DE616886C - - Google Patents
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- DE616886C DE616886C DENDAT616886D DE616886DA DE616886C DE 616886 C DE616886 C DE 616886C DE NDAT616886 D DENDAT616886 D DE NDAT616886D DE 616886D A DE616886D A DE 616886DA DE 616886 C DE616886 C DE 616886C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/02—Recording, reproducing, or erasing methods; Read, write or erase circuits therefor
- G11B5/027—Analogue recording
- G11B5/03—Biasing
Landscapes
- Manufacturing Of Magnetic Record Carriers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft -ein Verfahren zur
Vorbehandlung permanent magnetisierbarer Lautschriftträger, mit dessen Hilfe es möglich
ist, ein sehr gleichmäßiges magnetisches Potential zu erzielen.
Das neue Verfahren ist in erster Linie
dann anzuwenden, wenn es sich darum handelt, einen besprochenen Lautträger.unter
Löschung_.dar__Aufzeichnungen für eine erheute
Besprechung verwencfb"ar zu machen. Hierbei kommt es darauf an, daß die vorherigen
Aufzeichnungen wirklich restlos verschwinden, dasie sich andernfalls der neuen
Aufzeichnung als Störgeräusche überlagern.
An sich könnte man eine solche vollständige
Löschung durch Verwendung eines außerordentlich stärken Löschfeldes bewirken. Bei
diesem Löschverfahren würde aber durch das starke Löschfeld ein sehr hoher remanenter
Magnetismus hervorgerufen werden, der für die Güte der Aufzeichnungen nachteilig ist.
Es ist nämlich notwendig, auf einem bestimmten Teil der magnetischen Charakteristik
des Lautträgers zu arbeiten, da jede Abweichung hiervon zu Verzerrungen
führt.
Gemäß der Erfindung, " die von der Erkenntnis
dieser Verhältnisse ausgeht, wird ein permanent magnetisierbarer Lautschriftträger
zum Erzielen eines gleichmäßigen magnetischen Potentials dadurch vorbehandelt,
daß der Träger an mehreren in seiner Bewegungsrichtung hintereinander- angeordneten
Magnetpolen vorbeigeführt wird, deren Feldstärken jsicJj^pjgrMdnd^^
nähern, der dem zu erreichenden Endpoten-■,tiaTeägisgncnt.'"
.
Die Erfindung, bezieht sich aber nicht nur auf die Löschung bereits vorhandener Aufzeichnungen,
sondern es ist vorteilhaft, nach diesem neuen Verfahren eine Vorbehandlung
auch dann vorzunehmen, wenn der Lautschriftträger neu in Benutzung genommen
wird. Man muß nämlich mit der Möglichkeit rechnen, daß der magnetisierbare Körper
durch zufällige Einflüsse,' beispielsweise bei f. längerem Lagern in bestimmter Stellung
durch die Einwirkung des Erdfeldes oder bei Aufbewahrung in der Nähe elektrischer Maschinen durch die dort erzeugten magneti-
sehen Felder, Magnetisierungen erfahren
hat, die sich unregelmäßig über seine Länge
verteilen und daher die spätere Aufzeichnung in der gleichen Weise beeinflussen, wie
es bei unvollständig gelöschten früheren 5:5 Aufzeichnungen der Fall ist.
Wie die einzelnen Magnetpole ausgebildet sind, um die gestellten Bedingungen für die
verschiedenen Feldstärken zu erfüllen, ist grundsätzlich von geringerer Bedeutung.
ersten Poles größermistMa^_.£lie_jd^ii,letzten,_
:35m"Herrefste"FOT*soll ja so bemessen sein,
daß er die vorhandenen Magnetisierungen mit Sicherheit auslöschen, kann, während die
ίο Feldstärke des letzten Poles nur so groß sein
darf, daß die Restmagnetisierung den zulässigen Grenzwert nicht überschreitet. Im
allgemeinen ist es zweckmäßig,, so vorzugehen, daß man den Lautträger zunächst der
X5 Einwirkung des stärksten Poles unterwirft,
der eine bestimmte Polarität besitzt, im Anschluß hieran der Einwirkung eines zweiten
Poles, der ihn mit_entggg^igesetzter
Pokrität^magnetisiert, wobei auch die FeId-
starke*emen anderen Wert besitzt als vorher.
In diesem Sinne setzt sich dann der Vorgang fort, indem abwechselnd Pole entgegengesetzter
Polarität und verschiedener Feldstärke aufeinanderfolgen. Die Feldstärken
der aufeinanderfolgenden Magnetpole sind sb gewählt, daß sie.sich pendelnd einem,Mittelwert
nähern, der dem Endwert der Magnetisierung entspricht. In der Regel sind also die aufeinanderfolgenden Felder ab/wechseln-
der Polarität; jedoch ist dies, wenn™dle~En'dstüfe~3er~Magnetisierung
von Null verschieden sein soll, nicht immer notwendig. Will man aus besonderen Gründen einen völlig
unmagnetisierten Lautträger erzielen, so er-
gibt sich, daß der Verlauf der einzelnen Feldstärken symmetrisch zur Nullinie liegt.
An sich ist es bereits bekannt, einen magnetisierten
Körper dadurch von seinem Magnetismus zu befreien, daß man ihn dem
Einfluß magnetischer Felder .entgegengesetzter
"Poläntät''"""uncf äbSehmender Feldstärke
aussetzt";" Dieses v:uüs" der Physik bekannte
Prinzip, das bei vorliegender Erfindung benutzt wird, gestattet es, die gestellte Auf gäbe,
-nämlich die Erzielung eines in bestimmter
Stärke gleichmäßig vormagnetisierten Lautträgers, in durchaus befriedigender Weise zu lösen. Während aber mit den bekannten
auf diesem Prinzip beruhenden Mitteln nur kurze Stücke behandelt werden
konnten, sind die erfindungsgemäß gewählten zum Behandeln beliebig langer Magnetogrammträger
geeignet.
In den Figuren sind einige Ausführungsbeispiele veranschaulicht. Die. Fig. ι bis 7
zeigen in schematischer Darstellung die verschiedenen Möglichkeiten, die für die Ausbildung
der Magnetsysteme bestehen, Fig. 8 eine Ausbildungsform der den Lautträger an
So dem Magnetsystem vorbeiführenden Vorrichtung. - .
In den Figuren bedeutet die Kennziffer 4 den Lautträger, der für die Aufnahme vorbereitet
werden soll. Die Ausführungsbeispiele nach Fig. 1, 2-und 3 besitzen Dauer-
magnete 5 und 6 von entgegengesetzter Polarität, und zwar sind diese Magnete in dem
Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 so ausgebildet, daß sie gleiche Feldstärke besitzen,
während die wirksamen Stirnflächen α und b verschieden groß sind.
Die in Fig. 2 dargestellten Magnete haben gleich große wirksame Flächen α und c.
Magnet 6 trägt eine Wicklung d, die an einer Batterie e liegt und auf diese Weise den
Kraftfluß mitbestimmt. Das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 schließlich wendet beide
Mittel gleichzeitig an, d. h. die wirksamen Stirnflächen beider Magnete sind verschieden
groß, und außerdem sind auch eine Wicklung sowie eine Batterie vorgesehen, die in der
gleichen Weise wirken wie bei dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel.
Die Fig. 4 bis 7 veranschaulichen eine Reihe weiterer Möglichkeiten, die sich durch
die Verwendung von Elektromagneten ergeben. Fig. 4 zeigt eine Ausbildungsform, bei der die
Magnetkerne verschiedenen Querschnitt besitzen. Auf diese Weise wird außer einer
durch geeignete Polung der Batterien herbeigeführten entgegengesetzten Polarität erreicht,
daß die Flußdichten verschieden groß sind.
Bei der Ausführung gemäß Fig. 5 wird die verschiedene Flußdichte dadurch herbeigeführt,
daß der Elektromagnet 8 eine kleinere wirksame Stirnfläche besitzt als der Magnet 7.
In Fig. 6 besitzt der Elektromagnet 8 eine
größere Anzahl Windungen als der Magnet 7 und damit auch eine größere Flußdichte.
In ähnlicher Weise werden in Fig. 7 verschiedene Flußdichten durch Verwendung verschieden
großer Erregerströme hervorgerufen, die von den Batterien 10 und 12 erzeugt
werden.
Aus vorstehendem geht also hervor, daß es sehr viele Ausbildungsformen und Anwendungsmöglichkeiten
von Dauer- und Elektromagneten gibt, mit deren Hilfe nicht nur entgegengesetzte Polaritäten, sondern nach
Wunsch auch gleiche oder verschiedene Flußdichten erzeugt werden können. Auch die
Verwendung verschiedenartiger Materialien für die Magnetkerne kann unter Umständen
zweckmäßig sein.
In Fig. 8 sind zwei Walzen Ä und B dargestellt. Der Draht wickelt sich von der
einen, beispielsweise von B, ab und wird von der anderen wieder aufgenommen. 'Diese
Walze A wird von einem Motor M über geeignete Antriebsmittel, beispielsweise, wie
dargestellt, mit Hilfe eines Riementriebes,
gedreht, und zwar erfolgt die Kraftübertragung
in bekannter und daher nicht dargestellter Weise über eine zwischengeschaltete
Kupplung, die es | gestattet, wahlweise A oder B anzutreiben. In. dem dargestellten
Beispiel zieht die Walze A den Draht, so daß dieser an den Magneten, die durch C angedeutet
sind, vorbeigeführt wird, und zwar in Richtung von B nach A. In diesem Falle ist
also B nicht mit" dem Motor M verbunden, soll aber, um eine ausreichende Drahtspannung
zu gewährleisten, durch geeignete Mittel gebremst werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Vorbehandlung permanent magnetisierbarer Lautschriftträger zum Erzielen eines gleichmäßigen magnetischen Potentials, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (4) an mehreren .in seiner Bewegungsrichtung hintereinander angeordneten Magnetpolen (a, b, c) vorbeigeführt :f wird, deren Feldstärken sich pendelnd einem Mittelwert nähern, der dem . zu erreichenden Endp'otentiai entspricht. , :Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE616886C true DE616886C (de) |
Family
ID=576204
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT616886D Active DE616886C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE616886C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE836408C (de) * | 1949-10-03 | 1952-04-10 | Loewe Opta Ag | Verfahren zur Loeschung von Tonaufzeichnungen auf magnetisierbaren Tontraegern |
| DE754413C (de) * | 1942-04-17 | 1952-10-27 | Lorenz C Ag | Loeschkopf fuer magnetische Tonaufzeichnungen |
-
0
- DE DENDAT616886D patent/DE616886C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE754413C (de) * | 1942-04-17 | 1952-10-27 | Lorenz C Ag | Loeschkopf fuer magnetische Tonaufzeichnungen |
| DE836408C (de) * | 1949-10-03 | 1952-04-10 | Loewe Opta Ag | Verfahren zur Loeschung von Tonaufzeichnungen auf magnetisierbaren Tontraegern |
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