DE610008C - Umlaufende Foerdervorrichtung fuer Bergwerke - Google Patents
Umlaufende Foerdervorrichtung fuer BergwerkeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/52—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
- B65G47/56—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from inclined or vertical conveyor sections
- B65G47/57—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from inclined or vertical conveyor sections for articles
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- B65G17/00—Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
- B65G17/16—Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising individual load-carriers which are pivotally mounted, e.g. for free-swinging movement
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Description
- Umlaufende Fördervorrichtung für Bergwerke Mit Rücksicht auf die in manchen Fällen vorhandenen technischen und wirtschaftlichen Nachteile der Schachtförderung mittels hin und her bewegter Aufzüge sind schon Vorschläge zur stetigen -Förderung mittels im Schacht angeordneter Förderzugmittel, wie Ketten o. dgl., gemacht worden. Auch sind Fördereinrichtungen für Schachtanlagen nicht mehr neu, bei denen die Ketten durch eingebaute Zwischenscheiben, die jede für sich angetrieben werden, unterteilt sind; um auf diese Weise den ganzen Arbeitsvorgang in eineAnzahl Teile zu zerlegen und hierdurch geringere Kettenstärken zu erzielen. Den bekannten Schachtfördereinrichtungen wird das Fördergut in geeigneten Gefäßen in der Querrichtung zugeführt, die an den Ketten aufgehängt werden. Es sind jedoch die veröffentlichten Schachtfördereinrichtungen mit stetigem Betrieb praktisch noch nichteingeführt worden.
- Die Verwendung von stetig umlaufenden, mit Aufnahmevorrichtungen in der Form von Bügeln versehenen Zugfördermitteln zum Transport beliebiger Waren ist auch schon bekannt. Den hierbei verwendeten Förderketten werden die betreffenden Waren @ebenfalls in geeigneten Gefäßen in der Querrichtung zugeführt, um von den Aufnahmevorrichtungen aufgenommen zu werden.
- Bei der Erfindung werden die an sich bekannten Bdaderampen benutzt, die im Schacht fest angeordnet sind und auf welche die zur Auf- bzw. Abfahrt bestimmten Förderwagen jeweils zur Mitnahme bereitstehen. Diese Beladerampen sind nun er$ndungsgemäß mit Unterbrechungen zum Durchtritt der endlosen Fördervorrichtung versehen, die gleichzeitig als Führungen zur Sicherung der senkrechten Lage der Mitnehmer beim Durchgang durch die Beladerampen aus'ge'bildet sind. Durch diese Anordnung wird eine störungsfreie Aufnahme und Abgabe der schweren, mit Fördergut beladenen Förderwagen gewährleistet undeine senkrechte Lage der von den Aufnahmebügeln gefußten Wagen an den Auf- und Abfahrtsstellen gesichert, was bei großen Förderleistungen von großer Bedeutung ist. Die Unterbrechungen in den Beladeramp:en ermöglichen ein sicheres Erfassen und Abgeben der beförderten Förderwagen mittels der Aufnahmebügel in einer solchen Weise, daß der Schwerpunkt der Förderwagen in. der Förderkettenebene oder nahe dieser Ebene liegt; auch bereitet bei dieser Anordnung die Ausbildung der Zugmittel und der Aufnahmevorrichtungen selbst keine Schwierigkeiten.
- Um ein Auffahren der einzelnen Förderwagen auf die Beladerampen stets vor dem Zusammentreffen der Wagen mit den an den Förderketten angebrachten Aufnahmepodesten zu ermöglichen, sind die Bela,derampen an den: Auffahrtsstellen @erfind:ungsgemäß mit vom Förderzugmittel mechanisch, pneumatisch. oder elektrisch gesteuerten Vorrichtungen versehen, welche den in der Nähe des Schachtes gebremst gehaltenen Förderwagen freigeben und sein Aufrollen auf die Beladerampe ermöglichen.
- A n den Abfahrtstellen sind die entsprechenden Beladerampen mit von den Förderzugmitteln z. B. mittels Nockenhebel betätig-" ten Ausstoßvorrichtungen versehen, deren Ausstoßarme auf irgendeine bekannte Weise, z. B. mittels eines Gegengewichts, stets in die Ruhelage zurückgebracht werden. Die Vorrichtung ist außerdem erfindungsgemäß mit Mitteln versehen, welche die senkrechte Lage der Förderwagenaufnahmevorrichtungen beim Auffahren, bei der Abfahrt und auch in den Krümmungen sichern. Auch sind zweckmäßig die Beladerampen oder die Aufnahmepodeste federnd ausgebildet, um die Einwirkung der Massenbeschleunigungskräfte auf das stetig bewegte Förderzugmittel bzw. auf die Förderwagen nach Möglichkeit zu verringern.
- Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der zur Ausführung des neuen Verfahrens dienenden Einrichtung dargestellt worden.
- Fi'g. i stellt einen Längsschnitt durch den Förderschacht, Fig.2 seine Seitenansicht des oberen Teiles der Fördereinrichtung , dar. Fig. 3 ist ein Querschnitt nach A-A in Fig. i, während Fig. 4 und Fig. 5 die Aufnahmevorrichtung in Vorder- und Seitenansicht darstellen.
- In dem als Blindschacht gedachten senkrechten Schacht i sind die Zufahrtstollen mit, 2 bzw. 4, die Abfahrtstollen mit 3 bzw. 3' bezeichnet. Im Schacht i bewegt sich stetig ein Förderzugmittel., welches als Kette 5 mit langen flachen Gliedern ausgeführt gedacht ist. Zum Antrieb der Förderkette dienen die auf der Antriebswelle 7 angeordneten Kettenräder 6. Zur Führung der Kette am unteren Schachtende ist die Führungsbahn 9 vorgesehen. Es sind z. B. im ganzen im Schacht i zwei. Paar' Förderketten 5 vorhanden (vgl. Abb. 2).
- Zwischen je zwei Förderketten sind die Aufnahmebügel 8 angeordnet, die um die entsprechend verlängerten Kettenzapfen schwingen können. Die Bügel 8 sind mit Aufnahmepodesten 14 versehen, deren aus Holz ausgeführte Endbalken dazu bestimmt sind, unter die Förderwagen 15 zu treten und dieselben senkrecht weiterzubefördern. Zwecks Auf- und Abfahrt der Förderwagen 15 sind im Schacht Beladeramp en i o und i o', i i und i i', 12 und 12' sowie 13 und 13' vorgesehen, und zwar in einer solchen Weise, daß die Beladerampen Schlitze i9 zum Durchlassen der Förderketbe5 nebst Aufnabmevorrichtungen 8 besitzen. Die Auffahrtbeladerampen io und io' sowie i i und i i' sind mit unteren, nach oben konvergierenden Führungen 2o, die Abfahrtbela.deramp:en i-- und 12' sowie 13 und i 3' dagegen reit nach unten konvergierenden, xen Führungen 2 i versehen, die dazu dieo 'be nen, um seine senkrechte Lage der Aufnahmevorrichtungen-8 an den Auf- und Abfahrtstellen zu sichern.
- Das richtige Auffähren der einzelnen Förderwagen in den Auffahrtsstollen 2 und ¢ wird in -der Weise gesichert, daß die Förderkette 5 in nicht dargestellter Weise im. entsprechenden Zeitpunkt mechanisch, pneumatisch oder elektrisch die an sich bekannte Bremse freigibt, welche den im Förderwagenzug dem Schacht zunächst gelegenen Förderwagen festhält. Auf diese Weise wird die Wagenbremse gelüftet, der nächste Wagen rollt auf die Beladerampe und bleibt in derselben stehen, worauf die von unten ankommende Aufnahmevorrichtung mit ihrem Podest 14 den Wagen faßt und ihn mit der Förderkette zusammen nach oben befördert. An Stelle des aufgefahrenen Wagens tritt der nächste Förderwagen des Zuges und wird wiederum solange gebremst ;gehalten, bis ,er für die Auffahrt auf die Beladerampe von neuem freigegeben wird.
- U1n das Abfahren der beförderten Förderwagen von den Abfahrtbeladerampea 12 und 12' sowie 13 und 13' zu erleichtern, sind an diesen Beladerampen Ausstoßvorrichtungen (Fig. z und 3) vorgesehen, die aus den Ausstoßhebeln 16 bestehen, die mit den Nockenhebeln 17 fest verbunden sind. Diese Nokkenhebel werden durch entsprechende Vorsprünge an den Förderketten 5 stets dann gedreht, wenn ein Förderwagen gerade auf der Beladerampe ankommt und hinausgestoßen werden soll. Durch Drehung des Hebels 17 wird auch der Hebel 16 geschwenkt, welcher den Wagen ausstößt. Die Rückführung des Hebels 16 in die normale Lage kann z. B. durch Gegengewichte 18 bewirkt werden.
- Um eine senkrechte Lage der Aufnahmevorrichtungen 8, 14 nicht nur auf den Ab- und Auffahrtsteller. zu gewährleisten, sind dieselben (vgl. Fig. 4 und 5) mit senkrechten Verlängerungen versehen, an denen Rollen 22 angeordnet sind, die in .entsprechenden Winkel- oder U-Eisen geführt werden. Auf diese Wese kann auch die senkrechte Lage der Bügel 8 bei der Durchfahrt zwischen den Kettenrädern 6 gesichert werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE i. Umlaufende Fördervorrichtung für Bergwerke, bei der die zu fördernden. Förderwagen auf Beladerampen bereitgestellt und wieder abgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weisse fest angeordneten Beladerampen quer zur Fahrrichtung der auffahrenden Förderwagen mit Unterbrechungen zum Durchtritt der Mitnehmer der endlosen Fördervorrichtung versehen sind, die gleichzeitig als Führungen zur Sicherung der senkrechten Lage der Mitnehmer beim Durchgang durch die Bela.derampien ausgebildet sind.
- 2. Umlaufende Fördervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beladerampien (i o und i o, i i und i i') an den Auffahrtstellen (2, 4,) mit von den Förderzugmistteln selbst mechanisch, pneumatisch oder elektrisch gesteuerten Vorrichtungen zur Freigabe des im Förderwagenzug nächstgelegenen, bis dahin gebremst gehaltenen Förderwagens - ausgestattet sind.
- 3. Umlaufende Fördervorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die B eladerampien (12 und 12', 13 und I f) an den Abfahrtstellen (3, 5) mit von den Förderzugmitteln (mittels Nockenhebel 17) o. dgt. betätigten Ausstoßvorrichtungen (16) versehen sind, deren Ausstoßarme mittels Gegengewichte (18) o. dgl. stets in die Ruhelage zurückgebracht werden. q.. Umlaufende Fördervorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beladerampien oder die Aufnahmevorrichtungen oder deren Podeste federnd ausgebildet sind, zu dem Zweck, die Einwirkung der Massenbeschleunigungskräfbe auf das stetig bewegte Förderzugmittel bzw. auf die Förderwagen möglichst zu verringern.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DEP66057D DE610008C (de) | 1932-09-20 | 1932-09-20 | Umlaufende Foerdervorrichtung fuer Bergwerke |
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| DE610008C true DE610008C (de) | 1935-03-04 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEP66057D Expired DE610008C (de) | 1932-09-20 | 1932-09-20 | Umlaufende Foerdervorrichtung fuer Bergwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE610008C (de) |
-
1932
- 1932-09-20 DE DEP66057D patent/DE610008C/de not_active Expired
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