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DE617929C - Verfahren zum Anlassen einer im Durchstroemverfahren arbeitenden Vorkammerdieselmaschine - Google Patents

Verfahren zum Anlassen einer im Durchstroemverfahren arbeitenden Vorkammerdieselmaschine

Info

Publication number
DE617929C
DE617929C DEM115054D DEM0115054D DE617929C DE 617929 C DE617929 C DE 617929C DE M115054 D DEM115054 D DE M115054D DE M0115054 D DEM0115054 D DE M0115054D DE 617929 C DE617929 C DE 617929C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
main
starting
auxiliary
antechamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM115054D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Caterpillar Energy Solutions GmbH
Original Assignee
Motoren Werke Mannheim AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Motoren Werke Mannheim AG filed Critical Motoren Werke Mannheim AG
Priority to DEM115054D priority Critical patent/DE617929C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE617929C publication Critical patent/DE617929C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Verfahren zum Anlassen einer im Durchströmverfahren arbeitendenVorkammerdieselmaschine Vorkammerdieselmaschinen, die im Durchströmverfahren arbeiten, springen aus kaltem Zustand ohne Zündhilfsmittel schwer an, da die wirbelnde Luft in der Vorkammer bei der Verdichtung infolge verstärkter Abkühlung nicht die Zündtemperatur des Brennstöffes erreicht.
  • Diesen Übelstand hat man bisher auf zwei Arten zu beheben versucht. Man hat unter Fortlassung aller Zünd- und Anheizvorrichtungen neben der Hauptdüse für die Vorkammer eine unmittelbar 'in den Hauptb:rennraum spritzende und in der Nähe der Vorkammermündung angebrachte Zünddüse vorgesehen. Diese stets offen ausgeführte Düse arbeitet wegen der Verstopfungsgefahr ständig mit und .erzeugt bei jeder Einspritzung seine kleine Zündflamme, die in die Vorkammer hineinschlägt und dort die Zündung der eingespritzten Hauptbrennstoffmenge herbeiführt. Hierdurch ist auch beim Anlassen die sofortige Zündung sichergestellt.
  • Nach einem anderen Vorschlag brachte man am Kompressionsraum eine Hilfsdüse an, die beim Anfahren allein, bei abgeschalteter Hauptdüse, arbeitete. Wenn die Maschine warm geworden war, wurde die Hilfsdüse ab-und die Hauptdüse zugeschaltet. Dabei wurde zum Speisen. beider Düsen ein und dieselbe Pumpe verwendet. .
  • Demgegenüber sind für die erstgenannte Anlaßvorrichtung zwei Brennstoffpumpen, und zwar eine Hauptpumpe und eine Hilfspumpe, erforderlich. Ferner benötigt jede der beiden Pumpen einen Anlaßnocken und einen Betriebsnocken. Für die Entzündung der in die Vorkammer :eingeführten Hauptbrennstoffladung wird, in ähnlicher Weise wie beim Erfindungsgegenstand, von einer mit der Zünddüse erzeugten Kletterflamme Gebrauch gemacht. Andererseits besteht der Vorschlag gemäß der Erfindung, verglichen mit der bekannten Maschine, darin, das Verfahren der Kletterflamme auf eine im Durchströinverfahren arbeitende Vorkammerdieselmaschine anzuwenden.
  • Die Nachteile der beiden bekannten Vorrichtungen sind bei der erstgenannten das ständige Mitarbeiten der Zünddüse, deren Flamme die Vorkammerwirkung stört, und bei der zweiten das schlechte Anspringen des Motors unter Last. Es ist nicht möglich, die Hilfsdüse so anzuordnen, daß - der durch sie eingespritzte Brennstoff die gesamte Luftladung wirkungsvoll faßt.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anlassen einer Vorkammerdieselmaschine mit einer in den Hauptbrennraum spritzenden, mit einem Absperrorgan versehenenHilfsdüse und einer in die Vorkammer mündenden Hauptdüse; sie geht also von der zweiten obenerwähnten Vorrichtung aus. -Die Erfindung besteht darin, daß beim Anlassen mit einer Hilfskraft für die Zündungen während der ersten mit eigener Kraft erfolgenden Umdrehungen der Maschine der Brennstoff sowohl durch die Hilfsdüse in den Hauptbrennraum als auch durch die Hauptdüse in die Vorkammer eingespritzt wird. Diese Einspritzungen erfolgen - bei entsprechender Abstimmung der Düsenöffnungen und Einspritzdrücke auf die. Brennräume und die in ihnen herrschenden Zustände - entweder genau gleichzeitig durch beide Düsen oder durch die Hilfsdüse etwas früher als durch die Hauptdüse.
  • Durch die Erfindung werden die Nachteile der beiden bekannten Anordnungen vermieden oder wenigstens gemildert, und es wird, möglich, die Maschine ohne Zündhilfsmittel unter Last anlaufen zu lassen.
  • Die zur Durchführung dieses Verfahrens dienende Einrichtung besteht in an sich bekannter Weise aus einer die Hauptbrennstoffmenge in die Vorkammer einspritzenden Hauptdüse, aus einer Hilfsdüse, welche in den Hauptbrennraum mündet und die durch die Hauptdüse in die Vorkammer eingespritzte Hauptbrennstoffmenge sofort zum Zünden bringt, sowie aus seinem Schaltorgan, durch welches die Hilfsdüse -nach dem Anspringen der Maschine abgeschaltet werden kann. Dabei ist die Hilfsdüse an die gleiche Brennstoffpumpe und. -leiturig angeschlossen, welche das Hauptbrennstoffventil speist.
  • Die Hilfsdüse wird wegen der Verstopfungsgefahr (im abgeschalteten Zustand während des Betriebes) mit einer automatisch schließenden oder von Hand .verschließbaren Nadel versehen; es ist auch zweckmäßig, die Nadel durch das Düsenloch spaltlos hindurchreichen zu lassen. Der Abspritzdruck der Hilfsdüse muß so eingestellt sein, daß ,diese entweder gleichzeitig oder etwas früher als die Nadel der Hauptdüse öffnet; ferner sind die Durchfiußquerschnitte der Hilfsdüse so zu bemessen, daß der bei zunehmender Drehzahl der Maschine, d. h. mit der fortschreitenden Einspritzung wachsende Drosseldruck der Hilfsdüse die Hauptdüse sicher zum rechtzeitigen Abspritzen bringt.

Claims (1)

  1. PATRNTAN51'RUC73: Verfahren zum.Anlassen einer im Durchströmverfahr.en arbeitenden Vorkammerdieselmaschine mit einer in den Hauptbrennraum spritzenden, mit einem Absperrkörper versehenen, nach dem Anlassen auszuschaltenden Hilfsdüse und ,ein-er in die Vorkammer mündenden Hauptdüse, die durch dieselbe Brennstoffpumpe wie die Hilfsdüse gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anlassen mit einer Hilfskraft für die Zündungen während der ersten mit eigener Kraft erfolgenden Umdrehungen der Maschine der Brennstoff sowohl durch .die Hilfsdüse in den Hauptbrennraum als auch durch die Hauptdüse in die Vorkammer eingespritzt wird, und zwar - bei entsprechender Abstimmung der Düsenöffnungen und Einspritzdrücke auf die Brennräume und die in ihnen herrschenden Zustände - entweder genau gleichzeitig durch beide Düsen oder durch die Hilfsdüse etwas früher als. durch .die Hauptdüse.
DEM115054D 1931-04-24 1931-04-24 Verfahren zum Anlassen einer im Durchstroemverfahren arbeitenden Vorkammerdieselmaschine Expired DE617929C (de)

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