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DE60319174T2 - Schnellschliessendes Einlassventil für einen Toilettenspülkasten - Google Patents

Schnellschliessendes Einlassventil für einen Toilettenspülkasten Download PDF

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DE60319174T2
DE60319174T2 DE60319174T DE60319174T DE60319174T2 DE 60319174 T2 DE60319174 T2 DE 60319174T2 DE 60319174 T DE60319174 T DE 60319174T DE 60319174 T DE60319174 T DE 60319174T DE 60319174 T2 DE60319174 T2 DE 60319174T2
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein schnellschließendes Einlass- bzw. Zulaufventil für Toilettenspülkästen.
  • Bekanntermaßen sind Toilettenspülkästen mit Zulaufventilen ausgestattet, die mit den Wasserrohren verbunden sind, und die am häufigsten verwendeten Typen umfassen im Wesentlichen ein Metallpassstück zur Verbindung mit den Wasserrohren, eine Ventilanordnung, die in einem Gehäuse untergebracht ist, und einen beweglichen Schwimmer, der ein Verschlussglied an der Ventilanordnung steuert. Die Ventilanordnung kann ein Direktkolbenschließtyp (bei dem das schwimmergesteuerte Verschlussglied direkt auf die Rohrdüse wirkt) oder ein Gegendruckschließtyp sein (bei dem das Verschlussglied auf eine Service-Düse wirkt, die eine Gegendruckkammer schließt).
  • In beiden Fällen sollte die Ventilanordnung schnell und genau schließen, wenn das Wasser in dem Kasten einen gegebenen Pegel erreicht. Aus diesem Grund ist der Schwimmer normalerweise nicht in dem Kasten selbst untergebracht, sondern in einem Behälter, der eine obere Öffnung aufweist und wiederum in dem Kasten untergebracht ist, so dass sich die Öffnung an dem gegebenen Wasserpegel befindet, an dem die Ventilanordnung schließen soll.
  • Wenn sich der Kasten zu füllen beginnt, erhöht sich der Wasserpegel in dem Kasten, ohne den Schwimmer anzuheben; sobald der gegebene Pegel erreicht ist, fließt das Wasser durch die obere Öffnung in den Behälter und hebt den Schwimmer allmählich an, bis sich die Ventilanordnung schließt; und in der Zwischenzeit bleibt der Wasserpegel außerhalb des Behälters im Wesentlichen unverändert auf dem gegebenen Pegel.
  • Bekannte Zulaufventile haben jedoch Nachteile. Erstens erhöht sich die durch den Schwimmer auf den Ventilanordnungsverschluss ausgeübte Kraft allmählich mit steigendem Wasserpegel in dem Behälter; und obwohl sich der Behälter, in dem der Schwimmer untergebracht ist, schneller füllt als der Kasten als Ganzes, schafft es der Schwimmer nicht, den momentanen bzw. sofortigen Druck auszuüben, der erforderlich ist, um dem Betriebsdruck des Wasserohrs entgegenzuwirken, so dass sich die Ventilanordnung nicht unmittelbar schließt.
  • Zweitens erhöht die Verwendung eines Behälters die Größe und Komplexität des Einlass- bzw. Zulaufkastens. Das heißt, zusätzlich zu normalen Betätigungsmechanismen muss eine Vorrichtung vorgesehen sein, um auch den Schwimmerbehälter bei jedem Spülvorgang zu entleeren, ansonsten würde die Ventilanordnung geschlossen bleiben.
  • Die WO-A 99 54562 offenbart ein Einlass- bzw. Zulaufventil zum Steuern des Flusses von Flüssigkeit, das ein bewegliches Ventilglied, das zwischen einer offenen Stellung und einer geschlossenen Stellung betriebsfähig ist, und ein erstes Betätigungsglied enthält, das unter dem Einfluss von Schwimmfähigkeit bzw. Auftrieb in eine Zwischenposition bewegbar bar, in der es für eine weitere Bewegung vorgeladen oder vorgespannt ist, um das bewegliche Ventilglied zu bedienen. Das Zulaufventil enthält ferner ein zweites Betätigungsglied, das schwenkbar bzw. drehbar zwischen einer Kontaktposition, um die Bewegung des ersten Betätigungsglieds zu be- bzw. verhindern, und einer Freigabeposition bewegbar ist, um die Bewegung des ersten Betätigungsglieds zu erlauben, um das bewegliche Ventilglied zu bedienen. Wenn die Flüssigkeit einen voreingestellten Pegel erreicht, löst das zweite Betätigungsglied die Bewegung des ersten Betätigungsglieds aus, um das Zulaufventil zu schließen.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Einlass- bzw. Zulaufventil für einen Toilettenspülkasten bereitzustellen, das dazu dient, die oben genannten Nachteile bekannter Lösungen zu eliminieren. Insbesondere ist es eine Aufgabe der Erfindung, ein Zulaufventil bereitzustellen, das dazu dient, die Wasserversorgung zu dem Kasten im Wesentlichen unmittelbar dann abzuschneiden, wenn das Wasser einen gegebenen Pegel erreicht. Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Zulaufventil bereitzustellen, das kompakt ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Einlass- bzw. Zulaufventil für einen Toilettenspülkasten nach Anspruch 1 bereitgestellt.
  • Die ersten Schwimmermittel sind daher vollständig unter Wasser, bevor sie freigegeben werden, und sind somit in der Lage, den maximal möglichen Druck bereitzustellen, sobald der Wasserpegel in dem Kasten den gegebenen Pegel erreicht. Als ein Ergebnis erfolgt das Schließen der Ventilanordnung mehr oder weniger augenblicklich, der Füllpegel des Kastens wird genau gesteuert und der Behälter gemäß dem Stand der Technik, in dem früher die Schwimmermittel aufgenommen waren, wird eliminiert, was das Zulaufventil als Ganzes vereinfacht.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung umfasst das Zulaufventil eine Verriegelungsvorrichtung zum Verriegeln der ersten Schwimmermittel; und Steuermittel zum Steuern der Verriegelungsvorrichtung und welche die Verriegelungsvorrichtung freigeben, wenn der Wasserpegel in dem Kasten die ersten Schwimmermittel im Wesentlichen um einen gegebenen Betrag übersteigt.
  • Zudem umfassen die Steuermittel zweite Schwimmermittel, die im Wesentlichen auf einer gegebenen Höhe bezüglich der ersten Schwimmermittel angeordnet sind und mittels eines Betätigungsglieds mit der Verriegelungsvorrichtung zusammenwirken.
  • Das heißt die zweiten Schwimmermittel sorgen mittels des Betätigungsglieds dafür, dass die ersten Schwimmermittel freigegeben werden, wenn das Wasser den gegebenen Pegel erreicht. Da die zweiten Schwimmermittel um einen gegebenen Betrag gleich der gegebenen Höhe über den ersten Schwimmermitteln angeordnet sind, sind die ersten Schwimmermittel offensichtlich vollständig unter Wasser und somit in der Lage, den maximalen Druck bereitzustellen.
  • Eine nicht einschränkende Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird beispielhaft mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
  • 1 einen Längsschnitt eines Einlass- bzw. Zulaufventils gemäß der Erfindung zeigt;
  • 2 eine perspektivische Ansicht in großem Maßstab eines Details des Ventils von 1 zeigt.
  • Nummer 1 in den beiliegenden Zeichnungen bezeichnet als Ganzes ein Einlass- bzw. Zulaufventil für einen Toilettenspülkasten (nicht gezeigt). Das Zulaufventil 1 umfasst einen Körper 2 mit einem inneren Hohlraum 3, in dem eine bekannte Ventilanordnung 4, z. B. des Gegendrucktyps, aufgenommen ist, die der Einfachheit halber nicht detailliert beschrieben ist. Ein rohrförmiges Passstück 5 ist mit dem Körper 2 verbunden, weist ein externes Gewindeende 6 zur Verbindung mit einer externen Einlass- bzw. Zulaufleitung (nicht gezeigt) auf, ist mittels eines Gewinderings bzw. einer Ringmutter 7 an dem Körper 2 gesichert bzw. befestigt und kann im Inneren mit einem Geräuschdämpfungsglied 8 versehen sein.
  • Der Körper 2 ist ebenfalls mit einem Rohr 9 senkrecht zu dem Passstück 5 verbunden, und entlang dem bekanntermaßen das Wasser von dem Passstück 5 und der Ventilanordnung 4 in den Spülkasten fließt. Das Rohr 9 definiert zudem ein Führungsglied 10 für einen Hauptschwimmer 11, der koaxial an die Außenseite des Führungsglieds 10 gepasst ist und entlang dieser gleitet und der mechanisch durch eine einstellbare Stange 12 mit einem Hebel 13 verbunden ist, der die Ventilanordnung 4 steuert. Genauer gesagt ist die einstellbare Stange 12 an entgegengesetzten bzw. gegenüberliegenden Enden drehbar an dem Hauptschwimmer 11 und einem Ende des Hebels 13 angelenkt; und der Hebel 13 ist vorzugsweise L-förmig und umfasst ein Verschlussglied 14, das mit einem Ventilsitz 15 einer Düse 16 der Ventilanordnung 4 zusammenwirkt, um ein Öffnen-Schließen der Ventilanordnung 4 zu steuern.
  • Bei dem gezeigten nicht einschränkenden Beispiel umfasst der Hauptschwimmer 11 einen im Wesentlichen prismatischen Auftriebstank 18 mit einem zentralen Durchgangssitz 19, der durch eine zylindrische innere Seitenfläche bzw. -oberfläche 20 definiert ist; und ein Führungsglied 10 ist auf axial gleitende Weise in den Sitz 19 eingesetzt.
  • Die äußere Seitenfläche bzw. -oberfläche 21 weist eine Folge von längs beabstandeten Zähnen 23 auf, die radial von der äußeren Seitenfläche bzw. -oberfläche 21 abstehen, um eine Anzahl jeweiliger Sitze 24 zu definieren, die jeweils nach unten gewandte Sitzflächen bzw. -oberflächen 25 aufweisen, d. h. die einem freien Ende 26 des Führungsglieds 10 zugewandt sind.
  • Das Zulaufventil 1 umfasst zudem einen Hilfsschwimmer 31, der mit dem Hauptschwimmer 11 über ein Schwingglied 33 verbunden ist. Genauer gesagt (siehe auch 2) umfasst das Schwingglied 33 eine Gabel 35 mit zwei parallelen Armen 36, die an jeweiligen Enden 37 mittels jeweiliger Stifte 38 drehbar an dem Auftriebstank 18 angelenkt sind. Die Enden 37 der Arme 36 sind starr miteinander durch eine Querstange verbunden, die ein Verriegelungsglied 40 zum selektiven Ineingriffnehmen einer der Sitze 24 definiert und die im Wesentlichen axial auf der Sitzfläche bzw. -oberfläche 25 des Sitzes 24 aufliegt.
  • Der Hilfsschwimmer 31 ist durch jeweilige Enden 41, gegenüberliegende bzw. entgegengesetzte Enden 37, der Arme 36 getragen bzw. gestützt und steht von diesen ab und umfasst einen Auftriebstank 42 (vorzugsweise, aber nicht notwendigerweise, kleiner als der Auftriebstank 18) der positioniert ist, um einen stumpfen Winkel mit den Armen 36 zu bilden; und die Gabel 35 ist so ausgelegt, dass, wenn das Verriegelungsglied 40 in den Sitz 24 eingreift, die Arme 36 geneigt sind und sich der Auftriebstank 42 des Hilfsschwimmers 31 auf einer gegebenen Höhe H bezüglich einer oberen Fläche 43 des Auftriebstanks 18 des Hauptschwimmers 11 befindet.
  • Der Hilfsschwimmer 31 ist so dimensioniert, dass das Schwingglied 33 selektiv eine erste Betriebsposition 33a (durch die durchgehende Linie in 1 gezeigt), in der das Verriegelungsglied 40 in den Sitz 24 eingreift, wenn das Wasser in dem Kasten unter einem ersten gegebenen Pegel Q1 ist, und eine zweite Betriebsposition 33b einnimmt (durch die gestrichelte Linie in 1 gezeigt), in der das Verriegelungsglied 40 nicht in den Sitz 24 eingreift, wenn das Wasser in dem Kasten den ersten Pegel Q1 erreicht oder überschreitet. Somit bewegt der Hilfsschwimmer 31 das Verriegelungsglied 40 (durch Drehen des Schwingglieds 33), um den Hauptschwimmer 11 und das Führungsglied 10 (d. h. den Hauptschwimmer 11 und den Körper 2) bezüglich einander abwechselnd zu bewegen, wenn der Wasserpegel in dem Kasten variiert. Es ist offensichtlich, dass der erste Pegel Q1, an dem das Verriegelungsglied 33 aktiviert wird, höher ist als der zweite Pegel Q2, der mit der oberen Fläche 43 des Auftriebstanks 18 des Hauptschwimmers 11 übereinstimmt.
  • Mit anderen Worten bilden das Führungsglied 10, die Sitze 24 und das Verriegelungsglied 40 eine Verriegelungsvorrichtung zum Verriegeln des Hauptschwimmers 11 unterhalb des ersten Pegels Q1, um so zu verhindern, dass er axial entlang des Führungsglieds 10 gleitet bzw. sich verschiebt, wenn das Wasser in dem Kasten unterhalb des ersten Pegels Q1 ist; und der Hilfsschwimmer 31 und die Arme 36 des Schwingglieds 33 bilden einen Steuermechanismus zum Steuern der Verriegelungsvorrichtung, der das Verriegelungsglied 40 aus dem relativen Sitz 24 löst und somit den Hauptschwimmer 11 freigibt, wenn das Wasser in dem Kasten den ersten Pegel Q1 erreicht.
  • Mit anderen Worten greift der Steuermechanismus ein, wenn der Wasserpegel den Hauptschwimmer 11 um einen Betrag Q1–Q2 übersteigt, der im Wesentlichen gleich der Höhe H ist; und die Stange 12, der Hebel 13 und das Schwingglied 33 sind so geformt bzw. gebildet, dass die Ventilanordnung 4 geschlossen wird, wenn die obere Fläche 43 des Hauptschwimmers 11 auf einem Zwischenpegel zwischen dem ersten Pegel Q1 und dem zweiten Pegel Q2 ist, d. h. bevor der Hauptschwimmer 11 auftaucht.
  • Das Folgende ist eine detailliertere Beschreibung des Betriebs des Zulaufventils 1.
  • Wenn der Kasten leer ist (d. h. wenn das ganze Wasser aus dem Kasten gespült wurde), übt der Hauptschwimmer 11, der nicht durch das Wasser nach oben getrieben wird bzw. wurde, sein Gewicht auf die Stange 12 aus, die das Verschlussglied 14 mittels des Hebels 13 von dem Ventilsitz 15 abgenommen bzw. gelöst hält, so dass die Düse 16 offen ist und Wasser aus dem Rohr durch die Ventilanordnung 4 (die auf bekannte Weise arbeitet, die der Einfachheit halber nicht beschrieben wird) in den Kasten fließt. Der Hilfsschwimmer 31, der ebenfalls nicht durch das Wasser nach oben getrieben wird bzw. wurde, übt sein Gewicht auf das Schwingglied 33 aus, um das Schwingglied 33 in der ersten Betriebsposition 33a zu halten, in der das Verriegelungsglied 40 in den Sitz 24 eingreift und axial nach oben auf der Sitzfläche bzw. -oberfläche 25 ruht, so dass der Hauptschwimmer 11 axial an dem Führungsglied 10 gesichert bzw. befestigt und unterhalb des ersten Pegels Q1 verriegelt ist.
  • Wenn sich der Kasten füllt, erreicht der Wasserpegel zuerst den Hauptschwimmer 11, der axial an dem Führungsglied 10 gesichert daran gehindert wird, nach oben entlang des Führungsglieds 10 zu gleiten bzw. sich zu verschieben und der unterhalb des ersten Pegels Q1 verriegelt bleibt, so dass die Ventilanordnung 4 offen bleibt und weiterhin Wasser in den Kasten fließt. Wenn das Wasser in dem Kasten schließlich den Hilfsschwimmer 31 erreicht, d. h. den ersten gegebenen Pegel Q1, bei dem das Schwingglied 33 gedreht wird, dreht der durch das Wasser auf den Hilfsschwimmer ausgeübte hydrostatische Druck das Schwingglied 33 in die zweite Betriebsposition 33b, in der das Verriegelungsglied 40 nicht in den Sitz 24 eingreift, so dass der Hauptschwimmer 11 gelöst bzw. freigegeben wird und entlang des Führungsglieds 10 gleitet bzw. sich verschiebt, um die Ventilanordnung 4 zu schließen und den Fluss von Wasser in den Kasten zu unterbrechen. Der Hauptschwimmer 11, der beim Lösen bzw. der Freigabe vollständig untergetaucht ist, ist daher in der Lage, unmittelbar den maximal möglichen Druck bereitzustellen, der zudem konstant bleibt, und zwar auf Grund dessen, dass die Ventilanordnung 4 geschlossen wird, bevor die obere Fläche 43 des Hauptschwimmers 11 den ersten Pegel Q1 erreicht, d. h. bevor der Hauptschwimmer 11 anfängt, unterzutauchen. Folglich wird die Ventilanordnung 4 akkurat und mehr oder weniger unmittelbar geschlossen.
  • Es ist klar, dass Änderung an dem hierin beschriebenen und dargestellten Zulaufventil vorgenommen werden können, ohne von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen, wie er durch die Ansprüche definiert ist.

Claims (10)

  1. Einlass- bzw. Zulaufventil (1) für einen Toilettenspülkasten, umfassend einen Körper (2), der eine Ventilanordnung (4) aufnimmt, wobei das Zulaufventil ferner erste Schwimmermittel (11) und eine Verriegelungsvorrichtung (10, 24, 40) umfasst, wobei die ersten Schwimmermittel und die Verriegelungsvorrichtung bezüglich dem Körper beweglich sind und mit einem Verschlussglied (14) der Ventilanordnung verbunden sind, um ein Öffnen und Schließen der Ventilanordnung (4) zu steuern; wobei die ersten Schwimmermittel (11) direkt in dem Kasten aufnehmbar sind, wobei das Zulaufventil (1) dadurch gekennzeichnet ist, dass die Verriegelungsvorrichtung (10, 24, 40) selektiv die ersten Schwimmermittel (11) verriegelt, während sich die ersten Schwimmermittel (11) vollständig unterhalb eines gegebenen Pegels (Q1) befinden, so lange der Wasserpegel in dem Kasten unterhalb des gegebenen Pegels (Q1) ist, und die ersten Schwimmermittel (11) freigibt, wenn der Wasserpegel im Wesentlichen gleich dem gegebenen Pegel (Q1) ist.
  2. Zulaufventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung (10, 24, 40) Steuermittel (31, 36) umfasst, um die Verriegelungsvorrichtung (10, 24, 40) freizugeben, wenn der Wasserpegel in dem Kasten die ersten Schwimmermittel (11) im Wesentlichen um einen gegebenen Betrag (Q1–Q2) übersteigt.
  3. Zulaufventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung (10, 24, 40) ein Führungsglied (10), das integral mit dem Körper (2) ist und eine Anzahl von Sitzen (24) aufweist; und ein Verriegelungsglied (40) umfasst, das durch die ersten Schwimmermittel (11) getragen ist und selektiv in einen der Sitze (24) eingreift.
  4. Zulaufventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Schwimmermittel (11) einen Hauptschwimmer bzw. -schwimmkörper umfassen, der axial entlang dem Führungsglied (10) verschiebbar ist.
  5. Zulaufventil nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuermittel (31, 36) zweite Schwimmermittel (31) umfassen, die im Wesentlichen auf einer vorbestimmten Höhe (H) bezüglich der ersten Schwimmermittel (11) angeordnet sind und mittels eines Betätigungsglieds (36) mit der Verriegelungsvorrichtung (10, 24, 40) zusammenwirken.
  6. Zulaufventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vorbestimmte Höhe (H) im Wesentlichen gleich dem Betrag (Q1–Q2) ist.
  7. Zulaufventil nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Schwimmermittel (31) und das Betätigungsglied (36) durch die ersten Schwimmermittel (11) getragen sind.
  8. Zulaufventil nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied (36) wenigstens einen Arm umfasst, der ein erstes Ende (37), das an die ersten Schwimmermittel (11) angelenkt ist, und ein zweites Ende (41) aufweist, das mit den zweiten Schwimmermitteln (31) verbunden ist.
  9. Zulaufventil nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsglied (40) eine Stange umfasst, die quer zu dem Arm ist und durch diesen getragen ist.
  10. Zulaufventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Schwimmermittel (31) einen Hilfsschwimmer bzw. -schwimmkörper umfassen, der durch den Arm getragen ist und von diesem absteht.
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