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Hintergrund der Erfindung
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Fachgebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf flexible Rohrverbinder mit
denen Leitungssysteme von Rohren von Flüssigkeiten, beispielsweise
von Wasserrohren, die im Boden verlegt sind, in optimaler Weise
von außen
einwirkende Kräfte
wie beispielsweise Scherkräfte
oder Knickmomente absorbieren können
in einer zu der Achse des Rohrs senkrechten Richtung, die während Erdbeben
oder unterschiedlichem Absenken oder ähnlichem auftreten, so dass
eine Beschädigung
der anfälligen
Abschnitte des Leitungssystems vermieden werden kann. Insbesondere
bezieht sich die vorliegende Erfindung auf flexible Rohrverbinder,
bei denen ein erstes Rohrelement, das mit einer teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche versehen
ist, die in Radialrichtung nach außen vorspringt, beugbar verbunden
ist mit einem zweiten Rohrelement, das mit einer teilweise kugeligen
Innenfläche
versehen ist, die entlang der teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche des
ersten Rohrelementes gleiten kann.
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Beschreibung des technischen
Gebietes
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Es
gibt zwei Typen dieser Art von flexiblen Rohrverbindern:
- (A) Bei dem Typ des flexiblen Rohrverbinders,
der in 13 gezeigt ist, wird ein kugeliges
Ringelement 2, welches eine teilweise kugelige äußere Umfangsfläche 2a aufweist,
durch ein Paar von Aussparungsabschnitten (siehe 3) hindurch geführt, welche
an einem Ende des zweiten Rohrelementes 3 ausgebildet sind,
welches als Anschlußrohr
dient und die sich in radialer Richtung gegenüberstehen. Das kugelige Ringelement 2 wird
in eine teilweise kugelige innere Umfangsfläche 3a eingeführt, welche
an einem Ende des zweiten Rohrelementes 3 ausgebildet ist
in einer Haltung, in der die radiale Richtung des kugeligen Ringelementes 2 im
Wesentlichen parallel zu der Achse X des Rohres des zweiten Rohrelementes 3 ist
und das kugelige Ringelement 2 wird innerhalb der teilweisen
kugeligen Umfangsfläche 3a gedreht,
und seine Haltung wechselt so, dass es im Wesentlichen koaxial mit
der Achse X des Rohres des zweiten Rohrelementes 3 angeordnet ist
(siehe 4). Anschließend
wird ein erstes Rohrelement, welches als ein eingeführter Rohrabschnitt
dient, gleitend in die Richtung der Achse X des Rohres in das kugelige
Ringelement 2 eingeführt
und ein Verschlusselement 6 wird in eine ringförmige Installationsnut 5 eingepasst,
welche an dem vorderen Ende der äußeren Umfangsfläche des
ersten Rohrelementes 1 ausgebildet ist. Das Verschlusselement 6 ist
im Wesentlichen C-förmig
ausgebildet mit einem spreizbaren Durchmesser, und beschränkt den
Bereich, in dem das kugelige Ringelement 2 und das erste Rohrelement 1 sich
relativ zueinander in Richtung der Achse X des Rohres verschieben
können, durch
Aneinanderstoßen
gegen die Endoberflächen 4a und 4b einer
Begrenzungsnut 4, welche an einer inneren Umfangsfläche des
kugeligen Ringelements 2 ausgebildet ist, welche entgegengesetzt
in der Richtung der Achse X der Rohres angeordnet sind.
- (B) Bei dem flexiblen Rohrverbinder des Typs, der in 14 gezeigt
ist, ist an einem Ende eines ersten Rohrelementes 1, welches
als ein eingeführter Abschnitt
des Rohres dient, ein kugeliger Rohrabschnitt 1A mit einer
teilweisen kugeligen äußeren Umfangsfläche 1d angeformt.
Eine teilweise kugelige innere Umfangsfläche 3a, welche an
einem Ende eines zweiten Rohrelementes 3 ausgebildet ist,
welches als Anschlußrohrabschnitt
dient, ist gleitend an die teilweise kugelige äußere Umfangsfläche 1d des
kugeligen Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1 eingepasst.
Auf der anderen Seite ist ein Arretierungselement 32, welches
eine teilweise kugelige Gleitfläche
bereitstellt, welche gegenüber
der teilweisen kugeligen äußeren Umfangsfläche 1d des
kugeligen Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1 gleitet, an
einem Flansch abschnitt 3K des zweiten Rohrelementes 3 anhand
von Schrauben 33 und Muttern 34 festgelegt.
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Beim
Typ (A) ist ein Abschnitt der Begrenzungsnut 4, welcher
an der inneren Umfangsfläche des
kugeligen Ringelementes 2 ausgebildet ist, geöffnet gegenüber der
Fließrichtung
innerhalb des Rohres ab dem vorderen Ende des ersten Rohrelementes 1 und
bildet einen ringförmigen
Aussparungsabschnitt S1. Darüber
hinaus ist ein ringförmiger
Aussparungsabschnitt S2, der durch eine Endfläche des kugeligen Ringelementes 2 und
durch die konisch zulaufende innere Umfangsfläche 3b, welche mit
der teilweisen kugeligen inneren Umfangsfläche 3a des zweiten
Rohrelementes 3 verbunden ist, gebildet wird, geöffnet gegenüber der
Fließrichtung innerhalb
des Rohres. Beim Typ (B) ist auf der anderen Seite die innere Umfangsfläche des
teilweisen kugeligen Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1 gegenüber der
Fließrichtung
innerhalb des Rohres geöffnet
und bildet einen ringförmigen
Aussparungsabschnitt S3. Weiter ist ein ringförmiger Aussparungsabschnitt
S4, welcher durch die teilweise kugelige innere Umfangsfläche 3a des
zweiten Rohrelementes 3 und dem vorderen Ende des teilweisen
kugeligen Rohrabschnitts 1A gebildet wird, gegenüber der
Fließrichtung
innerhalb des Rohres geöffnet.
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Deshalb
ist es nicht möglich,
obwohl dies die beabsichtigte Beugefähigkeit des ersten Rohrelementes
und des zweiten Rohrelementes nicht beeinflussen würde, falls
diese zur Abwasserableitung durch Kanäle benutzt werden, vollständig die
Ablagerung von Klärschlamm
und Schmutz in den Aussparungsabschnitten, welche nach innen in
radialer Richtung geöffnet
sind an der Position, bei der die Rohrelemente 1 und 3 miteinander
verbunden sind, zu vermeiden. Darüber hinaus neigt der Fließwiderstand
dazu, sich in den Aussparungsabschnitten, welche nach innen in radialer
Richtung geöffnet
sind, an der Position, bei denen die Rohrelemente 1 und 3 miteinander
verbunden sind, zu erhöhen,
wenn sie zur Leitung von sauberem Wasser für Leitungswasser benutzt werden.
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Wie
auch eine Methode zur Verhinderung von Ablagerungen von Klärschlamm
und Schmutz und Hindernissen in dem Flussvolumen beim Typ (A) gibt
es die Methode zum Einpassen eines ringförmigen Einlageelementes 30,
welches aus Gummi besteht, in die Begrenzungsnut 4 des
kugelförmigen Ringelementes 2, wie
in 13 gezeigt. Und bei dem Typ (B) gibt es eine Methode
zum Befestigen eines ringförmigen
Einlageelementes 31, welches aus Gummi besteht, an der
inneren Umfangsfläche
des teilweise kugeligen Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1,
wie in 14 gezeigt. Aber in jedem Fall
ist es nicht möglich,
den Aussparungsabschnitt vollständig
zu füllen,
welcher in dem Abschnitt ausgebildet ist, in dem die teilweise kugeligen äußeren Umfangsflächen 2a und 1d auf
der Seite des ersten Rohrelementes 1 gegenüber der
teilweisen kugeligen inneren Umfangsfläche 3a des zweiten
Rohrelementes 3 gleiten können. Deshalb reichen diese Maßnahmen
nicht aus, um den Effekt der Verhinderung der Ablagerung von Klärschlamm
und Schmutz oder den Effekt von Hindernissen im Fluss herunterzusetzen,
zu vermeiden.
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In
Anbetracht der obigen Probleme ist es ein Hauptziel der vorliegenden
Erfindung einen flexiblen Rohrverbinder vorzustellen, der effektiv
die Ablagerung von Klärschlamm
und Schmutz unterdrückt
und ebenso Hindernisse im Fließvolumen
und gleichzeitig die beabsichtigte Beugefähigkeit aufgrund von relativem
Verrutschen einer teilweisen kugeligen äußeren Umfangsfläche eines
ersten Rohrelementes und einer teilweise kugeligen inneren Umfangsfläche eines
zweiten Rohrelementes.
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Dieses
Ziel wird durch einen flexiblen Rohrverbinder, welcher die Merkmale
des beigefügten
Anspruches 1 enthält,
erreicht.
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Eine
Ausgestaltung ist bekannt, bei der ein flexibler Rohrverbinder in
beugbarer Weise ein erstes Rohrelement, welches mit einer teilweise
kugeligen äußeren Umfangsfläche ausgestaltet
ist, welche in radialer Richtung nach außen vorspringt und ein zweites
Rohrelement, welches eine teilweise kugelige innere Fläche aufweist,
welche entlang der teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche gleiten
kann, verbindet, wobei eine Muffe, die aus einem synthetischen Harz
hergestellt ist, in einem Kontaktzustand eingefügt und -gepasst ist, wobei
sie die inneren Umfangsflächen
der beiden Rohrelemente verbindet, wobei die Muffe eine Länge hat,
die einen Aussparungsabschnitt überdeckt,
der an einer Stelle in Radialrichtung nach innen öffnet, wo
die zwei Rohrelemente miteinander verbunden sind und elastisch verformt
wird, während
sie im Wesentlichen ihre kreisförmige
Rohrform beibehält,
wenn sie einem Biegen der zwei Rohr elemente folgt. Bei dieser Bauform
wird der Aussparungsabschnitt, der an einer Stelle in Radialrichtung
nach innen öffnet,
wo die zwei Rohrelemente miteinander verbunden sind, durch die Muffe überdeckt,
welche aus einem synthetischen Harz hergestellt ist, die in einem
Kontaktzustand eingefügt ist,
wobei sie die inneren Umfangsflächen
der beiden Rohrelemente verbindet, so dass die Ablagerung von Klärschlamm
und Schmutz sowie von Hindernissen für das Durchflussvolumen unterdrückt werden
können.
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Darüber hinaus
wird die Muffe elastisch verformt, während sie im Wesentlichen ihre
kreisförmige Rohrform
beibehält,
wenn sie einem Biegen der beiden Rohrelemente folgt aufgrund von
relativem Gleiten zwischen der teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche des
ersten Rohrelementes und der teilweise kugeligen inneren Umfangsfläche des
zweiten Rohrelementes. Deshalb kann die innere Umfangsfläche des
Biegeabschnitts der Muffe in einem im Wesentlichen glatten Zustand
mit wenigen Ausbuchtungen aufrechterhalten werden und der Flusswiderstand
kann reduziert werden. Konsequenterweise kann die Ablagerung von
Klärschlamm
und Schmutz sowie von Hindernissen bezüglich des Durchflussvolumens
effektiver als in üblichen
Anordnungen unterdrückt
werden, wobei gleichzeitig die beabsichtigte Beugefähigkeit
sichergestellt ist aufgrund von relativem Gleiten von der teilweisen
kugeligen äußeren Umfangsfläche des
ersten Rohrelementes und der teilweise kugeligen inneren Umfangsfläche des
zweiten Rohrelementes. Eine solche Anordnung ist aus der
US 4,026,119 bekannt.
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Bei
der charakteristischen Ausgestaltung gemäß einem zweiten Gesichtspunkt
der vorliegenden Erfindung weist die Muffe eine Länge auf,
die über
einen Übergang
hinausgeht zwischen einer virtuell verlängerten Fläche der teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche und
der inneren Umfangsfläche
des ersten Rohrelementes.
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Bei
dieser charakteristischen Ausgestaltung kann der Aussparungsabschnitt,
der an einer Stelle in Radialrichtung nach innen öffnet, wo
die zwei Rohrelemente miteinander verbunden sind, zuverlässig überdeckt
werden, ohne Rücksicht
auf ein Beugen und Gleiten des zweiten Rohrelementes entlang der teil weisen
kugeligen äußeren Umfangsfläche des
kugeligen Ringelementes, welches in dem ersten Rohrelement eingebaut
ist.
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Bei
der charakteristischen Ausgestaltung gemäß einem dritten Gesichtspunkt
der vorliegenden Erfindung ist ein kugeliges Ringelement, das eine teilweise
kugelige äußere Umfangsfläche aufweist, im
ersten Rohrelement eingebaut, so dass es innerhalb eines vorbestimmten
Bereichs in Rohrachsenrichtung gleiten kann und die Muffe weist
eine Länge auf,
die einen beliebigen Aussparungsabschnitt entlang des gesamten Auszugsabschnitts
der zwei Rohrelemente abdecken kann.
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Bei
dieser charakteristischen Ausgestaltung kann der Aussparungsabschnitt,
der an einer Stelle in Radialrichtung nach innen öffnet, wo
die beiden Rohrelemente miteinander verbunden sind, noch zuverlässiger überdeckt
werden und das nicht nur ohne Rücksicht
auf ein Beugen und Gleiten des zweiten Rohrelementes entlang der
teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche des
kugeligen Ringelementes, welches an dem ersten Rohrelement befestigt
ist, sondern auch im Bezug auf ein teleskopähnliches Gleiten der beiden
Rohrelemente in Richtung der Rohrachse. Folglich kann die Ablagerung
von Klärschlamm
und Schmutz sowie von Hindernissen im Durchflussvolumen aufgrund
von Turbulenzen noch besser unterdrückt werden.
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Bei
der charakteristischen Ausgestaltung gemäß einem vierten Gesichtspunkt
der vorliegenden Erfindung wird ein Befestigungsmittel zum Verhindern
einer Relativbewegung in Richtung der Rohrachse zwischen einem der
Rohrelemente und der Muffe zur Verfügung gestellt.
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Bei
dieser charakteristischen Ausgestaltung verrutscht die Position
an welcher die Muffe eingeführt
und befestigt ist, nicht, wenn die beiden Rohrelemente gebogen oder
auseinandergezogen oder zusammengeschoben werden und die Ablagerung
von Klärschlamm
und Schmutz wie auch von Hindernissen im Durchflussvolumen kann
effektiv für
lange Zeitspannen unterdrückt
werden, wobei gleichzeitig die beabsichtigte Beugefähigkeit
der zwei Rohrelemente sichergestellt wird.
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Bei
der charakteristischen Ausgestaltung gemäß einem weiteren Gesichtspunkt
der vorliegenden Erfindung ist die Muffe aus Polyethylen hergestellt und
weist die Form eines kreisförmigen
Rohres auf und die Dicke der Muffe liegt in einem Bereich zwischen
1,5 mm bis 4 mm, vorzugsweise zwischen 2,0 mm und 3,0 mm.
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Bei
dieser charakteristischen Ausgestaltung kann, falls die Muffe aus
Polyethylen hergestellt ist und die Dicke der Muffe zumindest 1,5
mm beträgt, die
Deformation der Biegung in radialer Richtung der Muffe reduziert
werden, wenn die beiden Rohrelemente gebogen sind, wohingegen die
Muffe das Biegen der Rohrelemente nicht hemmt, falls die Dicke der
Muffe höchstens
4,0 mm beträgt.
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Darüber hinaus
kann, falls die Muffe aus Polyethylen hergestellt ist und die Dicke
der Muffe zumindest 2,0 mm beträgt
die Deformation der Biegung in radialer Richtung der Muffe effektiv
unterdrückt werden,
wenn die beiden Rohrelemente gebogen sind, wohingegen die beiden
Rohrelemente problemlos gebogen werden können, wenn die Dicke der Muffe
höchstens
3,0 mm beträgt.
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Bei
der charakteristischen Ausgestaltung gemäß einem weiteren Gesichtspunkt
der vorliegenden Erfindung wird ein vorderes Ende auf der einen
Einführseite
der inneren Umfangsfläche
der Muffe mit einer konisch zulaufenden Fläche zur Verfügung gestellt,
deren Durchmesser in Richtung auf das vordere Ende größer wird.
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Bei
dieser charakteristischen Ausgestaltung kann die Schrittweite zwischen
dem vorderen Ende auf der Einführseite
der Muffe und der inneren Umfangsfläche der Rohrelemente gleichmäßig erfolgen und
den Widerstand reduzieren, so dass die Ablagerung von Klärschlamm
und Schmutz sowie von Hindernissen beim Durchflussvolumen effektiv
unterdrückt
werden können.
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Bei
der charakteristischen Ausgestaltung gemäß einem weiteren Gesichtspunkt
der vorliegenden Erfindung ist die Muffe mit einem Befestigungsmittel versehen,
welches eine relative Bewegung in Richtung der Rohrachse verhindert
in Bezug auf eines der Rohrelemente und mit einem provisorischen
Bremsvor sprung, der, wenn er sich mit einer Einbuchtung verbindet,
die an der inneren Umfangsfläche
des anderen Rohrelementes ausgebildet ist, eine Relativbewegung
in Richtung der Rohrachse zwischen den beiden Rohrelementen verhindert
und der provisorische Bremsvorsprung ist so ausgestaltet, dass sein provisorisches
Bremsen gelöst
werden kann mittels Scheren aufgrund einer äußeren Kraft in Richtung der
Rohrachse.
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Bei
dieser charakteristischen Ausgestaltung ist ein Ende der Muffe an
einem der Rohrelemente durch das Befestigungsmittel festgelegt und
das andere Ende der Muffe greift in den provisorischen Bremsvorsprung
durch eine Einbuchtung ein, die an der inneren Umfangsfläche des
anderen Rohrelementes ausgebildet ist, so dass sich die beiden Rohrelemente
nicht auseinander gezogen oder gestaucht werden, selbst wenn eine
nichtsymmetrische Kraft aufgrund des üblichen Drucks des Wassers
des Rohres wirkt, und sogar einen einen vorher festgelegten Ausziehspielraum
einhalten, wobei jedoch, wenn große äußere Kräfte wirken aufgrund eines Erdbebens
oder ähnlichem,
der provisorische Bremsvorsprung abreißt und die Fähigkeit
zum teleskopischen Gleiten der beiden Rohrelemente sichergestellt
wird.
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Darüber hinaus
gibt es keine Korrosion, da eine Muffe, welche aus synthetischem
Harz besteht, eingeführt
und im Inneren der beiden Rohrelemente festgelegt ist, um die Ablagerung
von Klärschlamm und
Schmutz sowie Hindernisse im Durchflussvolumen effektiv zu unterdrücken, wobei
die auftreten würde,
falls ein provisorischer Bremsvorsprung zum provisorischen Bremsen
der Relativbewegung der beiden Rohrelemente in Richtung der Rohrachse, welcher
aus Metall hergestellt würde,
auf der Seite der äußeren Umfangsfläche der
beiden Rohrelemente bereitgestellt würde. Dies verhindert einen
Ausziehvorgang der beiden Rohrelemente für eine lange Zeitspanne, außer wenn
große
Kräfte
einwirken wie beispielsweise während
Erdbeben, und es ist ebenso vorteilhaft in Bezug auf die Herstellungskosten.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine halbe äußere und
eine halbe laterale Schnittansicht eines flexiblen Teleskopverbinders
gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht
entlang der Linie II-II in 1 und gezeigt
in Richtung des Pfeiles.
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3 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht
entlang der Linie III-III in 1 und gezeigt
in Richtung des Pfeiles.
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4 ist
ein Diagramm, welches zeigt, wie das kugelige Ringelement in dem
kugeligen Rohrabschnitt des zweiten Rohrelementes eingebaut ist.
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5 ist
ein vergrößerter lateraler
Querschnitt von den wesentlichen Bereichen.
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6 ist
ein vergrößerter lateraler
Querschnitt von den wesentlichen Bereichen, wobei ein Biegen gezeigt
ist.
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7 ist
ein vergrößerter seitlicher
Querschnitt der wesentlichen Bereiche, wobei ein Biegen und ein
Ausziehen gezeigt ist.
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8 ist
eine halbe äußere und
eine halbe vergrößerte seitliche
Schnittansicht einer flexiblen Teleskopverbindung gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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9 ist
ein vergrößerter seitlicher
Querschnitt von den wesentlichen Bereichen.
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10 ist
eine vergrößerte seitliche
Ansicht von den wesentlichen Bereichen einer flexiblen Teleskopverbindung
gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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11 ist
eine halbe äußere und
eine halbe vergrößerte seitliche
Schnittansicht einer flexiblen Teleskopverbindung, welche nicht
Teil der vorliegenden Erfindung ist.
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12 ist
eine vergrößerte seitliche
Schnittansicht einer flexiblen Teleskopverbindung gemäß einer
vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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13 ist
eine vergrößerte seitliche
Schnittansicht von den wesentlichen Bereichen einer üblichen
flexiblen Teleskopverbindung.
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14 ist
eine vergrößerte seitliche
Schnittansicht von den wesentlichen Bereichen einer weiteren üblichen
flexiblen Teleskopverbindung.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsbeispiele
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Das
Folgende ist eine Beschreibung von Ausführungsbeispielen mit Bezug
zu den begleitenden Zeichnungen.
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Erste Ausführungsform
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Die 1 bis 7 zeigen
einen flexiblen Teleskoprohrverbinder, welcher sich in einem Leitungssystem
von Wasserrohren befindet, was ein Beispiel von Rohren für Flüssigkeiten
ist. Kugelige Ringelemente 2, welche aus Gusseisen hergestellt sind
und deren gesamte äußere Umfangsfläche 2a in einer
teilweisen kugeligen Form ausgestaltet ist, werden an den beiden
Enden eines ersten Rohrelementes 1 befestigt, welches aus
Gusseisen hergestellt ist und eine gerade Rohrform aufweist, und
wobei dieses als eingeführtes
Rohr dient, so dass die kugeligen Ringelemente 2 und das
erste Rohrelement 1 relativ zueinander in Richtung der
Achse X des Rohres gleiten können.
Die teilweise kugeligen inneren Umfangsflächen 3a, welche an
den Enden des zweiten Rohrelementes 3 ausgebildet sind,
welche aus Gusseisen bestehen und als Anschlußrohre dienen, werden in die
kugeligen Ringelemente 2 eingesetzt, so dass die inneren
Umfangsflächen 3a und
die kugeligen Ringelemente 2 relativ zueinander gleiten
(gebogen werden) können
entlang der teilweise kugeligen äußeren Umfangsflächen 2A der
kugeligen Ringelemente 2.
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Ringförmige Montagenuten 5 sind
an beiden Enden in Richtung der Achse X des Rohrs der äußeren Umfangsfläche des
ersten Rohrelementes 1 ausgebildet. Die Länge der
Montagenuten in Richtung der Achse X des Rohres ist klein im Vergleich
zu der einer ringförmigen
Begrenzungsnute 4, welche an einer Seite in Richtung der
Achse X des Rohres an der inneren Umfangsfläche von jedem kugeligen Ringelement 2 ausgebildet
ist. Darüber
hinaus ist ein im Wesentlichen C-förmiges Verschlusselement 6,
welches aus rostfreiem Stahl hergestellt ist, austauschbar in jedem
der Montagenuten 5 eingepasst. Die Verschlusselemente 6,
welche gespreizt werden können,
um ihren Durchmesser zu vergrößern, begrenzen
den Bereich, in welchem das kugelige Ringelement 2 und
das erste Rohrelement 1 sich relativ zueinander in Richtung
der Achse X des Rohres bewegen können
durch Anstoßen
an zwei Endflächen 4a und 4b der
entsprechenden Begrenzungsnuten 4. Darüber hinaus ist der Abstand
in radialer Richtung zwischen der äußeren Umfangsfläche des
ersten Rohrelementes 1 und der inneren Umfangsfläche 4c der
Begrenzungsnut 4 auf einen solchen Abstand eingestellt,
der es ermöglicht,
die Verschlusselemente 6 in Richtung der Achse X des Rohres
anzuschließen
oder zu entfernen, wenn ihr Durchmesser vergrößert wurde.
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Eine
ringförmige
Aufnahmenut 8 für
eine Abdichtung ist in der Nähe
eines Endes in der Richtung der Achse X des Rohres von jedem der
kugelförmigen
Ringelemente 2 ausgebildet. Die Aufnahmenuten 8 für die Abdichtung
nehmen jeweils ein elastisches Abdichtungselement 7 auf,
welches aus synthetischem Gummi hergestellt ist, zum hermetischen Abdichten
zwischen den kugeligen Ringelementen 2 und der äußeren Umfangsfläche des
ersten Rohrelementes 1. Weiter ist eine Aufnahmenut für eine Abdichtung 10 in
der teilweise kugeligen inneren Umfangsfläche 3a der kugeligen
Rohrabschnitte 3A von jedem der zweiten Rohrelemente 3 ausgebildet.
Die Aufnahmenuten für
die Abdichtung 10 nehmen jeweils ein elastisches Abdichtungselement 9 auf,
welches aus synthetischem Gummi besteht, zur hermetischen Abdichtung
zwischen den zweiten Rohrelementen 3 und den teilweise
kugeligen äußeren Umfangsflächen 2a des
kugeligen Ringelementes 2.
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Wie
in 3 gezeigt sind an zwei radial gegenüberliegenden
Positionen an dem Anschlussende des kugeligen Rohrabschnitts 3A der
zweiten Rohrelemente 3 Ausnehmungsabschnitte 3J,
deren Breite etwas größer ist
als die Länge
in Richtung der Achse X des Rohres des kugeligen Ringelementes 2, ausgebildet
und liegen dem Innenraum, welcher an der teilweise kugeligen inneren
Umfangsfläche 3a dieses
kugeligen Rohrabschnittes 3A, gegenüber. Die Ausnehmungsabschnitte 3J laufen
alle vollständig
in Richtung der Achse X des Rohres. Wie in 4 gezeigt,
sind Ausnehmungsabschnitte 2c, deren Breite etwas größer ist
als die Länge
in Richtung der Achse X des Rohres des Verschlusselementes 6, an
zwei radial gegenüberliegenden
Positionen an dem Ende des kugeligen Ringelementes 2 ausgebildet
und liegen der Begrenzungsnut 4 des kugeligen Ringelementes 2 gegenüber. Die
Ausnehmungsabschnitte 2c laufen vollständig hindurch in Richtung der
Achse X des Rohres.
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Um
das Verschlusselement 6 in dem kugeligen Ringelement 2 anzubringen,
wird das Verschlusselement 6 durch den Ausnehmungsabschnitt 2c hindurchgeführt, wobei
seine radiale Richtung mit der Achse X des Rohres in Linie ist und
in die Begrenzungsnut 4 des kugeligen Ringelementes 2 eingeführt, nachdem
es in der Begrenzungsnut 4 gedreht wird.
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Um
das kugelige Ringelement 2 in dem kugeligen Rohrabschnitt 3A des
zweiten Rohrelementes anzubringen, wird das kugelige Ringelement 2 in ähnlicher
Weise durch den Ausnehmungsabschnitt 3J hindurchgeführt, wobei
seine radiale Richtung mit der Achse X des Rohres in Linie ist und
in den kugeligen Rohrabschnitt 3A eingeführt, wie
in 4 gezeigt. Danach wird das kugelige Ringelement 2 gedreht
innerhalb dieses Innenabschnitts entlang der teilweisen kugeligen
Umfangsfläche 3A und
in einer koaxialen Haltung befestigt, bei der die Achse des kugeligen
Ringelementes 2 mit der Achse X des Rohres des zweiten
Rohrelementes 3 zusammenfällt. Danach wird das Verschlusselement 6,
welches koaxial zu der Achse X des Rohres des zweiten Rohrelementes 3 angeordnet
wurde, in radialer Richtung aufgeweitet entgegen der elastischen
Rückstellkraft
und in die Montagenut 5 des ersten Rohrelementes 1 eingebracht,
was in das kugelige Ringelement 2 eingebracht wurde.
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Die
entsprechenden Enden eines geraden Rohrabschnitts 3B von
jedem der zweiten Rohrelemente 3 sind mit einem angeformten
Kupplungsflansch 3D versehen, der in fester Weise mit einem Kupplungsflansch 11A eines
Leitungselementes 11, beispielsweise eines Wasserrohrs
oder eines Durchgangsventils mit Befestigung, wie beispielsweise Schrauben 12 und
Muttern 13, verbunden werden kann. Die entsprechenden Enden
eines kugeligen Rohrabschnitts 3A von jedem der zweiten
Rohrelemente 3 sind mit einem angeformten Befestigungsflansch 3E versehen,
der ein Ende einer gekrümmten und
wasserdichten Abdeckung 14, welche aus synthetischem Gummi
hergestellt ist, in lösbarer
Weise sichert und hält.
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Eine Öffnung eines
Aussparungsabschnittes, die sich an der Stelle in Radialrichtung
nach innen öffnet,
an der die beiden Rohrelemente 1 und 3 miteinander
verbunden sind, das heißt
ein ringförmiger
Aussparungsabschnitt S1 wird gebildet durch Öffnung eines Abschnitts der
Begrenzungsnut 4, welche an der inneren Umfangsfläche des
kugeligen Ringelementes 2 in Flussrichtung in dem Rohr
von der Vorderseite des ersten Rohrelementes 1 ausgebildet
ist. Darüber
hinaus ist eine Öffnung
eines ringförmigen Aussparungsabschnittes
S2 ausgebildet durch eine Endfläche 2b des
kugeligen Ringelementes 2 und der konisch zulaufenden inneren
Umfangsfläche 3b, welche
mit der teilweisen kugeligen inneren Umfangsfläche 3a des zweiten
Rohrelementes 3 verbunden ist. Eine Muffe 15,
welche aus synthetischem Harz hergestellt ist, wird gespannt eingebracht
und verbindet die inneren Umfangsflächen der beiden Rohrelemente 1 und 3 ausgehend
von der Öffnung auf
der Seite des Kupplungsflansches 3D des zweiten Rohrelementes 3.
Diese Muffe 15 weist eine Länge auf, die die beiden oben
genannten Öffnungen überdeckt
und wird elastisch verformt, während
sie im wesentlichen ihre kreisförmige
Rohrform beibehält,
wenn sie einer Biegung der beiden Rohrelemente 1 und 3 folgt.
Weiterhin wird ein Befestigungsmittel A bereitgestellt, das eine
relative Bewegung der Muffe 15 und des zweiten Rohrelementes 3 in
Richtung der Achse X des Rohres verhindert.
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Die
Muffe 15 weist dabei eine Länge auf, welche über einen Übergang
P hinausgeht zwischen einer virtuell verlängerten Fläche der teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche 2a und
der inneren Umfangsfläche 1a des
ersten Rohrelementes 1 und diese wird auf eine Länge festgelegt,
welche die Ausspa rungsabschnitte 1 und 2 entlang
des gesamten Auszugsbereiches der Rohrelemente 1 und 3 überdecken
kann.
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Weiterhin
weist die Muffe 15 die Form eines kreisförmigen Rohres
auf und besteht aus Polyethylenharz, beispielsweise Hochdruckpolyethylen
(HDPE) oder Hochleistungspolyethylen (HPPE). Ihre Dicke wird im
Bereich zwischen 1,5 mm und 4,0 mm festgelegt, und vorzugsweise
in einem Bereich zwischen 2,0 mm und 3,0 mm. Weiter ist der vordere Einführungsendabschnitt
der inneren Umfangsfläche der
Muffe 15 mit einer konisch zulaufenden Oberfläche 15a versehen,
deren Durchmesser in Richtung der Seite des vorderen Endes größer wird.
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An
dem Befestigungsmittel A ist ein kreisrunder ringförmiger Krempenabschnitt 15b angeformt
an dem Fußende
der Muffe (15), welcher in Radialrichtung nach außen vorspringt.
Der Kupplungsflansch 3D des zweiten Rohrelementes 3 ist
mit einer Einbuchtung 3d versehen, in die der Krempenabschnitt der
Muffe 15 in Richtung der Achse X des Rohres einpassbar
ist. Das heißt,
die feste Kupplung des Kupplungsflansches 3D des zweiten
Rohrelementes 3 und der Kupplungsflansch 11A des
Leitungselementes 11 verhindert eine Relativbewegung der
Muffe 15 und des zweiten Rohrelementes 3 in Richtung
der Achse X des Rohres.
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Ist
die aus Polyethylen hergestellte Muffe 15 eingeführt und
festgelegt, wobei sie die innere Umfangsfläche der beiden Rohrelemente 1 und 3 verbindet,
können
die Aussparungsabschnitte S1 und S2, die in Radialrichtung nach
innen geöffnet,
an den Stellen, wo die Rohrelemente 1 und 3 miteinander verbunden
sind, zuverlässig überdeckt
werden und zwar nicht nur unabhängig
von bogenförmigem
Gleiten des zweiten Rohrelementes 3 entlang der teilweisen
kugeligen äußeren Umfangsfläche 2a des
kugeligen Ringelementes 2, welches an dem ersten Rohrelement 1 befestigt
ist, sondern auch von einem teleskopischen Gleiten der Rohrelemente 1 und 3 in Richtung
der Achse X des Rohres wie in den 6 und 7 gezeigt,
so dass die Ablagerung von Klärschlamm
und Schmutz sowie von Hindernissen im Durchflussvolumen, wie beispielsweise
Turbulenzen, verhindert werden kann. Und weiterhin folgt die Muffe 15 der
Biegung aufgrund von relativem Gleiten der teilweisen kugeligen äußeren Um fangsfläche 2a des kugeligen
Ringelementes 2 und der teilweise kugeligen inneren Umfangsfläche 3a des
zweiten Rohrelementes 3 und behält im Wesentlichen ihre kreisförmige Rohrform
unter elastischer Verformung, so dass der Querschnittsbereich der
Flussrichtung nicht wesentlich verkleinert wird und der Flusswiderstand
reduziert werden kann.
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Zweite Ausführungsform
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Die 8 und 9 zeigen
eine Verbesserung eines flexiblen Teleskoprohrverbinders, der in der
ersten Ausführungsform
beschrieben wurde. Bei dieser Ausführungsform ist die Muffe 15 mit
einem Befestigungsmittel A versehen, das eine relative Bewegung
im Bezug auf das zweite Rohrelement 3 in Richtung der Achse
X des Rohres verhindert. Darüber
hinaus greifen provisorische Bremsvorsprünge 15c, welche an
verschiedenen Positionen in Umfangsrichtung angeordnet sind, in
die ringförmigen Vertiefung 1b ein,
welche an der inneren Umfangsfläche 1a des
ersten Rohrelementes 1 ausgebildet ist und verhindert die
relative Bewegung der Muffe 15 und des zweiten Rohrelementes 3 in
Richtung der Achse X des Rohres. Auf diese Weise kann das provisorische
Bremsen der provisorischen Bremsvorsprünge 15c gelöst werden
durch Scheren aufgrund von äußeren Kräften, welche
in Richtung der Achse X des Rohres wirken und durch Erdbeben oder ähnliches
verursacht werden.
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An
der Seite des Fußendes
der Muffe 15 ist eines der zweiten Rohrelemente 3 mit
Hilfe des Befestigungsmittels A festgelegt, wohingegen die vordere
Einführungsendseite
der Muffe 15 in die Vertiefung 1b eingreift, welche
an der inneren Umfangsfläche 1a des
ersten Rohrelementes 1 ausgebildet ist über die provisorischen Bremsvorsprünge 15c,
so dass die beiden Rohrelemente 1 und 3 sich nicht
auseinander schieben oder zusammenziehen, sogar wenn eine nicht
symmetrische Kraft einwirkt aufgrund von dem Normaldruck des Wassers
des Rohres, sondern einen vorher bestimmten Teleskopspielraum einhalten.
Jedoch werden, wenn eine große von
außen
wirkende Kraft aufgrund eines Erdbebens oder ähnlichem einwirkt, die provisorischen
Bremsvorsprünge 15c abgerissen
und die Fähigkeit
zum teleskopischen Gleiten der beiden Rohrelemente 1 und 3 ist
sichergestellt.
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Und
weiterhin kann der beabsichtigte Zweck der effektiven Vermeidung
der Ablagerung von Klärschlamm
und Schmutz sowie von Hindernissen im Durchflussvolumen, beispielsweise
Turbulenzen ebenso erreicht werden, da eine Muffe 15, welche aus
Polyethylen hergestellt ist, in die Rohrelemente 1 und 3 eingepasst
ist. Zusätzlich
gibt es, da die Konstruktion zum provisorischen Stoppen von relativer Bewegung
der Rohrelemente 1 und 3 in Richtung der Achse
X des Rohres aus einer harzigen Muffe besteht, keine Korrosion,
die auftreten würde,
falls eine provisorische Bremsstruktur, welche aus Metall hergestellt
ist, auf der Seite der äußeren Umfangsfläche der
Rohrelemente 1 und 3 zur Verfügung gestellt würde, was
sicherstellt, dass der provisorische Bremseffekt zur Verhinderung
der teleskopischen Bewegung von den zwei Rohrelementen 1 und 3 für eine lange Zeitdauer
bestehen bleibt, außer
wenn starke Kräfte darauf
einwirken wie während
Erdbeben und es ist ebenso vorteilhaft im Hinblick auf Herstellungskosten.
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Es
muss angemerkt werden, dass andere Gesichtspunkte der Bauform dieser
Ausführungsform
dieselben sind wie die der ersten Ausführungsform, so dass strukturelle
Elemente, welche dieselben sind wie in der ersten Ausführungsform,
dieselben Bezugszeichen aufweisen, und ihre weitere Erklärung weggelassen
wurde.
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Dritte Ausführungsform
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10 zeigt
eine weitere veränderte
Ausführungsform
des Befestigungsmittels A, welches in der ersten Ausführungsform
beschrieben wurde. An der äußeren Umfangsfläche der
Muffe 15 greifen Verschlussvorsprünge 15d, welche an
einer Vielzahl von Positionen in Umfangsrichtung angeformt sind
in eine Eingriffsnut 1c ein, welche an der inneren Umfangsfläche 1a des
ersten Rohrelementes 1 ausgebildet ist. Deshalb wird eine
Relativbewegung in Richtung der Achse X des Rohres der Muffe 15 und des
ersten Rohrelementes 1 verhindert.
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Bei
dieser Ausführungsform
können
die Muffe 15 und das zweite Rohrelement 3 relativ
zueinander in Richtung der Achse X des Rohres gleiten im Unterschied
zu der ersten Ausführungsform.
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Es
muss angemerkt werden, dass andere Gesichtspunkte dieser Bauform
dieser Ausführungsform
dieselben sind wie die in der ersten Ausführungsform, so dass strukturelle
Elemente, die dieselben sind wie in der ersten Ausführungsform,
mit denselben Bezugszeichen versehen wurden und ihre weitere Erklärung weggelassen
wurde.
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Bei
der flexiblen Teleskopverbindung, die in 11 gezeigt
ist und die nicht Teil der Erfindung ist, ist ein Anschlussrohrabschnitt 3f,
in den ein eingeführter
Rohrabschnitt 11B eines Leitungselementes, der denselben
Außendurchmesser
wie das erste Rohrelement 1 aufweist, eingeführt werden
kann und in der Richtung der Achse X des Rohres verbunden ist, angeformt
an dem anderen Ende des zweiten Rohrelementes 3. Der Kupplungsflansch 3G,
der an dem Ende dieses Anschlussrohrabschnitts 3F angeformt
ist, ist mit einem Andruckring 17 ausgestaltet, der in
hermetischer Weise den eingeführten
Rohrabschnitt 11B anschließt durch Zusammendrücken eines
elastischen Abdichtelementes 16 in Richtung der Achse X
des Rohres, welches zwischen der inneren Umfangsfläche des
Anschlussrohrabschnitts 3F und der äußeren Umfangsfläche des
eingeführten
Rohrabschnitts 11B angeordnet ist.
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Der
Andruckring 17 ist so ausgestaltet, dass ein ringförmiger Festlegungsrahmen 17A mit
Schrauben 18 und Muttern 19 an dem Kupplungsflansch 3G des
Anschlussrohrabschnitts 3F in lösbarer Weise festgelegt wird.
Der ringförmige
Festlegungsrahmen 17A ist einstückig hergestellt mit einer
einem Druckabschnitt 17B, der das elastische Abdichtelement 16 in
Richtung der Achse X des Rohres drückt, wenn die Schrauben 18 und
die Muttern 19 befestigt werden.
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Ein
Trennwandabschnitt 3H ist in der Mitte zwischen dem kugeligen
Rohrabschnitt 3A und dem Anschlussrohrabschnitt 3F an
der inneren Umfangsfläche
des zweiten Rohrelementes 3 angeformt und legt die maximale
Einführposition
des Anschlussrohrabschnitts 11B fest. Der Innendurchmesser
dieses Trennwandabschnitts 3H ist derselbe wie der Innendurchmesser
des ersten Rohrelementes 1. Zwischen der inneren Umfangsfläche des
Trennwandabschnitts 3H und dem inneren Umfangsdurchmesser
des ersten Rohrelementes 1 ist eine Öffnung eines Aussparungsabschnittes,
der an der Stelle sich in Radialrichtung nach innen öffnet, bei
der die Rohrelemente 1 und 3 miteinander verbunden
sind, das heißt,
eine Öffnung
eines ringförmigen
ersten Aussparungsabschnittes S1 ausgebildet durch Öffnungen
eines Abschnitts der Begrenzungsnut, welche an der inneren Umfangsfläche des
kugeligen Ringelementes 2 ausgebildet ist in Flussrichtung
innerhalb des Rohres von der Seite des vorderen Endes des ersten
Rohrelementes 1. Weiter ist eine Öffnung eines ringförmigen Aussparungsabschnittes
S2 ausgebildet durch eine Endfläche 2b des
kugeligen Ringelementes 2 und der konisch zulaufenden inneren
Umfangsfläche 3b,
verbunden mit der teilweisen kugeligen Umfangsfläche 3a des zweiten
Rohrelementes 3. Eine Muffe 15, welche aus synthetischem Harz
hergestellt ist, ist fest in die Rohrelementen 1 und 3 eingepasst.
Diese Muffe 15 weist eine Länge auf, welche beide Öffnungen überdeckt
und wird elastisch verformt, während
sie im Wesentlichen ihre kreisförmige
Rohrform beibehält,
wenn sie einem Biegen der Rohrelemente 1 und 3 folgt.
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Da
der Trennwandabschnitt 3H des zweiten Rohrelementes 3 in
Richtung der Achse X des Rohres kurz ist, ist ein Abstützkern 20,
welcher aus synthetischem Harz oder Metall hergestellt ist, eingepresst
an dem Fußende
der Muffe 15, die fest mit dem Trennwandabschnitt 3H eingepasst
ist. Der Abstürzkern 20 verhindert
eine Verformung zumindest eines Abschnitts der inneren Umfangsfläche der
Muffe 15, das heißt,
des Abschnitts, welcher im Kontakt mit der inneren Umfangsfläche des
Trennwandabschnitts 3H ist, und verhindert zur selben Zeit eine
relative Bewegung in Richtung der Achse X des Rohres in Bezug auf
den Trennwandabschnitt 3H des zweiten Rohrelementes 3.
Darüber
hinaus ist das Ende des Abstützkerns 20 in
Richtung der Achse X des Rohres mit einem Krempkernabschnitt 20a versehen,
der in Richtung der Achse X des Rohres gegen das Fußende der
Muffe 15 anstößt.
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Deshalb
kann, sogar wenn die Länge
des Kontakts in Richtung der Achse X des Rohres an der Position,
bei der die äußere Umfangsfläche der
Muffe 15 in Kontakt mit der inneren Umfangsfläche des zweiten
Rohrelementes 3 steht, kurz ist, wenn eine Gegenkraft auf
die Position des Kontaktes der Muffe 15 wirkt als Ergebnis
eines Biegens der Rohrelemente 1 und 3, dann eine
nach innen in radialer Richtung vorspringende Verformung an der
Position des Kontakts der Muffe 15 aufgrund dieser Gegenkraft
verhindert werden.
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Es
muss angemerkt werden, dass andere Gesichtspunkte dieser Bauform
dieser Ausführungsform
dieselben sind wie die in der ersten Ausführungsform, so dass die strukturellen
Elemente, die dieselben sind wie in der ersten Ausführungsform, mit
denselben numerischen Bezugszeichen versehen wurden und ihre weitere
Beschreibung weggelassen wurde.
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Vierte Ausführungsform
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Bei
der flexiblen Teleskopverbindung, welche in 12 gezeigt
ist, werden erste Rohrelemente 1, welche aus Gusseisen
bestehen, deren vorderes Ende mit einer angeformten, teilweise kugeligen geformten äußeren Umfangsfläche 1d versehen
ist, in die entsprechenden Enden eines geraden dritten Rohres 21 eingeführt, welches
aus Gusseisen besteht, so dass das erste Rohrelement 1 und
das dritte Rohr 21 im Bezug aufeinander in Richtung der
Achse X des Rohres gleiten können.
Die teilweise kugeligen inneren Umfangsflächen 3a, welche an
dem Ende des zweiten Rohrelementes 3 ausgebildet sind,
sind weiter in die teilweise kugeligen äußeren Umfangsflächen 1d der
kugeligen Rohrabschnitte 1A der ersten beiden Rohrelemente 1 eingepasst
und erlauben relatives Gleiten zwischen diesen.
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Eine
ringförmige
Installationsnut 23 ist ausgebildet in jeder der äußeren Umfangsflächen des geraden
Rohrabschnitts 1B der ersten beiden Rohrelemente 1.
Die Länge
in Richtung der Achse X des Rohres der ringförmigen Installationsnuten 23 ist klein
verglichen mit der der ringförmigen
Begrenzungsnut 22, welche in der Mitte (in Richtung der Achse
X des Rohres) der inneren Umfangsfläche des dritten Rohrs 21 ausgebildet
ist. Ein Verschlusselement 24, welches aus rostfreiem Stahl
hergestellt ist, ist in austauschbarer Weise in jeder der Installationsnuten 23 eingepasst.
Die Verschlusselemente 24 besitzen einen spreizbaren Durchmesser
und begrenzen den Bereich, in dem sich die ersten Rohrelemente 1 und
das dritte Rohr 21 relativ zueinander in Richtung der Achse
X des Rohres bewegen können
durch Anstoßen
an den Endflächen
(in Richtung der Achse X des Rohres) der Begrenzungsnut 22.
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Elastische
Abdichtelemente 25, welche aus künstlichem Gummi bestehen, zur
Abdichtung zwischen dem dritten Rohr 21 und der äußeren Umfangsfläche des
geraden Abschnitts 1B des ersten Rohrelementes 1 werden
entsprechend in der Nähe der
beiden Enden in Richtung der Achse X des Rohres der inneren Umfangsfläche des
dritten Rohrs 21 gehalten. Elastische Abdichtelemente 26,
welche aus synthetischem Gummi hergestellt sind, zur Abdichtung
zwischen dem dritten Rohr 21 und der teilweisen kugeligen äußeren Umfangsfläche 1d des
kugeligen Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1 werden
ebenfalls entsprechend an den teilweise kugeligen Umfangsflächen 3a des
kugeligen Rohrabschnitts 3A des zweiten Rohrelementes 3 gehalten.
Die entsprechenden Enden der geraden Rohrabschnitte 3B der
zweiten Rohrelemente 3 sind beide mit einem angeformten
Kupplungsflansch 3D versehen, der fest mit einem Kupplungsflansch 11A eines
Leitungselementes 11 verbunden werden kann, beispielsweise
einer Wasserleitung oder eines Absperrventils anhand von Schrauben 12 und
Muttern 13.
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Die
inneren Umfangsflächen
auf der offenen Seite des kugeligen Rohrabschnitts 3A der
zweiten Rohrelemente 3 sind jeweils mit einem Gleitführungselement 27 versehen,
welches aus Gusseisen hergestellt ist, und mit einem C-förmigen Arretierungselement 28,
welches aus rostfreiem Stahl hergestellt ist, mit einem spreizbaren
Durchmesser. Das Gleitführungselement 27 ist
mit einer teilweise kugeligen Gleitfläche versehen, welche gegenüber der teilweise
kugeligen äußeren Umfangsfläche 1d des kugeligen
Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1 gleitet.
Das Arretierungselement 28 stößt gegen das Gleitführungselement 27 und
verhindert ein Herunterfallen von diesen.
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An
der Position, an der die zwei Rohrelemente 1 und 3 miteinander
verbunden sind, ist eine Öffnung
eines Aussparungsabschnittes, der sich in radialer Richtung nach
innen öffnet,
das heißt
ein dritter ringförmiger
Aussparungsabschnitt S3 ausgebildet durch Öffnung der inneren Umfangsfläche des
kugeligen Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1 in
der Flussrichtung innerhalb des Rohres. Darüber hinaus wird eine Öffnung eines
ringförmigen
Aussparungsabschnittes S4 gebildet durch die teilweise kugelige
innere Umfangsfläche 3a des
zweiten Rohrelementes 3 und die vordere Endfläche des
kugeligen Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1.
Eine Muffe 15, welche aus syntheti schem Harz hergestellt ist,
ist fest eingepasst und reicht von der Öffnung auf der Seite des Kupplungsflansches 3D des
zweiten Rohrelementes 3 bis zu den inneren Umfangsflächen der
zwei Rohrelemente 1 und 3. Diese Muffe 15 weist dabei
eine Länge
auf, welche die Öffnungen überdeckt
und wird elastisch verformt, während
sie im Wesentlichen ihre kreisförmige
Rohrform beibehält, wenn
sie einem Biegen der zwei Rohrelemente 1 und 3 folgt.
Weiter wird ein Befestigungsmittel A zur Verhinderung von relativer
Bewegung in Richtung der Achse X des Rohres der Muffe 15 und
des zweiten Rohrelementes 3 zur Verfügung gestellt.
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An
dem Befestigungsmittel ist ein kreisrunder ringförmiger Krempenabschnitt 15b,
welcher in Radialrichtung nach außen vorspringt, angeformt an dem
Fußende
der Muffe 15. Weiter ist der Kupplungsflansch 3D des
zweiten Rohrelementes 3 mit einer Einbuchtung 3d versehen,
in die der Krempenabschnitt 15b der Muffe 15 eingeführt wird
in Richtung der Achse X des Rohres. Der Kupplungsflansch 3D des
zweiten Rohrelementes 3 ist an dem Kupplungsflansch 11A des
Leitungselementes 11 befestigt. Deshalb verhindert das
Befestigungsmittel eine relative Bewegung in Richtung der Achse
X des Rohres der Muffe 15 und des zweiten Rohrelementes 3.
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Andere Ausführungsformen
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- (1) In der ersten bis dritten Ausführungsform
wurde eine Relativbewegung in Richtung der Achse X des Rohres der
Muffe 15 in Bezug auf das zweite Rohrelement 3 unterdrückt durch
Festklemmen des Krempabschnitts 15b der Muffe 15 zwischen dem
Kupplungsflansch 3D des zweiten Rohrelementes 3 und
dem Kupplungsflansch 11A des Leitungselementes 11 und
in der vierten Ausführungsform
durch Presspassung des Abstützkerns 20 an
den Fußende-Abschnitt
der Muffe 15. Jedoch ist es ebenso möglich, die Muffe 15 an
dem ersten Rohrelement 2 oder dem zweiten Rohrelement 3 durch
andere Befestigungsmittel, beispielsweise durch ein Klebemittel,
festzulegen.
- (2) Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen wurde ein Befestigungsmittel
A zur Verfügung
gestellt zur Vermeidung von relativer Bewegung in Richtung der Achse
X des Rohres zwischen dem ersten Rohrelement 1 oder dem zweiten
Rohrelement 3 und der Muffe 15, jedoch ist es nicht
notwendig, ein solches Befestigungsmittel A vorzusehen, falls die
Reibungskraft zwischen den inneren Umfangsflächen der zwei Rohrelemente 1 und 3 und
der äußeren Umfangsfläche der
Muffe 15, welche darin eingeführt ist, sicherstellt, dass
die Muffe 15 nicht durch den Fluss der Flüssigkeit
in dem Rohr verschoben wird.
- (3) In den oben beschriebenen Ausführungsformen wird eine einzelne
Muffe 15 eingeführt
und eingepasst und verbindet die inneren Umfangsflächen der
Rohelemente 1 und 3, wobei es jedoch ebenso möglich ist,
diese Muffe 15 in zwei Abschnitte in Richtung der Achse
X des Rohres aufzuteilen und ein Ende jedes der geteilten Abschnitte
an der inneren Umfangsfläche
der Rohrelemente 1 und 3 anzubringen, so dass
eine Relativbewegung in Bezug auf die Richtung der Achse des Rohres
verhindert wird, und die anderen Enden der zwei aufgeteilten Abschnitte
der Muffe miteinander verbunden werden, so dass, wenn sie elastisch
verformt werden, während
sie im Wesentlichen ihre kreisförmige
Rohrform beibehalten, wenn sie einem Biegen der beiden Rohrelemente 1 und 3 folgen.
- (4) Die oben beschriebenen Ausführungsformen wurden für den Fall
dargestellt, dass die Innendurchmesser an den Positionen an der
inneren Umfangsfläche
der beiden Rohrelemente 1 und 3, an denen sich
die Muffe befindet, gleich groß sind, jedoch,
falls die Innendurchmesser an den Positionen der inneren Umfangsfläche der
Rohrelemente 1 und 3, an welchen die Muffe 15 eingepasst
ist, sich unterscheiden, sollte dann der Außendurchmesser der Muffe 15 entsprechend
angepasst werden.