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DE196677C - - Google Patents

Info

Publication number
DE196677C
DE196677C DE1907196677D DE196677DA DE196677C DE 196677 C DE196677 C DE 196677C DE 1907196677 D DE1907196677 D DE 1907196677D DE 196677D A DE196677D A DE 196677DA DE 196677 C DE196677 C DE 196677C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
machine
fan
fibrous
suction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1907196677D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE196677C publication Critical patent/DE196677C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT40595D priority Critical patent/AT40595B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/02Separating vegetable fibres from seeds, e.g. cotton
    • D01B1/04Ginning

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 29«. GRUPPE
BREMER BAUMWOLLWERKE G. m, b. H. in HEMELINGEN b.BREMEN.
ähnlicher Art haftengebliebenen Fasern.
Zusatz zum Patente 183923 vom 2. Mai 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1907 ab. Längste Dauer: 1, Mai 1921.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Maschine zur Gewinnung der an Baumwollsaathülsen und anderen faserhaltigen Abfällen ähnlicher Art haftengebliebenen Fasern nach dem Hauptpatent 183923 und bezweckt, sowohl die quantitative wie auch die qualitative Arbeitsleistung der Maschine zu erhöhen.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Maschine nach der abgeänderten Ausführungsform in einem senkrechten Mittelschnitt.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß zur Unterstützung des in dem Hauptpatent beschriebenen, die Zerlegung und Sichtung der faserigen und amorphen Bestandteile des Arbeitsgutes fördernden, durch die Drehung der Schlagarme 4 und des im unteren Teil der Maschine auf derselben Welle angebrachten Ventilators erzeugten Luftauftriebes durch die Anordnung eines in der Abführleitung der Faserstoffe an passender Stelle angebrachten weiteren Ventilators eine Saugwirkung herbeigeführt wird, welche durch geeignete Führung der dadurch erzeugten Luftströmung durch die Mühle eine Reihe unten beschriebener Vorteile im Arbeitsgang der Maschine erreichen lassen soll. Praktische Versuche haben dabei ergeben, daß es zweckdienlich ist, an Stelle der zentralen Zuführung des Arbeitsgutes und der peripheralen Abführung der Faserstoffe nach dem Hauptpatent in umgekehrter Anordnung das Arbeitsgut peripheral zuzuführen und die nach dem Aufschließungsprozeß abgetrennten Fasern zentral abzusaugen.
Das Gehäuse 1, in dem die passend gelagerte, stehende Welle 2 die Nabe 3 mit den auf ihrer Umfläche schraubenförmig ansteigend befestigten Schlagarmen 4 drehbar trägt, weist auf seinem Deckel 5 einen zentralen domartigen Aufbau 6 auf, der in die Rohrleitung 7 für die Abführung der durch den Aufschließungsprozeß von dem Arbeitsgut getrennten Fasern übergeht. Ein auf der Zeichnung mcht dargestellter, in die Rohrleitung 7 eingeschalteter Ventilator dient zur Erzeugung der beabsichtigten Saugwirkung. Um der durch djese geschaffenen Luftströmung die günstigste Führung zu geben, sind in dem trichterförmigen Auslaß 8 unterhalb des Siebbodens 9 Löcher für den Luftzutritt vorgesehen. Die Luft wird hier angesogen und steigt durch die ringsherum an der Peripherie des Gehäusebodens 9 befindlichen Löcher in den zentral gelagerten Dom 6,55 hinauf, auf welchem Wege die Luftströmung sämtliche freien Fasern aus dem Mühleninnern abführt. Die Nabe 3 trägt einen ko-
nischen Helm 12, wodurch die Saugwirkung und ein lebhafter Luftauftrieb unterstützt wird. Neben dem zentralen Absaugedom 6 ist am peripheralen Rande des Gehäusedeckels 5 in dem Rohrmantel io die in beliebiger Weise anzutreibende Schnecke 11 derart dichtpassend gelagert, daß sie das Arbeitsgut unter Ausschluß des Luftzutritts in die Maschine preßt. Diese Vorkehrung ist ein wesentlicher Teil für die erfolgreiche Arbeitsleistung der Maschine, da durch falsche Luftzuführung die durch die Löcher im Boden der Mühle aufwärts in den Dom geleitete Luftströmung beeinträchtigt würde.
Die peripherale Zuführung des Arbeitsgutes vermeidet den durch die zentrale Zuführung verursachten Übelstand, daß das.Arbeitsgut den Wollschleier der freigewordenen Fasern zu durchfliegen hat und letzteren in seinem Aufflug störte. Jede freigewordene Faser wird sofort in den zentralen Dom gehoben und abgesaugt, anstatt, wie bei dem Hauptpatent, mehrfach herumgeschleudert zu werden, bis sie eine Gelegenheit hatte, durch das Rohr an der Peripherie zu entweichen. Durch die zentrale Absaugung der Fasern, welche trotzdem auf jeden Punkt der Peripherie einwirken kann, ist ein gelegentliches Mitreißen vereinzelter Hülsen, wie es bei Entnahme der Fasern durch ein Rohr in der Nähe der Peripherie vorkommt, ausgeschlossen, da die zentrifugale Fliehkraft der schweren Hülsen unter der Wirkung der schnell rotierenden Schläger ein Aufsteigen von Hülsen in den zentral gelagerten Dom unmöglich macht. Ebenso wird ein Warmwerden der Maschine vermieden, da ein ununterbrochener Luftstrom das ganze Innere derselben von unten nach oben durchströmt.
Die durch die Löcher des Trichterkörpers 8 bzw. durch die Löcher im Boden der Mühle angesaugte Luft verhütet den Austritt von
■ Fasern an diesen Stellen, ohne den Abfall der amorphen Bestandteile dem Luftstrom entgegen nach unten zu verhindern, so daß dieselben außerhalb des Luftauftriebes gesammelt werden können.
Die nach der vorliegenden Erfindung neben dem Luftauftrieb herbeigeführte Saugwirkung erreicht ferner, daß in der eigentlichen Arbeitszone, also am Mantel des Gehäuses, ein größeres oder kleineres Vakuum vorherrscht, wodurch die Schlagarbeit wirksamer gestaltet wird.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zur Gewinnung der an Baumwollsaathülsen und anderen faserhaltigen Abfällen ähnlicher Art haftengebliebenen Fasern nach Patent 183923, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zerlegung und Sichtung der faserigen und amorphen Bestandteile des Arbeitsgutes fördernde, durch die Drehung der Schlagarme (4) und des im unteren Teil der Maschine auf derselben Welle angebrachten Ventilators erzeugte Luftauftrieb durch eine Saugwirkung unterstützt wird, die durch einen in der Abführleitung der Faserstoffe angebrachten Ventilator herbeigeführt wird, so daß eine kontinuierliche Luftströmung erzeugt wird, die peripheral durch die Löcher am Boden des Mühlenkörpers eintritt und zentral durch den Dom über dem Mühlenkörper austritt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermöglichung der Erzeugung eines ungestört fortdauernden Luftstromes zur Abführung der Fasern das Arbeitsgut mit Hilfe einer Preßschnecke oder einer anderen geeigneten Vorrichtung unter Ausschluß des Luftzutritts der Maschine peripheral zugeführt wird, während die Abführung der durch den Aufschließungsprozeß abgetrennten faserigen Bestandteile des Arbeitsgutes durch einen zentral auf dem Gehäusedeckel (5) angebrachten Dom (6) und die daran anschließende, mit einem Ventilator in Verbindung stehende Ab-Saugeleitung (7) erfolgt.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (8) unter dem Siebboden (9) des Schlagflügelgehäuses (1) mit Löchern für den Zutritt der Saugluft versehen ist. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907196677D 1907-03-15 1907-03-15 Expired - Lifetime DE196677C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT40595D AT40595B (de) 1907-03-15 1908-05-25 Maschine zur Gewinnung der an Baumwollsaathülsen und anderen faserhaltigen Abfällen ähnlicher Art haftengeblieben Fasern.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE196677C true DE196677C (de)

Family

ID=459629

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1907196677D Expired - Lifetime DE196677C (de) 1907-03-15 1907-03-15

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE196677C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19800170A1 (de) * 1998-01-06 1999-07-08 Rolf Dr Hesch Verfahren zum Reinigen und Öffnen von Fasern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19800170A1 (de) * 1998-01-06 1999-07-08 Rolf Dr Hesch Verfahren zum Reinigen und Öffnen von Fasern

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