegenüber einem Loch in der Vorlagekarte 33 zu stehen kommt, eine Öffnung des Stromkreises, in dem der Steuermagnet 14 liegt, d. h. also, es werden alle die Druckplatten abgedruckt, deren Steuerstellen auf der Vorlagekarte nicht durchlocht sind, während- alle die Druckplatten, deren Steuerstellen auf der Vorlagekarte durchlocht sind, nicht abgedruckt werden. Das öffnen des Stromkreises des Steuermagneten 14 erfolgt in diesem Falle dadurch, daß bei jeder Erregung des Elektromagneten 63 durch die Klappe 65 der sonst geschlossene Schalter 67, 66 geöffnet wird.
  • Das Arbeiten mit Ruhestrom ist z. B. dann angebracht, wenn an denjenigen Teil eines bestimmten durch die Druckplatten repräsentierten Personenkreises, der bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eine fällige Zahlung nicht geleistet hat, Mahnungen herausgehen sollen, indem alle erfolgten Zahlungen auf der Vorlagekarte durch Lochungen vermerkt werden. Um in diesem zuletzt beschriebenen Falle des Arbeitens mit Ruhestrom zu vermeiden, daß die nach jedem Plattenhundert eingefügte Gruppenplatte mit zum Abdruck kommt, wird zweckmäßig statt der Leerschiene 35 aus isolierendem Material eine gleiche aus leitendem Material, also aus Metall, eingesetzt.
  • Die beschriebene Einrichtung zur Auswahl der abzudruckenden Druckplatten in Abhängigkeit von ihrer Reihenfolge des Durchganges durch die Adressendruckmaschine mittels der Vorlagekarte 33 o. dgl. kann noch mit der bei Adressendruckmaschinen an sich bekannten Einrichtung zur Auswahl der abzudruckenden Druckplatten in Abhängigkeit von an den Druckplatten angebrachten Merkzeichen, wie z. B. Vorsprüngen, kombiniert werden. Diese Kombination kann z. B. entsprechend den Schaltschemas nach den Fig. i i bzw. 13 in verschiedenen Arten erfolgen.
  • Bei dem Schaltschema nach Fig. i i liegt die bekannte elektromagnetische Auswähleinrichtung der Adressendruckmaschine in Parallelschaltung zu der oben beschriebenen Auswählvorrichtung, und sie besteht aus einer Anzahl paralleler Stromkreise, in denen bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel je ein in bekannter Weise von den an verschiedenen Stellen der Druckplatten anzubringenden Vorsprüngen gesteuerter Wahlschalter a, b, c, d, e, f und ein Druckknopfschalter a1, b1, cl, dl, e1, f1 liegt. Werden bei einer derartigen Ausbildung des Schaltungsschemas z. B. Druckknopfschalter b1 und dl geschlossen, so erfolgt bei dem Durchgange der Druckplatten durch die Adressendruckmaschine stets ein Abdruck derjenigen Druckplatten, die die den Wahlschaltern b, d entsprechenden Merkzeichen besitzen, indem bei dem Durchgange dieser Druckplatten dieWahlschalter b, d geschlossen werden und hierdurch der Steuermagnet 14 erregt wird, und zwar auch dann, wenn durch die Steuertrommel 21 kein Abdruck der betreffenden Druckplatten veranlaßt werden würde.
  • Eine derartige Einstellung der Einrichtung ist zweckmäßig, wenn z. B. außer den Personen, deren Druckplatten durch Lochungen auf der Vorlagekarte vermerkt sind, noch bestimmte andere Personengruppen ebenfalls eine bestimmte Sendung erhalten sollen. Bei einer Schaltung nach Fig. i i ordnet man zweckmäßig noch die Handschalter 8o, 81 an, die geöffnet werden, wenn man die gesamte Auswähleinrichtung durch die Steuertrommel 21 ausschalten will, also die Adressendruckmaschine allein in bekannter Weise mit der elektromagnetisch durch die Druckplatten selbst gesteuerten. Abdruckeinrichtung betreiben will.
  • In dein Schaltungsschema entsprechend Fig. i2 liegen die parallel zueinander geschalteten Stromkreise mit den Wahlschaltern a bis f und den Druckknopfschaltern oder anderen Handschaltern a1 bis f 1 zwischen dem in Betrieb befindlichen Stöpselkontakt 69 oder 70 und dem Steuermagneten 14. Bei einer derartigen Schaltung ist es zu einer Erregung des Steuerelektromagneten 14 erforderlich, daß nicht nur entweder der Schalter 66, 67 oder der Schalter 66, 68, je nachdem welcher Stöpselkontakt benutzt wird, durch die Steuertrommel geschlossen wird, sondern auch mindestens einer der Auswahlstromkreise mit je einem Wahlschalter und einem Handschalter. Eine Schaltung der Teile entsprechend Fig. 12 ermöglicht es also z. B., daß von den zu einer bestimmten, durch ein Merkzeichen gekennzeichneten Gruppe gehörenden Druckplatten nur die Druckplatten abgedruckt werden, bei denen auch die schrittweise vorwärts bewegte Trommelauswahlvorrichtung einen Abdruck zuläßt.
  • In dem Schaltungsschema entsprechend Fig. 13 liegen die parallel zueinander geschalteten Stromkreise mit den Wahlschaltern a bis f und den Druckknopfschaltern oder anderen Schaltern a1 bis f 1 parallel zu dem durch die Trommel 21 und dem Schleifkontakt 38 gehenden Stromkreise, so daß eine Erregung des Elektromagneten 63 außer durch einen Stromschluß mittels der Vorlagekarte auf der Trommel 21 auch noch dann bewirkt wird, wenn einer der parallelen Auswahlstromkreise mit den Wahlschaltern a bis f und den Handschaltern a1 bis f 1 geschlossen wird. Bei einer derartigen Schaltung kann also z. B. erreicht werden, daß die Druckplatten> einer bestimmten Gruppe von Druckplatten von einem Abdruck ausgeschlossen werden, obwohl die Trommelauswahlvorrichtung an sich einen Abdruck dieser Druckplatten veranlassen würde.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Auswählen von abzudruckenden Druckplatten in Abhängigkeit von der Reihenfolge ihres Durchganges durch die Adressendruckmaschine mittels einer eine Anzahl aufeinanderfolgender Steuerlöcher aufweisenden Vorlagekarte oder -band und einem die Abdruckeinrichtung der Adressendruckmaschine steuernden Abtastorgan, wobei die Vorlagekarte eine in der Aufeinänderfolgerichtung der Steuerstellen verlaufende schrittweise Bewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß entweder die Vorlagekarte (33) gegenüber dem Abtastorgan (38) oder dieses gegenüber der Vorlagekarte außer der Bewegung in der' einen Richtung noch eine Bewegung in der Ouerrichtung zu der ersten Bewegung ausführen, oder daß die Vorlagekarte in der einen Richtung und das Abtastorgan in der Ouerrichtung hierzu bewegt werden, so daß die ganze Oberfläche der Vorlagekarte zur Anbringung von Steuerlöchern ausnutzbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, bei der die Vorlagekarte auf einer an den einen Pol einer Stromquelle angeschlossenen, von der Druckplattenvorschubvorrichtung aus schrittweise angetriebenen leitenden Unterlage liegt und von einem an dem anderen Pol der Stromquelle angeschlossenen Tastorgan abgetastet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage für die mit nebeneinander liegenden Lochreihen versehene Vorlagekarte aus einer drehbaren Trommel (21) besteht und als Abtastorgan ein Schleifkontakt (38) dient, der nach jeder vollen Umdrehung der Trommel (21) um einen Lochreihenabstand in der Achsrichtung der Trommel verschoben ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifkontakt (38) an einem schreibmaschinenschloßartigen Schaltschloß (39) sitzt, das nach jeder Umdrehung der Trommel (21) durch einen schwenkbar gelagerten Hilfshebel (47, 49) ausgelöst wird, indem der Hilfshebel (47) über eine sich in Längsrichtung der Trommel (21) erstreckende vorspringende Leiste (35) der Trommeloberfläche hinübergeht.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorspringende Leiste (35) an der Trommeloberfläche (21') für das zeitweise Verschwenken des Hilfshebels (47) von der Trommel (21) abnehmbar ist und zum Befestigen der Vorlagekarte (33) auf der Trommel (21) dient, indem sie über eine Reihe aus der Trommeloberfläche (2i') herausstehender Stifte (32) greift, über die die beiden mit entsprechend angeordneten Befestigungslochreihen (32') versehenen -Enden (33', 33') der Vorlagekarte (33) hinüberzustecken sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der zu den beiden Seiten der Befestigungsstifte (32) liegenden Steuerstellen, wie z. B. der Steuerlöcher auf der Vorlagekarte (33), voneinander gleich dem doppelten Abstand zweier in Umfangsrichtung der Trommel (21) aufeinanderfolgender Steuerstellen ist, so daß jede in einer Umfangslochreihe liegende Stelle der vorspringenden Leiste (35) der Lager einer Steuerstelle entspricht.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem durch den Schleifkontakt (38) und die Unterlage (21) der Vorlagekarte gehenden Stromkreis ein Elektromagnet (63) vorgesehen ist, durch den bei seiner Erregung ein sowohl als Ruhestrom- wie als Schließungsstromschalter arbeitender Doppelschalter (66, 67 bzw. 66, 68) gesteuert wird, mit dessen Ruhestromkontakt (67) oder Schließungsstromkontakt (68) der an sich bekannte Steuerelektromagnet (14) der Überspringvorrichtung der Adressendruckmaschine wahlweise elektrisch zu verbinden ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Adressendruckmaschine, bei der die Einstellung der Abdruckeinrichtung auf Abdruck der in die Abdruckstellung gelangenden Druckplatte (8) beim Aufwärtsgange des Druckarmes (io) erfolgt, die jeweilige Fortschaltung der Steuertrommel (21) o. dgl. in die nächste Steuerstellung bereits bei dem vorhergehenden Abwärtsgange des Druckarmes (io) erfolgt, so daß die Steuertrommel (21) ihre neue Steuerlage bei Beginn der Aufwärtsbewegung des Druckarmes (io) bereits eingenommen hat. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, gekennzeichnet durch einen vom Getriebe der Adressendruckmaschine derart gesteuerten Schalter (17) in dem Hauptstromkreis, daß bei beiden Endlagen des Druckarmes (io) die Auswahlvorrichtung stromlos ist. 9. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, gekennzeichnet durch eine aushebbare Klinke (78), um den .Antrieb der Steuertrommel (21) o. dgl. durch das Getriebe der Adressendruckmaschine zu unterbrechen. io. Vorrichtung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem durch den Doppelschalter (66, 68) gesteuerten Stromkreise eine Anzahl paralleler Stromkreise vorgesehen sind, in denen die von den Merkzeichen der Druckplatten gesteuerten-Wahlschalter (a bis f) und deren Handschalter (d bis f l) liegen, so daß der (1q.) auch beim Schließen eines dieser zusätzlichen Stromkreise unabhängig von dem Schließen des durch den-Doppelschalter (66 bis 68) gesteuerten Stromkreises erregt wird (Fig. i i). i i. Vorrichtung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der durch den Doppelschalter (66, 68) gesteuerte Stromkreis und die einander parallelen, von den Merkzeichen an den Druckplatten gesteuerten, je einen Wahlschalter (abis f ) und j e einen Handschalter (d bis f l) enthaltenden Stromkreise hintereinandergeschaltet sind, so daß eine Erregung des Steuermagneten (14) nur stattfindet, wenn der durch den Doppelschalter (66,68) gesteuerte Stromkreis und mindestens einer der von den Merkzeichen an den Druckplatten gesteuerten Stromkreise geschlossen wird (Fig. 1:2). 12. Vorrichtung nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem durch die Vorlagekarte (33) auf der Trommel (21) o. dgl. gesteuerten Stromkreise von den Merkzeichen der Druckplatten gesteuerte, je einen Wahlschalter (a bis f) und einen Handschalter (a1 bis f l) enthaltende und einander parallele Stromkreise angeordnet sind, so daß eine Erregung des den Doppelschalter (66 bis 68) steuernden Elektromagneten (63) außer durch einen Stromschluß mittels der Vorlagekarte auf der Trommel (2i) auch noch- dann bewirkt wird, wenn einer der parallelen, von den Merkzeichen an den Druckplatten gesteuerten Stromkreise geschlossen wird (Fig.13).
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085705B (de) * 1951-12-21 1960-07-21 Ibm Deutschland Verfahren zum Herstellen von doppelseitig bedruckten Formularen aus Aufzeichnungen einer Tabellier-maschine und Vorrichtung zum Durchfuehren des Verfahrens
DE1155792B (de) * 1960-07-25 1963-10-17 Wilhelm Ritzerfeld Rotationsvervielfaeltiger zum zeilenweisen genaeherten bzw. geschlossenen Abdrucken entfernt liegender Texte einer oder mehrerer Druckformen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1085705B (de) * 1951-12-21 1960-07-21 Ibm Deutschland Verfahren zum Herstellen von doppelseitig bedruckten Formularen aus Aufzeichnungen einer Tabellier-maschine und Vorrichtung zum Durchfuehren des Verfahrens
DE1155792B (de) * 1960-07-25 1963-10-17 Wilhelm Ritzerfeld Rotationsvervielfaeltiger zum zeilenweisen genaeherten bzw. geschlossenen Abdrucken entfernt liegender Texte einer oder mehrerer Druckformen

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