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DE6112C - - Google Patents

Info

Publication number
DE6112C
DE6112C DENDAT6112D DE6112DA DE6112C DE 6112 C DE6112 C DE 6112C DE NDAT6112 D DENDAT6112 D DE NDAT6112D DE 6112D A DE6112D A DE 6112DA DE 6112 C DE6112 C DE 6112C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ship
screw
channels
closed
propeller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT6112D
Other languages
English (en)
Publication of DE6112C publication Critical patent/DE6112C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/46Steering or dynamic anchoring by jets or by rudders carrying jets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/42Steering or dynamic anchoring by propulsive elements; Steering or dynamic anchoring by propellers used therefor only; Steering or dynamic anchoring by rudders carrying propellers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Other Liquid Machine Or Engine Such As Wave Power Use (AREA)

Description

1878.
Klasse 65.
PAUL JACQUEL in NATZWEILER (Elsass).
Lagerung der Schiffsschraube in einem nach vorne sich gabelförmig theilenden Hohicyiinder, um mittelst derselben gleichzeitig zu steuern.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. October 1878 ab. Längste Dauer: 3. August 1891.
Zu der vorliegenden Construction von Schleppdampfern führte den Erfinder der Umstand, dafs die Uferränder infolge der durch die Radschaufeln oder Schraubenflügel aufgewühlten Wogen schnell in Verfall kommen und aufserdem die am Hintertheil des Schiffes befindliche Schraube beim Durchschleusen ein oft unbequemes Hindernifs bildet, namentlich wenn mehrere Schiffe dicht hinter einander folgen.
Um zunächst die durch die Rotation der Schraube hervorgebrachten Wellen auf eine geringe Breite zu beschränken, ist, wie auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht, die am Ende der Welle F G befestigte Schraube E mit einem Cylinder HI umgeben, welcher sich gabelförmig in zwei Theile K L und M N spaltet, die unter einem stumpfen Winkel an der Seite des Schiffes ausmünden. Die Schraube sammt ihrer Umhüllung ist hierbei gänzlich in den Hintertheil A B des Schiffes verlegt, so dafs ein Beschädigen derselben nicht eintreten kann.
Die Schraube kann durch einen beliebigen Motor getrieben werden (in der Zeichnung ist das durch ein Uhrwerk getriebene, vom Erfinder zu Versuchen benutzte Schiffchen aus Blech dargestellt).
Jeder der beiden Kanäle KL und MN kann durch einen Schieber oder eine Drosselklappe, welche mittelst eines beliebigen Mechanismus von der Kapitänsbrücke aus bewegt wird, geöffnet oder geschlossen werden. Beim Vorwärtsgange sind beide Kanäle geöffnet; das Wasser strömt also durch beide nach der Schraube, infolge dessen dieselbe das Schiff geradlinig fortbewegt. Wird einer der Kanäle geschlossen, so strömt das Wasser nur noch durch den anderen Kanal und die Spitze des Schiffes dreht sich durch die Reaction des einseitig einströmenden Wassers nach der Seite des geschlossenen Kanals, der Hintertheil nach der entgegengesetzten Seite. Werden beide Kanäle gleichzeitig geschlossen, so bleibt das Schiff auf seiner Stelle stehen. Beim Rückwärtsfahren, also bei Drehung der Schraube B im umgekehrten Sinne, strömt das Wasser durch den Cylinder HI ein und durch die Kanäle KL und MN aus. Es wird sich jetzt umgekehrt der Vordertheil des Schiffes nach der Seite des offenen Kanals, der Hintertheil hingegen nach der Seite des geschlossenen Kanals drehen. Sind beide Kanäle offen, so bewegt sich das Schiff geradlinig rückwärts, während, wenn beide Klappen geschlossen sind, das Schiff ebenfalls stillsteht.
Es ist leicht ersichtlich, dafs durch diese Einrichtung das Steuer unnöthig wird, also die Gefahren, welche jetzt der Verlust desselben auf hoher See mit sich bringt, vollständig vermieden werden.
Schliefslich sei noch bemerkt, dafs beim Segeln die Schraube nicht mehr aus dem Wasser gehoben zu werden braucht, da ein einfaches Schliefsen beider Kanäle hinreicht, das Wasser von derselben abzusperren.

Claims (2)

P ATENT-Ansprüche:
1. Die gegabelte Anordnung des Wassereinlaufs für eine in einem Cylinder am Hinterende des Schiffes gelagerte Propellerschraube.
2. Die Anwendung einer Drosselklappe oder eines Schiebers in jedem der beiden Wassereinlaufkanäle, wodurch die letzteren einzeln oder zusammen geschlossen werden können und die Propellerschraube in eine Steuerschraube umgewandelt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT6112D Active DE6112C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE6112C true DE6112C (de)

Family

ID=284359

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT6112D Active DE6112C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE6112C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182550B (de) * 1962-10-10 1964-11-26 Friedrich Wilhelm Pleuger Einrichtung zum Schutz eines Bugstrahlruders vor Vereisung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182550B (de) * 1962-10-10 1964-11-26 Friedrich Wilhelm Pleuger Einrichtung zum Schutz eines Bugstrahlruders vor Vereisung

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