-
Gebiet der Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Gebiet elektrischer
Verbinder und insbesondere einen Speicherkartenverbinder, der Mittel
zum Schützen
des Verbindergehäuses
im Falle eines fehlerhaften Einfügens
einer Karte oder eines gewaltsamen Herausziehens der Karte aufweist.
-
Hintergrund der Erfindung
-
Speicherkarten
sind im Fachgebiet bekannt und enthalten Intelligenz in Form einer
Speicherschaltung oder eines anderen elektronischen Programms. Ein
Kartenleser eines bestimmten Typs liest die auf der Karte gespeicherten
Informationen oder Speicherdaten. Solche Karten werden in der heutigen
elektronischen Gesellschaft in vielen Anwendungen genutzt, darunter
Videokameras, Smartphones, Musikabspielgeräten, Geldautomaten, Dekodierern für Kabelfernsehen,
Spielzeugen, elektronischen Spielen, PC-Adaptern, und anderen elektronischen Anwendungen.
Eine typische Speicherkarte umfasst ein Kontakt- oder Anschlussfeld
zur Verbindung über einen
elektrischen Verbinder mit einem Kartenlesesystem und darüber mit
externer Ausrüstung.
Der Verbinder ermöglicht
das Einfügen
und Entfernen der Karte in einfacher Weise, um schnellen Zugriff
auf die auf der Karte enthaltenen Daten und Programme zu ermöglichen.
Der Kartenverbinder weist Anschlüsse zum
federnden In-Anlage-Kommen an dem Kontakt- oder Anschlussfeld der Speicherkarte
auf.
-
Einige
Kartenverbinder umfassen einen Kartenauswurfmechanismus, wobei die
Speicherkarte einfach in den Verbinder eingefügt wird und der Auswurfmechanismus
genutzt wird, um das Entfernen der Karte aus dem Verbinder zu erleichtern.
Einige Auswurfmechanismen umfassen Schieber, die an der Speicherkarte
in Anlage kommen, zur Bewegung mit dieser in den Verbinder hinein
und aus diesem heraus. Ferner weisen manche Kartenverbinder Mechanismen
zum Verhindern eines fehlerhaften Einführens der Karte auf, wenn die
Karte in umgekehrter Ausrichtung mit der Oberseite nach unten oder
in verkehrter Richtung mit dem hinteren Rand nach vorn eingefügt wird,
oder um ein gewaltsames Entfernen der Karte zu verhindern, selbst
wenn die Karte richtig ausgerichtet ist. Ein Beispiel für diese
Art von Verbinder ist in dem offengelegten
japanischen Patent Nr. 2001-118633 gezeigt,
welches einen Kartenverbinder offenbart, der einen Schieber aufweist,
welcher an der Karte in Anlage gebracht werden kann, und zwar zur
Bewegung mit dieser in einem Kartenaufnahmehohlraum, wenn die Karte
in richtiger Weise eingefügt
ist. Wenn die Karte jedoch in einer falschen Ausrichtung eingefügt wird
oder die Karte gewaltsam entfernt wird, wird der Schieber in einer
Schräglage gegen
eine Seitenwand des Verbindergehäuses
gedrückt
und die Seitenwand kann deformiert werden oder sogar reißen. Die
vorliegende Erfindung ist darauf ausgerichtet, diese vorstehend
beschriebenen verschiedenartigen Probleme bei einem solchen Kartenverbinder
zu lösen,
indem Mittel zum Schützen des
Verbindergehäuses
für den
Fall eines fehlerhaften Einfügens
einer Karte oder für
den Fall eines gewaltsamen Entfernens der Karte bereitgestellt werden.
-
Zusammenfassung der Erfindung
-
Eine
Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, einen neuen und verbesserten
Speicherkartenverbinder mit verbesserten Mitteln zum Schützen des
Verbindergehäuses
vor einem fehlerhaften Einfügen
der Karte oder einem gewaltsamen Herausziehen der Karte zur Verfügung zu
stellen.
-
In
der exemplarischen Ausführungsform
der Erfindung umfasst der Speicherkartenverbinder ein Gehäuse, das zumindest
einen Teil eines Kartenaufnahmehohlraums des Verbinders definiert
und das eine Bodenwand sowie eine mit der Bodenwand verbundene Seitenwand
aufweist. Ein Schieber ist beweglich an dem Gehäuse gelagert und kann mit der Speicherkarte
in Eingriff gebracht werden, zur Verschiebung mit dieser. Der Schieber
lässt sich
entlang einer Innenseite der Seitenwand des Gehäuses verschieben. Der Schieber
weist einen Vorsprung auf, der in einer Aussparung in einer Seite
der Speicherkarte in Eingriff gebracht werden kann. Der Vorsprung
bewirkt, dass der Schieber nach außen, in Richtung der Seitenwand,
gedrückt
wird, wenn die Speicherkarte in einer unrichtigen Ausrichtung in
den Hohlraum eingefügt
wird. Ein Schlitz ist angrenzend an eine Verbindungsstelle zwischen
der Bodenwand und der Seitenwand des Gehäuses ausgebildet, um zu ermöglichen,
dass für
den Fall, dass der Schieber in Reaktion auf eine unrichtig eingefügte Speicherkarte
gegen die Seitenwand nach außen
gedrückt wird,
die Seitenwand elastisch nachgibt.
-
Entsprechend
einem Aspekt der Erfindung weist die Seitenwand einen schmalen,
mit der Bodenwand verbundenen Abschnitt sowie einen breiteren Abschnitt
entlang des Schlitzes auf. Eine Innenseite des schmalen Abschnitts
der Seitenwand ist ausgespart, um für den Fall, dass der Schieber
gegen die Seitenwand nach außen
gedrückt
wird, eine Bewegung des Schiebers nach außen zu ermöglichen.
-
Entsprechend
einem weiteren Aspekt der Erfindung ist der Schieber zwischen einer äußeren Grenzstellung
und einer inneren Grenzstellung verschiebbar. Der Schlitz befindet
sich in der Nähe
der inneren Grenzstellung des Schiebers. Der schmale Abschnitt des
Schiebers befindet sich in der Nähe
der äußeren Grenzstellung,
wodurch sich der ausgesparte Bereich an der Innenseite der Seitenwand
in der Nähe
der äußeren Grenzstellung
des Schiebers befindet, um für
den Fall, dass der Schieber gegen die Seitenwand nach außen gedrückt wird,
eine Bewegung des Schiebers nach außen zu ermöglichen.
-
Weitere
Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand der
folgenden detaillierten Beschreibung deutlich werden, die in Verbindung
mit den beigefügten
Zeichnungen gegeben wird.
-
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
Die
Merkmale der vorliegenden Erfindung, welche als neuartig erachtet
werden, sind eingehend in den anhängenden Ansprüchen ausgeführt. Die
Erfindung kann zusammen mit ihren Aufgaben und Vorteilen am besten
unter Bezugnahme auf die nachfolgende Beschreibung verstanden werden,
die in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen gegeben wird, in welchen gleiche Bezugszeichen gleiche
Elemente in den Figuren bezeichnen und wobei:
-
1 eine
Draufsicht eines Speicherkartenverbinders entsprechend der Erfindung
darstellt;
-
2 eine
fragmentarische, perspektivische Ansicht des Speicherkartenverbinders
ist, wobei die Metallummantelung entfernt ist, um die Darstellung der
internen Komponenten des Verbinders zu erleichtern;
-
3 einen
seitlichen Aufriss des Verbinders darstellt, und zwar von der unteren
Seite in 1 aus betrachtet;
-
4 einen
seitlichen Aufriss des Verbinders darstellt, und zwar von der entgegengesetzten Seite
zu der in 3 gezeigten aus;
-
5 einen
Aufriss des Verbinders von vorn darstellt;
-
6 einen
Aufriss des Verbinders von hinten darstellt;
-
7 eine
Draufsicht des Verbinders in verkleinertem Maßstab darstellt, wobei die
Metallummantelung entfernt ist und wobei die Speicherkarte in normaler
Weise in den Verbinder eingefügt
ist; die
-
8–10 die
normale gegenseitige Anlage der Speicherkarte und des Schiebers
darstellen und aufeinanderfolgende Ansichten der Speicherkarte und
des Schiebers zeigen, die sich zusammen bis zur vollständig eingefügten Stellung
der Karte bewegen;
-
11 eine
Ansicht ähnlich
der aus 10 darstellt, wobei gezeigt
ist, dass die Speicherkarte gewaltsam aus dem Verbinder gezogen
oder entfernt wird;
-
12 eine
isolierte Ansicht eines bei "A" in 11 umkreisten
Bereichs darstellt, um den Schlitz in der Bodenwand des Gehäuses angrenzend
an dessen Seitenwand zu zeigen;
-
13 eine
Ansicht ähnlich
der aus 11 ist, wobei die Speicherkarte
weiter aus dem Verbinder herausgezogen ist;
-
14 eine
isolierte Ansicht des bei "B" in 13 umkreisten
Bereichs des Gehäuses
darstellt;
-
15 eine
Draufsicht des Verbinders darstellt, welche die Speicherkarte in
diesem in einer fehlerhaften Ausrichtung eingefügt zeigt; die
-
16, 17 und 19 aufeinanderfolgende
Ansichten der Bewegung der Speicherkarte und des Schiebers darstellen,
wenn die fehlerhaft ausgerichtete Speicherkarte in den Verbinder
gedrückt
wird;
-
18 eine
isolierte Ansicht des bei "C" in 17 eingekreisten
Bereichs des Gehäuses
darstellt; und
-
20 eine
isolierte Ansicht des bei "D" in 19 eingekreisten
Bereichs des Gehäuses
darstellt.
-
Detaillierte
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform Nehmen wir detaillierter
auf die Zeichnungen und zunächst
auf die 1–6 Bezug,
so ist die Erfindung in einem generell mit 10 bezeichneten
Speicherkartenverbinder verkörpert,
der ein generell mit 12 bezeichnetes dielektrisches Gehäuse mit
einem rückwärtigen Anschlussmontageabschnitt 14 umfasst,
in welchem eine Mehrzahl von Anschlusskontakten 16 mit
Kontaktabschnitten 16a zum In-Anlage-Kommen an Kontakten
auf der Unterseite einer Speicherkarte 18 montiert ist,
die in das Gehäuse
in Richtung des Pfeils 20 in 2 eingefügt wird.
Das Gehäuse
ist im Wesentlichen durch eine generell mit 22 bezeichnete
Metallummantelung abgedeckt.
-
Das
Gehäuse 12 des
Verbinders 10 weist eine Bodenwand 24 und ein
Paar Seitenwände 26 auf,
die in Kombination mit der Oberseitenwand 28 der Metallummantelung 22 einen
inneren Kartenaufnahmehohlraum 30 definieren, in welchen
die Speicherkarte 18 durch eine Öffnung 32 an der Vorderseite
des Verbinders hindurch eingefügt
wird. Ein schwenkbar montierter Verschluss 34 ist vorgesehen,
um die Öffnung 32 zu öffnen und
zu verschließen. Die Metallummantelung 22 weist ein
Paar Seitenwände 36 auf,
die über
den Seitenwänden 26 des Gehäuses 12 liegen.
-
Das
dielektrische Gehäuse 12 kann
aus Kunststoffmaterial oder dergleichen geformt sein, wobei die
Seitenwände 26 integral
mit der Bodenwand 24 ausgebildet sind. Wie am besten in 2 zu sehen
ist, ist die eine Seitenwand 26 verbreitert, wie bei 26a,
und weist einen nach außen
versetzten Abschnitt 26b auf, der einen seitlichen Hohlraum 38 definiert,
in welchem ein generell mit 40 bezeichneter Schieber hin-
und herbewegt werden kann. Eine Schraubenfeder 42 ist in
Zwischenlage zwischen dem Schieber und dem Anschlussmontageabschnitt 14 des
Gehäuses
aufgenommen, um den Schieber nach außen, entgegen der Einfügungsrichtung
der Speicherkarte, vorzuspannen. Der Schieber weist eine innere
bogenförmige
Oberfläche 44 auf,
um an einer bogenförmigen
Ecke 46 (2) der Speicherkarte 18 in
Anlage zu kommen. 2 zeigt deutlich, dass der Schieber
außerdem
einen nach innen gerichteten Vorsprung 48 aufweist, der
an der Speicherkarte in Eingriff kommt, wie noch später beschrieben wird.
-
Der
Schieber 40 ist Teil eines so genannten "Drück/Schub-Auswurfmechanismus", der die Schraubenfeder 42 zum
Vorspannen der Speicherkarte 18 in einer Entfernungs richtung
der Karte aus dem Verbinder (d. h. entgegengesetzt zu dem Pfeil 20 aus 2)
umfasst. Der Auswurfmechanismus umfasst eine herzförmige Kurvennut 50,
die in einer Oberseite des Schiebers ausgebildet ist, sowie einen Kurvenstift 52 zum
Eingriff in die herzförmige
Kurvennut. Wenn eine Person die Speicherkarte in deren vollständig eingefügte Stellung
in den Kartenaufnahmehohlraum 30 hineindrückt und
die Karte loslässt, bewegt
sich der Schieber 40 unter der Vorspannkraft der Schraubenfeder 42 geringfügig zurück und wird durch
die Kurvennut gestoppt. Wenn erneut oder danach in der Einfügungsrichtung
auf die Karte gedrückt
wird, bewegt sich der Schieber 40 unter dem Einfluss der
Feder 42 zurück
gegen den verbreiterten Seitenwandabschnitt 26a, welcher
als Anschlag wirkt, der eine äußere Grenzstellung
des Schiebers definiert, wodurch die Speicherkarte ausgeworfen wird.
Der Kurvenstift 52 ist durch einen Schenkel an einem Ende
eines Stabelements 54 gebildet, dessen entgegengesetztes
Ende 56 in ein Loch 58 (8 und 10)
in dem verbreiterten Seitenwandabschnitt 26a eingefügt ist.
Der Kurvenstift 52 ragt von der oberseitigen Wand 28 der
Metallummantelung nach unten, um in die herzförmige Kurvennut 50 einzugreifen.
Wie in 1 zu sehen ist, ist an der oberseitigen Wand der
Metallummantelung eine Blattfeder 60 ausgeschnitten, um
den Kurvenstift 52 in die herzförmige Kurvennut zu drücken. Eine
Blattfeder 62 ist in ähnlicher
Weise an einem Seitenplattenabschnitt 64 der Metallummantelung
ausgestanzt, um an der Außenseite
des Schiebers anzuliegen.
-
Nehmen
wir auf 7 und 8 Bezug,
so steht der Vorsprung 48 (8) von einer
innenseitigen Oberfläche 66 des
Schiebers 40 nach innen vor, bevor die innenseitige Oberfläche in eine
gebogene Innenseite 44 übergeht.
Wenn die Speicherkarte 18 richtig ausgerichtet wird und
in den Verbinder in der Richtung des Pfeils 20 eingefügt wird,
schnappt der Vorsprung 48 in eine Aussparung 68 in
einem Seitenrand der Speicherkarte ein. Damit wird die Karte an dem Schieber 40 verrastet,
wenn die Speicherkarte eingefügt
wird, sodass die bogenförmige
Ecke 46 der Karte an der bogenförmigen Innenseite 44 des
Schiebers in Anlage kommt. Es ist zu sehen, dass der nach außen versetzte
Seitenwandabschnitt 26b einen nach vorn verschmälerten Abschnitt 26c aufweist, durch
welchen ein ausgesparter Bereich 70 an dessen Innenseite
definiert ist. Dieser ausgesparte Bereich definiert einen Zwischenraum 72 zwischen
dem Seitenwandabschnitt 26b und einer Außenseite 74 des
Schiebers 40. Wenn daher die Speicherkarte 18 in
Eingriff mit dem Vorsprung 48 eingefügt wird, kann sich der Schieber 40 schräg nach außen stellen,
in den Zwischenraum 72 hinein, und zwar entgegen dem Druck
der Blattfeder 62 (1 und 2)
der Metallummantelung, bis der Vorsprung 48 in die Aussparung 68"einschnappt".
-
Es
sollte verstanden werden, dass die 8–11 Vergrößerungen
eines Bereichs darstellen, der in 7 durch
einen Rahmen "X" angegeben ist. Dies
vorausgesetzt, ist in 8 zu sehen, dass in der Bodenwand 24 des
Gehäuses
an der Verbindungsstelle zwischen der Bodenwand und dem nach außen versetzten
Abschnitt 26b der Seitenwand 26 ein Schlitz 80 ausgebildet
ist. Der Schlitz befindet sich am inneren Ende des "Vorschubs" der Bewegung des
Schiebers 40 zwischen dem Anschlussmontageabschnitt 14 des
Gehäuses
und dem verbreiterten Seitenwandabschnitt 26a.
-
Die 9 und 10 zeigen,
dass sich die Speicherkarte 18 und der Schieber 40 zusammen weiter
in die vollständige
Einfügungsstellung
der Speicherkarte bewegen, wie sie in 10 gezeigt
ist. Grundsätzlich
bildet der verbreiterte Seitenwandabschnitt 26a eine äußere Grenzstellung
für den
Schieber und die Speicherkarte, wie in 8 zu sehen
ist, und der Anschlussmontageabschnitt 14 des Gehäuses definiert
eine innere Grenzstellung für die
Bewegung des Schiebers und der Speicherkarte, wie in 10 zu
sehen ist.
-
Die 11–14 zeigen
eine Situation, in welcher die Speicherkarte 18 gewaltsam
aus dem Verbinder in Richtung des Pfeils 82 entfernt wird.
Mit anderen Worten bedient sich eine Person nicht des Drück/Schub-Auswurfmechanismus.
Wenn dies passiert, schiebt sich der an dem Schieber vorgesehene Vorsprung 48 aus
der Aussparung 68, während
sich der Schieber in seiner vollständig inneren Grenzstellung
befindet. Wegen des Schlitzes 80 zwischen der Bodenwand
und der Seitenwand des Gehäuses
kann der Seitenwandabschnitt 26b in Richtung des Pfeils 84 nach
außen
nachgeben, ohne dass die Seitenwand reißt.
-
Die 15–20 zeigen
eine Situation, bei welcher die Speicherkarte 18 in den
Verbinder in einer fehlerhaften Ausrichtung eingefügt wird.
Wie gezeigt ist, wird anstatt des vorderen Endes der Karte das normalerweise
rückwärtige Ende
der Speicherkarte eingefügt.
Mit anderen Worten wird die Karte in einer Ausrichtung mit vertauschtem
Vorder- und Hinterrand eingefügt.
Die gleiche Situation würde
sich ergeben, wenn die Karte in fehlerhafter Ausrichtung mit der
Unterseite nach oben eingefügt
würde.
Bei jeder der fehlerhaften Ausrichtungen wird sich die Aussparung 68 im
Seitenrand der Speicherkarte nicht an einer Stelle zur Aufnahme
des Vorsprungs 48 des Schiebers 40 befinden. Die 16, 17 und 19 stellen
wiederum Vergrößerungen
eines durch den Rahmen "Y" in 15 bezeichneten
Bereichs dar.
-
Dies
vorausgesetzt, zeigt 16, dass eine stumpfe Ecke 86 der
Speicherkarte 18 an dem Vorsprung 48 des Schiebers 40 in
Anlage kommt. 17 zeigt die Speicherkarte weiter
eingefügt,
bis der Vorsprung 48 an einem Seitenrand 88 der
Speicherkarte in Anlage kommt. Da die stumpfe Ecke 86 der
Karte nicht abgerundet ist und da der Seitenrand 88 der
Karte keine Aussparung 68 aufweist, wird durch eine weitere
Einfügungsbewegung
der fehlerhaft ausgerichteten Karte bewirkt, dass sich der Schieber 40 über die
gesamte Strecke bis an seine in 19 gezeigte
innere Grenzstellung bewegt. Normalerweise könnte dies bei Verbindern gemäß dem Stand
der Technik bewirken, dass sich die Seitenwände des Gehäuses verformen oder sogar reißen. Da
jedoch der Seitenwandabschnitt 26b mit der Bodenwand 24 an
dem Schlitz 80 verbunden ist, ermöglicht der Schlitz, dass der
Seitenwandabschnitt nach außen
nachgibt, anstatt dass er reißt.
-
Die
vorliegenden Beispiele und Ausführungsformen
sind in jeglicher Hinsicht als veranschaulichend und nicht als einschränkend zu
betrachten, und die Erfindung ist nicht auf die vorliegend angegebenen
Details beschränkt.