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DE1178264B - Schleuderscheibe vor einer Wellendichtung - Google Patents

Schleuderscheibe vor einer Wellendichtung

Info

Publication number
DE1178264B
DE1178264B DEM43263A DEM0043263A DE1178264B DE 1178264 B DE1178264 B DE 1178264B DE M43263 A DEM43263 A DE M43263A DE M0043263 A DEM0043263 A DE M0043263A DE 1178264 B DE1178264 B DE 1178264B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
centrifugal
edges
projection
disk
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM43263A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Streicher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
A HOELZ K G MASCHF
Original Assignee
A HOELZ K G MASCHF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by A HOELZ K G MASCHF filed Critical A HOELZ K G MASCHF
Priority to DEM43263A priority Critical patent/DE1178264B/de
Publication of DE1178264B publication Critical patent/DE1178264B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/54Other sealings for rotating shafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Schleuderscheibe vor einer Wellendichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Schleuderscheibe zum Verhindern des Eindringens von insbesondere langfaserigen Verunreinigungen in den Wellendichtungsspalt.
  • Zweck der Erfindung ist es, die Schleuderscheibe so auszubilden, daß der Wellendichtungsspalt vor Verunreinigungen geschützt wird und ferner Reibungsverluste in der Wellendichtung auch bei Verwendung der ,Schleuderscheibe möglichst gering sind.
  • Es sind Schleuderscheiben bekannt, die vor einem Wellendichtungsspalt angeordnet sind, um das Eindringen von insbesondere langfaserigen Verunreinigungen in den Wellendichtungsspalt zu verhindern. Diese Schleuderscheiben bzw. Scheiben mit Schaufeln oder Kanälen sollen das abzudichtende Medium und etwaige Verunreinigungen vom Dichtungsspalt zurückfördern: Bei einer bekannten Ausführung ist das stehende Maschinengehäuse mit einem axial sich erstreckenden zylindrischen Vorsprung versehen, der in eine stirnseitige Ringnut der Schleuderscheibe hineingreift, wobei von der Ringnut Schleuderarme oder -nuten nach außen verlaufen.
  • Nachteil dieser Ausführungen ist es, daß die langfaserigen Teile mit dem Schleuderrad mit umlaufen und einen erheblichen Kraftverlust durch die im Laufe der Zeit immer größer werdende Reibung mit dem feststehenden Gehäuseteil verursachen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und das Schleuderrad so auszubilden, daß die Reibungsverluste auf ein Minimum hexabgesett werden.
  • Die Lösung der Aufgabe nach der Erfindung besteht darin, daß im Bereich der Stirnseite des Vorsprunges, auf dessen Außenseite eine Anzahl von Abschrägungen mit scharfen Kanten vorgesehen ist und die dem Vorsprung zugewandten Kanten der Schleuderarme bzw. Schleudernuten derart scharfkantig ausgebildet und derart angeordnet sind, daß die beiden Kanten ein Zerschneiden von in die Schleuder eingedrungenen, insbesondere langfaserigen Verunreinigungen bewirken.
  • Durch diese Maßnahmen erreicht man eine erhebliche Verringerung der Reibungsverluste, weil die langfaserigen Teile klein zerschnitten werden. Es ist zwar das Vorordnen von Messern vor Pumpen zum Zerkleinern von Verunreinigungen in der zu pumpenden Flüssigkeit bekannt. Bei Schleuderrädern, die an sich zum Abstoßen von Verunreinigungen vor Wellendichtungsspalten angeordnet sind, Messer anzubringen, wurde bisher noch nicht durchgeführt.
  • Der Erfindungsgegenstand wird dadurch noch verbessert, daß die Verlängerung der Welle bis zum Rührflügel in einem sich frei drehendem Rohr verläuft.
  • Durch dieses Rohr soll das Aufwickeln von langfaserigen Teilen auf der Welle und dadurch eine Aufwickeln auf der Schleuderscheibe verhindert werden. Es wird demzufolge wieder an Reibungsverlusten und Kraftaufwand zur überwindung dieser Reibung gespart.
  • Eine zweckmäßige Ausbildung besteht darin, daß die tangential verlaufenden Schleudernuten die konzentrische Nut der Schleuderscheibe mit dem Ansaugquerschnitt der Kreiselpumpe verbinden.
  • Durch diese Ausbildung wird erreicht, d-aß sich in der konzentrischen Nut 14 ansammelnde Flüssigkeit abgeschleudert und von der Kreiselpumpe 6, abgeführt wird. Dadurch wird eine Entlastung der Lagerdichtung vom Fliüssigkeitsdruck erreicht.
  • Durch .die in zwei Ebenen geneigten Abschrägungen am Lagergehäuse wird immer noch eine Dichtung nach innen erreicht, d. h., die Welle selbst wird etwa nicht durch Durchflußöffnungen im Bereich der Dichtung mit der Flüssigkeit verbunden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • F i g. 1 zeigt die Lagerdichtung mit den .Schneidmessern und den Rührflügeln; F i g. 2 ist die Vorderansicht des Lagergehäuses; F i g. 3 ist die Draufsicht des Lagergehäuses; F i g. 4 ist die Vorderansicht der mit der Welle verbundenen Scheibe; F i g. 5 ist die Draufsicht der F i g. 4.
  • In der F i g. 1 ist die Welle 1 mit dem Lager 2 gegenüber der im Bereich des Lagers vorhandenen Flüssigkeit abgedichtet. Diese Flüssigkeit ist mit Dickstoffen und langfaserigen Teilen, wie es bei Gülle der Fall ist, angereichert. An dem in die Flüssigkeit ragenden Ende der Welle 1 ist ein Rührflügel 3 angebracht, der in Pfeilrichtung 4 sich unten ablagernde Teile gegen die Schneidmesser 5 führt. Eine Kreiselpumpe 6 führt dann die durch die Schneidmesser 5 zerkleinerte Flüssigkeit in Pfeilrichtung 7 nach oben zum Saugrohr. Die ganze in der F i g. 1 gezeigte Vorrichtung ist demnach geeignet, in eine Güllegrube gesetzt zu werden, die zweckmäßig nach unten hin konisch verläuft, d. h. im Querschnitt sich verringert, damit durch den Rührflügel 3, der in der Nähe des Bodens umläuft, die unten abgelagerten dicken Teile aufgerührt und zusammen mit langfaserigen Teilen nach oben in Pfeilrichtung 4 geführt werden. An das Saugrohr 7 werden dann zweckmäßig Verlängerungen angeführt, die die zerkleinerte und gut durchmischte Gülle entweder in einen Vorratsbehälter oder in ein Güllefaß leiten.
  • Das Lager besitzt ein Lagergehäuse 8, und in diesem Lagergehäuse sind in an sich bekannter Weise z. B. Kugellager 9 und Labyrinthdichtungen 10 angebracht. Mit der Welle 1 fest verbunden ist eine Schleuderscheibe 11, die wiederum fest mit den Schneidmessern 5 verbunden ist, bzw. die Schneidmesser 5 liegen dicht an der .Schleuderscheibe 11 an. Ein frei drehbares Rohr 12 verhindert, daß die Welle 1 im Bereich der Rührflügel 3 bzw. vor den Schneidmessern 5 Aufwicklungen von langfaserigen Stoffen durchführt. Langfaserige Stoffe, die um das drehbare Rohr 12 sich schlingen würden, würden durch die Wirkung der Rührflügel 3 wieder abgespült, da ein festes Umschlingen wegen der fehlenden Gegenkraft vom Rohr 12 aus nicht möglich ist.
  • Insbesondere aus der F i g. 2 ist ersichtlich, daß das Lagergehäuse 8 einen Vorsprung 13 besitzt und dieser Vorsprung 13 in die Nut 14 der Schleuderscheibe 11 eingreift. Abschrägungen 15 mit scharfen Kanten 16 bilden zusammen mit den Schleudernuten 17 und den dort ebenfalls vorhandenen scharfen Kanten 18 eine Schneidvorrichtung, welche etwa eingedrungene langfaserige Teile zerschneidet. Die Abschrägungen 15 gehen nur bis an den inneren Rand 19 des Lagergehäuses, so daß hier noch eine Dichtung vorhanden ist. Außer der .Schneidwirkung der Kanten 16, 18 wirken die tangential angeordneten Schleudernuten 17 noch auf die konzentrische Nut 14, indem die in dieser Nut 14 befindliche Flüssigkeit in Pfeilrichtung 17 abgeschleudert wird. Die Dichtungsstelle wird dadurch vom Flüssigkeitsdruck entlastet. Ferner wird mit Sicherheit vermieden, daß sich irgendwelche Teile zwischen Schleuderscheibe 11 und Lagergehäuse 8 _festsetzen können.
  • Die Messer 5, die an der Scheibe unten an der Fläche 23 anliegen, haben dort eine genügende Anlagefläche, um ein gutes Schneiden zu gewährleisten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vor einem Wellendichtungsspalt angeordnete Schleuderscheibe zum Verhindern des Eindringens von insbesondere langfaserigen Verunreinigungen in den Wellendichtungsspalt, wobei das stehende Maschinengehäuse mit einem axial sich erstreckenden zylindrischen Vorsprung versehen ist, der in eine stirnseitige Ringnut der Schleuderscheibe hineingreift und von der Ringnut Schleuderarme oder -nuten nach außen verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daßim Bereich der Stirnseite des Vorsprunges (13), auf dessen Außenseite eine Anzahl von Abschrägungen (15) mit scharfen Kanten (16) vorgesehen ist und die dem Vorsprung zugewandten Kanten (18) der Schleuderarme bzw. Schleudernuten (17).derart scharfkantig ausgebildet und derart angeordnet sind, daß die beiden Kanten (16 und 18) ein Zerschneiden von in die Schleuder eingedrungenen, insbesonders langfaserigen Verunreinigungen bewirken.
  2. 2. Schleuderscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung der Welle (1) bis zum Rührflügel (3) in einem sich frei drehenden Rohr (12) verläuft. 3. .Schleuderscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die tangential verlaufenden Schleudernuten (17) die konzentrische Nut (14) der Schleuderscheibe (11) mit dem Ansaugquerschnitt der Kreiselpumpe (6) verbinden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 135 666, 1045 193, 818 296, 805 408, 614 426; französische Patentschrift Nr. 862 062.
DEM43263A 1959-11-02 1959-11-02 Schleuderscheibe vor einer Wellendichtung Pending DE1178264B (de)

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