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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft neue substituierte Benzimidazole
und Aza- und Diazaderivate davon, die als Histamin-H3-Antagonisten
brauchbar sind. Die Erfindung betrifft auch pharmazeutische Zusammensetzungen,
die die Verbindungen enthalten, und ihre Verwendung zur Behandlung
entzündlicher
Erkrankungen, allergischer Zustände
und Störungen
des zentralen Nervensystems. Die Erfindung betrifft auch die Verwendung
einer Kombination neuer erfindungsgemäßer Histamin-H3-Antagonisten
mit Histamin-H1-Verbindungen zur Behandlung
entzündlicher
Erkrankungen und allergischer Zustände sowie pharmazeutische Zusammensetzungen,
die eine Kombination von einem oder mehreren neuen erfindungsgemäßen Histamin-H3-Antagonistverbindungen mit einer oder mehreren
Histamin-H1-Verbindungen enthalten.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
Histaminrezeptoren H1, H2 und
H3 sind gut identifizierte Formen. Die H1-Rezeptoren sind jene, die die Reaktion
vermitteln, die durch konventionelle Antihistamine antagonisiert
wird. H1-Rezeptoren sind beispielsweise
im Ileum, der Haut und der glatten Bronchialmuskeln von Menschen
und anderen Säugern
vorhanden. Durch H2-Rezeptor-vermittelte
Reaktionen stimuliert Histamin die Magensäuresekretion bei Säugern und
den chronotropen Effekt im isoliertem Herzvorhof von Säugern.
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H3-Rezeptorstellen finden sich an sympathischen
Nerven, wo sie sympathische Neurotransmission modulieren und eine
Viel falt von Endorganreaktionen unter Kontrolle des sympathischen
Nervensystems abschwächen.
H3-Rezeptoraktivierung durch Histamin schwächt spezifisch
die Norepinephrinausschüttung
an Widerstands- und Kapazitätsgefäße ab, was
Vasodilatation herbeiführt.
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Im
Stand der Technik sind Imidazol-H
3-Rezeptorantagonisten
wohl bekannt. In neuerer Zeit sind Nicht-Imidazol-H
3-Rezeptorantagonisten
in
WO-A-02/32893 und
der vorläufigen
US-Anmeldung Nr. 60/275,417, eingereicht am 13 März 2001, offenbart worden.
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US 6,211,199 betrifft substituierte
4-(1H-Benzimidazol-2-yl-amino)piperidine,
die zur Behandlung von allergischen Erkrankungen brauchbar sind.
EP-A-0 580 541 betrifft
Piperidinderivate von Benzimidazol als Antihistamin- und antiallergische
Mittel. Janssens et al. (Journal of Medicinal Chemistry, Band 28,
Nr. 12, 1985, Seiten 1943–1947)
betrifft antihistaminische N-heterocyclische Piperidinamine.
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US 5,869,479 offenbart Zusammensetzungen
zur Behandlung von Symptomen der allergischen Rhinitis unter Verwendung
einer Kombination von mindestens einem Histamin-H
1-Rezeptorantagonisten
und mindestens einem Histamin-H
3-Rezeptorantagonisten.
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WO 02/24659 betrifft substituierte
Imidazole als duale Histamin-H
1- und H
3-Agonisten oder Antagonisten.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
werden hier Verbindungen mit der Formel I offenbart:
oder ein pharmazeutisch annehmbares
Salz oder Solvat davon, worin
die punktierte Linie für eine optionale
Doppelbindung steht;
a 0 bis 2 ist;
b 0 bis 2 ist;
n
1, 2 oder 3 ist,
p 1, 2 oder 3 ist;
r 0, 1, 2 oder 3 ist;
mit
den Maßgaben,
dass, wenn M
2 N ist, p nicht 1 ist, und
dass, wenn r 0 ist, M
2 C(R
3)
ist, und dass die Summe von p und r 1 bis 4 ist,
M
1 O(R
3) oder N ist;
M
2 O(R
3) oder N ist;
X eine Bindung oder C
1- bis C
6-Alkylen
ist;
Y -C(O)-, -C(S)-, -(CH
2)
q-, -NR
4C(O)-, -C(O)NR
4-, -C(O)CH
2-, -SO
2-, -N(R
4)-, -NH-C(=N-CN)-
oder -C(=N-CN)-NH- mit den Maßgaben
ist, dass, wenn M
1 N ist, Y nicht -NR
4C(O)- oder -NH-C(=N-CN)- ist; wenn M
2 N ist, Y nicht -C(O)NR
4-
oder -C(=N-CN)-NH-
ist; und wenn Y -N(R
4)- ist, M
1 CH
ist und M
2 C(R
3)
ist;
q 1 bis 5 ist, mit der Maßgabe, dass, wenn sowohl M
1 als auch M
2 N sind,
q 2 bis 5 ist;
Z eine Bindung, C
1-
bis C
6-Alkylen, C
1-
bis C
6-Alkenylen, -C(O)-, -CH(CN)-, -SO
2- oder -CH
2C(O)NR
4- ist;
R
1 Q -N(R
8)-, -S- oder -O- ist;
k 0, 1, 2, 3
oder 4 ist,
k1 0, 1, 2 oder 3 ist,
k2 0, 1 oder 2 ist,
R
H, C
1-C
6-Alkyl,
Halogen(C
1-C
6)alkyl-,
C
1-C
6-Alkoxy, (C
1-C
6)-Alkoxy-(C
1-C
6)alkyl-, (C
1-C
6)-Alkoxy-(C
1-C
6)alkoxy, (C
1-C
6)-Alkoxy-(C
1-C
6)alkyl-SO
0-2, R
32-Aryl(C
1-C
6)alkoxy-, R
32-Aryl (C
1-C
6)alkyl-,
R
32-Aryl, R
32-Aryloxy, R
32-Heteroaryl, (C
3-C
6)-Cycloalkyl, (C
3-C
6)-Cycloalkyl(C
1-C
6)alkyl, (C
3-C
6)-Cycloalkyl(C
1-C
6)-alkoxy, (C
3-C
6)-Cycloalkyloxy-,
R
37-Heterocycloalkyl, R
37-Heterocycloalkyloxy-,
R
37-Heterocycloalkyl-(C
1-C
6)alkoxy, N(R
30)(R
31)-(C
1-C
6)-alkyl-, -N(R
30)(R
31), -NH-(C
1-C
6)-Alkyl-O-(C
1-C
6)alkyl,
-NHC(O)NH(R
29); R
29-S(O)
0-2-, Halogen(C
1-C
6)alkyl-S(O)
0-2-,
N(R
30)(R
31)(C
1-C
6)-Alkyl-S(O)
0-2- oder Benzoyl ist;
R
8 H,
C
1-C
6-Alkyl, Halogen(C
1-C
6)alkyl-, (C
1-C
6)-Alkoxy-(C
1-C
6)alkyl-, R
32-Aryl(C
1-C
6)alkyl-, R
32-Aryl, R
32-Heteroaryl,
(C
3-C
7)-Cycloalkyl, (C
3-C
6)-Cycloalkyl-(C
1-C
6)alkyl, R
37-Heterocycloalkyl,
N(R
30)(R
31)-(C
1-C
6)-Alkyl-, R
29-S(O)
2, Halogen(C
1-C
6)alkyl-S(O)
2-,
R
29-S(O)
0-1-(C
2-C
6)-Alkyl, Halogen(C
1-C
6)alkyl-S(O)
0-1-(C
2-C
6)alkyl-
ist;
R
2 ein sechsgliedriger Heteroarylring
mit 1 oder 2 Heteroatomen, die unabhängig aus N oder N-O ausgewählt sind,
wobei die restlichen Ringatome Kohlenstoff sind; ein fünfgliedriger
Heteroarylring mit 1, 2, 3 oder 4 Heteroatomen, die unabhängig aus
N, O oder S ausgewählt
sind, wobei die restlichen Ringatome Kohlenstoff sind; R
32-Chinolyl; R
32-Aryl;
Heterocycloalkyl; (C
3-C
6)-Cycloalkyl;
C
1-C
6-Alkyl; Wasserstoff,
Thionaphthenyl;
wobei der sechsgliedrige
Heteroarylring oder der fünfgliedrige
Heteroarylring gegebenenfalls mit R
6 substituiert ist;
R
3 H, Halogen, C
1-C
6-Alkyl, -OH, (C
1-C
6)-Alkoxy oder -NHSO
2-(C
1-C
6)alkyl ist;
R
4 unabhängig ausgewählt ist
aus der Gruppe bestehend aus Wasserstoff, C
1-C
6-Alkyl, C
3-C
6-Cycloalkyl, (C
3-C
6)-Cycloalkyl-(C
1-C
6)alkyl, R
33-Aryl,
R
33-Aryl(C
1-C
6)alkyl und R
32-Heteroaryl;
R
5 Wasserstoff, C
1-C
6-Alkyl, -C(O)R
20,
-C(O)
2R
20, -C(O)N(R
20)
2, (C
1-C
6)-Alkyl-SO
2- oder
(C
1-C
6)-Alkyl-SO
2-NH- ist;
oder R
4 und
R
5 zusammen mit dem Stickstoff, an den sie
gebunden sind, einen Azetidinyl-, Pyrrolidinyl-, Piperidinyl-, Piperazinyl-
oder Morpholinylring bilden;
R
6 1 bis
3 Substituenten ist, die unabhängig
ausgewählt
sind aus der Gruppe bestehend aus -OH, Halogen, C
1-C
6-Alkyl-, C
1-C
6-Alkoxy, C
1-C
6-Alkylthio, -CF
3,
-NR
4R
5, -CH
2NR
4R
5,
-NHSO
2R
22, -N(SO
2R
22)
2,
Phenyl, R
33-Phenyl, NO
2,
-CO
2R
4, -CON(R
4)
2,
R
7 -N(R
29)-, -O- oder -S(O)
0-2 ist;
R
12 unabhängig
ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus C
1-C
6-Alkyl, Hydroxyl, C
1-C
6-Alkoxy oder Fluor mit der Maßgabe, dass,
wenn R
12 Hydroxy oder Fluor ist, dann R
12 nicht an einen Kohlenstoff neben einem Stickstoff
gebunden ist; oder zwei R
12 Substituenten
eine C
1- bis C
2-Alkylbrücke von
einem Ringkohlenstoff an einen anderen, nicht benachbarten Ringkohlenstoff
bilden, oder R
12 =O ist;
R
13 unabhängig ausgewählt ist
aus der Gruppe bestehend aus C
1-C
6-Alkyl, Hydroxyl, C
1-C
6-Alkoxy oder Fluor mit der Maßgabe, dass,
wenn R
13 Hydroxy oder Fluor ist, dann R
13 nicht an einen Kohlenstoff neben einem Stickstoff
gebunden ist; oder zwei R
13-Substituenten eine
C
1- bis C
2-Alkylbrücke von
einem Ringkohlenstoff an einen anderen, nicht benachbarten Ringkohlenstoff
bilden, oder R
13 =O ist;
R
20 unabhängig ausgewählt ist
aus der Gruppe bestehend aus Wasserstoff, C
1-
bis C
6-Alkyl oder Aryl, wobei die Arylgruppe
gegebenenfalls mit 1 bis 3 Gruppen substituiert ist, die unabhängig ausgewählt sind
aus Halogen, -CF
3, -OCF
3,
Hydroxyl oder Methoxy; oder, wenn zwei R
20-Gruppen
vorhanden sind, die beiden R
20-Gruppen zusammen
mit dem Stickstoff, an den sie gebunden sind, einen fünf- oder
sechsgliedrigen heterocyclischen Ring bilden können;
R
22 C
1- bis C
6-Alkyl,
R
34-Aryl oder Heterocycloalkyl ist;
R
24 H, C
1- bis C
6-Alkyl, -SO
2R
22 oder R
34-Aryl
ist;
R
25 unabhängig ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend
aus C
1-C
6-Alkyl,
Halogen, -CN, -NO
2, -CF
3,
-OH, -C
1-C
6-Alkoxy,
(C
1-C
6)-Alkyl-C(O)-, Aryl-C(O)-, -C(O)OR
29, -N(R
4)(R
5), N(R
4)(R
5)-C(O)-,
N(R
4)(R
5)-S(O)
1-2-, R
22-S(O)
0-2-, Halogen-(C
1-C
6)alkyl- oder
Halogen-(C
1-C
6)alkoxy-(C
1-C
6)alkyl-;
R
29 H, C
1-C
6-Alkyl, C
3-C
6-Cycloalkyl, R
35-Aryl
oder R
35-Aryl-(C
1-C
6)alkyl ist;
R
30 H,
C
1- bis C
6-Alkyl,
R
35-Aryl oder R
35-Aryl-(C
1-C
6)alkyl ist;
R
31 H, (C
1-C
6)-Alkyl-, R
35-Aryl,
R
35-Aryl(C
1-C
6)alkyl-, R
35-Heteroaryl, (C
1-C
6)-Alkyl-C(O)-,
R
35-Aryl-C(O)-, N(R
4)(R
5)-C(O)-,
(C
1-C
6)-Alkyl-S(O)
2- oder R
35-Aryl-S(O)
2- ist;
oder R
30 und
R
31 zusammen -(CH
2)
4-5-, -(CH
2)
2-O-(CH
2)
2- oder -(CH
2)
2-N(R
38)-(CH
2)
2- sind und mit
dem Stickstoff, an den sie gebunden sind, einen Ring bilden;
R
32 1 bis 3 Substituenten ist, die unabhängig ausgewählt sind
aus der Gruppe bestehend aus H, -OH, Halogen, C
1-
bis C
6-Alkyl,
C
1- bis C
6-Alkoxy,
R
35-Aryl-O-, -SR
22,
-CF
3, -OCF
3, -OCHF
2, -NR
39R
40, Phenyl, R
33-Phenyl, -NO
2, -CO
2R
39,
-CON(R
39)
2, -S(O)
2R
22, -S(O)
2N(R
20)
2,
-N(R
24)S(O)
2R
22, -CN, Hydroxy-(C
1-C
6)-alkyl-, -OCH
2CH
2OR
22 und
R
35-Aryl(C
1-C
6)-alkyl-O-, oder zwei R
32-Gruppen an benachbarten
Kohlenstoffatomen zusammen eine -OCH
2O- oder -O(CH
2)
2O- Gruppe bilden;
R
33 1 bis 3 Substituenten ist, die unabhängig ausgewählt sind
aus der Gruppe bestehend aus C
1- bis C
6-Alkyl, Halogen, -CN, -NO
2,
-CF
3, -OCF
3, -OCHF
2 und -O-(C
1-C
6)Alkyl;
R
34 1
bis 3 Substituenten ist, die unabhängig ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend
aus H, Halogen, -CF
3, -OCF
3,
-OH and -OCH
3;
R
35 1
bis 3 Substituenten ist, die unabhängig ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend
aus Wasserstoff, Halogen, C
1-C
6-Alkyl, Hydroxy, C
1-C
6-Alkoxy, Phenoxy,
-CF
3, -N(R
36)
2, -COOR
20 und -NO
2;
R
36 unabhängig ausgewählt ist
aus der Gruppe bestehend aus H und C
1-C
6-Alkyl;
R
37 1
bis 3 Substituenten ist, die unabhängig ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend
aus Wasserstoff, Halogen, C
1-C
6-Alkyl, Hydroxy, C
1-C
6-Alkoxy, Phenoxy,
-CF
3, -N(R
36)
2, -COOR
20, -C(O)N(R
29)
2 und -NO
2, oder R
37 eine
oder zwei =O Gruppen ist;
R
38 H, C
1-C
6-Alkyl, R
35-Aryl, R
35-Aryl(C
1-C
6)alkyl-, (C
1-C
6)Alkyl-SO
2 oder Halogen(C
1-C
6)alkyl-SO
2- ist;
R
39 unabhängig
ausgewählt
ist aus der Gruppe bestehend aus Wasserstoff, C
1-C
6-Alkyl, C
3-C
6-Cycloalkyl, (C
3-C
6)-Cycloalkyl(C
1-C
6)alkyl, R
33-Aryl,
R
33-Aryl(C
1-C
6)alkyl und R
32-Heteroaryl;
und
R
40 Wasserstoff, C
1-C
6-Alkyl, -C(O)R
20,
-C(O)
2R
20, -C(O)N(R
20)
2, (C
1-C
6)-Alkyl-SO
2- oder
(C
1-C
6)-Alkyl-SO
2-NH- ist;
oder R
39 und
R
40 zusammen mit dem Stickstoff, an den
sie gebunden sind, einen Azetidinyl-, Pyrrolidinyl-, Piperidinyl-,
Piperazinyl- oder Morpholinylring bilden.
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Ein
Teil dieser Offenbarung liefert die erfindungsgemäßen Verbindungen.
Diese Verbindungen sind in dem angefügten Satz von Ansprüchen definiert.
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Es
wird hier auch eine pharmazeutische Zusammensetzung offenbart, die
eine wirksame Menge von mindestens einer Verbindung der Formel I
und insbesondere einer erfindungsgemäßen Verbindung und einen pharmazeutisch
annehmbaren Träger
enthält.
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Es
wird hier auch die Verwendung einer erfindungsgemäßen Verbindung
zur Herstellung eines Medikaments zur Behandlung von Allergie, allergieinduzierten
Reaktionen der Luftwege (z. B. der oberen Luftwege), Schwellung
(z. B. Schwellung der Nase), zu niedrigem Blutdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankung,
Erkrankungen des Gastrointestinal-(GI)-Trakts, Hyper- und Hypomotilität und Säuresekretion
des GI-Trakts, Fettleibigkeit, Schlafstörungen (z. B. Hypersomnie,
Somnolenz und Narkolepsie), Störungen
des zentralen Nervensystems, Aufmerksamkeitswahrnehmungsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHD),
Hypo- und Hyperaktivität
des zentralen Nervensystems (z. B. Agitiertheit und Depression)
und/oder anderen Störungen
des ZNS (wie Morbus, Alzheimer, Schizophrenie und Migräne) offenbart,
wobei einem Patienten, der dieser Behandlung bedarf (z. B. einem
Säuger,
wie einem Menschen), eine wirksame Menge mindestens einer Verbindung
der Formel I und insbesondere einer erfindungsgemäßen Verbindung
verabreicht wird.
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Hier
offenbarte Verbindungen einschließlich der erfindungsgemäßen Verbindungen
sind besonders brauchbar zur Behandlung von Allergie, allergisch
induzierten Reaktionen der Luftwege und/oder Schwellung.
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Diese
Offenbarung liefert ferner eine pharmazeutische Zusammensetzung,
die eine wirksame Menge einer Kombination von mindestens einer Verbindung
mit der Formel I, und insbesondere einer erfindungsgemäßen Verbindung,
und mindestens einem H1-Rezeptorantagonisten
in Kombination mit einem pharmazeutisch annehmbaren Träger enthält.
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Diese
Offenbarung liefert ferner ein Verfahren zur Behandlung von Allergie,
allergieinduzierten Reaktionen der Luftwege (z. B. der oberen Luftwege)
und Schwellung (z. B. Schwellung der Nase), bei dem einem Patienten,
der dieser Behandlung bedarf (z. B. einem Säuger, wie einem Menschen) eine
wirksame Menge einer Kombination von mindestens einer Verbindung
der Formel I und insbesondere einer erfindungsgemäßen Verbindung
und mindestens einem H1-Rezeptorantagonist
verabreicht werden.
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Es
kommen auch Kits in Frage, die eine Verbindung der Formel I in einer
pharmazeutischen Zusammensetzung und einen separaten H1-Rezeptorantagonisten
in einer pharmazeutischen Zusammensetzung in einer einzigen Packung
enthalten.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Bevorzugte
Definitionen der Variablen in der Struktur der Formel I sind wie
folgt:
R1 ist vorzugsweise gegebenenfalls
substituiertes Benzimidazolyl oder 7-Azabenzimidazolyl, wobei R
vorzugsweise Alkyl, Alkoxy, Alkoxyalkoxy, Alkylthio, Heteroaryl
oder R32-Aryl ist. R ist insbesondere -CH3, -CH2CH3, -OCH3, -OCH2CH3, -OCH2CH2CH3,
-OCH((CH3)2, -SCH3, -SCH2CH3, Pyridyl (insbesondere 2-Pyridyl), Pyrimidyl,
Pyrazinyl, Furanyl, Oxazolyl oder R32-Phenyl.
-
R25 ist vorzugsweise Halogen oder -CF3 und k ist 0 oder 1.
-
R2 ist vorzugsweise ein sechsgliedriger Heteroarylring,
der gegebenenfalls mit einem Substituenten substituiert ist. R2 ist insbesondere Pyrimidyl, R6-Pyrimidyl,
Pyridyl, R6-Pyridyl oder Pyridazinyl, wobei
R6 -NR4R5 ist, wobei R4 und
R5 unabhängig
ausgewählt
sind aus der Gruppe bestehend aus H und (C1-C6)-Alkyl, oder
R4 und R5 zusammen
mit dem Stickstoff, an den sie gebunden sind, einen Pyrrolidinyl-,
Piperidinyl- oder Morpholinylring bilden. R6 ist
insbesondere -NH2.
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X
ist vorzugsweise eine Bindung.
-
Y
ist vorzugsweise -C(O)-.
-
Z
ist vorzugsweise geradkettiges oder verzweigtes C1-
bis C3-Alkyl.
-
M1 ist vorzugsweise N, a ist vorzugsweise
0, und n ist vorzugsweise 2, die optionale Doppelbindung ist vorzugsweise
nicht vorhanden (d. h. es ist eine Einfachbindung vorhanden).
-
M2 ist vorzugsweise C(R3),
wobei R3 Wasserstoff oder Fluor ist, b ist
vorzugsweise 0, r ist vorzugsweise 1, und p ist vorzugsweise 2.
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Die
folgenden Begriffe haben hier die folgenden Bedeutungen, wenn nicht
anders angegeben:
Alkyl (einschließlich der Alkylanteile von
Arylalkyl und Alkoxy) steht für
geradkettige und verzweigte Kohlenstoffketten und enthält ein bis
sechs Kohlenstoffatome;
Alkylen steht für eine zweiwertige geradkettige
oder verzweigte Alkylkette, z. B. Ethylen (-CH2CH2-) oder Propylen (-CH2CH2CH2-);
Halogenalkyl
oder Halogenalkoxy steht für
Alkyl- oder Alkoxyketten, wobei ein oder mehrere Wasserstoffatome durch
Halogenatome ersetzt worden sind, z. B. -CF3,
CF3CH2CH2-, CF3CF2-oder
CF3S-;
Aryl (einschließlich des
Arylanteils von Arylalkyl) steht für eine carbocyclische Gruppe,
die 6 bis 14 Kohlenstoffatome enthält, mit mindestens einem aromatischen
Ring (Aryl ist z. B. ein Phenylring oder Naphthylring), wobei alle
verfügbaren
substituierbaren Kohlenstoffatome der carbocyclischen Gruppe als
mögliche
Bindungspunkte vorgesehen sind;
Arylalkyl steht für eine Arylgruppe
wie oben definiert, die an eine Alkylgruppe wie nachfolgend definiert
gebunden ist, wobei die Alkylgruppe an die Verbindung gebunden ist;
Cycloalkyl
steht für
gesättigte
carbocyclische Ringe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatome,
Halo (Halogen)
steht für
Fluor, Chlor, Brom und Iod;
Heteroaryl – steht für cyclische Gruppen mit 1 bis
4 Heteroatomen ausgewählt
aus O, S oder N, wobei das Heteroatom eine carbocyclische Ringstruktur
unterbricht und eine ausreichende Zahl delokalisierter π-Elektronen
hat, um aromatischen Charakter zu liefern, wobei die aromatischen
heterocyclischen Gruppen vorzugsweise 2 bis 14 Kohlenstoffatome
enthalten; Beispiele schließen
Isothiazolyl, Isoxazolyl, Oxazolyl, Furazanyl, Triazolyl, Tetrazolyl,
Thiazolyl, Thiadiazolyl, Thienyl, Furanyl (Furyl), Pyrrolyl, Pyrazolyl,
Pyranyl, Pyrimidinyl, Pyrazinyl, Pyridazinyl, Pyridyl (z. B. 2-,
3- oder 4-Pyridyl),
Pyridyl-N-oxid (z. B. 2-, 3- oder 4-Pyridyl-N-oxid), Triazinyl,
Pteridinyl, Indolyl (Benzopyrrolyl), Pyridopyrazinyl, Isochinolinyl,
Chinolinyl, Naphthyridinyl ein, sind jedoch nicht darauf begrenzt,
wobei die 5- und 6-gliedrigen Heteroarylgruppen, die in die Definition
von R2 eingeschlossen sind, durch die oben
aufgeführten
Heteroarylgruppen beispielhaft wiedergegeben werden, wobei ale verfügbaren substituierbaren
Kohlenstoff- und Stickstoffatome wie definiert substituiert sein
können;
Heterocycloalkyl
steht für
einen gesättigten
carbocyclischen Ring, der 3 bis 15 Kohlenstoffatome, vorzugsweise
4 bis 6 Kohlenstoffatome enthält;
Beispiele schließen,
ohne darauf begrenzt zu sein, 2- oder 3-Tetrahydrofuranyl, 2- oder
3-Tetrahydrothienyl,
2-, 3- oder 4-Piperidinyl, 2- oder 3-Pyrrolidinyl, 2- oder 3-Piperazinyl,
2- oder 4-Dioxanyl, 1,3-Dioxolanyl, 1,3,5-Trithianyl, Pentamethylensulfid,
Perhydroisochinolinyl, Decahydrochinolinyl, Trimethylenoxid, Azetidinyl,
1-Azacycloheptanyl, 1,3-Dithianyl, 1,3,5-Trioxanyl, Morpholinyl,
Thiomorpholinyl, 1,4-Thioxanyl und 1,3,5-Hexahydrotriazinyl, Thiazolidinyl, Tetrahydropyranyl
ein.
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In
der Definition von R
32 bedeutet es, wenn
zwei R
32-Gruppen
an benachbarten Kohlenstoffatomen eines Aryl- oder He teroarylrings
als zusammen eine -OCH
2O- oder -O(CH
2)
2O-Gruppe bildend
bezeichnet werden, dass die beiden R
32-Gruppen
einen Methylendioxy- oder Ethylendioxyring bilden, der an den Aryl- oder Heteroarylring
kondensiert ist. Wenn R
12, R
13 oder
R
37 als eine oder zwei =O Gruppen bezeichnet
werden, bedeutet dies, dass zwei Wasserstoffatome an demselben Kohlenstoffatom
des Rings durch =O ersetzt sein können, wobei zwei derartige
Gruppen an einem Ring vorhanden sein können.
steht für ein Stickstoffatom, das sich
an einer der 4 nicht-kondensierten Positionen des Rings befindet,
d. h. den nachfolgend angegebenen Positionen 4, 5, 6 oder 7:
-
In ähnlicher
Weise bedeutet
dass zwei Stickstoffatome
an beliebigen zwei der 4 nicht-kondensierten Positionen des Rings
angeordnet sind, z. B. den 4- und 6-Positionen, den 4-und 7-Positionen
oder den 5- und 6-Positionen.
-
"Obere Luftwege" bedeutet hier auch üblicherweise
das obere Atemsystem – d.
h. Nase, Rachen und dazugehörige
Strukturen.
-
"Wirksame Menge" bedeutet hier allgemein
auch eine therapeutisch wirksame Menge.
-
"Patient" bedeutet einen Säuger, typischerweise
einen Menschen, obwohl auch die Verwendung am Tier in Frage kommt.
-
In
die Ringe gezeichnete Linien zeigen, dass die angegebene Bindung
an irgendeines der substituierbaren Ringkohlenstoffatome gebunden
sein kann.
-
Bestimmte
hier offenbarte Verbindungen, einschließlich erfindungsgemäßer Verbindungen,
können
in unterschiedlichen isomeren Formen vorliegen (z. B. Enantiomeren,
Diastereoisomeren und geometrischen Formen). Es kommen alle diese
Isomere in Frage, sowohl in reiner Form als auch in Mischungen einschließlich racemischer
Mischungen. Enolformen und Tautomere sind auch eingeschlossen.
-
Die
hier offenbaren Verbindungen einschließlich der erfindungsgemäßen Verbindungen
sind Liganden für
den Histamin H3-Rezeptor. Sie können auch als Antagonisten
des H3-Rezeptors beschrieben werden, oder als
H3-Antagonisten.
-
Die
hier offenbarten Verbindungen einschließlich der erfindungsgemäßen Verbindungen
sind basisch und bilden pharmazeutisch annehmbare Salze mit organischen
und anorganischen Säuren.
Beispiele für
geeignete Säuren
für die
Salzbildung sind Salz-, Schwefel-, Phosphor-, Essig-, Citronen-,
Oxal-, Malon-, Salicyl-, Äpfel-,
Fumar-, Bernstein-, Ascorbin-, Malein-, Methansulfonsäure und
andere Mineral- und Carbonsäuren,
die Fachleuten wohl bekannt sind. Die Salze werden hergestellt,
indem die freie Basenform mit einer ausreichenden Menge der gewünschten
Säure kontaktiert
wird, um in konventioneller Weise ein Salz zu produzieren. Die freien
Basenformen können
durch Behandlung des Salzes mit einer geeigneten verdünnten wässrigen
Basenlösung
regeneriert werden, wie mit verdünn tem
wässrigem
Natriumhydroxid, Kaliumcarbonat, Ammoniak oder Natriumbicarbonat.
Die freien Basenformen unterscheiden sich in bestimmten physikalischen
Eigenschaften etwas von ihren jeweiligen Salzformen, wie Löslichkeit
in polaren Lösungsmitteln,
die Salze sind ansonsten für die
Zwecke dieser Offenbarung jedoch zu ihren jeweiligen freien Basenformen äquivalent.
-
In
Abhängigkeit
von den Substituenten an den hier offenbarten Verbindungen, z. B.
an den erfindungsgemäßen Verbindungen,
können
mit Basen Salze gebildet werden. Wenn es beispielsweise Carbonsäuresubstituenten
in dem Molekül
gibt, können
Salze mit anorganischen sowie mit organischen Basen gebildet werden,
wie beispielsweise NaOH, KOH, NH4OH, Tetraalkylammoniumhydroxid
und dergleichen.
-
Die
Verbindungen der Formel I können
in unsolvatisierten sowie solvatisierten Formen einschließlich hydratisierten
Formen, z. B. Hemihydrat, vorliegen. Im Allgemeinen sind die solvatisierten
Formen mit pharmazeutisch annehmbaren Lösungsmitteln, wie Wasser, Ethanol
und dergleichen, für
die Zwecke dieser Offenbarung den unsolvatisierten Formen äquivalent.
-
Die
hier offenbarten Verbindungen einschließlich der erfindungsgemäßen Verbindungen
können
mit einem H1-Rezeptorantagonisten kombiniert
werden (d. h. sie können
in einer pharmazeutischen Zusammensetzung mit einem H1-Rezeptorantagonisten
kombiniert werden, oder sie können
mit H1-Rezeptorantagonist verabreicht werden).
-
Von
zahlreichen chemischen Substanzen ist bekannt, dass sie Histamin-H
1-Rezeptorantagonistaktivität haben
und daher verwendet werden können.
Viele brauchbare H
1-Rezeptorantagonisten
können
als Ethanolamine, Ethylendiamine, Alkylamine, Phenothiazine oder
Piperidine klassifiziert werden. Repräsentative H
1-Rezeptorantagonisten
schließen
ohne Einschränkung
ein: Astemizol, Azatadin, Azelastin, Acrivastin, Bromphenira min,
Cetirizin, Chlorpheniramin, Clemastin, Cyclizin, Carebastin, Cyproheptadin,
Carbinoxamin, Descarboethoxyloratadin, Diphenhydramin, Doxylamin,
Dimethinden, Ebastin, Epinastin, Efletirizin, Fexofenadin, Hydroxyzin,
Ketotifen, Loratadin, Levocabastin, Meclizin, Mizolastin, Mequitazin,
Mianserin, Noberastin, Norastemizol, Picumast, Pyrilamin, Promethazin,
Terfenadin, Tripelennamin, Temelastin, Trimeprazine und Triprolidin.
Andere Verbindungen können
nach bekannten Verfahren leicht bewertet werden, um Aktivität an H
1-Rezeptoren zu bestimmen, einschließlich spezifischer
Blockade der kontraktilen Reaktion des isolierten Meerschweinchen-Ileums
auf Histamin. Siehe beispielsweise
WO-A-98/06394 , veröffentlicht am 19. Februar 1998.
-
Fachleute
werden erkennen, dass der H1-Rezeptorantagonist
in seiner bekannten, therapeutisch effektiven Dosis verwendet wird,
oder dass der H1-Rezeptorantagonist in seiner
normalerweise verschriebenen Dosis verwendet wird.
-
Der
H1-Rezeptorantagonist ist vorzugsweise ausgewählt aus:
Astemizol, Azatadin, Azelastin, Acrivastin, Brompheniramin, Cetirizin,
Chlorpheniramin, Clemastin, Cyclizin, Carebastin, Cyproheptadin,
Carbinoxamin, Descarboethoxyloratadin, Diphenhydramin, Doxylamin,
Dimethinden, Ebastin, Epinastin, Efletirizin, Fexofenadin, Hydroxyzin,
Ketotifen, Loratadin, Levocabastin, Meclizin, Mizolastin, Mequitazin,
Mianserin, Noberastin, Norastemizol, Picumast, Pyrilamin, Promethazin,
Terfenadin, Tripelennamin, Temelastin, Trimeprazin oder Triprolidin.
-
Der
H1-Rezeptorantagonist ist insbesondere ausgewählt aus:
Astemizol, Azatadin, Azelastin, Brompheniramin, Cetirizin, Chlorpheniramin,
Clemastin, Carebastin, Descarboethoxyloratadin, Diphenhydramin, Doxylamin,
Ebastin, Fexofenadin, Loratadin, Levocabastin, Mizolastin, Norastemizol
oder Terfenadin.
-
Der
H1-Rezeptorantagonist ist am meisten bevorzugt
ausgewählt
aus: Azatadin, Brompheniramin, Cetirizin, Chlorpheniramin, Carebastin,
Descarboethoxyloratadin, Diphenhydramin, Ebastin, Fexofenadin, Loratadin
oder Norastemizol.
-
Bevorzugter
ist der H1-Antagonist ausgewählt aus
Loratadin, Descarboethoxyloratidin, Fexofenadin oder Cetirizin.
Besonders bevorzugt ist der H1-Antagonist
Loratadin oder Descarboethoxyloratadin.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist der H1-Rezeptorantagonist Loratadin.
-
In
einer anderen bevorzugten Ausführungsform
ist der H1-Rezeptorantagonist Descarboethoxyloratadin.
-
In
einer anderen bevorzugten Ausführungsform
ist der H1-Rezeptorantagonist Fexofenadin.
-
In
einer anderen bevorzugten Ausführungsform
ist der H1-Rezeptorantagonist Cetirizin.
-
In
den obigen Verfahren werden vorzugsweise allergieinduzierte Reaktionen
der Luftwege behandelt.
-
In
den obigen Verfahren wird ebenfalls vorzugsweise Allergie behandelt.
-
In
den obigen Verfahren wird ebenfalls vorzugsweise Schwellung der
Nase behandelt.
-
Wenn
eine Kombination eines H3-Antagonisten mit
der Formel I und insbesondere eine erfindungsgemäßen Verbindung mit einem H1-Antagonist verabreicht wird, können die
Antagonisten simultan oder sequentiell (zuerst der eine und danach
der andere über
einen Zeitraum) verabreicht werden. Wenn die Antagonisten nacheinander
verabreicht werden, wird der H3-Antagonist
allgemein zuerst verabreicht.
-
Verbindungen
der Formel I können
auf zahlreichen Wegen hergestellt werden, die für den Fachmann offensichtlich
sind. Zu bevorzugten Verfahren gehören, ohne darauf beschränkt zu sein,
die hier beschriebenen allgemeinen Syntheseverfahren. Ein Fachmann
wird erkennen, dass in Abhängigkeit
von den angefügten Substituenten
ein Weg optimal sein wird. Überdies
wird ein Fachmann erkennen, dass in einigen Fällen die Reihenfolge der Stufen
gesteuert werden muss, um Unverträglichkeiten der funktionalen
Gruppen zu vermeiden.
-
Das
Ausgangsmaterial und die Reagenzien, die zur Herstellung der beschriebenen
Verbindungen verwendet werden, sind entweder von kommerziellen Anbietern,
wie Aldrich Chemical Co. (Wisconsin, USA) und Acros Organics Co.
(New Jersey, USA) erhältlich
oder wurden nach im Stand der Technik bekannten Literaturverfahren
hergestellt.
-
Ein
Fachmann wird erkennen, dass die Synthese von Verbindungen der Formel
I den Aufbau einer Kohlenstoff-Stickstoff-Verbindung erfordern kann. Verfahren
beinhalten, ohne darauf begrenzt zu sein, die Verwendung einer substituierten
aromatischen Verbindung oder heteroaromatischen Verbindung und eines
Amins bei 0°C
bis 200°C.
Die Reaktion kann unverdünnt
oder in Lösungsmittel
durchgeführt
werden. Geeignete Lösungsmittel
für die
Reaktion sind halogenierte Kohlenwasserstoffe, etherische Lösungsmittel,
Toluol, Dimethylformamid und dergleichen.
-
Ein
Fachmann wird erkennen, dass die Synthese von Verbindungen der Formel
I den Aufbau eines Heterocyclus erfordern kann. Zu den Verfahren
gehört,
ohne darauf begrenzt zu sein, die Verwendung einer Diaminoverbindung
und eines Carbonyläquivalents
bei 0°C
bis 200°C.
Die Reaktion kann unter sauren, basischen oder neutralen Bedingungen
durchgeführt
werden. Geeignete Lösungsmittel
für die
Reaktion sind Wasser, halogenierte Kohlenwasserstoffe, etherische
Lösungsmittel,
alkoholische Lösungsmittel,
Toluol, Ketone, Dimethylformamid und dergleichen.
-
Ein
Fachmann wird erkennen, dass die Synthese von Verbindungen der Formel
I die Notwendigkeit des Schützens
bestimmter funktionaler Gruppen erforderlich machen kann (d. h.
Derivatisierung zum Zweck der chemischen Verträglichkeit mit einer speziellen
Reaktionsbedingung). Siehe beispielsweise Green et al. Protective
Groups in Organic Synthesis. Eine geeignete Schutzgruppe für ein Amin
ist Methyl, Benzyl, Ethoxyethyl, t-Butoxycarbonyl, Phthaloyl und dergleichen,
die gemäß Literaturverfahren
eingeführt
und entfernt werden, die Fachleuten bekannt sind.
-
Ein
Fachmann wird erkennen, dass die Synthese von Verbindungen der Formel
I den Aufbau einer Amidbindung erfordern kann. Verfahren schließen, ohne
darauf begrenzt zu sein, die Verwendung eines reaktiven Carboxyderivats
(z. B. Säurehalogenid)
oder die Verwendung einer Säure
mit Kopplungsmittel (z. B. EDCI, DCC, HATU) mit einem Amin bei 0°C bis 100°C ein. Geeignete
Lösungsmittel
für die
Reaktion sind halogenierte Kohlenwasserstoffe, etherische Lösungsmittel,
Dimethylformamid und dergleichen.
-
Ein
Fachmann wird erkennen, dass die Synthese von Verbindungen der Formel
I die Reduktion einer funktionalen Gruppe erfordern kann. Zu den
geeigneten Reduktionsmitteln für
die Reaktion gehören
NaBH4, Lithiumaluminiumhydrid, Diboran und
dergleichen bei –20°C bis 100°C. Geeignete
Lösungsmittel
für die
Reaktion sind halogenierte Kohlenwasserstoffe, etherische Lösungsmittel
und dergleichen.
-
Die
Ausgangsmaterialien und die Zwischenprodukte der Reaktion können isoliert
und gereinigt werden, gewünschtenfalls
unter Verwendung von konventionellen Techniken einschließlich, aber
nicht begrenzt auf Filtration, Destillation, Kristallisa tion, Chromatographie
und dergleichen. Diese Materialien können mit konventionellen Mitteln
charakterisiert werden, einschließlich physikalischen Konstanten
und Spektraldaten.
-
Ein
in dem folgenden Schema 1 gezeigtes Verfahren dient der Herstellung
von Verbindung mit der Formel IA, wobei R
1 1-Benzimidazolyl oder
2-Benzamidazolyl ist und X eine Bindung oder Alkyl ist. Es können ähnliche
Verfahren verwendet werden, um Verbindungen, wobei der Benzolring
der Benzimidazolylgruppe substituiert ist, sowie die Azabenzimidazolverbindungen
(d. h. Verbindungen, wobei R
1 von Benzimidazolyl verschieden
ist, wie oben definiert) und die Benzoxazolyl- und Benzothiazolylderivate
herzustellen. Schema
1
- Stufe a: Ein geeignet monogeschütztes Diamin
der Formel X, wobei X eine Bindung oder Alkyl ist, Prot eine Schutzgruppe
ist und die restlichen Variablen wie oben definiert sind, wird mit
einem Halid alkyliert oder aryliert. Das intermediäre Dimin
wird dann mit einem geeigneten Carbonyl- oder Formyläquivalent
cyclisiert, um eine Verbindung mit der Formel XI zu bilden. Geeignete
Schutzgruppen sind Methyl, Benzyl, Butoxycarbonyl oder Ethoxycarbonyl.
Ein geeignetes Halogenid für
die Alkylierung ist eine substituierte aromatische Verbindung oder
eine substituierte heteroaromatische Verbindung, wie von Henning
et al., J. Med. Chem. 30, (1987), 814–819 beschrieben.
- Stufe b: Das geschützte
Amin der Formel XI wird nach Verfahren entschützt, die Fachleuten bekannt
sind. Ein geeignetes Verfahren zum Methyl-Entschützen ist die Reaktion mit einem
Halogenformiat oder dergleichen. Ein geeignetes Verfahren zum Benzyl-Entschützen ist
Spaltung mit Wasserstoff bei oder oberhalb von atmosphärischem
Druck und einem Katalysator, wie Palladium. Geeignete Verfahren
zum Carbamat-Entschützen sind
Behandlung mit einer Säure,
Base oder Trimethylsilyliodid.
- Stufe c: Ein Amin mit der Formel XII wird mit einer aktivierten
funktionalen Gruppe Y der Formel XIII umgesetzt, um die Bindung
zwischen dem Stickstoff und der funktionalen Gruppe Y in Formel
IA zu bilden. Wenn Y eine Carbonylgruppe ist und M2 Kohlenstoff
ist, kann die Aktivierung über
ein Halogenid (d. h. Säurechloridintermediat)
oder andere Kopplungsreagentien (EDCI, DCC, HATU oder dergleichen)
erfolgen. Geeignete Reaktionsbedingungen können eine Base erfordern, wie
Triethylamin oder N,N-Diisopropylethylamin.
-
Ein
weiteres Verfahren zur Herstellung von Verbindungen mit der Formel
IA, wobei R
1 1-Benzimidazolyl oder 2-Benzamidazolyl
ist und X eine Bindung oder Alkyl ist, ist in dem folgenden Schema
2 gezeigt. Es können ähnliche
Verfahren verwendet werden, um Verbindungen, wobei der Benzolring
der Benzimidazolylgruppe substituiert ist, sowie die Azabenzimidazolverbindungen
(d. h. Verbindungen, wobei R
1 von Benzimidazolyl
verschieden ist, wie oben definiert) herzustellen. Schema
2
- Stufe d: Ein geeignet monogeschütztes Diaurin
der Formel X, wobei X eine Bindung oder Alkyl ist, Prot eine Schutzgruppe
ist und die restlichen Variablen wie oben definiert sind, wird mit
einem Halid alkyliert oder aryliert, um eine Verbindung mit der
Formel XIV zu bilden. Geeignete Schutzgruppen sind Methyl, Benzyl,
Butoxycarbonyl und Ethoxycarbonyl. Ein geeignetes Halogenid für die Alkylierung
ist eine substituierte aromatische Verbindung oder eine substituierte
heteroaromatische Verbindung, wie von Henning et al. beschrieben.
-
Stufe e:
-
- (1) Das geschützte Amin der Formel XIV wird
nach Verfahren entschützt,
die Fachleuten bekannt sind. Ein geeignetes Verfahren zum Methyl-Entschützen ist
die Reaktion mit einem Halogenformiat oder dergleichen. Ein geeignetes
Verfahren zum Benzyl-Entschützen
ist Spaltung mit Wasserstoff bei oder oberhalb von atmosphärischem
Druck und einem Katalysator, wie Palladium. Geeignete Verfahren
zum Carbamat-Entschützen
sind Behandlung mit einer Säure,
Base oder Trimethylsilyliodid.
- (2) Das aus Stufe e(1) resultierende Amin wird mit einer aktivierten
funktionalen Gruppe Y der Formel XIII umgesetzt, um die Bindung
zwischen dem Stickstoff und der funktionalen Gruppe Y zu bilden,
um die Verbindung mit der Formel XV zu erhalten. Wenn Y eine Carbonylgruppe
ist und M2 Kohlenstoff ist, kann die Aktivierung über ein
Halogenid (d. h. Säurechloridintermediat)
oder andere Kopplungsreagentien (EDCI, DCC, HATU oder dergleichen)
erfolgen. Geeignete Reaktionsbedingungen können eine Base erfordern, wie
Triethylamin, N,N-Diisopropylethylamin, Pyridin oder dergleichen.
-
- Stufe f: Nach der Reduktion der Formel XV wird die resultierende
Verbindung mit einem Carbonyläquivalent umgesetzt,
um die cyclisierte Verbindung der Formel IA zu ergeben. Die Reduktionsbedingungen
können
Wasserstoff in Gegenwart von Katalysator, Metall in Gegenwart einer
Säure oder
einer Base oder andere Reduktionsmittel sein. Die Cyclisierung kann
unter sauren oder basischen Bedingungen durchgeführt werden.
-
Detailliertere
Verfahren zur Synthese von Verbindungen sind in dem folgenden Schema
3 gezeigt. Die Herstellung von Verbindungen der Formel IB, wobei
R1 1-Benzimidazolyl (Verfahren A, B, C und
F) ist, Y -C(O)- ist und R2 substituiertes
Pyridyl ist, und Verbindungen der Formeln IC und IC', wobei R1 2-Benzimidazolyl
(Verfahren D und E) ist, Y -C(O)- ist und R2 substituiertes
Pyridyl ist, sind gezeigt, Fachleute werden jedoch erkennen, dass ähnliche
Verfahren zur Herstellung von Verbindungen, wobei der Benzolring
der Benzimidazolylgruppe substituiert ist, R2 von
Pyridyl verschieden ist, und Azabenzimidazolverbindungen (d. h.
Verbindungen, bei denen R1 von Benzimidazolyl
verschieden ist, wie oben definiert) verwendet werden können.
-
Schema 3
-
-
-
-
-
-
-
Spezielle
beispielhafte Verbindungen wurden wie in den nachfolgenden Beispielen
beschrieben aus Ausgangsmaterialien hergestellt, die in der Technik
bekannt sind oder wie nachfolgend beschrieben hergestellt werden.
Diese Beispiele werden zur näheren
Erläuterung
der vorliegenden Erfindung gegeben. Sie dienen nur zu veranschaulichenden
Zwecken und werden nicht als den Schutzumfang der Erfindung in irgendeiner
Weise einschränkend
angesehen.
-
Wenn
nicht anders angegeben, haben die folgenden Abkürzungen in den folgenden Beispielen
die angegebenen Bedeutungen:
- Me
- = Methyl;
- Et
- = Ethyl;
- Bu
- = Butyl;
- Pr
- = Propyl;
- Ph
- = Phenyl;
- t-BOC
- = tert.-Butoxycarbonyl
und
- Ac
- = Acetyl;
- DCC
- = Dicyclohexylcarbodiimid
- DMAP
- = 4-Dimethylaminopyridin
- DMF
- = Dimethylformamid
- EDCI
- = 1-(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbodiimid
- ESMS
- = Elektronenspray-Massenspektroskopie
- FAB
- = Massenspektroskopie
mit schnellem Atombeschuss
- HATU
- = O-(7-Azabenzotriazol-1-yl)-N,N,N',N'-tetramethyluranhexafluorphosphat
- HOBT
- = 1-Hydroxybenzotriazol
- LAH
- = Lithiumaluminumhydrid;
- LDA
- = Lithiumdiisopropylamid
- NaBH(OAc)3
- = Natriumtriacetoxyborhydrid
- NBS
- = N-Bromsuccinimid
- PPA
- = Polyphosphorsäure
- RT
- = Raumtemperatur;
- TBAF
- = Tetrabutylammoniumfluorid
- TBDMS
- = t-Butyldimethylsilyl
- TMEDA
- = N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin
- TEMPO
- = 2,2,6,6-Tetramethyl-1-piperidinyloxy,
freies Radikal
- DC
- = Dünnschichtchromatographie
- HRMS
- = hochauflösende Massenspektroskopie
- LRMS
- = niedrigauflösende Massenspektroskopie
- nM
- = nanomolar
- Ki
- = Dissoziationskonstante
für Substrat/Rezeptor-Komplex
- pA2
- = –logEC50,
wie in J. Hey, Eur. J. Pharmacol., (1995), Band 294, 329–335 definiert.
- Ci/mmol
- = Curie/mmol (ein
Maß für die spezifische
Aktivität).
-
-
Stufe 1:
-
-
Zu
einer Lösung
von 2-Amino-4-methylpyridin (10,81 g; 100 mmol) in 250 ml tert.-Butanol
wurde t-BOC-Anhydrid (26,19 g, 120 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung
wurde über
Nacht bei 23°C
gerührt und
danach zu einem Öl
konzentriert. Das Rohprodukt wurde trocken auf eine Silikagelsäule geladen
und Flash-Chromatographie
unterzogen (Eluierungsmittel: 30% Hexane-CH2Cl2 bis 0–2%
Aceton-CH2Cl2),
um 15,25 g (73,32 mmol; 73%) des gewünschten Produkts als weißen Feststoff
zu ergeben.
-
Stufe 2:
-
-
In
eine Lösung
von Stufe 1 (35,96 g, 173 mmol) in THF (1,4 L) wurde im Zeitverlauf
von 30 Minuten portionsweise bei –78°C eine 1,4 M BuLi-Lösung (272
ml, 381 mmol) in Hexanen gegeben. Die Reaktionsmischung wurde danach
aufwärmen
gelassen und 2 Stunden bei 23°C
gerührt,
was zur Bildung eines orangen Niederschlags führte. Die Mischung wurde dann
wieder auf –78°C abgekühlt, und
vorgetrockneter Sauerstoff (durch eine Drierit-Säule
geleitet) wurde 6 Stunden durch die Suspension perlen gelassen,
während
die Temperatur auf –78°C gehalten
wurde. Die Farbe der Reaktionsmischung wechselte während dieser
Zeit von orange bis gelb. Die Reaktion wurde danach bei –78°C mit (CH3)2S (51,4 ml, 700
mmol), gefolgt von AcOH (22 ml, 384 mmol) gequencht und unter Rühren auf
23°C erwärmen gelassen.
Nach 48 Stunden wurde Wasser zugegeben und das Produkt in EtOAc
extrahiert. Reinigung durch Silikagel-Flash-Chromatographie (Eluierungsmittel:
0–15%
Aceton/CH2Cl2) lieferte
20,15 g (90 mmol; 52%) des Alkohols als blassgelben Feststoff.
-
Stufe 3:
-
-
Zu
einer Lösung
des Produkts von Stufe 2 (19,15 g, 85,5 mmol) in CH2Cl2 (640 ml) wurde eine gesättigte wässrige Lösung von NaHCO3 (8,62
g, 103 mmol) und NaBr (444 mg, 4,3 mmol) gegeben. Die Reaktionsmischung
wurde auf 0°C
abgekühlt,
und TEMPO (140 mg, 0,90 mmol) wurde zugefügt. Unter kräftigem Rühren wurden
122 ml 0,7 M (85,4 mmol) handelsübliche
Bleichlösung
(5,25% NaOCl) portionsweise im Verlauf von 40 Minuten zugege ben.
Nach weiteren 20 Minuten bei 0°C
wurde die Reaktionsmischung mit gesättigtem wässrigem Na2S2O3 gequencht und
auf 23°C
erwärmen
gelassen. Verdünnen
mit Wasser und Extraktion mit CH2Cl2 und anschließende Konzentration und Flash-Chromatographie
(Eluierungsmittel: 30% Hexane/CH2Cl2 bis 0–2%
Aceton/CH2Cl2) ergab
15,97 g (71,9 mmol; 84%) des Aldehyds als schmutzigweißen Feststoff.
-
Stufe 4:
-
-
Zu
einer Lösung
des Produkts von Stufe 3 (11,87 g, 53,5 mmol) in CH2Cl2 (370 ml) wurde Ethylisonipecotat (9,07
ml, 58,8 mmol) gegeben, gefolgt von 4 Tropfen AcOH. Die Reaktionsmischung
wurde danach 40 Minuten bei 23°C
gerührt,
danach wurden 22,68 g (107 mmol) NaBH(OAc)3 eingebracht.
Die Reaktionsmischung wurde über
Nacht bei 23°C
gerührt,
mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 neutralisiert, mit Wasser verdünnt und
mit CH2Cl2 extrahiert.
Konzentration der organischen Extrakte, gefolgt von Silikagel-Flash-Chromatographie
(Eluierungsmittel: 0–4%
ges. NH3 in CH3OH-CH2Cl2) lieferte 19,09
g (52,6 mmol; 98%) des Esters als schmutzigweißen Feststoff.
-
Stufe 5:
-
Zu
einer Lösung
von 1,57 g (4,33 mmol) des Produkts von Stufe 4 in 10 ml einer 3:1:1-Mischung
von THF-Wasser-CH3OH wurden 0,125 g (5,21
mmol) LiOH gegeben. Die Reaktionsmischung wurde über Nacht bei 23°C gerührt, konzentriert
und Hochvakuum ausgesetzt, um 1,59 g der rohen Titelverbindung als
gelblichen. Feststoff zu erhalten, der ohne Reinigung verwendet
wurde.
-
-
Stufe 1:
-
-
Eine
Lösung
von Diamin 1B (siehe Verfahren A, Stufe 1) (20 g, 71,1 mmol) und
Et3N (30 ml, 213 mmol) in CH2Cl2 (400 ml) wurde in einem Eis-Wasser-Bad
auf 0°C
gekühlt.
Der gut gerührten
Lösung
wurde vorsichtig (Exotherme!) und portionsweise über einen Zeitraum von 30 Minuten
Triphosgen (14,2 g, 47,3 mmol) gegeben. Als die Zugabe abgeschlossen
war, wurde das Rühren
eine Stunde bei 0°C,
danach 16 Stunden bei RT fortgesetzt. Die Mischung wurde mit 0,5
N NaOH (200 ml) gewaschen, die organische Phase über wasserfreiem MgSO4 getrocknet und unter Vakuum konzentriert.
Dem halbfesten Rückstand
wurde heißer
EtOAc (200 ml) zugegeben und die resultierende Mischung auf RT abgekühlt. Die
Filtration ergab Verbindung P2-1 als weißen Feststoff (16,5 g); und
Silikagel-Flash-Chromatographie [CH2Cl2/CH3OH (2 N NH3) = 40:1] des Filtrats ergab zusätzliches
Produkt als weißen
Feststoff (2,7 g) [kombinierte Ausbeute: 88%]. FABMS: 308 (MH+; 100%).
-
Stufe 2:
-
-
In
einem Rundkolben, der mit trockenem N2 gespült worden
war, wurde POCl3 (100 ml) zu P2-1 (17,2 g;
56 mmol) gegeben. Die Mischung wurde in ein auf 108°C erwärmtes Ölbad gegeben
und 6 Stunden unter Rückfluss
gehalten. Dann wurde das POCl3 im Vakuum
entfernt. Der Rückstand
wurde mit 7 N methanolischem Ammoniak auf pH ~9–10 eingestellt und unter Vakuum
zur Trockne konzentriert. Dem Rückstand
wurde CH2Cl2 zugegeben,
unlösliches
Material wurde abfiltriert und das Filtrat wieder im Vakuum konzentriert.
Der Rückstand
wurde aus EtOH kristallisiert, um Verbindung P2-2 als weißen Feststoff
(12,6 g, 67%) zu ergeben. ES-MS: 326,1 (MH+;
100%).
-
Es
können
in diesem Verfahren unterschiedliche Mengen der Verbindung P2-10
gebildet werden und in das gewünschte
Produkt P2-2 umgewandelt werden, indem vorsichtig in situ mit einem Äquivalent
von jedem von EtOH und NaH in CH2Cl2-Lösung
bei 0°C
behandelt wird und anschließend
mit Eis-Wasser und CH2Cl2 aufgearbeitet
wird. Die niedrige Temperatur wird gehalten, um die Reaktion an
der 2-Position des Benzimidazolkerns zu minimieren.
-
Stufe 3:
-
-
Natriumthiomethoxid
(1,05 g; 15,0 mmol) wurde in einem Rundkolben, der mit N2 gespült
wurde, zu DMF (15 ml) gegeben. Nachdem 30 Minuten bei RT gerührt wurde,
wurde festes Chlorid P2-2 (3,25 g, 10 mmol) zugegeben, und die resultierende
Mischung wurde 16 Stunden bei RT gerührt. Der Reaktionsmischung wurde
EtOAc (100 ml) und Wasser (50 ml) zugegeben. Die wässrige Phase
wurde abgetrennt und mit EtOAc (50 ml) weiter extrahiert. Die kombinierten
Extrakte wurden über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet und im Vakuum
konzentriert. Dann wurde der Rückstand
mittels Flash-Chromatographie an Silikagel gereinigt, wobei mit EtOAc-Hexanen
(3;4) eluiert wurde, um Verbindung P2-3 als weißen Feststoff zu erhalten (2,12
g; 63%). FABMS: 338,3 (MH+; 100%).
-
Stufe 4:
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von P2-3 (300 mg, 12,5 mmol) in EtOH (40 ml)-Isopropylalkohol (40
ml) wurde 25% (Gew./Gew.) wässrige
NaOH-Lösung
(20 ml) gegeben. Die resultierende Mischung wurde 24 Stunden bei
85°C gerührt, danach
weitere 4 Stunden bei 100°C.
Die Alkohole wurden unter Vakuum entfernt, und der wässrige Rückstand
wurde nacheinander mit CH2Cl2 (2 × 40 ml),
danach EtOAc (30 ml) extrahiert. Die kombinierten Extrakte wurden über wasserfreiem
MgSO4 getrocknet. Das Trockenmittel wurde
durch Filtration entfernt, und das Filtrat wurde unter Vakuum konzentriert.
Der Rückstand
wurde durch Silikagel-Flash-Chromatographie (CH2Cl2/2 N methanolisches Ammoniak = 12:1) gereinigt,
um Präparation
2 als schmutzigweißen Feststoff
(2,85 g, 70%) zu erhalten. ES-MS: 266 (MH+;
100%).
-
-
Stufe 1:
-
-
NaH
(60 mg einer 60% Dispersion; 1,48 mmol) wurde in einem Kolben, der
mit N2 gespült war, zu CH3OH
(4 ml) gegeben. Nachdem 30 Minuten bei RT gerührt wurde, wurde Chlorid P2-2
(400 mg, 1,23 mmol) zugegeben, und die resultierende Mischung wurde
16 Stunden bei RT gerührt.
CH3OH wurde im Vakuum entfernt, und zu dem
Rückstand
wurde CH2Cl2 (30
ml) und Wasser (10 ml) gegeben. Die organische Phase wurde über wasserfreiem
MgSO4 getrocknet, filtriert und das Filtrat
im Vakuum konzentriert. Dann wurde der Rückstand mittels Flash-Chromatographie
an Silikagel gereinigt, wobei mit EtOAc-Hexanen (3:2) eluiert wurde,
um Verbindung P3-1 als weißen
Schaum zu erhalten (0,232 g; 59%). ES-MS: 322,1 (MH+;
100%).
-
Stufe 2:
-
1
N wässrige
KOH (4,82 ml; 4,82 mmol) wurde zu einer Lösung von P3-1 in EtOH (15 ml)
gegeben, und die resultierende Mischung wurde 48 Stunden bei 80°C gerührt. Die
Mischung wurde unter Vakuum konzentriert. Dem Rückstand wurden Wasser (3 ml)
und CH2Cl2 (15 ml)
zugegeben, und die organische Phase wurde getrennt und über wasserfreiem
MgSO4 getrocknet. Das Trockenmittel wurde
filtriert und das Filtrat im Vakuum konzentriert, um Präparation
3 als farbloses Glas zu ergeben (160 mg; 95%). FABMS: 250,2 (MH+; 100%).
-
-
Stufe 1:
-
-
P2-2
(300 mg; 0,923 mmol) und Morpholin (3 ml) wurden unter N2 in einem Rundkolben gemischt, und die resultierende
Mischung wurde 16 Stunden auf 80°C
erwärmt.
Morpholin wurde unter Vakuum entfernt, und der Rückstand wurde in CH2Cl2 (20 ml) gelöst. Ein
unlöslicher
weißer
Niederschlag wurde abfiltriert, und das Filtrat wurde konzentriert
und mittels Flash-Chromatographie an Silikagel gereinigt, wobei
mit CH2Cl2/2 N methanolischem
Ammoniak (45:1) eluiert wurde, um P4-1 als farbloses Glas (0,325
g, 94%) zu erhalte. ES-MS: 377,1 (MH+; 100%).
-
Stufe 2:
-
Trimethylsilyliodid
(240 μl;
1,64 mmol) wurde unter N2 zu einer Lösung von
P4-1 (316 mg; 0,843 mmol) in CHCl3 (2 ml)
gegeben, und die resultierende Lösung
7 Stunden bei 55°C
gerührt.
Die Reaktion wurde mit EtOH (2 ml) gequencht, und die Mischung wurde
unter Vakuum zur Trockne konzentriert. Der Rückstand wurde mit einer 1:1
(Vol./Vol.) Mischung aus konz. NH4OH und
Wasser auf pH ~10 alkalisch gemacht und mit CH2Cl2 (2 × 5
ml) extrahiert. Die kombinierten Extrakte wurden über was serfreiem
MgSO4 getrocknet. Das Trockenmittel wurde
filtriert, und das Filtrat wurde im Vakuum konzentriert. Der Rückstand
wurde mittels Flash-Chromatographie an Silikagel gereinigt, wobei
mit CH2Cl2-2 N methanolischem
Ammoniak (13:1) eluiert wurde, um Verbindung Präparation 4 als farbloses Glas
zu erhalten. (181 mg; 70%). ES-MS: 305,1 (MH+;
100%).
-
-
Stufe 1:
-
-
Eine
Lösung
von P5-1 (3,5 g, 21 mmol) und P5-2 (6,5 g, 38 mmol) in CH2Cl2 (3 ml) wurde
24 Stunden lang auf 110°C
und 24 Stunden auf RT erwärmt.
Die Reaktion wurde mit CH2Cl2 verdünnt, mit
Wasser und Salzlösung
gewaschen und getrocknet (Na2SO4).
Die Reinigung an einer Flash-Säule
(SiO2, 40% bis 60% EtOAc in Hexanen) ergab
P5-3 (1,3 g, 21%, M+H = 295).
-
Stufe 2:
-
-
Zu
einer Lösung
von P5-3 (1,3 g, 4,4 mmol) in CH3OH (30
ml) wurde Raney-Ni (0,5 g) gegeben, und die Mischung wurde 18 Stunden
lang unter einer H2-Atmosphäre (50 psi)
hydriert. Die Filtration durch ein Celite-Kissen ergab P5-4 als
grauen Feststoff, der ohne weitere Reinigung (1,05 g, 90%, M+H =
265) verwendet wurde.
-
-
Eine
Lösung
von P5-4 (1,05 g, 3,97 mmol), P5-5 (0,49 g, 3,97 mmol), DEC (1,14
g, 5,96 mmol) und HOBT (0,8 g, 5,96 mmol) in CH2Cl2 (10 ml) wurde 18 Stunden lang bei RT gerührt. Die
rohe Reaktionsmischung wurde mit zusätzlichem CH2Cl2 verdünnt
und mit 5 wässriger
NaOH und Salzlösung
gewaschen und getrocknet (Na2SO4).
Die Reinigung unter Verwendung von Flash-Chromatographie (SiO2,
8% EtOAc in Hexan bis 10% CH3OH in EtOAc)
ergab P5-6 (0,35 g, 24%, M+H = 370).
-
Stufe 4:
-
-
Verbindung
P5-6 (0,7 g, 1,89 mmol) wurde in HOAc (10 ml) gelöst und 3,5
Stunden auf 120°C
erwärmt. Die
Reaktion wurde auf RT abgekühlt,
im Vakuum konzentriert, durch Zugabe von 10% wässriger NaOH neutralisiert
und mit CH2Cl2 extrahiert.
Die kombinierten organischen Phasen wurden über Na2SO4 getrocknet und konzentriert, um P5-7 (0,58
g, 87%; M+H = 352) zu ergeben, die in der nächsten Reaktion ohne weitere
Reinigung verwendet wurde.
-
Stufe 5:
-
Eine
Lösung
von P5-7 (0,58 g, 1,65 mmol) und NaOH (0,43 g, 13,2 mmol) in EtOH/H2O (9/1,10 ml) wurde 18 Stunden auf 100°C erwärmt. Die
Reaktion wurde gekühlt
und konzentriert, und der Rückstand
wurde an einer Flash-Säule
(SiO2, 10% CH3OH,
gesättigt
mit Ammoniak in CH2Cl2),
um Präparation
5 (0,42 g, 91%; M+H = 280) zu ergeben.
-
-
Stufe 1:
-
-
Eine
Lösung
von Verbindung P6-1 (hergestellt nach Verfahren analog zu P2-1)
(10,5 g, 36,2 mmol) und 2,6-Di-tert.-butylpyridin (12,2 ml, 54,4
mmol) in CH2Cl2 (400
ml) wurde mit einer 1 M Lösung
von Et3O+BF4 – (in CH2Cl2, 55 ml, 55 mmol) behandelt. Die Reaktionsmischung
wurde 2 Stunden bei RT gerührt,
mit 1 N NaOH (100 ml) gequencht, mit CH2Cl2 (3 ×)
extrahiert, mit Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Die Reinigung durch Silikagel-Chromatographie
(Eluierungsmittel: 5–10%
Ace ton/CH2Cl2) gereinigt,
um 6,37 g P6-2 (20,0 mmol, 55%) zu ergeben.
-
Stufe 2:
-
In ähnlicher
Weise wie in Präparation
3, Stufe 2 beschrieben wurde P6-2 in Präparation 6 überführt.
-
-
Stufe 1:
-
-
Eine
Mischung von P7-1 (40 g, 150 mmol), Trimethylorthoformiat (66 ml,
64,0 g, 600 mmol) und eine katalytische Menge p-Toluolsulfonsäuremonohydrat
(300 mg, 1,58 mmol) wurde 3 Stunden lang unter N2 bei 120°C gerührt. Das überschüssige Orthoformiat
wurde unter Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde zwischen EtOAc
(200 ml) und 1 N NaOH (100 ml) partitioniert. Die organische Phase
wurde mit Salzlösung
(100 ml) gewaschen und über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet. Das Trockenmittel
wurde durch Filtration entfernt und das Filtrat unter Vakuum konzentriert.
Der Rückstand
wurde durch Silikagel-Flash-Chromatogra phie (CH2Cl2/CH3OH (2N NH3) = 45:1) gereinigt,
um P7-2 als dunkelrotvioletten Sirup (27,2 g, 66%) zu erhalten,
das beim Stehenlassen erstarrte. ES-MS: 275 (M+H; 100%).
-
Stufe 2:
-
-
Es
wurde portionsweise (Exotherme) zu einer Lösung von P7-2 (27 g, 100 mmol) in CHCl3 (300
ml) NBS gegeben, und die resultierende Lösung wurde 16 Stunden bei 60°C gerührt. Das
Lösungsmittel
wurde unter Vakuum entfernt, und der Rückstand wurde zwischen EtOAc
(200 ml) und 0,7 N Na2S2O4 (250 ml) partitioniert. Die organische
Phase wurde mit Salzlösung
(150 ml) gewaschen und über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet. Das Trockenmittel
wurde durch Filtration entfernt, und das Filtrat wurde unter Vakuum
konzentriert. Der Rückstand
wurde durch Silikagel-Flash-Chromatographie [CH2Cl2/Aceton = 45:1] gereinigt, um P7-3 als gelben
Feststoff (24,2 g, 69%) zu ergeben. ES-MS: 353 (MH+;
100%).
-
Stufe 3:
-
NaH
(544 mg einer 60 Dispersion, 13,6 mmol) wurde zu einer Lösung von
CH3OH (0,551 ml, 436 mg, 13,6 mmol) in DMF
(5 ml) gegeben. Die resultierende Mischung wurde 30 Minuten bei
RT gerührt,
bevor festes Bromid P7-3 (3,99 g, 11,3 mmol) zugegeben wurde. Die
Reaktionssuspension wurde 16 Stunden lang bei RT gerührt. Dann
wurde die Mischung zwischen EtOAc (800 ml) und Wasser (40 ml) partitioniert.
Die wässrige Phase
wurde mit EtOAc (40 ml) extrahiert. Die kombinierten Extrakte wurden
mit Salzlösung
(30 ml) gewaschen und über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet. Das Trockenmittel
wurde durch Filtration entfernt, und das Filtrat wurde unter Vakuum
konzentriert, um Präparation
7 als weißen
Sirup (2,81 g, 81%) zu erhalten, der ohne weitere Reinigung verwendet
wurde. ES-MS: 305 (MH+; 100%).
-
-
Stufe 1:
-
-
Eine
Lösung
von 1B (15 g, 52,8 mmol) und 1,1'-Thiocarbonyldiimidazol
(25 g, 140 mmol) in THF (300 ml) wurde 16 Stunden lang unter N2 bei 72°C
gerührt,
während
dieser Zeit bildete sich ein Niederschlag. THF wurde unter Vakuum
entfernt, und der Rückstand
wurde durch Silikagel-Flash-Chromatographie (CH2Cl2/Aceton = 20:1) gereinigt, um P8-1 als hellgelben
Feststoff (16,7 g, > 95%)
zu erhalten. ES-MS: 324 (MH+; 100%).
-
Stufe 2:
-
Zu
einer gerührten
Mischung von P8-1 (4,00 g, 12,5 mmol) und K2CO3 (2,05 g, 13,6 mmol) in DMF (40 ml) wurde
unter einer N2-Atmosphäre CH3I
(0,85 ml, 1,94 g, 13,6 mmol) gegeben. Die resultierende Mischung wurde
16 Stunden bei RT gerührt,
bevor zwischen EtOAc (100 ml) und Wasser (40 ml) partitioniert wurde.
Die wässrige
Phase wurde mit EtOAc (40 ml) extrahiert. Die kombinierten Extrakte
wurden mit Salzlösung
(30 ml) gewaschen und über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet. Das Trockenmittel
wurde durch Filtration entfernt, und das Filtrat wurde unter Vakuum
konzentriert, um Präparation
8 als schaumigen weißen
Feststoff (4,20 g, > 95%,
der eine kleine Menge DMF enthielt) zu erhal ten, der ohne weitere
Reinigung verwendet wurde. ES-MS: 338 (MH+;
100%).
-
-
Stufe 1:
-
-
- (Modifiziertes veröffentlichtes
Verfahren: G. Heinisch, E. Luszczak und M. Pailer; Monatshefte für Chemie, 1973
(104), 1372.
-
P9-1
(4,5 g, 47,8 mmol), P9-2 (8,12 g, 76,5 mmol) und wasserfreies ZnCl2 wurde unter N2 in
einer trockenen Apparatur 5 Stunden auf eine Badtemperatur von 160°C erwärmt. Das
resultierende Öl
wurde durch Flash-Chromatographie an Silikagel unter Verwendung
von 30% Hexanen/EtOAc gereinigt, was 5,92 g (67%) des Produkts ergab.
-
Stufe 2:
-
OsO4 (5,0 ml in t-Butanol, 2,5% Gew./Gew.) wurde
zu P9-3 (5,9 g, 32,38 mmol) gegeben, das in p-Dioxan (87 ml) und
Wasser (29 ml) gelöst
war. NaIO4 (14,1 g, 65,92 mmol) wurde unter
gutem Rühren
in kleinen Portionen über
einen Zeitraum von 6 Stunden zugefügt. Die Mischung wurde dann
mit p-Dioxan verdünnt
und filtriert. Nachdem das meiste des Lösungsmittels unter vermindertem
Druck entfernt wurde, wurde der Rückstand in CH2Cl2 (600 ml) aufgenommen und über wasserfreiem
Na2SO4 getrocknet.
Nach Entfernung des Lösungsmittels
wurde die Mi schung durch Flashchromatographie an Silikagel unter
Verwendung von 5% CH3OH/CH2Cl2 als Eluierungsmittel gereinigt, um Präparation
9 zu erhalten. Ausbeute: 2,89 g (82%).
-
-
Stufe 1:
-
-
Eine
Lösung
von P10-1 (2 g, 15 mmol) in CH2Cl2 (50 ml) wurde mit Et3N
(3 g, 30 mmol) und Triphenylmethylchlorid (TrCl, 4,25 g, 15,3 mmol)
behandelt und über
Nacht bei RT gerührt.
Das Lösungsmittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand unter Verwendung von
Flash-Chromatographie (SiO2, 20% EtOAc in
Hexan) gereinigt, um P10-2 (5,2 g, 46%) zu ergeben.
-
Stufe 2:
-
Eine
Lösung
von P10-2 (5,2 g, 14,6 mol) in CCl4 (80
ml) wurde mit NBS (7,8 g, 43 mmol) behandelt und die Reaktion über Nacht
auf 80°C
erwärmt.
Die Reaktion wurde abgekühlt,
filtriert und konzentriert und der Rückstand mittels Flash-Säulenchromatographie
(SiO2, 20% bis 30% EtOAc in Hexan) gereinigt,
um Präparation
10 (2,8 g, 42%, M+H = 453, 455) zu ergeben.
-
-
Stufe 1:
-
-
Zu
einer gerührten
Lösung
von P8-1 (6,5 g, 20,1 mmol) in EtOH (80 ml) wurde 25% (Gew./Gew.)
wässrige
NaOH-Lösung
(20 ml) gegeben. Die resultierende Mischung wurde 16 Stunden lang
bei 90°C
gerührt. EtOH
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand direkt an Silikagel
adsorbiert und Flash-Chromatographie (CH2Cl2/2 N methanolisches Ammoniak = 9:1) unterzogen,
um P11-1 als weißen
Feststoff (4,46 g, 70%) zu erhalten. ES-MS: 252 (MH+;
100%).
-
Stufe 2:
-
-
Eine
Mischung von P11-1 (3,95 g; 15,7 mmol), BOC-Isonipecotinsäure (3,60
g; 15,7 mmol), HOBT (3,19 g; 23,6 mmol), DIPEA (3 ml; 2,23 g; 17,2
mmol) und EDCI (4,50 g; 23,6 mmol) in DMF (30 ml) wurde 16 Stunden
lang unter N2 bei RT gerührt. Die Reaktionsmischung
wurde zwischen EtOAc (60 ml) und Wasser (40 ml) partitioniert. Die
wässrige
Phase wurde mit EtOAc (40 ml) extrahiert, und die kombinierten Extrakte
wurden mit Salzlösung
(40 ml) gewaschen und über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet. Das Trockenmittel
wurde durch Filtration entfernt, und das Filtrat wurde unter Vakuum
konzentriert. Der Rückstand
wurde durch Silikagel-Flash-Chromatographie (CH2Cl2/CH3OH (2 N NH3) = 40:1) gereinigt, um P11-2 als weißen Feststoff
(etwa 7,3 g, etwa 100%) zu erhalten, der eine geringe Menge DMF
enthielt und in der folgenden Stufe 3 ohne weitere Reinigung verwendet
wurde. ES-MS: 463 (MH+; 70%); 407 (100%).
-
Stufe 3:
-
-
Zu
einer gerührten
Mischung von P11-2 (460 mg, 1 mmol) und K2CO3 (165 mg, 1,20 mmol) in DMF (4 ml) wurde
unter einer N2-Atmosphäre EtI (92 μl, 179 mg, 1,15 mmol) gegeben.
Die resultierende Mischung wurde 16 Stunden bei RT gerührt, bevor
zwischen EtOAc (20 ml) und Wasser (10 ml) partitioniert wurde. Die
wässrige
Phase wurde mit EtOAc (10 ml) extrahiert, und die kombinierten Extrakte
wurden mit Salzlösung
(20 ml) gewaschen und über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet. Das Trockenmittel
wurde durch Filtration entfernt, und das Filtrat wurde unter Vakuum
konzentriert, um P11-3 als blassgelben Schaum (471 mg, 96%), der
eine kleine Menge DMF enthielt, zu erhalten, der ohne weitere Reinigung
in der folgenden Stufe 4 verwendet wurde. ES-MS: 463 (MH+;
85%); 435 (100%).
-
Stufe 4:
-
Zu
einer Lösung
von P11-3 (465 mg, 0,949 mmol) in CH2Cl2 (4 ml) wurde TFA (1 ml, 1,54 g, 13,5 mmol) gegeben.
Die resultierende Lösung
wurde 2 Stunden bei RT gerührt
und dann zwischen CH2Cl2 (20
ml) und 1:1 (Vol:Vol) konzentriertem NH4OH:Wasser
(5 ml) partitioniert. Die wässrige
Phase wurde nacheinander mit 95:5 CH2Cl2:EtOH (5 ml) und EtOAc (5 ml) extrahiert.
Die kombinierten Extrakte wurden über wasserfreiem MgSO4 getrocknet. Das Trockenmittel wurde durch
Filtration entfernt, und das Filtrat wurde unter Vakuum konzentriert,
um Präparation
11 als blassen weißen
Schaum (353 mg, 95%) zu erhalten, der ohne weitere Reinigung verwendet
wurde. ES-MS: 391 (MH+; 100%).
-
-
Verfahren A:
-
Stufe 1:
-
-
Eine
Mischung von a (25 g, 0,16 Mol), b (27 g, 0,16 Mol) K2CO3 (26 g, 0,19 Mol) und NaI (2,4 g, 0,016 Mol)
in Dimethylacetamid (50 ml) wurde 3,5 Stunden auf 140°C erwärmt. Die
Reaktionsmischung wurde auf ein Drittel des Volumens konzentriert,
auf gesättigte
wässrige
NaHCO3 gegossen und mit EtOAc (4 ×) extrahiert.
Die kombinierten organischen Phasen wurden mit Wasser (2 ×) und Salzlösung gewaschen,
getrocknet (Na2SO4) und
konzentriert. Das Umkristallisieren mit EtOH lieferte 1A (48 g,
98%).
-
Eine
Suspension von 1A (20,0 g, 64,2 mmol) und Raney® 2800
Nickel (5,0 g) in Ethanol (70 ml) und THF (140 ml) wurde unter H2 (40 psi) 2 Stunden lang geschüttelt. Die
Mischung wurde durch ein kurzes Celitekissen filtriert. Das Filtrat
wurde konzentriert und im Vakuum getrocknet, um einen bräunlichen
Feststoff (18,20 g, etwa 100%) zu ergeben.
-
Stufe 2:
-
-
Eine
Lösung
von 1B (5,00 g, 17,77 mmol) und Picolinoylchlorid-Hydrochlorid (3,16
g, 17,75 mmol) in CH2Cl2 (400
ml) und Et3N (15 ml) wurde bei RT gerührt. Die
Reaktion wurde nach 15 Stunden mit CH2Cl2 verdünnt,
mit Wasser gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet,
konzentriert und im Vakuum getrocknet, um einen braunen Schaum (6,47
g, 94%) zu liefern.
-
Stufe 3:
-
-
Eine
Lösung
von 1C (1,77 g, 4,58 mmol) in Ethanol (50 ml) und konzentrierter
H2SO4 (5,0 ml) wurde
3 Stunden unter Rückfluss
gehalten, auf RT abgekühlt
und mit 1,0 M NaOH bis pH = 10 neutralisiert. Die resultierende
Mischung wurde mit CH2Cl2 extrahiert.
Die kombinierten organischen Lösungen
wurden über Na2SO4 getrocknet und
unter vermindertem Druck konzentriert. Der Rückstand wurde durch Flash-Chromatographie (Silikagel,
5% CH3OH in CH2Cl2 als Eluierungsmittel) gereinigt, um einen
bräunlichen
Schaum (1,58 g, 94%) zu ergeben.
-
Stufe 4:
-
-
Zu
einer Lösung
von 1D (3,88 g, 10,53 mmol) in wasserfreiem 1,2-Dichlorethan (40
ml) wurde Iodtrimethylsilan (6,30 g, 31,48 mmol) gegeben. Die resultierende
Lösung
wurde 4 Stunden bei 75°C
gerührt,
auf RT gekühlt
und mit 1,0 M NaOH-Lösung
behandelt. Die Mischung wurde dann mit CH2Cl2 extrahiert. Die kombinierten Extrakte wurden
mit Wasser gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet
und das Lösungsmittel
verdampft. Die Reinigung des Rückstands
mittels Flash-Chromatographie (Silikagel, 10% CH3OH
in CH2Cl2 als Eluierungsmittel)
ergab einen schmutzigweißen
Schaum (2,10 g, 67%).
-
Stufe 5:
-
-
Amin
1E (5,80 g, 19,6 mmol) und Präparation
1 (5,32 g, 23,4 mmol) wurden in DMF (60 ml) und CH2Cl2 (60 ml) gelöst. Der resultierenden Lösung wurden
nacheinander EDCI-Hydrochlorid (5,70 g, 24,50 mmol), HOBT (1,30
g, 24,50 mmol) und Diisopro pylethylamin (5,08 g, 39,6 mmol) zugegeben.
Die resultierende Reaktionsmischung wurde 4 Stunden bei 70°C gerührt, auf
RT abgekühlt,
mit CH2Cl2 verdünnt, mit
Wasser gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Flash-Chromatographie (SiO2,
5% CH3OH in CH2Cl2 → 90:10:0,5
CH2Cl2:CH3OH:NH4OH) des Rückstands
lieferte einen bräunlichen
Schaum (7,89 g, 65%).
-
Stufe 6:
-
Eine
Lösung
von 1F (7,89 g, 12,88 mmol) und TFA (29 g, 257 mmol) in CH2Cl2 (65 ml) wurde
12 Stunden bei RT gerührt,
mit 1,0 M NaOH neutralisiert und mit CH2Cl2 extrahiert. Die kombinierten organischen
Phasen wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet (Na2SO4) und konzentriert. Die Reinigung des Rohprodukts durch
Flash-Chromatographie (SiO2, 5% CH3OH in CH2Cl2 bis 90:10:0,5 CH2Cl2:CH3OH:NH4OH) ergab die Titelverbindung als weißen Feststoff
(5,80 g, 88%). MS: 514 (MH+).
-
-
Verfahren B:
-
Stufe 1:
-
-
Der
Lösung
von 2A (20 g, 51,36 mmol) in CH2Cl2 (100 ml) wurde TFA (200 ml, 2,596 Mol)
zugegeben. Die resultierende Reaktionsmischung wurde 6 Stunden bei
RT gerührt,
mit 1,0 M NaOH neutralisiert und extrahiert. Die kombinierten Extrakte
wurden mit Wasser gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Flash-Chromatographie ergab einen orangen Feststoff
(13,50 g, 91%).
-
Stufe 2:
-
-
Amin
2B (1,50 g, 5,19 mmol) und Präparation
1 (1,75 g, 5,13 mmol) wurden in DMF (10 ml) und CH2Cl2 (10 ml) gelöst. Der resultierenden Lösung wurden
nacheinander EDCI-Hydrochlorid (1,50 g, 7,83 mmol), HOBT (1,05 g,
7,82 mmol) und Diisopropylethylamin (3,71 g, 28,70 mmol) zugegeben.
Die resultierende Reaktionsmischung wurde 18 Stunden bei 70°C gerührt, auf
RT abgekühlt,
mit CH2Cl2 verdünnt, mit
Wasser gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Flash-Chromatographie des Rückstands ergab ein oranges
Gel (2,31 g, 74%).
-
Stufe 3:
-
-
Eine
Suspension von 2C (2,10 g, 3,46 mmol) und Raney® 2800
Nickel (1,0 g) in CH3OH (100 ml) wurde unter
H2 (30 psi) 6 Stunden lang geschüttelt. Die
Mischung wurde durch ein kurzes Kissen filtriert, das mit Celite gepackt
war. Das Filtrat wurde konzentriert und im Vakuum getrocknet, um
einen orangen Feststoff (1,80 g, 90%) zu ergeben.
-
Stufe 4:
-
-
Amin
2D (200 mg, 0,347 mmol) und Picolinoylchloridhydrochlorid (62 mg,
0,348 mmol) wurden in CH2Cl2 gelöst. Dann
wurde Et3N mittels Spritze eingebracht.
Die resultierende Lösung
wurde 6 Stunden bei RT gerührt,
mit 1,0 M NaOH neutralisiert und extrahiert. Die Extrakte wurden
mit Wasser gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Die Reinigung des Rückstands durch Flash-Chromatographie
ergab einen weißen Schaum
(167 mg, 71% Ausbeute).
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Stufe 5:
-
Eine
Lösung
von 2E (160 mg, 0,235 mmol) und H2SO4 (konzentriert, 0,50 ml) in Ethanol (10
ml) wurde 2,5 Stunden unter Rückfluss
gehalten, auf RT abgekühlt
und mit 1,0 M NaOH neutralisiert. Die kombinierten organischen Phasen
wurden nach der Extraktion der Mischung mit Wasser gewaschen, getrocknet
(Na2SO4) und konzentriert.
Die Reinigung des Rohprodukts unter Verwendung von präp. DC (10%
CH3OH in CH2Cl2) lieferte die Titelverbindung als weißen Feststoff
(88 mg, 66%). MS: 564 (MH+)
-
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Verfahren D:
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Stufe 1:
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Diamin
3A (1,43 g, 10 mmol) und Isonipecotinsäure 3B (1,29 g, 10 mmol) wurden
gemischt, und es wurde PPA (20 g) zugegeben. Die resultierende Mischung
wurde 3,5 Stunden auf 180°C
erwärmt,
auf RT abgekühlt
und mit Wasser auf 100 ml verdünnt.
Die Lösung
wurde dann mit festem NaOH auf pH 14 alkalisch gemacht. Der resultierende
massige Niederschlag wurde abfiltriert. Der Niederschlag wurde wiederholt
mit CH3OH gewaschen, und die kombinierten
CH3OH-Extrakte wurden konzentriert, trocken
auf Silikagel geladen und Flash-Chromatographie (25–40% 5 N
NH3 in CH3OH/CH2Cl2) unterzogen,
um 3C als dunklen Feststoff (1,90 g, 81%) zu liefern.
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Stufe 2:
-
-
Zu
der Mischung von Säure
3D (181 mg, 0,54 mmol), HATU (247 mg, 0,65 mmol) und Et3N
(84 μl,
0,6 mmol) in DMF (12 ml) wurde Amin 3C (126 mg, 0,54 mmol) gegeben.
Die resultierende Mischung wurde 24 Stunden bei RT gerührt, konzentriert,
in CH3OH wieder gelöst, konzentriert und trocken
auf Silikagel geladen und Flash-Chromatographie (5–10% 5 N
NH3 in CH3OH/CH2Cl2) unterzogen,
um 3E als gelbes Öl
zu liefern (210 mg, 70%).
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Stufe 3:
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Eine
Lösung
von 3E (96 mg, 0,174 mmol) in 15 ml 1 M HCl in 25% CH3OH/Dioxan
wurde 48 Stunden bei RT gerührt.
Die Mischung wurde konzentriert, Hochvakuum ausgesetzt, wieder in
CH3OH gelöst, konzentriert und trocken
auf Silikagel geladen und Flash-Chromatographie unterzogen (10–15% 5 N
NH3 in CH3OH/CH2Cl2), um die Titelverbindung
als farbloses Öl
(48 mg, 61%) zu liefern. MS: 453 (MH+)
-
-
Verfahren E:
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Stufe 1:
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Eine
Mischung aus unverdünntem
4A (1,75 g, 6,66 mmol) und 4B (2,93 g, 15,07 mmol) wurde 2 Tage bei
120°C gerührt, auf
RT abgekühlt,
mit 1,0 M NaOH-Lösung
(30 ml) behandelt und mit EtOAc extrahiert. Die kombinierten organischen
Phasen wurden mit Wasser gewaschen und über Na2SO4 getrocknet. Der rohe Rückstand wurde nach Eindampfen
zur Trockne Flash-Chromatographie unterzogen (Silikagel, 50% EtOAc
in Hexanen als Eluierungsmittel), um 510 mg 4C (18%) zu ergeben.
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Stufe 2:
-
-
4C
(490 mg, 1,18 mmol) in CH3OH (20 ml) wurde
in eine 500 ml Druckflasche gegeben. Unter N2-Strom
wurde Palladiumhydroxid (300 mg, 20 Gew.-% auf Kohle) als Feststoff
gegeben. Die Reaktionsmischung wurde 40 Stunden unter 55 psi Wasserstoff
geschüttelt
und filtriert. Das Filtrat wurde konzentriert und im Vakuum getrocknet,
um einen gelben Feststoff (340 mg, 88%) zu ergeben.
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Stufe 3:
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-
In
einen 50 ml Rundkolben wurden nacheinander 4D (287 mg, 0,88 mmol),
Präparation
1 (300 mg, 0,88 mmol), EDCI Hydrochlorid (210 mg, 1,10 mmol), HOBT
(149 mg, 1,10 mmol) und Diisopropylethylamin (228 mg, 1,76 mmol)
gegeben. Mittels Spritze wurden DMF (3 ml) und CH2Cl2 (3 ml) eingebracht. Die resultierende Reaktionsmischung
wurde 15 Stunden bei 70°C
gerührt
und auf RT abgekühlt.
Nach der Zugabe von 1 N NaHCO3-Lösung wurde
die resultierende Mischung mit CH2Cl2 extrahiert. Die kombinierten organischen
Lösungen
wurden über
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Die Reinigung des rohen Produkts mittels Flash-Chromatographie
an Silikagel mit 10% CH3OH in CH2Cl2 als Eluierungsmittel
ergab 4E als Feststoff (231 mg, 41%).
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Stufe 4:
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In
einen 25 ml Rundkolben wurde 4E (200 mg, 0,31 mmol) in CH2Cl2 (2,5 ml) gegeben.
Dann wurde TFA mittels Spritze eingebracht. Die resultierende Lösung wurde
15 Stunden bei RT gerührt,
mit CH2Cl2 verdünnt, mit
1,0 M NaOH-Lösung
neutralisiert und extrahiert. Die organische Lösung wurde mit Wasser gewaschen
und über
Na2SO4 getrocknet.
Nach Eindampfen des Lösungsmittels
wurde das Rohprodukt durch präparative
Plattenchromatographie mit 10% CH3OH in
CH2CL2 als Eluierungsmittel
gereinigt, um die Titelverbindung als weißen Feststoff (85 mg, 50%)
zu ergeben. MS: 544 (MH+).
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-
Stufe 1:
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Eine
Lösung
der Verbindung 5A (100 g, 0,389 Mol) in THF (400 ml) wurde tropfenweise
bei 0°C
in 1,0 Stunde zu einer Lösung
von LDA (233 ml, 2,0 M in THF/Heptan/Ethylbenzol, 0,466 Mol) in
THF (300 ml) gegeben. Die rotorange Lösung wurde 30 Minuten bei 0°C gerührt und
danach mittels Kanüle
in eine vorgekühlte (0°C) Lösung von
N-Fluorbenzolsulfonimid (153 g, 0,485 Mol) in trockenem THF (600
ml) gegeben. Die Reaktionsmischung wurde 30 Minuten bei 0°C und dann
18 Stunden bei 20°C
gerührt.
Das Gesamtlösungsmittelvolumen
wurde auf etwa ein Drittel reduziert und EtOAc (etwa 1 L) zugegeben.
Die Lösung
wurde nacheinander mit Wasser, 0,1 N wässriger HCl, gesättigtem
wässrigem
NaHCO3 und Salzlösung gewaschen. Die organische
Phase wurde über
MgSO4 getrocknet, filtriert und unter vermindertem
Druck konzentriert, um eine rohe Flüssigkeit zu ergeben. Trennung
durch Flash-Chromatographie (6:1 Hexane-EtOAc) ergab Verbindung
5B (93,5 g, 87%).
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Stufe 2:
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Eine
Lösung
von 5B (50 g, 0,181 Mol) in THF (300 ml) und CH3OH
(200 ml) wurde mit einer Lösung von
LiOH-H2O (9,2 g, 0,218 Mol) in Wasser (100
ml) behandelt und danach 6 Stunden auf 45°C erwärmt. Dann wurde die Mischung
konzentriert und im Vakuum getrocknet, um 5C zu liefern (45 g, 100%).
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Stufe 3:
-
-
Verbindung
5C (20,4 g, 0,081 Mol) wurde langsam bei 20°C in einen gerührten Kolben
mit CH2Cl2 (250 ml)
gegeben. Die resultierende weiße
Aufschlämmung
wurde auf 0°C
abgekühlt
und langsam mit Oxalylchlorid (6,7 ml, 0,075 Mol) und einem Tropfen
DMF behandelt. Die Mischung wurde, nachdem 0,5 Stunden bei 20°C gerührt worden
war, konzentriert und im Vakuum behandelt, um 5D zu liefern.
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Stufe 4A:
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Eine
Mischung von c (64 g, 0,40 Mol), d (84 ml, 0,52 Mol) und K2CO3 (66 g, 0,48
Mol) in wasserfreiem Toluol (350 ml) wurde über Nacht auf Rückfluss
erhitzt. Die Reaktionsmischung wurde mit CH2Cl2 verdünnt, drei
Mal mit 5% wässriger
NaOH gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Die Umkristallisation mit MeOH lieferte e (121
g, etwa 100%) als gelben Feststoff.
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Eine
Suspension von e (121 g, 0,41 mmol) und Raney-Nickel (10 g) in EtOH
(400 ml) wurde unter H2 (40 psi) 4 Stunden
lang geschüttelt.
Die Mischung wurde durch ein kurzes Celitekissen filtriert (wobei
mit CH3OH gewaschen wurde). Das Filtrat
wurde konzentriert und im Vakuum getrocknet, um f (109 g, etwa 100%) als
dunkelbraunen Feststoff zu liefern.
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Eine
Lösung
von f (109 g, 0,41 Mol) in CH2Cl2-DMF (1:1, 500 ml) wurde mit Picolinsäure (61
g, 0,50 Mol), EDCI (119 g, 0,62 Mol), HOBt (84 g, 0,62 Mol) und
iPr2NEt (141 ml, 1,03 mol) behandelt. Die
Mischung wurde 6 Stunden bei 70°C
und danach über
Nacht bei 20°C
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit EtOAc verdünnt, drei Mal mit 5% wässriger
NaOH gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Flash-Chromatographie (0–100% EtOAc/Hexan) lieferte
g (131 g, 86%).
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Eine
Lösung
von g (131 g, 0,36 Mol) in AcOH (200 ml) wurde über Nacht auf 120°C erwärmt. Die
Reaktionsmischung wurde gekühlt,
vorsichtig mit 5% wässriger
NaOH alkalisch gemacht und mit CH2Cl2 extrahiert. Die kombinierten organischen
Extrakte wurden über
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Flash-Chromatographie (0–80% EtOAc/Hexan) lieferte
h (95 g, 76%) als gelben Feststoff.
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Eine
Lösung
von h (95 g, 0,27 Mol) in wasserfreiem CHCl3 (300
ml) wurde mit Iodtrimethylsilan (272 g, 1,36 Mol) behandelt und
5 Stunden auf 70°0
erwärmt.
Die Reaktionsmischung wurde gekühlt,
mit kalter 10% wässriger
NaOH gequencht und mit CH2Cl2 extrahiert.
Die kombinierten organischen Extrakte wurden über Na2SO4 getrocknet und konzentriert. Flash-Chromatographie
(2 N NH3-CH3OH/EtOAc)
lieferte 5E (43 g, 57%) als blassgelben Feststoff.
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Stufe 4B:
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Eine
Mischung von 5D (0,075 Mol) in CH2Cl2 (250 ml) wurde mit 5E (15 g, 0,054 Mol)
und iPr2NEt (25 ml, 0,135 Mol) behandelt,
während
eine Temperatur von 20°C
gehalten wurde. Die Mischung wurde nach einer Stunde konzentriert
und danach eine Stunde bei 20°C
in CH3OH (200 ml)/CH2Cl2 (200 ml)/H2O (1
ml) gerührt. Dann
wurde das Lösungsmittel
verdampft. Behandlung mit TFA (200 ml) in CH2Cl2 (250 ml) bei 20°C, gefolgt von Flash-Chromatographie (0–7% 7 N
NH3-CH3OH/CH2Cl2) ergab 5F (80–90% aus
5C).
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Stufe 5:
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Eine
Lösung
von 5F (0,41 g, 1,0 mmol) in CH
2Cl
2 (20 ml) wurde mit 5G (0,31 g, 2,5 mmol,
JP 63227573 , 1988), NaBH(OAc)
3 (0,53 g, 2,5 mmol) und wenigen Tropfen
AcOH behandelt und danach über Nacht
bei 20°C
gerührt.
Die Mischung wurde zwischen 10 NaOH und CH
2Cl
2 partitioniert. Die organische Phase wurde über Na
2SO
4 getrocknet und
konzentriert. Flash-Chromatographie (0–5% 7 N NH
3-CH
3OH/CH
2Cl
2) lieferte die Titelverbindung (0,45 g,
87%). MS: 516 (M+H).
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Eine
Lösung
von 5G (50 g, 0,41 Mol) in CH3OH (300 ml)
wurde auf 0°C
gekühlt
und vorsichtig mit NaBH4 (20 g, 0,53 Mol
in 6 Chargen) im Verlauf von 20 Minuten behandelt. Die Reaktion
wurde danach auf 20°C
erwärmen
gelassen und 4 Stunden gerührt.
Die Mischung wurde wieder auf 0°C
abgekühlt,
vorsichtig mit gesättigter
wässriger
NH4Cl gequencht und konzentriert. Flashchromatographie
(5–10%
7 N NH3-CH3OH/CH2Cl2) lieferte 5H
(31 g, 62%) als hellgelben Feststoff.
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Eine
Aufschlämmung
von 5H (31 g, 0,25 Mol) in CH2Cl2 (500 ml) wurde auf 0°C gekühlt und langsam mit SOCl2 (55 ml, 0,74 Mol über 30 Minuten) behandelt.
Die Reaktion wurde dann über
Nacht bei 20°C
gerührt. Das
Material wurde konzentriert, in Aceton aufgeschlämmt und danach filtriert. Der
resultierende beige Feststoff 5I wurde über Nacht im Vakuum getrocknet
(38,4 g, 52%, HCl-Salz).
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Eine
homogene Lösung
von 5F (16,4 g, 40 mmol) in wasserfreiem DMF (200 ml) wurde auf
0°C abgekühlt, vorsichtig
mit NaH (8 g, 200 mmol) behandelt und 20 Minuten bei 20°C gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde dann auf 0°C abgekühlt, mit NaI (6 g, 40 mmol)
und 5I (14,5 g, 80 mmol) behandelt und danach über Nacht bei 20°C gerührt. Die
Reaktion wurde mit CH2Cl2 (500
ml) verdünnt,
mit 1 N wässriger
NaOH gewaschen, mit Salzlösung
gewaschen, durch Celite filtriert und konzentriert. Flash-Chro matographie
(0–4%
7 N NH3-CH3OH/CH2Cl2) lieferte Beispiel
5 (16,9 g, 82%) als beigen Feststoff.
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Stufe 1:
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Zu
einer gerührten
Lösung
von Diamin 1B (1,0 g, 3,55 mmol) in C2H5OH (25 ml) wurde bei RT portionsweise festes
CNB (564 mg, 5,33 mmol) gegeben. Die resultierende Lösung wurde
5 Tage bei RT rühren gelassen,
bevor Lösungsmittel
unter Vakuum entfernt wurde. Das Restöl wurde zwischen EtOAc (30
ml) und 2 M Na2CO3 (10
ml) partitioniert. Die wässrige
Phase wurde durch Zugabe von wenigen Tropfen 6 N NaOH auf pH ~10
eingestellt und dann erneut mit EtOAc (2 × 10 ml) extrahiert. Die kombinierten
Extrakte wurden mit Salzlösung
(5 ml) gewaschen und durch wasserfreies MgSO4 filtriert.
Das Filtrat wurde im Vakuum gestrippt, um Verbindung 6A als braunes
Pulver (1,03 g, 94%) zu erhalten, das ausreichend rein zur Verwendung
ohne Reinigung war. FABMS: 307 (MH+; 100%).
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Stufe 2:
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In
einem trockenen Kolben wurde unter einer inerten Atmosphäre eine
Mischung aus Verbindung 6A (369 mg; 1,20 mmol) und CH2Cl2 (11 ml) gerührt und bis zur Bildung einer
klaren bernsteinfarbenen Lösung schallbehandelt,
der mittels Spritze 4-Fluorphenylisocyanat
(158 μl,
190 mg 1,38 mmol) zugegeben wurde. Nach 30,5 Stunden bei RT wurden
wenige Tropfen CH3OH zu der Reaktionslösung gegeben,
und das Lösungsmittel
wurde unter Vakuum entfernt. Der restliche Feststoff wurde in siedendem
Et2O (etwa 30 ml) gelöst. Das unlösliche Material wurde abfiltriert
und das Filtrat mit heißen
Hexanen auf ein Volumen von etwa 60 ml verdünnt. Die Lösung wurde auf einem Dampfbad
auf ein Volumen von etwa 30 ml konzentriert, an diesem Punkt begann
die Niederschlagbildung. Die Mischung wurde etwa 3 Stunden bei RT
stehen gelassen. Filtration und Waschen mit Et2O-Hexanen
(1:1, Vol/Vol) ergab Verbindung 6B als rötlichbraunes Pulver (394 mg,
74%). FABMS: 444 (MH+; 100%). Obwohl DC
und NMR die Anwesenheit geringer Verunreinigungen zeigten, war das Produkt
ausreichend rein zur Verwendung in der folgenden Stufe 3.
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Stufe 3:
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Zu
einer gerührten
Suspension von Verbindung 6B (333 mg; 0,751 mmol) in CHCl3, die in einem Kolben mit Rückflussausrüstung unter
einer inerten Atmosphäre
enthalten war, wurde mit tels Spritze (CH3)3SiI (214 μl,
301 mg, 1,51 mmol) gegeben. Die Feststoffe lösten sich rasch unter Bildung
einer dunkelrötlichbraunen
Lösung
auf. Es wurde weitere 20 Minuten gerührt, bevor die Reaktionsmischung
in einem Ölbad
angeordnet wurde, das auf 50°C
vorgeheizt worden war. Nach 5 Stunden bei 50°C wurde ein zweiter Teil (CH3)3SiI (54 μl; 75 mg;
0,378 mmol) zugegeben und weitere 2,5 Stunden auf 50°C erwärmt. Die
Reaktionsmischung (bestehend aus festen und Lösungsphasen) wurde von dem
Heizbad entfernt und mit CH3OH (2,5 ml)
behandelt, das in zwei Portionen zugegeben wurde. Die Reaktionsmischung
wurde gerührt
und einige Minuten auf 50°C erwärmt, abkühlen gelassen
und dann filtriert. Aufgefangene Feststoffe wurden mit 1:1 (Vol/Vol)
CH3OH-EtOAc gewaschen, um die Hydroiodid-Salzform
von 6C als blasses rötlichbraunes
Pulver (356 mg) zu erhalten, das ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe
verwendet wurde. FABMS: 372 (MH+; 100%).
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Stufe 4:
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Zu
einer gerührten
Suspension von 6C (340 mg; 0681 mmol), Präp. 1 (228 mg, 0,681 mmol),
HOBT (9,2 mg; 0,0681 mmol) und NEt3 (379 μl; 275 mg;
2,72 mmol) in DMF (13 ml) wurde festes. EDCI (163 mg; 0,851 mmol)
gegeben. Die trübe
Reaktionsmischung wurde in ein vorgeheiztes Ölbad gestellt und 30 Minuten bei
50°C gerührt, danach
wurde die resultierende klare bernsteinfarbene Lösung 23,5 Stunden bei RT gerührt. Es
wurden einige Tropfen Wasser zugegeben und die Reaktionsmischung
unter Vakuum bei 60°C
konzentriert. Das Konzentrat wurde zwischen EtOAc (20 ml) und Wasser
(5 ml)-Salzlösung
(2,5 ml) partitioniert. Die wässrige
Phase wurde mit EtOAc (2 × 5
ml) extrahiert. Die kombinierten Extrakte wurden mit Salzlösung (2,5
ml) gewaschen und durch wasserfreies MgSO4 filtriert.
Das Filtrat wurde unter Vakuum eingedampft, und der Rückstand
wurde durch Flash-Chromatographie an Silikagel gereinigt, wobei
mit einem Gradienten von CH2Cl2-CH3OH-NH4OH (97:3:0,5 → 96:4:0,5)
eluiert wurde. Produkt 6D (222 mg; 47%) wurde als blassgelbes Pulver
erhalten. FABMS: 689 (M+H; ~93%); 578 (~58%); 478 (100%).
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Stufe 5:
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Zu
einer Lösung
von 6D (208 mg; 0,302 mmol) in CH2Cl2 (3 ml) wurde unter Verwirbeln des Kolbens TFA
(928 μl;
1,37 g; 12,1 mmol) gegeben, welcher dann mit trockenem N2 gespült,
verschlossen und 6 Stunden bei RT stehen gelassen wurde. Die Reaktionslösung wurde
unter Vakuum eingedampft, und der Rückstand wurde zwischen EtOAc
(20 ml) und 2 M Na2CO3 (3
ml) und ausreichend Wasser partitioniert, um zwei klare Phasen zu
ergeben. Die wässrige
Phase wurde mit EtOAc (3 × 5
ml) extrahiert. Die kombinierten Extrakte wurden mit Salzlösung (3
ml) gewaschen und durch wasserfreies MgSO4 filtriert.
Das Filtrat wurde im Vakuum mit Lösungsmittel gestrippt, und
der Rückstand
wurde Flash-Chromatographie an Silikagel unterzogen, wobei mit CH2Cl2-CH3OH-NH4OH (97:3:0,5) eluiert wurde. Die Titelverbindung
(130 mg; 72%) wurde als blassgelbes Pulver erhalten. FABMS: 589
(MH+; ~64%); 478 (100%).
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Nach ähnlichen
Verfahren wie oben beschrieben wurden unter Verwendung der passenden
Ausgangsmaterialien die Verbindungen in den folgenden Tabellen hergestellt:
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Stufe 1:
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Eine
Lösung
von P7-1 (2,3, 8,9 mmol) in CH2Cl2-DMF (1:1, 50 ml) wurde mit Picolinsäure-N-oxid
(1,5 g, 10,6 mmol), EDCI (2,6, 13,3 mmol) und HOBT (1,8 g, 13,3
mmol) behandelt. Die Mischung wurde über Nacht bei 70°C gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde konzentriert, mit EtOAc verdünnt, drei
Mal mit 5 wässriger NaOH
gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet
und konzentriert. Flash-Chromatographie
(50% EtOAc/Hexan) lieferte 388A (2,5 g, 74%).
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Stufe 2:
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In ähnlicher
Weise wie in Präparation
5, Stufe 4, beschrieben wurde Verbindung 388A in Verbindung 388B überführt.
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Stufe 3:
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Eine
Lösung
von 388B (0,66 g, 2,2 mmol) in DMF (15 ml) wurde mit 5C (0,62 g,
2,5 mmol), cyclischem 1-Propanphosphonsäureanhydrid (3,3 ml, 11,2 mmol,
50 Gew.-% in EtOAc) und N-Ethyl morpholin (1,4 ml, 10,7 mmol) behandelt.
Die Mischung wurde 3 Stunden bei 50°C gerührt. Die Reaktionsmischung
wurde konzentriert und mit EtOAc verdünnt. Die Lösung wurde drei Mal mit 5%
wässriger
NaOH gewaschen, über
Na2SO4 getrocknet,
konzentriert und Flash-Chromatographie unterzogen (10% 2 N NH3-CH3OH/EtOAc). Das Material wurde dann in CH2Cl2 (20 ml) aufgenommen
und mit 4 M HCl-Dioxan (4 ml) behandelt. Nachdem über Nacht bei
20°C gerührt worden
war, wurde die Reaktion vorsichtig mit 10% wässriger NaOH basisch gemacht
und mit CH2Cl2 extrahiert.
Die kombinierten organischen Phasen wurden über Na2SO4 getrocknet, konzentriert und Flash-Chromatographie
(30 2 N NH3-CH3OH/EtOAc
unterzogen, um 388C als weißen
Feststoff (0,08 g, 10%) zu ergeben.
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Stufe 4:
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In ähnlicher
Weise wie in Beispiel 5, Stufe 5, beschrieben wurde Verbindung 388C
in Beispiel 388 überführt.
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Stufe 1:
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Zu
einer gerührten
trüben
Lösung
von 389A (300 mg, 1,14 mmol) in THF (15 ml) wurde eine Lösung von
3898 (292 mg, 1,37 mmol) in THF (1 ml) gegeben, gefolgt von NaBH(OAc)3 (483 mg, 2,28 mmol). Nachdem 39 Stunden
bei RT gerührt
worden war, zeigte DC die Anwesenheit von unveränderten Ausgangsmaterialien
in der trüben
weißen
Reaktionssuspension. Daher wurde eine weitere Menge NaBH(OAc)3 (242 mg, 1,14 mmol) zugegeben und insgesamt weitere
113 Stunden bei RT gerührt.
Dann wurde die Reaktionsmischung filtriert, und die aufgefangenen
Feststoffe wurden mit CH2Cl2 gründlich gewaschen.
Die kombinierten Filtrate und Wäschen
wurden im Vakuum von Lösungsmittel
gestrippt, und der Rückstand
wurde zwischen EtOAc (60 ml) und einer Lösung partitioniert, die aus
Wasser (2,5 ml), 2 M Na2CO3 (6,5
ml) und 6 N NaOH (5 ml) bestand.
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Die
wässrige
Phase wurde ferner mit EtOAc (3 × 15 ml) extrahiert. Die kombinierten
Extrakte wurden mit Salzlösung
(5 ml) gewaschen und über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet. Das Trockenmittel
wurde durch Filtration entfernt, und das Filtrat wurde unter Vakuum
konzentriert. Der Rückstand
wurde durch Silikagel-Flash-Chromatographie (EtOAc/Hexane = 1:1)
gereinigt, um 389C als Mischung aus farblosem Gummi und weißem Schaum
(368 mg, 70%) zu ergeben, die gemäß DC homogen war und beim Stehen
lassen erstarrte. ES-MS: 461 (MH+; 100%).
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Stufe 2:
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Zu
einer gerührten
eiskalten Lösung
von 389C (358 mg, 0,777 ml) in CH2Cl2 (7 ml) wurde mittels Spritze kalte unverdünnte TFA
(576 μm,
886 mg, 7,77 mmol) gegeben. Die resultierende Lösung wurde 30 Minuten in einem
Eis-Wasser-Bad, danach 29,5 Stunden bei RT gerührt. Flüchtige Substanzen wurden unter
Vakuum entfernt, und der gummiartige Rückstand wurde mit Et2O (36 ml) 16 Stunden trituriert (Magnetrührer). Filtration und
Waschen mit Et2O ergab das Bistrifluoracetatsalz
von 389D als weißes
Pulver (449 mg, 98%).
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Stufe 3:
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Zu
einer gerührten
Suspension von 389D (100 mg, 0,170 mmol) in CH2Cl2 (5 ml) wurde Et3N
(47,4 μl, 34,3
mg, 0,340 mmol) gege ben, woraufhin sich alle Feststoffe auflösten. Der
gerührten
Lösung
wurde dann 5G (25,1 mg, 0,204 mmol) zugegeben, gefolgt von NaBH(OAc)3 (72,1 mg, 0,340 mmol). Nachdem 66 Stunden bei
RT gerührt
worden war, zeigte DC die Anwesenheit von unveränderten Ausgangsmaterialien
in der hellgelben Reaktionssuspension. Daher wurde eine weitere
Menge NaBH(OAc)3 (72,1 mg, 0,340 mmol) zugegeben und
insgesamt weitere 90 Stunden bei RT gerührt. Dann wurde die Reaktionsmischung
filtriert, und die aufgefangenen Feststoffe wurden mit CH2Cl2 gründlich gewaschen.
Die kombinierten Filtrate und Wäschen
wurden im Vakuum von Lösungsmittel
gestrippt, und der Rückstand
wurde zwischen EtOAc (20 ml) und einer Lösung partitioniert, die aus
Wasser (0,6 ml), 2 M Na2CO3 (1,5
ml) und 6 N NaOH (1,2 ml) bestand. Die wässrige Phase wurde ferner mit
EtOAc (3 × 5
ml) extrahiert. Die kombinierten Extrakte wurden mit Salzlösung (2
ml) gewaschen und über
wasserfreiem MgSO4 getrocknet. Das Trockenmittel
wurde durch Filtration entfernt, und das Filtrat wurde unter Vakuum
konzentriert. Der Rückstand
wurde durch präparative
DC (Silikagel; CH2Cl2/CH3OH/konz. NH4OH =
90:9:1) gereinigt, um die Titelverbindung als hellbeigen Schaum
(36 mg, 45%) zu ergeben. FABMS: 468 (MH+;
100%).
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Unter
Verwendung von ähnlichen
Verfahren wie jenen, die oben in den Beispielen 1–6 und 388–389 beschrieben
sind, wurden die folgenden Verbindungen hergestellt:
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4-[[4-[2-(5-Methyl-3-isoxazolyl)-3H-imidazo[4,5-b]pyridin-3-yl]-1-(4-piperidinylcarbonyl)piperidin
(0,99 g, 2,51 mmol) und Pyridazin-4-carboxaldehyd (0,35 g, 3,26
mmol) wurden bei RT in trockenem CH2Cl2 (25 ml) gerührt, das aktiviertes 3A Molekularsieb
(6,5 g) enthielt. Nach 5 Stunden wurde Triacetoxyborhydrid (3,2
g, 15 mmol) zugegeben und die Mischung 70 Stunden gerührt. Die
Mischung wurde mit CH2Cl2 verdünnt und
der Feststoff durch ein Celite-Kissen filtriert. Das Filtrat wurde
20 Minuten mit gesättigter
wässriger
NaHCO3 gerührt, danach getrennt, mit Salzlösung gewaschen
und über
wasserfreiem Na2SO4 getrocknet.
Die Reaktionsmischung wurde durch präparative DC gereinigt. Die
Platten wurden mit EtOAc:Hexanes:CH3OH(NH3) (75:20:5) eluiert. Die Extraktion der
Banden mit 13% CH3OH(NH3)/EtOAc
ergab eine Mischung von Beispiel 665 und Beispiel 496. Beispiel
658: MS (M+H): 423.
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In ähnlicher
Weise wurde unter Verwendung von 4-[[4-[2-(Methylthio)-3H-imidazo[4,5-b]pyridin-3-yl]-1-(4-piperidinylcarbonyl)piperidin
(0,88 g; 2,44 mmol), Pyridazin-4-carboxaldehyd (0,34 g, 3,18 mmol) und
Triacetoxyborhydrid eine Mischung aus Beispiel 666 und Beispiel
495 hergestellt:
- Beispiel 666: MS
(M+H): 388
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Allgemeines Verfahren für den H3-Rezeptorbindungsassay:
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Die
Quelle für
die H3-Rezeptoren in diesem Experiment war
Meer schweinchenhirn. Die Tiere wogen 400–600 g. Das Hirngewebe wurde
mit einer Lösung
von 50 mM Tris, pH 7,5, homogenisiert. Die Endkonzentration von
Gewebe in dem Homogenisierungspuffer betrug 10% Gew./Vol. Die Homogenisate
wurden mit 1000 g 10 Minuten zentrifugiert, um Gewebeklumpen und
Trümmer
zu entfernen. Die resultierenden Überstände wurden dann mit 50.000 × g 20 Minuten
zentrifugiert, um die Membranen zu sedimentieren, die danach drei Mal
in Homogenisierungspuffer gewaschen wurden (50.000 × g jeweils
20 Minuten). Die Membranen wurden gefroren und bis zum Gebrauch
bei ~70°C
gelagert.
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Alle
zu testenden Verbindungen wurden in DMSO gelöst und danach mit dem Bindungspuffer
(50 mM Tris, pH 7,5) verdünnt,
so dass die Endkonzentration 2 μg/ml
mit 0,1 DMSO betrug. Dann wurden den Reaktionsröhrchen Membranen zugefügt (400 μg Protein).
Die Reaktion wurde durch Zugabe von 3 nM [3H]R-α-Methylhistamin
(8,8 Ci/mmol) oder 3 nM [3H]Nα-Methylhistamin
(80 Ci/mmol) gestartet und unter Inkubation bei 30°C 30 Minuten
fortgesetzt. Gebundener Ligand wurde durch Filtration von ungebundenem
Ligand getrennt, und die Menge an radioaktivem Ligand, der an die
Membranen gebunden war, wurde durch Flüssigszintillationsspektrometrie
quantifiziert. Alle Inkubationen wurden doppelt durchgeführt, und
die Standardabweichung lag immer unter 10%. Verbindungen, die mehr
als 70% der spezifischen Bindung von radioaktivem Liganden an den
Rezeptor inhibierten, wurden seriell verdünnt, um ein Ki (nM)
zu bestimmen.
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Allgemeines Verfahren für den rHu
H3-Bindungsassay:
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[3H]Nα-Methylhistamin (82 Ci/mmol)
wurde von Dupont NEN erhalten. Thioperamid wurde vom Chemical Research
Department, Schering-Plough Research Institute, erhalten.
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HEK-293
humane Embryo-Nierenzellen, die den humanen Histamin-H3-Rezeptor
stabil exprimierten, wurden bei 37°C in einer angefeuchteten 5%
CO2-Atmosphäre in Dulbecco's modifiziertem Eagle's-Medium/10% fötalem Kalbserum/Penicillin
(100 U/ml)/Streptomycin (100 μg/ml)/Geneticin
(0,5 mg/ml) kultiviert. Die Zellen wurden zwischen den Durchgängen fünf und zwanzig
bei 37°C
in 5 mM EDTA/Hank's
bilanzierter Salzlösung
geerntet und für
die Membranpräparation
vorbereitet. Sie wurden nach Zentrifugieren mit niedriger Geschwindigkeit,
10 Minuten mit 1000 g, in 10 Volumina eiskalten Puffer gegeben und
mit einem Polytron (PTA 35/2 Spitze, 30 Sekunden mit Einstellung
6) unterbrochen. Der Überstand
wurde nach anschließendem
Zentrifugieren mit niedriger Geschwindigkeit 10 Minuten mit 50.000
g zentrifugiert. Das Hochgeschwindigkeitspellet wurde in dem ursprünglichen
Puffervolumen erneut suspendiert, es wurde eine Probe für den Protein-Assay (Bicinchoninsäure, Pierce)
genommen und die Suspension erneut mit 50.000 g zentrifugiert. Die
Membranen wurden mit 1 mg Protein/ml Puffer erneut suspendiert und
bis zum Gebrauch bei –80°C gefroren.
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Die
Membran (15 μg
Protein) wurde ohne oder mit Inhibitorverbindungen in einem Gesamtvolumen von
200 μl Puffer
mit 1,2 nM [3H]Nα-Methylhistamin
inkubiert. In Gegenwart von 10–5 M Thioperamid wurde
die unspezifische Bindung bestimmt. Die Assaymischungen wurden 30
Minuten mit 30°C
in 96 Mulden-Tiefmuldenplatten aus Polypropylen inkubiert, danach
durch GF/B-Filter
filtriert, die in 0,3% Polyethylenimin eingeweicht worden waren.
Diese wurden drei Mal mit 1,2 ml Puffer mit 4°C gewaschen, im Mikrowellengerät getrocknet,
mit Meltilex-Wachsszintillationsmittel imprägniert und mit 40% Effizienz
in einem Betaplate Szintillationszähler (Wallac) gezählt.
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Die
IC50-Werte wurden aus den Daten interpoliert
oder aus Kurven bestimmt, die mit dem nicht-linearen Kurvenanpassungsprogramm
der kleinsten Quadrate von Prism (GraphPad Software, San Diego,
CA, USA) aus den Daten erhalten worden waren. Die Ki-Werte wurden gemäß der Gleichung
von Cheng und Prussof aus den IC50-Werten
bestimmt.
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Verbindungen
der Formel I haben in diesen Assays eine Ki im
Be reich von etwa 0,1 bis etwa 600 nM. Bevorzugte Verbindungen der
Formel I haben eine Ki im Bereich von etwa
0,1 bis etwa 100 nM. Bevorzugtere Verbindungen der Formel I haben
eine Ki im Bereich von etwa 0,1 bis etwa
20 nM.
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Repräsentative
erfindungsgemäße Verbindungen,
die gemäß den obigen
Verfahren getestet wurden, haben die folgenden K
i-Werte:
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In
dieser Beschreibung bedeutet der Begriff "mindestens eine Verbindung der Formel
I", dass eine bis drei
unterschiedliche Verbindungen der Formel I in einer pharmazeutischen
Zusammensetzung oder einem Behandlungsverfahren verwendet werden
können.
Es wird vorzugsweise eine Verbindung der Formel I verwendet. In ähnlicher
Weise bedeutet "mindestens
ein H1-Rezeptorantagonist", dass ein bis drei
verschiedene H1-Antagonisten in einer pharmazeutischen
Zusammensetzung oder einem Behandlungsverfahren verwendet werden
können.
Es wird vorzugsweise ein H1-Antagonist verwendet.
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Zur
Herstellung pharmazeutischer Zusammensetzungen aus den hier beschriebenen
Verbindungen, z. B. aus den erfindungsgemäßen Verbindungen, können inerte,
pharmazeutisch annehmbare Träger
fest oder flüssig
sein. Zubereitungen in fester Form schließen Pulver, Tabletten, dispergierbare
Körner,
Kapseln, Oblatenkapseln und Zäpfchen
ein. Die Pulver und Tabletten können
aus etwa 5 bis etwa 95% aktivem Bestandteil zusammensetzt sein.
Geeignete feste Träger
sind in der Technik bekannt, z. B. Magnesiumcarbonat, Magnesiumstearat,
Talkum, Zucker oder Lactose. Tabletten, Pulver, Kapseln und Oblatenkapseln
können
als feste Dosierungsformen verwendet werden, die für die orale
Verabreichung geeignet sind. Beispiele für pharmazeutisch annehmbare
Träger
und Fertigungsverfahren für
verschiedene Zusammensetzungen finden sich in A. Gennaro (Herausgeber),
The Science and Practice of Pharmacy, 20. Auflage, (2000), Lippincott
Williams & Wilkins,
Baltimore, MD, USA.
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Zubereitungen
in flüssiger
Form schließen
Lösungen,
Suspensionen und Emulsionen ein. Als Beispiel können Wasser oder Wasser-Propylenglykol-Lösungen für die parenterale
Injektion oder Zugabe von Süßungsmitteln
und Opazifizierungsmitteln für
orale Lösungen,
Suspensionen und Emulsionen genannt werden. Zubereitungen in flüssiger Form
können
auch Lösungen
für intranasale
Verabreichung einschließen.
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Aerosolzubereitungen,
die zur Inhalation geeignet sind, können Lösungen und Feststoffe in Pulverform
einschließen,
die in Kombination mit einem pharmazeutisch annehmbaren Träger wie
inertem komprimiertem Gas, z. B. Stickstoff, vorliegen können.
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Ebenfalls
eingeschlossen sind Zubereitungen in fester Form, die kurz vor Gebrauch
in Zubereitungen in flüssiger
Form für
orale oder parenterale Verabreichung überführt werden sollen. Solche flüssigen Formen schließen Lösungen,
Suspensionen und Emulsionen ein.
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Die
hier offenbarten Verbindungen einschließlich der erfindungsgemäßen Verbindungen
können
auch transdermal abgegeben werden. Die transdermalen Zusammensetzungen
können
die Form von Cremes, Lotionen, Aerosolen und/oder Emulsionen annehmen,
und können
in ein Transdermalpflaster vom Matrix- oder Reservoirtyp eingeschlossen
werden, wie in der Technik zu diesem Zweck konventionell ist.
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Die
Verbindung wird vorzugsweise oral verabreicht.
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Die
pharmazeutische Zubereitung liegt vorzugsweise in Einheitsdosisform
vor. In einer solchen Form wird die Zubereitung in geeignet bemessene
Einheitsdosen unterteilt, die geeignete Mengen der aktiven Komponente
enthalten, z. B. eine wirksame Menge, um den gewünschten Zweck zu erreichen.
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Die
Menge an aktiver Verbindung in einer Einheitszubereitungsdosis kann
gemäß der speziellen
Anwendung auf etwa 1 mg bis etwa 350 mg, vorzugsweise etwa 1 mg
bis etwa 150 mg, insbesondere etwa 1 mg bis etwa 50 mg variiert
oder eingestellt werden.
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Die
tatsächlich
verwendete Dosis kann gemäß den Erfordernissen
des Patienten und dem Schweregrad des behandelten Zustands variiert
werden. Die Bestimmung des richtigen Dosierschemas für eine spezielle
Situation liegt innerhalb des Wissens des Fachmanns. Der Bequemlichkeit
halber kann die gesamte Tagesdosis unterteilt und nach Bedarf portionsweise über den
Tag verab reicht werden.
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Die
Menge und Frequenz der Verabreichung der hier beschriebenen Verbindungen
einschließlich
der erfindungsgemäßen Verbindungen
und/oder der pharmazeutisch annehmbaren Salze derselben werden gemäß der Beurteilung
des behandelnden Arztes unter Berücksichtigung von Faktoren wie
Alter, Zustand und Größe des Patienten
sowie dem Schweregrad der zu behandelnden Symptome festgelegt. Ein
typisches empfohlenes Tagesdosierschema für die orale Verabreichung kann
im Bereich von etwa 1 mg/kg/Tag bis etwa 300 mg/kg/Tag, vorzugsweise
1 mg/Tag bis 75 mg/Tag, in zwei bis vier unterteilten Dosen liegen.
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Wenn
eine Kombination von H3-Antagonist- und
H1-Antagonistverbindungen verwendet werden
soll, können
die beiden aktiven Komponenten simultan miteinander verabreicht
werden, oder können
sequentiell verabreicht werden, oder es kann eine einzige pharmazeutische
Zusammensetzung verabreicht werden, die einen H3-Antagonisten
und einen H1-Antagonisten in einem pharmazeutisch
annehmbaren Träger
enthält.
Die Komponenten der Kombination können individuell oder zusammen
in jeder konventionellen Dosierform verabreicht werden, wie Kapsel,
Tablette, Pulver, Oblatenkapsel, Suspension, Lösung, Zäpfchen, Nasenspray usw. Die
Dosierung des H1-Antagonisten kann Literaturveröffentlichungen
entnommen werden und kann im Bereich von 1 bis 1000 mg pro Dosis
liegen.
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Wenn
separate pharmazeutische Zusammensetzungen aus H3-
und H1-Antagonist verabreicht werden sollen,
können
sie in einem Kit bereitgestellt werden, der eine Einzelpackung enthält, wobei
ein Behälter
einen H3-Antagonisten in einem pharmazeutisch
annehmbaren Träger
enthält
und ein separater Behälter
einen H1-Antagonisten in einem pharmazeutisch
annehmbaren Träger
enthält,
wobei die H3- und H1-Antagonisten
in Mengen vorhanden sind, so dass die Kombination therapeutisch
wirksam ist. Ein Kit ist vorteilhaft zur Verabreichung einer Kombination,
wenn die Komponenten beispielsweise in unterschiedlichen Zeitintervallen
verabreicht werden müssen,
oder wenn sie in unterschiedlichen Dosierformen vorliegen.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung im Zusammenhang mit den hier beschriebenen
spezifischen Ausführungsformen
beschrieben worden ist, ergeben sich Durchschnittsfachleuten viele
Alternativen, Modifikationen und Varianten davon von selbst.