DE2163662A1 - Stopvorrichtung für Blattzähler - Google Patents
Stopvorrichtung für BlattzählerInfo
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Description
Unsere Zeichen: A 415 7l/Ml/gb 21.Dezember 1971
Firma GLORY KOGYO KABUSHIKI KAISHA, 35, Shimoteno,
Himeji-Shi, Hyogo-Ken, Japan.
Stopvorrichtung für Blattzähler.
Die Erfindung betrifft allgemein Zähleinrichtungen für Banknoten oder sonstige Papierblätter bestimmter
Größe (nachfolgend als Blattzähler bezeichnet). Insbesondere ist die Erfindung auf eine Stopvorrichtung derartiger
Blattzähler gerichtet, durch die der Zählvorgang in einem ganz genau bestimmten Augenblick unterbrochen wird,
wenn eine vorgegebene Anzahl von Blättern gezählt worden ist.
Ein typisches Beispiel für bekannte Blattzähler weist einen Elektromotor auf, der eine Scheibe dreht, auf der
eine Vielzahl von Saugköpfen drehbar angebracht sind, sowie eine Vakuumpumpe zur Erzeugung des Vakuums für die Saugköpfe.
In einem Stapel in der Zählvorrichtung gehaltene Blätter
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werden nacheinander abgehoben und durch die Saugköpfe, die sich während des '.Laufs um die Achse der Scheibe
um ihre eigene Achse drehen, zu einem neuen Stapel aufgeführt. Wenn auf diese Weise eine bestimmte Anzahl
von Blättern gezählt worden ist, muß der Betrieb sowohl des Motors als auch der Vakuumpumpe sehr schnell abgebrochen
werden, so daß kein Blatt mehr weiter gezählt wird.
In diesem Augenblick jedoch fließt in den Motor ein sehr hoher Strom und überhitzt diesen. Das schnelle Abbremsen
des Motors führt außerdem zu vorzeitiger Abnutzung sowohl der Bremse als auch der vorher genannten
Drehscheibe. Am Ende eines einzelnen Zählvorgangs mit einem solchen bekannten Blattzähler sind noch nicht gezählte
Blätter oft zwischen den Stapeln der noch nicht gezählten und der bereits gezählten Blätter lose fallengelassen worden, oder was noch schlimmer ist, den bereits
gezählten Blättern zugeschlagen worden. Aufgabe der Erfindung ist es, eine neuartige Stopvorrichtung für
Blattzähler zu schaffen, die sicher den Blattstapel, der noch nicht gezählte Blätter enthält, bei Beendung eines
jeden Zählvorgangs zusammenhält, so daß eine exakt vorgegebene Zahl von Blättern unfehlbar gezählt wird.
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Desweiteren soll mit der Erfindung eine Stopvorrichtung geschaffen werden, die einfach und billig im
Aufbau ist und leicht in bereits vorhandene Zählvorrichtungen eingebaut werden kann.
Nach der Erfindung wird kurz gesagt eine Stopvorrichtung für Blattzähler mit einem Motor zum Drehen
einer Scheibe, einer Vakuumpumpe zur Erzeugung eines gewünschten Unterdrucks in einer Vielzahl von Saugköpfen,
die drehbar auf der Scheibe befestigt sind, und einem elektrischen Schaltkreis, der die Arbeit des Motors und
der Vakuumpumpe bei Zuführen eines Ausgangssignals von einem Vergleichskreis unterbricht, das dann erzeugt wird,
wenn die Zahl der vom Blattzähler gezählten Blätter mit einer Soll-Zahl übereinstimmt,geschafffea. Die Stopeinrichtung
nach der Erfindung, die in einem solchen Blattzähler eingebaut werden kann, besitzt einen Elektromagnet,
einen mit dem Elektromagneten verbundenen Anschlag, der bei Erregung des Magneten gegen die Wirkung der Saugköpfe
den Stapel der noch nicht gezählten Blätter zusammenhält, und einen Schalter, der zum Erregen des
Elektromagneten dann geschlossen wird, wenn von einem Vergleichskreis der Schaltungsanordnung ein Ausgangssignal
zugeführt wird.
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Die Erfindung wird deutlich in Verbindung mit der
genauen Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schaltbild des Steuerkreises eines bekannten
Blattzählers, in den die Stopvorrichtung nach der Erfindung eingebaut werden
kann;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen
Stoßvorrichtung, die in einen Blattzähler eingebaut ist;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 2;
Fig. 4 ein einen Vergleichskreis und einen Relaiserregungskreis eines Blattzählers zeigendes
Schaltbild, dem die Stopvorrichtung nach der Erfindung eingefügt ist; und
Fig. 5 ein Schemaschaltbild, das zum Unterbrechen der Arbeit eines Blattzählers und Betätigen
der Stopvorrichtung nach der Erfindung geeignet ist.
Ein bekannter Blattzähler, der die eingangs genannten Nachteile aufweist und dem eine Stopvorrichtung nach der
Erfindung hinzugefügt werden kann, kann eine Schaltung aufweisen, wie in Fig. 1 dargestellt ist.Die Sammelschienen
P und N sind mit einer Gleichstojrmmquelle verbunden. Wenn ein (nicht gezeigter) Startschalter des Blattzählers geschlossen
wird, nach dem eine Anzahl von Blättern, die bei jedem Zählvorgang gezählt werden sollen, in bekannter Weise
in die Vorrichtung eingesetzt worden ist, wird eine Vakuum-
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pumpe, die in einen speziellen Vakuumkreis (nicht gezeigt),
eingefügt ist, in Bestrieb gesetzt. Ein Vakuumkontrollschalter V-SW wird von einem Kontakt Nc zum Kontakt No
geschaltet, wenn ein bestimmter Unterdruck erreicht ist. Ein Kreis mit einem Relais X ist dadurch geschlossen.
Aufgrund der Erregung dieses Relais werden seine Kontakte X, und Xp auf ihre Pole No geschaltet. Auf diese Weise
wird ein Motor M in Betrieb gesetzt, der mit einer Scheibe gekuppelt ist, auf der eine Vielzahl von Saugköpfen drehbar
befestigt ist.
Wenn eine vorgegebene Anzahl von Blättern in einer Weise gezählt ist, die nachfolgend noch beschrieben wird,
wird ein Schaltkontakt SIG von seinem Kontaktpol Nc zum Pol No durch das Ausgangssignal eines Vergleichskreises
geschaltet, was auch in Einzelheit noch später beschrieben wird, wodurch der Kreis des Relais X geöffnet und ein Kreis
eines Zeitverzögerungsrelais TDL geschlossen wird. Durch Entregung des Relais X werden seine Schaltkontakte X, und
X auf die Kontaktpole Nc zurückgeschaltet, wodurch der 2
Motor M von seiner Stromzuführung wieder getrennt wird. Ein Gleichstrombremskreis B wird nun in Betrieb genommen, um
den Motor M schnellstmöglich festzusetzen. Mit einer geeigneten Verzögerung greift dann das Zeitverzögerungsrelais
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TDL ein und öffnet seinen Kontakt TDL., der sich im Bremskreis B befindet, wodurch der Bremsvorgang für
den Motor wieder beendet wird.
Anhand der Fig. 2 und 3 wird nun der Aufbau eines
Blattzählers mit eingebauter Stopvorrichtung nach der Erfindung beschrieben. Darin ist eine Scheibe 1 fest
auf einer Antriebswelle 2 befestigt, die mit einem in der Zeichnung nicht dargestellten Motor verbunden ist.
Eine Mehrzahl von Saugköpfen 3 (im dargestellten Ausführungsbeispiel
5)Saugköpfe) ist auf der Scheibe mit gleichem Abstand von der Scheibemitte befestigt, wobei
jeder Saugkopf eine öffnung 4 aufweist, die mit einer Vakuumpumpe in einem speziellen, nicht dargestellten
Vakuumkreis in Verbindung ist. Es wird angenommen, daß, wenn sich die Scheibe 1 in der mit dem Pfeil a in Fig.
dargestellten Richtung dreht, die Saugköpfe darauf sich auf ihren Wellen in der mit Pfeil b gekennzeichneten
Richtung drehen und daß die aufeinanderfolgenden Saugköpfe 3 bei ihrem Vorbeigang an einem Stapel noch nicht
gezählter Blätter 5a diesen stets ihre öffnungen 4 zuwenden.
Eine Stütze 6, die einen sauber geordneten Stapel von Blättern 5 abstützt, ist nahe dem Rand der Scheibe
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befestigt, und außerdem befindet sioh nahe dem Rand
der Scheibe und nahe einer Kante des Blattstapels 5 ein Stopanschlag J, der verhindert, daß das vorderste
Blatt des Stapels der noch nicht gezählten Blätter 5a
bei Beendung des Zählvorganges zu dem Stapel der bereits gezählten Blätter 5b hinüber., transportiert wird,
wie dies noch im einzelnen genauer erläutert wird.
Der Stopanschlag 7 ist schwenkbar auf einem Stift 8 an seinem einen Ende gelagert, während ein weiterer
Stift 9 nahe der Mitte des Stopanschlags diesen durch- säzt , wodurch der Anschlag mit einem mit einem Elektromagneten
10 verbundenen Lenker 11 in Verbindung steht. Eine Feder 12 ist außerdem mit dem Mittelbereich des Stopanschlags
7 verbunden und ihr zweites Ende an dem Rahmen der Zählvorrichtung befestigt. Auf diese Weise wird der
Stopanschlag 7 in seiner Stellung I gehalten, die in
der Pig. J5 strichpunktiert angedeutet ist, was durch
Einwirkung der Feder 12 während des Zählvorganges sichergestellt wird, solange der Elektromagnet 10 noch unerregt
ist, wogegen der Stopanschlag bei Beendigung und gleichzeitiger Erregung des Elektromagneten 10 in seine Stellung
II hinübergeschwenkt wird, die in Fig. 3 ausgezogen gezeichnet
ist.
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Bei dem dargestellten Aufbau des Blattzählers und des Stopanschlags wird die Zahl der zu zählenden Blätter
jedes Zählvorgangs vorher durch die Bedienungsperson in der bereits bekannten Art festgelegt. Bei in Betriebnahme
des Blattzählers setzt die Welle ..2, angetrieben vom Motor, die Scheibe mit bestimmter Geschwindigkeit
in Drehung. Der Unterdruck in den Saugkcjfen 3 zieht das
vorderste Blatt des Stapels der noch nicht gezählten Blätter 5a gegen den diesen Stapel sich gerade am meisten
nähernden Saugkopf. Da sich dieser Saugkopf während des Umlaufs der Antriebswelle 2 in Richtung Pfeil a um seine
eigene Achse in Richtung des Pfeiles b dreht, wie dies in Fig. J angedeutet ist, wird das vorderste Blatt von
den übrigen noch nicht gezählten Blättern 5a abgehoben und
dann von diesen durch den nächstfolgenden Saugkopf vollständig getrennt, der seinerseits das nächste Blatt abhebt.
Auf die Weise werden nacheinander die Blätter zu dem Stapel 5b der gezählten Blätter überführt, wobei während
einer vollständigen Umdrehung der Scheibe 1 bei diesem speziellen Ausführungsbeispiel 5 Blätter gezählt werden.
SoIaLd die eingestellte Anzahl von Blättern gezählt worden
ist, wird die Drehung der Scheibe 1 und der darauf befestigten Saugköpfe J5 automatisch unterbrochen in der bereits
an früherer Stelle beschriebenen Weise, wobei der Elektro-
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magnet 10 wirksam wird und mit seinem Verbindungslenker
das Stopelement 7 aus der Stellung I in die Stellung II
hinüberzieht, wo dieses die ungezählten Blätter des Stapels 5a gegen jede noch vorhandene Saugkraft der Saugkopfe
3 festhält. Eo besteht praktisch keine Möglichkeit, daß ein weiteres Blatt lose zwischen den Stapeln der ungezählten
und gezählten Blätter verbleibt oder nach Beendigung des Zählvorgangs dem Stapel der gezählten Blätter
noch zugeführt wird.
Die elektrische Schaltungsanordnung für die Steuerung des soeben beschriebenen Arbeitsablaufs des Blattzählers
und seines Stopanschlags gemäß der Erfindung ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt. Es soll zunächst die Fig. 4 betrachtet
werden, in der ein Vergleichskreis C Signale von einem Drehschalter (nicht gezeigt) zugeführt erhält, in
dem die voreingestellte Anzahl der zu zählenden Blätter gespeichert ist, sowie von einer Indikatorröhre (nicht
gezeigt) die die Anzahl der tatsächlich gezählten Blätter überträgt. Der Vergleichskreis vergleicht die voreingestellte
Zahl mit der gezählten Zahl und gibt ein Signal ab, wenn die beiden Zahlen übereinstimmen. Das von dem Vergleichskreif;
abgegebene Ausgangssignal gelangt zu einem Schaltkreis
D, der ein Relais SIG erregt.
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- ίο -SAD ORIGINAL
- ίο -
Dadurch wird, wie Pig. 5 zeigt, ein Kontakt SIG1
des Relais SIG, der mit einem Kontaktpol Nc verbunden ist, zu einem anderen Kontaktpol No übergeschaltet,
wodurch ein Elektromagnet Mg des bereits genannten Elektromagneten 10 erregt wird. Gleichzeitig wird der Vakuumsteuerschalter
V-SW, der mit dem Kontakt Nc des Relais SIG in Verbindung steht, auf den Kontakt No übergeschaltet,
so daß das Relais X, das mit diesem Kontakt verbunden ist, erregt wird. Der Relaiskontakt X, wird
dadurch von einem Kontaktpol Nc auf den Kontaktpol No übergeschaltet, wodurch der Stromkreis des Motors M ,
der die Scheibe 1 in Fig. 2 und 3 dreht, unterbrochen wird.
- 11 209831 /0549
Claims (3)
- - li -PATENTANSPRÜCHEIJ Blattzähler mit einem Motor, der eine Drehscheibe dreht, einer Vakuumpumpe zur Erzeugung eines gewünschten Unterdrucks einer Vielzahl von auf der Drehscheibe drehbar angeordneten Saugköpfen und einer elektrischen Schaltungsanordnung, die die Arbeit des Motors und der Vakuumpumpe bei Zugang eines Ausgangssignals von einem Vergleichskreis unterbricht, das vom Vergleichskreis abgegeben wird, wenn die Zahl der gezählten Blätter mit einer voreingestellten Zahl übereinstimmt, gekennzeichnet durch einen Stopanschlag (7), der mit einem Elektromagneten (lO) verbunden ist und bei Erregung des Magerten einen Stapel (5a) noch nicht gezählter Blätter gegen die Wirkung der Saugköpfe (3) zusammenhält, und Schaltmittel zum Erregen des Elektromagneten geschlossen werden, wenn das Ausgangsssignal des Vergleichskreises (C) den elektrischen Schaltkreismitteln zugeführt wird.
- 2. Zähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopanschlag (7) schwenkbar an einem Ende gelagert und mit dem Elektromagneten (10) über einen Verbindungslenker (11) verbunden ist, welcher bei Erregung des Elektromagneten (lO) verschoben wird und das freie Ende des Stopanschlags (7)2 0 9 8 3 1 / 0 5 4*9an den Stapel (5a) der noch nicht gezählten Blätter zur Anlage bringt.
- 3. Zähler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stopanschlag (7) in Ruhestellung durch eine Feder · (J.2) außer Eingriff mit dem Stapel (5a) gehalten ist.2 0 9 8 3 1 / 0 b 4 9
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