[go: up one dir, main page]

DE69500285T2 - Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor - Google Patents

Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor

Info

Publication number
DE69500285T2
DE69500285T2 DE69500285T DE69500285T DE69500285T2 DE 69500285 T2 DE69500285 T2 DE 69500285T2 DE 69500285 T DE69500285 T DE 69500285T DE 69500285 T DE69500285 T DE 69500285T DE 69500285 T2 DE69500285 T2 DE 69500285T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
signal
voltage value
pedaling force
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69500285T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69500285D1 (de
Inventor
Sumitaka Ogawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honda Motor Co Ltd
Original Assignee
Honda Motor Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honda Motor Co Ltd filed Critical Honda Motor Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE69500285D1 publication Critical patent/DE69500285D1/de
Publication of DE69500285T2 publication Critical patent/DE69500285T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M6/00Rider propulsion of wheeled vehicles with additional source of power, e.g. combustion engine or electric motor
    • B62M6/40Rider propelled cycles with auxiliary electric motor
    • B62M6/45Control or actuating devices therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M6/00Rider propulsion of wheeled vehicles with additional source of power, e.g. combustion engine or electric motor
    • B62M6/40Rider propelled cycles with auxiliary electric motor
    • B62M6/55Rider propelled cycles with auxiliary electric motor power-driven at crank shafts parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektrisch unterstütztes Fahrrad gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, welches durch einen Motor ausgegebene elektrische Leistung als eine Ergänzung zu menschlicher Leistung zum Treten des Fahrrads verwendet. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung ein elektrisch unterstütztes Fahrrad, bei welchem eine Schaltung zum Verhindern des Antriebs durch einen Motor in einem Zustand, in welchem eine pedalbetätigende Kraft, die im folgenden als eine Tretkraft bezeichnet wird, nicht ausgeübt wird, unabhängig von einem Hauptsteuersystem zum Steuern des Betriebs des Motors in Übereinstimmung mit einer erfaßten Pedalbetätigungskraft vorgesehen ist, so daß der Fahrer das Gefühl, ein Fahrrad zu fahren, nicht verliert, selbst wenn die Funktion der Hauptsteuerschaltung abnormal wird.
  • Bei einem elektrisch unterstützten Fahrrad, bei welchem die Ausgabe eines auf elektrischer Leistung basierenden Antriebssystems, welches zusammen mit einem auf menschlicher Leistung basierenden Antriebssystem vorgesehen ist, in Übereinstimmung mit Änderungen der Tretkraft gesteuert ist, ist der Betrieb eines beweglichen Teils einer Tretkrafterfassungseinrichtung nicht glatt. Wenn die Tretkraft einen vorab eingestellten Referenzwert während einer Zeitdauer, welche länger als eine vorbestimmte Zeit ist, überschreitet, wird das auf elektrischer Leistung basierende Antriebssystem daran gehindert, eine übermäßige Ausgangsleistung zu erzeugen, indem dessen Ausgangsleistung begrenzt wird. Auf diese Weise kann die Verminderung des Fahrgefühls vermieden werden. Eine Technik, um eine Verschlechterung des Fahrgefühls in der vorangehend beschriebenen Weise zu verhindern, ist in dem japanischen offengelegten Patent Nr. Hei5-310177 offenbart.
  • Wenn die Funktion eines Hauptsteuersystems zum Steuern des Betriebs eines Motors zum Erzeugen einer ergänzenden elektrischen Leistung auf Grundlage einer erfaßten Tretkraft abnormal wird, und zwar selbst dann, wenn die Tretkrafterfassungseinrichtung selbst normal arbeitet, besteht die Möglichkeit, daß der Motor unweigerlich eine unnötige Antriebsleistung bereitstellt, was dazu führt, daß der Fahrer das Fahrgefühl verliert.
  • Die vorliegende Erfindung ist den oben beschriebenen Problemen gewidmet. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein elektrisch unterstütztes Fahrrad vorzusehen, welches den Betrieb eines Motors in einem Zustand begrenzt, in welchem die Pedale nicht betätigt werden, um in jedem Fall zu verhindern, daß eine unnötige Ergänzungskraft erzeugt wird, und zwar selbst in dem Fall einer abnormalen Funktion eines Haupt steuersystems, welches, neben anderen Komponenten, eine CPU umfaßt.
  • Um die oben beschne enen Probleme zu lösen, ist das elektrisch unterstützte ahrrad mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 versehen.
  • Da die Motorantriebsbegrenzungseinrichtung unabhängig von dem Hauptsteuersystem zum Steuern des Betriebs des Motors in Übereinstimmung mit einer erfaßten Tretkraft vorgesehen ist, wird selbst in dem Fall einer abnormalen Funktion des Hauptsteuersystems, welche beispielsweise zu einer Ausgabe zum Antreiben des Motors unabhängig von dem Wert der erfaßten Tretkraft führt, der Betrieb des Motors solange begrenzt, wie die Tretkrafterfassungseinrichtung nicht erfaßt, daß eine Tretkraft ausgeübt wurde.
  • Demgemäß wird durch den Motor eine zusätzliche elektrische Leistung keinesfalls bereitgestellt, wenn die Pedale nicht betätigt werden, und zwar selbst dann, wenn die Funktion des Hauptsteuersystems abnormal wird und dabei eine solche zusätzliche elektrische Leistung erforderlich macht. Folglich verliert der Fahrer das Fahrgefühl nie.
  • Die vorliegende Erfindung wird aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beiliegenden graphischen Darstellungen deutlich.
  • Figur 1 ist eine graphische Darstellung, welche eine Seitenansicht eines durch die vorliegende Erfindung vorgesehenen elektrisch unterstützten Fahrrads zeigt,
  • Figur 2 ist eine graphische Darstellung, welche einen senkrechten Querschnitt eines Batteriegehäuses zeigt,
  • Figur 3 ist eine graphische Darstellung, welche einen senkrechten Seitenquerschnitt des hinteren Teils des Batteriegehäuses und des unteren Teils eines zentralen Gehäuses zeigt,
  • Figur 4 ist eine modellmäßige graphische Darstellung, welche Strukturen eines Getriebemechanismus und einer Tretkrafterfassungseinrichtung zeigt,
  • Figur 5 ist eine Blockdarstellung, welche den Aufbau eines Steuersystems zeigt,
  • Figur 6 zeigt Zeitdiagramme, welche den Betrieb einer Motorantriebsbegrenzungseinrichtung zeigen, und
  • Figur 7 ist eine graphische Darstellung, welche einen Schaltungsaufbau eines tatsächlichen Beispiels des Steuersystems zeigt.
  • Figur 1 ist eine graphische Darstellung, welche eine Seitenansicht eines durch die vorliegende Erfindung vorgesehenen elektrisch unterstützten Fahrrads zeigt. Wie in der Figur gezeigt ist, erstreckt sich ein Unterrohr 3 von einem Kopfrohr 2 des mit elektrischer Leistung unterstützten Fahrrads 1 aus in eine nach hinten und unten geneigte Richtung. Das untere Ende des Unterrohrs 3 ist in eine nach hinten und oben geneigte Richtung gebogen, und ein Sitzrohr 4 erstreckt sich von dem unteren Ende des Unterrohrs 3 aus. Das Unterrohr 3 und das Sitzrohr 4 bilden einen Hauptrahmen 5, welcher eine Form aufweist, die fast dem Buchstaben V ähnelt. Ein Sitz 6 ist an dem oberen Ende des Sitzrohrs 4 vorgesehen.
  • Eine Lenksäule 7 ist in das Kopf rohr 2 derart eingefügt, daß die Lenksäule 7 frei gedreht werden kann. Ein Lenkgriff 8 ist an dem oberen Ende der Lenksäule 7 angebracht, um mit der Lenksäule 7 eine Baugruppe zu bilden, welche Baugruppe auch ein Paar Gabeln 9, nämlich eine linke und eine rechte Gabel umfaßt, die sich von dem unteren Ende der Lenksäule 7 aus erstrecken. Die Achse eines Vorderrads 10 ist an den unteren Enden der linken und rechten Gabel 9 derart angebracht, daß das Vorderrad 10 um die Achse frei drehen kann.
  • Eine in Figur 3 dargestellte, nach unten vorstehende Stütze 5a ist an dem unteren Teil des gebogenen Bereichs des Hauptrahmens 5, einem Kreuzungsbereich des Unterrohrs 3 und des Sitzrohrs 4, vorgesehen. Ein Getriebegehäuse 11, welches einen Getriebemechanismus aufnimmt und auch als ein Kurbelgehäuse dient, ist an der Stütze 5a angebracht, um mit der Stütze 5 eine Baugruppe zu bilden. Die Baugruppe umfaßt auch eine Hintergabel 12, welche in die Längsrichtung des elektrisch unterstützten Fahrrads 1 orientiert ist, wobei das Vorderende der Hintergabel 12 an dem Getriebegehäuse 11 befestigt ist. Eine Strebe 13 ist zwischen dem Hinterende der Hintergabel 12 und dem Sitzrohr 4 aufgehängt. Die Achse eines Hinterrads 14 ist an dem Hinterende der Hintergabel 12 derart angebracht, daß das Hinterrad 14 um die Achse frei drehen kann.
  • Eine Kurbelwelle 15 ist durch das Getriebegehäuse 11 derart gehalten, daß die Kurbelwelle 15 frei drehen kann. Kurbelarme 16 sind an dem rechten und linken Ende der Kurbelwelle 15 befestigt, um eine Kurbelwellenbaugruppe zu bilden. Ein Pedal 17 ist an dem Ende jedes der Kurbelarme 16 vorgesehen.
  • Eine Endloskette 20 ist an einem an der Kurbelwelle 15 als Teil der Kurbelwellenbaugruppe befestigten antreibenden Kettenzahnrad 18 und an einem an dem Hinterrad 14 als eine Baugruppe befestigten getriebenen Kettenzahnrad 19 aufgehängt. Wenn die Kurbelwelle 15 durch auf die Pedale 17 ausgeübte Tretkräfte zur Drehung angetrieben wird, werden die Tretkräfte auf das Hinterrad 14 übertragen, um über das antreibende Kettenzahnrad 18, die Endloskette 20 und das getriebene Kettenzahnrad 19 ebenfalls das Hinterrad 14 zu drehen. Folglich kann das elektrisch unterstützte Fahrrad 1 als ein gewöhnliches Fahrrad angetrieben werden.
  • Ferner ist an dem Getriebegehäuse 11 ein Antriebsmotor 21 in eine Richtung parallel zu dem Sitzrohr 4 befestigt. Eine Steuervorrichtung 22 ist an der rückwärtigen Fläche des Sitzrohrs 4 oberhalb des Antriebsrnotors 21 installiert. Die Steuervorrichtung 22 umfaßt, neben anderen Komponenten, eine elektronische Steuereinheit und einen Motortreiber zum Steuern der Drehung des Antriebsmotors 21. Bei der Drehung des Antriebsmotors 21 unter der Steuerung der Steuervorrichtung 22 wird ein durch den Antriebsmotor 21 ausgegebenes Drehmoment auf die Kurbelwelle 15 über den Übersetzungsmechanismus übertragen, was dazu führt, daß die durch den Antriebsmotor 21 ausgegebene elektrische Leistung die menschliche Leistung ergänzt.
  • Wie vorangehend beschrieben, werden das Unterrohr 3 auf der linken Seite und das Sitzrohr 4 auf der rechten Seite, welche den Hauptrahmen 5 mit einer dem Buchstaben V ähnelnden Gestalt bilden, durch eine seitliche Abdeckung 23 bzw. eine mittlere Abdeckung 24 verdeckt. Eine lange Batteriegehäusebaugruppe 25 ist an der oberen Fläche der geneigten seitlichen Abdeckung 23 zum Verdecken des Unterrohrs 3 derart angebracht, daß die Batteriegehäusebaugruppe 25 leicht entfernt werden kann.
  • Ein Schlüsselschalter (Kombinationsschalter) und dergleichen umfassender Hauptschalter 41 ist an dem Vorderende der seitlichen Abdeckung 23 vorgesehen. Es sollte beachtet werden, daß die Batteriegehäusebaugruppe 25 derart ausgebildet ist, daß, wenn der Hauptschalter 41 in die AN-Stellung gestellt wird, eine mit dem Betrieb des Hauptschalters 41 verbundene Verriegelungsvorrichtung die Batteriegehäusebaugruppe 25 unentfernbar macht. Beachte, daß die Verriegelungsvorrichtung selbst in der Figur nicht dargestellt ist.
  • Zudem ist eine einen Ladeverbinder und dergleichen umfassende Verbindereinheit 42 an einer Seitenfläche der Batteriegehäusebaugruppe 25 vorgesehen, was es erlaubt, die Batterie zu laden, selbst wenn die Batteriegehäusebaugruppe 25 an dem elektrisch unterstützten Fahrrad 1 wie es ist angebracht ist.
  • Figur 2 ist eine graphische Darstellung, welche einen senkrechten Querschnitt der Batteriegehäusebaugruppe 25 zeigt.
  • Wie in der Figur dargestellt ist, ist die Batteriegehäusebaugruppe 25 in ein unteres Gehäuse 36 an der Unterseite und ein oberes Gehäuse 27 an der Oberseite geteilt. Die Batteriegehäusebaugruppe 25 enthält einen Spannungsversorgungsbatteriesatz 29, welcher eine Reihe von zehn unteren Batteriezellen 28a und eine Reihe von zehn oberen Batteriezellen 28b umfaßt. Die Batteriezellen 28a und 28b sind jeweils eine Ni-Cd (Nickel-Cadmium)-Batteriezelle vorn zylindrischen Einfachtyp. Der Spannungsversorgungsbatteriesatz 29 kann aus der Batteriegehäusebaugruppe 25 leicht entfernt werden.
  • Zusätzlich ist das obere Gehäuse 27 der Batteriegehäusebaugruppe 25 Teil der äußeren Oberfläche des Rumpfes des mit elektrischer Leistung ergänzten Fahrrads 1.
  • Der Spannungsversorgungsbatteriesatz 29 weist den folgenden Aufbau auf. Zwei benachbarte Ni-Cd-Batteriezellen 28a haben alternierend angeordnete positive und negative Pole. Die zehn Ni-Cd-Batteriezellen 28a sind derart angeordnet, daß ihre Außenflächen in einer unteren Reihe, welche senkrecht zu den Mittellinien der Ni-Cd-Batteriezellen 28a verlaufen, miteinander in Kontakt treten. In jeder oberen Einbuchtung zwischen zwei benachbarten Ni-Cd-Batteriezellen 28a an der unteren Reihe ist eine obere Ni-Cd-Batteriezelle 28b derart abgelegt, daß die zehn Ni-Cd-Batteriezellen 28b eine obere Reihe oberhalb der unteren Reihe bilden. Der positive Pol einer Ni-Cd-Batteriezelle 28a an der unteren Reihe ist mit den negativen Polen der beiden dieser benachbarten Ni-Cd- Batteriezellen 28a durch Verbindungsplatten 30a, welche jeweils als ein gestricheltes Rechteck in Figur 2 dargestellt sind, verbunden, und zwar durch Verlöten beider Enden der Verbindungsplatte 30a mit den positiven und negativen Polen von zwei benachbarten Ni-Cd-Batteriezellen 28a. Ähnlich werden Verbindungsplatten 30b jeweils zum Verbinden der positiven und negativen Pole von zwei benachbarten oberen Ni-Cd-Batteriezellen 28b verwendet. Der negative Pol einer Ni-Cd-Batteriezelle 28a und der positive Pol einer Ni-Cd-Batteriezelle 28b an den Vorderenden der unteren bzw. oberen Reihe, oder den in der Figur gezeigten linken Enden, sind miteinander durch eine Verbindungsplatte 30c verbunden. Die unteren und oberen Ni-Cd-Batteriezellen 28a und 28b sind in einen aus thermisch schrumpfendem Harzgemisch gefertigten zylindrischen Film 31 eingefügt. Der zylindrische Film 31 aus thermisch schrumpfendem Harzgemisch wird dann geschrumpft, indern er erwärmt wird.
  • Eine Verbindungsplatte 32a, welche mit dem positiven Pol einer Ni-Cd-Batteriezelle 28a an dem Hinterende der unteren Reihe oder dem in der Figur dargestellten rechten Ende verbunden ist, ist mit einem Anschluß 33a durch Verlöten eines Endes des Anschlusses 33a mit der Verbindungsplatte 32a zusammengefügt. Ähnlich ist eine Verbindungsplatte 32b, welche mit dem negativen Pol einer Ni-Cd-Batteriezelle 28b an dem Hinterende der oberen Reihe oder dem in der Figur dargestellten rechten Ende verbunden ist, mit einem Anschluß 33b durch Verlöten eines Endes des Anschlusses 33b mit der Verbindungsplatte 32b zusammengefügt. Die anderen Enden der Anschlüsse 33a und 33b sind mit einem elektrische Spannung zuführenden Verbinder 34 verbunden, durch welchen der Steuervorrichtung 22 elektrische Spannung zugeführt wird. Für Details der Verbindungen zwischen der Verbindungsplatte 32a und dem Anschluß 33a sowie der Verbindungsplatte 32b und dem Anschluß 33b ist auf Figur 3 Bezug zu nehmen.
  • Ein thermisch empfindliches Widerstandselernent 35, wie etwa ein Thermistor, ist zwischen den Ni-Cd-Batteriezellen 28a an der unteren Reihe und den Ni-Cd-Batteriezellen 28b an der oberen Reihe vorgesehen. Das thermisch empfindliche Widerstandselement 35 ist mit einem in Figur 3 dargestellten Verbinder 36 zum Laden elektrischer Leistung über einen Anschluß 35a verbunden. Wenn die Ni-Cd-Batteriezellen 28a und 28b durch eine in der Figur nicht dargestellte Ladevorrichtung geladen werden, kann die Ladevorrichtung die Temperatur der Ni-Cd-Batteriezellen 28a und 28b durch Messen des Widerstands des thermisch empfindlichen Widerstandselements 35 überwachen.
  • Zusätzlich umfaßt die Batteriegehäusebaugruppe 25 auch eine Mehrzahl von Sicherungen 37 und Schaltungskomponenten, wie etwa Dioden, um zu verhindern, daß eine Ladespannung mit einer inversen Polarität angelegt wird. Es sollte beachtet werden, daß die Schaltungskomponenten selbst in der Figur nicht dargestellt sind.
  • Figur 3 ist eine graphische Darstellung, welche einen senkrechten Seitenquerschnitt des hinteren Teils der Batteriegehäusebaugruppe und des unteren Teils eines zentralen Gehäuses zeigt.
  • Ein elektrische Spannung liefernder Verbinder 38 ist an dem Hinterende der Batteriegehäusebaugruppe 25 vorgesehen. Der elektrische Spannung liefernde Verbinder 38 weist ein Paar von rechten und linken Kontaktanschlüssen 38a auf, welche aus einem leitenden und elastischen Material, wie etwa einer Kupferlegierungsplatte, gefertigt sind. Jeder der Kontaktanschlüsse 38a ist an einem Verbindergehäuse befestigt, indem eines seiner Enden unter Verwendung einer Schraube 40 festgelegt ist, und er ist auch mit den Anschlüssen 33a und 33b elektrisch verbunden. Ein Verbinder 39, ein Gegenstück des elektrische Spannung liefernden Verbinders 38, ist an einer Bodenwand 24a der mittleren Abdeckung 24 vorgesehen. Der Verbinder 39 weist ein an der rechten und der linken Seite vorstehendes Paar von Stabanschlüssen 39a auf. Wenn die Batteriegehäusebaugruppe 25 angebracht ist, sind die vorstehenden Stabanschlüsse 39a in eine an einem unteren Gehäuse 26 gebildete Öffnung 26a bzw. eine Öffnung 38b an dem elektrische Spannung liefernden Verbinder 38 eingeführt, bis die Kanten der vorstehenden Stabanschlüsse 39a mit den Kontaktanschlüssen 38a in Kontakt treten. Bei einer derartigen Anordnung kann elektrische Spannung von den Batteriezellen 28a und 28b geliefert werden. Die anderen Enden der Kontaktanschlüsse 38a werden durch die vorstehenden Stabanschlüsse 39a durch eine Verlagerung gegen die Kräfte von an den verlagerten Bereichen vorgesehenen Schraubenfedem 38c nach oben geschoben. Durch einen solchen Mechanismus werden ausreichende Kontaktdrücke erzielt, was die Unterbrechung der Bereitstellung von elektrischer Spannung schwierig werden läßt, welche Unterbrechung durch während der Fahrt des mit elektrischer Leistung ergänzten Fahrrads 1 erzeugter Vibration oder dergleichen verursacht wird.
  • Figur 4 ist eine modellmäßige graphische Darstellung, welche Strukturen des Getriebemechanismus und der Tretkrafterfassungseinrichtung zeigt.
  • In Längsrichtung gesehen ist in der Mitte der Kurbelwelle 15 ein Durchgangsloch 15a ausgebildet, welches sich in die Axialrichtung erstreckt und in die Radialrichtung hindurchtritt. Ein Torsionsstab 51, welcher die gleiche Achse aufweist wie die Kurbelwelle 15, ist innerhalb des Durchgangslochs 15a aufgenommen. Ein an dem linken Ende (oder dem Eingangsende) des Torsionsstabs 51 ausgebildeter Kopf 51a ist mit der Kurbelwelle 15 über einen Kragen 52 verbunden. Ein an dem rechten Ende (oder dem Ausgangsende) des Torsionsstabs 51 ausgebildeter Kopf 51b ist andererseits durch Druck an dem Innenumfang eines Antriebselements 53 angebracht, welches eine einem Ring ähnelnde Form aufweist. Wandflächen des Durchgangslochs 15a der Kurbelwelle 15, welche einander gegenüberliegen, sind derart gebogen, daß ihre Querschnitte jeweils näherungsweise einen Kreisbogen bilden, welcher eine Drehung des Torsionsstabs 51 um einen vorbestimmten Winkel relativ zu dem Kopf 51b an dessen freier Endseite erlaubt und gleichzeitig verhindert, daß der Torsionsstab 51 durch eine auf diesen ausgeübte übermäßig große Last gebrochen wird.
  • Eine erste Einwegkupplung 56 ist zwischen einem an dem Innenumfang einer Hülse 54 befestigten Kegelrad 55 und dem ringförmigen Antriebselement 53 vorgesehen. Wenn auf die in der Figur nicht dargestellten Pedale 17 Kräfte ausgeübt werden, um die Kurbelwelle 15 in die Vorwärtsrichtung zu drehen, wird ein durch die Kurbelwelle 15 abgegebenes Drehmoment über den Torsionsstab 51, das ringförmige Antriebselement 53, das Kegelzahnrad 55 und die Hülse 54 auf das antreibende Kettenzahnrad 18 übertragen, welches mit dem Außenumfang der Hülse 54 spline-verbunden ist. Das Drehmoment wird dann über die Endloskette 20 und das in Figur 1 dargestellte getriebene Zahnrad 19 auf das Hinterrad 14 übertragen. Wenn andererseits auf die in der Figur nicht dargestellten Pedale 17 Kräfte ausgeübt werden, um die Kurbelwelle 15 in die Rückwärtsrichtung zu drehen, schlupft die erste Einwegkupplung 56, was es der Kurbelwelle 15 erlaubt, in die Rückwärtsrichtung zu drehen.
  • Wenn der Antriebsmotor 21 zur Drehung angetrieben wird, wird ein durch dessen Ausgangswelle 21a erzeugtes Drehmoment über vier Überzahnräder 57, 58, 59 und 60, das Kegelzahnrad 55 und ein weiteres Kegelzahnrad 61 auf das treibende Kettenzahnrad 18 übertragen. Eine zweite Einwegkupplung 62 ist an einer ersten Zwischenwelle 63 vorgesehen, um eine Behinderung der Drehung des durch menschliche Leistung angetriebenen antreibenden Kettenzahnrads 18 selbst dann zu vermeiden, wenn der Antriebsmotor 21 in einem Stillstand ist. Es sollte beachtet werden, daß Bezugsziffer 64 eine zweite Zwischenwelle bezeichnet.
  • Die Tretkrafterfassungseinrichtung 70 umfaßt eine Drehmoment in Verlagerung wandelnde Einrichtung 71 zum Wandeln einer durch eine Tretkraft (oder ein Drehmoment) verursachte Verwindung in eine Verlagerung in die Axialrichtung sowie einen Hubsensor 72 zur Ausgabe eines die Verlagerung angebenden elektrischen Signals. Die Drehmoment in Verlagerung wandelnde Einrichtung 71 ist so aufgebaut, daß sie den Eingriff zwischen einer vorstehenden Nockenfläche, die an der Endfläche eines Gleiterinneren 71a ausgebildet ist, welcher zusammen mit der Kurbelwelle 15 als eine Baugruppe dreht, und einer eingebuchteten Nockenfläche, welche an der Endfläche des treibenden Elements 53 ausgebildet ist, umfaßt.
  • Um die Drehgeschwindigkeit der Kurbelwelle 15 zu erfassen, ist eine Zahneinheit 52 an dem Außenumfang des Kragens 52 ausgebildet, welcher die Kurbelwelle 15 mit dem Kopf 51a des Torsionsstabs 51 verbindet. Ein Kurbelwellengeschwindigkeitssensor 75 ist an einem der Zahneinheit 52a ausgesetzten Ort vorgesehen. Der Kurbelwellengeschwindigkeitssensor 75 ist dazu ausgelegt, Erfassungspulse auszugeben, welche von optischer oder magnetischer Erfassung der Zahneinheit 52a herrühren.
  • Figur 5 ist eine Blockdarstellung, welche den Aufbau eines Steuersystems 80 zeigt.
  • Das Steuersystem 80 umfaßt ein Hauptsteuersystem 81 und eine Motorantriebsbegrenzungseinrichtung 90, welche unabhängig von dem Hauptsteuersystem 81 installiert ist. Auf der Grundlage eines durch die Tretkrafterfassungseinrichtung 70 ausgegebenen Erfassungssignals 70a und eines die durch den Kurbelwellengeschwindigkeitssensor 75 erfaßte Drehgeschwindigkeit der Kurbelwelle 15 angebenden Signals 75a gibt das Hauptsteuerstystem 81 ein Motortreibersignal 81a aus. Die Motorantriebsbegrenzungseinrichtun 90 begrenzt den Betrieb des Antriebmotors 21 ohne Beachtung des Motortreibersignal 81a, wenn das durch die Tretkrafterfassungseinrichtung 70 ausgegebene Erfassungssignal 70a unter einen vorab eingestellten Schwellenwert fällt.
  • Das Hauptsteuersystem 81 umfaßt einen A/D-Wandler 82 zum Umwandeln des durch die Tretkrafterfassungseinrichtung 70 ausgegebenen Erfassungssignals 70a, ein Spannungssignal, in einen das Spannungssignal repräsentierenden Digitalwert sowie eine CPU 84 zum Ausführen von Operationen auf der Grundlage eines in einer ROM-Einheit 83 gespeicherten Steuerprogramms. Die CPU 84 liest aus der A/D-Wandlung resultierende Tretkraftdaten 82a ein und überwacht die Drehgeschwindigkeit der Kurbelwelle 15 unter anderem über die Pulsdauer des Signals 75a, welches die Drehgeschwindigkeit der Kurbelwelle 15 angibt. Ein Stromflußverhältnis pro Zeiteinheit oder der sogenannte Tastgrad des Antriebsmotors 21, welcher zu den Tretkraftdaten 82a und der Drehgeschwindigkeit der Kurbelwelle 15 paßt, wird dann von der CPU 84 durch Bezugnahme auf eine vorab vorbereitete PWM-Karte oder durch Verwendung vorab vorbereiteter Formeln gefunden. Die CPU 84 gibt schließlich das Motortreibersignal 81a aus, ein Signal, welches auf der Grundlage des Stromflußverhältnisses oder des vorangehend gefundenen Tastgrads eine PWM-Modulation durchläuft.
  • Die Motorantriebsbegrenzungseinrichtung 90 umfaßt eine Schwellenspannungswerterzeugungseinrichtung 91, einen Spannungskomparator 92 und eine Schaltung zum Bilden des logischen Produkts (oder ein UND-Gatter) 93. Der Spannungskomparator 92 vergleicht das durch die Tretkrafterfassungseinrichtung 70 ausgegebene Erfassungssignal 70a mit einem durch die Schwellenspannungswerterzeugungseinrichtung 91 erzeugten Schwellenspannungswert VTH und gibt ein Motorbetrieb-Freigabe/Beschränkung-Befehlssignal 92a aus. Wenn festgestellt wird, daß das Erfassungssignal 70a größer ist als der Schwellenspannungswert VTH, wird das Signal 92a auf einen hohen Pegel eingestellt, um den Betrieb des Antriebsmotors 21 zu ermöglichen. Wenn andererseits festgestellt wird, daß das Erfassungssignal 70a kleiner ist als der Schwellenspannungswert VTH, wird das Signal 92a auf einen niedrigen Pegel eingestellt, um den Betrieb des Antriebsmotors 21 zu beschränken. Das PWM-modulierte Motortreibersignal 81a wird einem der Eingangskontakte der Schaltung zum Bilden des logischen Produkts (UND-Gatter) 93 bereitgestellt, wohingegen das Motorbetrieb-Freigabe/Beschränkung- Befehlssignal 92a dessen anderem Eingangskontakt zugeführt wird. Ein durch die Schaltung zum Bilden des logischen Produkts (UND-Gatter) 93 ausgebenes Signal 93a wird verwendet, um den Schaltbetrieb eines in einem Motortreiber 85 eingesetzten Leistungsfeldeffekttransistors zu treiben.
  • Es sollte beachtet werden, daß die in Figur 5 dargestellten Bezugsziffern 86 und 87 eine Batteriespannungsversorgung bzw. einen Hauptschalter bezeichnen, wohingegen Bezugsziffer 88 eine regulierte Spannungsversorgung vom Spannungsabfall-Typ zum Bereitstellen einer regulierten Spannungsversorgung VCC für eine Mehrzahl von Schaltungselementen ist.
  • Figur 6 zeigt Zeitdiagramme, welche den Betrieb der Motorantriebsbegrenzungseinrichtung 90 zeigen.
  • Wenn die Pedale eines Fahrrads betätigt werden, werden an oberen und unteren Totpunkten Pedalkräfte nicht ausgeübt. Deshalb ist das durch die Tretkrafterfassungseinrichtung 70 ausgegebene Erfassungssignal 70a eine Spannungs-Wellenform, welche, wie in Figur 6(a) gezeigt, als periodisch wiederholte Berge und Täler erscheinen. Der Spannungskomparator 92 stellt das Signal 82a während Perioden, in welchen das Tretkrafterfassungssignal 70a größer ist als der Schwellenspannungswert VTH, auf einen H-(hoch)-Pegel ein, wie in Figur 6(c) gezeigt ist. Wenn das Hauptsteuersystem 81 ein Motortreibersignal 81a, ein PWM-Signal, welches zu dem Tretkrafterfassungssignal 70a, wie es in Figur 6(b) gezeigt ist, paßt, ausgibt, gibt die Schaltung zum Bilden des logischen Produkts (oder ein UND-Gatter) 93 das Motortreibersignal 81a entsprechend an dessen Ausgang als ein Logisches- Produkt-Ausgangssignal 93a weiter, wie es in Figur 6(d) gezeigt ist, welches Logisches-Produkt-Ausgangssignal 93a zur Steuerung des Betriebs des Antriebsmotors 21 verwendet wird. D.h., nur während einer Periode, in der das Tretkrafterfassungssignal 70a größer ist als der Schwellenspannungswert VTH, wird der Betrieb des Antriebsmotors 21 zur Bereitstellung von ergänzender elektrischer Leistung erlaubt.
  • Es sei angenommen, daß das Hauptsteuersystem 81, wie in Figur 6(e) dargestellt, nach beispielsweise einem Zeitpunkt t1 aus irgendwelchen Gründen nicht mehr normal arbeitet. Selbst wenn das Motortreibersignal 81a nach dem Zeitpunkt t1 aufgrund des abnormalen Betriebs des Hauptsteuersystems 81 auf einem H-(hoch)-Pegel gehalten wird, wird der Betrieb des Antriebsmotors 21, wie in Figur 6(f) dargestellt, nur während Perioden freigegeben, in denen das Tretkrafterfassungssignal 70a größer ist als der Schwellenspannungswert VTH. Folglich wird ergänzende elektrische Leistung durch den Antriebsmotor 21 keinesfalls bereitgestellt, wenn die Pedale nicht betätigt werden, und zwar selbst dann, wenn der Betrieb des Hauptsteuersystems 81 abnormal wird und dabei eine solche ergänzende elektrische Leistung erforderlich macht.
  • Figur 7 ist eine graphische Darstellung eines Schaltungsaufbaus, welche ein tatsächliches Beispiel des Steuersystems 80 zeigt.
  • Durch eine elektrische Spannungsversorgung BAT in der Batteriegehäusebaugruppe 25 bereitgestellte elektrische Spannung wird von Kontakten B+ und B- des elektrische Spannung bereitstellenden Verbinders 38 an Spannungsversorgungsstifte B+ und B- einer Steuervorrichtung 100 über eine Sicherung FO an der Spannungsversorgungsseite angelegt. Es sollte beachtet werden, daß elektrische Leistung von einem Stift 36a auf seiten des positiven Pols des elektrische Leistung ladenden Verbinders 36 über eine Diode DI und eine Sicherung FI auf der Leistungsladeseite geladen wird. Ein Ende des thermisch empfindlichen Widerstandselements 35 zum Überwachen der Temperatur der Batterie während des elektrischen Ladens ist mit einem Stift 36b auf seiten des negativen Pols des elektrische Leistung ladenden Verbinders 36 verbunden, während dessen anderes Ende mit einem Signalkontakt 36c verbunden ist.
  • Wenn der Hauptschalter 41 in die AN-Stellung gestellt wird, wird elektrische Spannung der Batteriespannungsversorgung BAT von einem Spannungsversorgungskontakt VB auf Seiten des positiven Pols der Steuervorrichtung 100 an eine Spannungsversorgungs- und Rücksetzschaltung 101 über die Sicherung FO, den Hauptschalter 41 und einen Kontakt SW geliefert, und gleichzeitig wird ein Kondensator C1 zum Regulieren einer Motorspannungsversorgung über eine Ladeschaltung 102, welche eine Diode D1 und einen Ladestrombegrenzungswiderstand R1 umfaßt, geladen.
  • Die Spannungsversorgungs- und Rücksetzschaltung 101 umfaßt 12 V- und 5 V-Spannungsversorgungen 101a zum Bereitstellen von Spannung bei regulierten Spannungswerten von 12 V bzw. 5 V über Spannungsabfälle aus der Batteriespannungsversorgung BAT von typischerweise 24 V und einen durch die 5 V- Spannungsversorgung getriebene Rücksetzschaltung 101b. Die 12 V-Spannungsversorgung wird an den Kurbelwellengeschwindigkeitssensor 75 angelegt und wird als ein Spannungswert zum Steuern des Gates des Leistungsfeldeffekttransistors (FET) verwendet, welcher wiederum die Leitung von in den Antriebsmotor 21 fließendem Strom steuert. Die 5 V-Spannungsversorgung wird andererseits zur Bereitstellung von elektrischer Spannung an unter anderem einen Ein-Chip-Mikrocomputer 103, die Motorantriebsbegrenzungseinrichtung 90 und eine Motorstromerfassungsschaltung 104 verwendet.
  • Die Rücksetzschaltung 101b überträgt einen Rücksetzpuls RS an die CPU 103a zu der Aufbauzeit der 5 V-Spannungsversorgung und überwacht auch Wächterpulse WP, welche von der CPU 103a zu vorbestimmten Zeitintervallen ausgegeben werden. Wenn ein Wächterpuls WP von der Rücksetzschaltung 101b während mehr als einer vorbestimmten Zeitdauer nicht erfaßt wird, gibt die Rücksetzschaltung 101b einen Rücksetzpuls RS aus, wodurch die CPU zurückgesetzt (oder initialisiert) wird. Wenn zudem die Bereitstellung der Wächterpulse WP, selbst nachdem der Rücksetzpuls RS ausgegeben wurde, nicht wieder aufgenommen wird, überträgt die Rücksetzschaltung 101b ein 12 V/5 V-Spannungsversorgungsabschaltsignal POFF an die 12 V- und 5 V-Spannungsversorgungen 101a, um die Bereitstellung der 5 V- und 12 V-Spannung zu beenden.
  • Die Funktionen des Hauptsteuersystems sind durch den Ein- Chip-Mikrocomputer 103 implementiert, welcher neben anderen Komponenten eine CPU 103a, eine ROM/RAM-Einheit 103b, einen A/D-Wandler 103c und einen Zeitgeber, welcher in der Figur nicht gezeigt ist, enthält.
  • Widerstände R2 und R3, welche in Reihe zwischen den Anschlüssen des die Motorspannungsversorgung regulierenden Kondensators C1 angeschlossen sind, werden als ein Potentiometer zum Teilen des Spannungswerts des Kondensators C1 verwendet, um einen Spannungswert in einem zulässigen Eingangsspannungswertbereich an den A/D-Wandler 103 zu liefern. Ein durch das Potentiometer ausgegebener geteilter Spannungswert wird einem Eingangskontakt AS des A/D-Wandlers 103c zugeführt. Bei Empfang eines Rücksetzpulses RS führt die CPU 103a Initialisierung aus. Hiernach gibt die CPU 103a einen Relais-Treiberbefehl 103d zu einem Zeitpunkt aus, zu dem ein aus der A/D-Wandlung des geteilten Spannungswerts entstehender Wert einen vorab eingestellten Spannungswert übersteigt. Der Relais-Treiberbefehl 103d wird einer Relais-Treiberschaltung 105 zugeführt, welche wiederum einen Strom an eine in einem Relais 106 eingesetzte Erregungswicklung liefert. Wenn die Erregungswicklung leitet, werden Kontakte des Relais 106 in einen geschlossenen Zustand gesetzt, wodurch durch die Batteriespannungsversorgung BAT erzeugte elektrische Spannung an den Antriebsmotor 21 angelegt wird.
  • Das Steuersystem 80 ist so ausgelegt, daß ein an den Kontakten des Kondensators C1 zum Regulieren der Motorspannungsversorgung erscheinender Spannungswert überwacht wird, und die Kontakte des Relais 106 werden nur in einen geschlossenen Zustand gesetzt, nachdem der Kondensator C1 geladen wurde. Folglich fließt kein übermäßiger Ladestrom durch die Kontakte des Relais 106, welcher übermäßige Ladestrom ansonsten die Kontakte beschädigen würde. Es sollte beachtet werden, daß das Steuersystem 80 auch so ausgelegt sein kann, daß das Relais 106 betätigt wird, wenn das Laden des Kondensators C1 als beendet betrachtet wird, und zwar zu dem Zeitpunkt, zu dem die Zunahmerate des an den Kontakten des Kondensators C1 erscheinenden Spannungswerts pro Zeiteinheit kleiner wird als ein vorbestimmter Wert. Die Beurteilung auf der Grundlage der Änderungsrate des Spannungswerts erlaubt es, die Vollendung des Ladens ohne Beachtung des Spannungswerts der Batteriespannungsversorgung BAT zu erfassen.
  • Wenn der Feldeffekttransistor (FET) zum Steuern des Stromflusses zu dem Antriebsmotor 21 aufgrund einer kurzgeschlossenen Verbindung zwischen dessen Drain und dessen Source schlecht wird oder eine parallel zu der Drain und der Source angeschlossene Diode D2 zum Absorbieren einer zwischen der Drain und Source entwickelten umgekehrten Stoßspannung aufgrund einer Kurzschlußverbindung darin schlecht wird, wird das Potential zwischen den Kontakten des Kondensators C1 gleich einem geteilten Spannungswert, welcher von einem Potentiometer über die Batteriespannung, welches einen Ladestrombegrenzungswiderstand R1 und den Widerstand der Wicklung des Antriebsmotors 21 umfaßt, ausgegeben wird. Nebenbei bemerkt weist der Widerstand des Ladestrombegrenzungswiderstands R1 einen Wert auf, der ausreichend größer ist als der der Wicklung des Antriebsmotors 21. Folglich wird im Falle eines vorangehend beschriebenen Kurzschlußfehlers die Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators C1 nicht aufgrund von Aufladen steigen, was die Betätigung des Relais 106 verhindert. Folglich kann vorab verhindert werden, daß ein durch einen solchen Kurzschlußfehler verursachter übermäßiger Strom zugeführt wird.
  • Zusätzlich überwacht die CPU 103a die Spannung zwischen den Anschlüssen des Kondensators C1 selbst während der Drehung des Antriebsmotors 21, wobei das Stromflußverhältnis (Tastgrad) des PWM-Signals 103e derart einstellt wird, daß ein gewünschtes ergänzendes Drehmoment aufgrund der an den Antriebsmotor 21 angelegten tatsächlichen Spannung bereitgestellt wird. Folglich kann das gewünschte Drehmoment selbst dann erzeugt werden, wenn der Spannungswert der Batteriespannungsversorgung BAT niedrig wird.
  • Das Steuersystem 80 ist so ausgelegt, daß ein Spannungsstoß mit einer umgekehrten Polarität, welcher erzeugt wird, wenn der durch den Antriebsmotor 21 fließende Strom unterbrochen wird, durch die Batteriespannungsversorgung BAT über die Diode D3 absorbiert wird. Die Sicherung FO auf seiten der Spannungsversorgung ist eine Hochstromsicherung mit einer Strom-Standhaltefähigkeit von mehreren zehn Ampère. Da dem Antriebsmotor 21 elektrische Spannung über die Kontakte des Relais 106 zugeführt wird, können der Hauptschalter 41, welcher eine kleine Strom-Standhaltefähigkeit aufweist, und eine Sicherung F1 mit einer kleinen Strom-Standhaltefähigkeit von einigen Ampere, welche in Reihe mit dem Hauptschalter 41 angeschlossen ist, eingesetzt werden.
  • 12 V-Spannung wird dem Kurbelwellengeschwindigkeitssensor 75 über einen Vorwiderstand R4 zugeführt. Ein Kurzschlußfehler wird eher in dem Kurbelwellengeschwindigkeitssensor 75 als an einem Anschluß VC auftreten. Im Falle eines solchen Kurzschlußfehlers wird ein Kurzschlußstrom durch den Vorwiderstand R4 begrenzt, was es ermöglicht, daß das 12 V- Spannungsversorgungssystem geschützt wird. Das Signal 75a, welches dem Anschluß CP zugeführt wird, um die Drehgeschwindigkeit der Kurbelwelle 15 anzugeben, durchläuft einen Signalformungsvorgang an einer Signalformungsschaltung 106' zur Ausgabe eines Signals, welches eine logische Amplitude des 5 V-Systems aufweist. Das durch die Signalformungsschaltung 106' ausgegebene Signal wird dann einem Eingangsanschluß der CPU 103a zugeführt.
  • 5 V-Spannung wird der Tretkrafterfassungseinrichtung 70 über einen Vorwiderstand R5 zugeführt. Ein Kurzschlußfehler kann in der Tretkrafterfassungseinrichtung 70 sowie an einem Anschluß VT auftreten. Im Falle eines solchen Kurzschlußfehlers wird ein Kurzschlußstrom durch den Vorwiderstand R5 begrenzt, was es ermöglicht, daß das 5 V-Spannungsversorgungssystem geschützt wird. Das Tretkrafterfassungssignal 70a, ein einem Anschluß TS zugeführtes Spannungswertsignal wird durch zwei Potentiometer mit voneinander verschiedenen Spannungswertverhältnissen geteilt. Die von den Potentiometern ausgegebenen geteilten Spannungen werden dem A/D-Wandler 103c zugeführt. Eines der Potentiometer umfaßt Widerstände R6 und R7, um ein typisches Spannungswertverhältnis von 1/2 bereitzustellen, wohingegen das andere Potentiometer Widerstände R8 und R9 umfaßt, um ein typisches Spannungswertverhältnis von 1/4 bereitzustellen.
  • Die CPU 103a nimmt ein durch das Tretkrafterfassungssignal 70a angegebenes erfaßtes Drehmoment als zwei Signale auf: die beiden geteilten Spannungswerte von den Potentiometern, welche jeweils durch den A/D-Wandler 103c in digitale Daten umgewandelt werden. Im Falle eines kleinen erfaßten Drehmoments werden die digitalen Daten ausgewählt, welche sich aus der A/D-Wandlung des geteilten Spannungswerts ergeben, der durch das Potentiometer mit dem 1/2-Spannungswertverhältnis ausgegeben wird und einem A/D-Eingangsanschluß A2 zugeführt wird. Im Falle eines großen erfaßten Drehmoments werden andererseits die digitalen Daten ausgewählt, welche von der A/D-Wandlung des geteilten Spannungswerts, welcher durch das Potentiometer mit dem 1/4-Spannungswertverhältnis ausgegeben wird und einem A/D-Eingangsanschluß A3 zugeführt wird. Auf diese Weise wird das erfaßte Drehmoment in digitale Daten umgewandelt, wobei die Spannungsverhältnisse berücksichtigt werden. Ein derartiger Aufbau und eine derartige Verarbeitung ermöglichen es, daß ein Drehmoment mit einem hohen Genauigkeitsgrad über einen weiten Bereich von kleinen zu großen Drehmomentwerten erfaßt werden kann, ohne daß es notwendig ist, die Auflösung des A/D-Wandlers 103c zu erhöhen.
  • Da das durch die Tretkrafterfassungseinrichtung 70 ausgegebene Erfassungssignal 70a durch den Spannungswert der dieser zugeführten Spannungsversorgung beeinflußt wird, wird die der Tretkrafterfassungseinrichtung 70 tatsächlich zugeführte Spannungsversorgung auch dem A/D-Wandler 103c über einen A/D-Eingangsanschluß A1 eingegeben, um auch in digitale Daten umgewandelt zu werden. Die aus der A/D-Wandlung entstehenden digitalen Daten werden dann zur Kompensierung des Erfassungssignals 70a hinsichtlich der Wirkung des Spannungswerts der Spannungsversorgung auf das Erfassungssignal 70a verwendet. Auf diese Weise kann die Tretkraft mit einem noch größeren Genauigkeitsgrad erfaßt werden.
  • Der von der Motorantriebsbegrenzungseinrichtung 90 eingesetzte Spannungskomparator 92 vergleicht den Schwellenspannungswert VTH, einen geteilten Spannungswert, welcher durch ein Widerstände 91a und 91b umfassendes Potentiometer zum Teilen des an die Tretkrafterfassungseinrichtung 70 angelegten Spannungswerts der Spannungsversorgung erzeugt wird, mit einem geteilten Spannungswert, welcher durch ein Widerstände R8 und R9 umfassendes Potentiometer zum Teilen des Tretkrafterfassungssignals 70a erzeugt wird. Da der Schwellenspannungswert VTH, welcher durch Teilen des an die Tretkrafterfassungseinrichtung 70 angelegten Spannungswerts der Spannungsversorgung erhalten wird, konstant ist, ist es möglich, mit einem großen Genauigkeitsgrad zu bestimmen, ob die Tretkraft (das Drehmoment) einen vorbestimmten Wert übersteigt oder nicht.
  • Ein Signal 92a, welches von dem Spannungskomparator 92 ausgegeben wird, wird der CPU 103a über einen Eingangsanschluß davon zugeführt. Die CPU 103a überwacht die periodische Erzeugung eines L-(niedrig)-Pegels des von dem Spannungskomparator 92 ausgegebenen Signals 92a, was anzeigt, daß die Tretkraft in einem Nullzustand ist. Wenn der Nullzustand der Tretkraft nicht periodisch erfaßt wird&sub1; während der Betrieb des Antriebsmotors 21 durch auf A/D-gewandelte Daten basierender Tretkrafterfassung gesteuert wird, wird der Betrieb zur Ausgabe des PWM-Signals 103e beendet, um den Betrieb des Antriebsmotors 21 zu beenden. Auf diese Weise kann auf jeden Fall verhindert werden, daß ein unnötiges Drehmoment erzeugt wird, wann immer der Betrieb des Tretkrafterfassungssystems, wie etwa der Tretkrafterfassungseinrichtung 70 oder des A/D-Wandlers 103c abnormal wird und dabei ein solches Drehmoment erforderlich macht.
  • Auf der Grundlage von über den A/D-Wandler 103c erhaltener Information über die Tretkraft und das die Drehgeschwindigkeit der Kurbelwelle 15 angebende Signal 75a durchsucht die CPU 103a eine PWM-Tasttabelle nach einem Tastgrad des PWM- Signals 103e, welches hierdurch erzeugt und ausgegeben wird.
  • Das PWM-Signal 103e wird an eine FET-Treiberschaltung 107 durch die Schaltung 93 zum Bilden des logischen Produkts so lange weitergegeben, wie das durch den Komparator 92 ausgegebene Signal 92a auf einem Hochpegel gehalten wird oder, in anderen Worten, solange die erfaßte Tretkraft größer ist als ein vorbestimmter Wert. Der FET-Treiberkreis 107 stellt dem Gate des Feldeffekttransistors (FET) elektrische Spannung in Übereinstimmung mit einem Signal 93a bereit, welches durch die Schaltung 93 zum Bilden des logischen Produkts ausgegeben wird, was den Feldeffekttransistor (FET) an- und ausschaltet. Als eine Folge davon wird der Antriebsmotor 21 unter PWM-Steuerung betrieben.
  • Die CPU 103a überwacht auch den Motorstrom, um zu bestimmen, ob der Antriebsmotor 21 normal läuft oder nicht. Wenn ein abnormaler Motorstrom erfaßt wird, wird der Betrieb des Antriebsmotors 21 begrenzt.
  • Wenn der Antriebsmotor 21 leitet, tritt ein im folgenden als ein FET-AN-Spannungswert bezeichneter Spannungswert zwischen der Drain und der Source des Feldeffekttransistors FET auf. Die Größe des FET-AN-Spannungswerts ist gleich dem Produkt des zu dem Antriebsmotor 21 fließenden Stroms und einem AN-Widerstand des Feldeffekttransistors FET.
  • Ein durch eine Motorstromerfassungsschaltung 104 eingesetzter elektronischer Schalter 104a wird synchron mit dem H- (hoch)-Pegel des durch die Schaltung 93 zum Bilden des logischen Produkts ausgegebenen Signals 93a angeschaltet, was den FET-AN-Spannungswert einer Zeitkonstantenschaltung 104b, welche einen Widerstand R10 und einen Kondensator C2 umfaßt, zuführt. Der elektronische Schalter 104a kann unter Verwendung eines bipolaren Transistors oder eines Feldeffekttransistors ausgelegt sein. Der Spannungswert des Kondensators C2, welcher aus der Zuführung des FET-AN-Spannungswerts an die Zeitkonstantenschaltung in Synchronisation mit dem PWM-Signal resultiert, ist ein Fast-Gleichstrom-Spannungswert (Welligkeitsspannung), welcher eine durch die Zeitkonstantenschaltung bestimmte Zeitkonstante aufweist. Der Fast-Gleichstrom-Spannungswert (Welligkeitsspannung) wird durch einen Spannungswertverstärker 104c in ein Spannungswertsignal 104d gleichstromverstärkt, welches über einen A/D-Wandlereingangsanschluß A4 dem A/D-Wandler 103c zugeführt wird. Die Welligkeitsspannung wird in den Motorstrom angebende digitale Daten umgewandelt, welche Daten von der CPU 103a verwendet werden, um zu bestimmen, ob der Motorstrom übermäßig ist oder nicht. Wenn festgestellt wird, daß der Motorstrom übermäßig ist, wird der Stromfluß-Tastgrad auf einen niedrigen Wert eingestellt, um den Betrieb des Antriebsmotors 21 zu beenden.
  • Es sollte beachtet werden, daß der Motorstrom auch überwacht werden kann, indem ein Widerstand zur Stromüberwachung in Reihe mit dem Feldeffekttransistor (FET) geschaltet wird und ein Spannungsabfall zwischen den Enden des stromüberwachenden Widerstands gemessen wird. In dieser Ausführungsform wird dennoch die FET-AN-Spannung erfaßt, was einen Verlust eliminiert, der andernfalls in dem stromüberwachenden Widerstand erzeugt werden würde. Folglich kann die Batteriespannungsversorgung BAT mit einem hohen Grad an Effizienz verwendet werden.
  • Zusätzlich vergleicht die CPU 103 auch Daten, welche den über den A/D-Wandler 103c eingegebenen Spannungswert der Batteriespannungsversorgung BAT angeben, mit einem vorab eingestellten Restkriterium-Spannungswert. Wenn festgestellt wird, daß der Spannungswert der Batteriespannungsversorgung BAT kleiner ist als der Restkriterium-Spannungswert, wird ein Anzeigesignal 103f an eine Lampentreiberschaltung 108 ausgegeben, um die Lampe L anzuschalten, um auf ein Laden der Batterie zu drängen. Es sollte beachtet werden, daß die Lampe L auch an- und ausgeschaltet werden kann, anstatt kontinuierlich angeschaltet zu sein, um elektrische Leistung zu sparen. In diesem Fall wird die Lampe L mit einer Periode von typischerweise einigen Sekunden intermittierend an- und ausgeschaltet. In der vorangehend angegebenen Beschreibung ist das durch diese Ausführungsform implementierte Steuersystem so ausgelegt, daß während einer Dauer, in der festgestellt wird, daß die Tretkraft kleiner als ein vorbestimmter Wert ist, die Übertragung eines durch die CPU ausgegebenen Motortreibersignals mittels einer Schaltung zum Bilden des logischen Produkts (UND-Gatter) unterbrochen wird. Es sollte jedoch beachtet werden, daß als eine Alternative der Betrieb des Antriebsmotors auch begrenzt werden kann, indem die Zuführung elektrischer Spannung an das Gate des Feldeffekttransistors, der die Leitung des durch den Antriebsmotor fließenden Stroms steuert, unterbrochen werden kann.
  • Wie vorangehend beschrieben, sieht die vorliegende Erfindung ein elektrisch unterstütztes Fahrrad vor, bei welchem eine Motorantriebsbegrenzungseinrichtung zum Begrenzen des Antriebs durch einen Motor in einem Zustand der Nichtausübung einer Tretkraft unabhängig von einem Hauptsteuersystem zum Steuern des Betriebs des Motors vorgesehen ist, so daß, wenn die Pedale nicht betätigt werden, der Motor ergänzende elektrische Leistung nicht bereitstellt, was es dem Fahrer erlaubt, das Gefühl, das Fahrrad zu fahren, beizubehalten, und zwar selbst dann, wenn der Betrieb der Hauptsteuerschaltung abnormal wird und dabei eine solche ergänzende elektrische Leistung erforderlich macht.
  • Zusammengefaßt verhindert es die vorliegende Erfindung, daß unnötige ergänzende elektrische Antriebsleistung erzeugt wird, und zwar selbst dann, wenn der Betrieb eines Hauptsteuersystems, welches neben anderen Komponenten eine CPU einsetzt, abnormal wird und dabei die Bereitstellung derartiger unnötiger ergänzender elektrischer Leistung erforderlich macht.
  • Aufgrund eines Erfassungssignals 70a, welches von einer Tretkrafterfassungseinrichtung 70 ausgegeben wird, und eines Signals 75a, welches die durch den Kurbelwellengeschwindigkeitssensor 75 erfaßte Drehgeschwindigkeit einer Kurbelwelle 15 angibt, gibt das Hauptsteuersystem 81 ein Motortreibersignal 81a, ein PWM-Signal, aus. Ein in einer Motorantriebsbegrenzungseinrichtung 90 eingesetzter Spannungskomparator 92 vergleicht das durch die Tretkrafterfassungseinrichtung 70 ausgegebene Erfassungssignal 70a mit einem Schwellenspannungswert VTH und gibt ein Motorbetrieb-Freigabe/Beschränkung-Befehlssignal 92a auf einem Niedrigpegel aus, wenn festgestellt wird, daß das Erfassungssignal 70a kleiner ist als der Schwellenspannungswert VTH, um den Betrieb eines Antriebsmotors 21 zu begrenzen, indem die Übertragung des Motorantriebssignals 81a über ein UND-Gatter 93 bei nicht betätigten Pedalen blockiert wird. Die Motorantriebsbegrenzungseinrichtung 90 ist unabhängig von dem Hauptsteuersystem 91 vorgesehen.

Claims (1)

1. Elektrisch unterstütztes Fahrrad, welches die durch einen Motor (21) ausgegebene elektrische Leistung als eine Ergänzung zu menschlicher Leistung verwendet, welche als eine Antriebskraft dient, wobei das elektrisch unterstützte Fahrrad ausgestattet ist mit:
- einem Hauptsteuersystem (81) zum Steuern des Betriebs des Motors (21) in Übereinstimmung mit durch eine Tretkrafterfassungseinrichtung (70) ausgegebener Information über eine Tretkraft und
- eine Motorantriebsbegrenzungseinrichtung (90) zum Begrenzen des Betriebs des Motors (21) ebenfalls in Übereinstimmung mit der durch die Tretkrafterfassungseinrichtung (70) ausgegebenen Information über die Tretkraft,
wobei das elektrisch unterstützte Fahrrad dadurch gekennzeichnet ist, daß die Motorantriebsbegrenzungseinrichtung (90) unabhängig von dem Hauptsteuersystem (81) vorgesehen ist und den Betrieb des Motors (21) begrenzt, wenn keine Tretkraft ausgeübt wird.
DE69500285T 1994-08-18 1995-08-02 Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor Expired - Lifetime DE69500285T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP19444894A JP3276783B2 (ja) 1994-08-18 1994-08-18 電動補助自転車

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69500285D1 DE69500285D1 (de) 1997-06-12
DE69500285T2 true DE69500285T2 (de) 1997-08-21

Family

ID=16324745

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69500285T Expired - Lifetime DE69500285T2 (de) 1994-08-18 1995-08-02 Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor

Country Status (6)

Country Link
EP (1) EP0697330B1 (de)
JP (1) JP3276783B2 (de)
CN (1) CN1060729C (de)
DE (1) DE69500285T2 (de)
ES (1) ES2104452T3 (de)
TW (1) TW300207B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011138138A1 (de) * 2010-05-06 2011-11-10 Robert Bosch Gmbh Verfahren zur zustandserkennung von pedalsensoren eines fahrrads mit elektroantrieb sowie steuerungsvorrichtung hierfür
DE102019203816A1 (de) * 2019-03-12 2020-09-17 Robert Bosch Gmbh Verfahren zum Ermitteln eines Zustands eines elektrischen Antriebs eines Fahrrads, Computerprogramm, Speichermedium und Fahrrad

Families Citing this family (20)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP3555311B2 (ja) * 1996-03-25 2004-08-18 松下電器産業株式会社 電気自転車
JP3493906B2 (ja) * 1996-07-04 2004-02-03 松下電器産業株式会社 電気自転車
TW446662B (en) * 1996-07-09 2001-07-21 Honda Motor Co Ltd Motor controlling device for motor assisted bicycle
CN1049632C (zh) * 1996-09-20 2000-02-23 清华大学 智能型电助动自行车
DE19732430A1 (de) * 1997-07-28 1999-02-11 Harald Kutze Ein- oder mehrspuriges Muskel-Elektro-Hybrid-Fahrzeug
FR2891801B1 (fr) * 2005-10-10 2009-05-15 Jjg Partenaires Eurl Sarl Velo electrique
CN101423102A (zh) * 2008-08-26 2009-05-06 陈戈平 一种电动助力自行车脚踏力矩传感系统
JP6228442B2 (ja) * 2012-12-14 2017-11-08 ヤマハ発動機株式会社 駆動ユニット及び電動補助自転車
JP6295064B2 (ja) 2012-12-17 2018-03-14 ヤマハ発動機株式会社 駆動ユニット及び電動補助自転車
DE102013200485A1 (de) * 2013-01-15 2014-07-17 Robert Bosch Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Detektion einer Wartungssituation bei einem Zweirad
CN103529850B (zh) * 2013-10-28 2016-11-16 华南理工大学广州学院 两轮自平衡车控制方法
US9561836B2 (en) * 2014-07-16 2017-02-07 Ford Global Technologies, Llc Bicycle control system
ITUB20154183A1 (it) * 2015-10-05 2017-04-05 Drake Di De Giacomi Samuela Dispositivo per velocipede a pedalata assistita e ruota
JP6741639B2 (ja) 2017-10-13 2020-08-19 株式会社シマノ 自転車用ドライブユニットの取付方法および自転車用フレーム
JP6787865B2 (ja) 2017-10-13 2020-11-18 株式会社シマノ 自転車用ドライブユニット
JP7127976B2 (ja) 2017-10-13 2022-08-30 株式会社シマノ 自転車用ドライブユニット
JP7255966B2 (ja) 2017-10-13 2023-04-11 株式会社シマノ 自転車用ドライブユニット
JP6787866B2 (ja) 2017-10-13 2020-11-18 株式会社シマノ 自転車用コンポーネント
JP6977156B2 (ja) * 2018-05-16 2021-12-08 本田技研工業株式会社 自転車用後付け電機装置及び自転車
CN114524048B (zh) * 2022-03-08 2023-03-24 无锡凌博电子技术股份有限公司 一种预防电动自行车自燃的控制方法

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP3308301B2 (ja) 1992-05-11 2002-07-29 ヤマハ発動機株式会社 電動モータ付き自転車
US5370200A (en) * 1992-05-11 1994-12-06 Yamaha Hatsudoki Kabushiki Kaisha Bicycle with electric motor
JP3377258B2 (ja) * 1993-07-23 2003-02-17 ヤマハ発動機株式会社 電動モータ付き乗り物

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011138138A1 (de) * 2010-05-06 2011-11-10 Robert Bosch Gmbh Verfahren zur zustandserkennung von pedalsensoren eines fahrrads mit elektroantrieb sowie steuerungsvorrichtung hierfür
DE102019203816A1 (de) * 2019-03-12 2020-09-17 Robert Bosch Gmbh Verfahren zum Ermitteln eines Zustands eines elektrischen Antriebs eines Fahrrads, Computerprogramm, Speichermedium und Fahrrad
DE102019203816B4 (de) * 2019-03-12 2020-10-29 Robert Bosch Gmbh Verfahren zum Ermitteln eines Zustands eines elektrischen Antriebs eines Fahrrads, Computerprogramm, Speichermedium und Fahrrad

Also Published As

Publication number Publication date
ES2104452T3 (es) 1997-10-01
CN1123240A (zh) 1996-05-29
EP0697330B1 (de) 1997-05-07
CN1060729C (zh) 2001-01-17
JP3276783B2 (ja) 2002-04-22
EP0697330A1 (de) 1996-02-21
TW300207B (de) 1997-03-11
DE69500285D1 (de) 1997-06-12
JPH0858670A (ja) 1996-03-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69500285T2 (de) Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor
DE69501022T2 (de) Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor
DE69612784T2 (de) Fahrrad mit elektromotorischem Hilfsantrieb
DE69501929T2 (de) Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor
DE69231799T2 (de) Muskelgetriebenes Fahrzeug
DE69707165T2 (de) Mit Muskelkraft betätigtes Fahrzeug mit einem elektrischen Hilfsantrieb und Verfahren zu dessen Regelung
DE69433735T2 (de) Muskelgetriebenes Fahrzeug
DE69625630T2 (de) Hilfsvorrichtung zur Anwendung in einem Elektrofahrzeug
DE69508745T2 (de) Regler für einen gleichstrommotor
DE69500314T2 (de) Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor
DE3711099C2 (de) Elektrische servolenkanlage fuer fahrzeuge
DE69623149T2 (de) Elektrisch unterstütztes pedalbetriebenes Fahrzeug
DE60310340T2 (de) Fahrrad mit elektrischem Hilfsmotor
DE69531904T2 (de) Befestigungsvorrichtung für Fahrradsattel
DE69728437T2 (de) Elektromotor für bewegbare Vorrichtung
DE60111913T2 (de) Leistungssteuerungsschaltung für eine elektronische Einheit eines Fahrrads
DE4429331A1 (de) Steuervorrichtung für reversiblen Motor und motorangetriebenes Servolenkungssystem für Motorfahrzeug unter Benutzung derselben
DE19640248A1 (de) Vorrichtung zur Anzeige einer Restkapazität einer Batterie für ein elektrisches Fahrzeug
DE3710591A1 (de) Motorgetriebenes servolenkungssystem
DE202016008534U1 (de) Elektrofahrrad
DE69710647T2 (de) Ent/Aufladungsaufbau für Batterie, die an ein Fahrrad mit Hilfsmotor befestigt ist
DE102014115716A1 (de) Fahrradsteuerungsvorrichtung
DE2503720A1 (de) Fahrzeug mit elektrischem zusatzantrieb
DE3821789A1 (de) Motorgetriebene servolenkungseinheit
DE19926341A1 (de) Elektrisches Lenksystem

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition