DE6109C - Kohlensturz-Vorrichtung - Google Patents
Kohlensturz-VorrichtungInfo
- Publication number
- DE6109C DE6109C DENDAT6109D DE6109DA DE6109C DE 6109 C DE6109 C DE 6109C DE NDAT6109 D DENDAT6109 D DE NDAT6109D DE 6109D A DE6109D A DE 6109DA DE 6109 C DE6109 C DE 6109C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- platform
- cylinder
- accumulator
- load
- essentially
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000003245 coal Substances 0.000 title description 4
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 206010009696 Clumsiness Diseases 0.000 description 1
- 229910001208 Crucible steel Inorganic materials 0.000 description 1
- CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N Fe2+ Chemical compound [Fe+2] CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000754 Wrought iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- BRABPYPSZVCCLR-UHFFFAOYSA-N methopromazine Chemical compound C1=CC=C2N(CCCN(C)C)C3=CC(OC)=CC=C3SC2=C1 BRABPYPSZVCCLR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)
Description
1878.
Klasse 81.
J. WEIDTMANN in DORTMUND, Kohlensturz-Vorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1878 ab.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Plattform zum Umkippen der Kohlenwagen,
am äufseren Ende drehbar, mit hydraulischer Hebevorrichtung, Schüttvorrichtung und
Zubehör, einer Zwillings - Dampfmaschine mit Druckpumpen und zum Betrieb einer Seiltrommel
zum Rangiren etc. und aus einem Accumulator.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 Längendurchschnitt; Fig. 2 Querdurchschnitt
durch die Grube; Fig. 3 Grundrifs des Ganzen, Fig. 4 Längendurchschnitt mit der Federeinrichtung;
Fig. 5 Grundrifs mit der Federeinrichtung; Fig. 6 Längendurchschnitt mit dem zweiten Cylinder;
Fig. 7 Grundrifs mit dem zweiten Cylinder; Fig. 8 senkrechter, Fig. 9 waagerechter
Durchschnitt einer anderen Dichtung des Accumulator-Cylinders.
In Fig. i, 2 und 3 ist α die den Kohlenwagen
tragende, starke schmiedeeiserne Plattform, welche an ihrem äufseren Ende drehbar ist
und durch den hydraulischen Hebecylinder b bis in einen Winkel von 45 ° gehoben werden
kann.
c ist die Dampfmaschine mit dem Pumpwerk. Die" !Pumpen drücken die aus einem Behälter
gesaugte Flüssigkeit zunächst in das mit Sicherheitsventil versehene Druckrohr, welches nach
dem: Accumulator und Hebecylinder weiter fuhrt.
Der Accumulator hat eine constante Belastung
d und eine, in und aufser Thätigkeit zu setzende Belastung e. Erstere genügt für die
normalen Zehntonnenwagen. Kommen Fünfzehntonnenwagen vor, so wird im tiefsten Stande
des 'Accumulators die bis dahin unten aufruhende Belastung e durch eine ringsum
laufende Riegelvorrichtung mit d verbunden, und; es kommt dann die ganze Belastung d + e
zur Wirkung.
Vor dem Heben der Plattform ist der Accumulator in seinem höchsten Stande angekommen
und: hat die Saugventile der fortwährend arbeitenden
Pumpen selbstthätig ausgerückt, somit diese aufser Wirkung gesetzt. Sofort nach Herstellung der Verbindung zwischen Accumulator
und Hebecylinder sinkt der erstere, die Pumpen wirken wieder und unterstützen den
Accumulator.
Ist die Plattform in ihrem höchsten Stande angekommen, so schliefst dieselbe selbstthätig
die vorerwähnte Verbindung, und der Accumulator steigt während der übrigen Vorgänge
wieder bis zu seinem höchsten Stande.
Zur Befestigung der Wagen auf der Plattform sind, aufser losen Haken zur Befestigung
der Hinteraxe, oder Mittelaxe bei sechsrädrigen Wagen, zwei Haken/ zum Greifen der Vorderaxe
angebracht. Diese Haken sitzen auf einer an der Plattform elastisch befestigten Welle,
welche aufserhalb den Gewichthebel g trägt. Dieser Hebel sitzt lose auf der Welle und hat
einen gebogenen Schlitz zur Erzielung eines grofsen todten Ganges, damit das Gewicht nach
beiden Seiten weit genug überschlagen kann und sicher wirkt. So lange Wagen kommen,
welche keine hindernden Querstangen der Bremse u. s. w. haben, bleiben die Haken in gehobener
Stellung; die Vorderaxe drückt dieselben nieder, soweit als nöthig, und legt sich sicher in dieselben.
Kommen Wagen mit hindernden Querstangen, so wird der Gewichthebel umgelegt und die
Haken legen sich auf die Plattform.
Die Plattform, deren Hub nach oben und nach unten elastisch begrenzt ist, trägt am
äufseren Ende behufs Schonung der Kohlen eine aus zwei Theilen bestehende Schüttvor-,
richtung.
Die Veränderung i läfst sich, sobald geringere
Auslage wünschenswerth ist, auf den ersten Theil h durch Schneckenrad mit Schnecke
zurückklappen.
Der erste Theil h ist mit Ausnahme des Bohlenbelages ganz aus Eisen, hat unten Drehpunkte an den Hauptträgern der Plattform und
wird durch zwei nach den Plattformträgern gehende Schrauben in seiner Lage erhalten.
Ein starker eiserner Querbalken, welcher beim gewöhnlichen Gebrauche einen angemessenen
Zwischenraum vor den Rädern bezw. den Bremsklötzen läfst, dient als Sicherheit für etwa durch
Ungeschicklichkeit beim Auffahren zu weit gehende Wagen.
Soll die ganze Vorrichtung aufser Thätigkeit gesetzt werden, so wird mittelst der genannten
Schrauben die ganze Schüttvorrichtung so weit zurückgeklappt, dafs dieselbe das Schifffahrtsprofil
frei macht. Es sind zu diesem Zweck die beiden Muttern der Schrauben behufs gleichmäfsiger
Bewegung durch Räderwerk verbunden.
Die Schüttvorrichtung balancirt einen nicht unerheblichen Theil der nach Entleerung des
Wagens niedergehenden Last und hilft entsprechend bei der Hebung der vollen Wagen.
Fig. 4 und S zeigen in Seitenansicht und Grundrifs eine Federeinrichtung. Zu beiden
Seiten des Hebecylinders wird der Tragbalken der Plattform, unter welchen der Kolben greift,
mit der grofsen eisernen Platte, auf welcher der Hebecylinder ruht, durch ein in sich verschiebbares
Gestänge verbunden. Beim Aufgange der Plattform ist im höchsten Punkte eine Feder zusammengedrückt, deren Eindrückung
begrenzt ist, und beim Niedergange werden, sobald die Plattform an entsprechender
Stelle angekommen ist, drei starke Federn nach und nach eingedrückt, so dafs dieselben einen
beliebig zu bestimmenden Theil der niedergehenden Last aufnehmen.
Sowohl beim Aufgange als beim Niedergange ist, abgesehen von der Federeinrichtung, am
Anfange der Bewegung das Verhältnifs zwischen Kraft und Last am ungünstigsten, abgesehen
von dem Antriebe, welcher zur Ingangbringung der ruhenden Massen gegeben werden rnufs.
Die Federn werden daher in beiden Richtungen " durch Unterstützung des Anfanges der Bewegung
von wesentlichem Nutzen sein und sowohl Kraft als Zeit ersparen.
Bei Mangel an Höhe können die nach unten und die nach oben wirkenden Federn auch an
getrennten Gestängen angebracht werden.
Fig. 6 und 7 zeigen die Anbringung eines zweiten kleineren Hebecylinders zur Aufnahme
der niedergehenden Last. Beim Niedergehen der Plattform wird der Abflufs des grofsen Cylinders
geöffnet; der kleine Cylinder drückt seinen Inhalt in den Accumulator, und bei dem
darauf folgenden Heben wirken beide Cylinder. Durch die Nutzbarmachung des Niederganges
wird entsprechend an Kraft gespart.
In der Zeichnung sind die beiden Cylinder mit einander verbunden, die Kolben derselben
stehen fest, und die senkrechte Bewegung der Cylinder wird durch Gufsstahldruckstangen auf
die Plattform übertragen. Die Cylinder können aber auch getrennt sein, und es können auch
anstatt der sich senkrecht bewegenden Cylinder schwingende Cylinder mit beweglichen Kolben
angewendet werden.
Zur Nutzbarmachung der niedergehenden Last nach Entleerung des Wagens dienen demnach:
die von der Plattform getragene Schüttvorrichtung, die Federeinrichtung und der zweite
Cylinder; diese drei Vorrichtungen können einzeln oder in beliebigen Zusammenstellungen angebracht
werden.
Fig. 8 und 9 zeigen im senkrechten und waagerechten Durchschnitt eine neue Stopfbüchse
der Manschettendichtung für feststehende Accumulatorkolben. Die Dichtung ist am oberen
Ende des Kolbens im Innern des Cylinders angebracht und durch Abnehmen des Cylinderdeckels
zugänglich.
Claims (6)
1. Die getheilte Belastung des Accumulators
und die Verbindung der beiden Theile durch Drehen eines Handrades oder einer Kurbel. . '
2. Die Vorrichtung zum Niederlegen des Hakens/,
bestehend aus Hebel und Gegengewicht, mit beliebig herzustellender Selbstthätigkeit.
3. Mechanismus zur Bewegung der Schüttrinne, im wesentlichen wie beschrieben und gezeichnet:.
4. Federeinrichtung zur Nutzbarmachung eines Theiles der niedergehenden Last nach Entleerung
des Wagens und zur Unterstützung des Beginnes der Bewegung in beiden Richtungen.
5. Zweiter Cylinder zur Nutzbarmachung der niedergehenden Last, im wesentlichen wie
beschrieben und gezeichnet.
6. Stopfbüchse' bezw. Manschettendichtung am ' oberen Ende des feststehenden Accumulatorkolbens
im Innern des Cylinders.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6109C true DE6109C (de) |
Family
ID=34715521
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT6109D Active DE6109C (de) | Kohlensturz-Vorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6109C (de) |
-
0
- DE DENDAT6109D patent/DE6109C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE903554C (de) | Lastheber zum Anbringen an einem Schlepper | |
| DE6109C (de) | Kohlensturz-Vorrichtung | |
| US1975249A (en) | Press | |
| US3148786A (en) | Refuse compacting vehicle body | |
| DE2747922A1 (de) | Verbesserungen an muellkippwagen | |
| DE104712C (de) | ||
| DE16971C (de) | Hydraulische Schach-Caps | |
| AT119757B (de) | Rückholvorrichtung für eine von einer mehrstufigen Kolbenpresse zu kippende Ladebrücke an Kraftfahrzeugen. | |
| DE390767C (de) | Vorrichtung zum Kippen des Wagenkastens an Fahrzeugen mit Hilfe von hydraulischen Hubpressen | |
| DE2838440A1 (de) | Sammelbehaelter fuer abfaelle | |
| DE167674C (de) | ||
| DE1019C (de) | Hydraulische Kippvorrichtung zum Entladen von Eisenbahnwagen | |
| DE478905C (de) | Rueckholvorrichtung fuer eine von einer mehrstufigen Kolbenpresse zu kippende Ladebruecke an Kraftfahrzeugen | |
| DE686370C (de) | Hydraulische Unterdruckkorbpresse | |
| DE26600C (de) | Hebe- und Hängestützen zum Heben und Senken der Fördergefäfse | |
| DE13416C (de) | Neuerungen an einschienigen Eisenbahnen | |
| DE906099C (de) | Hydraulisch betaetigter Zweiseitenkipper, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge | |
| DE51029C (de) | Wagen mit zweiseitiger Entladung | |
| DE2823947A1 (de) | Ladevorrichtung | |
| DE210031C (de) | ||
| DE2241C (de) | Kreiswipper zum Entladen von Eisenbahnwagen | |
| DE6561C (de) | Neuerungen an Wägeapparaten | |
| AT215906B (de) | Hub-Schwenkarm für Müllgefäß-Hub-Kipper | |
| DE89528C (de) | ||
| DE810923C (de) | Lastenheber, insbesondere fuer Krafttransportfahrzeuge |