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DE60320071T2 - Flexibler Rohrverbinder - Google Patents

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DE60320071T2
DE60320071T2 DE60320071T DE60320071T DE60320071T2 DE 60320071 T2 DE60320071 T2 DE 60320071T2 DE 60320071 T DE60320071 T DE 60320071T DE 60320071 T DE60320071 T DE 60320071T DE 60320071 T2 DE60320071 T2 DE 60320071T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
tube
peripheral surface
pipe
tubular
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60320071T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60320071D1 (de
Inventor
Hiroyuki Kita-ku Bekki
Tsutomu Kita-ku Kiyozumi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Waterworks Technology Development Organization Co Ltd
Original Assignee
Waterworks Technology Development Organization Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Waterworks Technology Development Organization Co Ltd filed Critical Waterworks Technology Development Organization Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE60320071D1 publication Critical patent/DE60320071D1/de
Publication of DE60320071T2 publication Critical patent/DE60320071T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L27/00Adjustable joints; Joints allowing movement
    • F16L27/02Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction
    • F16L27/026Universal and axially displaceable joints
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L27/00Adjustable joints; Joints allowing movement
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    • F16L27/04Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction with partly-spherical engaging surfaces
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16L27/06Universal joints, i.e. with mechanical connection allowing angular movement or adjustment of the axes of the parts in any direction with partly-spherical engaging surfaces with special sealing means between the engaging surfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Fachgebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf flexible Rohrverbinder mit denen Leitungssysteme von Rohren von Flüssigkeiten, beispielsweise von Wasserrohren, die im Boden verlegt sind, in optimaler Weise von außen einwirkende Kräfte wie beispielsweise Scherkräfte oder Knickmomente absorbieren können in einer zu der Achse des Rohrs senkrechten Richtung, die während Erdbeben oder unterschiedlichem Absenken oder ähnlichem auftreten, so dass eine Beschädigung der anfälligen Abschnitte des Leitungssystems vermieden werden kann. Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf flexible Rohrverbinder, bei denen ein erstes Rohrelement, das mit einer teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche versehen ist, die in Radialrichtung nach außen vorspringt, beugbar verbunden ist mit einem zweiten Rohrelement, das mit einer teilweise kugeligen Innenfläche versehen ist, die entlang der teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche des ersten Rohrelementes gleiten kann.
  • Beschreibung des technischen Gebietes
  • Es gibt zwei Typen dieser Art von flexiblen Rohrverbindern:
    • (A) Bei dem Typ des flexiblen Rohrverbinders, der in 13 gezeigt ist, wird ein kugeliges Ringelement 2, welches eine teilweise kugelige äußere Umfangsfläche 2a aufweist, durch ein Paar von Aussparungsabschnitten (siehe 3) hindurch geführt, welche an einem Ende des zweiten Rohrelementes 3 ausgebildet sind, welches als Anschlußrohr dient und die sich in radialer Richtung gegenüberstehen. Das kugelige Ringelement 2 wird in eine teilweise kugelige innere Umfangsfläche 3a eingeführt, welche an einem Ende des zweiten Rohrelementes 3 ausgebildet ist in einer Haltung, in der die radiale Richtung des kugeligen Ringelementes 2 im Wesentlichen parallel zu der Achse X des Rohres des zweiten Rohrelementes 3 ist und das kugelige Ringelement 2 wird innerhalb der teilweisen kugeligen Umfangsfläche 3a gedreht, und seine Haltung wechselt so, dass es im Wesentlichen koaxial mit der Achse X des Rohres des zweiten Rohrelementes 3 angeordnet ist (siehe 4). Anschließend wird ein erstes Rohrelement, welches als ein eingeführter Rohrabschnitt dient, gleitend in die Richtung der Achse X des Rohres in das kugelige Ringelement 2 eingeführt und ein Verschlusselement 6 wird in eine ringförmige Installationsnut 5 eingepasst, welche an dem vorderen Ende der äußeren Umfangsfläche des ersten Rohrelementes 1 ausgebildet ist. Das Verschlusselement 6 ist im Wesentlichen C-förmig ausgebildet mit einem spreizbaren Durchmesser, und beschränkt den Bereich, in dem das kugelige Ringelement 2 und das erste Rohrelement 1 sich relativ zueinander in Richtung der Achse X des Rohres verschieben können, durch Aneinanderstoßen gegen die Endoberflächen 4a und 4b einer Begrenzungsnut 4, welche an einer inneren Umfangsfläche des kugeligen Ringelements 2 ausgebildet ist, welche entgegengesetzt in der Richtung der Achse X der Rohres angeordnet sind.
    • (B) Bei dem flexiblen Rohrverbinder des Typs, der in 14 gezeigt ist, ist an einem Ende eines ersten Rohrelementes 1, welches als ein eingeführter Abschnitt des Rohres dient, ein kugeliger Rohrabschnitt 1A mit einer teilweisen kugeligen äußeren Umfangsfläche 1d angeformt. Eine teilweise kugelige innere Umfangsfläche 3a, welche an einem Ende eines zweiten Rohrelementes 3 ausgebildet ist, welches als Anschlußrohrabschnitt dient, ist gleitend an die teilweise kugelige äußere Umfangsfläche 1d des kugeligen Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1 eingepasst. Auf der anderen Seite ist ein Arretierungselement 32, welches eine teilweise kugelige Gleitfläche bereitstellt, welche gegenüber der teilweisen kugeligen äußeren Umfangsfläche 1d des kugeligen Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1 gleitet, an einem Flansch abschnitt 3K des zweiten Rohrelementes 3 anhand von Schrauben 33 und Muttern 34 festgelegt.
  • Beim Typ (A) ist ein Abschnitt der Begrenzungsnut 4, welcher an der inneren Umfangsfläche des kugeligen Ringelementes 2 ausgebildet ist, geöffnet gegenüber der Fließrichtung innerhalb des Rohres ab dem vorderen Ende des ersten Rohrelementes 1 und bildet einen ringförmigen Aussparungsabschnitt S1. Darüber hinaus ist ein ringförmiger Aussparungsabschnitt S2, der durch eine Endfläche des kugeligen Ringelementes 2 und durch die konisch zulaufende innere Umfangsfläche 3b, welche mit der teilweisen kugeligen inneren Umfangsfläche 3a des zweiten Rohrelementes 3 verbunden ist, gebildet wird, geöffnet gegenüber der Fließrichtung innerhalb des Rohres. Beim Typ (B) ist auf der anderen Seite die innere Umfangsfläche des teilweisen kugeligen Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1 gegenüber der Fließrichtung innerhalb des Rohres geöffnet und bildet einen ringförmigen Aussparungsabschnitt S3. Weiter ist ein ringförmiger Aussparungsabschnitt S4, welcher durch die teilweise kugelige innere Umfangsfläche 3a des zweiten Rohrelementes 3 und dem vorderen Ende des teilweisen kugeligen Rohrabschnitts 1A gebildet wird, gegenüber der Fließrichtung innerhalb des Rohres geöffnet.
  • Deshalb ist es nicht möglich, obwohl dies die beabsichtigte Beugefähigkeit des ersten Rohrelementes und des zweiten Rohrelementes nicht beeinflussen würde, falls diese zur Abwasserableitung durch Kanäle benutzt werden, vollständig die Ablagerung von Klärschlamm und Schmutz in den Aussparungsabschnitten, welche nach innen in radialer Richtung geöffnet sind an der Position, bei der die Rohrelemente 1 und 3 miteinander verbunden sind, zu vermeiden. Darüber hinaus neigt der Fließwiderstand dazu, sich in den Aussparungsabschnitten, welche nach innen in radialer Richtung geöffnet sind, an der Position, bei denen die Rohrelemente 1 und 3 miteinander verbunden sind, zu erhöhen, wenn sie zur Leitung von sauberem Wasser für Leitungswasser benutzt werden.
  • Wie auch eine Methode zur Verhinderung von Ablagerungen von Klärschlamm und Schmutz und Hindernissen in dem Flussvolumen beim Typ (A) gibt es die Methode zum Einpassen eines ringförmigen Einlageelementes 30, welches aus Gummi besteht, in die Begrenzungsnut 4 des kugelförmigen Ringelementes 2, wie in 13 gezeigt. Und bei dem Typ (B) gibt es eine Methode zum Befestigen eines ringförmigen Einlageelementes 31, welches aus Gummi besteht, an der inneren Umfangsfläche des teilweise kugeligen Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1, wie in 14 gezeigt. Aber in jedem Fall ist es nicht möglich, den Aussparungsabschnitt vollständig zu füllen, welcher in dem Abschnitt ausgebildet ist, in dem die teilweise kugeligen äußeren Umfangsflächen 2a und 1d auf der Seite des ersten Rohrelementes 1 gegenüber der teilweisen kugeligen inneren Umfangsfläche 3a des zweiten Rohrelementes 3 gleiten können. Deshalb reichen diese Maßnahmen nicht aus, um den Effekt der Verhinderung der Ablagerung von Klärschlamm und Schmutz oder den Effekt von Hindernissen im Fluss herunterzusetzen, zu vermeiden.
  • In Anbetracht der obigen Probleme ist es ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung einen flexiblen Rohrverbinder vorzustellen, der effektiv die Ablagerung von Klärschlamm und Schmutz unterdrückt und ebenso Hindernisse im Fließvolumen und gleichzeitig die beabsichtigte Beugefähigkeit aufgrund von relativem Verrutschen einer teilweisen kugeligen äußeren Umfangsfläche eines ersten Rohrelementes und einer teilweise kugeligen inneren Umfangsfläche eines zweiten Rohrelementes.
  • Dieses Ziel wird durch einen flexiblen Rohrverbinder, welcher die Merkmale des beigefügten Anspruches 1 enthält, erreicht.
  • Eine Ausgestaltung ist bekannt, bei der ein flexibler Rohrverbinder in beugbarer Weise ein erstes Rohrelement, welches mit einer teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche ausgestaltet ist, welche in radialer Richtung nach außen vorspringt und ein zweites Rohrelement, welches eine teilweise kugelige innere Fläche aufweist, welche entlang der teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche gleiten kann, verbindet, wobei eine Muffe, die aus einem synthetischen Harz hergestellt ist, in einem Kontaktzustand eingefügt und -gepasst ist, wobei sie die inneren Umfangsflächen der beiden Rohrelemente verbindet, wobei die Muffe eine Länge hat, die einen Aussparungsabschnitt überdeckt, der an einer Stelle in Radialrichtung nach innen öffnet, wo die zwei Rohrelemente miteinander verbunden sind und elastisch verformt wird, während sie im Wesentlichen ihre kreisförmige Rohrform beibehält, wenn sie einem Biegen der zwei Rohr elemente folgt. Bei dieser Bauform wird der Aussparungsabschnitt, der an einer Stelle in Radialrichtung nach innen öffnet, wo die zwei Rohrelemente miteinander verbunden sind, durch die Muffe überdeckt, welche aus einem synthetischen Harz hergestellt ist, die in einem Kontaktzustand eingefügt ist, wobei sie die inneren Umfangsflächen der beiden Rohrelemente verbindet, so dass die Ablagerung von Klärschlamm und Schmutz sowie von Hindernissen für das Durchflussvolumen unterdrückt werden können.
  • Darüber hinaus wird die Muffe elastisch verformt, während sie im Wesentlichen ihre kreisförmige Rohrform beibehält, wenn sie einem Biegen der beiden Rohrelemente folgt aufgrund von relativem Gleiten zwischen der teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche des ersten Rohrelementes und der teilweise kugeligen inneren Umfangsfläche des zweiten Rohrelementes. Deshalb kann die innere Umfangsfläche des Biegeabschnitts der Muffe in einem im Wesentlichen glatten Zustand mit wenigen Ausbuchtungen aufrechterhalten werden und der Flusswiderstand kann reduziert werden. Konsequenterweise kann die Ablagerung von Klärschlamm und Schmutz sowie von Hindernissen bezüglich des Durchflussvolumens effektiver als in üblichen Anordnungen unterdrückt werden, wobei gleichzeitig die beabsichtigte Beugefähigkeit sichergestellt ist aufgrund von relativem Gleiten von der teilweisen kugeligen äußeren Umfangsfläche des ersten Rohrelementes und der teilweise kugeligen inneren Umfangsfläche des zweiten Rohrelementes. Eine solche Anordnung ist aus der US 4,026,119 bekannt.
  • Bei der charakteristischen Ausgestaltung gemäß einem zweiten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung weist die Muffe eine Länge auf, die über einen Übergang hinausgeht zwischen einer virtuell verlängerten Fläche der teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche und der inneren Umfangsfläche des ersten Rohrelementes.
  • Bei dieser charakteristischen Ausgestaltung kann der Aussparungsabschnitt, der an einer Stelle in Radialrichtung nach innen öffnet, wo die zwei Rohrelemente miteinander verbunden sind, zuverlässig überdeckt werden, ohne Rücksicht auf ein Beugen und Gleiten des zweiten Rohrelementes entlang der teil weisen kugeligen äußeren Umfangsfläche des kugeligen Ringelementes, welches in dem ersten Rohrelement eingebaut ist.
  • Bei der charakteristischen Ausgestaltung gemäß einem dritten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist ein kugeliges Ringelement, das eine teilweise kugelige äußere Umfangsfläche aufweist, im ersten Rohrelement eingebaut, so dass es innerhalb eines vorbestimmten Bereichs in Rohrachsenrichtung gleiten kann und die Muffe weist eine Länge auf, die einen beliebigen Aussparungsabschnitt entlang des gesamten Auszugsabschnitts der zwei Rohrelemente abdecken kann.
  • Bei dieser charakteristischen Ausgestaltung kann der Aussparungsabschnitt, der an einer Stelle in Radialrichtung nach innen öffnet, wo die beiden Rohrelemente miteinander verbunden sind, noch zuverlässiger überdeckt werden und das nicht nur ohne Rücksicht auf ein Beugen und Gleiten des zweiten Rohrelementes entlang der teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche des kugeligen Ringelementes, welches an dem ersten Rohrelement befestigt ist, sondern auch im Bezug auf ein teleskopähnliches Gleiten der beiden Rohrelemente in Richtung der Rohrachse. Folglich kann die Ablagerung von Klärschlamm und Schmutz sowie von Hindernissen im Durchflussvolumen aufgrund von Turbulenzen noch besser unterdrückt werden.
  • Bei der charakteristischen Ausgestaltung gemäß einem vierten Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein Befestigungsmittel zum Verhindern einer Relativbewegung in Richtung der Rohrachse zwischen einem der Rohrelemente und der Muffe zur Verfügung gestellt.
  • Bei dieser charakteristischen Ausgestaltung verrutscht die Position an welcher die Muffe eingeführt und befestigt ist, nicht, wenn die beiden Rohrelemente gebogen oder auseinandergezogen oder zusammengeschoben werden und die Ablagerung von Klärschlamm und Schmutz wie auch von Hindernissen im Durchflussvolumen kann effektiv für lange Zeitspannen unterdrückt werden, wobei gleichzeitig die beabsichtigte Beugefähigkeit der zwei Rohrelemente sichergestellt wird.
  • Bei der charakteristischen Ausgestaltung gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist die Muffe aus Polyethylen hergestellt und weist die Form eines kreisförmigen Rohres auf und die Dicke der Muffe liegt in einem Bereich zwischen 1,5 mm bis 4 mm, vorzugsweise zwischen 2,0 mm und 3,0 mm.
  • Bei dieser charakteristischen Ausgestaltung kann, falls die Muffe aus Polyethylen hergestellt ist und die Dicke der Muffe zumindest 1,5 mm beträgt, die Deformation der Biegung in radialer Richtung der Muffe reduziert werden, wenn die beiden Rohrelemente gebogen sind, wohingegen die Muffe das Biegen der Rohrelemente nicht hemmt, falls die Dicke der Muffe höchstens 4,0 mm beträgt.
  • Darüber hinaus kann, falls die Muffe aus Polyethylen hergestellt ist und die Dicke der Muffe zumindest 2,0 mm beträgt die Deformation der Biegung in radialer Richtung der Muffe effektiv unterdrückt werden, wenn die beiden Rohrelemente gebogen sind, wohingegen die beiden Rohrelemente problemlos gebogen werden können, wenn die Dicke der Muffe höchstens 3,0 mm beträgt.
  • Bei der charakteristischen Ausgestaltung gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein vorderes Ende auf der einen Einführseite der inneren Umfangsfläche der Muffe mit einer konisch zulaufenden Fläche zur Verfügung gestellt, deren Durchmesser in Richtung auf das vordere Ende größer wird.
  • Bei dieser charakteristischen Ausgestaltung kann die Schrittweite zwischen dem vorderen Ende auf der Einführseite der Muffe und der inneren Umfangsfläche der Rohrelemente gleichmäßig erfolgen und den Widerstand reduzieren, so dass die Ablagerung von Klärschlamm und Schmutz sowie von Hindernissen beim Durchflussvolumen effektiv unterdrückt werden können.
  • Bei der charakteristischen Ausgestaltung gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung ist die Muffe mit einem Befestigungsmittel versehen, welches eine relative Bewegung in Richtung der Rohrachse verhindert in Bezug auf eines der Rohrelemente und mit einem provisorischen Bremsvor sprung, der, wenn er sich mit einer Einbuchtung verbindet, die an der inneren Umfangsfläche des anderen Rohrelementes ausgebildet ist, eine Relativbewegung in Richtung der Rohrachse zwischen den beiden Rohrelementen verhindert und der provisorische Bremsvorsprung ist so ausgestaltet, dass sein provisorisches Bremsen gelöst werden kann mittels Scheren aufgrund einer äußeren Kraft in Richtung der Rohrachse.
  • Bei dieser charakteristischen Ausgestaltung ist ein Ende der Muffe an einem der Rohrelemente durch das Befestigungsmittel festgelegt und das andere Ende der Muffe greift in den provisorischen Bremsvorsprung durch eine Einbuchtung ein, die an der inneren Umfangsfläche des anderen Rohrelementes ausgebildet ist, so dass sich die beiden Rohrelemente nicht auseinander gezogen oder gestaucht werden, selbst wenn eine nichtsymmetrische Kraft aufgrund des üblichen Drucks des Wassers des Rohres wirkt, und sogar einen einen vorher festgelegten Ausziehspielraum einhalten, wobei jedoch, wenn große äußere Kräfte wirken aufgrund eines Erdbebens oder ähnlichem, der provisorische Bremsvorsprung abreißt und die Fähigkeit zum teleskopischen Gleiten der beiden Rohrelemente sichergestellt wird.
  • Darüber hinaus gibt es keine Korrosion, da eine Muffe, welche aus synthetischem Harz besteht, eingeführt und im Inneren der beiden Rohrelemente festgelegt ist, um die Ablagerung von Klärschlamm und Schmutz sowie Hindernisse im Durchflussvolumen effektiv zu unterdrücken, wobei die auftreten würde, falls ein provisorischer Bremsvorsprung zum provisorischen Bremsen der Relativbewegung der beiden Rohrelemente in Richtung der Rohrachse, welcher aus Metall hergestellt würde, auf der Seite der äußeren Umfangsfläche der beiden Rohrelemente bereitgestellt würde. Dies verhindert einen Ausziehvorgang der beiden Rohrelemente für eine lange Zeitspanne, außer wenn große Kräfte einwirken wie beispielsweise während Erdbeben, und es ist ebenso vorteilhaft in Bezug auf die Herstellungskosten.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine halbe äußere und eine halbe laterale Schnittansicht eines flexiblen Teleskopverbinders gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 2 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht entlang der Linie II-II in 1 und gezeigt in Richtung des Pfeiles.
  • 3 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht entlang der Linie III-III in 1 und gezeigt in Richtung des Pfeiles.
  • 4 ist ein Diagramm, welches zeigt, wie das kugelige Ringelement in dem kugeligen Rohrabschnitt des zweiten Rohrelementes eingebaut ist.
  • 5 ist ein vergrößerter lateraler Querschnitt von den wesentlichen Bereichen.
  • 6 ist ein vergrößerter lateraler Querschnitt von den wesentlichen Bereichen, wobei ein Biegen gezeigt ist.
  • 7 ist ein vergrößerter seitlicher Querschnitt der wesentlichen Bereiche, wobei ein Biegen und ein Ausziehen gezeigt ist.
  • 8 ist eine halbe äußere und eine halbe vergrößerte seitliche Schnittansicht einer flexiblen Teleskopverbindung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 9 ist ein vergrößerter seitlicher Querschnitt von den wesentlichen Bereichen.
  • 10 ist eine vergrößerte seitliche Ansicht von den wesentlichen Bereichen einer flexiblen Teleskopverbindung gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 11 ist eine halbe äußere und eine halbe vergrößerte seitliche Schnittansicht einer flexiblen Teleskopverbindung, welche nicht Teil der vorliegenden Erfindung ist.
  • 12 ist eine vergrößerte seitliche Schnittansicht einer flexiblen Teleskopverbindung gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 13 ist eine vergrößerte seitliche Schnittansicht von den wesentlichen Bereichen einer üblichen flexiblen Teleskopverbindung.
  • 14 ist eine vergrößerte seitliche Schnittansicht von den wesentlichen Bereichen einer weiteren üblichen flexiblen Teleskopverbindung.
  • Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
  • Das Folgende ist eine Beschreibung von Ausführungsbeispielen mit Bezug zu den begleitenden Zeichnungen.
  • Erste Ausführungsform
  • Die 1 bis 7 zeigen einen flexiblen Teleskoprohrverbinder, welcher sich in einem Leitungssystem von Wasserrohren befindet, was ein Beispiel von Rohren für Flüssigkeiten ist. Kugelige Ringelemente 2, welche aus Gusseisen hergestellt sind und deren gesamte äußere Umfangsfläche 2a in einer teilweisen kugeligen Form ausgestaltet ist, werden an den beiden Enden eines ersten Rohrelementes 1 befestigt, welches aus Gusseisen hergestellt ist und eine gerade Rohrform aufweist, und wobei dieses als eingeführtes Rohr dient, so dass die kugeligen Ringelemente 2 und das erste Rohrelement 1 relativ zueinander in Richtung der Achse X des Rohres gleiten können. Die teilweise kugeligen inneren Umfangsflächen 3a, welche an den Enden des zweiten Rohrelementes 3 ausgebildet sind, welche aus Gusseisen bestehen und als Anschlußrohre dienen, werden in die kugeligen Ringelemente 2 eingesetzt, so dass die inneren Umfangsflächen 3a und die kugeligen Ringelemente 2 relativ zueinander gleiten (gebogen werden) können entlang der teilweise kugeligen äußeren Umfangsflächen 2A der kugeligen Ringelemente 2.
  • Ringförmige Montagenuten 5 sind an beiden Enden in Richtung der Achse X des Rohrs der äußeren Umfangsfläche des ersten Rohrelementes 1 ausgebildet. Die Länge der Montagenuten in Richtung der Achse X des Rohres ist klein im Vergleich zu der einer ringförmigen Begrenzungsnute 4, welche an einer Seite in Richtung der Achse X des Rohres an der inneren Umfangsfläche von jedem kugeligen Ringelement 2 ausgebildet ist. Darüber hinaus ist ein im Wesentlichen C-förmiges Verschlusselement 6, welches aus rostfreiem Stahl hergestellt ist, austauschbar in jedem der Montagenuten 5 eingepasst. Die Verschlusselemente 6, welche gespreizt werden können, um ihren Durchmesser zu vergrößern, begrenzen den Bereich, in welchem das kugelige Ringelement 2 und das erste Rohrelement 1 sich relativ zueinander in Richtung der Achse X des Rohres bewegen können durch Anstoßen an zwei Endflächen 4a und 4b der entsprechenden Begrenzungsnuten 4. Darüber hinaus ist der Abstand in radialer Richtung zwischen der äußeren Umfangsfläche des ersten Rohrelementes 1 und der inneren Umfangsfläche 4c der Begrenzungsnut 4 auf einen solchen Abstand eingestellt, der es ermöglicht, die Verschlusselemente 6 in Richtung der Achse X des Rohres anzuschließen oder zu entfernen, wenn ihr Durchmesser vergrößert wurde.
  • Eine ringförmige Aufnahmenut 8 für eine Abdichtung ist in der Nähe eines Endes in der Richtung der Achse X des Rohres von jedem der kugelförmigen Ringelemente 2 ausgebildet. Die Aufnahmenuten 8 für die Abdichtung nehmen jeweils ein elastisches Abdichtungselement 7 auf, welches aus synthetischem Gummi hergestellt ist, zum hermetischen Abdichten zwischen den kugeligen Ringelementen 2 und der äußeren Umfangsfläche des ersten Rohrelementes 1. Weiter ist eine Aufnahmenut für eine Abdichtung 10 in der teilweise kugeligen inneren Umfangsfläche 3a der kugeligen Rohrabschnitte 3A von jedem der zweiten Rohrelemente 3 ausgebildet. Die Aufnahmenuten für die Abdichtung 10 nehmen jeweils ein elastisches Abdichtungselement 9 auf, welches aus synthetischem Gummi besteht, zur hermetischen Abdichtung zwischen den zweiten Rohrelementen 3 und den teilweise kugeligen äußeren Umfangsflächen 2a des kugeligen Ringelementes 2.
  • Wie in 3 gezeigt sind an zwei radial gegenüberliegenden Positionen an dem Anschlussende des kugeligen Rohrabschnitts 3A der zweiten Rohrelemente 3 Ausnehmungsabschnitte 3J, deren Breite etwas größer ist als die Länge in Richtung der Achse X des Rohres des kugeligen Ringelementes 2, ausgebildet und liegen dem Innenraum, welcher an der teilweise kugeligen inneren Umfangsfläche 3a dieses kugeligen Rohrabschnittes 3A, gegenüber. Die Ausnehmungsabschnitte 3J laufen alle vollständig in Richtung der Achse X des Rohres. Wie in 4 gezeigt, sind Ausnehmungsabschnitte 2c, deren Breite etwas größer ist als die Länge in Richtung der Achse X des Rohres des Verschlusselementes 6, an zwei radial gegenüberliegenden Positionen an dem Ende des kugeligen Ringelementes 2 ausgebildet und liegen der Begrenzungsnut 4 des kugeligen Ringelementes 2 gegenüber. Die Ausnehmungsabschnitte 2c laufen vollständig hindurch in Richtung der Achse X des Rohres.
  • Um das Verschlusselement 6 in dem kugeligen Ringelement 2 anzubringen, wird das Verschlusselement 6 durch den Ausnehmungsabschnitt 2c hindurchgeführt, wobei seine radiale Richtung mit der Achse X des Rohres in Linie ist und in die Begrenzungsnut 4 des kugeligen Ringelementes 2 eingeführt, nachdem es in der Begrenzungsnut 4 gedreht wird.
  • Um das kugelige Ringelement 2 in dem kugeligen Rohrabschnitt 3A des zweiten Rohrelementes anzubringen, wird das kugelige Ringelement 2 in ähnlicher Weise durch den Ausnehmungsabschnitt 3J hindurchgeführt, wobei seine radiale Richtung mit der Achse X des Rohres in Linie ist und in den kugeligen Rohrabschnitt 3A eingeführt, wie in 4 gezeigt. Danach wird das kugelige Ringelement 2 gedreht innerhalb dieses Innenabschnitts entlang der teilweisen kugeligen Umfangsfläche 3A und in einer koaxialen Haltung befestigt, bei der die Achse des kugeligen Ringelementes 2 mit der Achse X des Rohres des zweiten Rohrelementes 3 zusammenfällt. Danach wird das Verschlusselement 6, welches koaxial zu der Achse X des Rohres des zweiten Rohrelementes 3 angeordnet wurde, in radialer Richtung aufgeweitet entgegen der elastischen Rückstellkraft und in die Montagenut 5 des ersten Rohrelementes 1 eingebracht, was in das kugelige Ringelement 2 eingebracht wurde.
  • Die entsprechenden Enden eines geraden Rohrabschnitts 3B von jedem der zweiten Rohrelemente 3 sind mit einem angeformten Kupplungsflansch 3D versehen, der in fester Weise mit einem Kupplungsflansch 11A eines Leitungselementes 11, beispielsweise eines Wasserrohrs oder eines Durchgangsventils mit Befestigung, wie beispielsweise Schrauben 12 und Muttern 13, verbunden werden kann. Die entsprechenden Enden eines kugeligen Rohrabschnitts 3A von jedem der zweiten Rohrelemente 3 sind mit einem angeformten Befestigungsflansch 3E versehen, der ein Ende einer gekrümmten und wasserdichten Abdeckung 14, welche aus synthetischem Gummi hergestellt ist, in lösbarer Weise sichert und hält.
  • Eine Öffnung eines Aussparungsabschnittes, die sich an der Stelle in Radialrichtung nach innen öffnet, an der die beiden Rohrelemente 1 und 3 miteinander verbunden sind, das heißt ein ringförmiger Aussparungsabschnitt S1 wird gebildet durch Öffnung eines Abschnitts der Begrenzungsnut 4, welche an der inneren Umfangsfläche des kugeligen Ringelementes 2 in Flussrichtung in dem Rohr von der Vorderseite des ersten Rohrelementes 1 ausgebildet ist. Darüber hinaus ist eine Öffnung eines ringförmigen Aussparungsabschnittes S2 ausgebildet durch eine Endfläche 2b des kugeligen Ringelementes 2 und der konisch zulaufenden inneren Umfangsfläche 3b, welche mit der teilweisen kugeligen inneren Umfangsfläche 3a des zweiten Rohrelementes 3 verbunden ist. Eine Muffe 15, welche aus synthetischem Harz hergestellt ist, wird gespannt eingebracht und verbindet die inneren Umfangsflächen der beiden Rohrelemente 1 und 3 ausgehend von der Öffnung auf der Seite des Kupplungsflansches 3D des zweiten Rohrelementes 3. Diese Muffe 15 weist eine Länge auf, die die beiden oben genannten Öffnungen überdeckt und wird elastisch verformt, während sie im wesentlichen ihre kreisförmige Rohrform beibehält, wenn sie einer Biegung der beiden Rohrelemente 1 und 3 folgt. Weiterhin wird ein Befestigungsmittel A bereitgestellt, das eine relative Bewegung der Muffe 15 und des zweiten Rohrelementes 3 in Richtung der Achse X des Rohres verhindert.
  • Die Muffe 15 weist dabei eine Länge auf, welche über einen Übergang P hinausgeht zwischen einer virtuell verlängerten Fläche der teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche 2a und der inneren Umfangsfläche 1a des ersten Rohrelementes 1 und diese wird auf eine Länge festgelegt, welche die Ausspa rungsabschnitte 1 und 2 entlang des gesamten Auszugsbereiches der Rohrelemente 1 und 3 überdecken kann.
  • Weiterhin weist die Muffe 15 die Form eines kreisförmigen Rohres auf und besteht aus Polyethylenharz, beispielsweise Hochdruckpolyethylen (HDPE) oder Hochleistungspolyethylen (HPPE). Ihre Dicke wird im Bereich zwischen 1,5 mm und 4,0 mm festgelegt, und vorzugsweise in einem Bereich zwischen 2,0 mm und 3,0 mm. Weiter ist der vordere Einführungsendabschnitt der inneren Umfangsfläche der Muffe 15 mit einer konisch zulaufenden Oberfläche 15a versehen, deren Durchmesser in Richtung der Seite des vorderen Endes größer wird.
  • An dem Befestigungsmittel A ist ein kreisrunder ringförmiger Krempenabschnitt 15b angeformt an dem Fußende der Muffe (15), welcher in Radialrichtung nach außen vorspringt. Der Kupplungsflansch 3D des zweiten Rohrelementes 3 ist mit einer Einbuchtung 3d versehen, in die der Krempenabschnitt der Muffe 15 in Richtung der Achse X des Rohres einpassbar ist. Das heißt, die feste Kupplung des Kupplungsflansches 3D des zweiten Rohrelementes 3 und der Kupplungsflansch 11A des Leitungselementes 11 verhindert eine Relativbewegung der Muffe 15 und des zweiten Rohrelementes 3 in Richtung der Achse X des Rohres.
  • Ist die aus Polyethylen hergestellte Muffe 15 eingeführt und festgelegt, wobei sie die innere Umfangsfläche der beiden Rohrelemente 1 und 3 verbindet, können die Aussparungsabschnitte S1 und S2, die in Radialrichtung nach innen geöffnet, an den Stellen, wo die Rohrelemente 1 und 3 miteinander verbunden sind, zuverlässig überdeckt werden und zwar nicht nur unabhängig von bogenförmigem Gleiten des zweiten Rohrelementes 3 entlang der teilweisen kugeligen äußeren Umfangsfläche 2a des kugeligen Ringelementes 2, welches an dem ersten Rohrelement 1 befestigt ist, sondern auch von einem teleskopischen Gleiten der Rohrelemente 1 und 3 in Richtung der Achse X des Rohres wie in den 6 und 7 gezeigt, so dass die Ablagerung von Klärschlamm und Schmutz sowie von Hindernissen im Durchflussvolumen, wie beispielsweise Turbulenzen, verhindert werden kann. Und weiterhin folgt die Muffe 15 der Biegung aufgrund von relativem Gleiten der teilweisen kugeligen äußeren Um fangsfläche 2a des kugeligen Ringelementes 2 und der teilweise kugeligen inneren Umfangsfläche 3a des zweiten Rohrelementes 3 und behält im Wesentlichen ihre kreisförmige Rohrform unter elastischer Verformung, so dass der Querschnittsbereich der Flussrichtung nicht wesentlich verkleinert wird und der Flusswiderstand reduziert werden kann.
  • Zweite Ausführungsform
  • Die 8 und 9 zeigen eine Verbesserung eines flexiblen Teleskoprohrverbinders, der in der ersten Ausführungsform beschrieben wurde. Bei dieser Ausführungsform ist die Muffe 15 mit einem Befestigungsmittel A versehen, das eine relative Bewegung im Bezug auf das zweite Rohrelement 3 in Richtung der Achse X des Rohres verhindert. Darüber hinaus greifen provisorische Bremsvorsprünge 15c, welche an verschiedenen Positionen in Umfangsrichtung angeordnet sind, in die ringförmigen Vertiefung 1b ein, welche an der inneren Umfangsfläche 1a des ersten Rohrelementes 1 ausgebildet ist und verhindert die relative Bewegung der Muffe 15 und des zweiten Rohrelementes 3 in Richtung der Achse X des Rohres. Auf diese Weise kann das provisorische Bremsen der provisorischen Bremsvorsprünge 15c gelöst werden durch Scheren aufgrund von äußeren Kräften, welche in Richtung der Achse X des Rohres wirken und durch Erdbeben oder ähnliches verursacht werden.
  • An der Seite des Fußendes der Muffe 15 ist eines der zweiten Rohrelemente 3 mit Hilfe des Befestigungsmittels A festgelegt, wohingegen die vordere Einführungsendseite der Muffe 15 in die Vertiefung 1b eingreift, welche an der inneren Umfangsfläche 1a des ersten Rohrelementes 1 ausgebildet ist über die provisorischen Bremsvorsprünge 15c, so dass die beiden Rohrelemente 1 und 3 sich nicht auseinander schieben oder zusammenziehen, sogar wenn eine nicht symmetrische Kraft einwirkt aufgrund von dem Normaldruck des Wassers des Rohres, sondern einen vorher bestimmten Teleskopspielraum einhalten. Jedoch werden, wenn eine große von außen wirkende Kraft aufgrund eines Erdbebens oder ähnlichem einwirkt, die provisorischen Bremsvorsprünge 15c abgerissen und die Fähigkeit zum teleskopischen Gleiten der beiden Rohrelemente 1 und 3 ist sichergestellt.
  • Und weiterhin kann der beabsichtigte Zweck der effektiven Vermeidung der Ablagerung von Klärschlamm und Schmutz sowie von Hindernissen im Durchflussvolumen, beispielsweise Turbulenzen ebenso erreicht werden, da eine Muffe 15, welche aus Polyethylen hergestellt ist, in die Rohrelemente 1 und 3 eingepasst ist. Zusätzlich gibt es, da die Konstruktion zum provisorischen Stoppen von relativer Bewegung der Rohrelemente 1 und 3 in Richtung der Achse X des Rohres aus einer harzigen Muffe besteht, keine Korrosion, die auftreten würde, falls eine provisorische Bremsstruktur, welche aus Metall hergestellt ist, auf der Seite der äußeren Umfangsfläche der Rohrelemente 1 und 3 zur Verfügung gestellt würde, was sicherstellt, dass der provisorische Bremseffekt zur Verhinderung der teleskopischen Bewegung von den zwei Rohrelementen 1 und 3 für eine lange Zeitdauer bestehen bleibt, außer wenn starke Kräfte darauf einwirken wie während Erdbeben und es ist ebenso vorteilhaft im Hinblick auf Herstellungskosten.
  • Es muss angemerkt werden, dass andere Gesichtspunkte der Bauform dieser Ausführungsform dieselben sind wie die der ersten Ausführungsform, so dass strukturelle Elemente, welche dieselben sind wie in der ersten Ausführungsform, dieselben Bezugszeichen aufweisen, und ihre weitere Erklärung weggelassen wurde.
  • Dritte Ausführungsform
  • 10 zeigt eine weitere veränderte Ausführungsform des Befestigungsmittels A, welches in der ersten Ausführungsform beschrieben wurde. An der äußeren Umfangsfläche der Muffe 15 greifen Verschlussvorsprünge 15d, welche an einer Vielzahl von Positionen in Umfangsrichtung angeformt sind in eine Eingriffsnut 1c ein, welche an der inneren Umfangsfläche 1a des ersten Rohrelementes 1 ausgebildet ist. Deshalb wird eine Relativbewegung in Richtung der Achse X des Rohres der Muffe 15 und des ersten Rohrelementes 1 verhindert.
  • Bei dieser Ausführungsform können die Muffe 15 und das zweite Rohrelement 3 relativ zueinander in Richtung der Achse X des Rohres gleiten im Unterschied zu der ersten Ausführungsform.
  • Es muss angemerkt werden, dass andere Gesichtspunkte dieser Bauform dieser Ausführungsform dieselben sind wie die in der ersten Ausführungsform, so dass strukturelle Elemente, die dieselben sind wie in der ersten Ausführungsform, mit denselben Bezugszeichen versehen wurden und ihre weitere Erklärung weggelassen wurde.
  • Bei der flexiblen Teleskopverbindung, die in 11 gezeigt ist und die nicht Teil der Erfindung ist, ist ein Anschlussrohrabschnitt 3f, in den ein eingeführter Rohrabschnitt 11B eines Leitungselementes, der denselben Außendurchmesser wie das erste Rohrelement 1 aufweist, eingeführt werden kann und in der Richtung der Achse X des Rohres verbunden ist, angeformt an dem anderen Ende des zweiten Rohrelementes 3. Der Kupplungsflansch 3G, der an dem Ende dieses Anschlussrohrabschnitts 3F angeformt ist, ist mit einem Andruckring 17 ausgestaltet, der in hermetischer Weise den eingeführten Rohrabschnitt 11B anschließt durch Zusammendrücken eines elastischen Abdichtelementes 16 in Richtung der Achse X des Rohres, welches zwischen der inneren Umfangsfläche des Anschlussrohrabschnitts 3F und der äußeren Umfangsfläche des eingeführten Rohrabschnitts 11B angeordnet ist.
  • Der Andruckring 17 ist so ausgestaltet, dass ein ringförmiger Festlegungsrahmen 17A mit Schrauben 18 und Muttern 19 an dem Kupplungsflansch 3G des Anschlussrohrabschnitts 3F in lösbarer Weise festgelegt wird. Der ringförmige Festlegungsrahmen 17A ist einstückig hergestellt mit einer einem Druckabschnitt 17B, der das elastische Abdichtelement 16 in Richtung der Achse X des Rohres drückt, wenn die Schrauben 18 und die Muttern 19 befestigt werden.
  • Ein Trennwandabschnitt 3H ist in der Mitte zwischen dem kugeligen Rohrabschnitt 3A und dem Anschlussrohrabschnitt 3F an der inneren Umfangsfläche des zweiten Rohrelementes 3 angeformt und legt die maximale Einführposition des Anschlussrohrabschnitts 11B fest. Der Innendurchmesser dieses Trennwandabschnitts 3H ist derselbe wie der Innendurchmesser des ersten Rohrelementes 1. Zwischen der inneren Umfangsfläche des Trennwandabschnitts 3H und dem inneren Umfangsdurchmesser des ersten Rohrelementes 1 ist eine Öffnung eines Aussparungsabschnittes, der an der Stelle sich in Radialrichtung nach innen öffnet, bei der die Rohrelemente 1 und 3 miteinander verbunden sind, das heißt, eine Öffnung eines ringförmigen ersten Aussparungsabschnittes S1 ausgebildet durch Öffnungen eines Abschnitts der Begrenzungsnut, welche an der inneren Umfangsfläche des kugeligen Ringelementes 2 ausgebildet ist in Flussrichtung innerhalb des Rohres von der Seite des vorderen Endes des ersten Rohrelementes 1. Weiter ist eine Öffnung eines ringförmigen Aussparungsabschnittes S2 ausgebildet durch eine Endfläche 2b des kugeligen Ringelementes 2 und der konisch zulaufenden inneren Umfangsfläche 3b, verbunden mit der teilweisen kugeligen Umfangsfläche 3a des zweiten Rohrelementes 3. Eine Muffe 15, welche aus synthetischem Harz hergestellt ist, ist fest in die Rohrelementen 1 und 3 eingepasst. Diese Muffe 15 weist eine Länge auf, welche beide Öffnungen überdeckt und wird elastisch verformt, während sie im Wesentlichen ihre kreisförmige Rohrform beibehält, wenn sie einem Biegen der Rohrelemente 1 und 3 folgt.
  • Da der Trennwandabschnitt 3H des zweiten Rohrelementes 3 in Richtung der Achse X des Rohres kurz ist, ist ein Abstützkern 20, welcher aus synthetischem Harz oder Metall hergestellt ist, eingepresst an dem Fußende der Muffe 15, die fest mit dem Trennwandabschnitt 3H eingepasst ist. Der Abstürzkern 20 verhindert eine Verformung zumindest eines Abschnitts der inneren Umfangsfläche der Muffe 15, das heißt, des Abschnitts, welcher im Kontakt mit der inneren Umfangsfläche des Trennwandabschnitts 3H ist, und verhindert zur selben Zeit eine relative Bewegung in Richtung der Achse X des Rohres in Bezug auf den Trennwandabschnitt 3H des zweiten Rohrelementes 3. Darüber hinaus ist das Ende des Abstützkerns 20 in Richtung der Achse X des Rohres mit einem Krempkernabschnitt 20a versehen, der in Richtung der Achse X des Rohres gegen das Fußende der Muffe 15 anstößt.
  • Deshalb kann, sogar wenn die Länge des Kontakts in Richtung der Achse X des Rohres an der Position, bei der die äußere Umfangsfläche der Muffe 15 in Kontakt mit der inneren Umfangsfläche des zweiten Rohrelementes 3 steht, kurz ist, wenn eine Gegenkraft auf die Position des Kontaktes der Muffe 15 wirkt als Ergebnis eines Biegens der Rohrelemente 1 und 3, dann eine nach innen in radialer Richtung vorspringende Verformung an der Position des Kontakts der Muffe 15 aufgrund dieser Gegenkraft verhindert werden.
  • Es muss angemerkt werden, dass andere Gesichtspunkte dieser Bauform dieser Ausführungsform dieselben sind wie die in der ersten Ausführungsform, so dass die strukturellen Elemente, die dieselben sind wie in der ersten Ausführungsform, mit denselben numerischen Bezugszeichen versehen wurden und ihre weitere Beschreibung weggelassen wurde.
  • Vierte Ausführungsform
  • Bei der flexiblen Teleskopverbindung, welche in 12 gezeigt ist, werden erste Rohrelemente 1, welche aus Gusseisen bestehen, deren vorderes Ende mit einer angeformten, teilweise kugeligen geformten äußeren Umfangsfläche 1d versehen ist, in die entsprechenden Enden eines geraden dritten Rohres 21 eingeführt, welches aus Gusseisen besteht, so dass das erste Rohrelement 1 und das dritte Rohr 21 im Bezug aufeinander in Richtung der Achse X des Rohres gleiten können. Die teilweise kugeligen inneren Umfangsflächen 3a, welche an dem Ende des zweiten Rohrelementes 3 ausgebildet sind, sind weiter in die teilweise kugeligen äußeren Umfangsflächen 1d der kugeligen Rohrabschnitte 1A der ersten beiden Rohrelemente 1 eingepasst und erlauben relatives Gleiten zwischen diesen.
  • Eine ringförmige Installationsnut 23 ist ausgebildet in jeder der äußeren Umfangsflächen des geraden Rohrabschnitts 1B der ersten beiden Rohrelemente 1. Die Länge in Richtung der Achse X des Rohres der ringförmigen Installationsnuten 23 ist klein verglichen mit der der ringförmigen Begrenzungsnut 22, welche in der Mitte (in Richtung der Achse X des Rohres) der inneren Umfangsfläche des dritten Rohrs 21 ausgebildet ist. Ein Verschlusselement 24, welches aus rostfreiem Stahl hergestellt ist, ist in austauschbarer Weise in jeder der Installationsnuten 23 eingepasst. Die Verschlusselemente 24 besitzen einen spreizbaren Durchmesser und begrenzen den Bereich, in dem sich die ersten Rohrelemente 1 und das dritte Rohr 21 relativ zueinander in Richtung der Achse X des Rohres bewegen können durch Anstoßen an den Endflächen (in Richtung der Achse X des Rohres) der Begrenzungsnut 22.
  • Elastische Abdichtelemente 25, welche aus künstlichem Gummi bestehen, zur Abdichtung zwischen dem dritten Rohr 21 und der äußeren Umfangsfläche des geraden Abschnitts 1B des ersten Rohrelementes 1 werden entsprechend in der Nähe der beiden Enden in Richtung der Achse X des Rohres der inneren Umfangsfläche des dritten Rohrs 21 gehalten. Elastische Abdichtelemente 26, welche aus synthetischem Gummi hergestellt sind, zur Abdichtung zwischen dem dritten Rohr 21 und der teilweisen kugeligen äußeren Umfangsfläche 1d des kugeligen Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1 werden ebenfalls entsprechend an den teilweise kugeligen Umfangsflächen 3a des kugeligen Rohrabschnitts 3A des zweiten Rohrelementes 3 gehalten. Die entsprechenden Enden der geraden Rohrabschnitte 3B der zweiten Rohrelemente 3 sind beide mit einem angeformten Kupplungsflansch 3D versehen, der fest mit einem Kupplungsflansch 11A eines Leitungselementes 11 verbunden werden kann, beispielsweise einer Wasserleitung oder eines Absperrventils anhand von Schrauben 12 und Muttern 13.
  • Die inneren Umfangsflächen auf der offenen Seite des kugeligen Rohrabschnitts 3A der zweiten Rohrelemente 3 sind jeweils mit einem Gleitführungselement 27 versehen, welches aus Gusseisen hergestellt ist, und mit einem C-förmigen Arretierungselement 28, welches aus rostfreiem Stahl hergestellt ist, mit einem spreizbaren Durchmesser. Das Gleitführungselement 27 ist mit einer teilweise kugeligen Gleitfläche versehen, welche gegenüber der teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche 1d des kugeligen Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1 gleitet. Das Arretierungselement 28 stößt gegen das Gleitführungselement 27 und verhindert ein Herunterfallen von diesen.
  • An der Position, an der die zwei Rohrelemente 1 und 3 miteinander verbunden sind, ist eine Öffnung eines Aussparungsabschnittes, der sich in radialer Richtung nach innen öffnet, das heißt ein dritter ringförmiger Aussparungsabschnitt S3 ausgebildet durch Öffnung der inneren Umfangsfläche des kugeligen Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1 in der Flussrichtung innerhalb des Rohres. Darüber hinaus wird eine Öffnung eines ringförmigen Aussparungsabschnittes S4 gebildet durch die teilweise kugelige innere Umfangsfläche 3a des zweiten Rohrelementes 3 und die vordere Endfläche des kugeligen Rohrabschnitts 1A des ersten Rohrelementes 1. Eine Muffe 15, welche aus syntheti schem Harz hergestellt ist, ist fest eingepasst und reicht von der Öffnung auf der Seite des Kupplungsflansches 3D des zweiten Rohrelementes 3 bis zu den inneren Umfangsflächen der zwei Rohrelemente 1 und 3. Diese Muffe 15 weist dabei eine Länge auf, welche die Öffnungen überdeckt und wird elastisch verformt, während sie im Wesentlichen ihre kreisförmige Rohrform beibehält, wenn sie einem Biegen der zwei Rohrelemente 1 und 3 folgt. Weiter wird ein Befestigungsmittel A zur Verhinderung von relativer Bewegung in Richtung der Achse X des Rohres der Muffe 15 und des zweiten Rohrelementes 3 zur Verfügung gestellt.
  • An dem Befestigungsmittel ist ein kreisrunder ringförmiger Krempenabschnitt 15b, welcher in Radialrichtung nach außen vorspringt, angeformt an dem Fußende der Muffe 15. Weiter ist der Kupplungsflansch 3D des zweiten Rohrelementes 3 mit einer Einbuchtung 3d versehen, in die der Krempenabschnitt 15b der Muffe 15 eingeführt wird in Richtung der Achse X des Rohres. Der Kupplungsflansch 3D des zweiten Rohrelementes 3 ist an dem Kupplungsflansch 11A des Leitungselementes 11 befestigt. Deshalb verhindert das Befestigungsmittel eine relative Bewegung in Richtung der Achse X des Rohres der Muffe 15 und des zweiten Rohrelementes 3.
  • Andere Ausführungsformen
    • (1) In der ersten bis dritten Ausführungsform wurde eine Relativbewegung in Richtung der Achse X des Rohres der Muffe 15 in Bezug auf das zweite Rohrelement 3 unterdrückt durch Festklemmen des Krempabschnitts 15b der Muffe 15 zwischen dem Kupplungsflansch 3D des zweiten Rohrelementes 3 und dem Kupplungsflansch 11A des Leitungselementes 11 und in der vierten Ausführungsform durch Presspassung des Abstützkerns 20 an den Fußende-Abschnitt der Muffe 15. Jedoch ist es ebenso möglich, die Muffe 15 an dem ersten Rohrelement 2 oder dem zweiten Rohrelement 3 durch andere Befestigungsmittel, beispielsweise durch ein Klebemittel, festzulegen.
    • (2) Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen wurde ein Befestigungsmittel A zur Verfügung gestellt zur Vermeidung von relativer Bewegung in Richtung der Achse X des Rohres zwischen dem ersten Rohrelement 1 oder dem zweiten Rohrelement 3 und der Muffe 15, jedoch ist es nicht notwendig, ein solches Befestigungsmittel A vorzusehen, falls die Reibungskraft zwischen den inneren Umfangsflächen der zwei Rohrelemente 1 und 3 und der äußeren Umfangsfläche der Muffe 15, welche darin eingeführt ist, sicherstellt, dass die Muffe 15 nicht durch den Fluss der Flüssigkeit in dem Rohr verschoben wird.
    • (3) In den oben beschriebenen Ausführungsformen wird eine einzelne Muffe 15 eingeführt und eingepasst und verbindet die inneren Umfangsflächen der Rohelemente 1 und 3, wobei es jedoch ebenso möglich ist, diese Muffe 15 in zwei Abschnitte in Richtung der Achse X des Rohres aufzuteilen und ein Ende jedes der geteilten Abschnitte an der inneren Umfangsfläche der Rohrelemente 1 und 3 anzubringen, so dass eine Relativbewegung in Bezug auf die Richtung der Achse des Rohres verhindert wird, und die anderen Enden der zwei aufgeteilten Abschnitte der Muffe miteinander verbunden werden, so dass, wenn sie elastisch verformt werden, während sie im Wesentlichen ihre kreisförmige Rohrform beibehalten, wenn sie einem Biegen der beiden Rohrelemente 1 und 3 folgen.
    • (4) Die oben beschriebenen Ausführungsformen wurden für den Fall dargestellt, dass die Innendurchmesser an den Positionen an der inneren Umfangsfläche der beiden Rohrelemente 1 und 3, an denen sich die Muffe befindet, gleich groß sind, jedoch, falls die Innendurchmesser an den Positionen der inneren Umfangsfläche der Rohrelemente 1 und 3, an welchen die Muffe 15 eingepasst ist, sich unterscheiden, sollte dann der Außendurchmesser der Muffe 15 entsprechend angepasst werden.

Claims (7)

  1. Ein flexibler Rohrverbinder mit einem ersten Rohrelement (1), das mit einer teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche (2a) versehen ist, die in Radialrichtung nach außen vorspringt, und einem zweiten Rohrelement (3), das mit einer teilweise kugeligen Innenfläche (3a) versehen ist, die entlang der teilweise kugeligen Umfangsfläche (2a) gleiten kann, wobei das zweite Rohrelement (3) in einer beugbaren Weise mit dem ersten Rohrelement (1) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Rohrelement (3) mit einem Kupplungsflansch (3D) versehen ist, der an ein weiteres Rohrelement gekoppelt werden kann; und dass eine Muffe (15), die aus einem synthetischen Harz hergestellt ist, im Kontaktzustand eingefügt und -gepasst ist, wobei sie die inneren Umfangsflächen des ersten und des zweiten Rohrelementes (1, 3) verbindet, wobei die Muffe (15) eine Länge hat, die einen Aussparungsabschnitt überdeckt, der an einer Stelle in Radialrichtung nach innen öffnet, wo das erste und das zweite Rohrelemente (1, 3) miteinander verbunden sind, und auch einen Krempenabschnitt (15b) hat, wobei die Muffe (15) elastisch verformt wird, während sie im wesentlichen ihre kreisförmige Rohrform beibehält, wenn sie einem Biegen der ersten und zweiten Rohrelemente (1, 3) folgt, und dass der Kupplungsflansch (3D) eine Einbuchtung (3d) aufweist, in die der Krempenabschnitt (15b) einpassbar ist.
  2. Der flexible Rohrverbinder gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffe (15) eine Länge hat, die über einen Übergang hinausgeht zwischen einer virtuell verlängerten Fläche der teilweise kugeligen äußeren Umfangsfläche (2a) und der inneren Umfangsfläche des ersten Rohrelementes (1).
  3. Der flexible Rohrverbinder gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein kugeliges Ringelement (2), das eine teilweise kugelige äußere Umfangsfläche (2a) hat, im ersten Rohrelement (1) installiert ist, so dass das kugelige Ringelement (2) innerhalb eines vorbestimmten Bereiches in Rohrachsenrichtung gleiten kann, und dass die Muffe (15) eine Länge hat, die einen Aussparungsabschnitt entlang des gesamten Auszugsbereiches der zwei Rohrelemente (1, 3) abdecken kann.
  4. Der flexible Rohrverbinder gemäß Anspruch 1, weiterhin enthaltend ein Befestigungsmittel (A) zum Verhindern einer Relativbewegung in Rohrachsenrichtung zwischen einem der ersten und zweiten Rohrelemente (1, 3) und der Muffe (15).
  5. Der flexible Rohrverbinder gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffe (15) aus Polyethylen hergestellt ist und die Form eines kreisförmigen Rohres hat und dass die Dicke der Muffe in einem Bereich von 1,5 mm bis 4 mm ist, vorzugsweise in einem Bereich von 2 mm bis 3 mm.
  6. Der flexible Rohrverbinder gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein vorderes Ende auf der Einführseite der inneren Umfangsfläche der Muffe (15) mit einer konisch zulaufenden Fläche versehen ist, deren Durchmesser in Richtung des vorderen Endes größer wird.
  7. Der flexible Rohrverbinder gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffe (15) mit einem Befestigungsmittel (A) versehen ist, das eine relative Bewegung in Rohrachsenrichtung verhindert bezüglich einem der ersten und zweiten Rohrelemente (1, 3) und mit einem provisorischen Bremsvorsprung (15c), der, wenn er sich mit einer Einbuchtung (1b) verbindet, die an der inneren Umfangsfläche des anderen der ersten und zweiten Rohrelemente (1, 3) ausgebildet ist, eine Relativbewegung in Rohrachsenrichtung zwischen ersten und zweiten Rohrelementen (1, 3) verhindert, und dadurch gekennzeichnet, dass der provisorische Vorsprung (15c) so gestaltet ist, dass sein provisorisches Bremsen gelöst werden kann mittels Scheren aufgrund einer äußeren Kraft in Rohrachsenrichtung.
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