DE616302C - Verfahren zum Verkapseln sehr duenner Glaeser mittels Kapseln mit unterem abgebogenen Rande - Google Patents
Verfahren zum Verkapseln sehr duenner Glaeser mittels Kapseln mit unterem abgebogenen RandeInfo
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- DE616302C DE616302C DES110815D DES0110815D DE616302C DE 616302 C DE616302 C DE 616302C DE S110815 D DES110815 D DE S110815D DE S0110815 D DES0110815 D DE S0110815D DE 616302 C DE616302 C DE 616302C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B3/00—Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
- B67B3/02—Closing bottles, jars or similar containers by applying caps by applying flanged caps, e.g. crown caps, and securing by deformation of flanges
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Description
- Verfahren zum Verkapseln sehr dünner Gläser mittels Kapseln mit unterem abgebogenen Rande Die Erfindung betrifit ein Verfahren zum Verkapseln sehr dünner Gläser mittels Metallkapseln mit unterem abgebogenen Rande.
- Um derartige Verschlußkapseln auf dicken Gläsern zu befestigen, verwendet man Rädchen, die auf Arwen angebracht sind, welche sich um die Achse des Glases drehen. Diese Rädchen werden an die untere Kante der Kapsel herangebracht und drücken dieselbe gegen die Wandung des Glases. Derartige Einrichtungen eignen sich aber nicht für sehr dünne Gläser, da sie häufig ein Zerbrechen der Gläser herbeiführen.
- Es ist auch bekannt, in gleichförmiger Weise von unten nach oben auf die untere Kante einer Verschlußkapsel einzuwirken, um diese auf der Öffnung eines Behälters zu befestigen.
- Andererseits sind Vorrichtungen bekannt, die zum Befestigen von Verschlußkapseln auf Flaschenhälsen oder zu ähnlichen Zwecken dienen. Bei diesen Vorrichtungen wird die Kante der Kapsel durch radial wirkende Teile -ewellt.
- Gemäß der Erfindung findet die Befestigung der Kapsel durch Wellen ihres unteren Randes statt, was durch eine Einwirkung von unten nach oben erzielt wird, die nur an einzelnen Punkten des Randes stattfindet, der nur mit seiner Kante (Dicke) mit der Außenfläche des Behälters in Berührung kommt.
- Man kann auf diese Weise unter günstigen Sicherheitsbedingungen die Verschlußkapseln auf den dünnsten Gläsern befestigen.
- Die Zeichnung stellt eine Ausführungsforrn des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar, und zwar ist Abb. i ein Schnitt durch die Achse der ersten Ausführungsform vor dem Aufbringen der Kapsel.
- Abb. 2, veranschaulicht die Vorrichtung nach dem Aufbringen der Kapsel.
- In Abb. i und:2 setzt sich die Vorrichtung aus zwei Teilen zusammen. Der eine Teil besten ', aus einem zylindrischen Becher a, der einen Doppelboden b _ enthält, welcher auf einer Feder caufruht. Dieser Doppelboden b ist mit einer Aussparung versehen, um den Boden des Bechers A aufzunehmen, und zwar unter Zwischenschaltung einer Ijämpfungsscheibe b' aus Leder o. dgl. - Der Rand der Öffnung des Bechers a ist innen mit einem .j',bsatz versehen, auf welchem ein Ring d aufruht, durch welchen der Becher A hindurchtritt. Die Öffnung dieses Ringes d ist mit einer vorstehenden gewellten Lippe d' versehen. Ihr größter Durchmesser entspricht dem größten Außendurchmesser des Bechers A.
- Auf dem Ring d ruht ein Ring c auf, der als Führung dient und die Zentrierung des zweiten Teiles der Vorrichtung sichert. Auch dieser zweite Teil besteht aus einem Becher f, dessen Öffnung der öffnung des Bechers a zugekehrt ist. Auch der Becher f enthält einen Doppelboden g, der unter der Einwirkung einer Feder k steht, welche um einen axialen Zapfen i herumgelegt ist. Der Zapfen i endigt in einem Teil von geringerem Durchmesser, welcher durch den Boden des Bechers f hindurchgeht und außerhalb des Bechers eine Mutter i' trägt, welche die Verschiebung des Bodens g nach außen begrenzt. Der Rand des Bechers f hat ein Innenprofil, welches demjenigen der den Becher A verschließenden Kapsel B entspricht.
- Die auf diese Weise hergestellte Vorriehtung wird auf eine Prägepresse gebracht oder, wenn es sich um eine größere Produktion handelt, an die Stelle des Heizkopfes einer Maschine mit Drehtisch zum Aufbringen der Kautschuk-dichtungsringe auf die Konserven-#r -deckel gebracht.
- "läser und Ist ein Becher A in den Becher a eingesetzt, so versetzt man die Presse in Tätigkeit, infolgedessen die beiden Teile der Vorrichtung sich einander nähern. Der Doppelboden g legt sich auf die Kapsel B, und unter der Einwirkung der sich ausdehnenden Feder lt dringt die IZ ante der Kapsel B in die Aussparung ein, die für sie am Eingang des Bechers f vorgesehen ist. Der Absatz, den der Zapfen i bei Beginn seiner Verlängerung von geringerem Durchmesser bildet, begrenzt die Bewegung des Bodens g, sobald der obere Teil der Kapsel B sich in die Aussparung am Rand des Bechers f hineingelegt hat. Die Feder c bewirkt nunmehr ihrerseits einen Druck der gewellten Lippe d' des Ringes d auf das gekrümmte Ende des Randes der Kapsel, wodurch dieses Ende der Kapsel an einer gewissen Anzahl von Punkten, die über ihren Umfang verteilt sind, durchgedrückt wird. Hieraus ergibt sich, daß die unter dem Boden der Kapsel befindliche Dichtung so stark zusammengedrückt wird, als nötig ist, um das hermetische Verschließen des Bechers A zu sichern. Beim Rückwärtshub der Presse gibt *der Boden g unter der Einwirkung der Feder lt die Kapsel B frei, worauf die Feder c unter Vermittlung des Bodens b den mit der Kapsel versehenen Becher A auswirft.
- Bei der Herstellung von Bechern der gleichen Serie können leicht Ungenauigkeiten im Außendurchmesser der Becher auftreten. Andererseits ist es nicht möglich, Becher mit wesentlich voneinander abweichendemAußendurchmesser mittels desselben starren Preßringes zu verkapseln, da die Gefahr besteht, daß Becher mit zu großem Durchmesser zerbrochen werden, während Becher mit zu kleinem Durchmesser nicht ordnungsgemäß verschlossen werden können. Es kann sich daher empfehlen, einen Preßring zu verwenden, der in an sich bekannter Weise in mehrere Teile zerlegt ist, welche elastisch gegen die Mitte des Ganzen gedrückt werden.
- Der Mindestdurchmesser eines solchen Ringes entspricht dann dem kleinsten Durchmeeser, den die Öffnung von Bechern einer gegebenen Serie aufweisen kann. Der Ring paßt sich ferner durch Ausdehnung Öffnungen an, wenn der Becher sich überhaupt durch eine Kapsel bedecken läßt.
- Abb. 3 und 4 veranschaulichen einen solchen Ring. Er besteht aus vier gleichen Segmenten j, die von einem elastischen Gurt umgeben sind, der 'beispielsweise von einer Spiralfeder k gebildet wird, deren Enden miteinander vereinigt sind. Dieser elastische Gurt liegt in einer Nut, die in dem äußeren Rand der Segmente vorgesehen ist.
- Man läßt den Segmenten einen gewissen radialen Spielraum in der Aussparung, welche für den Preßring im oberen Teil der Verkapselungsvorrichtung vorgesehen ist. Auf diese Weise können sich die Segmentej mehr oder weniger voneinander entfernen oder einander nähern, je nachdem die Öff- nung des zu verschließenden Glases mehr oder weniger groß oder mehr oder weniger deformiert ist.
Claims (2)
- PATENTANS2RÜCHE: i. Verfahren zum Verkapseln sehr dünner Gläser mittels Kapseln mit unterem abgebogenen Rande durch Wellen dieses Randes, dadurch gekennzeichnet, daß man den unteren Rand der Kapsel mittels eines an sich bekannten, vorzugsweise aus mehreren elastisch zusammen gehaltenen Segmenten bestehenden Preßringes von unten nach oben an einzelnen Punkten wellenförmig eindrückt, so daß dieser Rand nur mit seiner Kante mit der Außenfläche der Gläser in Berührung kommt,
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit gewelltem Rand versehene Ring (d) in der Öffnung eines Bechers (a) angeordnet ist, der einen unter der Einwirkung einer Feder (c) stehenden Doppelboden (b) enthält, auf welchem der Becher (A) aufruht, dessen Kapsel (B) sich gegen den unter der Einwirkung einer Feder (h) stehenden Doppelboden (g) eines zweiten Bechers (f) stützt, der mit seiner Öffnung dem ersten Becher (a) gegenüber angeordnet ist und auf diesem Becher (a) zentriert ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR616302X | 1933-05-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE616302C true DE616302C (de) | 1935-07-25 |
Family
ID=8981501
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES110815D Expired DE616302C (de) | 1933-05-13 | 1933-08-31 | Verfahren zum Verkapseln sehr duenner Glaeser mittels Kapseln mit unterem abgebogenen Rande |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE616302C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3425217A1 (de) * | 1984-07-09 | 1986-02-06 | Nebgen, Joachim, 5430 Montabaur | Multi-kronkorkenverschliesser in kombination als flaschenoeffner |
-
1933
- 1933-08-31 DE DES110815D patent/DE616302C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3425217A1 (de) * | 1984-07-09 | 1986-02-06 | Nebgen, Joachim, 5430 Montabaur | Multi-kronkorkenverschliesser in kombination als flaschenoeffner |
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