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DE616909C - - Google Patents

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Publication number
DE616909C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brush
bowl
liquid
dye
bristle end
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT616909D
Other languages
English (en)
Publication of DE616909C publication Critical patent/DE616909C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D19/00Devices for washing the hair or the scalp; Similar devices for colouring the hair
    • A45D19/02Hand-actuated implements, e.g. hand-actuated spray heads

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

Dr. Hans Meyer in London
Färbeschale für Haarfärbebürsten
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. September 1932 ab
Gegenstand der Erfindung ist eine Färbeschale aus Glas, Steingut, Kunstharz oder ähnlichem gegen Haarfarben widerstandsfähigem Baustoff für eine Färbebürste mit nach der Kopfoberfläche geformter Borstenendfläche. Zweck der Erfindung ist, daß eine Färbebürste mit einer nach der Kopfoberfläche geformten Borstenendfläche möglichst gleichmäßig von der in der Schale befindlichen Färbe- bzw. Bleichflüssigkeit durchtränkt werden soll. Versucht man eine Färbebürste der erwähnten Art auf einem der bisher für die Farbaufnahme verwendeten flachen Teller oder einer gewöhnlichen Schale anzufeuchten, so ergibt sich die Unmöglichkeit einer gleichmäßigen Durchfeuchtung der in einer Krümmung endenden Rand- und Mittelborsten. Die Vorsprünge der unelastischen Borstenfassung an den Rändern der Fassung verhindern dies. Um nun eine gleichmäßige Durchfeuchtung der Borsten beim Eintauchen in die Färbe- oder Bleichflüssigkeit zu erreichen, besteht das Neue der Erfindung darin, daß die Schalensohle einerseits in eine gegen die Waagerechte nur wenig geneigte Seitenwand übergeht, andrerseits an eine fast senkrechte Stauwand grenzt, die der Borstenendfläche der Färbebürste entsprechend gekrümmt ist.
Hierdurch wird der Fortschritt erreicht, daß
1. die Färbeflüssigkeit auf schmälstem, der Borstenkrümmung entsprechendem Raum zusammengehalten wird,
2. die Färbeflüssigkeit bis zum letzten Tropfen von der Bürste aufgenommen werden kann,
3. die Färbeflüssigkeit die Borstenenden in ihrer Gesamtheit gleichmäßig durchfeuchtet infolge der beim Eintauchen durch .die Bewegung der Bürste gegen die senkrechte Stauwand erzeugten Flüssigkeitsstauung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen
Abb. ι die Färbeschale im Grundriß,
Abb. 2 einen Querschnitt durch .die Schale nach Linie Z, Z der Abb. 1 und
Abb. 3 ein Schaubild der Schale.
Im Ausführungsbeispiel wird die Schalensohle, die zur Farbaufnahme dient, durch die Fläche α dargestellt. Die allmählich ansteigende Seitenwand b trägt in Ruhestellung den Bürstenrücken, und die Fläche c gibt die fast senkrechte Stauwand wieder, die der Vorwärtsbewegung der gekrümmten Borstenendfläche beim Eintauchen der Bürste Einhalt gebietet.
Zum Gebrauch des Gerätes gibt man die fertig zubereitete Färbeflüssigkeit in die durch die Flächen a, b und c gebildete Vertiefung der Schale und taucht die Borsten der Färbebürste so in die Färbeflüssigkeit, daß sie möglichst in ihrer ganzen Längsausdehnung von der Flüssigkeit benetzt werden. Dies kann natürlich nur geschehen, wenn die Borsten beim Eintauchen sich in annähernd horizontaler Richtung erstrecken, die Bürste also ganz flach in .der Schale liegt. Die Bürste ist alsdann für die Durchfärbung eines Scheitels bereit. Hat die in der Schale vorhandene Flüssigkeitsmenge so weit abgenommen, daß sie fast nur noch den Boden der Sohle c bedeckt, so muß zum Zwecke der gleichmäßigen Durchtränkung der Borsten die Stauwirkung der Wand c zu Hilfe genommen werden, die dadurch erreicht wir.d, daß die Restflüssigkeit durch eine kräftige Bewegung der Bürste in Richtung auf die fast senkrechte Wand c an dieser eine brandungsähnliche Stauung erleidet und dabei über die Borstenenden hinwegtritt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Färbeschale aus Glas, Steingut, Kunstharz oder ähnlichem gegen Haarfarben widerstandsfähigem Baustoff für eine Färbebürste mit nach der Kopfoberfläche geformter Borstenendfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalensohle (α) einerseits in eine gegen die Waagerechte nur wenig geneigte Seitenwand (b) übergeht, andrerseits an eine fast senkrechte Stauwand (c) grenzt, die der Borstenendfläche der Färbebürste entsprechend gekrümmt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DENDAT616909D Active DE616909C (de)

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