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DE617297C - Solenoidmagnet mit schwebendem Kern und magnetischem Rueckschluss zur Steuerung von Reglern - Google Patents

Solenoidmagnet mit schwebendem Kern und magnetischem Rueckschluss zur Steuerung von Reglern

Info

Publication number
DE617297C
DE617297C DES102845D DES0102845D DE617297C DE 617297 C DE617297 C DE 617297C DE S102845 D DES102845 D DE S102845D DE S0102845 D DES0102845 D DE S0102845D DE 617297 C DE617297 C DE 617297C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
solenoid
magnetic
tensile force
coil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES102845D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich Kassau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES102845D priority Critical patent/DE617297C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE617297C publication Critical patent/DE617297C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • H01F7/13Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures characterised by pulling-force characteristics

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Solenoidmagnet mit schwebendem Kern und magnetischem Rückschluß zur Steuerung von Reglern Die Erfindung betrifft Solenoidmagnete mit schwebendem Kern, wie solche zur Steuerung von Reglern gebräuchlich sind. Bekannte derartige Magnete besitzen einen glatten zylindrischen Eisenkern, der in die Solenoidspule hineinragt und in dieser durch die auf ihn. ausgeübten magnetischer Kräfte schwebend gehalten wird. Der glatte Eisenkern stellt bei dieser Ausführung den einzigen Eisenteil in dem magnetischen Kreis dar.
  • An diese Magnete wird: häufig--bei astatischen Reglern-die Bedingung gestellt, daß ihre Zugkraft bei einer bestimmten, an die Spule gelegten Spannung, welche konstant sein soll, mit ihrem Eigengewicht für einen gewissen Weg des Kernes in der Spule im Gleichgewicht ist. Man fordert jedoch auch bisweilen, daß die Zugkraft des Magnetsystems mit dem Eigengewicht des Kernes und einer zusätzlichen Federkraft auf einem längeren Weg des Kernes innerhalb der Spule im Gleichgewicht ist.
  • Die erste Forderung wird durch Arbeiten im Zugkraftmaximum, die zweite Forderung durch Arbeiten auf dem labilen Teil der Zugkraftkurve erfüllt. In der Zeichnung zeigt Fig. i ein solches bisher gebräuchliches Magnetsystem und seine Zugkraftkurve. Die Zugkraft K ist über dem Kernweg s aufgetragen. Diese Kurve hat für viele Zwecke erhebliche Nachteile. Bei der ersten Forderung (Arbeiten im Zugkraftmaximum) hat man nur einen geringen Weg zur Verfügung, auf dem die Zugkraft genügend konstant bleibt. Er ist in der Figur mit a, b gekennzeichnet. Die zweite Forderung (Arbeiten auf dem labilen Teil) läßt sich zwar auf einem längeren Weg ,des Kernes erfüllen, und zwar durch Arbeiten auf .dem geradlinigen Ast c, d des labilen Teils der Kurve. Man erreicht jedoch hierbei nur geringe Zugkräfte, so daß das Verhältnis von unvermeidlicher Lagerreibung .des Relais zur Zugkraft zu schlecht wird und somit eine empfindliche Regelung nicht möglich ist. Ein weiterer Nachteil ist das weite Herausragen des Kerns, so daß die Baulänge des Relais dadurch verhältnismäßig lang wird.
  • Es sind auch Sol:enoidrnagnete mit magnetischen Rückschlüssen für die Kraftlinien bekannt. Bei .diesen Solenoidmagneten wurden jedoch immer in die Höhlung des Solenoides hineinragende oder mindestens über den Rand der Solenoidhöhlung vorstehende magnetische Rückschlüsse angewendet, um eine Verstärkung der Anzugskraft und insbesondere ein rasches Ansteigender Zugkraft im Endhub zu erzielen. Mit derartigen magnetischen Rückschlüssen erzielt man keine konstant verlaufenden oder flach ansteigenden Zugkräfte während des Endhubes, welche ein Kräftegleichgewicht auf einem längeren Hubweg ermöglichen, --wie es -für Präzisionsregler er-. forderlich ist.-Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, -daß ein in die Höhlung des Solenoids nicht hineinragender magnetiseher Rückschluß zur Anwendung gelangt, welcher auf derjenigen Stirnseite des Solenolds angeordnet ist, durch welche der Solenoidkern nicht hindurchgeht, und der eine Bohrung besitzt, deren Durchmesser größer- als der Kerndurchmesser ist. Man erhält durch diese Anordnung eine hohe, auf langem Regelweg praktisch geradlinig verlaufende Zugkraft. Durch die Vergrößerung der Zugkraft und ihren geradlinigen Verlauf ist eine empfindliehe Regelung und ein langer Regelweg gesichert. Außerdem wird die Baulänge eines Relais .dieser Ausführung sehr klein, da der geradlinige Verlauf der Zugkraft in den Endhub verlegt wird. Man kann mit dieser Anordnung sowohl eine während des @ Endhubes konstant verlaufende als auch eine im Endhub, ansteigende Zugkraftkurve erreichen, so daß man also einen derartigen Solenoidmagneten sowohl ohne wie auch mit Gegenfeder verwenden kann. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung ist es, daß sich der labile Teil der Kurve-genügend flach ansteigend gestalten läßt, so daß man nicht zu steile Gegenfedern benötigt.
  • Von besonderer Bedeutung ist die zentrische Bohrdng in dem Eisenrückschluß. Man kann durch Veränderung ihrer Größe die Zugkraftkurve weitgehend .den Forderungen anpassen, die hinsichtlich der Steigung der Zugkraftkurve und der Länge des konstanten Teils gestellt werden. Ferner kann man den Kern an seinem unteren Ende mit einer eisernen, den Außenluftweg der Kraftlinien verkürzenden Schlußplatte versehen. Um einen ansteigenden labilen. Endteil der Zugkraftkurve zu erhalten, versieht man zweclunäßigerweise den an der Spulenstirnseite angebrachten Eisenrückschluß mit lappenartigen Fortsätzen, ,die seitlich der Spule gegen das andere Spulenende zu herabgebogen werden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele -der Erfindung dargestellt.
  • In Fig. 2 ist io die Solenoidspule und ii der zylindrische Solenoidkern, an dessen unterem Ende die eiserne Schlußplatte 12 angebracht ist. An der oberen Spulenstirnfläche ist die mit der zentrischen Bohrung 14 versehene Eisenscheibe 13 angebracht, welche als Rückschluß für die magnetischen Kraftlinien dient. Über dem Weg s des Magnetkerns i i ist in einer Schaukurve der Verlauf der Zugkraft 11. dargestellt. Wie aus einem Vergleich mit der Zugkraftkurve (Fig. i) ersichtlich ist, wurde durch die Anordnung des Eisenrückschlusses 13 die Zugkraft im Endhub des Kerns, d. i. von -der Stelle des Zugkraftmaximums m nach oben, vergrößert. Dieser Zuwachs an Zugkraft erklärt sich daraus, daß mit Anwendung .des Eisenrückschlusses 13 die magnetische Energie beim Endhub des Ankers in stärkerem Maße abnimmt als ohne den Rückschluß. Durch entsprechende Wahl des Verhältnisses vom Durchmesser der Bohrung 1q. im Eisenrückschluß zum .Ankerdurchmesser ist dafür gesorgt, .daß diese stärkere Abnahme der magnetischen Energie in denjenigen Grenzen bleibt;-die einen konstanten Verlauf der Zugkraft im Endhub gewährleisten.
  • Nach Fig. 3 ist der Eisenrückschluß 15 mit seitlichen Lappen 16, z7 versehen, die nach der unteren Spulenfläche zu seitlich der Spule herabgebogen sind, und zwar so weit, daß sie mit der Richtung der Spulenachse einen spitzen Winkel 18 einschließen oder parallel zur Spulenachse verlaufen. Durch diese Anordnung ist, wie aus der darunter gezeichneten Schaulinie ersichtlich, eine im Endhub entsprechend schwach ansteigende Zugkraftkurve erreicht. Die Zugkraft wird dabei am Ende des Kernhubes um so steiler ansteigen, je mehr die Lappen i6, 17 nach der eisernen Schlußplatte ig. des Kerns zu heruntergebogen werden oder je länger sie sind, weil die magnetische Energie im letzten Teil des Hubes um so mehr in mechanische Energie umgesetzt wird, je stärker sich der Luftspalt im letzten Teil des Hubes ändert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE; i. Solenoidmägnet mit schwebendem Kern und magnetischem Rückschluß zur Steuerung von Reglern, gekennzeichnet durch einen in,die Höhlung des Solenoids (i o) nicht hineinragenden Rückschluß (13), der auf derjenigen Stirnseite des Solenoids angeordnet ist, durch welche der Solenoidkern (i i) nicht hindurchgeht, und eine Bohrung (1¢) besitzt, deren Durchmesser größer als der Kerndurchmesser ist.
  2. 2. Solenodmagnet nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine am unteren Ende des Kernes angebrachte, den Außenluftweg der Kraftlinien verkürzende eiserne Schlußplatte (1:2)-3. Solenoidmagnet nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch seitlich der Spule abgebogene lappenartige Fortsätze (16, 17) des magnetischen Rückschlusses.
DES102845D 1932-01-19 1932-01-19 Solenoidmagnet mit schwebendem Kern und magnetischem Rueckschluss zur Steuerung von Reglern Expired DE617297C (de)

Priority Applications (1)

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DES102845D DE617297C (de) 1932-01-19 1932-01-19 Solenoidmagnet mit schwebendem Kern und magnetischem Rueckschluss zur Steuerung von Reglern

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DES102845D DE617297C (de) 1932-01-19 1932-01-19 Solenoidmagnet mit schwebendem Kern und magnetischem Rueckschluss zur Steuerung von Reglern

Publications (1)

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DE617297C true DE617297C (de) 1935-08-16

Family

ID=7524721

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DES102845D Expired DE617297C (de) 1932-01-19 1932-01-19 Solenoidmagnet mit schwebendem Kern und magnetischem Rueckschluss zur Steuerung von Reglern

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DE (1) DE617297C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248160B (de) * 1963-01-30 1967-08-24 Licentia Gmbh Tauchankerrelais, insbesondere Anlassrelais fuer Einphasen-Induktionsmotoren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248160B (de) * 1963-01-30 1967-08-24 Licentia Gmbh Tauchankerrelais, insbesondere Anlassrelais fuer Einphasen-Induktionsmotoren

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