DE610813C - Stahlplattenverbindung fuer Stahlhauswaende - Google Patents
Stahlplattenverbindung fuer StahlhauswaendeInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C2/00—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
- E04C2/02—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
- E04C2/08—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of metal, e.g. sheet metal
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Civil Engineering (AREA)
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Description
- Stahlplattenverbindung für Stahlhauswände Es ist bekannt, die einzelnen Stahlplatten von Stahlhauswänden, deren Enden entsprechend abgekantet sind, mit Hilfe schwalbenschwanzförmiger Klemmeisen und hölzerner Pfosten, deren schwalbenschwanzförmiger Rükken zwischen die abgekanteten Enden der Stahlplatten eingeklemmt wird, miteinander zu verbinden. Diese Verbindungsart hat den Nachteil, daß die Klemmeisen unter voller Spannung eingetrieben werden müssen.' Der Aufbau ist daher sehr mühsam und erfordert erhebliche Sorgfalt. Außerdem kann sich, wenn der Pfosten durch Eintrocknen schwindet, die erwähnte Verbindung leicht lockern, so daß Feuchtigkeit hinter die Platten dringt und die wärmeisolierende Wirkung des Luftraumes zwischen der äußeren und inneren Wand verlorengeht.
- Es ist ferner vorgeschlagen worden, über die mit oder ohne Zwischenlage aus Stahl fest aneinanderliegenden, rechtwinklig oder schwalbenschwanzförmig abgebogenen Enden der Stahlplatten entsprechend geformte Klemmeisen zu treiben. Auch hier besteht der Nachteil, daß diese mit voller Spannung eingetrieben werden müssen. Ferner hängt die Sicherheit der Verbindung auf die Dauer ganz von der Elastizität der Klemmleisten ab. Sie ist also nicht gewährleistet.
- Es kommt aber bei Stahlhauswänden wesentlich darauf an, eine einfache, dichte, aber nachgiebige Verbindung zu erzielen, die den durch Temperatur- und Witterungseinfluß bedingten Dehnungen nachgeben kann, um das Reißen der Auskleidungsplatten zu verhindern, und die im Bedarfsfall auch wieder ohne Schwierigkeiten nachgezogen werden kann, wenn die natürliche Dehnung nicht ausreicht für ein dauerndes dichtes Schließen.
- Dieser Zweck wird beim Gegenstand der Erfindung erreicht unter Ausschaltung der Nachteile der früheren Vorschläge, indem an Stelle der zwischen die abgebogenen Enden der Stahlplatten eingelegten, abstandhaltenden schwalbensch`,vanzförmigen Holzpfosten oder Profilstahlteile die schwalbenschwanzförmig ausgebildeten Köpfe von Schraubenbolzen verwendet werden, mit Hilfe deren die inneren Auskleidungsplatten an der Außenwand befestigt werden. Es ist zwar an sich schon bekannt, Bauteile mit abgekanteten Seiten, etwa-für mehrteilige runde Säulen, unter Verwendung von keilförmigen Bolzenköpfen starr zu verbinden. Neu ist es jedoch, auf diese Weise eine elastische Verbindung an flachen Stahlwänden herzustellen und die betreffenden Bolzen gleichzeitig noch zum Befestigen der Innenauskleidungsplatten, Abstandstücke, Fenster- und Türrahmen, Abschlußleisten u. dgl. zu benutzen. Die Vorteile der Verbindung nach der Erfindung bestehen in einer erheblichen Raustoffersparnis, sehr wesentlicher Erleichterung und Verbilligung des Aufbaues sowie auch des Wiederabbaues und in dem Umstand, daß die Verbindung in idealer Weise den Wärmedehnungen folgen kann, ohne daß die Auskleidungsplatten reißen. Außerdem kann die Verbindung jederzeit leicht von innen durch leichtes, einfaches Anziehen der Schraubenmuttern nachgespannt werden.
- In der Zeichnung ist -ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt dargestellt. Das schwalbenschwanzförmige, mit geradem oder gebogenem Rücken versehene Klemmeisen i wird spannungslos über die entsprechend abgebogenen Kanten von zwei benachbarten Stahlplatten a geschoben. In die so gebildete schwalbenschwanzförmige Rinne wird die zum Festhalten der Auskleidungsplatten 6 erforderliche Anzahl Schraubenbolzen mit ihrem schwalbenschwanzförmigen Kopf 3 ebenfalls spannungslos eingeschoben. Nun werden Abstandstücke 4, vorzugsweise aus Holz, Auskleidungsplatten-6 und gegebenenfalls Fensterrahmen 7 o. dgl. eingesetzt und mit Hilfe der Abschlußleiste 8 durch Anziehen der Schraubenmuttern ,festgezogen, wobei die Verbindung der Wandplatten a sich spannt und den Zwischenraum 5 luftdicht abschließt. Wird ein Nachspannen erforderlich, so brauchen nur die Schraubenmuttern nachgezogen werden. Im allgemeinen gleichen sich aber die Einflüsse der Wärmedehnung innerhalb der Verbindung -weitgehend aus. Soll das Haus wieder abgebaut werden, so können nach Lösen der Schraubenmuttern die lose gewordenen Klemmeisen leicht abgezogen und dann alle Teile leicht auseinandergenommen werden.
- Die Abschlußleiste 8 wird vorzugsweise mit einer hochgebogenen Kante versehen, die der Stärke der Verputzschicht 9 entspricht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stahlplattenverbindung für Stahlhauswände, bei denen ein schwalbenschwanzförmiges Klemmeisen über die entsprechend abgebogenen Enden der zu verbindenden Platten gestreift ist, dadurch gekennzeichnet, da.B zwischen die aufgebogenen Enden der Stahlplatten das schwalbenschwanzförmig gestaltete Ende eines Bolzens (3) eingreift, der an seinem anderen, auf der. inneren Wandseite, gelegenen Ende eine von einer Mutter gehaltene Abschlußleiste (8) trägt, und daß zwischen den äußeren Stahlplatten und der Abschlußleiste ein abstandhaltendes Kantholz (¢), Auskleidungsplatten (6), Fensterteile (7) o. dgl. eingespannt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO19660D DE610813C (de) | 1932-01-28 | 1932-01-28 | Stahlplattenverbindung fuer Stahlhauswaende |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEO19660D DE610813C (de) | 1932-01-28 | 1932-01-28 | Stahlplattenverbindung fuer Stahlhauswaende |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE610813C true DE610813C (de) | 1935-03-16 |
Family
ID=7355044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO19660D Expired DE610813C (de) | 1932-01-28 | 1932-01-28 | Stahlplattenverbindung fuer Stahlhauswaende |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE610813C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2724192A1 (fr) * | 1994-09-07 | 1996-03-08 | Cogema | Ensemble de confinement modulaire delimitant un volume clos evolutif |
-
1932
- 1932-01-28 DE DEO19660D patent/DE610813C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2724192A1 (fr) * | 1994-09-07 | 1996-03-08 | Cogema | Ensemble de confinement modulaire delimitant un volume clos evolutif |
| EP0701032A1 (de) * | 1994-09-07 | 1996-03-13 | Compagnie Generale Des Matieres Nucleaires | Modularer Umfassungs-Satz zum Abgrenzen eines erweiterbaren, umschlossenen Rauminhaltes |
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