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DE614426C - Kreiselpumpe fuer verunreinigte Fluessigkeiten - Google Patents

Kreiselpumpe fuer verunreinigte Fluessigkeiten

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Publication number
DE614426C
DE614426C DEM125048D DEM0125048D DE614426C DE 614426 C DE614426 C DE 614426C DE M125048 D DEM125048 D DE M125048D DE M0125048 D DEM0125048 D DE M0125048D DE 614426 C DE614426 C DE 614426C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suction opening
knife
wall
pump
centrifugal pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM125048D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
A D SIHL A G VORM A SCHMID MAS
Original Assignee
A D SIHL A G VORM A SCHMID MAS
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Filing date
Publication date
Application filed by A D SIHL A G VORM A SCHMID MAS filed Critical A D SIHL A G VORM A SCHMID MAS
Priority to DEM125048D priority Critical patent/DE614426C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE614426C publication Critical patent/DE614426C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D7/00Pumps adapted for handling specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts
    • F04D7/02Pumps adapted for handling specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts of centrifugal type
    • F04D7/04Pumps adapted for handling specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts of centrifugal type the fluids being viscous or non-homogenous
    • F04D7/045Pumps adapted for handling specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts of centrifugal type the fluids being viscous or non-homogenous with means for comminuting, mixing stirring or otherwise treating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Kreiselpumpe für verunreinigte Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe für verunreinigte Flüssigkeiten, wie Fäkalwässer, industrielle Abwässer usw. Bei derartigen Pumpen ergeben sich dadurch oft Betriebsstörungen und Beschädigungen, daß Faserstücke, wie Lumpen, Putzfädenknäuel u. dgl., in die Pumpe gelangen und zwischen die Gehäusewand und die Schaufelung eingewürgt werden. Es bleibt dann meistens nichts anderes übrig, als die Anlage stillzusetzen, die Pumpe auseinanderzunehmen @ und die Verunreinigungen herauszuholen.
  • Zur Beseitigung dieses Übelstandes ist es bekannt, im Pumpengehäuse schmale Nuten oder Messer derart anzuordnen, daP Schlingpflanzen u. dgl. zwischen diesen und "den entsprechend geformten Laufradflügeln zerschnitten und hierauf durch das Wasser hinausgeschwemmt werden. Bei dieser Bauart ist aber ein. Einklemmen der mitgeführten Gegenstände in den Nuten oder vor den Messein nicht zu vermeiden, und auch das Herausschwemmen derselben, durch das Wasser ist vom Zufall abhängig.
  • Es ist auch bekannt, im Pumpengehäuse ein gegen die Kanten der Laufradflügel hin stark vorspringendes Messer anzubringen. Sobald sich aber die mitgeführten Gegenstände, insbesondere Faserstoffteile, wie Lappen, Putzwollknäuel usw., an demselben verfangen, führt dies zum Festklemmen der Laufradflügel und zu einer Bremsung oder zum Stillsetzer der Pumpe. Diese Nachteile werden bei der Kreiselpumpe gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß im Saugdeckel mindestens eine in der Innenwand des Pumpengehäuses ausgesparte, vom Durchmesser der Saugöffnung bis zum äußeren Laufraddurchmesser sich erstreckende annähernd spiralförmige Rinne angeordnet ist, deren Tiefe von der Saugöffnung an nach auswärts abnimmt und deren Breitevon der Saugöffnung an bis zu der Stelle, an der das Messer eingesetzt ist, zunächst abnimmt und von dort ab gegen den äußeren Laufraddurchmesser hin wieder zunimmt.
  • Dank dieser Ausbildung dringen die mitgeführten, an den Laufradflügeln verfangenen Gegenstände leicht in die spiralförmige Rinne ein. Sie werden, sobald das Messer sie vom Laufradflügel abgestreift hat, vom Flügel zwangsläufig durch die Rinne nach auswärts, d. h. gegen die Druckleitung hin und in diese abgedrückt, so daß ein Stillsetzer der Pumpe mit Sicherheit vermieden wird. Auch tritt hierbei keine Abnutzung oder Beschädigung der Flügelkanten ein.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Kreiselpumpe gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine Innenansicht des Saugdeckels der Kreiselpumpe mit strichpunktiert eingezeichnetem Schaufelrad, Abb. a einen Axialschnitt nach der Linie II-II in Abb. i mit strichpunktiert eingezeichnetem Schaufelrad, Abb.3, q. und 5 Teilschnitte nach den Linien III-III, IV-IV und V-V in Abb. i, davon Abb.5 in etwas kleinerem Maßstab, Abb. 6 in größerem _Maßstab einen Schnitt nach der Linie VI-VI in Abb. i, Abb.7, ä und 9 eine Draufsicht und zwei verschiedene Ansichten des klotzförmigen Messers.
  • In Abb. i und 2 ist S der Saugdeckel. der Pumpe, in dessen Mitte die Saugöffnung S, liegt. Die Innenfläche des Saugdeckels ist als kegelförmige Ringfläche S2 ausgebildet. Die Ränder R, der Schaufeln R des Schaufelrades L liegen parallel zu dieser Ringfläche: In der kegelförmigen Ringfläche sind beispielsweise einander gegenüber zwei Rinnen i ausgespart, welche ungefähr spiralförmig von der Saugöffnung S1 aus gegen den Umfang des Saugdeckels hin verlaufen. Die Tiefe dieser Rinnen nimmt von innen nach außen hin ab, was am besten aus :einem Vergleich des Schnittes nach Abb.3 mit dem nach Abb.5, der den normalen Querschnitt des SaugdeckeIs $ zeigt, hervorgeht. In jeder Rinne ist ein als Klotz ausgebildetes Messer 2 aus Stahl eingelassen, welches ungefähr U-förmige Grundrißform hat, in einen schwalbenschwanzförmigen Schlitz in der Gehäusewand eingesetzt ist und dessen vordere Fläche 2a bündig mit der Erzeugenden der kegelförmigen Ringfläche S2 des Saugdeckels liegt. Zur Befestigung des Messers dient eine versenkte Flachkopfschraube 3. Die über dem Schraubenkopf verbleibende Vertiefung ist mit Lot q. ausgefüllt. An der ,gegen die Drehrichtung der SchaufelnR gewendeten Seite ist das Messer mit- einer hinterschnittenen Flanke versehen, durch welche die Messerschneide 2b gebildet wird. Da die vordere Fläche des Messers 2 bündig mit der Ringfläche S2 liegt, ragt es über den Grund der Rinne i heraus, wobei seine andere freie Fläche 2t: bündig mit der Wand der Saugöffnung Si liegt. Dank der schwalbenschwanzförmigen Seitenflanken wird der Messerklotz im Saugdeckel festgehalten, so daß ein Herausfallen desselben ausgeschlossen ist. Die Schraube 3 verhindert ein Herausrutschen desselben in radialer Richtung. , Sobald ein Lumpen, Putzfädenknäuel o. dgl. durch das Saugrohr in die Pumpe gerät und sich über die vordere Kante einer Schaufel legt, wird @er durch die Schaufelkante in eine der Rinnen i gedrückt, am Messer 2 von der Schaufel abgezogen, zerrissen oder zerschnitten und dann weiter durch die Rinne i nach außen gedrückt, um durch die Druckleitung abzugehen.
  • Durch - die spiralförmige Gestaltung der Rinne wird eine in diese eingeschobene Masse durch die Schaufeln hinausgedrückt, ohne sich an den Rinnen- oder Schaufelkanten einzuklemmen, so daß keinerlei Dachteilige Wirkung auf die Pumpe entsteht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kreiselpumpe für verunreinigte Flüssigkeiten mit im Pumpengehäuse eingesetztem, nahe bis an die Kanten der Laufradflügel reichendem Messer zur Zerkleinerung großer und stückiger Beimengungen, gekennzeichnet durch mindestens eine in der Innenwand (S2) des Pumpengehäuses ausgesparte, vom Durchmesser der Saugöffnung (S1) bis zum äußeren Laufraddurchmesser sich erstreckende annähernd spiralförmige Rinne (i), deren Tiefe von der Saugöffnung an nach auswärts abnimmt und deren Breite von der Saugöffnung an bis zu der Stelle, an der das Messer (2) eingesetzt ist, zunächst abnimmt und von dort ab gegen den äußeren Laufraddurchmesser hin wieder zunimmt.
  2. 2. Kreiselpumpe nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein als Klotz ausgebildetes Messer (2), das mittels einer versenkten und durch aufgebrachtes Lot (q.) gegen den Pumpenraum hin verdeckten Flachkopfschraube (3) in einem schwalbenschwanzförmigen Schlitz in der Gehäusewand (S2) befestigt ist, dessen vordere freie Fläche (2a) bündig mit der Innenwand (S2) des Pumpengehäuses und dessen andere freie Fläche bündig mit der Wand der Saugöffnung (Si) liegt und dessen gegen die Drehrichtung des Schaufelrades (L) der Rinne (i) zugewendete Seitenflanke derart hinterschnitten ist, daß dort eine Schneidekante (26) gebildet wird.
DEM125048D 1933-09-21 1933-09-21 Kreiselpumpe fuer verunreinigte Fluessigkeiten Expired DE614426C (de)

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Cited By (7)

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