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DE579556C - Selbstzuendende Einspritzbrennkraftmaschine mit Strahlzerstaeubung - Google Patents

Selbstzuendende Einspritzbrennkraftmaschine mit Strahlzerstaeubung

Info

Publication number
DE579556C
DE579556C DEM108069D DEM0108069D DE579556C DE 579556 C DE579556 C DE 579556C DE M108069 D DEM108069 D DE M108069D DE M0108069 D DEM0108069 D DE M0108069D DE 579556 C DE579556 C DE 579556C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
air
combustion chamber
self
internal combustion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM108069D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM108069D priority Critical patent/DE579556C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE579556C publication Critical patent/DE579556C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B21/00Engines characterised by air-storage chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Selbstzündende finspritzbrennkraftmaschine mit Strahlzerstäubunj Die schnell laufenden Einspritzbrennkraftmaschinen mit reiner Strahlzerstäubung, bei denen also die Einspritzung und Verteilung des Brennstoffes auf den Luftinhalt des Verbrennungsraumes nach den bekannten Grundsätzen des Strahlzerstäubungsverfahrens erfolgt, erfordern wegen des Zündverzuges eine ziemlich beträchtliche Vorverlegung des Einspritzzeitpunktes vor den Totpunkt. Daraus ergeben sich scharfe Zündungen mit hohen Zünddrücken, die einen lauten, geräuschvollen Gang der Maschine bewirken. Verlegt man den Einspritzzeitpunkt weiter zurück, also näher an den Totpunkt hin, so wird der Gang der Maschine wesentlich ruhiger, dagegen wird die Verbrennung schlechter. Die Maschine beginnt zu qualmen, die Auspufftemperaturen steigen, und der Brennstoffverbrauch nimmt zu.
  • Man hat bereits versucht, durch Anordnung eines Luftspeichers Abhilfe zu schaffen, der mit dem eigentlichen Verbrennungsraum in Verbindung steht. Diesem Luftspeicher ist entweder ein trichterförmiger Hals vorgelagert, in den der Brennstoff eingespritzt wird, oder dem Hauptverbrennungsraum ist selbst durch entsprechende Ausbildung des Kolbenbodens und des Zylinderdeckels eine trichterförmige Gestalt gegeben, und der Brennstoff wird unmittelbar in den Hauptverbrennungsraum in Richtung der Speichermündung eingespritzt. Es sind auch Maschinen bekannt, bei denen in der Verbindungsöffnung zwischen dem Luftspeicher und dem vorgelagerten trichterförmigen Hals eine mit einer Anzahl Bohrungen versehene Platte angeordnet ist, gegen die der Brennstoff gespritzt wird. Allen diesen Maschinen ist gemeinsam, daß der Brennstoff in Richtung der Speicheröffnung bzw. -öffnungen gespritzt wird und infolgedessen ein Teil des Brennstoffes unmittelbar in den Luftspeicher gelangt. Während des Verdichtungshubes führt dann außerdem die aus dem Hauptbrennraum in den Luftspeicher übertretende Luftströmung einen weiteren Teil des Brennstoffes in den Luftspeicher, der dort zusammen mit dem unmittelbar eingespritzten Brennstoff zur Verbrennung gelangt. Die durch diese Teilverbrennung in dem Luftspeicher hervorgerufene Drucksteigerung bewirkt während des Expansionshubes ein Zurückströmen der im Luftspeicher befindlichen unverbrannten Luft in den Hauptverbrennungsraum, wo sie die weitere Verbrennung speist, Diese Ausbildung hat aber den Nachteil, daß infolge der verhältnismäßig großen Brennstoffmenge, die in den Luftspeicher gelangt, ein großer Teil der in dem Luftspeicher vorhandenen Luft bereits in dieser verbrennt und nicht mehr zur Nachspülung der Verbrennung im Hauptverbrennungsraum herangezogen werden kann. Gleichzeitig besteht bei den bekannten Maschinen mit unmittelbarer Einspritzung eines Teiles des Brennstoffes in die Luftspeicher die Gefahr, daß bei der Verbrennung dieser verhältnismäßig großen Brennstoffmenge ein Teil der Verbrennungsrückstände in den Luftspeichern zurückbleibt, der sich in Form von Koks an den Wandungen niederschlagen und allmählich leicht eine Kokskruste bilden kann, welche im Laufe der Zeit die Güte der Verbrennung wesentlich beeinträchtigt.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf eine selbstzündende Einspritzbrennkraftmaschine mit Strahlzerstäubung und einem oder mehreren mit dem Hauptbrennraum verbundenen Luftspeichern, deren Verbindungsöffnungen zum Hauptbrennraum den Brennstoffdüsen gegenüberliegen und infolge ihrer Lage oder Ausbildung nur einen Teil der gesamten Brennstoffladung zu einer Teilverbrennung und Rückführung der aufgespeicherten Luft in den Hauptbrennraum eintreten lassen. Sie unterscheidet sich jedoch von den bekannten Brennkraftmaschinen dieser Art dadurch, daß die Verbindungsöffnungen der Luftspeicher seitlich von den Brennstoffstrahlen oder zwischen zwei benachbarten Brennstoffstrahlen liegen. Infolge dieser Anordnung der Luftspeicher kann im Gegensatz zu den bekannten Maschinen eine unmittelbare Brennstoffeinspritzung in sie nicht eintreten: Auch der durch die Luftströmung aus dem Hauptverbrennungsraum in die Laftspeicher während des Verdichtungshubes mittelbar eingeführte Brennstoffteil ist naturgemäß erheblich geringer als bei den bekannten Maschinen, bei denen der Brennstoff unmittelbar in Richtung der Speicheröffnung gespritzt wird. Infolgedessen wird auch bei der Teilverbrennung in den Luftspeichern ein geringerer Teil der gespeicherten Luft zur Verbrennung herangezogen und ein weitaus größerer Teil bleibt zur Nachspeisung der Verbrennung im Hauptverbrennungsraum verfügbar. Die Speicherwirkung hält also wesentlich länger an, und infolge der geringeren in die Luftspeicher eindringenden Brennstoffmengen sind auch die Koksabscheidungen an den Speicherwänden erheblich geringer.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsformen dargestellt.
  • In Abb. r ist eine Maschine mit seitlicher Einspritzung zugrunde gelegt: a ist die in der Zylinderwand sitzende mehrstrahlige Einspritzdüse, deren Bohrungen und Strahlrichtungen der Form des Verbrennungsraumes angepaßt werden. Dieser gegenüber, und zwar seitlich von den Brennstoffstrahlen, ist ein Luftspeicher b angeordnet, der mit dem eigentlichen Verbrennungsraum c durch eine Öffnung d in Verbindung steht. Durch die gegenseitige Lage zwischen der Einspritzdüse a und der zu dem Luftspeicher führenden Verbindungsöffnung d bedingt, findet keine direkte Einspritzung in diesen statt. Beim Kolbenhochgang wird ein Teil der im Zylinder befindlichen Luft in den Luftspeicher übergeschoben, der mit geringen Teilen Brennstoff beladen ist. Nach dem Hubwechsel erfolgt durch die im Luftspeicher stattfindende Teilverbrennung ein kräftiges Zurückströmen der in dem Luftspeicher enthaltenen Luft in den eigentlichen Verbrennungsraum, wo die Verbrennung des weiterhin eingespritzten Brennstoffes somit unter ständiger Sauerstoffzufuhr stattfindet. Gleichzeitig bewirkt die unter Überdruck aus dem Luftspeicher in den Verbrennungsraum zurückströmende Luft eine starke Aufwirbelung des Inhaltes des Verbrennungsraumes und stellt so den bekannten Zustand her, der die Vorbedingung für die gute und vollständige Verbrennung des eingespritzten Brennstoffes bildet.
  • Die Abb. 2 und 3 zeigen die Anwendung des Erfindungsgegenstandes bei zentraler Einspritzung. Auch in diesem Falle kann der Luftspeicher b entweder beliebig seitlich oder auch zwischen zwei benachbarten Brennstoffstrahlen liegen, nur muß dabei die Bedingung erfüllt sein, daß eine direkte Einspritzung in letzteren nicht erfolgen kann, daß aber eine kleine, für die Teilverbrennung bestimmte Brennstoffteilladung mittelbar eindringen kann. Statt eines Luftspeichers kann auch noch ein zweiter, dem ersten gegenüberliegender Luftspeicher b1 angeordnet sein, wodurch die aufwirbelnde Wirkung des zurückströmenden Kammerinhalts auf den Inhalt des Verbrennungsraumes noch erhöht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstzündende Einspritzbrennkraftmaschine mit Strahlzerstäubung und einem oder mehreren mit dem Hauptbrennraum verbundenen Luftspeichern, deren Verbindungsöffnungen zum Hauptbrennraum den Brennstoffdüsen gegenüberliegen und infolge ihrer Lage oder Ausbildung nur einen geringen Teil der gesamten Brennstoffladung zu einer Teilverbrennung und Rückführung der aufgespeicherten Luft in den Hauptbrennraum eintreten lassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsöffnungen (d) derartig seitlich von der Spitze der Brennstoffstrahlen (oder zwischen zwei benachbarten Brennstoffstrahlen) und in solcher Entfernung von den Einspritzdüsen angeordnet sind, daß die kleine, für die Teilverbrennung bestimmte Brennstoffteilladung in die Luftspeicher nur mittelbar eindringen kann.
DEM108069D 1928-12-18 1928-12-18 Selbstzuendende Einspritzbrennkraftmaschine mit Strahlzerstaeubung Expired DE579556C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM108069D DE579556C (de) 1928-12-18 1928-12-18 Selbstzuendende Einspritzbrennkraftmaschine mit Strahlzerstaeubung

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DEM108069D DE579556C (de) 1928-12-18 1928-12-18 Selbstzuendende Einspritzbrennkraftmaschine mit Strahlzerstaeubung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE579556C true DE579556C (de) 1933-06-29

Family

ID=7326337

Family Applications (1)

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DEM108069D Expired DE579556C (de) 1928-12-18 1928-12-18 Selbstzuendende Einspritzbrennkraftmaschine mit Strahlzerstaeubung

Country Status (1)

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DE (1) DE579556C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4686941A (en) * 1986-04-01 1987-08-18 Sanshin Kogyo Kabushiki Kaisha Turbulence generator for two-stroke spark-assisted diesel engines
US4774919A (en) * 1986-09-08 1988-10-04 Yamaha Hatsudoki Kabushiki Kaisha Combustion chamber importing system for two-cycle diesel engine
US4913111A (en) * 1986-04-01 1990-04-03 Sanshin Kogyo Kabushiki Kaisha Turbulence generator for two-stroker spark-assisted diesel engines

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4686941A (en) * 1986-04-01 1987-08-18 Sanshin Kogyo Kabushiki Kaisha Turbulence generator for two-stroke spark-assisted diesel engines
US4913111A (en) * 1986-04-01 1990-04-03 Sanshin Kogyo Kabushiki Kaisha Turbulence generator for two-stroker spark-assisted diesel engines
US4774919A (en) * 1986-09-08 1988-10-04 Yamaha Hatsudoki Kabushiki Kaisha Combustion chamber importing system for two-cycle diesel engine

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