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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein wärmeempfindliches Aufzeichnungsmaterial,
das den Vorteil der Farbbildungsreaktion zwischen einer Elektronenschiebenden
Verbindung und einer Elektronen-ziehenden Verbindung nutzt.
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Wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterialien, die den Vorteil einer Farbbildungsreaktion
zwischen einer Elektronen-schiebenden Verbindung und einer Elektronen-ziehende Verbindung
nutzen, sind relativ preisgünstig.
Aufzeichnungsvorrichtungen für
solche wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien sind kompakt und ihre Wartung ist leicht.
Deshalb wurden solche wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien in einem breiten Bereich an technischen
Gebieten verwendet, beispielsweise als Aufzeichnungsmedien für Faxe,
Textverarbeitungsgeräte,
Computer, Videokassettenrekorder, medizinische Abbildungsgeräte und andere Anwendungen.
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US-Patent 5,593,938 beschreibt
ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial.
JP-A-10
193 796 beschreibt ein hitzeempfindliches Aufzeichnungsmedium.
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Seit
kurzem besteht ein zunehmender Bedarf an der Entwicklung von wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien mit ausgezeichneter Transparenz und Bildqualität zur Verwendung
als Ersatzaufzeichnungsmedien für
Silberhalogenidfilme zum Aufzeichnen von medizinischen Bildern,
typischerweise Röntgenaufnahmen
für medizinische
Bilder. Jedoch leiden wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterialien, in denen eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht
auf einem transparenten Film gebildet wurde, um die Transparenz
und Bildqualität
zu verbessern, unter Blockieren, wenn sie hohen Feuchtigkeiten ausgesetzt
sind, aufgrund von Adhäsion
der Vorderseite und Rückseite
davon, insbesondere wenn sie in Form einer Rolle verwendet werden.
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Solch
ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial, in dem eine wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht
auf einem transparenten Film gebildet wird, wird in dem
japanischen Patent Nr. 2761985 offenbart,
in dem ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial eine wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht auf einer Seite des transparenten Films und
eine Antireflexschicht, enthaltend ein Bindemittel und ein Pigment mit
einem Teilchendurchmesser von 7,5 bis 50 μm, auf der anderen Seite umfaßt. Der
Gegenstand dieses Patents ist, die Bildqualität durch Bereitstellen einer
solchen Antireflexschicht zu verbessern, um dadurch das Glitzern
zu verringern, das auftritt, wenn das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial
durch seinen Träger betrachtet
wird, und das Patent offenbart weder das Problem, das Blockieren
zu verhindern, noch ein Mittel zum Lösen des Problems.
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Ebenso
bekannt ist ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial, das auf einer Seite eines transparenten Films
eine wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht und eine Schutzschicht, die hauptsächlich ein Harz
und einen Füllstoff
enthält
und auf der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht gebildet ist, und auf der anderen Seite des
transparenten Films eine Antistatikschicht, enthaltend ein Bindemittel,
feine kugelförmige
Harzteilchen mit einem Teilchendurchmesser von etwa 1 bis etwa 6 μm und ein
Antistatikmittel, umfaßt
(
japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung
Nr. 1998-193796 ). Diese Patentveröffentlichung beschreibt, daß aufgrund
der Verwendung der feinen kugelförmigen
Harzteilchen und des Antistatikmittels wie ein leitfähiges Metalloxid
in der Antistatikschicht dieses wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial
das reibungslose Speisen innerhalb der Aufzeichnungsvorrichtungen
ermöglicht,
maßgenaue
Bilder liefert, Staubansammlung verhindert und Blockieren verhindert.
Jedoch leidet dieses wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial, wenn es hohen Feuchtigkeiten ausgesetzt ist,
manchmal unter Blockieren aufgrund von Adhäsion der Vorderseite und Rückseite.
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Ein
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung eines
wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials, das nicht der Blockierung unterliegt, die
durch Adhäsion
der Vorderseite und Rückseite
davon hervorgerufen wird, selbst wenn es sehr feuchten Bedingungen
ausgesetzt ist, beispielsweise 40°C
und 90% r. F.
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Bei
einem wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterial, das auf einer Seite eines transparenten Films (nachstehend
als „Vorderseite" bezeichnet) eine
wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht, enthaltend eine Elektronen-schiebende Verbindung,
eine Elektronen-ziehende Verbindung und ein Bindemittel, und eine Schutzschicht,
enthaltend ein wasserlösliches
Harz und/oder ein Wasser-dispergierbares Harz (nachstehend gemeinsam
als „wäßrige Harze" bezeichnet), und
auf der anderen Seite des transparenten Films (nachstehend als die „Rückseite" bezeichnet) eine
Rückseitenschicht,
enthaltend ein Pigment und ein Bindemittel, umfaßt, ist die vorliegende Erfindung
dadurch gekennzeichnet, daß als
ein Mittel zur Lösung
des oben beschriebenen Problems kugelförmige Harzteilchen mit einem
mittleren Volumen-Teilchendurchmesser
von 2 bis 15 μm
als das Pigment in der Rückseitenschicht
in einem Anteil von 0,2 bis 5,0 Masse-% der Rückseitenschicht enthalten sind.
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Insbesondere
stellt die vorliegende Erfindung die folgenden wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien
bereit:
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Punkt
1. Ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial, umfassend:
- (a) einen
transparenten Film;
- (b) eine wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht, gebildet auf einer Seite des transparenten
Films und enthaltend eine Elektronen-schiebende Verbindung, eine
Elektronen-ziehende Verbindung und ein Bindemittel, wobei das Bindemittel
ein Harz auf Urethan-Basis und ein Harz auf Styrol-Butadien-Basis
ist;
- (c) eine Schutzschicht, gebildet auf der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht
und enthaltend ein wäßriges Harz
als ein Hauptbestandteil; wobei das wäßrige Harz ein Acetoacetyl-modifizierter
Polyvinylalkohol mit einem Polymerisationsgrad von 1.500 bis 3.000
und einem Verseifungsgrad von mindestens 95 mol-% ist, und wobei
die Schutzschicht weiter ein fluorhaltiges grenzflächenaktives
Mittel und mindestens eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Alkylphosphatsalzen, Wachsen und höheren Fettsäureamiden, enthält, und
- (d) eine Rückseitenschicht,
gebildet auf der anderen Seite des transparenten Films und enthaltend
ein Pigment und ein Bindemittel,
wobei das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial als das Pigment in der Rückseitenschicht kugelförmige Harzteilchen
mit einem mittleren Volumen-Teilchendurch messer von 2 bis 15 um
in einer Menge von 0,2 bis 5,0 Masse-% der Rückseitenschicht enthält,
wobei
die durchschnittliche Dicke der Rückseitenschicht 0,5 bis 10 μm beträgt und weniger
als oder gleich dem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser der in
der Rückseitenschicht
enthaltenen kugelförmigen Harzteilchen
ist, und
wobei das Bindemittel in der Rückseitenschicht ein Harzbindemittel
auf (Meth)acrylamid-Basis mit einer Glasübergangstemperatur von 180
bis 250°C
ist, und wobei das Bindemittel in einer Rückseitenschicht weiter ein
ionomeres Harz auf Urethan-Basis
enthält,
wobei das ionomere Harz auf Urethan-Basis in einer Menge von 3 bis
30 Masse-% bezüglich
sämtlicher
Bindemittel enthalten ist.
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Punkt
2. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß Punkt
1, wobei das Harzbindemittel auf (Meth)acrylamid-Basis in der Rückseitenschicht
ein Kern-Schale-strukturierter
Latex ist.
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Punkt
3. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß Punkt
1 oder 2, wobei das Harzbindemittel auf (Meth)acrylamid-Basis in
der Rückseitenschicht
eine Glasübergangstemperatur
von 200 bis 230°C
aufweist.
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Punkt
4. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß einem
der Punkte 1 bis 3, wobei das ionomere Harz auf Urethan-Basis in
der Rückseitenschicht
in einer Menge von 5 bis 20 Masse-% sämtlicher Bindemittel enthalten
ist.
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Punkt
5. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß einem
der Punkte 1 bis 4, wobei die Schutzschicht weiter ein ionomeres
Harz auf Urethan-Basis als ein wäßriges Harz
enthält.
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Punkt
6. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß Punkt
5, wobei das ionomere Harz auf Urethan-Basis in einer Menge von
10 bis 60 Masse-%, relativ zu dem Acetoacetyl-modifizierten Polyvinylalkohol,
vorliegt.
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Punkt
7. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß einem
der Punkte 1 bis 6, wobei die Gesamtmenge des fluorhaltigen grenzflächenaktiven
Mittels und der mindestens einen Verbindung, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus Alkylphosphatsalzen, Wachsen und höheren Fettsäureamiden,
in der Schutzschicht 0,5 bis 15 Masse-% bezüglich der Schutzschicht beträgt.
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Punkt
8. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß einem
der Punkte 1 bis 7, wobei die mindestens eine Verbindung, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus Alkylphosphatsalzen, Wachsen und höheren Fettsäureamiden,
in einer Menge von 50 bis 800 Masse-% relativ zu dem fluorhaltigen
grenzflächenaktiven
Mittel in der Schutzschicht vorliegt.
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Punkt
9. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß einem
der Punkte 1 bis 8, wobei die Schutzschicht ein Alkylphosphatsalz,
ein fluorhaltiges grenzflächenaktives
Mittel und eine Verbindung, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Wachsen und höheren
Fettsäureamiden,
enthält.
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Punkt
10. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß einem
der Punkte 1 bis 9, wobei die Schutzschicht ein Alkylphosphatsalz,
ein höheres
Fettsäureamid
und ein fluorhaltiges grenzflächenaktives
Mittel enthält.
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Punkt
11. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß einem
der Punkte 1 bis 10, wobei das Bindemittel in der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht ein ionomeres Harz auf Urethan-Basis und ein
Harz auf Styrol-Butadien-Basis ist.
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Punkt
12. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß Punkt
11, wobei in der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht das Harz auf Styrol-Butadien-Basis in einer
Menge von 100 bis 300 Masse-Teilen pro 100 Masse-Teilen des ionomeren
Harzes auf Urethan-Basis vorliegt.
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Punkt
13. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß einem
der Punkte 1 bis 12, wobei die Elektronen-schiebende Verbindung
in der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht ein Leukofarbstoff ist und der Leukofarbstoff
in einem Harzfilm mikroeingekapselt ist oder in der Form eines Harzkompositteilchens, enthaltend
den Leukofarbstoff, vorliegt.
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Punkt
14. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß einem
der Punkte 1 bis 13, wobei die wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht eine Dicke von 15 bis 30 μm aufweist.
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Punkt
15. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß einem
der Punkte 1 bis 14, wobei der transparente Film ein Polyethylenterephthalatfilm
mit einer Dicke von 40 bis 250 μm
ist.
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Punkt
16. Das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial gemäß einem
der Punkte 1 bis 15, welches einen Trübungswert von 10 bis 50% aufweist.
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Transparenter Film
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Beispiele
des transparenten Films sind nicht gestreckte oder biaxial gestreckte
Polyethylenterephthalatfilme, Polystyrolfilme, Polypropylenfilme,
Polycarbonatfilme usw. Obwohl die Dicke von solchen Filmen geeigneterweise
aus einem breiten Bereich ausgewählt
werden kann, beträgt
sie bevorzugt etwa 40 bis etwa 250 μm, in Anbetracht der leichten
Auftragung der Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
und der Beschichtungszusammensetzung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht.
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Diese
transparenten Filme können
farbig sein, beispielsweise blau, insofern der Trübungswert
davon nicht höher
als 10% ist, um ihre Eignung für
den Schaukasten (eine Sichtbox, wenn Ärzte auf Röntgenaufnahmen schauen) zu
verbessern.
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Der
Trübungswert
von wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien beträgt
bevorzugt etwa 10 bis etwa 50% und besonders bevorzugt etwa 10 bis
etwa 35%. Der Trübungswert
des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials kann innerhalb der zuvor genannten Bereiche
durch geeignete Auswahl der Komponenten der Rückseitenschicht, wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht und Schutzschicht; Beschichtungsmengen dieser
Schichten und dergleichen im Lichte der Lehren dieser Beschreibung
kontrolliert werden.
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Rückseitenschicht
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird eine wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht und eine Schutzschicht auf einer Seite (Vorderseite)
des transparenten Films gebildet, und eine Rückseitenschicht, enthaltend
ein Pigment und ein Bindemittel, wird auf der anderen Seite (Rückseite)
des transparenten Films gebildet, wobei kugelförmige Harzteilchen mit einem
mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von 2 bis 15 um als das Pigment
in einem Anteil von 0,2 bis 5,0 Masse-%, bevorzugt etwa 0,3 bis
3,5 Masse-%, der Rückseitenschicht
enthalten sind, wodurch ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial hergestellt wird, das nicht Blockieren unterliegt,
das durch Adhäsion
der Vorderseite und Rückseite
hervorgerufen wird, selbst wenn es Bedingungen von 40°C und 90%
r. F. ausgesetzt ist.
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<Pigmente
für die
Rückseitenschicht>
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Wenn
der Anteil an kugelförmigen
Harzteilchen mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von 2 bis 15 μm weniger
als 0,2 Masse-% beträgt,
kann die Wirkung der Verhinderung des Blockierens signifikant beeinträchtigt werden,
was die Adhäsion
der Vorderseite und Rückseite
ermöglicht.
Wenn der Anteil 5,0 Masse-% überschreitet,
kann der Trübungswert
des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials gering sein.
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Außerdem kann,
wenn kugelförmige
Harzteilchen mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von weniger als
2 μm verwendet
werden, die Wirkung der Verhinderung des Blockierens signifikant
beeinträchtigt
werden. Andererseits können
sich, wenn kugelförmige
Harzteilchen mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von
mehr als 15 μm
verwendet werden, die Harzteilchen leicht von der Rückseitenschicht
trennen, oder die Vorderseite des wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials
kann beschädigt
werden. Der stärker
bevorzugte mittlere Volumen-Teilchendurchmesser
beträgt
etwa 3 bis etwa 10 μm.
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In
dieser Beschreibung wird der „mittlere
Volumen-Teilchendurchmesser" von
kugelförmigen
Harzteilchen gemäß dem Coulter-Zähl-Verfahren
gemessen.
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Absolut
kugelförmige
Harzteilchen werden bevorzugt in der Rückseitenschicht verwendet.
Jedoch sind Harzteilchen, die nicht absolut kugelförmig sind,
ebenso verwendbar. Obwohl die Kugelförmigkeit davon nicht eingeschränkt ist,
ist eine Kugelförmigkeit
von 0,7 oder mehr bevorzugt. Die Kugelförmigkeit hierin bezieht sich auf
das Verhältnis
der Nebenachse (X) zu der Hauptachse (Y) eines Harzteilchens (X/Y).
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Kugelförmige Harzteilchen
sind bevorzugt aus beispielsweise Harzen auf Acryl-Basis, Harzen auf
Styrol-Basis, Harzen auf Silikon-Basis, Harzen auf Polycarbonat-Basis usw. Unter
diesen Beispielen sind Harze auf Acryl-Basis und Harze auf Styrol-Basis aufgrund ihrer
Kostenvorteile bevorzugt. Insbesondere sind Harze auf Acryl-Basis, speziell Methylmethacrylatharze,
aufgrund ihrer Kostenvorteile und Festigkeit bevorzugt.
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Die
zuvor genannten kugelförmigen
Harzteilchen sind bekannt und ohne weiteres erhältlich, und eine Vielzahl von
solchen Harzteilchen ist kommerziell erhältlich.
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<Bindemittel
für die
Rückseitenschicht>
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Beispiele
von Bindemitteln, die in der Rückseitenschicht
verwendbar sind, sind Harze auf (Meth)acrylamid-Basis.
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In
der Beschreibung und den Ansprüchen
soll der Ausdruck „(Meth)acrylamid" mindestens ein Mitglied bedeuten,
ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Methacrylamid und Acrylamid.
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Die
Glasübergangstemperatur
(Tg) solcher Bindemittel beträgt
180 bis 250°C,
stärker
bevorzugt 200 bis 230°C.
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Insbesondere
erzeugt die Verwendung eines Harzbindemittels auf (Meth)acrylamid-Basis mit einer Glasübergangstemperatur
von 180 bis 250°C,
insbesondere 200 bis 230°C,
die Wirkung der Inhibierung der Kräuselung nach innen in die Richtung
der Aufzeichnungsschicht in einer Umgebung geringer Feuchtigkeit
sowohl vor als auch nach dem Aufzeichnen. Unter diesen Harzen auf
(Meth)acrylamid-Basis sind Kern- Schale-strukturierte
Latizes bevorzugt, bei denen beispielsweise die Schale aus einem
Harz auf (Meth)acrylamid-Basis ist und der Kern aus einem Harz auf
Acrylsäureester-Basis
ist (Gewichtsverhältnis
von Kern:Schale = 1:1 bis 5). Diese Kern-Schale-strukturierten Latizes sind bekannt
und werden beispielsweise in der
japanischen
ungeprüften
Patentveröffentlichung
Nr. 1993-69665 offenbart und sind ebenso kommerziell erhältlich.
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Das
Harz, das die Schale der Harzteilchen mit der zuvor genannten Kern/Schale-Struktur bildet,
wird durch Impf-Polymerisieren von mindestens einem Monomer in Gegenwart
einer wäßrigen Dispersion
aus Impf-Partikeln hergestellt. Als das Harz der Schale ist ein
Harz, hergestellt durch Impf-Polymerisieren von mindestens einem
Mitglied, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Methacrylamid und Acrylamid, besonders bevorzugt.
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Ein
solches Harz kann gemäß bekannten
Verfahren erhalten werden, beispielsweise einem Verfahren, offenbart
in der
japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung
Nr. 1993-69665 , durch Emulsionspolymerisieren von mindestens
einem Mitglied, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Methacrylamid und Acrylamid, unter
Verwendung von hydrophoben Teilchen (Impf-Partikeln), hergestellt
durch Polymerisieren von einem oder mehreren ungesättigten
Monomeren, als Kerne.
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Wenn
notwendig, kann bei der Impf-Polymerisation (Meth)acrylamid gemeinsam
mit einem oder mehreren anderen ungesättigten Monomeren, die mit
(Meth)acrylamid copolymerisierbar sind, verwendet werden. Beispiele
solcher anderen ungesättigten
Monomere sind Methyl(meth)acrylat, Ethyl(meth)acrylat, Butyl(meth)acrylat,
2-Ethylhexyl(meth)acrylat, 2-Hydroxyethyl(meth)acrylat, 2-Hydroxypropyl(meth)acrylat, 2-Aminoethyl(meth)acrylat,
Glycidyl(meth)acrylat, (Meth)acrylsäure, Maleinsäureanhydrid,
Itaconsäure,
Fumarsäure,
Crotonsäure,
(Meth)acrylnitril, Styrol, α-Methylstyrol,
Divinylbenzol usw.
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Der
Anteil an (Meth)acrylamid, der in den impf-polymerisierten Harz(en),
die die Schale bilden, enthalten ist, beträgt 50 bis 100 Masse-% und bevorzugt
70 bis 100 Masse-%, der impf-polymerisierten Harz(e), die die Schale
bilden.
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Beispiele
von Impf-Partikeln umfassen verschiedene bekannte Latexteilchen
von Latizes auf Acrylsäureester-Basis,
wie Methyl(meth)acrylat, Ethyl(meth)acrylat oder Butyl(meth)acrylat;
Latizes auf Styrol-Butadien-Basis; Latizes auf Styrol-Acrylat-Basis usw. Copolymerisiertes
(Meth)acrylamid kann in den Impf-Partikeln vorliegen.
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In
der vorliegenden Erfindung bezieht sich, wenn ein Kern/Schale-strukturiertes
Harz, wie oben beschrieben, verwendet wird, die Glasübergangstemperatur
des Bindemittels, das in der Rückseitenschicht
verwendet wird, auf die Glasübergangstemperatur
des Harzes, das die Schale bildet.
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Der
Anteil des Bindemittels mit einer Glasübergangstemperatur von 180
bis 250°C
beträgt
bevorzugt etwa 30 bis etwa 99,8 Masse-% und besonders bevorzugt
etwa 50 bis etwa 80 Masse-% des gesamten Feststoffgehalts der Rückseitenschicht.
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Die
Adhäsion
der Rückseitenschicht
an den transparenten Filmträger
wird durch zusätzliche
Verwendung eines Harzbindemittels auf Urethan-Basis, speziell eines
ionomeren Harzes auf Urethan-Basis, in der Rückseitenschicht in einem Anteil
von etwa 3 bis etwa 30 Masse-%, besonders etwa 5 bis etwa 20 Masse-%, aller
Bindemittel verbessert.
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Diese
ionomeren Harze auf Urethan-Basis, die verwendet werden sollen,
umfassen beispielsweise die, die in der
japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung
Nr. 1993-8542 (speziell Absätze 0017 bis 0019) offenbart
sind. Im Gegensatz zu konventionellen Harzen vom Emulsionstyp, bei
denen ein Polyurethanharz in Wasser unter Verwendung eines Emulgators
oder dergleichen dispergiert wird, sind diese ionomeren Harze auf
Urethan-Basis wäßrige Urethanharze,
bei denen ein Polyurethanharz mit ionischer Natur, nämlich ionomeres
Harz auf Urethan-Basis, aufgrund seiner ionischen Gruppen in Form
von sehr feinen Teilchen in Wasser ohne die Verwendung eines Emulgators
oder eines organischen Lösungsmittels
gelöst
oder kolloid dispergiert wird. Typische Beispiele von ionomeren
Harzen auf Urethan-Basis
sind Harze der Hydran-HW-Reihe und Hydran-AP-Reihe, hergestellt
von DAINIPPON INK AND CHEMICALS INC., Harze der Superflex-Reihe,
hergestellt von DAI-ICHI KOGYO SEIYAKU CO., LTD., und dergleichen.
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Es
ist bevorzugt, daß der
Anteil des Bindemittels in der Rückseitenschicht
etwa 80 bis etwa 99,8 Masse-%, insbesondere etwa 90 bis etwa 99,5
Masse-%, des gesamten Feststoffgehalts der Rückseitenschicht beträgt.
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<Verfahren
zum Bilden der Rückseitenschicht
und andere Einzelheiten>
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Die
Rückseitenschicht
kann durch Herstellen einer Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
unter Verwendung von Wasser als ein Medium, durch Rühren und
Mischen der kugelförmigen
Harzteilchen mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von
2 bis 15 μm,
eines Bindemittels und, wenn gewünscht,
Additiven, die in der oben beschriebenen wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht
enthalten sein können,
Aufbringen der Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
auf die Rückseite
eines transparenten Films und Trocknen der resultierenden Schicht
gebildet werden.
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Die
durchschnittliche Dicke der Rückseitenschicht
beträgt
etwa 0,5 bis etwa 10 μm
und bevorzugt etwa 2 bis etwa 6 μm.
Die Rückseitenschicht
mit einer durchschnittlichen Dicke von weniger als dem mittleren
Volumen-Teilchendurchmesser der kugelförmigen Harzteilchen, die in
der Rückseitenschicht
enthalten sind, erzeugt die Wirkung des Reduzierens des Reibungswiderstandes
zwischen der Vorderseite und der Rückseite eines wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials, wodurch das Mehrfacheinzugsproblem bei Druckern
für wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterialien in Blattform verhindert wird (d. h. das
Problem, daß zwei
oder mehr Blätter
eines wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials gleichzeitig eingezogen werden). Die durchschnittliche
Dicke der Rückseitenschicht
hierin bezieht sich auf die, die durch ein Elektronenmikroskop gemessen
wird.
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Obwohl
die Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht normalerweise
in einer Menge von 0,1 bis 15 g/m2 und insbesondere
0,5 bis 10 g/m2 aufgetragen wird, bezogen
auf Trockengewichtsbasis, wird die Zusammensetzung in einer Menge
aufgetragen, so daß die
durchschnittliche Dicke der Rückseitenschicht
0,5 bis 10 μm
aus Sicht der Inhibierung des Mehrfacheinzugsproblems, wie oben
beschrieben, beträgt.
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Aufgrund
der Bereitstellung der spezifischen Rückseitenschicht zeigt das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial der vorliegenden Erfindung ausgezeichnete
Blockierbeständigkeit
und Vor- und Nachaufzeichnungs-Aufrollbeständigkeiten. Um die Nachaufzeichnungs-Aufrollbeständigkeit
zu verbessern, kann das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial einer Umkehraufrollbehandlung unterzogen werden.
Die Umkehraufrollbehandlung bedeutet eine Behandlung, umfassend
das Wickeln nach der Bildung der jeweiligen Schichten des resultierenden
wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials mit der nach außen gerichteten Schutzschicht
und Härten
des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials in dieser Position, wodurch das Aufrollen auf
die Rückseite
hervorgerufen wird. Wenn es gewünscht
ist, das Ausmaß des
Umkehraufrollens genau zu kontrollieren, kann das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial, das in Form eines Blattes geschnitten wurde,
einer Aufrollbehandlung unterzogen werden, während es unter Verwendung einer
aufgerollten Metallplatte oder dergleichen umgekehrt aufgerollt
gehalten wird. Obwohl die Härtungsbehandlung
unter einer Vielzahl von Bedingungen durchgeführt werden kann, wird das wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterial bevorzugt durch Stehenlassen bei beispielsweise
30 bis 50°C
und 20 bis 80% r. F. für
1 bis 5 Tage gehärtet.
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Wärmeempfindliche Aufzeichnungsschicht
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Für das thermische
Aufzeichnungsverfahren, das den Vorteil einer Kombination einer
Elektronen-schiebenden Verbindung und einer Elektronen-ziehenden
Verbindung, enthaltend in der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht, nutzt, sind Beispiele einer solchen Kombination
eine Kombination eines Leukofarbstoffes und eines Entwicklers, eine
Kombination eines Diazoniumsalzes und eines Kopplers, eine Kombination
eines organischen Silbersalzes und eines Reduktionsmittels, eine
Kombination eines Übergangselements,
wie Eisen, Kobalt, Kupfer oder dergleichen mit einer chelatbildenden
Verbindung, eine Kombination einer aromatischen Isocyanatverbindung
und einer Iminoverbindung und dergleichen. Die Kombination eines Leukofarbstoffes
und eines Entwickler wird bevorzugt verwendet, da sie ausgezeichnete
Farbdichte ergibt. Hierin nachstehend wird ein wärmeempfindliches Aufzeich nungsmaterial,
das eine Kombination eines Leukofarbstoffes und eines Entwicklers
einsetzt, ausführlich
beschrieben.
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<Leukofarbstoffe
und Entwickler>
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Eine
breite Vielzahl an bekannten Leukofarbstoffen und Entwicklern ist
verwendbar. Spezielle Beispiele von Leukofarbstoffen sind
3-[2,2-Bis(1-ethyl-2-methylindol-3-yl)vinyl]-3-(4-diethylaminophenyl)phthalid,
3,3-Bis(p-dimethylaminophenyl)-6-dimethylaminophthalid,
3-(4-Diethylamino-2-methylphenyl)-3-(4-dimethylaminophenyl)-6-dimethylaminophthalid,
3-Cyclohexylamino-6-chlorfluoran,
3-Diethylamino-6-methyl-7-chlorfluoran,
3-Diethylamino-6,8-dimethylfluoran,
3-Diethylamino-7-chlorfluoran,
3-(N-Ethyl-N-isoamyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran,
3-Di(n-butyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran,
3-Di(n-pentyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran,
3-(N-Ethyl-p-toluidino)-6-methyl-7-anilinofluoran,
3-Di(n-butylamino-6-chlor-7-anilinofluoran,
3-Pyrrolidino-6-methyl-7-anilinofluoran,
3-Piperidino-6-methyl-7-anilinofluoran,
3,3-Bis[1-(4-methoxyphenyl)-1-(4-dimethylaminophenyl)ethylen-2-yl]-4,5,6,7-tetrachlorphthalid,
3-p-(p-Dimethylaminoanilino)anilino-6-methyl-7-chlorfluoran,
3-p-(p-Chloranilino)anilino-6-methyl-7-chlorfluoran,
3-[1,1-Bis(1-ethyl-2-methylindol-3-yl)]-3-p-diethylaminophenylphthalid,
3,3-Bis(1-n-butyl-2-methylindol-3-yl)phthalid,
3,6-Bis(dimethylamino)fluoren-9-spiro-3'-(6'-dimethylamino)-phthalid,
3,3-Bis(4-diethylamino-2-ethoxyphenyl)-4-azaphthalid
usw.
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Leukofarbstoffe
sind nicht auf die obigen beschränkt.
Leukofarbstoffe sind in Kombination von zwei oder mehreren Spezies
verwendbar. Obwohl die Menge an Leukofarbstoff nicht spezifiziert
werden kann, da sie in Abhängigkeit
des Entwicklers, der verwendet werden soll, variiert, beträgt sie bevorzugt
etwa 5 bis etwa 35 Masse-%, und besonders bevorzugt etwa 8 bis etwa
25 Masse-%, des gesamten Feststoffgehalts der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht.
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Beispiele
von Entwicklern sind 4,4'-Isopropylidendiphenol,
4,4'-Cyclohexylidendiphenol,
1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)ethan,
1,1-Bis(4-hydroxyphenyl)-1-phenylethan,
4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon,
2,4'-Dihydroxydiphenylsulfon,
4-Hydroxy-4'-isopropoxydiphenylsulfon,
3,3'-Diallyl-4,4'-dihydroxydiphenylsulfon,
2,2'-Bis[4-(4-hydroxyphenyl)phenoxy]diethylether,
4,4'-Bis[(4-methyl-3-phenoxycarbonylaminophenyl)ureido]diphenylsulfon,
N-p-Toluolsulfonyl-N'-3-(p-toluolsulfonyloxy)phenylharnstoff,
3,3'-Bis(p-toluolsulfonylaminocarbonylamino)diphenylsulfon,
Benzyl-4-hydroxybenzoat,
N,N'-Di-m-chlorphenylthioharnstoff,
N-p-Tolylsulfonyl-N'-phenylharnstoff,
4,4'-Bis(p-tolylsulfonylaminocarbonylamino)diphenylmethan,
Zink-4-[2-(p-methoxyphenoxy)ethyloxy]salicylat,
Zink-4-[3-(p-tolylsulfonyl)propyloxy]salicylat,
Zink-5-[p-(2-p-methoxyphenoxyethoxy)cumyl]salicylat
usw.
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Das
Verhältnis
des Entwicklers zu dem Leukofarbstoff kann geeigneterweise gemäß dem Typ
des Leukofarbstoffes und des Entwicklers ausgewählt werden und ist nicht besonders
eingeschränkt.
Im allgemeinen wird der Entwickler jedoch in einer Menge von etwa
1 bis etwa 10 Masseteilen, bevorzugt etwa 2 bis etwa 6 Masseteilen,
pro Masseteil des Leukofarbstoffes, verwendet.
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Die
Verwendung eines Leukofarbstoffes, mikroeingekapselt in einen Harzfilm
oder in Form von Harzkompositteilchen, die den Farbstoff enthalten,
ergibt ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial mit einem niedrigen Trübungswert und ist daher bevorzugt.
Der mittlere Volumen-Teilchendurchmesser von solchen Mikrokapseln und
Kompositteilchen beträgt
bevorzugt etwa 0,5 bis etwa 3,0 μm,
und besonders bevorzugt etwa 0,5 bis etwa 2,0 μm. Mikroeingekapselte Leukofarbstoffe
sind bekannt und sind beispielsweise in
US-Patent Nr. 4,682,194 offenbart.
Kompositteilchen, in denen ein Leukofarbstoff in einem Harz enthalten
ist, sind ebenso bekannt und sind beispielsweise in
US-Patent Nr. 5,804,528 offenbart.
Die Offenbarungen von diesen US-Patenten sind hierin durch Verweis
aufgenommen.
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Besonders
bevorzugte Kompositteilchen sind die, die einen Leukofarbstoff und
ein Polyharnstoff- oder Polyharnstoff-Polyurethan-Harz umfassen.
Bevorzugt sind diese Kompositteilchen nachstehend beschrieben.
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Kompositteilchen,
die einen Leukofarbstoff und ein Polyharnstoff- oder Polyharnstoff-Polyurethan-Harz
umfassen, werden durch beispielsweise Emulgieren und Dispergieren
einer öligen
Lösung,
enthaltend eine Polyisocyanatverbindung und einen Leukofarbstoff,
wie darin gelöst,
in einer Lösung
aus einem hydrophilen Schutzkolloid, wie Polyvinylalkohol, auf einen
mittleren Teilchendurchmesser von etwa 0,5 bis etwa 3 μm, und Durchführen der
Polymerisationsreaktion der Polyisocyanatverbindung erhalten. Die
Menge des Leukofarbstoffes, der in den Kompositteilchen enthalten
ist, beträgt
etwa 5 bis etwa 70 Masse-% und bevorzugt etwa 30 bis etwa 60 Masse-%
der Kompositteilchen.
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Der
spezifische Leukofarbstoff, der in den Kompositteilchen enthalten
ist, ergibt die Wirkung der Verbesserung der Transparenz der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht im Vergleich zu der Verwendung des spezifischen
Leukofarbstoffes allein in Form eines Teilchens, vermutlich da der
spezifische Leukofarbstoff in den Kompositteilchen stark von außen isoliert
wird, so daß die
Hintergrundtrübung
und das Verschwinden der entwickelten Bilder aufgrund von Wärme oder
Feuchtigkeit daher im wesentlichen nicht auftritt, und der spezifische
Leukofarbstoff einheitlich mit der Harzkomponente der Kompositteilchen
gemischt wird.
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Die
Polyisocyanatverbindung reagiert mit Wasser unter Bildung einer
Aminverbindung. Diese Aminverbindung reagiert mit einer Polyisocyanatverbindung
unter Bildung von Polyharnstoff. Diese Reaktionen und eine Reaktion
zwischen einer organi schen Verbindung mit einer Hydroxylgruppe und
einer Polyisocyanatverbindung ergibt das Polyharnstoff-Polyurethan.
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Die
Polyisocyanatverbindung kann einzeln oder in Form eines Gemisches
mit mindestens einem Mitglied, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Polyolen und Polyaminen, die mit der Polyisocyanatverbindung
reagieren können,
oder in Form eines Polyisocyanat-Polyol-Addukts oder eines Multimers
wie ein Biuret oder ein Isocyanurat verwendet werden.
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Der
spezifische Leukofarbstoff wird in einer solchen Polyisocyanatverbindung
gelöst.
Die Lösung
wird in einem wässerigen
Medium, enthaltend eine Schutzkolloidsubstanz, wie Polyvinylalkohol,
wenn gelöst
darin, emulgiert und dispergiert und, wenn notwendig, wird eine
reaktive Substanz, wie ein Polyamin, zugegeben. Die resultierende
Emulsion oder Dispersion wird dann erhitzt, um die polymerbildenden
Inhaltsstoffe zu polymerisieren, wodurch Kompositteilchen, die den
spezifischen Leukofarbstoff und die resultierende Polymersubstanz
umfassen, gebildet werden.
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Beispiele
der Polyisocyanatverbindung sind p-Phenylendiisocyanat, 1,3-Bis(1-isocyanato-1-methylethyl)benzol,
2,6-Toluoldiisocyanat, 2,4-Toluoldiisocyanat, Naphthalin-1,4-diisocyanat,
Dicyclohexylmethan-4,4'-diisocyanat,
1,3-Bis(isocyanatomethyl)cyclohexan, 3,3'-Dimethyldiphenylmethan-4,4'-diisocyanat, Xylol-1,4-diisocyanat,
4,4'-Diphenylpropandiisocyanat,
Hexamethylendiisocyanat, Butylen-1,2-diisocyanat, Cyclohexylen-1,2-diisocyanat,
Cyclohexylen-1,4-diisocyanat, 4,4',4''-Triphenylmethantriisocyanat,
Toluol-2,4,6-triisocyanat, Trimethylolpropanaddukt von Hexamethylendiisocyanat,
Trimethylolpropanaddukt von 2,4-Tolylendiisocyanat, Trimethylolpropanaddukt
von Xylylendiisocyanat usw.
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Beispiele
von Polyolverbindungen sind Ethylenglycol, 1,3-Propandiol, 1,4-Butandiol,
1,7-Heptandiol, 1,8-Octandiol, Propylenglycol, 1,3-Dihydroxybutan,
2,2-Dimethyl-1,3-propandiol,
2,5-Hexandiol, 3-Methyl-1,5-pentandiol, 1,4-Cyclohexandimethanol,
Dihydroxycyclohexan, Diethylenglycol, Phenylethylenglycol, Pentaerythritol,
1,4-Di(2-hydroxyethoxy)benzol, 1,3-Di(2-hydroxyethoxy)benzol, p-Xylylenglycol,
m-Xylylenglycol, 4,4'-Isopropylidendiphenol,
4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon
usw.
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Beispiele
der Polyaminverbindung sind Ethylendiamin, Trimethylendiamin, Tetramethylendiamin,
Pentamethylendiamin, Hexamethylendiamin, p-Phenylendiamin, 2,5-Dimethylpiperazin,
Triethylentriamin, Triethylentetramin, Diethylaminopropylamin, Tetraethylenpentamin,
Pentaethylenhexamin usw.
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Die
obigen Polyisocyanatverbindungen, Polyamine, Polyoladdukte von Polyisocyanaten,
Polyolverbindungen usw. sind nicht auf die oben angegeben beschränkt, und
können
in Kombination von zwei oder mehreren, wenn so gewünscht, verwendet
werden.
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<Druckstabilitäts-verbessernde
Mittel und Sensibilisatoren>
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Die
wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht kann ein Druckstabilitäts-verbesserndes Mittel enthalten,
um die Langzeitstabilität
der aufgezeichneten Teile zu verbessern, und einen Sensibilisator,
um die Aufzeichnungsempfindlichkeit zu optimieren. Beispiele von
solchen Druckstabilitäts-verbessernden
Mitteln sind gehinderte Phenolverbindungen, wie 2,2'-Ethylidenbis(4,6-di-tert-butylphenol),
4,4'-Thiobis(2-methyl-6-tert-butylphenol),
1,3,5-Tris(4-tert-butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)isocyanursäure, 1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butylphenyl)butan,
1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-cyclohexylphenyl)butan, 2,2-Bis(4-hydroxy-3,5-dimethylphenyl)propan
und dergleichen; Epoxyverbindungen, wie 1,4-Diglycidyloxybenzol,
4,4'-Diglycidyloxydiphenylsulfon,
4-Benzyloxy-4'-(2-methylglycidyloxy)diphenylsulfon,
Diglycidylterephthalat, Cresolnovolakepoxidharze, Phenolnovolakepoxidharze,
Bisphenol-A-Epoxidharze und dergleichen; N,N'-Di-2-naphthyl-p-phenylendiamin; Natriumsalz
oder mehrwertige Metallsalze von 2,2'-Methylenbis(4,6-di-tert-butylphenyl)phosphat;
Bis(4-Ethyleniminocarbonylaminophenyl)methan; usw.
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Beispiele
des Sensibilisators sind Stearamid, Methylenbisstearamid, Dibenzylterephthalat,
Benzyl-p-benzyloxybenzoat, 2-Naphthylbenzylether, m-Terphenyl, p-Benzylbiphenyl,
p-Tolylbiphenylether, Di(p-methoxyphenoxyethyl)ether, 1,2-Di(3-methylphenoxy)ethan,
1,2-Di(4-methylphenoxy)ethan, 1,2-Di(4-methoxy-phenoxy)ethan, 1,2-Di(4-chlorphenoxy)ethan,
1,2-Diphenoxyethan, 1-(4-Methoxyphenoxy)-2-(3-methylphenoxy)ethan,
p-Methylthiophenylbenzylether, 1,4-Di(phenylthio) butan, p-Acetotoluidid, p-Acetophenetidid,
N-Acetoacetyl-p-toluidin, Di(beta-biphenylethoxy)benzol, Oxalsäure-di-p-chlorbenzylester, Oxalsäure-di-p-methylbenzylester,
Oxalsäuredibenzylester
usw.
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Obwohl
der Anteil des Druckstabilitäts-verbessernden
Mittels nicht eingeschränkt
ist, wird es normalerweise in einer Menge von etwa 0,01 bis etwa
4 Masseteile pro Masseteil des Entwicklers verwendet. Obwohl die
Menge des Sensibilisators nicht eingeschränkt ist, wird er normalerweise
in einer Menge von etwa 0,01 bis etwa 4 Masseteilen pro Masseteil
des Entwicklers verwendet.
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<Bindemittel
für die
wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht>
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird ein Harz auf Urethan-Basis in Kombination mit einem
Harz auf Styrol-Butadien-Basis verwendet. Insbesondere ergibt die
Verwendung eines ionomeren Harzes auf Urethan-Basis in Kombination
mit einem Harz auf Styrol-Butadien-Basis die Wirkung der Verhinderung
des Verwaschens der Ränder
des aufgezeichneten Bildes, selbst wenn die Aufzeichnungsenergie
während
der Thermokopfaufzeichnung erhöht
wird.
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Normalerweise
werden die Ränder
des aufgezeichneten Bildes wahrscheinlich durch erhöhte Aufzeichnungsenergie
verwaschen, wenn ein transparenter Film als der Träger verwendet
wird und die Dicke der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht 10 μm überschreitet.
Jedoch erzeugte die Verwendung eines ionomeren Harzes auf Urethan-Basis
in Kombination mit einem Harz auf Styrol-Butadien-Basis die Wirkung,
Verwaschen der Ränder
des aufgezeichneten Bildes zu verhindern und den aufgezeichneten
Bildern eine ausgezeichnete Gradation zu verleihen, selbst wenn
die wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht eine Dicke von 15 bis 30 μm aufweist.
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Beispiele
von solchen ionomeren Harzen auf Urethan-Basis sind die, die in
der zuvor genannten Rückseitenschicht
als Bindemittel verwendet werden können.
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Obwohl
der Anteil an ionomerem Harz auf Urethan-Basis zu Harz auf Styrol-Butadien-Basis
nicht eingeschränkt
ist, wird das Harz auf Styrol-Butadien-Basis bevorzugt in einer
Menge von etwa 100 bis etwa 300 Masseteile und insbesondere etwa 100
bis etwa 200 Masseteile pro 100 Masseteile des ionomeren Harzes
auf Urethan-Basis
verwendet.
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Die
Menge des Bindemittels, insbesondere die Gesamtmenge des ionomeren
Harzes auf Urethan-Basis und des Harzes auf Styrol-Butadien-Basis,
in der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht beträgt
etwa 10 bis etwa 40 Masse-%, und bevorzugt etwa 15 bis etwa 35 Masse-%,
der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht.
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Ionomere
Harze auf Urethan-Basis und Harze auf Styrol-Butadien-Basis werden
jeweils in Form eines Latex verwendet.
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<Additive>
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Eine
Vielzahl von Additiven kann in der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht
verwendet werden. Beispiele von solchen Additiven sind Pigmente
wie amorphes Siliciumdioxid, Calciumcarbonat, Zinkoxid, Aluminiumoxid,
Titandioxid, Aluminiumhydroxid, Bariumsulfat, Talk, Kaolin, Ton,
kalziniertes Kaolin oder Harnstoff-Formaldehyd-Harz-Füllstoffe,
in denen die primären
Teilchen davon einen mittleren Teilchendurchmesser von etwa 0,01
bis etwa 2,0 μm
aufweisen; grenzflächenaktive
Mittel wie Natriumdioctylsulfosuccinat, Natriumdodecylbenzolsulfosuccinat,
Natriumlaurylsulfat, Fettsäuremetallsalze
und dergleichen; Schmiermittel; Antischaummittel; Verdickungsmittel;
pH-Einsteller; UV-Absorber; Lichtstabilisatoren; Vernetzungsmittel;
Fluoreszenzfarbstoffe; Farbstoffe usw. Die Additive sind nicht auf
die oben angegebenen beschränkt,
und sie können in
Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden.
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<Verfahren
zum Bilden der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht>
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Die
wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht kann beispielsweise durch gleichzeitiges oder
separates Pulverisieren eines Leukofarbstoffes, eine Entwicklers
und, wenn gewünscht,
eines Sensibilisators, eines Druckstabilitäts-verbessernden Mittels und
dergleichen mittels einer Kugelmühle,
eines Attritors, einer Sandmühle
oder einer ähnlichen
Misch/Pulverisier-Vorrichtung auf einen mittleren Teilchendurchmesser
von 3 μm oder
weniger, und bevorzugt 2 μm
oder weniger; Zugeben von mindestens einem Bindemittel zur Herstellung einer
Beschichtungszusammensetzung der wär meempfindlichen Aufzeichnungsschicht;
Auftragen der Beschichtungszusammensetzung auf die Vorderseite des
transparenten Films in einer Menge, so daß die Dicke davon nach dem
Trocknen beispielsweise etwa 3 bis etwa 35 μm und bevorzugt etwa 15 bis
etwa 30 μm
beträgt;
und Trocknen der Beschichtungszusammensetzung gebildet werden. Es
ist normalerweise ausreichend, daß die Beschichtungszusammensetzung
der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht auf die Vorderseite des transparenten Films
in einer Menge aufgetragen wird, so daß die Menge davon nach dem
Trocknen etwa 3 bis etwa 35 g/m2, und bevorzugt
etwa 15 bis etwa 30 g/m2 beträgt und die
resultierende Beschichtung dann getrocknet wird.
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Schutzschicht
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Eine
Schutzschicht, die hauptsächlich
ein wäßriges filmbildendes
Harz enthält,
wird auf der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht bereitgestellt, um die Verarbeitbarkeit während des
Aufzeichnens, Reibungs-Trübungs-Beständigkeit,
chemische Beständigkeit
und Beständigkeit
gegen Blockieren mit der Rückseitenschicht
des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials zu verbessern. Dies erzeugt die Wirkung der Erhöhung der
Transparenz des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials.
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Weitere
Beispiele eines solchen wäßrigen Harzes
in der Schutzschicht sind das mindestens eine Mitglied, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus wasserlöslichen Harzen und wasserdispergierbaren
Harzen, die als Bindemittel in der zuvor genannten wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht verwendbar sind.
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Obwohl
die Menge des wäßrigen filmbildenden
Harzes aus einem breiten Bereich ausgewählt werden kann, beträgt sie normalerweise
etwa 40 bis etwa 95 Masse-%, und bevorzugt etwa 50 bis etwa 80 Masse-% der
Schutzschicht.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird Acetoacetyl-modifizierter Polyvinylalkohol mit einem
Polymerisationsgrad von 1500 bis 3000 und einem Verseifungsgrad
von 95 mol-% oder höher
(nachstehend als „spezifischer
Acetoacetyl-modifizierter Polyvinyalkohol" bezeichnet) verwendet, um die Beständigkeit
gegen Blockieren mit der Rückseitenschicht
zu verbessern.
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Wenn
der Polymerisationsgrad des Acetoacetyl-modifizierten Polyvinylalkohols
weniger als 1500 beträgt,
ergibt das Thermokopfaufzeichnen bei einer erhöhten Aufzeichnungsenergie wahrscheinlich
einen oberflächenrauhen
aufgezeichneten Teil, wobei die Eignung für einen Schaukasten beeinträchtigt wird.
Wenn der Polymerisationsgrad 3000 überschreitet, muß die Konzentration
der Beschichtungszusammensetzung der Schutzschicht verringert werden,
um die Viskosität
der Beschichtungszusammensetzung der Schutzschicht in dem geeigneten
Bereich zum Bilden der Schutzschicht einzustellen, und dadurch wird
es wahrscheinlich weniger leicht die resultierende Beschichtungszusammensetzung
der Schutzschicht aufzutragen, und es wird keine einheitliche Schutzschichtoberfläche erzeugt.
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Ein
besonders bevorzugter Polymerisationsgrad des spezifischen Acetoacetylmodifizierten
Polyvinylalkohols beträgt
etwa 2100 bis etwa 2500.
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Wenn
der Verseifungsgrad des Acetoacetyl-modifizierten Polyvinylalkohols
weniger als 95 mol-% beträgt,
wird die Schutzschicht wahrscheinlich an dem Thermokopf während des
Aufzeichnens kleben, wodurch die Qualität des aufgezeichneten Bildes
beeinträchtigt
wird.
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Außerdem wird,
wenn der Verseifungsgrad des spezifischen Polyvinylalkohols weniger
als 95 mol-% beträgt,
und wenn das ionomere Harz auf Urethan-Basis ebenso als ein wäßriges Harz
verwendet wird, um die Wasserbeständigkeit der Schutzschicht
zu verbessern, die Oberfläche
der Schutzschicht wolkig und die Transparenz des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials wird dadurch verringert, vermutlich aufgrund
der geringen Kompatibilität
zwischen dem spezifischen Polyvinylalkohol und dem ionomeren Harz
auf Urethan-Basis, was zu beeinträchtigter Schaukasteneignung
führt.
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Es
ist bevorzugt, daß der
spezifische Polyvinylalkohol einen Acetoacetylmodifikationsgrad
von bevorzugt etwa 0,5 bis etwa 10 mol-% aufweist. Ein Acetoacetylmodifikationsgrad
von weniger als 0,5 mol-% wird wahrscheinlich die Wasserbeständigkeit
beeinträchtigen.
Ein Acetoacetylmodifikationsgrad, der 10 mol-% überschreitet, wird wahrscheinlich
nicht nur die Wasserlöslichkeit
des Acetoacetyl-modifizierten Polyvinylalkohols selbst beeinträchtigen,
sondern ebenso die Wasserbeständigkeit
der Schutzschicht.
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Wenn
gewünscht,
kann zusätzlich
zu dem zuvor genannten spezifischen Polyvinylalkohol ein ionomeres
Harz auf Urethan-Basis als ein wäßriges Harz
in der Schutzschicht verwendet werden, wodurch die Wirkung der Erhöhung der
Haftbeständigkeit
während
des Aufzeichnens und Erhöhung
der Wasserbeständigkeit der
Schutzschicht erhalten wird. Beispiele von solchen ionomeren Urethanharzen
sind die, die in der zuvor genannten Rückseitenschicht als Bindemittel
verwendbar sind.
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Das
ionomere Harz auf Urethan-Basis in der Schutzschicht wird bevorzugt
in einer Menge von etwa 10 bis etwa 60 Masse-%, stärker bevorzugt
etwa 20 bis etwa 50 Masse-%, bezogen auf den spezifischen Acetoacetyl-modifizierten
Polyvinylalkohol, verwendet. Wenn die Menge des ionomeren Harzes
auf Urethan-Basis weniger als 10 Masse-%, bezogen auf den spezifischen
Acetoacetyl-modifizierten Polyvinylalkohol, beträgt, kann die Wirkung der Verbesserung
der Wasserbeständigkeit
unzureichend sein. Wenn die Menge 60 Masse-% überschreitet, kann die chemische
Beständigkeit
der aufgezeichneten Teile beeinträchtigt werden.
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Die
Zugabe eines Vernetzungsmittels, das sich mit dem spezifischen Acetoacetylmodifizierten
Polyvinylalkohol in der Schutzschicht vernetzt, zu der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht verbessert die Filmbildungsfähigkeit
der Schutzschicht, die auf der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht gebildet werden soll, die Adhäsion zwischen
der Schutzschicht und der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht und die Wasserbeständigkeit der Schutzschicht.
Beispiele von solchen Vernetzungsmitteln sind Glyoxal, Adipinsäuredihydrazid,
Dimethylolharnstoff, Dialdehydstärken,
Melaminharze, Polyamidoamin-Epichlorhydrin-Harze, Borax, Borsäure, Ammoniumzirconiumcarbonat
usw. Die Menge an Vernetzungsmittel beträgt bevorzugt etwa 1 bis etwa
20 Masseteile und besonders etwa 2 bis etwa 15 Masseteile, pro 100
Masseteile des spezifischen Acetoacetyl-modifizierten Polyvinylalkohols
in der Schutzschicht.
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Allgemein
kann die Schutzschicht ferner beispielsweise Pigmente, wie Calciumcarbonat,
Zinkoxid, Aluminiumoxid, Titaniumdioxid, amorphes Siliciumdioxid,
Aluminiumhydroxid, Bariumsulfat, Talk, Kaolin, Styrolharzfüllstoffe,
Nylonharzfüllstoffe,
Harnstoff-Formaldehydharz-Füllstoffe
und dergleichen; Schmiermittel, wie Zinkstearat, Calciumstearat
und dergleichen; Wachse, wie Paraffin, Polyethylenwachs, Polypropylenwachs,
Carnaubawachs und dergleichen; grenzflächenaktive Mittel, wie Perfluoralkylcarbonsäuresalze,
Perfluoralkylphosphatsalze, Perfluoralkylsulfonatsalze, Ethylenoxidaddukte
von Perfluoralkylamid, Dialkylsulfosuccinatsalze, Alkylsulfonsäuresalze,
Alkylcarbonsäuresalze,
Alkylphosphatsalze, Alkylethylenoxide und dergleichen; und Hilfsmittel,
wie höheres
Fettsäureamid,
einschließlich
Stearamid, Methylenbisstearamid, Ethylenbisstearamid und dergleichen
enthalten.
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Insbesondere
ergibt gemäß der vorliegenden
Erfindung die Verwendung eines fluorhaltigen grenzflächenaktiven
Mittels in Kombination mit mindestens einem Mitglied, ausgewählt aus
Alkylphosphatsalzen, Wachsen und höheren Fettsäureamiden, ausgezeichnete Haftbeständigkeit
und die Wirkung der Verhinderung der Beeinträchtigung der Qualität des aufgezeichneten
Bildes, hervorgerufen durch die Restsubstanzansammlung auf Thermoköpfen.
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Insbesondere
ist es bevorzugt, ein fluorhaltiges grenzflächenaktives Mittel und ein
Alkylphosphat in Kombination mit einem Wachs oder einem höheren Fettsäureamid
zu verwenden. Speziell ist die kombinierte Verwendung eines fluorhaltigen
grenzflächenaktiven
Mittels, eines Alkylphosphatsalzes und eines höheren Fettsäureamids bevorzugt.
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In
bezug auf den Anteil eines fluorhaltigen grenzflächenaktiven Mittels zu dem
mindestens einem Mitglied, ausgewählt aus Alkylphosphatsalzen,
Wachsen und höheren
Fettsäureamiden,
ist es bevorzugt, das mindestens eine Mitglied, ausgewählt aus
Alkylphosphatsalzen, Wachsen und höheren Fettsäureamiden, in einer Menge von
50 bis 800 Masse-% und besonders bevorzugt 100 bis 500 Masse-%,
bezogen auf das fluorhaltige grenzflächenaktive Mittel, zu verwenden.
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Wenn
ein fluorhaltiges grenzflächenaktives
Mittel und ein Alkylphosphatsalz in Kombination mit einem Wachs
oder einem höheren
Fettsäureamid
verwendet werden, ist es bevorzugt, das Alkylphosphatsalz in einer Menge
von etwa 10 bis etwa 100 Masse-% zu verwenden, und das Wachs oder
höhere
Fettsäureamid
in einer Menge von etwa 50 bis etwa 600 Masse-% zu verwenden, bezogen
auf das fluorhaltige grenzflächenaktive Mittel.
-
Die
Gesamtmenge des fluorhaltigen grenzflächenaktiven Mittels und des
mindestens einen Mitglieds, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend
aus Alkylphosphatsalzen, Wachsen und höheren Fettsäureamiden, beträgt bevorzugt
0,5 bis 15 Masse-% und besonders 3 bis 12 Masse-% der Schutzschicht.
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Bevorzugte
fluorhaltige grenzflächenaktive
Mittel sind anionische oder nichtionische grenzflächenaktive
Mittel, und umfassen beispielsweise Perfluoralkylcarbonsäuresalze,
Perfluoralkylphosphatsalze, Perfluoralkylsulfonsäuresalze, Ethylenoxidaddukte
von Perfluoralkylamid usw. Alkylgruppen in solchen Verbindungen weisen
bevorzugt etwa 6 bis etwa 30 Kohlenstoffatome auf. Lithium-, Kalium-
und Ammoniumsalze sind unter diesen Salzen bevorzugt. Nicht-ionische
Ethylenoxidaddukte von Perfluoralkylamid (besonders die, in denen die
Molzahl von zugefügtem
Ethylenoxid etwa 5 bis etwa 20 beträgt) sind besonders bevorzugt.
-
Bevorzugte
Alkylphosphatsalze sind beispielsweise Salze von Monoalkylphosphaten
und Salze von Dialkylphosphaten, wobei das Alkyl etwa 8 bis etwa
24 Kohlenstoffatome aufweist. Lithium-, Kalium- und Ammoniumsalze
sind unter diesen Salzen bevorzugt. Kaliumsalze von Monoalkylphosphaten
sind besonders bevorzugt.
-
Beispiele
von Wachsen umfassen Paraffinwachs, Polyethylenwachs, Polypropylenwachs
und dergleichen mit einem Schmelzpunkt von etwa 50 bis etwa 120°C. Unter
diesen ist Polyethylenwachs bevorzugt.
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Beispiele
von höheren
Fettsäureamiden
umfassen höheres
C16-24-Fettsäureamid, wie Stearamid, Behenamid,
Ethylenbisstearamid usw. Unter diesen ist Stearamid bevorzugt.
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Der
mittlere Volumen-Teilchendurchmesser solcher Wachse und höherer Fettsäureamide
ist nicht besonders eingeschränkt.
Im allgemeinen beträgt
er bevorzugt etwa 0,1 bis etwa 3,0 μm und stärker bevorzugt etwa 0,1 bis
etwa 2,0 μm.
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Die
Schutzschicht kann typischerweise unter Verwendung von Wasser als
ein Medium durch Herstellen einer Beschichtungszusammensetzung der
Schutzschicht, durch Rühren
und Mischen des wäßrigen Harzes
und, wenn gewünscht,
Pigmenten, Vernetzungsmitteln, Wachsen, höheren Fettsäureamiden, grenzflächenaktiven
Mitteln usw.; Auftragen der Beschichtungszusammensetzung der Schutzschicht
auf die wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht in einer Menge, so daß die Menge davon nach dem
Trocknen etwa 0,5 bis etwa 10 g/m2, und
bevorzugt etwa 1 bis etwa 5 g/m2 beträgt; und
Trocknen der Beschichtung gebildet werden.
-
Beschichtungszusammensetzungen
für die
jeweiligen Schichten können
gemäß jeglichen
bekannten Beschichtungsverfahren aufgetragen werden, wie ein Breitschlitzdüsenverfahren,
Gleitkugelverfahren (slide bead method), Lackgießverfahren, Luftmesserstreichverfahren,
Rakelstreichverfahren, Gravurlackierverfahren, Walzenstreichverfahren,
Sprühverfahren,
Tauchverfahren, Aufzugsrakelverfahren, Extrusionsverfahren und dergleichen.
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Nach
dem Bilden aller Schichten ist die Durchführung einer Glättungsbehandlung
gemäß einem
bekannten Glättungsverfahren,
wie Glätten,
Weichglätten
usw., zum Verbessern der Aufzeichnungsempfindlichkeit effektiv.
Die wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht und die Schutzschicht können durch Pressen gegen entweder
die Metallwalze oder die elastische Walze eines solchen Kalanders
behandelt werden.
-
Die
vorliegende Erfindung wird in bezug auf die nachstehenden Beispiele
ausführlich
dargestellt. Es ist selbstverständlich,
daß der
Umfang der Erfindung durch diese Beispiele nicht einschränkt wird.
Hierin stellen „Teile" bzw. „%" „Masseteile" bzw. „Masse-%" dar, wenn nicht
anders angegeben. In bezug auf die kugelförmigen Harzteilchen, die für die Rückseitenschicht
verwendet werden, wurde der „mittlere
Volumen-Teilchendurchmesser" davon
gemäß dem Coulter-Zähl-Verfahren
gemessen, und der mittlere Volumen-Teilchendurchmesser von Teilchen
für andere
Zwecke wird gemäß dem Laserbeugungsverfahren
gemessen, wenn nicht anders angegeben.
-
Beispiel 1
-
Herstellung der Beschichtungszusammensetzung
der Rückseitenschicht
-
Eine
Zusammensetzung, enthaltend 425 Teile eines Kern-Schale-Latex, bei
dem die Schale aus einem Harz auf Acrylamid-Basis ist (Glasübergangstemperatur:
218°C) und
der Kern aus einem Acrylsäureesterharz
ist (Glasübergangstemperatur:
10°C) (hergestellt
von Mitsui Chemicals, Inc., Bariastar® B-1000, Gewichtsverhältnis von
Kern:Schale = 1:1,5, Feststoffgehalt: 20%), und 75 Teile eines ionomeren
Harzlatex auf Urethan-Basis (hergestellt von Dainippon Ink&Chemicals, Inc.,
Hydran® AP-30F, Feststoffgehalt:
20%) als Bindemittel und 0,5 Teile kugelförmige Harzteilchen mit einem
mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von 8 μm (gemessen gemäß dem Coulter-Zähl-Verfahren)
(hergestellt von Ganz Chemical Co., Ltd., Ganz Pearl® GM-0801,
Polymethylmethacrylat), wurde gerührt, wodurch eine Beschichtungszusammensetzung
der Rückseitenschicht
erhalten wurde.
-
Herstellung der Dispersion aus Leukofarbstoff-enthaltenden
Kompositteilchen (Dispersion A)
-
Leukofarbstoffe
(12 Teile 3-Di(n-butyl)amino-6-methyl-7-anilinofluoran, 5 Teile
3-Diethylamino-6,8-dimethylfluoran und 3 Teile 3,3-Bis(4-diethylamino-2-ethoxyphenyl)-4-azaphthalid) und
ein UV-Absorber (5 Teile 2-Hydroxy-4-octyloxybenzophenon) wurden
unter Erhitzen (150°C)
in einem gemischten Lösungsmittel
aus 11 Teilen Dicyclohexylmethan-4,4'-diisocyanat (hergestellt von Sumitomo
Bayer Urethan Co., Ltd., Desmodule W) und 11 Teilen m-Tetramethylxylylendiisocyanat
(hergestellt von Mitsui Takeda Chemicals, Inc., TMXDI) gelöst. Diese
Lösung
wurde langsam zu 100 Teilen einer wäßrigen Lösung, enthaltend 8,8 Teile
Polyvinylalkohol (hergestellt von Kuraray Co., Ltd., Kuraray Poval® PVA-217EE)
und als ein grenzflächenaktives
Mittel 0,5 Teile eines Ethylenoxidaddukts von Acetylenglycol (hergestellt
von Nissin Chemical Industry Co., Ltd., Olfine E1010), zugegeben,
und das resultierende Gemisch wurde in einem Homogenisator bei 10000
U/min emulgiert und dispergiert.
-
Zu
dieser Emulsion/Dispersion wurden 30 Teile Wasser und eine wäßrige Lösung, hergestellt
durch Lösen
von 2,5 Teilen einer Polyaminverbindung (hergestellt von Shell International
Petroleum Co., Epicure T) in 22,5 Teilen Wasser, zugegeben, um die
Emulsion/Dispersion zu homogenisieren. Die Emulsion/Dispersion wurde
auf 75°C
erhitzt, wodurch die Polymerisationsreaktion für 7 Stunden durchgeführt wurde,
wodurch eine schwarze Farbe bildende Kompositteilchendispersion
mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von 0,8 μm (gemessen
gemäß dem Laserbeugungsverfahren)
erhalten wurde.
-
Der
Feststoffgehalt der schwarze Farbe bildenden Kompositteilchen wurde
mit Wasser auf 20% eingestellt.
-
Herstellung von Dispersion
B
-
Eine
Zusammensetzung, enthaltend 25 Teile 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, 15 Teile 3,3'-Diallyl-4,4'-dihydroxydiphenylsulfon,
40 Teile einer 25%igen wäßrigen Lösung aus
Polyvinylalkohol (hergestellt von Kuraray Co., Ltd., Kuraray Poval
PVA-203), 5 Teile einer 2%igen Emulsion aus einem natürlichen Öl und einem Antischaummittel
auf Fettbasis, 10 Teile einer 5%igen wäßrigen Lösung aus Natriumdioctylsulfosuccinat
und 50 Teile Wasser, wurde durch eine horizontale Sandmühle (hergestellt
von Aimex Co., Ltd., Ultra Visco Mill UVX-2) auf einen mittleren
Volumen-Teilchendurchmesser von 0,3 μm pulverisiert (gemessen gemäß dem Laserbeugungsverfahren),
wodurch die Dispersion B erhalten wurde.
-
Herstellung einer Beschichtungszusammensetzung
der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht
-
Eine
Zusammensetzung, enthaltend 150 Teile von Dispersion A, 115 Teile
von Dispersion B, 20 Teile einer 7%igen wäßrigen Lösung aus Polyvinylalkohol (Kuraray
Co., Ltd., Kuraray Poval® PVA-235), 30 Teile eines
Latex auf Styrol-Butadien-Basis (hergestellt von Nippon A&L Inc., Feststoffgehalt:
48%, Smartex® PA9281),
50 Teile eines ionomeren Harzlatex auf Urethan-Basis (hergestellt
von Dainippon Ink&Chemicals, Inc.,
Hydran®AP-30F,
Feststoffgehalt: 20%), 8 Teile einer 5%igen wäßrigen Lösung aus Adipinsäuredihydrazid und
30 Teile Wasser, wurde gerührt,
wodurch eine Beschichtungszusammensetzung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht
erhalten wurde.
-
Herstellung der Beschichtungszusammensetzung
der Schutzschicht
-
Eine
Zusammensetzung, enthaltend 100 Teile eines ionomeren Harzlatex
auf Urethan-Basis (hergestellt von Dainippon Ink&Chemicals Inc., Hydran® AP-30F,
Feststoffgehalt: 20%), 500 Teile einer 8%igen wäßrigen Lösung eines Acetoacetylmodifizierten
Polyvinylalkohols (hergestellt von Nippon Synthetic Chemical Industry
Co., Ltd., Gohsefimer® OKS-3431, Polymerisationsgrad:
etwa 2300, Verseifungsgrad: etwa 98 mol-%, Grad der Acetoacetylmodifikation:
4 mol-%), 5 Teile einer 25%igen wäßrigen Lösung eines Polyamidoamin-Epichlorohydrins,
50 Teile einer 60%igen Aufschlämmung
aus Kaolin mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von 0,8 μm (hergestellt
von Engelhard Corporation, UW-90), 26 Teile Stearamid (hergestellt von
Chukyo Yushi Co., Ltd., Hymicron 1271, Feststoffgehalt: 25%, mittlerer
Volumen-Teilchendurchmesser: 0,4 μm),
4 Teile Kaliumstearylphosphat (hergestellt von Matsumoto Yushi Seiyaku,
Woopol® 1800,
Feststoffgehalt: 35%), 15 Teile einer 10%igen wäßrigen Lösung aus einem Ethylenoxidaddukt
aus Perfluoralkylamid (hergestellt von Seimi Chemical Co., Ltd.,
Surflon® S-145)
und 300 Teile Wasser, wurde gerührt,
wodurch eine Beschichtungszusammensetzung der Schutzschicht erhalten
wurde.
-
Herstellung von wärmeempfindlichem
Aufzeichnungsmaterial
-
Die
Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht wurde in einer
Menge von 4 g/m2 auf Trockengewichtsbasis
auf eine Seite (Rückseite)
eines blauen transparenten Polyethylenterephthalatfilms (Markenname:
Melinex® 914,
hergestellt von Teijin DuPont Films Japan Limited, Dicke: 175 μm, Trübungswert: 3%)
aufgetragen und getrocknet, wodurch eine Rückseitenschicht gebildet wurde.
Die Beschichtungszusammensetzung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht
und die Beschichtungszusammensetzung der Schutzschicht wurden nacheinander
auf die andere Seite (Vorderseite) des Films in Mengen von 23 g/m2 bzw. 4 g/m2 auf
Trockengewichtsbasis aufgetragen und getrocknet, wodurch eine wärmeempfindliche
Aufzeichnungsschicht und eine Schutzschicht gebildet wurden, wodurch
ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde.
-
Beispiel 2
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
kugelförmige Harzteilchen
mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von 8 μm (hergestellt
von Ganz Chemical Co., Ltd., Ganz Pearl® GM-0801,
Polymethylmethacrylat) in einer Menge von 3,5 Teilen anstelle von
0,5 Teilen verwendet wurden.
-
Beispiel 3
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
kugelförmige Harzteilchen
mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von 8 μm (hergestellt
von Ganz Chemical Co., Ltd., Ganz Pearl® GM-0801,
Polymethylmethacrylat) in einer Menge von 0,3 Teilen anstelle von
0,5 Teilen verwendet wurden.
-
Beispiel 4
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
kugelförmige Harzteilchen
mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von 8 μm (hergestellt
von Ganz Chemical Co., Ltd., Ganz Pearl® GM-0801,
Polymethylmethacrylat) in einer Menge von 5,0 Teilen anstelle von
0,5 Teilen verwendet wurden.
-
Beispiel 5
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials die Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
in einer Menge aufgetragen wurde, so daß die Beschichtungszusammensetzung
nach der Trocknung eine Menge von 0,6 g/m2 anstelle
von 4 g/m2 aufwies.
-
Beispiel 6
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung des wärmeempfindlichen
Auf zeichnungsmaterials die Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
in einer Menge aufgetragen wurde, so daß die Beschichtungszusammensetzung
nach der Trocknung eine Menge von 8 g/m2 anstelle
von 4 g/m2 aufwies
-
Beispiel 7
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials die Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
in einer Menge aufgetragen wurde, so daß die Beschichtungszusammensetzung
nach der Trocknung eine Menge von 0,3 g/m2 anstelle
von 4 g/m2 aufwies.
-
Beispiel 8
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials die Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
in einer Menge aufgetragen wurde, so daß die Beschichtungszusammensetzung
nach der Trocknung eine Menge von 12 g/m2 anstelle
von 4 g/m2 aufwies.
-
Beispiel 9
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
185 Teile eines Acrylsäure-Acrylsäureester-Copolymerlatex
mit einer Glasübergangstemperatur
von 33°C
(hergestellt von Saiden Chemical Industry, Saibinol® X-500-280E,
Feststoffgehalt 46%) und 240 Teile Wasser anstelle von 425 Teilen
des Kern-Schale-Latex (hergestellt von Mitsui Chemicals, Inc., Barriastar® B-1000,
Feststoffgehalt: 20%) verwendet wurden.
-
Beispiel 10
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
275 Teile eines Acrylsäure-Acrylsäureester-Copolymerlatex
mit einer Glasübergangstemperatur
von 88°C
(hergestellt von Saiden Chemical Industry, Saibinol® EK-106,
Feststoffgehalt 31%) und 150 Teile Wasser anstelle von 425 Teilen
des Kern-Schale-Latex (hergestellt von Mitsui Chemicals, Inc., Barriastar® B-1000,
Feststoffgehalt: 20%) verwendet wurden.
-
Beispiel 11
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
220 Teile eines Acrylsäure-Acrylsäureester-Copolymerlatex
mit einer Glasübergangstemperatur
von 10°C
(hergestellt von Saiden Chemical Industry, Saibinol® EK-32,
Feststoffgehalt 39%) und 205 Teile Wasser anstelle von 425 Masseteilen
des Kern-Schale-Latex (hergestellt von Mitsui Chemicals, Inc., Bariastar® B-1000,
Feststoffgehalt: 20%) verwendet wurden.
-
Beispiel 12
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
75 Teile eines Kern-Schale-Latex (hergestellt von Mitsui Chemicals,
Inc., Bariastar® B-1000,
Feststoffgehalt: 20%) anstelle von 75 Teilen des Harzlatex auf Urethan-Basis
(hergestellt von Dainippon Ink&Chemicals,
Inc., Hydran® AP-30F,
Feststoffgehalt: 20%) verwendet wurden.
-
Beispiel 13
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
0,5 Teile kugelförmige
Harzteilchen mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von
4 μm (hergestellt
von Ganz Chemical Co., Ltd., Ganz Pearl®, Polymethylmethacrylat)
anstelle von 0,5 Teilen kugelförmigen
Harzteilchen mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von
8 μm (hergestellt
von Ganz Chemical Co., Ltd., Ganz Pearl® GM-0801,
Polymethylmethacrylat) verwendet wurden.
-
Beispiel 14
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
0,5 Teile kugelförmige
Harzteilchen mit einem mittle ren Volumen-Teilchendurchmesser von
10 μm (hergestellt
von Ganz Chemical Co., Ltd., Ganz Pearl®, Polymethylmethacrylat)
anstelle von 0,5 Teilen kugelförmigen
Harzteilchen mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von
8 μm (hergestellt
von Ganz Chemical Co., Ltd., Ganz Pearl® GM-0801,
Polymethylmethacrylat) verwendet wurden.
-
Beispiel 15
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Schutzschicht
250 Teile einer 8%igen wäßrigen Lösung aus
Acetoacetyl-modifiziertem Polyvinylalkohol (hergestellt von Nippon
Synthetic Chemical Industry Co., Ltd., Gohsefimer® OKS-3431,
Polymerisationsgrad: etwa 2300, Verseifungsgrad: etwa 98 mol-%)
anstelle von 100 Teilen des ionomeren Harzlatex auf Urethan-Basis
(hergestellt von Dainippon Ink&Chemicals
Inc., Hydran® AP-30F,
Feststoffgehalt: 20%) verwendet wurden.
-
Beispiel 16
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Schutzschicht
500 Teile einer 8%igen wäßrigen Lösung aus
Acetoacetyl-modifiziertem Polyvinylalkohol (hergestellt von Nippon
Synthetic Chemical Industry Co., Ltd., Gohsefimer® Z-200,
Polymerisationsgrad: etwa 1000, Verseifungsgrad: etwa 98 mol-%)
anstelle von 500 Teilen der 8%igen wäßrigen Lösung aus Acetoacetyl-modifiziertem
Polyvinylalkohol (hergestellt von Nippon Synthetic Chemical Industry
Co., Ltd., Gohsefimer® OKS-3431, Polymerisationsgrad: etwa
2300, Verseifungsgrad: etwa 98 mol-%) verwendet wurden.
-
Beispiel 17
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Schutzschicht
79 Teile einer 10%igen wäßrigen Lösung aus
einem Ethylenoxidaddukt von Perfluoralkylamid (hergestellt von Seimi
Chemical Co., Ltd., Surflon® S-145) anstelle von 26
Teilen Stearamid (hergestellt von Chukyo Yushi Co., Ltd., Hymicron
1271, Feststoffgehalt: 25%) und 4 Teilen Kaliumstearylphosphat (hergestellt
von Matsumoto Yushi Seiyaku, Woopol® 1800,
Feststoffgehalt: 35%) verwendet wurden.
-
Beispiel 18
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Schutzschicht
16 Teile eines Polyethylenwachs (hergestellt von San Nopco Limited,
Nopcote® PEM-17,
Feststoffgehalt: 40%) anstelle von 26 Teilen Stearamid (hergestellt
von Chukyo Yushi Co., Ltd., Hymicron 1271, Feststoffgehalt: 25%)
verwendet wurden.
-
Beispiel 19
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht 20 Teile eines Latex auf Styrol-Butadien-Basis
(hergestellt von Nippon A&L
Inc., Feststoffgehalt: 48%, Smartex® PA9281) anstelle von 50 Teilen
ionomeren Latex auf Urethan-Basis (hergestellt von Dainippon Ink&Chemicals, Inc.,
Hydran® AP-30F,
Feststoffgehalt: 20%) verwendet wurden.
-
Beispiel 20
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht 75 Teile eines ionomeren Harzlatex auf Urethan-Basis
(hergestellt von Dainippon Ink&Chemicals,
Inc., Hydran® AP-30F,
Feststoffgehalt: 20%) anstelle von 30 Teilen Latex auf Styrol-Butadien-Basis
(hergestellt durch Nippon A&L
Inc., Feststoffgehalt: 48%, Smartex® PA9281)
verwendet wurden.
-
Beispiel 21
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht 61 Teile eines Latex mit einem Feststoffgehalt
von 41% und hergestellt durch Polymerisieren von Styrolmo nomer und
Butadienmonomer in einem wäßrigen Medium,
enthaltend ein Polyurethanionomer (Patelacol® 2090,
hergestellt von Dainippon Ink&Chemicals,
Inc.), anstelle von 30 Teilen des Latex auf Styrol-Butadien-Basis
(hergestellt durch Nippon A&L
Inc., Feststoffgehalt: 48%, Smartex® PA9281)
und 50 Teilen des ionomeren Harzlatex auf Urethan-Basis (hergestellt
von Dainippon Ink&Chemicals,
Inc., Hydran® AP-30F,
Feststoffgehalt: 20%) verwendet wurden.
-
Vergleichsbeispiel 1
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
kugelförmige Harzteilchen
mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von 8 μm (hergestellt
von Ganz Chemical Co., Ltd., Ganz Pearl® GM-0801,
Polymethylmethacrylat) in einer Menge von 0,1 Teilen anstelle von
0,5 Teilen verwendet wurden.
-
Vergleichsbeispiel 2
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
kugelförmige Harzteilchen
mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von 8 μm (hergestellt
von Ganz Chemical Co., Ltd., Ganz Pearl® GM-0801,
Polymethylmethacrylat) in einer Menge von 8,0 Teilen anstelle von
0,5 Teilen verwendet wurden.
-
Vergleichsbeispiel 3
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
0,5 Teile kugelförmige
Harzteilchen mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von
20 μm (hergestellt
von Ganz Chemical Co., Ltd., Ganz Pearl®, Polymethylmethacrylat)
anstelle von 0,5 Teilen kugelförmigen
Harzteilchen mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von
8 μm (hergestellt
von Ganz Chemical Co., Ltd., Ganz Pearl® GM-0801,
Polymethylmethacrylat) verwendet wurden.
-
Vergleichsbeispiel 4
-
Ein
wärmeempfindliches
Aufzeichnungsmaterial wurde in derselben Weise wie in Beispiel 1
hergestellt, außer
daß bei
der Herstellung der Beschichtungszusammensetzung der Rückseitenschicht
0,5 Teile kugelförmige
Harzteilchen mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von
1 μm anstelle
von 0,5 Teilen kugelförmigen
Harzteilchen mit einem mittleren Volumen-Teilchendurchmesser von
8 μm (hergestellt
von Ganz Chemical Co., Ltd., Ganz Pearl® GM-0801,
Polymethylmethacrylat) verwendet wurden.
-
[Bewertung der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien]
-
Die
oben erhaltenen wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien wurden folgendermaßen bewertet. Tabelle 1 zeigt
die Ergebnisse.
-
Blockierbeständigkeit
-
Fünf Stücke (jeweils
10 cm × 10
cm) eines wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials wurden aufeinander gelegt, so daß die Vorderseite
von jedem Stück
nach oben gerichtet ist. Eine 200-g-Kupferplatte (10 cm × 10 cm)
wurde auf das oberste Stück
gelegt, und die wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien wurden bei 40°C bei 90% r. F. für 7 Tage
stehengelassen. Das Ausmaß der
Blockierbeständigkeit
zwischen der Rückseite
des zweiten Stücks
von oben und der Vorderseite des dritten Stückes von oben wurde visuell
untersucht.
- ⊙:
- Keine Spur von Blockierung
an der Vorderseite des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials beobachtbar
- O:
- eine Spur von Blockierung
an der Vorderseite des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials beobachtbar
- Δ:
- Spuren von Blockierung
an der Vorderseite des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials ein wenig beobachtbar
- X:
- Viele Spuren von Blockierung
an der Vorderseite des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials beobachtbar
-
Mehrfacheinzugsbeständigkeit
-
Vierzig
A4-große
Stücke
des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials wurden bei 23°C und 50% r. F. für 2 Stunden
stehengelassen. Diese Stücke
wurden dann dem Aufzeichnen mittels eines Thermodruckers unterzogen
(Marke: NP1660M, hergestellt von CODONICS), während das Ausmaß der Mehrfacheinzugsbeständigkeit
davon untersucht wurde.
- ★:
- kein Mehrfacheinzug
- ⊙:
- Mehrfacheinzug einmal
- O:
- Mehrfacheinzug zwei-
oder dreimal
- X:
- Mehrfacheinzug mindestens
viermal
-
Aufrollbeständigkeit
-
Ein
A4-großes
Stück des
wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials wurde mit der nach innen gerollten Oberfläche, die
nach oben zeigt, horizontal gelegt. Die Höhe der 4 Ecken wurde gemessen,
und der Durchschnittswert davon (mm) wurde als Aufrollwert bezeichnet;
je kleiner der Aufrollwert, desto besser die Beständigkeit
gegen das Aufrollen. Man beachte, daß das Aufrollen, das in die
Richtung der aufzeichnenden Oberfläche erzeugt wird, als „+" angegeben wird,
und das Aufrollen, das in die Richtung der Rückseite erzeugt wird, als „–„ bezeichnet
wird. Die Messung der Aufrollwerte vor dem Aufzeichnen wurde in
bezug auf die wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien, die bei 23°C und 15% r. F. für 2 Stunden
stehengelassen wurden, und ebenso in bezug auf das wärmeempfindlich
Aufzeichnungsmaterial, das bei 23°C
und 50% r. F. für
2 Stunden stehengelassen wurde, durchgeführt. Der Aufrollwert nach dem
Aufzeichnen wurde folgendermaßen
gemessen: wärmeempfindliche
Aufzeichnungsmaterialien, die bei 23°C und 50% r. F. für 2 Stunden
stehengelassen wurden, wurden dem Aufzeichnen mittels eines Thermodruckers
(Marke; NP1660M, hergestellt von Codonics, Inc.) unterzogen, und
direkt danach bei 23°C
und 15% r. F. für
30 Minuten oder bei 23°C
und 50% r. F. für
30 Minuten stehengelassen, und der Aufrollwert von jedem wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterial wurde gemessen.
-
Reibungskoeffizient
-
Der
Ruhereibungskoeffizient zwischen der Vorderseite und der Rückseite
eines wärmeempfindlichen Aufzeichnungsmaterials
wurde gemäß ASTM D4521-96
(Horizontalebenenverfahren) gemessen.
-
Dicke der Rückseitenschicht
-
Die
Dicke (μm)
der Rückseitenschicht
eines wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials wurde aus einem Elektronenmikrograph des
Querschnitts des Aufzeichnungsmaterials berechnet.
-
Trübungswert
-
Der
Trübungswert
eines wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials wurde gemäß JIS K
7136 durch einen Trübungsmesser
(TC-H IV, hergestellt von Tokyo Denshoku) gemessen.
-
Beständigkeit gegen Restsubstanzansammlung
an dem Thermokopf
-
Das
Aufzeichnen wurde unter Verwendung eines Thermodruckers (UP-930,
hergestellt von Sony Corporation) über eine Länge von 5 m durchgeführt. Die
Restsubstanzansammlung auf dem Thermokopf wurde visuell untersucht.
- ⊙:
- keine beobachtbare
Restsubstanzansammlung an dem Thermokopf
- O:
- Restsubstanzansammlung
an dem Thermokopf ein wenig beobachtbar
- X:
- beträchtliche
Restsubstanzansammlung an dem Thermokopf beobachtbar
-
Beständigkeit gegen Oberflächenrauhigkeit
und Glanz von aufgezeichneten Teilen
-
Der
Glanz von nicht aufgezeichneten Teilen und aufgezeichneten Teilen,
hergestellt durch einen Thermokopf bei einer Energie von 30 mJ/mm2 (niedrige Energie) oder 80 mJ/mm2 (hohe Energie) (Widerstand: 520 Ω, 8 Punkte/mm,
0,015 mm2/Punkt, angelegte Impulsbreite:
2 ms, angelegter Impulszyklus: 5 ms, Arbeitsdruck: 0,02 MPa/cm)
wurde unter Verwendung eines Glanzmessers (Produktname: GM-26D, hergestellt
von Murakami Color Research Laborstory) mit einem Einfallwinkel
von 75° gemessen.
-
Aufgezeichnete
Teile, die bei hoher Energie hergestellt wurden, wurden hinsichtlich
der Beständigkeit gegen
Oberflächenrauhigkeit
visuell untersucht und folgendermaßen bewertet.
- ⊙:
- Oberfläche des
aufgezeichneten Teils wurde kaum aufgerauht
- O:
- Oberfläche des
aufgezeichneten Teils wurde leicht aufgerauht.
- X:
- Oberfläche des
aufgezeichneten Teils wurde sehr aufgerauht
-
Verwaschungsbeständigkeit
-
Der
obengenannte aufgezeichnete Teil, hergestellt bei hoher Energie,
wurde hinsichtlich der Verwaschung visuell untersucht und folgendermaßen bewertet.
- ⊙:
- keine Verwaschung
an den Rändern
der aufgezeichneten Teile
- X:
- Verwaschung an den
Rändern
der aufgezeichneten Teile
-
-
-
Wie
in Tabelle 1 gezeigt, weist das wärmeempfindliche Aufzeichnungsmaterial
der Erfindung die Wirkung der Verhinderung des Blockierens auf,
das durch Adhäsion
der Vorderseite und Rückseite
des wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials hervorgerufen wird, selbst wenn es Bedingungen
von 40°C
und 90% r. F. ausgesetzt ist.