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DE60320101T2 - Verfahren für regressionsanalyse von formationsparametern - Google Patents

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DE60320101T2
DE60320101T2 DE60320101T DE60320101T DE60320101T2 DE 60320101 T2 DE60320101 T2 DE 60320101T2 DE 60320101 T DE60320101 T DE 60320101T DE 60320101 T DE60320101 T DE 60320101T DE 60320101 T2 DE60320101 T2 DE 60320101T2
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DE
Germany
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pressure
term
formation
volume
fluid
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE60320101T
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DE60320101D1 (de
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Sven Krueger
Eick Niemeyer
Matthias Meister
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Baker Hughes Holdings LLC
Original Assignee
Baker Hughes Inc
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Publication date
Application filed by Baker Hughes Inc filed Critical Baker Hughes Inc
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Publication of DE60320101T2 publication Critical patent/DE60320101T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B49/00Testing the nature of borehole walls; Formation testing; Methods or apparatus for obtaining samples of soil or well fluids, specially adapted to earth drilling or wells
    • E21B49/008Testing the nature of borehole walls; Formation testing; Methods or apparatus for obtaining samples of soil or well fluids, specially adapted to earth drilling or wells by injection test; by analysing pressure variations in an injection or production test, e.g. for estimating the skin factor

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  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Investigation Of Foundation Soil And Reinforcement Of Foundation Soil By Compacting Or Drainage (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
  • Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)
  • Testing Of Devices, Machine Parts, Or Other Structures Thereof (AREA)

Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Gebiet der Erfindung
  • Diese Erfindung bezieht sich auf das Prüfen von unter Tage befindlichen Formationen oder Lagerstätten. Insbesondere bezieht sich diese Erfindung auf ein Verfahren zum Bestimmen der Eigenschaften der Erdformation durch Interpretieren von Fluiddruck- und Mengenstrommessungen.
  • Beschreibung des Standes der Technik
  • Zur Gewinnung von Kohlenwasserstoffen, wie Öl und Gas, werden Bohrlöcher durch Drehen eines Bohrmeißels gebohrt, der an dem Ende eines Gestängestrangs befestigt ist. Ein Großteil der gegenwärtigen Bohraktivität umfasst das Richtbohren, d. h. das Bohren von Ablenk- und Horizontalbohrlöchern, um die Kohlenwasserstoffgewinnung und/oder das Abziehen zusätzlicher Kohlenwasserstoffe aus den Erdformationen zu steigern. Moderne Ablenksysteme verwenden im Allgemeinen einen Gestängestrang, der an seinem Ende eine Bohrlochsohlenanordnung (BHA – Bottom Hole Assembly) und einen Bohrmeißel aufweist, der von einem Bohrmotor (Vor-Ort-Antrieb) und/oder durch Drehen des Gestängestrangs gedreht wird. Eine Anzahl von Untertage-Einrichtungen, die in unmittelbarer Nähe des Bohrmeißels angeordnet sind, messen bestimmte Bohrlochbetriebsparameter, die dem Gestängestrang zugeordnet sind. Zu solchen Einrichtungen gehören gewöhnlich Sensoren zum Messen der Bohrlochtemperatur und des Bohrlochdrucks, Azimut- und Neigungsmesseinrichtungen sowie eine Widerstandsmesseinrichtung, um das Vorhandensein von Kohlenwasserstoffen und Wasser zu bestimmen. Zusätzliche Untertage-Instrumente, die als Geräte zum Messen während des Rohrens (LWD – Logging-While-Drilling) bekannt sind, werden häufig an dem Gestängestrang befestigt, um die Formationsgeologie und die Formationsfluidzustände während der Bohrarbeiten zu bestimmen.
  • In das Gestängerohr wird ein Bohrfluid (üblicherweise bekannt als "Spülung" oder "Bohrspülung") gepumpt, um den Bohrmotor in Drehung zu versetzen, für eine Schmierung der verschiedenen Elemente des Gestängestrangs einschließlich des Bohrmeißels zu sorgen und Bohrklein zu entfernen, das von dem Bohrmeißel erzeugt wird. Das Gestängerohr wird durch einen Hauptantrieb, wie einen Motor, gedreht, um das Richtbohren zu erleichtern und um vertikale Bohrlöcher zu bohren. Der Bohrmeißel ist gewöhnlich mit einer Lageranordnung verbunden, die eine Antriebswelle hat, die ihrerseits den daran befestigten Bohrmeißel dreht. Radial- und Axiallager sorgen in der Lageranordnung für die Abstützung gegenüber den Radial- und Axialkräften des Bohrmeißels.
  • Üblicherweise werden Bohrlöcher längs vorgegebener Bahnen gebohrt, und das Bohren eines typischen Bohrlochs geht durch verschiedene Formationen hindurch. Der Bohrmeister steuert gewöhnlich die von über Tage gesteuerten Bohrparameter, wie die Meißelbelastung, den Bohrfluidfluss durch das Gestängerohr, die Gestängestrangdrehzahl und die Dichte und Viskosität des Bohrfluids, um die Bohrarbeiten zu optimieren. Die bohrlochseitigen Betriebsbedingungen ändern sich kontinuierlich, und der Bohrmeister muss auf solche Änderungen reagieren und die von über Tage gesteuerten Parameter einstellen, um die Bohrarbeiten zu optimieren. Zum Bohren eines Bohrlochs in einem unverritzten Gebiet hat der Bohrmeister gewöhnlich seismische Messdiagramme, die ein Makrobild der Untertage-Formationen geben, und eine vorgeplante Bohrlochbahn. Zum Bohren von Mehrfachbohrlöchern in der gleichen Formation hat der Bohrmeister auch Informationen über die in der gleichen Formation vorher gebohrten Bohrlöcher.
  • Üblicherweise gehören zu den Informationen, die der Bohrmeister während des Rohrens erhält, der Bohrlochdruck und die Bohrlochtemperatur sowie Bohrparameter, wie die Meißelbelastung (WOB – Weight-On-Bit), die Drehzahl des Bohrmeißels und/oder des Gestängestrangs und der Bohrfluiddurchsatz. In einigen Fällen erhält der Bohrmeister auch ausgewählte Informationen über den Bohrlochsohlenzustand (Parameter), wie Drehmoment, Vor-Ort-Motor-Differenzdruck, Drehmoment, Meißelsprung und Wirbel, usw..
  • Bohrlochsensordaten werden gewöhnlich in bestimmtem Ausmaß unter Tage verarbeitet und nach über Tage durch Senden eines Signals durch den Gestängestrang oder durch Spülungs impuls-Übertragung telemetriert, bei welcher Druckimpulse durch das zirkulierende Bohrfluid übertragen werden. Obwohl die Spülungsimpulstelemetrie häufiger verwendet wird, ist ein solches System in der Lage, nur wenige (1 bis 4) Bits an Informationen pro Sekunde zu übertragen. Infolge einer derart niedrigen Übertragungsrate ging der Trend in der Industrie dahin, zu versuchen, größere Mengen von Daten im Bohrloch zu verarbeiten und ausgewählte berechnete Ergebnisse oder "Antworten" nach über Tage zur Verwendung durch den Bohrmeister für ein Steuern der Bohrarbeiten zu übermitteln.
  • Eine kommerzielle Entwicklung von Kohlenwasserstofffeldern erfordert beträchtliche Kapitalmengen. Bevor eine Feldentwicklung beginnt, möchten die Bohrmeister so viele Daten wie möglich haben, um die Lagerstätte nach ihrer kommerziellen Lebensfähigkeit zu bewerten. Trotz Fortschritten in der Datenerfassung während des Rohrens bei Verwendung von MWD-Systemen ist es häufig erforderlich, eine weitere Prüfung der Kohlenwasserstofflagerstätten auszuführen, um zusätzliche Daten zu erhalten. Deshalb werden, nachdem das Bohrloch gebohrt worden ist, die Kohlenwasserstoffzonen häufig mit anderem Testgerät geprüft.
  • Zu einer Art eines Nachprüftests gehört das Gewinnen von Fluid aus der Lagerstätte, das Einschließen der Bohrung, das Sammeln von Proben mit einer Sonde oder Doppelpackern, das Reduzieren des Drucks in dem Testvolumen und das Ermöglichen eines Druckaufbaus auf ein statisches Niveau. Diese Folge kann mehrere Male auf mehreren unterschiedlichen Tiefen oder an einer Stelle in einer Einzellagerstätte und/oder an mehreren verschiedenen Lagerstätten in einem vorgegebenen Bohrloch wiederholt werden. Einer der wesentlichen Aspekte der Daten, die während eines solchen Tests gesammelt werden, sind die Druckaufbauinformationen, die nach dem Absenken des Drucks gesammelt werden. Aus diesen Daten können Informationen hinsichtlich Permeabilität und Größe der Lagerstätte abgeleitet werden. Ferner müssen aktuelle Proben der Lagerstätte erhalten werden, und diese Proben müssen untersucht werden, um Druck-, Volumen-, Temperaturdaten und Fluideigenschaften, wie Dichte, Viskosität und Zusammensetzung zu sammeln.
  • Zur Durchführen dieser wichtigen Tests erfordern einige Systeme das Herausziehen des Gestängestrangs aus dem Bohrloch. Danach wird ein anderes Gerät, das für das Testen ausgelegt ist, in das Bohrloch eingeführt. Häufig wird ein Drahtseil verwendet, um das Testgerät in das Bohrloch abzusenken. Das Testgerät verwendet manchmal Packer zum Abtrennen der Lager stätte. Man hat zahlreiche Kommunikationseinrichtungen entworfen, die für die Manipulation der Testanordnung oder alternativ für eine Datenübertragung aus der Testanordnung sorgen. Zu einigen dieser Entwürfe gehört die Spülungsimpulstelemetrie zu oder von einem Bohrlochmikroprozessor, der sich in der Testanordnung befindet oder ihr zugeordnet ist. Alternativ kann ein Drahtseil von über Tage in einen Absetzbehälter abgesenkt werden, der sich in einer Testanordnung befindet, um eine elektrische Signalverbindung zwischen über Tage und der Testanordnung herzustellen. Unabhängig von der Art des gegenwärtig verwendeten Testgeräts und unabhängig von der Art des verwendeten Kommunikationssystems sind die Zeitdauer und die Kosten, die für das Herausziehen des Bohrgestänges und für das Einführen eines zweiten Testgeräts in das Loch erforderlich sind, beträchtlich. Außerdem kann, wenn das Loch stark abgelenkt ist, ein Drahtseil nicht verwendet werden, um die Prüfung auszuführen, da das Testgerät nicht tief genug in das Bohrloch eindringen kann, um die gewünschte Formation zu erreichen.
  • In dem US-Patent 5,803,186 für Berger et al. ist ein neueres System offenbart. Das '186-Patent stellt ein MWD-System bereit, bei welchem Druck- und Widerstandssensoren in dem MWD-System verwendet werden, um eine Realzeit-Datenübertragung dieser Messungen zu ermöglichen. Mit der Vorrichtung nach '186 ist es möglich, statische Drucke, Druckaufbauten und Druckabsenkungen in dem Arbeitsstrang, wie dem Gestängestrang, an Ort und Stelle zu erhalten. Es kann auch eine Berechnung der Permeabilität und anderer Lagerstättenparameter basierend auf den Druckmessungen erhalten werden, ohne dass der Gestängestrang gezogen wird.
  • Das in dem '186-Patent beschriebene System verringert verglichen mit der Verwendung eines Drahtseils die Zeit, die zur Vornahme einer Prüfung erforderlich ist. Das '186-Patent bietet jedoch keine Vorrichtung für eine verbesserte Effizienz, wenn Drahtseilanwendungen erwünscht sind. Eine Druckgradientenprüfung ist eine solche Prüfung, bei welcher mehrere Druckprüfungen ausgeführt werden, wenn ein Drahtseil eine Testvorrichtung nach unten durch ein Bohrloch befördert. Der Zweck der Prüfung besteht darin, die Fluiddichte in situ und die Trennfläche oder Kontaktpunkte zwischen Gas, Öl und Wasser zu bestimmen, wenn diese Fluide in einer einzelnen Lagerstätte vorhanden sind.
  • Eine andere Vorrichtung und ein anderes Verfahren zum Messen von Formationsdruck und Permeabilität ist in dem US-Patent 5,233,866 ausgegeben für Robert Desbrandes, nachstehend das '866-Patent, beschrieben. 1 ist eine Wiedergabe einer Figur aus dem '866-Patent und zeigt ein Absenktestverfahren zur Bestimmung von Druck und Permeabilität der Formation.
  • Bei dem Verfahren von 1 wird der Druck in einer Durchflussleitung verringert, die in Fluidverbindung mit einer Bohrlochwand steht. Im Schritt 2 wird ein Kolben verwendet, um das Durchflussleitungsvolumen zu erhöhen, wodurch der Durchflussleitungsdruck abnimmt. In anderen Geräten, wie sie beispielsweise von Michaels in dem US-Patent 5,377,755 beschrieben sind, das hier als Referenz eingeschlossen ist, wird eine Pumpe verwendet, um Fluid aus der Formation abzuziehen. Die Geschwindigkeit der Druckverringerung ist derart, dass sich Formationsfluid, das in die Durchflussleitung eintritt, mit die Durchflussleitung verlassendem Fluid kombiniert, um einen im Wesentlichen linearen Druckabfall zu erzeugen. Zur Definition einer Bezugsgeraden für die Bestimmung einer vorgegebenen akzeptablen Abweichung wird eine "beste Geradenanpassung" verwendet. Die gezeigte akzeptable Abweichung ist 2σ von der Geraden. Wenn die Bezugsgerade einmal bestimmt ist, wird die Volumenzunahme auf einem stetigen Wert gehalten. Zu einer Zeit t1 überschreitet der Druck die 2σ-Grenze, und man nimmt an, dass der Durchflussleitungsdruck, der unter dem Formationsdruck liegt, die Abweichung verursacht. Bei t1 wird die Absenkung unterbrochen, und der Druck kann sich im Schritt 3 stabilisieren. Bei t2 beginnt ein weiterer Absenkzyklus, der die Verwendung einer neuen Bezugsgeraden einschließen kann. Der Absenkzyklus wird wiederholt, bis sich die Durchflussleitung bei einem Druck zweimal stabilisiert. Der Schritt 5 beginnt bei t4 und zeigt einen abschließenden Absenkzyklus zum Bestimmen der Permeabilität der Formation. Der Schritt 5 endet bei t5, wenn der Durchflussleitungsdruck sich auf den Bohrlochdruck Pm aufbaut. Wenn der Durchflussleitungsdruck dem Bohrlochdruck entspricht, ist die Möglichkeit verringert, dass das Gerät verklemmt. Das Gerät kann dann zu einer neuen Teststelle bewegt oder aus dem Bohrloch entfernt werden.
  • Ein Nachteil des '866-Patents besteht darin, dass die für das Prüfen erforderliche Zeit infolge der Stabilisierungszeit während der "Miniaufbauzyklen" zu lang ist. Im Falle einer Formation mit niedriger Permeabilität kann die Stabilisierung von einigen zehn Minuten bis sogar Tage dauern, bevor die Stabilisierung eintritt. Ein oder mehrere auf den ersten Zyklus folgende Zyklen machen das Zeitproblem nur komplizierter.
  • Unabhängig davon, ob ein Drahtseil oder MWD verwendet wird, messen die vorstehend erörterten Messsysteme für Druck und Permeabilität der Formation den Druck durch Absenken des Drucks eines Teils des Bohrlochs auf einen Punkt unter den erwarteten Formationsdruck in einem Schritt auf einen vorgegebenen Punkt, der weit unter dem erwarteten Formationsdruck liegt, oder durch Fortsetzen der Absenkung bei einer eingestellten Rate, bis das in das Gerät eintretende Formationsfluid den Gerätedruck stabilisiert. Dann wird der Druck ansteigen und stabilisieren gelassen, indem die Absenkung unterbrochen wird. Der Absenkzyklus kann wiederholt werden, um zu gewährleisten, dass ein gültiger Formationsdruck gemessen wird, und in einigen Fällen erfordern verlorene oder verfälschte Daten einen neuen Test. Dies ist ein zeitraubendes Messverfahren.
  • Ein Verfahren zum Messen der Permeabilität und anderer Parameter einer Formation und eines Fluids aus solchen Daten ist in dem US-Patent 5,708,204 für Ekrem Kasap, übertragen auf Western Atlas, nachstehend das '204-Patent, beschrieben, das hier durch Referenz eingeschlossen ist. Das '204-Patent beschreibt ein Fluiddurchsatz-Analyseverfahren für Drahtseil-Formationsprüfgeräte, mit dem die Permeabilität in Bohrlochnähe, der Formationsdruck (p*) und die Kompressibilität des Formationsfluids leicht bestimmt werden. Wenn eine Formationsdurchsatzanalyse unter Verwendung eines Kolbens zum Abziehen von Formationsfluid ausgeführt wird, werden sowohl die Druckmessungen als auch die Kolbenverschiebemessungen als Funktion der Zeit unter Verwendung einer multiplen linearen Regressionstechnik analysiert, die die allgemeine Form hat: y = α0 + α1·x1 + α2·x2 (1)
  • Üblicherweise wird die multiple lineare Regression auf die nachstehende Differentialgleichung folgendermaßen angewendet:
    Figure 00060001
    (für die Definitionen der Symbole siehe Abschnitt "Bezeichnung").
  • Der Druck p(t) in der Absenkeinheit und die Verschiebung x(t) des Abziehkolbens sind als eine Zeitreihe von gemessenen Daten verfügbar. Aus diesen Daten werden die Ableitungen dp/dt und dx/dt zur Verwendung in Gleichung (2) berechnet. Zu erwähnen ist, dass für Systeme, die eine Pumpe zum Abziehen von Formationsfluid verwenden, der Ausdruck Apiston·dx/dt durch q, d. h. den Volumendurchsatz der Pumpe, ersetzt wird.
  • Bei den üblichen multiplen linearen Regressionstechniken können die Koeffizienten α0, α1 und α2 bestimmt werden, was das Ergebnis der Formationsdurchsatzanalyse ist, da diese Koeffizienten alle gewünschten Informationen über die Formation enthalten. Die Ableitungen dp/dt und dx/dt werden numerisch aus den für p(t) und x(t) gemessenen Daten berechnet, d. h. die in den meisten Fällen durch Rauschen verunreinigt sind. Dieses Rauschen stellt ein Problem dar, welches das Ergebnis der Analyse wesentlich verschlechtert.
  • Die Verfahren der vorliegenden Erfindung überwinden die vorstehenden Nachteile des Standes der Technik dadurch, dass ein neues Verfahren der Ausführung einer multiplen linearen Regressionsanalyse für die gemessenen Daten bereitgestellt wird, um eine wesentlich genauere Datenkorrelation zu erhalten.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bestimmen wenigstens eines interessierenden Parameters einer ein Bohrloch umgebenden Formation. Bei dem Verfahren wird ein Gerät in ein Bohrloch dorthin transportiert, wo das Bohrloch eine Untertage-Formation quert, die ein unter Druck stehendes Formationsfluid enthält. Aus dem Gerät wird zu der Formation eine Sonde ausgefahren, um eine hydraulische Verbindung zwischen der Formation und dem Volumen einer Kammer in dem Gerät herzustellen. Aus der Formation wird Fluid dadurch abgezogen, dass das Volumen der Kammer in dem Gerät mit einer Volumensteuervorrichtung erhöht wird. Es werden Datensätze des Fluiddrucks und des Kammervolumens als Funktion der Zeit gemessen. Es werden Zeitableitungen des gemessenen Drucks und des gemessenen Volumens für jeden Datensatz berechnet. Es wird ein Satz von Gleichungen erstellt, der eine multiple lineare Gleichung für jeden Datensatz aufweist, der den gemessenen Druck zu einem auf die Zeitableitung des Drucks bezogenen ersten Term und einem auf die Zeitableitung des Volumens bezogenen zweiten Term in Beziehung setzt. Für jeden Datensatz weist der gemessene Druck den entsprechenden gemessenen Druck auf, zu dem die Summe des gemessenen Drucks aller vorhergehender Datensätze addiert ist. Der erste Term weist die entsprechende Zeitableitung des Drucks auf, die zu der Summe der Zeitableitungen des Drucks aller vorhergehender Datensätze addiert ist. Der zweite Term weist die entsprechende Zeitableitung des Volumens auf, zu der die Summe der Zeitableitungen des Volumens aller vorhergehenden Datensätze addiert ist. Es wird eine multiple lineare Regression an dem Satz von Gleichungen ausgeführt, wobei ein Koordinatenabstandsterm, ein dem ersten Term zugeordneter erster Steigungsterm und ein dem zweiten Term zugeordneter zweiter Steigungsterm bestimmt werden. Aus den korrelierten Daten können die Formationspermeabilität, der Formationsdruck und die Fluidkompressibilität bestimmt werden.
  • Beispiele für wichtigere Merkmale der Erfindung wurden so ziemlich breit zusammengefasst, damit man ihre nachstehende nähere Beschreibung besser verstehen kann und damit die Beiträge zu dieser Technik gut verstanden werden können. Es gibt natürlich zusätzliche Merkmale der Erfindung, die nachstehend beschrieben werden und die den Gegenstand der beiliegenden Ansprüche bilden.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Für ein ins Einzelne gehende Verständnis der vorliegenden Erfindung sollte Bezug auf die folgende nähere Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform in Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen genommen werden, in denen gleiche Elemente gleiche Bezugszeichen haben und in denen
  • 1 eine graphische qualitative Darstellung eines Formationsdrucktests unter Verwendung eines speziellen Verfahrens nach dem Stand der Technik ist,
  • 2 eine Seitenansicht eines Offshore-Bohrsystems nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist,
  • 3 einen Teil eines Gestängestrangs mit der vorliegenden Erfindung zeigt,
  • 4 ein schematisches System der vorliegenden Erfindung ist, und
  • 5 eine Seitenansicht einer Drahtseilausführung nach der vorliegenden Erfindung ist.
  • [6 und 7 sind hier nicht aufgezählt, Anm. des Übersetzers]
  • BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • 2 ist eine Bohrvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Es wird eine typische Bohranlage 202 mit einem davon ausgehenden Bohrloch 204 gezeigt, wie es der Fachmann kennt. Die Bohranlage 202 hat einen Arbeitsstrang 206, der bei der gezeigten Ausführung ein Gestängestrang ist. An dem Gestängestrang 206 ist ein Bohrmeißel 208 zum Bohren des Bohrlochs 204 befestigt. Die vorliegende Erfindung eignet sich auch für andere Arten von Arbeitssträngen, wie ein Drahtseil, ein Verbundrohr, ein Wickelrohr oder einen anderen Arbeitsstrang mit kleinem Durchmesser, wie ein Schleusenrohr. Die Bohranlage 202 angeordnet auf einem Bohrschiff 222 mit einer Steigleitung 224 gezeigt, die sich von dem Bohrschiff 222 zum Meeresboden 220 erstreckt. Zur Ausführung der vorliegenden Erfindung kann jedoch jede Ausgestaltung der Bohranlage, wie eine Bohranlage mit Landbasis, angepasst werden.
  • Wenn es möglich ist, kann der Gestängestrang 206 einen im Bohrloch befindlichen Bohrmotor 210 aufweisen. In dem Gestängestrang 206 ist über dem Bohrmeißel 208 eine typische Testeinheit eingeschlossen, die wenigstens einen Sensor 214 aufweisen kann, um Charakteristika des Bohrlochs, des Meißels und der Lagerstätte zu erfassen, wobei derartige Sensoren an sich bekannt sind. Eine übliche Verwendung des Sensors 214 besteht darin, die Richtung, den Azimut und die Ausrichtung des Gestängestrangs 206 unter Verwendung eines Beschleunigungsmessers oder eines ähnlichen Sensors zu bestimmen. Die BHA enthält auch die Formationstestvorrichtung 216 der vorliegenden Erfindung, die nachstehend näher beschrieben wird. Bei einer geeigneten Stelle an dem Arbeitsstrang 206, beispielsweise über der Testvorrichtung 216, ist ein Telemetriesystem 212 angeordnet. Das Telemetriesystem 212 wird für eine Befehls- und Datenkommunikation zwischen über Tage und der Testvorrichtung 216 verwendet.
  • 3 zeigt einen Teil eines Bohrgestänges 206 mit der vorliegenden Erfindung. Der Geräteabschnitt ist vorzugsweise in einer BHA in der Nähe des Bohrmeißels (nicht gezeigt) angeordnet. Das Gerät hat eine Kommunikationseinheit und eine Stromversorgung 320 für eine Zwei-Wege-Kommunikation nach über Tage und für die Zuführung von Strom zu den Bohrlochkomponenten. Bei der bevorzugten Ausführungsform benötigt das Gerät von über Tage für die Testeinleitung nur ein Signal. Die ganze anschließende Steuerung führen eine Steuereinrichtung und ein Prozessor (nicht gezeigt) aus, die sich im Bohrloch befinden. Die Stromversorgung kann ein von einem Spülflüssigkeitsmotor (nicht gezeigt) angetriebener Generator oder irgendeine andere geeignete Stromquelle sein. Ferner sind mehrere Stabilisatoren 308 und 310 zum Stabilisieren des Geräteabschnitts des Gestängestrangs 206 sowie Packer 304 und 306 zum Abdichten eines Ringraumabschnitts vorgesehen. Vorzugsweise über dem oberen Packer 304 ist ein Umwälzventil angeordnet, das dazu verwendet wird, eine fortlaufende Zirkulation von Bohrspülflüssigkeit über den Packern 304 und 306 zu ermöglichen, während die Drehung des Bohrmeißels unterbrochen ist. Ein gesondertes Entlastungs- oder Ausgleichsventil (nicht gezeigt) dient dazu, Fluid aus dem Testvolumen zwischen den Packer 304 und 306 zu dem oberen Ringraum abzuführen. Dieses Abführen verringert den Testvolumendruck, der für einen Absenktest erforderlich ist. Man hat auch in Betracht gezogen, den Druck zwischen den Packern 304 und 306 durch Abziehen von Fluid in das System oder durch Abführen von Fluid zu dem unteren Ringraum zu reduzieren, jedoch ist auf jeden Fall irgendein Verfahren zum Steigern des Volumens des Zwischenringraums erforderlich, um den Druck zu verringern.
  • Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein ausfahrbares Kissendichtungselement 302 für den Eingriff mit der Rohrwand 4 (1) zwischen den Packern 304 und 306 an der Testvorrichtung 216 angeordnet. Das Kissendichtungselement 302 kann ohne die Packer 304 und 306 verwendet werden, da eine ausreichende Dichtung mit der Bohrlochwand mit dem Kissen 302 allein aufrechterhalten werden kann. Wenn keine Packer 304 und 306 verwendet werden, ist eine Gegenkraft erforderlich, damit das Kissen 302 den Dichtungseingriff mit der Wand des Bohrlochs 204 aufrechterhalten kann. Die Dichtung erzeugt an der Kissenabdichtung ein Testvolumen, das sich nur in dem Gerät zur Pumpe erstreckt, das Volumen zwischen den Packerelementen also nicht benutzt wird.
  • Ein Weg zur Aufrechterhaltung der Abdichtung besteht darin, eine größere Stabilität des Gestängestrangs 206 zu gewährleisten. In dem Gestängestrang 206 können selektiv ausfahrbare Greifelemente 312 und 314 eingebaut werden, um den Gestängestrang 206 während des Tests zu verankern. Die Greifer 312 und 314 sind bei dieser Ausführungsform als in die Stabilisatoren 308 und 310 eingebaut gezeigt. Die Greifer 312 und 314, die für den Eingriff mit der Bohrlochwand eine aufgeraute Stirnfläche haben sollten, schützen weiche Komponenten, wie das Kissendichtungselement 302 und die Packer 304 und 306 vor einer Beschädigung aufgrund einer Bewegung des Geräts. Die Greifer 312 sind in Offshore-Systemen, wie in 2 gezeigt, besonders erwünscht, da durch Seegang erzeugte Bewegung einen vorzeitigen Verschleiß der Dichtungskomponenten herbeiführen kann.
  • 4 zeigt das Gerät von 3 schematisch mit internen bohrlochseitigen und übertageseitigen Komponenten. Die selektiv ausfahrbaren Greiferelemente 312 greifen an der Bohrlochwand 204 an, um den Gestängestrang 206 zu verankern. Die im Stand der Technik bekannten Packerelemente 304 und 306 erstrecken sich in den Eingriff mit der Bohrlochwand 204. Die ausgedehnten Packer trennen den Bohrlochringraum in drei Abschnitte, nämlich einen oberen Ringraum 402, einen Zwischenringraum 404 und einen unteren Ringraum 406. Der abgedichtete Ringraumabschnitt (oder einfach abgedichteter Abschnitt) 404 grenzt an eine Formation 218 an. An dem Gestängestrang 206 ist das wahlweise ausfahrbare Kissendichtelement 302 angebracht und in den abgedichteten Abschnitt 404 ausfahrbar. Eine Fluidleitung, die eine Fluidverbindung zwischen unberührtem Formationsfluid 408 und Gerätesensoren, wie einem Drucksensor 424, herstellt, ist so gezeigt, dass sie sich durch das Kissenelement 302 hindurch erstreckt, um einen Kanal 420 in den abgedichteten Ringraum 404 zu bilden. Die bevorzugte Ausgestaltung, um zu gewährleisten, dass unberührtes Fluid geprüft oder als Probe genommen wird, besteht darin, dass Packer 304 und 306. vorgesehen sind, die abdichtend gegen die Wand 204 gedrückt werden, und dass eine Dichtungsbeziehung zwischen der Wand und dem ausfahrbaren Element 302 hergestellt wird. Eine Reduzierung des Drucks in dem abgedichteten Abschnitt 404 vor dem Angreifen des Kissens 302 leitet einen Fluidstrom aus der Formation in den abgedichteten Abschnitt 404 ein. Wenn das ausfahrbare Element 302 an der Wand angreift, ist bei strömendem Formationsfluid der sich durch das Kissen 320 erstreckende Kanal 320 dem unberührten Fluid 408 ausgesetzt. Eine Steuerung der Ausrichtung des ausfahrbaren Elements 302 ist dann in höchstem Maße erwünscht, wenn abgelenkt oder horizontal gebohrt wird. Die bevorzugte Ausrichtung ist zu einem oberen Abschnitt der Bohrlochwand hin. Es kann ein Sensor 214, beispielsweise ein Beschleunigungsmesser, verwendet werden, um die Ausrichtung des ausfahrbaren Elements 302 zu erfassen. Das ausfahrbare Element kann dann in die gewünschte Richtung unter Verwendung von Verfahren und nicht gezeigten bekannten Komponenten ausgerichtet werden, beispielsweise das Richtbohren mit einem Biegezwischenstück. Beispielsweise kann die Bohrvorrichtung einen Gestängestrang 206 aufweisen, der von einem Übertage-Drehantrieb (nicht gezeigt) gedreht wird. Für ein unabhängiges Drehen des Bohrmeißels kann ein im Bohrloch befindlicher Vor-Ort-Motor (siehe 2 bei 210) verwendet werden. Der Gestängestrang kann so gedreht werden, bis das ausfahrbare Element in die gewünschte Richtung ausgerichtet ist, wie sie von dem Sensor 214 angezeigt wird. Der Übertage-Drehantrieb wird angehalten, um die Drehung des Gestängestrangs 206 während eines Tests anzuhalten, während mit der Drehung des Bohrmeißels unter Verwendung des Spülflüssigkeitsmotors gewünschtenfalls fortgesetzt werden kann.
  • Vorzugsweise steuert eine im Bohrloch befindliche Steuereinrichtung 418 den Versuch. Die Steuereinrichtung 418 ist mit wenigstens einer Systemvolumensteuereinrichtung (Pumpe) 426 verbunden. Die Pumpe 426 ist vorzugsweise ein kleiner Kolben, der von einer Kugelspindel und einem Schrittmotor oder einem anderen variablen Steuermotor wegen der Fähigkeit angetrieben wird, das Volumen des Systems schrittweise zu ändern. Die Pumpe 426 kann auch eine Exzenterschnecken-Tiefpumpe sein. Bei Verwendung anderer Arten von Pumpen sollte auch ein Durchsatzmessgerät vorgesehen werden. In der Fluidleitung 422 ist zwischen einem Drucksensor 424 und der Pumpe 426 ein Ventil zum Steuern des Fluidstroms zur Pumpe 426 angeordnet. Ein Testvolumen 405 ist das Volumen unter dem zurückfahrenden Kolben der Pumpe 426 und es schließt die Fluidleitung 422 ein. Der Drucksensor wird dazu verwendet, den Druck in dem Testvolumen 405 zu erfassen. Der Sensor 424 ist mit der Steuereinrichtung 418 verbunden, um Rückkoppelungsdaten zu liefern, die für ein Regelsystem erforderlich sind. Die Rückkoppelung wird dazu verwendet, die Parametereinstellungen zu justieren, beispielsweise eine Druckgrenze für darauffolgende Volumenänderungen. Die im Bohrloch befindliche Steuereinrichtung sollte einen Prozessor (nicht gesondert gezeigt) für ein weiteres Reduzieren der Testzeit und ein optionales Datenbank- und Speichersystem zum Sichern von Daten für eine spätere Analyse und zur Bereitstellung von Verzugseinstellungen aufweisen.
  • Bei einer Druckabsenkung in dem abgedichteten Abschnitt 404 wird Fluid zu dem oberen Ringraum 402 über ein Ausgleichsventil 419 abgeführt. Eine die Pumpe 426 mit dem Aus gleichsventil 419 verbindende Leitung 427 hat ein wählbares Innenventil 432. Wenn eine Fluidprobenahme vorgenommen werden soll, kann das Fluid zu optionalen Probenreservoirs 428 unter Verwendung der inneren Ventile 432, 433a und 433b anstelle einer Abführung durch das Ausgleichsventil 419 abgeleitet werden. Für eine typische Fluidprobenahme wird das in den Reservoirs 428 enthaltene Fluid aus dem Bohrloch für eine Analyse abgezogen.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform zum Prüfen von Formationen mit niedriger Mobilität (dicht) hat wenigstens eine Pumpe (nicht gesondert gezeigt) zusätzlich zu der gezeigten Pumpe 426. Die zweite Pumpe sollte ein inneres Volumen haben, das viel kleiner als das innere Volumen der Hauptpumpe 426 ist. Ein Vorschlag für ein Volumen der zweiten Pumpe ist 1/100 des Volumens der Hauptpumpe. Zur Verbindung der beiden Pumpen mit der Fluidleitung 422 kann ein typisches "T"-Verbindungsstück verwendet werden, das ein von der im Bohrloch befindlichen Steuereinrichtung 418 gesteuertes Wahlventil hat.
  • Bei einer dichten Formation wird die Hauptpumpe für die anfängliche Absenkung verwendet. Die Steuereinrichtung schaltet auf die zweite Pumpe für Arbeitsgänge unter dem Formationsdruck. Ein Vorteil der zweiten Pumpe mit kleinem Innenvolumen besteht darin, dass die Aufbauzeiten kürzer als bei einer Pumpe mit großem Volumen sind.
  • Ergebnisse der im Bohrloch verarbeiteten Daten können nach über Tage gesendet werden, um dem Bohrmeister Bohrlochbedingungen zu übermitteln oder um Versuchsergebnisse zu bestätigen. Die Steuereinrichtung führt die Daten einem Zweiwege-Datenkommunikationssystem 416 zu, das im Bohrloch angeordnet ist. Das Bohrlochsystem 416 übermittelt ein Datensignal zu einem Übertage-Kommunikationssystem 412. Es sind mehrere Verfahren und Vorrichtungen bekannt, die für die Datenübertragung geeignet sind. Für die Zwecke dieser Erfindung würde ein geeignetes System genügen. Wenn das Signal über Tage empfangen ist, wandelt eine über Tage befindliche Steuer- und Prozessoreinrichtung 410 die Daten um und übermittelt sie zu einem geeigneten Ausgang oder einer Speichereinrichtung 414. Wie vorher beschrieben wurde, werden die über Tage befindliche Steuereinrichtung 410 und das über Tage befindliche Kommunikationssystem 412 auch dazu verwendet, den Befehl für den Testbeginn zu senden.
  • 5 ist eine Ausführung mit Drahtseil nach der vorliegenden Erfindung. Es ist ein Bohrloch 502 gezeigt, das durch eine Formation 504 hindurchgeht, die eine Lagerstätte mit Schichten aus Gas 506, Öl 508 und Wasser 510 enthält. Ein von einem verstärkten Kabel 514 gehaltenes Drahtseilgerät 512 ist in dem Bohrloch 502 angrenzend an die Formation 504 angeordnet. Von dem Gerät 512 aus erstrecken sich optionale Greifer 312 zur Stabilisierung des Geräts 512. An dem Gerät 512 sind zwei ausfahrbare expandierbare Packer 304 und 306 angeordnet, die in der Lage sind, den Ringraum des Bohrlochs 502 in einen oberen Ringraum 402, einen abgedichteten Zwischenringraum 404 und einen unteren Ringraum 406 zu trennen. An dem Gerät 512 ist ein selektiv ausfahrbares Kissenelement 302 angeordnet. Die Greifer 312, die Packer 304 und 306 und das ausfahrbare Kissenelement 302 sind im Wesentlichen die gleichen wie anhand von 3 und 4 beschrieben, so dass eine detaillierte Beschreibung hier nicht wiederholt wird.
  • Die Telemetrie für die Drahtseilausführung ist eine im Bohrloch befindliche Zweiwege-Kommunikationseinheit 516, die mit einer über Tage befindlichen Zweiwege-Kommunikationseinheit 518 durch eine oder mehrere Leitungen 520 in dem verstärkten Kabel 514 verbunden ist. Die über Tage befindliche Kommunikationseinheit 518 ist in einer über Tage befindlichen Steuereinrichtung aufgenommen, die einen Prozessor 412 und eine Abgabeeinrichtung 414 aufweist, wie es anhand von 4 beschrieben ist. Zum Führen des verstärkten Kabels 514 in das Bohrloch 502 wird eine typische Seilrolle 522 verwendet. Das Gerät 512 hat einen im Bohrloch befindlichen Prozessor 418 zum Steuern von Formationsversuchen entsprechend den nachstehend näher beschriebenen Verfahren.
  • Die in 5 gezeigte Ausführungsform soll zum Bestimmen von Kontaktpunkten 538 und 540 zwischen dem Gas 506 und dem Öl 508 und zwischen dem Öl 508 und dem Wasser 510 dienen. Zur Veranschaulichung dieser Anwendung ist der Formation 504 überlagert ein Diagramm 542 für den Druck abhängig von der Tiefe gezeigt. Das Bohrlochgerät 512 hat eine Pumpe 526, eine Vielzahl von Sensoren 424 und optional Probenbehälter 428, wie vorstehend für die Ausführungsform von 4 beschrieben ist. Diese Komponenten werden dazu verwendet, den Formationsdruck bei sich ändernden Tiefen innerhalb des Bohrlochs 502 zu messen. Die wie gezeigt aufgetragenen Drucke stehen für eine Fluid- oder Gasdichte, die sich unterschiedlich von einem Fluid zum nächsten ändert. Wenn man also mehrere Druckmes sungen M1 bis Mn hat, erhält man Daten, die zur Bestimmung der Kontaktpunkte 538 und 540 erforderlich sind.
  • Die von den vorstehend beschriebenen beispielsweisen Geräten erfassten Daten werden in üblicher Weise analysiert, wie dies vorher erörtert wurde, wobei die allgemeine Form einer multiplen linearen Regression zum Einsatz kommt, beispielsweise y = α0 + α1·x1 + α2·x2 (1)und auf Gleichung (2) wie angegeben angewendet wird, wobei Gleichung (2) den Gerätedruck p(t) auf Formationseigenschaften und den Durchsatz aus der Formation bezieht:
    Figure 00150001
  • Berücksichtigt man, dass dp/dt, dx/dt und V die einzigen nicht konstanten Variablen auf der rechten Seite von Gleichung (2) sind, kann die multilineare Regressionstechnik dazu verwendet werden, gleichzeitig zwei Steigungen a1 und a2 und einen Koordinatenabstand a0 zu erhalten. Aus der Steigung a2 des dx/dt-Terms wird die Formationspermeabilität k berechnet, wenn die Fluidviskosität η bekannt ist. Wenn alternativ die Permeabilität bekannt ist, kann die Fluidviskosität η aus der a2-Steigung bestimmt werden. Die Steigung a1 des Druckableitungsterms wird zur Berechnung der Systemkompressibilität C verwendet. Die Kompressibilität wird für jeden Test berechnet, da sie sich von Test zu Test ändern kann. Der Grund dafür besteht darin, dass C in Gleichung (2) die Kompressibilität des Fluids in dem Gerät, nicht in der Formation, ist und sich der Fluidgehalt des Geräts bei wiederholten Tests schnell ändern kann. Der Koordinatenabstand a0 gibt eine Schätzung des Formationsdrucks p*. Anzumerken ist, dass das Volumen V das zeitabhängige Systemvolumen ist, das aus der Kolbenbewegung, x(t) und der Kolbenfläche Apiston berechnet wird.
  • Wenn die Zeitreihendaten p(t) und x(t) aus dem Probenahmegerät in Gleichung (2) verwendet werden, wird ein Satz von Gleichungen erzeugt, die jeden Datensatz darstellen, wie den Datensatz:
    Figure 00160001
    wobei der Satz von Gleichungen die Eingabe für die multiple lineare Regression ist. Die Techniken zur Ausführung einer multiplen linearen Regression sind an sich bekannt und werden hier nicht beschrieben. Die Regressionsanalyse kann in den Übertage-Prozessor für die Analyse programmiert werden. Alternativ kann die Regressionstechnik in einen im Bohrloch befindlichen Prozessor für die Steuerung des Probenahmeprozesses im Bohrloch programmiert werden. Wie der Fachmann weiß, ist es nicht erforderlich, alle Daten im Speicher zu speichern und dann die Analyse auszuführen. Jeder neue Datensatz kann in geeigneter Weise zu den gespeicherten Zwischenergebnissen hinzugefügt werden, um die Notwendigkeit für im Bohrloch gespeicherte Daten zu minimieren.
  • Bei im Wesentlichen allen Messsystemen sind sowohl systematische und statistische Fehler üblich und ergeben eine bestimmte Größe einer Datenstreuung von einem erwarteten Ergebnis aus. Eine solche Datenstreuung kann beispielsweise im Schritt 2 von 1 gesehen werden, wo die Datenpunkte in einem linearen physikalischen Prozess um eine Gerade mit Bestanpassung streuen. Bekanntlich verschlimmert eine Differenzierung solcher Zeit-Reihen-Daten mit Streuung das Problem. 6 zeigt das dx/dt-Ergebnis der Differenzierung der Position x(t) bezogen auf die Zeit, wobei die Kurve 601 die Auftragung von dx/dt über der Zeit zeigt. Ähnliche Ergebnisse können erwartet werden, wenn der Druck bezüglich der Zeit differenziert wird. Die vergrößerte Streuung oder Unsicherheit in den abgeleiteten Termen pflanzt sich durch die multiplen linearen Regressionstechniken fort und führt zu einer erhöhten Unsicherheit in den Konstanten a0, a1 und a2, die aus der multiplen linearen Regression berechnet werden. Jedoch ist eine genaue Bestimmung der Konstanten das Ziel der Analyse, da die Formations- und Fluideigenschaften und der Druck aus den Konstanten, wie vorher beschrieben, bestimmt werden.
  • Die vorliegende Erfindung stellt, wie nachstehend beschrieben, ein Verfahren zur Glättung der Ableitungsergebnisse bereit, das auch als Filterung bekannt ist, um die Unsicherheit in den berechneten Konstanten zu reduzieren und um eine bessere Bestimmung der Formations- und Fluideigenschaften zu ermöglichen.
  • Die Technik basiert auf der Annahme, dass, wenn die folgenden zwei Gleichungen stimmen, dann die Summe der Gleichungen ebenfalls stimmen muss.
  • Figure 00170001
  • Anstatt einer Verwendung der multiplen linearen Regression, wie sie für Gleichung (3) beschrieben ist, kann deshalb der folgende Satz von Gleichungen verwendet werden:
    Nummer des Datensatzes (p, x):
    Figure 00170002
    wobei die allgemeine Form des Satzes von Gleichungen (5) lautet:
    Figure 00180001
  • 7 zeigt eine Kurve 701, die der
    Figure 00180002
    aufgetragen über der Zeit ist. Die Kurve 701 ist wesentlich glatter als der dx/dt-Term von Kurve 601 in 6. Eine glattere Kurve führt zu einer wesentlich besseren multiplen linearen Regression mit einer geringeren Unsicherheit in den Koeffizienten. Dies ergibt eine bessere Korrelation, die bessere Vorhersagen der Fluid- und Formationseigenschaften aus den Druck- und Durchflussdaten ermöglicht.
  • Die vorstehende Beschreibung richtet sich auf spezielle Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zur Veranschaulichung und Erläuterung. Es ist natürlich für den Fachmann ersichtlich, dass viele Modifizierungen und Änderungen an der vorstehend angegebenen Ausführungsform möglich sind.
  • C
    Kompressibilitätsfaktor, 1/psi
    G0
    geometrischer Faktor
    k
    Permeabilität, mD
    p
    Druck in psi
    p*
    Druck der ungestörten Formation in psi
    q
    Volumenstrom in cm3/s
    ri
    Sondenradius in cm
    t
    Zeit in s
    V
    Systemvolumen in cm3
    η
    Viskosität des Fluids in cp
    x
    Absenkkolbenverschiebung in cm
    Apiston
    Absenkkolbenfläche in cm2

Claims (10)

  1. Verfahren zum Bestimmen wenigstens eines interessierenden Formationsparameters, bei welchem a) eine Probe eines Fluids (408) aus einer Formation (218, 504) unter Verwendung eines Geräts (216, 512) mit einer Probenkammer und einer Fluidprobenahmeeinrichtung (302) dadurch genommen wird, dass die Fluidprobenahmeeinrichtung aus dem Gerät (216, 512) zu der Formation hin ausgefahren wird, wodurch eine hydraulische Verbindung zwischen der Formation (218, 504) und ein Volumen der Probenkammer in dem Gerät (216, 512) hergestellt wird, wobei die Probenahme des Fluids aus der Formation (218, 504) dadurch ausgeführt wird, dass das Volumen der Probenkammer in dem Gerät (216, 512) mit einer Volumensteuereinrichtung (426) vergrößert wird, b) ein zeitabhängiger Druck in einem entsprechenden zeitabhängigen Gerätevolumen bestimmt wird, c) eine entsprechende Abziehrate von Formationsfluid (408) als Funktion der Zeit bestimmt wird und d) ein Druck des Fluids und das entsprechende Volumen der Probenkammer als Funktion der Zeit zu einer Vielzahl von Zeiten gemessen und ein Datensatz von Druck und Volumen zu jeder der Vielzahl von Zeiten erzeugt wird, dadurch gekennzeichnet, – dass entsprechende Zeitableitungen des gemessenen Drucks und des gemessenen Volumens für jede der Vielzahl von Zeiten berechnet werden, – dass eine Summe des Gerätevolumendrucks, eine Summe einer Zeitableitung des Gerätevolumendrucks und eine Summe der Abziehrate als Eingabedaten für eine multiple lineare Regressionsanalyse verwendet werden, die den Gerätedruck mit einem ersten Term, der auf die Zeitableitung des Drucks bezogen ist, und mit einem zweiten Term in Beziehung setzt, der auf die Zeitableitung des Volumens bezogen ist, wobei die Regression einen Interzeptterm, einen ersten Neigungsterm, der dem ersten Term zugeordnet ist und einen zweiten Neigungsterm bestimmt, der dem zweiten Term zugeordnet ist, – dass ein Satz von Gleichungen erzeugt wird, die eine multiple lineare Gleichung für jeden Datensatz aufweisen, der den gemessenen Druck mit dem ersten Term, der auf die Zeitableitung des Drucks bezogen ist, und mit dem zweiten Term in Beziehung setzt, der auf die Zeitableitung des Volumens bezogen ist, wenn für jeden Datensatz – der gemessene Druck den entsprechenden, zu der Summe des gemessenen Drucks aller vorhergehender Datensätze addierten gemessenen Druck aufweist, – der erste Term die entsprechende, zu der Summe der Zeitableitungen des Drucks aller vorhergehender Daten addierte Zeitableitung des Drucks aufweist und – der zweite Term die entsprechende, zu der Summe der Zeitableitungen des Volumens aller vorhergehender Datensätze addierte Zeitableitung des Volumens aufweist, und – dass die multiple lineare Regressionsanalyse an dem Satz von Gleichungen durchgeführt und der Interzeptterm, der erste Neigungsterm, der dem ersten Term zugeordnet ist, und der zweite Neigungsterm, der dem zweiten Term zugeordnet ist, bestimmt werden, wobei das Ergebnis der multiplen linearen Regressionsanalyse den wenigstens einen interessierenden Formationsparameter darstellt.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Abziehrate auf die Bewegung eines Kolbens in der Probenkammer bezogen wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Abziehrate auf die Förderleistung wenigstens einer volumetrischen Pumpe bezogen wird.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem der wenigstens eine interessierende Parameter aus einer Gruppe ausgewählt wird, die aus (i) der Formationspermeabilität, (ii) der Fluidkompressibilität, (iii) der Fluidviskosität und (iv) dem Formationsdruck besteht.
  5. Verfahren nach einem vorhergehenden Anspruch, bei welchem der wenigstens eine interessierende Parameter die Formationspermeabilität ist, die aus dem zweiten Neigungsterm bestimmt wird.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welchem der wenigstens eine interessierende Parameter die Fluidkompressibilität ist, die aus dem ersten Neigungsterm bestimmt wird.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei welchem der wenigstens eine interessierende Parameter der Formationsdruck ist, der aus dem Interzeptterm bestimmt wird.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Volumensteuereinrichtung (426) wenigstens eine Pumpe aufweist.
  9. Verfahren nach Anspruch 1, bei welchem die Volumensteuereinrichtung (426) einen beweglichen Kolben aufweist.
  10. Verfahren nach Anspruch 8, bei welchem die wenigstens eine Pumpe eine volumetrische Pumpe ist.
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