DE615934C - Hohlkoerperdecke ohne UEberbeton - Google Patents
Hohlkoerperdecke ohne UEberbetonInfo
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- DE615934C DE615934C DEH130383D DEH0130383D DE615934C DE 615934 C DE615934 C DE 615934C DE H130383 D DEH130383 D DE H130383D DE H0130383 D DEH0130383 D DE H0130383D DE 615934 C DE615934 C DE 615934C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/17—Floor structures partly formed in situ
- E04B5/23—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
- E04B5/26—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
- E04B5/261—Monolithic filling members
- E04B5/265—Monolithic filling members with one or more hollow cores
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Description
- Hohlkörperdecke ohne Überbeton Bei den ohne Schalung herstellbaren Decken, die aus Trägern und zwischen ihnen angeordneten Hohlkörpern bestehen, unterscheidet man zwei Arten.
- Bei der einen Art, den sog. Überbetondecken, wird der Druckgurt der Decke durch eine zusammenhängende über den Trägern und den dazwischenliegenden Hohlkörpern ausgebreitete Betonschicht gebildet. Diese Betonschicht stellt in Verbindung mit den Trägern das tragende Element der Decke dar, während die- Hohlkörper keine Last aufzunehmen und zu übertragen. haben, vielmehr lediglich als Füllung und Schalung dienen. Bei diesen überbetondecken ist es bekannt, die Füllkörper mit ihren Längsseiten auf senkrecht zu den Trägern verlaufenden Stäben aufzulagern. Diese Querstäbe haben bei fertiggestellter Decke keinen Teil der auf der Decke befindlichen Last zu tragen, weil die Last vollkommen durch die überbetonschicht aufgenommen wird.
- Bei der zweiten Deckenart, auf die sich die Erfindung bezieht, besteht die Decke gleichfalls aus Trägern und zwischen ihnen angeordneten Hohlkörpern, wobei aber die Überbetonschicht vollkommen fehlt. Derartige Decken sind schneller und billiger herzustellen. Bei diesen Decken entspricht ihre Gesamtstärke der Höhe der Hohlkörper. Der Druckgurt dieser Decken wird durch die Hohlkörper in Verbindung mit dem Ausgußbeton selbst gebildet. Die Erfindung beschäftigt sich mit der Verbesserung der zuletzt erwähnten Deckenart. Die Erfindung bezweckt, diese Decke so zu gestalten, daß die Hohlkörper nach dem Ver-. legen eine schlüssige und gleichförmige Dekkenunterflächeergeben, daß sie in Verbindung mit dem Ausgußbeton einen statisch wirksamen Deckendruckgurt bilden, daß die Decke vollkommen ohne Schalung ausführbar ist, daß die Träger beim Ausgießen allseitig mit Beton umhüllt werden und daß die Hohlkörper bereits vor dem Einbringen und Erhärten. des Ausgußbetons derartig abgestützt sind, daß mit ihnen auch bei geringerer Stärke größere Trägerabstände ohne Gefahr eines Durchbruches überbrückt werden können. Diesen Anforderungen wird erfindungsgemäß dadurch genügt, daß sich die die #Träger rinnenartig mit Spielraum umschließenden Hohlkörper in an sich bekannter Weise auf von den Trägern getragenen Quergliedern und auf dem die Träger allseitig umhüllenden Ausg ußbeton abstützen. Jeder Hohlkörper ist auf diese Weise in der fertigen Decke an allen vier Seiten wirksam abgestützt und auch bereits gleich nach dem Verlegen gegen Durchbruch gesichert. Die Abstützung der Hohlkörperstirnseiten auf dem Ausgußbeton erfolgt in gleichfalls bekannter Art durch besondere Gestaltung dieser Stirnseiten, die beispielsweise an einem Hohlkörper betrachtet oben einen größeren Abstand voneinander aufweisen als unten, so daß sich die Hohlkörper keilartig auf dem Ausgußbeton abstÜtzen., In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. i zeigt einen Querschnitt durch die Decke, die in Fig. 2 in einem Längsschnitt dargestellt ist. Fig. 3 zeigt einen der Fig, 2 entsprechenden Längsschnitt bei einer etwas abweichenden Ausführungsform.
- Fig. q. zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel in einem Querschnitt.
- Fig. g zeigt einen Längsschnitt durch die Decke nach Fig. q..
- Fig. 6 zeigt das Schaubild eines einzelnen Körpers.
- Die im gezeichneten Beispiel aus Doppel-T-Eisen bestehenden Träger a sind in gleichen Abständen voneinander verlegt. Zwischen ihtnen befinden sich die aus jedem geeigneten Werkstoff herstellbaren Körper b, die mittels der Querglieder c von den Trägern a getragen werden. Die an sich bekannten Querträger c weisen zweckmäßig Stabform auf und können aus Holz, Metall, Eisenbeton o. dgl. bestehen; sie greifen in an .buch bekannter Weise in seitliche Nuten d der Körper b ein.
- Wie aus Fig. i ersichtlich, verbleibt nach Einbringung der Querträger c und der Körper b um den einzelnen Trägere ein freier Raum, der durch den Ausgußbeton e ausgefüllt wird. Die den Trägerna zugekehrten Flächen der Körper b sind derart gestaltet oder abgetreppt, daß sich die Körper b mit den Stirnflächen auf dem Ausgußbeton e abstützen.
- Die Hohlräume in den Körpern können gemäß Fig. i parallel oder gemäß Fig. ¢ senkrecht zu den Trägern a verlaufen. Im letzteren Falle tritt der Ausgußbetone teilweise in die Hohlräume ein. Hierdurch findet eine besonders gute und bei gleichzeitigem Vorhandensein von abgetreppten Flächeneine zusätzliche Abstützung der Körper b auf dem Ausgußbeton e statt.
- Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, erstrecken sich Quernuten bis zu den beispielsweise aus Beton bestehenden Querträgern hinab. Auf diese Weise erhält der Ausgußbeton in den Nuten eine größere Stärke, wodurch die Druckzone der Decke in bekannter Weise verstärkt ist. Die Decke kann mit einem Estrich versehen werden.
- Aus dem Schaubild der Fig. 6 ist ein massiver Steinkörper ersichtlich, der an seinen Längsseiten die zur Aufnahme der Querglieder dienenden Nutend aufweist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aus Trägern mit Ausgußbeton und dazwischen gelagerten Hohlkörpern bestehende, ohne Schalung herstellbare Decke ohne überbeton, dadurch gekennzeichnet, daß die die Träger (a) in Form einer unten abgeschlossenen Rinne für den Ausgußbeton (e) allseitig mit Spielraum -umschließenden Hohlkörper (b) auf Querträgern (c) abgestützt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH130383D DE615934C (de) | 1932-01-30 | 1932-01-30 | Hohlkoerperdecke ohne UEberbeton |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH130383D DE615934C (de) | 1932-01-30 | 1932-01-30 | Hohlkoerperdecke ohne UEberbeton |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE615934C true DE615934C (de) | 1935-07-16 |
Family
ID=7176098
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH130383D Expired DE615934C (de) | 1932-01-30 | 1932-01-30 | Hohlkoerperdecke ohne UEberbeton |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE615934C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE820496C (de) * | 1950-05-31 | 1951-11-12 | Peter Kassel | Hohlsteindecke |
| DE821537C (de) * | 1949-07-27 | 1951-11-19 | Eugen Essich Dr Ing | Hohlkoerperdecke mit zwischen Tragbalken liegenden Hohlkoerpern |
-
1932
- 1932-01-30 DE DEH130383D patent/DE615934C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE821537C (de) * | 1949-07-27 | 1951-11-19 | Eugen Essich Dr Ing | Hohlkoerperdecke mit zwischen Tragbalken liegenden Hohlkoerpern |
| DE820496C (de) * | 1950-05-31 | 1951-11-12 | Peter Kassel | Hohlsteindecke |
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