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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft Fahrräder und insbesondere eine Stromversorgung
für ein Fahrrad
mit getrennten Stromspeicherelementen.
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In
den letzten Jahren wurden Fahrräder
mit einer Vielzahl von elektrischen Komponenten ausgerüstet. Solche
elektrischen Komponenten umfassen Gangschaltvorrichtungen, Federungsvorrichtungen, Anzeigevorrichtungen
und die Steuervorrichtungen, um sie zu steuern. Zum Beispiel kann
eine automatische Gangschaltvorrichtung das Signal von einem Drehzahlmesser
verwenden, um die Gänge
in der Gangschaltvorrichtung auf der Grundlage der Fahrradgeschwindigkeit
automatisch zu schalten. Solche elektrische Komponenten erfordern
Stromversorgung zum Bereitstellen des elektrischen Stroms, den sie
für ihren
Betrieb brauchen. Herkömmliche
Stromversorgungen umfassen typischerweise Batterien, welche ersetzt
werden müssen,
wenn der Strom verbraucht ist, und das Ersetzen solcher Batterien
kann unangenehm sein. Des Weiteren setzen die elektrischen Komponenten
den Betrieb aus, wenn sich die Batterieleistung während der
Ausfahrt unerwarteterweise erschöpft.
Um dieses Problem zu überwinden, speichern
einige Stromversorgungen Leistung, welche von einem Wechselstromgenerator
abgeleitet wird, in einem Speicherelement wie einem Kondensator,
und die gespeicherte Leistung wird eingesetzt, um die elektrischen
Komponenten zu betreiben. Solch ein System wird in der Ungeprüften
Japanischen Patentanmeldung Nr.
2001-245,475 gezeigt.
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Elektrische
Komponenten, welche mit Fahrrädern
eingesetzt werden, umfassen jene mit relativ großen Kapazitäten wie Motoren, und jene mit
relativ kleinen Kapazitäten
wie Regler. Solche elektrischen Komponenten arbeiten nicht normal,
wenn die Stromversorgungsspannung unter ein bestimmtes Niveau fällt. Zum
Beispiel können
CPUs, welche in Reglern verwendet werden, zurückgesetzt werden, wenn die
Stromversorgungsspannung unter ein bestimmtes Niveau fällt, wodurch
das Risiko des Verlusts von Daten, die in einem flüchtigen
Speicher gespeichert sind, besteht. Des Weiteren können, wenn die
Stromversorgungsspannung als eine Folge des Betriebs einer elektrischen
Komponente mit einer hohen Kapazität, wie ein Motor, abfällt, andere
elektrische Komponenten (wie Regler) Fehlfunktionen aufweisen. Der
Betrieb einiger elektrischer Komponenten kann auch elektrisches
Rauschen erzeugen, was zur Fehlfunktion von Sensoren führen kann,
welche mit den Reglern verbunden sind. Solches Rauschen kann durch
Schleifhandlung von Bürsten
in Motoren, Schaltrauschen, welches durch den Betrieb von digitalen
Schaltungen verursacht wird, und so weiter verursacht werden.
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EP-A-1 129 930 zeigt
eine Stromversorgungsschaltung für
Fahrräder,
wobei die Spannung von einem Wechselstromgenerator in einem ersten und
einem zweiten Speicherelement gespeichert wird. Das erste Speicherelement
liefert Strom an eine erste elektrische Komponente und das zweite
Speicherelement liefert Strom an eine zweite elektrische Komponente.
Das erste und das zweite Speicherelement sind elektrisch verbunden.
Wenn die Spannung des zweiten Speicherelements abfällt, dann
kann Strom aus dem ersten Speicherelement durch das zweite Speicherelement
und die zweite elektrische Komponente verbraucht werden. Dadurch
könnte
für die
Versorgung der ersten elektrischen Komponente eine Stromknappheit
auftreten.
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KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft verschiedene Merkmale einer Fahrradstromversorgung.
In einer Ausführungsform
umfasst eine Fahrradstromversorgung ein erstes und ein zweites Speicherelement, welche
so strukturiert sind, um Strom, welcher von einer Wechselstromversorgung
stammt, zur Versorgung von ersten beziehungsweise zweiten elektrischen
Komponenten mit Strom, aufzunehmen. Eine Strom sperrende Einheit
kann bereitgestellt werden, um zu verhindern, dass Strom vom ersten
Speicherelement auf die zweite elektrische Komponente übertragen
wird, und/oder um zu verhindern, dass Strom vom zweiten Speicherelement
auf die erste elektrische Komponente übertragen wird. Zusätzliche
neuartige Merkmale gehen aus der nachfolgenden Beschreibung offensichtlich
hervor und solche Merkmale alleine oder in Kombination mit den obigen
Merkmalen bilden die Basis für
weitere Erfindungen, wie in den Ansprüchen und ihnen Gleichwertigem
vorgelegt.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Seitenansicht einer bestimmten Ausführungsform eines Fahrrads;
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2 ist
eine vergrößerte schräge Ansicht des
Fahrradlenkstangenaufbaus;
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3 und 4 gemeinsam
umfassen ein Blockdiagramm einer bestimmten Ausführungsform eines Steuermechanismus,
welcher eine Mehrzahl von Fahrradkomponenten durch Einsatz von mehrfachen
Stromspeicherelementen steuert;
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5 ist
eine äußere perspektivische
Ansicht einer ersten Steuereinheit;
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6 ist
eine perspektivische Ansicht, welche die vorderen Oberflächen der
zweiten und der dritten Steuereinheiten zeigt;
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7 ist
eine perspektivische Ansicht, welche die hinteren Oberflächen der
zweiten und der dritten Steuereinheiten zeigt;
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8 ist
ein Blockdiagramm einer anderen Ausführungsform einer Steuereinheit,
welche eine Mehrzahl von Fahrradkomponenten durch Einsatz von mehrfachen
Stromspeicherelementen steuert;
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9 ist
ein Blockdiagramm einer bestimmten Ausführungsform eines Stromschalters,
welcher in der Steuereinheit, die in 8 gezeigt
wird, verwendet werden kann;
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10 ist
ein Blockdiagramm einer anderen Ausführungsform einer Steuereinheit,
welcher eine Mehrzahl von Fahrradkomponenten durch Einsatz von mehrfachen
Stromspeicherelementen steuert;
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11 ist
ein Blockdiagramm einer anderen Ausführungsform einer Steuereinheit,
welche eine Mehrzahl von Fahrradkomponenten durch Einsatz von mehrfachen
Stromspeicherelementen steuert; und
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12 ist
ein Blockdiagramm einer anderen Ausführungsform einer Steuereinheit,
welche eine Mehrzahl von Fahrradkomponenten durch Einsatz von mehrfachen
Stromspeicherelementen steuert.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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1 ist
eine Seitenansicht eines Fahrrads, welches eine Stromversorgung
mit mehrfachen Stromspeicherelementen umfasst. In dieser Ausführungsform
ist das Fahrrad ein Mountainbike, umfassend einen Rahmen 1 mit
einem rohrförmigen
Rahmenkörper 2;
eine Vordergabel 3, welche an der Vorderseite des Rahmenkörpers 2 zur
Drehung um eine schräge
Achse angebracht ist; ein Vorderrad 6, welches drehbar
in der Vordergabel 3 steckt; einen Lenkstangenaufbau 4,
welcher auf dem oberen Abschnitt der Vordergabel 3 angebracht
ist; ein Hinterrad 7, welches drehbar auf einem Nabendynamo 10 am hinteren
Abschnitt des Rahmenkörpers 2 angebracht ist;
einen Antriebsabschnitt 5, welcher vordere und hintere
Gangschaltmechanismen 8 und 9 umfasst; und einen
Regler 11 (3 und 4) zum Steuern verschiedener
elektrischer Komponenten, darunter den vorderen und den hinteren
Gangschaltmechanismus 8 und 9. Eine vordere Federung 13f ist
in der Vordergabel 3 untergebracht, eine hintere Federung 13r ist
hinten am Rahmenkörper 2 angebracht
und ein Sattel 18 ist in der Mitte des Rahmenkörpers 2 angebracht.
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Wie
in 2 gezeigt, umfasst der Lenkstangenaufbau 4 einen
Vorbau 12 und eine Lenkstange 15, wobei der Lenkstangenvorbau 12 am
oberen Abschnitt der Vordergabel 3 befestigt ist und die
Lenkstange 15 am Lenkstangenvorbau 12 befestigt
ist. Die Bremshebel 16 und die Griffe 17 sind
an gegenüberliegenden
Enden der Lenkstange 15 angebracht. Die Gangschalter 20a und 20b sind
vorgesehen, um die manuellen Gangschalthandlungen der vorderen und
hinteren Gangschaltmechanismen 8 und 9 durchzuführen. Ein
Betriebsschalter 21a ist vorgesehen, um zwischen einem
automatischen Betriebsmodus und einem manuellen Betriebsmodus umzuschalten
und ein Betätigungsschalter 21b ist vorgesehen,
um die Härte
der vorderen und der hinteren Federung 13f und 13r einzustellen.
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Der
vordere Gangschaltmechanismus 8 umfasst einen Kurbelarmaufbau 27,
welcher einen rechten Kurbelarm 27a und einen linken Kurbelarm 27b um fasst,
die an einer Kurbelwelle (nicht gezeigt) angebracht sind, welche
drehbar in einem Tretlagerabschnitt des Rahmenkörpers 2 angebracht
ist. Eine Mehrzahl von vorderen Kettenblättern (z. B. drei Kettenblätter) sind
auf dem Kurbelarm 27a angebracht und ein vorderer Umwerfer 26f ist
am Rahmenkörper 2 in
nächster
Nähe zum
Kurbelarm 27a zum Umwerfen einer Kette 29 zwischen
der Mehrzahl der vorderen Kettenblätter angebracht. Der hintere
Gangschaltmechanismus 9 umfasst eine Mehrzahl von hinteren
Zahnkränzen
(z. B. neun Kettenblätter)
und einen hinteren Umwerfer 26r, welcher hinten am Rahmenkörper 2 zum
Umwerfen der Kette 29 zwischen der Mehrzahl der hinteren
Kettenblätter
angebracht ist.
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Der
Nabendynamo 10, der am Hinterrad 7 angebracht
ist, ist so ausgelegt, um eine Bremsscheibe 60 und einen
Freilauf, an welchem die Mehrzahl der hinteren Kettenblätter angebracht
sind, aufzunehmen. Ein Wechselstromgenerator 19 (3)
ist in der Nabe zum Erzeugen von Strom entsprechend der Drehung
des Hinterrades 7 angebracht.
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Ein
Rotationsdetektor 22 arbeitet in Verbindung mit dem linken
Kurbelarm 27b zum Erfassen der Rotation des Kurbelarmaufbaus 27.
Der Rotationsdetektor 22 umfasst einen Reed-Schalter 23,
der am Rahmenkörper 2 angebracht
ist, und eine Mehrzahl (z. B. vier) von Magneten, die auf dem linken Kurbelarm 27b angebracht
sind, so dass die Magneten am Umfang gleichmäßig in Bezug auf die Rotationsachse
des Kurbelaufbaus 27 beabstandet sind. Folglich gibt der
Reed-Schalter 23 vier Pulse für jede Umdrehung des Kurbelarmaufbaus 27 aus.
In dieser Ausführungsform
wird der Rotationsdetektor 22 eingesetzt, um den Betrieb
des vorderen und des hinteren, außen angebrachten Gangschaltmechanismus 8 und 9 zu
steuern, da es bevorzugt wird, dass die Gangschaltmechanismen nur
betätigt
werden, wenn sich der Kurbelarmaufbau 27 dreht. Die Signale
vom Rotationsdetektor 22 können auch verwendet werden,
um die Kadenz zu berechnen und anzuzeigen.
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Der
Regler 11 steuert manuell den vorderen und den hinteren
Gangschaltmechanismus 8 und 9 und die vordere
und die hintere Federung 13f und 13r als Antwort
auf die Betätigung
der Gangschaltschalter 20a und 20b und der Betätigungsschalter 21a und 21b.
Der Regler 11 kann auch automatisch den vorderen und den
hinteren Gangschaltmechanismus 8 und 9 und die
vordere und die hintere Federung 13f und 13r als
Antwort auf die Geschwindigkeit des Fahrrads steuern.
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Wie
in 3 und 4 gezeigt, weist der Regler 11 eine
erste Steuereinheit 30, eine zweite Steuereinheit 31 und
eine dritte Steuereinheit 32 auf. Die erste Steuereinheit 30 kann
einstückig
mit dem vorderen Umwerfer 26 am Tretlagerabschnitt des Rahmenkörpers 2 in
nächster
Nähe zum
linken Kurbelarm 27b zusammen gebaut sein, wie in 2 gezeigt.
Die erste Steuereinheit 30 ist durch ein elektrisches Verbindungskabel 65 mit
dem Wechselstromgenerator 19 verbunden und mit Strom versorgt.
Die erste Steuereinheit 30 steuert und versorgt den vorderen
Umwerfer 26f durch innere Verkabelung mit Strom, sie steuert
und versorgt den hinteren Umwerfer 26r durch ein elektrisches
Verbindungskabel 69 mit Strom und sie steuert und versorgt
die hintere Federung 13r durch ein elektrisches Verbindungskabel 68 mit
Strom. Die erste Steuereinheit 30 versorgt auch die zweite
Steuereinheit 31 und die dritte Steuereinheit 32 durch
ein elektrisches Verbindungskabel 66 mit Strom und Steuersignalen.
Da die erste Steuereinheit 30 eng durch den Wechselstromgenerator 19 versorgt
wird, kann ein kürzeres
Verbindungskabel 65 verwendet werden, wodurch der Wirkungsgrad
der Signalkommunikation verbessert wird.
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Die
erste Steuereinheit 30 umfasst eine erste Steuerkomponente 35 in
der Form eines Mikrocomputers, den Reed-Schalter 23, eine
Funktionsschaltung 36 zum Erzeugen eines Drehzahlsignals,
welches von der Ausgabe des Wechselstromgenerators 19 abgeleitet
wird, eine Ladestromsteuerschaltung 33, ein erstes Speicherelement 38a zum
Speichern des Stroms von der Ladestromsteuerschaltung 33, einen
Leistungsschalter 28, welcher mit dem ersten Speicherelement 38a verbunden
ist, ein zweites Speicherelement 38b, welches mit dem ersten
Speicherelement 38a über
eine Stromsperreinheit wie eine Diode 42 (ein Beispiel
einer Rückstromsperreinheit)
verbunden ist, eine Stromübertragungseinheit 34,
welche mit dem zweiten Speicherelement 38b verbunden ist,
einen Motortreiber für
den vorderen Umwerfer (FMD) 39f, einen Motortreiber für den hinteren
Umwerfer (RMD) 39r, einen Betriebspunkt(-positions)-Sensor
für den
vorderen Umwerfer (FLS) 41f, einen Betriebspunkt(-positions)-Sensor
für den
hinteren Umwerfer (RLS) 41r und einen Motortreiber für die hintere
Federung (RSD) 43r.
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Die
Ladestromsteuerschaltung 33 umfasst eine Gleichrichterschaltung 37 und
einen Stromschalter 40. Die Gleichrichterschaltung 37 richtet
die Leistungsausgabe vom Wechselstromgenerator 19 gleich
und der Stromschalter 40 schickt den Gleichstrom, welcher
durch die Gleichrichterschaltung 37 erzeugt wird, zum ersten
Speicherelement 38a als Reaktion auf Steuersignale von
der ersten Steuerkomponente 35. Der Stromschalter 40 wird
eingesetzt, um zu verhindern, dass Überspannung im ersten Speicherelement 38a gespeichert
wird. Genauer gesagt, überwacht
die erste Steuerkomponente 35 die Spannung im ersten Speicherelement 38a.
Die erste Steuerkomponente 35 gibt ein Signal aus, um den
Stromschalter 40 abzudrehen, wenn die überwachte Spannung über einer
bestimmten Spannung (wie 7 Volt) liegt, und die erste Steuerkomponente 35 gibt
ein Signal aus, um den Stromschalter 40 aufzudrehen, wenn
die überwachte
Spannung unter einer bestimmten Spannung (wie 5,5 Volt) liegt.
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Das
erste und das zweite Speicherelement 38a und 38b können Doppelschichtkondensatoren einsetzen,
zum Beispiel zum Speichern des Gleichstroms, welcher durch den Ladestromschaltkreis 33 erzeugt
wird. Wenn gewünscht,
können
das erste und/oder das zweite Stromspeicherelement 38a und 38b sekundäre Speicherbatterien
wie eine Nickel-Kadmium-Batterie, Lithiumionenbatterie, Nickel-Hybridbatterie
usw. an Stelle der Kondensatoren umfassen.
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In
dieser Ausführungsform
wird der Strom, welcher im ersten Stromspeicherelement 38a gespeichert
ist, hauptsächlich
als eine Stromquelle für elektrische
Komponenten verwendet, welche mehr Strom verbrauchen und größere Kapazität aufweisen,
wie die Federungen 13f und 13r und die Umwerfer 26f und 26r und
insbesondere die Motorantriebe 39f und 39r, die
Antriebsmotoren 44f und 44r, welche verwendet
werden, um die Umwerfer 26f und 26r zu bewegen,
die Federungsmotortreiber 43f (4) und 43r und
die Antriebsmotoren (nicht gezeigt), welche verwendet werden, um
die vordere und die hintere Federung 13f und 13r gemäß den Steuersignalen von
der ersten Streuereinheit 35 zu bewegen. Der Strom, welcher
im zweiten Stromspeicherelement 38b gespeichert ist, wird
hauptsächlich
als Stromquelle für
elektrische Komponenten verwendet, die weniger Strom verbrauchen
und eine geringere Kapazität
aufweisen wie die erste Steuerkomponente 35 und andere
Komponenten, die unten beschrieben sind. Die Diode 42 ist
vorge sehen, so dass der Strom in nur eine Richtung vom ersten Stromspeicherelement 38a zum
zweiten Stromspeicherelement 38b ohne die Notwendigkeit
für eine
weitere Steuerung fließt.
Der Strom darf nicht vom zweiten Speicherelement 38b zum
ersten Speicherelement 38a fließen aus Gründen, die unten besprochen
sind.
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Die
erste Steuereinheit 30 steuert die Gangschaltvorrichtungen 8 und 9 und
die hintere Federung 13 gemäß dem Fahrbetriebsmodus. Insbesondere
im automatischen Modus führt
die erste Steuereinheit 30 die Gangschaltsteuerung der
Gangschaltvorrichtungen 8 und 9 in Reaktion zur
Fahrradgeschwindigkeit durch und passt die Härte der hinteren Federung 13r der
Fahrradgeschwindigkeit an. Im manuellen Modus werden die Gangschaltvorrichtungen 8 und 9 und
die hintere Federung 13r als Reaktion auf die Betätigung der
Gangschaltungsschalter 20a und 20b und der Betätigungsschalter 21a und 21b gesteuert.
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Wie
oben aufgezeigt, gibt die erste Steuereinheit 30 Strom-
und Steuersignale an die zweite Steuereinheit 31 und die
dritte Steuereinheit 32 durch ein elektrisches Verbindungskabel 66 aus.
Insbesondere ist das elektrische Verbindungskabel 66 mit
der ersten Steuerkomponente 35 direkt, mit dem ersten Speicherelement 38a durch
den Stromschalter 28 und mit dem zweiten Speicherelement 38b durch
die Stromübertragungsschaltung 34 verbunden.
Der Stromschalter 28 stellt ausgewählt Strom vom ersten Speicherelement 38a für die zweite
Steuereinheit 31 auf eine Weise bereit, die unten besprochen
ist. Die zusammengesetzten Strom/Steuer-Signale, welche ON und OFF
(Amplitudenmodulationssignale) getaktet sind, werden für die zweite
Steuereinheit 31 und die dritte Steuereinheit 32 durch
die Stromübertragungsschaltung 34 bereitgestellt.
Die Steuersignale können
als Reaktion auf die Drehzahlsignale von der Funktionsschaltung 36 als
auch von Abstandsinformation, Umwerferposition, Fahrbetriebsmodus
(z. B. manuell oder automatisch), Federungshärte usw. gebildet werden. Die
zweite und die dritte Steuereinheit 31 und 32 werden
gemäß den Steuersignalkomponenten
der zusammengesetzten Signale gesteuert. Der Einsatz von zusammengesetzten
Strom/Steuer-Signalen verringert die Anzahl der Drähte, welche gewöhnlicherweise
erforderlich wären,
um getrennte Strom- und Steuerleitungen für jedes Steuerelement bereit
zu stellen.
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Die
erste Steuereinheit 30 weist ein Gehäuse 70 (5)
auf, welches die verschiedenen elektrischen Komponenten, die oben
besprochen sind, aufnimmt. Wie in 5 gezeigt,
umfasst das Gehäuse 70 eine
Klemmenplatte 71, welche für das Anbringen der Verbindungskabel 65 und 68 verwendet
wird, und zwei Gehäusestecker 72 und 73,
welche zum Anbringen der Verbindungskabel 66 beziehungsweise 69 verwendet
werden. Eine Gehäusesteckdose 66a, welche
eine Mehrzahl von (z. B. vier) weiblichen Klemmen aufweist, die
an einem Ende des Verbindungskabels 66 angebracht sind,
ist mit dem Gehäusestecker 72 verbunden,
welcher eine entsprechende Mehrzahl von männlichen Klemmen oder Stiften aufweist,
und das andere Ende des Verbindungskabels 66 ist mit der
zweiten Steuereinheit 31 verbunden. Die Gehäusesteckdose 69a,
welche an einem Ende des Verbindungskabels 69 angebracht
ist, ist mit dem Gehäusestecker 73 verbunden
und das andere Ende des Verbindungskabels 69 ist mit dem
hinteren Umwerfer 26r verbunden.
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Ein
Paar von plattenförmigen
männlichen FASTON-Klemmen 71a und 71b und
ein Paar von Schraubklemmen 71c und 71d sind auf
der Klemmenplatte 71 angeordnet. Ein Paar von weiblichen FASTON-Klemmen 65a,
welche auf ein Ende des Verbindungskabels 65 angequetscht
sind, sind mit den männlichen
FASTON-Klemmen 71a und 71b verbunden und das andere
Ende des Verbindungskabels 65 ist mit dem Wechselstromgenerator 19 verbunden.
Ein Paar von Y-Klemmen 68a, welche auf ein Ende des Verbindungskabels 68 gequetscht
sind, sind mit den Schraubklemmen 71c und 71d verbunden
und das andere Ende des Verbindungskabels 68 ist mit der
hinteren Federung 13 verbunden. Da die Klemmenkonfigurationen
des Verbindungskabels 65, welches mit dem Wechselstromgenerator 19 verbunden
ist, und des Verbindungskabels 68, welches mit der hinteren
Federung 13 verbunden ist, unterschiedlich sind, können die
Verbindungskabel 65 und 68 nicht irrtümlich an
Stelle des anderen verbunden werden. Daraus folgt, dass Schaden
an den verschiedenen Schaltkreisen in der ersten Steuereinheit 30,
welcher leicht auftreten könnte,
wenn eine irrtümliche Verbindung
aufträte,
verhindert werden kann.
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Die
zweite Steuereinheit 31 ist mittels einer Klammer 50 (2, 6 und 7)
an der Lenkstange 15 des Lenkstangenaufbaus 4 angebracht. Die
zweite Steuereinheit 31 umfasst Gangschaltungsschalter 20a und 20b,
Betätigungs schalter 21a und 21b und
einen Puffer 48, welcher die Gangschaltungsschalter 20a und 20b und
die Betätigungsschalter 21a und 21b mit
dem elektrischen Verbindungskabel 66 verbindet, um die
Betriebsdaten von diesen Komponenten an die erste Steuerkomponente 35 in der
ersten Steuereinheit 30 zu liefern. Die zweite Steuereinheit 31 umfasst
auch eine zweite Steuerkomponente 45 in der Form eines
Mikrocomputers und einen vorderen Federungsmotortreiber (FSD) 43f,
wobei die zweite Steuerkomponente 45 und der vordere Federungsmotortreiber 43f mit
dem Stromschalter 28 in der ersten Steuerkomponente 30 durch das
elektrische Verbindungskabel 66 verbunden sind. Schließlich umfasst
die zweite Steuereinheit 31 eine erste Empfängerschaltung 46 (verbunden
mit der zweiten Steuerkomponente 45) und ein drittes Speicherelement 38c,
wobei die erste Empfängerschaltung 46 und
das dritte Speicherelement 38c mit der Stromübertragungsschaltung 34 in
der ersten Steuereinheit 30 durch das elektrische Verbindungskabel 66 verbunden
sind.
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Die
erste Empfängerschaltung 46 isoliert
die Steuersignale aus den zusammengesetzten Strom/Steuer-Signalen
von der Stromübertragungsschaltung 34 und
liefert die Steuersignale zur zweiten Steuereinheit 45.
Das dritte Speicherelement 38b kann ein Kondensator mit
relativ geringer Kapazität wie
ein elektrolytischer Kondensator sein, welcher durch die Stromkomponente
der zusammengesetzten Strom/Steuer-Signale von der Stromübertragungsschaltung 34 geladen
wird, und er liefert glatten Betriebstrom zum Puffer 48.
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Der
Puffer 48 kann ein Operationsverstärker sein, welcher in der Lage
ist, die Eingabe- und die Ausgabespannung konstant zu halten, und
er ist bereit gestellt, um die analogen Spannungssignale von den
Schaltungsschaltern 20a und 20b und den Betätigungsschaltern 21a und 21b zu
stabilisieren. Da das Verbindungskabel 66 gequetschte Kontakte
verwendet, kann die Struktur nicht völlig geschützt werden, also zum Beispiel
wasserdicht gemacht werden, mit der daraus folgenden Gefahr von
Schwankungen in der Spannung als eine Folge von Stromableitungen
auf Grund von Wassertropfen oder Ähnlichem. Der Puffer 48 kann
die Eingabe- und die Ausgabespannungen trotz solcher Schwankungen
konstant halten, wodurch es möglich
ist, dass Signale, welche durch den Strom vom dritten Speicherelement 38c stabilisiert
sind, in die erste Steuerkomponente 35 eingegeben werden.
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Die
zweite Steuereinheit 31 wird hauptsächlich durch den Strom, welcher
vom ersten Speicherelement 38a in der ersten Steuereinheit 30 durch
den Stromschalter 28 empfangen wird, betrieben und sie steuert
die vordere Federung 13f gemäß dem Betriebsmodus. Insbesondere
im automatischen Modus passt die zweite Steuerkomponente 45 die
Härte der vorderen
Federung 13f durch ein elektrisches Verbindungskabel 67 gemäß einem
Steuersignal an, das von der ersten Steuereinheit 30 auf
der Grundlage der Fahrradgeschwindigkeit gesandt wird. Im manuellen
Modus passt die zweite Steuerkomponente 45 die Härte der
vorderen Federung 13f gemäß der Betätigung des Betätigungsschalters 21b an.
In dieser Ausführungsform
arbeiten die zweite Steuerkomponente 45 und der Motortreiber
der vorderen Federung 43f nur, wenn die vordere Federung 13f angepasst werden
muss, und dies wird durch die erste Steuerkomponente 35 in
der ersten Steuereinheit 30 durch den Stromschalter 28 gesteuert.
Solche Betätigung minimiert
den unnötigen
Verbrauch von Strom aus dem ersten Speicherelement 38a.
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Wie
in 6 und 7 gezeigt, weist die zweite
Steuereinheit 31 ein Gehäuse 75 auf, welches die
verschiedenen elektrischen Komponenten, die oben beschrieben sind,
aufnimmt. Eine Klemmenplatte 76, welche für das Anbringen
der Verbindungskabel 66 und 67 eingesetzt wird,
ist auf der Rückwand
des Gehäuses 75 angeordnet
und sechs Schraubklemmen 76a–76f sind auf der
Klemmenplatte 76 angeordnet.
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Das
Verbindungskabel 66 umfasst vier Kerndrähte 66g–66j.
Von diesen Kerndrähten
kann der Kerndraht 66g einen Massedraht für die anderen
drei Drähte
darstellen. Der Kerndraht 66h kann zur Versorgung mit dem
elektrischen Strom und mit Betriebsdaten wie Drehzahl oder Umwerferposition
für die
dritte Steuereinheit 32 von der Stromübertragungsschaltung 34 in
der ersten Steuereinheit 30 dienen. Der Kerndraht 66i kann
Signale von den Gangschaltungsschaltern 20a und 20b und
den Betätigungsschaltern 21a und 21b,
zum Beispiel, an die erste Steuereinheit 30 über den
Puffer 48 bereitstellen. In dieser Ausführungsform ist der Strom, der durch
den Kerndraht 66i fließt,
ein analoger Strom, welcher eine unterschiedliche Spannung für jeden Schalter
aufweist, indem ein Spannungsteiler Verwendung findet. Der Kerndraht 66j kann
verwendet werden, um elektrischen Strom vom Stromschalter 28 in
der ersten Steuereinheit 30 zuzuführen, um die zweite Steuerkomponente 45 und
den vorderen Federungsmotortreiber 43f anzutreiben. Vier
Y-Klemmen 66b–66e,
welche mit den Schraubklemmen 76a–76d verbunden sind,
werden auf die vier Kerndrähte 66g–66j aufgequetscht.
Diese Y-Klemmen 66b–66e werden
auf die vier Kerndrähte 66g–66j aufgequetscht,
nachdem das Verbindungskabel 66 abgemessen und gemäß der Fahrradmodellkonfiguration
und/oder der Größe des Rahmenkörpers 2 abgelängt und
abgeschnitten wurde.
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Die
zwei Y-Klemmen 67a und 67b, welche mit den Schraubklemmen 76e und 76f verbunden sind,
werden auf ein Ende des Verbindungskabel 67 gequetscht
und das andere Ende des Verbindungskabels 67 wird mit der
vorderen Federung 13f verbunden. Die Verbindungskabel 77 und 78 erstrecken sich
vom Gehäuse 75 aus,
wobei das Verbindungskabel 77 mit dem Gangschaltungsschalter 20a und dem
Betätigungsschalter 21a verbunden
ist und das Verbindungskabel 78 mit dem Gangschaltungsschalter 20b und
dem Betätigungsschalter 21b verbunden ist.
Diese Kabel 77 und 78 enden an den Schraubklemmen 76c und 76d durch
den Puffer 48 hindurch.
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Wie
in 6 und 7 gezeigt, ist eine Führungsausnehmung 75a,
welche ein Paar Kerben 75c aufweist, auf der vorderen Oberfläche des
Gehäuses 75 ausgebildet.
Eine Verriegelungsraste 75b ist ebenfalls auf der vorderen
Oberfläche
des Gehäuses 75 ausgebildet.
Fortsätze 80c,
welche auf der Rückseite
eines Gehäuses 80 angeordnet
sind, welches die elektrischen Komponenten der dritten Steuereinheit 32 aufnimmt,
greifen gleitend und abnehmbar in die Kerben 75c ein und
eine Ausnehmung 80b, welche auf der Rückseite des Gehäuses 80 der
dritten Steuereinheit 32 angeordnet ist, greift in die
Verriegelungsraste 75b ein. Die Verriegelungsraste 75b besitzt
einen Grad an Nachgiebigkeit, welcher es in die Lage versetzt, lösbar in
die Ausnehmung 80b einzugreifen. Schließlich kontaktiert ein Paar
von Kontaktpunkten 75e, welche auf der Vorderseite des
Gehäuses 75 ausgebildet
sind, ein entsprechendes Paar von Kontaktpunkten 80d elektrisch,
welche auf der Rückseite
des Gehäuses 80 der
dritten Steuereinheit 32 ausgebildet sind.
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Die
dritte Steuereinheit 32 ist ein sogenannter Fahrradcomputer
und er ist abnehmbar an der zweiten Steuereinheit 31 angebracht,
wie oben angemerkt. Eine Batterie 59 (z. B. eine Knopfbatterie)
ist in der dritten Steuerein heit 32 eingesetzt, so dass
die dritte Steuereinheit 32 auch dann arbeiten kann, wenn
sie von der zweiten Steuereinheit 32 abgenommen ist. Folglich
können
verschiedene Anfangseinstellungen wie die Raddurchmessereinstellung durchgeführt werden
und verschiedene Daten wie die gefahrene Strecke und die gefahrene
Zeit können darin
gespeichert werden.
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Die
dritte Steuereinheit 32 umfasst eine dritte Steuerkomponente 55 in
der Form eines Mikrocomputers. Eine Flüssigkristallanzeige(LCD)einheit 56, eine
Hintergrundbeleuchtung 58, eine zweite Empfangsschaltung 61 und
ein viertes Speicherelement 38d sind mit der dritten Steuerkomponente 55 verbunden.
Die Hintergrundbeleuchtung 58 ist mit dem vierten Speicherelement 38d durch
eine Strom stabilisierende Schaltung 57 gekoppelt. Diese
elektrischen Komponenten sind im Gehäuse 80 untergebracht.
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Die
LCD Einheit 56 ist in der Lage, verschiedene Daten wie
Geschwindigkeit, Kadenz, Ausfahrtsstrecke, Gangschaltungsstellung,
Federungsstatus und so weiter über
ein Anzeigefenster 80a, welches auf der Vorderseite des
Gehäuses 80 angeordnet
ist, als Reaktion auf Steuersignale, welche von der ersten Steuereinheit 30 empfangen
werden, anzuzeigen, und sie wird durch die Hintergrundbeleuchtung 58 beleuchtet.
Die zweite Empfängerschaltung 61 und
das vierte Speicherelement 38d sind mit der Stromübertragungsschaltung 34 in
der ersten Steuereinheit 30 über das elektrische Verbindungskabel 66 parallel
zur ersten Empfängerschaltung 46 und
zu dem dritten Speicherelement 38c in der zweiten Steuereinheit 31 verbunden.
Die zweite Empfängerschaltung 61 isoliert
die Steuersignale aus den zusammengesetzten Strom/Steuer-Signalen
aus der Stromübertragungsschaltung 34 und
liefert die Steuersignale an die dritte Steuerkomponente 45.
Das vierte Speicherelement 38d kann ein Kondensator mit
relativ geringer Kapazität
wie ein elektrolytischer Kondensator sein, welcher durch die Stromkomponente
der zusammengesetzten Strom/Steuer-Signale geladen wird, und er
stellt den Betriebsstrom für die
dritte Steuerkomponente 45 und die Stromstabilisierungsschaltung 57 bereit.
Die Stromstabilisierungsschaltung 57 glättet den Strom, welcher aus den
zusammengesetzten Strom/Steuer-Signalen
abgeleitet wird. Folglich gibt es auch dort, wo die diskontinuierlichen
Steuersignale gemeinsam mit den Stromsignalen gesendet werden, ein
geringes Flackern in der Hintergrundbeleuchtung 58. Die
dritte Steuereinheit 32 kann auch als ein Schrittzähler arbeiten,
wenn sie von der zweiten Steu ereinheit 31 abgenommen ist.
Durch die Bereitstellung einer zweckbestimmten dritten Steuerkomponente 55 ist
die LCD Einheit 56 in der Lage, schnell auf sich verändernde Zustände zu reagieren,
und die erste und die zweite Steuereinheit 30 und 31 brauchen
nicht eingesetzt zu werden, um die LCD Einheit direkt zu steuern.
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Im
Betrieb erzeugt der Wechselstromgenerator 19 der Dynamonabe 10 elektrischen
Strom, wenn das Fahrrad fährt,
wobei der elektrische Strom an die erste Steuereinheit 30 durch
das elektrische Verbindungskabel 65 geleitet wird und die
Leistung, welche vom elektrischen Strom abgeleitet wird, wird in
dem ersten und dem zweiten Speicherelement 38a und 38b gespeichert.
Da der Generator 19 am Hinterrad 7 sitzt, können das
erste und das zweite Speicherelement 38a und 38b auch
durch geladen werden, indem das Fahrrad auf seinen Ständer gestellt wird
und die Pedale gedreht werden, wenn die Ladung, welche durch die
normale Fahrt erzeugt wird, nicht ausreicht. Dies ist insbesondere
hilfreich, wenn die Gangschaltmechanismen und die Einstellung der Betriebszustände der
LCD Einheit 56 einzustellen sind.
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Wenn
die Betätigungsschalter 21a und 21b oder
die Schaltungsschalter 20a und 20b betätigt werden,
werden Signale mit unterschiedlichen analogen Spannungen über den
Puffer 48 an die erste Steuerkomponente 35 ausgegeben
und Signale zur manuellen Steuerung der Umwerfer 26f und 26r,
Signale zum manuellen Steuern der Federungen 13f und 13r oder
Signale zum Wechseln der Betriebsart werden durch die erste Steuerkomponente 35 erzeugt.
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Die
Funktionsschaltung 36 leitet Drehzahlsignale vom Wechselstromgenerator 19 ab,
wodurch die Notwendigkeit für
einen getrennten Drehzahlsensor wegfällt. Im Automatikmodus wird,
wenn die Fahrradgeschwindigkeit entweder einen vorbestimmten Schwellenwert überschreitet
oder unter einen vorbestimmten Schwellenwert fällt, ein Gangwechsel durchgeführt. In
dieser Ausführungsform
wird der Gangwechsel vorrangig mit dem hinteren Umwerfer 26r durchgeführt. Wenn
die Drehzahl einen bestimmten Schwellenwert im Automatikmodus überschreitet, kann
auch die Härte
der beiden Federungen 13f und 13r erhöht werden.
In der Zwischen zeit werden verschiedene Betriebsparameter auf der
LCD Einheit 56 mit Hilfe der Hintergrundbeleuchtung 58 angezeigt.
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Die
erste Steuerkomponente 35 stellt Steuersignale für die Stromübertragungsschaltung 34 als Reaktion
auf Daten wie Drehzahl, Strecke, Gangstufe, Betriebsmodus (z. B.
automatisch oder manuell), Federungshärte und so weiter bereit und
die Stromübertragungsschaltung 34 moduliert
die Stromsignale vom zweiten Speicherelement 38b, um die
zusammengesetzten Strom/Steuersignale zu erzeugen, die an die zweite
Steuereinheit 31 und die dritte Steuereinheit 32 über das
Verbindungskabel 66 geleitet werden. Die erste Steuerkomponente 35 stellt
auch die Steuersignale für
den Stromschalter 28 bereit, um ausgewählt Strom für die zweite Steuerkomponente 45 und
für den
vorderen Federungsmotortreiber 43f über das Verbindungskabel 66 bereit
zu stellen, wann immer Anpassung der vorderen Federung 13f erwünscht ist.
Die zweite Steuerkomponente 45 wird durch die Signale vom
ersten Speicherelement 38a mit Strom versorgt und die Signale
zum Steuern der vorderen Federung 13f werden von den Steuersignalkomponenten
der zusammengesetzten Strom/Steuer-Signale von der Stromübertragungsschaltung 34 abgeleitet.
In der dritten Steuerkomponente 55 werden die Geschwindigkeit
und andere Daten, welche aus dem Steuerabschnitt der zusammengesetzten
Strom/Steuer-Signale abgeleitet sind, auf der LCD Einheit 56 ausgegeben.
In dieser Ausführungsform
werden alle Komponenten in der dritten Steuereinheit 32 durch
die zusammengesetzten Strom/Steuer-Signale von der Stromübertragungsschaltung 34 mit
Strom versorgt und gesteuert, welche ihrerseits vom zweiten Speicherelement 38b abstammen.
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Die
Spannung im ersten Speicherelement 38a kann abfallen, wenn
eine elektrische Komponente, welche eine relativ große Kapazität aufweist,
betrieben wird. Solche elektrischen Komponenten umfassen oft Motor
angetriebene Komponenten wie die Umwerfer 26f und 26r oder
die Federungen 13f und 13r. Wäre das erste Speicherelement 38a als
Stromversorgung für
alle elektrischen Komponenten eingesetzt, bestünde die Gefahr, dass die erste
Steuerkomponente 35, die dritte Steuerkomponente 55 oder
die Flüssigkristallanzeige 56 schlecht
funktionieren könnten
oder als eine Folge der Spannungsabfälle zurück gesetzt würden, wenn
die elektrischen Komponenten hoher Kapazität betrieben werden. Jedoch
dient in dieser Ausführungsform
das zweite Speicherelement 38b, welches mit dem ersten
Speicher element 38a über
die Diode 42 verbunden ist, als die Stromquelle für die elektrischen
Komponenten niedriger Kapazität.
Die Diode 42 verhindert den Stromfluss vom zweiten Speicherelement 38b in Richtung
des ersten Speicherelements 38a oder in Richtung der elektrischen
Komponenten hoher Kapazität,
wodurch die Spannung im zweiten Speicherelement 38b erhalten
bleibt. Folglich hat der Betrieb der elektrischen Komponenten hoher
Kapazität
keine Auswirkungen auf den Betrieb der elektrischen Komponenten
niedriger Kapazität.
Der Strom fließt
trotzdem vom ersten Speicherelement 38a zum zweiten Speicherelement 38b,
um das zweite Speicherelement 38b wiederum aufzuladen,
wenn die Spannung im zweiten Speicherelement 38b abfällt, was
wiederum die Stabilität
verbessert. Das erste Speicherelement 38a dient als die
Stromquelle für
die zweite Steuerkomponente 45, aber da sie ausgeschaltet
ist, außer
wenn die Federung 13f angesteuert wird, ist die zweite
Steuerkomponente weniger anfällig
für die Auswirkungen
von abfallender Spannung im ersten Speicherelement 38a.
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In
der ersten Ausführungsform,
die oben beschrieben ist, wurden das erste Speicherelement 38a und
das zweite Speicherelement 38b durch eine Diode 42 verbunden.
Jedoch, wie in 8 gezeigt, können das erste Speicherelement
und das zweite Speicherelement 38a und 38b auch
parallel mit dem Stromschalter 40 geschaltet sein. Teile,
welche gleich mit jenen in der ersten Ausführungsform sind, werden nicht
erneut beschrieben.
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In
dieser Ausführungsform
ist die Diode 42a zwischen dem zweiten Speicherelement 38b und dem
Stromschalter 40 angeordnet, um den Strom am Zurückfließen zum
ersten Speicherelement 38a zu hindern. Eine andere Diode 42b kann
zwischen den Stromschalter 40 und dem ersten Speicherelement 38a angeordnet
sein, aber das ist nicht notwendig. Diese Struktur ergibt die gleiche
Wirkung wie die erste Ausführungsform.
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In
einer anderen Modifikation dieser Ausführungsform, gezeigt in 9,
kann die Spannung in den Speicherelementen 38a und 38b durch
die erste Steuerkomponente 35 individuell überwacht
werden und der Stromfluss zu den Speicherelementen 38a und 38b kann
einzeln durch die zwei Schalter 40a und 40b, die
im Stromschalter 40 vorgesehen sind, aufgedreht und abgedreht
werden. Eine Spannungsstabilisierungsschaltung 49 kann
auch mit dem zweiten Speicherelement 38b verbunden werden,
was es erlaubt, dass Strom mit konstanter Spannung den elektrischen
Komponenten im Steuersystem trotz Schwankungen in der Spannung zugeführt wird.
Die Spannungsstabilisierungsschaltung 49 kann auch mit
dem zweiten Speicherelement 38b in der Ausführungsform,
die in 4 dargestellt ist, verbunden werden.
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Die
erste Diode 42a verhindert, dass der Strom vom zweiten
Speicherelement 38a zum ersten Speicherelement 38b zurück fließt, wie
oben angemerkt, aber der Rückflussstrom
kann auch durch Abdrehen des zweiten Schalters 40b im Stromschalter 40 verhindert
werden. Das würde
die Notwendigkeit für
den Einsatz der Diode 42a ausschließen. Der zweite Schalter 40b kann
während
des Betriebs, zum Beispiel, einer elektrischen Komponente abgedreht werden,
welche durch den Strom aus dem ersten Speicherelement 38a (wie
die Motortreiber) betrieben wird.
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Wie
in 10 gezeigt, kann das Speicherelement, welches
als Stromquelle für
elektrische Komponenten niedriger Kapazität verwendet wird, geteilte Speicherelemente
wie das zweite Speicherelement 38b und ein fünftes Speicherelement 38e umfassen. Das
zweite Speicherelement 38b kann als die Stromquelle für eine Steuerschaltung 35a (Digitalschaltung)
innerhalb der ersten Steuerkomponente 35 verwendet werden,
und das fünfte
Speicherelement 38e kann als die Stromquelle für eine Sensorschaltung 35b verwendet
werden, welche den Betrieb der Positionssensoren 41f und 41r für den vorderen,
beziehungsweise den hinteren Umwerfer 26f und 26r oder den
Reed-Schalter 23 umfassen kann. In dieser Ausführungsform
umfasst der Stromschalter 40 drei Schalter 40a–40c.
Der erste Schalter 40a ist mit dem ersten Speicherelement 38a über die
Diode 42b verbunden, der zweite Schalter 40b ist
mit dem zweiten Speicherelement 38b über die Diode 42a verbunden und
der dritte Schalter 40c ist mit dem fünften Speicherelement 38e über die
Diode 42c verbunden. Daraus ergibt sich, dass Strom der
Sensorschaltung 35b von dem zweckbestimmten fünften Speicherelement 38e zufließen kann,
wodurch die Möglichkeit,
dass Rauschen, welches durch den Betrieb der Digitalschaltung innerhalb
der Steuerschaltung 35a erzeugt wird, den Betrieb der Sensorschaltung 35b negativ beeinflusst,
verringert wird.
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Wie
in 11 gezeigt, kann das Speicherelement, welches
als die Stromquelle für
elektrische Antriebskomponenten mit hoher Kapazität dient,
geteilte Speicherelemente aufweisen, wie das erste Speicherelement 38a und
ein sechstes Speicherelement 38f. Das erste und das sechste
Speicherelement 38a und 38f können jedes elektrische Doppelschichtkondensatoren
mit derselben Kapazität
umfassen. Das erste und das sechste Speicherelement 38a und 38f sind
parallel mit den elektrischen Komponenten hoher Kapazität wie den
Motortreibern 39f, 39r und 43f geschaltet.
Die Dioden 42d und 42e sind mit den Ausgangsklemmen
des ersten und des sechsten Speicherelementes 38a und 38f verbunden,
um den Rückflussstrom
daran zu hindern, von einem Speicherelement zum anderen zu fließen. In dieser
Ausführungsform
umfasst der Stromschalter 40 drei Schalter 40a–40c.
Der erste Schalter 40a ist mit dem sechsten Speicherelement 38f über die
Diode 42c verbunden, der zweite Schalter 40b ist
mit dem ersten Speicherelement 38a über die Diode 42b verbunden
und der dritte Schalter 40c ist mit dem zweiten Speicherelement 38b über die
Diode 42a verbunden.
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Aus
diesem Aufbau ergibt sich, dass das sechste Speicherelement 38f geladen
werden kann, nachdem das erste Speicherelement 38a geladen worden
ist. Ladevorgänge,
die in dieser Weise abgestuft sind, erlauben es dem ersten Speicherelement 38a,
die notwendige Spannung schnell zu speichern. Die zwei Speicherelemente 38a und 38f können daher
für die
rasche Versorgung mit Spannung, die ausreicht für den Betrieb, trotz niedrigen
Ladeniveaus entladen werden.
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Wie
in 12 gezeigt, können
die Speicherelemente, welche als Stromquellen für elektrische Komponenten mit
hoher Kapazität
dienen, in getrennte Speicherelemente wie das erste Speicherelement 38a,
welches Strom an die Motortreiber 39f und 39r für den vorderen
und den hinteren Umwerfer 26f und 26r liefert,
und ein sechstes Speicherelement 38f, welches Strom für die Motortreiber 43r und 43f (4)
für die
vordere und die hintere Federung 13f und 13r liefert,
geteilt werden. Das erste und das sechste Speicherelement 38a und 38f können aus elektrischen
Doppelschichtkondensatoren aufgebaut sein und das erste Speicherelement 38a kann
eine höhere
Kapazität
aufweisen, da es häufiger
für Steuerzwecke
verwendet wird. Das sechste Speicherelement 38f ist mit
dem Motortreiber 43f (4) durch den
Stromschalter 28 verbunden. Als eine Folge dieses Aufbaus
können
die Komponenten mit hoher Kapazität verlässlich gesteuert werden, auch
wenn die Zeitsteuerung den gleichzeitigen Betrieb der Umwerfer 26f und 26r und
der Federungen 13f und 13r erfordert.
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Das
erste Speicherelement 38a wurde als die Stromquelle für die zweite
Steuerkomponente 45 in den obigen Ausführungsformen verwendet, aber das
zweite Speicherelement 38b kann als Stromquelle für die zweite
Steuerkomponente 45 in anderen Anwendungen verwendet werden.
Motor getriebene Umwerfer und Federungen wurden als Beispiel für elektrische
Komponenten mit hoher Kapazität
in den obigen Ausführungsformen
eingesetzt, aber Komponenten mit hoher Kapazität können elektrische Komponenten
umfassen, die durch ein Stellglied, wie Solenoid angetriebene Komponenten,
oder durch andere Komponenten, deren Betrieb den Betrieb anderer
Komponenten nachteilig beeinflussen kann, angetrieben werden.
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Ein
Nabendynamo, welcher an der Hinterradnabe eines Fahrrads angebracht
ist, wurde als Beispiel eines Wechselstromgenerators in den obigen
Ausführungsformen
bereit gestellt, aber ein Nabendynamo, der in der Vorderradnabe
angebracht ist, und Felgendynamos in Kontakt mit der Felge eines
Rades können
ebenfalls eingesetzt werden. Es wurden keine Stromquellen für vordere
Scheinwerfer in den obigen Ausführungsformen
einbezogen, aber Wechselstrom, welcher durch den Wechselstromgenerator 19 erzeugt
wird, kann für
solche Zwecke eingesetzt werden. Die erste Steuerkomponente 35 oder
ein zweckbestimmter Regler können
Signale von einem Helligkeitssensor verwenden, um die Beleuchtung
gemäß dem Umgebungslicht
zu steuern.
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Der
Umfang der Erfindung ist durch die angeschlossenen Ansprüche beschränkt.