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DE616819C - - Google Patents

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Publication number
DE616819C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
prongs
shaft
rotating
leaves
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT616819D
Other languages
English (en)
Publication of DE616819C publication Critical patent/DE616819C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/06Loosening tobacco leaves or cut tobacco

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 6. AUGUST 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 79 a GRUPPE 2os
ο 1787 111179 a
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 11. Juli 1935
Kölner WerkzeugmascKmenfabrik von WiIh. Quester in Köln-Sülz Vorrichtung zum Lösen zusammenhängender Tabakblätter
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1931 ab
Gegenstand der Erfindung ist eine aus einer Trommel bestehende Vorrichtung zum Lösen zusammenhängender Tabakblätter. Mit Hilfe einer solchen Trommel ist ein ununterbrochener und gleichmäßiger Arbeitsablauf möglich; außerdem bleibt die Staubentwicklung auf das Trommelinnere beschränkt, da dieses gegenüber dem Aufstellungsraum abgeschlossen ist.
In der umlaufenden Trommel werden die Tabakbündel durch Werfen, Schlagen o. dgl. in einzelne Blätter aufgelöst. An der Trommelwandung sind nach innen gerichtete Zinken, Schaufeln o. dgl. angeordnet. Eine solche Vorrichtung ist für das gleichzeitige Sieben und Trocknen oder Kühlen von Schnittabak bereits bekannt. Dabei wurde ein Luftstrom so in die Siebtrommel eingeblasen, daß er zwangsweise in deren Umfangsrichtung oder radial durch siebartige Öffnungen von eingebauten oder umgebauten Luftkammern aus ins Trommelinnere gelangte. Ein weiteres Merkmal der Erfindung, eine innerhalb der Trommel vorhandene, mit Zinken o. dgl. besetzte umlaufende Welle, ist ebenfalls bekannt, und zwar weist eine auch an der Innenwandung mit Zinken versehene Trommel zum Auflockern und Mischen von Schnittabak o. dgl. eine auf dem Trommelgrund lose oder frei drehbar liegende, ebenfalls mit Zinken versehene Mischwalze auf. Gegenüber diesen bekannten Vorrichtungen besteht das erfinderische Neue der Lösevorrichtung in der Anordnung einer gleichförmig umlaufenden, ortsfest gelagerten Welle im Bereich des von den Zinken, Schaufeln o. dgl. der Tiommel abgegebenen Gutes.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung zum Auflockern, Lösen und gegebenenfalls Mischen von zusammenhängenden Tabakblättern, von Schnittabak und ähnlichen Stoffen, die aus einer umlaufenden Siebtrommel besteht, ist im Innern ein für sich angetriebener Drehstern oder ein Drehkreuz mit Schlagflächen angeordnet, die im Wirkungsbereich von Druckluftstrahlen liegen. Diese treten aus Luftkästen aus, die sich in Längsrichtung der Trommel erstrecken und mit dem Trommelinneren durch Siebflächen in Verbindung stehen. Durch die Druckluftstrahlen wird das Gut von der Trommelwandung abgeschleudert und gelangt so in den Bereich des sich drehenden Schlagkreuzes.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der Er- findung1, dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. ι eine Seitenansicht im Schnitt,
Abb. 2 eine Vorderansicht,
Abb. 3 eine Vorderansicht einer Lösevorrichtung mit einer anderen Lagerung der umlaufenden Welle im Trommelinneren.
Die umlaufende Siebtrommel α ist als Sieb ausgebildet, durch dessen Maschen hindurch der sich etwa entwickelnde Staub nach den Stutzen b des die Trommel α umgebenden Gehäuses c abgeleitet werden kann. Der Trommelmantel läßt sich jedoch ebensogut auch ohne Durchbrechungen ausführen. Die Trom-
βΐ 6
mel α besitzt zwei Laufkränze d, die durch Rollen e getragen und angetrieben werden. Der Einwurf der ungelösten Tabakblätter in die Trommel α geschieht durch den Trichter f. Die gelösten Blätter kommen an der Haube g wieder zum Ausfall. Die Trommel α ist in ihrem Innern in gewissen Abständen mit Zinken h besetzt. Nach Abb. ι und 2 ist innerhalb der Trommel α eine in beliebiger
ίο Richtung umlaufende Welle? gelagert, die mit Zinken k versehen ist. Diese Zinken k der Welle i kämmen mit denjenigen der Trommel a. Wenn also die von den Trommelzinken h hochgehobenen Blätterbündel in den
•5 Bereich der Zinken k gelangen, werden sie von diesen aufgenommen und entweder nach oben oder nach unten auf andere Zinken h der Trommel α zurückgeworfen. Der Abstand zwischen den einzelnen Zinken ist entsprechend der Beschaffenheit der zu lösenden Blätter einstellbar. Die Anordnung der Welle i im Trommelinnern derart, daß die Zinken k dieser Welle mit denjenigen der Trommel α kämmen, ist erfinderisch nur in Verbindung mit Vorrichtungen nach dem Hauptanspruch.
Bei der Vorrichtung nach Abb. 3 ist eine mit Zinken oder Zellenradflügeln 1 besetzte Welle m so innerhalb der Lösetrommel α gelagert, daß sie nicht mit den Zinken oder Schaufeln h der Trommel ο in Berührung kommt. In diesem Falle nehmen also die Zinken Z der Welle wi die Blätterbündel nicht unmittelbar von den Zinken h der Trommel a auf, die Blätter fallen vielmehr gegen die Zinken Z und werden von diesen gegen andere Zinken h der Trommel α oder gegen die Trommelwandungen geworfen.
In der Wirkungsweise unterscheiden sich Vorrichtungen nach der Erfindung von bekannten Einrichtungen durch den Aufprall des Tabaks auf die bewegten Zinken, Schaufeln ο dgl. Dadurch wird trotz der an und für sich kräftigen Lösewirkung der Prall in solchen Grenzen gehalten, daß eine 2erstörung der Tabakblätter sicher vermieden" wird.
Das Lösen der Tabakblätter wird noch wesentlich unterstützt, wenn in die Fall- oder Wurfbahn der Blätter in bekannter Weise innerhalb der Trommel oder auch von außen etwa durch die Wandung der Trommel hindurch Feuchtigkeit geführt wird, sei es in Form von beliebig stark zerstäubtem Wasser, von Feuchtluft, von Dampf oder auch von Sauce. Diese zusätzliche Befeuchtung gehört jedoch nicht zur Erfindung.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Lösen zusammenhängender Tabakblätter, bestehend aus einer umlaufenden Trommel, die in für das Lösen von Schnittabak bekannter Weise mit an der Trommelwandung angeordneten, nach innen gerichteten Zinken, Schaufeln o. dgl. versehen ist und innerhalb deren eine ebenfalls mit Zinken
o. dgl. besetzte umlaufende Welle vorgesehen ist, gekennzeichnet durch die An-Ordnung einer gleichförmig umlaufenden, ortsfest gelagerten Welle (/, m) im Beneich, des von den Zinken [K), Schaufeln o. dgl. der Trommel (α) abgegebenen Gutes.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale Abstand zwischen je einer Wellenzinke (k,l) und einer Trommelzinke (h) einstellbar ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (h) der Trommel (α) mit denjenigen (k) der Welle (i) kämmen.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung der Welle (m) derart, daß zwischen deren Zinken (7) und denjenigen (h) der Trommel (α) ein beliebiger radialer Abstand verbleibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1157122B (de) * 1961-01-12 1963-11-07 Reemtsma H F & Ph Vorrichtung zum Loesen zusammenhaengender Tabakblaetter
WO1990013231A1 (en) * 1989-05-04 1990-11-15 Gbe International Plc Improvements in or relating to apparatus for treating tobacco

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US5117844A (en) * 1989-05-04 1992-06-02 Gbe International Plc Apparatus for treating tobacco

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