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TECHNISCHES GEBIET
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, um in eine
Waschmaschine Waschmittel zuzuführen,
und insbesondere auf eine Waschmittelzuführvorrichtung, in der Waschmittel
in einen Bottich eingeleitet wird, während Wasser, das in den Waschmittelbehälter geleitet
wird, entlang der Wand des Waschmittelbehälters auf eine überlaufende Weise
hinabfließt.
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STAND DER TECHNIK
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Eine
Waschmaschine ist im Allgemeinen eine Vorrichtung, um Wäsche durch
Waschen, Spülen
und Wasserentzug zu reinigen, um Schmutz aus Kleidungsstücken, Bettwäsche usw.
unter Nutzung der Wirkung von Wasser auszuwaschen.
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Da
es schwierig ist, eine richtige Menge Waschmittel zuzuteilen und
sich die Wäsche
eventuell verfärben
kann, wenn das Waschmittel direkt in eine Trommel der Waschmaschine
zugegeben wird, wurde herkömmlicher
Weise eine zusätzliche Waschmittelzuführvorrichtung
in einen oberen Abschnitt der Waschmaschine eingebaut, um Wasser zusammen
mit Waschmittel in einen Bottich einzuleiten und dort vorzuhalten.
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Solch
eine herkömmliche
Waschmittelzuführvorrichtung
spritzt Wasser durch eine Düse
im oberen Abschnitt eines Waschmittelbehälters von oben einrieselnd
oder einspritzend ein, wobei eingespritztes Wasser mit Waschmittel
im Waschmittelbehälter
gemischt und dann im Bottich vorgehalten wird.
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Da
bei der wie oben genannten herkömmlichen
Waschmittelzuführvorrichtung
Wasser von oben einrieselnd oder direkteinspritzend eingespritzt wird,
wenn es in den Waschmittelbehälter
eingeleitet wird, verbleibt ein Teil des Waschmittels an der Wand oder
in einer Ecke des Waschmittelbehälters.
Im Ergebnis kommt eine bestimmte Menge Waschmittel beim Waschen
nicht zum Einsatz, und Wasser wird zusammen mit Waschmittel verspritzt,
wodurch das Umfeld der Waschmaschine verschmutzt wird.
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Darüber hinaus
ist die herkömmliche
Waschmittelzuführvorrichtung,
da der Waschmittelbehälter im
oberen Abschnitt der Waschmaschine eingebaut ist und wie eine Schublade
eingeschoben und zum Einfüllen
von Waschmittel herausgezogen werden muss und ein Wassereinspritzabschnitt
von einem Waschmittelzuführabschnitt
getrennt ist, nicht auf vorteilhafte Weise technisch ausgereift.
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Ein
Dokument aus dem Stand der Technik, die
US-A-4188807 , offenbart eine
Waschmittelzuführvorrichtung
für eine
Waschmaschine, die ein Gehäuse,
eine drehbar im Gehäuse
vorgesehene Trommel und einen außerhalb der Trommel feststehend installierten
Bottich umfasst, wobei die Vorrichtung umfasst: einen Wasserzufuhrschlauch
zur Zufuhr von Wasser; einen Waschmittelbehälter mit einer Wassereinlassöffnung,
die an den Wasserzufuhrschlauch angeschlossen ist, um durch die
Wassereinlassöffnung
mit Wasser versorgt zu werden, und einen Waschmittelauslassschlauch
mit einem Ende, das zum Anschluss an den Bottich der Waschmaschine ausgelegt
ist, um Waschmittel und Wasser, die aus dem Ablauf ausgeleitet wurden,
in den Bottich zu leiten.
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OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
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Entsprechend
richtet sich die vorliegende Erfindung auf eine Waschmittelzuführvorrichtung
in einer Waschmaschine, die im Wesentlichen eines oder mehrere der
Probleme umgeht, die von Einschränkungen
und Nachteilen des verwandten Stands der Technik herrühren.
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Eine
Aufgabe von Ausführungsformen
ist es, eine Waschmittelzuführvorrichtung
in einer Waschmaschine bereitzustellen, die einen einfachen Aufbau
hat und die Waschmittelmenge genau regeln und gleichzeitig ein sauberes
Umfeld sicherstellen kann.
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Nach
der vorliegenden Erfindung wird eine Waschmittelzuführvorrichtung
für eine
Waschmaschine bereitgestellt, die ein Gehäuse, eine drehbar im Gehäuse vorgesehene
Trommel und einen außerhalb
der Trommel feststehend installierten Bottich umfasst, wobei die
Vorrichtung umfasst: einen Wasserzufuhrschlauch zur Zufuhr von Wasser;
einen Waschmittelbehälter
mit einer Wassereinlassöffnung,
die an den Wasserzufuhrschlauch angeschlossen ist, um durch die
Wassereinlassöffnung
mit Wasser versorgt zu werden, und einen Waschmittelauslassschlauch
mit einem Ende, das zum Anschluss an den Bottich der Waschmaschine
ausgelegt ist, um Waschmittel und Wasser, die durch den Ablauf ausgeleitet
wurden, in den Bottich zu leiten; dadurch gekennzeichnet, dass der
Waschmittelbehälter
eine Wasservorhaltemulde mit der Wassereinlassöffnung, eine Waschmittelmulde,
die auf einer Seite der Wasservorhaltemulde unterteilt durch ein Überlauffach ausgebildet
ist, um Waschmittel vorzuhalten, und einen Ablauf besitzt, der an
einem Durchtrittsende der Waschmittelmulde vorgesehen ist; ein anderes
Ende des Auslassschlauchs an den Ablauf des Waschmittelbehälters angeschlossen
ist, wodurch Wasser, das der Wasservorhaltemulde zugeführt wird, über das Überlauffach überlaufen
kann, um der Waschmittelmulde zugeführt zu werden, und dann durch
den Ablauf ablaufen kann.
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In
einer Ausführungsform
ist die Waschmittelmulde gesondert in drei aufeinanderfolgende Teile, und
zwar eine erste bis dritte Waschmittelmulde, auf Grundlage des Ablaufs
des Waschmittelbehälters
unterteilt.
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In
einer Ausführungsform
bilden die erste und zweite Waschmittelmulde einen U-förmigen Durchgang mit zwei U-förmigen Überlauffächern, wobei
die Wasservorhaltemulde durch mehrere Trennwände, die sich von einem Ende
der Wasservorhaltemulde zu Enden der Überlauffächer erstrecken, separat in
eine erste bis dritte Wasservorhaltemulde unterteilt ist, und die
erste Wasservorhaltemulde der ersten Waschmittelmulde entspricht,
die zweite Wasservorhaltemulde der zweiten Waschmittelmulde entspricht,
und die dritte Wasservorhaltemulde der dritten Waschmittelmulde
entspricht.
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In
dieser Ausführungsform
fließt
Wasser zuerst in die Wasservorhaltemulden und dann in die Waschmittelmulden,
um Waschmittel so zum Bottich auszuleiten, dass Wasser Waschmittel
ohne Spritzen einleiten kann, und somit Waschmittel in einer feststehenden
Menge verwendet werden kann.
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In
einer anderen Ausführungsform
kann die Waschmittelzuführeinrichtung
darüber
hinaus einen Behälterauflageabschnitt
umfassen, der als Einheit mit einem Abschnitt der Waschmittelmulde
vorgesehen ist; und einen abnehmbaren Zusatzmit telzuführbehälter, der
auf dem Behälterauflageabschnitt
sitzt, und durch den ein Zusatzmittel wie ein Färbe- oder Bleichmittel in den
Zusatzmittelzuführbehälter zugeführt werden
kann.
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Die
Waschmittelzuführvorrichtung
kann darüber
hinaus eine Kondensiermulde, die in einem Eckenabschnitt des Waschmittelbehälters vorgesehen
und über
das Fach von der Wasservorhaltemulde und der Waschmittelmulde abgeteilt
ist; und einen Führungskanal
umfassen, von dem ein Ende an den Bottich und das andere Ende an
die Kondensiermulde angeschlossen ist, um Luft aus dem Bottich zur Kondensiermulde
zu leiten.
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In
dieser Ausführungsform
wird Luft über
den Führungskanal
aus der Kondensiermulde so ausgeleitet, das Wasser oder Waschmittel
effizient in den Bottich eingeleitet werden kann.
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Die
Waschmittelzuführvorrichtung
kann darüber
hinaus eine Flüssigwaschmittelzuführeinrichtung
umfassen, die auf einer Seite des Waschmittelbehälters vorgesehen ist, um automatisch
Flüssigwaschmittel
in die Waschmittelmulde zuzuführen, wobei
die Flüssigwaschmittelzuführeinrichtung
umfasst: eine Zuführöffnung,
die in einem Unterteil der Waschmittelmulde vorgesehen ist; einen
Vorhaltebehälter,
um Flüssigwaschmittel
vorzuhalten; eine Pumpe, um Flüssigwaschmittel
aus dem Flüssigwaschmittelvorhaltebehälter zur
Zuführöffnung zu pumpen;
ein Anpassstück
für eine
Verbindung zwischen der Zuführöffnung und
der Pumpe; und ein im Anpassstück
vorgesehenes Rückschlagventil,
um den Durchlauf aus der Waschmittelmulde zu einem unteren Abschnitt
der Zuführöffnung zu
regeln.
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In
dieser Ausführungsform
besteht insofern ein Vorteil als Flüssigkeit effizient und mühelos in
den Waschmittelbehälter
der Waschmittelzuführeinrichtung
eingeleitet werden kann.
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Es
sollte klar sein, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung
als auch die folgende ausführliche
Beschreibung beispielhaft und erläuternd sind und eine weitergehende
Erklärung
der Erfindung, so wie sie beansprucht ist, bieten sollen.
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In
einer Ausführungsform
bilden die erste und zweite Waschmittelmulde einen U-förmigen Durchgang mit zwei U-förmigen Überlauffächern, wobei
die Wasservorhaltemulde durch mehrere Trennwände, die sich von einem Ende
der Wasservorhaltemulde zu Enden der Überlauffächer erstrecken, separat in
eine erste bis dritte Wasservorhaltemulde unterteilt ist, und die
erste Wasservorhaltemulde der ersten Waschmittelmulde entspricht,
die zweite Wasservorhaltemulde der zweiten Waschmittelmulde entspricht,
und die dritte Wasservorhaltemulde der dritten Waschmittelmulde
entspricht.
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In
dieser Ausführungsform
fließt
Wasser zuerst in die Wasservorhaltemulden, fließt über die Überlauffächer und dann in die Waschmittelmulden, um
Waschmittel so zum Bottich auszuleiten, dass Wasser Waschmittel
ohne Spritzen einleiten kann, und somit Waschmittel in einer feststehenden
Menge verwendet werden kann.
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Die
Waschmittelzuführvorrichtung
kann darüber
hinaus einen Behälterauflageabschnitt
umfassen, der als Einheit mit einem Abschnitt der Waschmittelmulde
vorgesehen ist, und einen abnehmbaren Zusatzmittelzuführbehälter, der
auf dem Behälterauflageabschnitt
sitzt, und durch den ein Zusatzmittel wie ein Färbe- oder Bleichmittel in den
Zusatzmittelzuführbehälter zugeführt werden
kann.
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In
noch einem anderen Aspekt der Erfindung kann die Waschmittelzuführvorrichtung
darüber
hinaus eine Kondensiermulde, die in einem Eckenabschnitt des Waschmittelbehälters vorgesehen
und über
das Fach von der Wasservorhaltemulde und der Waschmittelmulde abgeteilt
ist; und einen Führungskanal
umfassen, von dem ein Ende an den Bottich und das andere Ende an
die Kondensiermulde angeschlossen ist, um Luft aus dem Bottich zur
Kondensiermulde zu leiten.
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Bei
der vorstehenden Waschmittelzuführvorrichtung
wird Luft über
den Führungskanal
aus der Kondensiermulde so ausgeleitet, das Wasser oder Waschmittel
effizient in den Bottich eingeleitet werden kann.
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In
noch einem anderen Aspekt der Erfindung kann die Waschmittelzuführvorrichtung
darüber
hinaus eine Flüssigwaschmittelzuführeinrichtung
umfassen, die auf einer Seite des Waschmittelbehälters vorgesehen ist, um automatisch
Flüssig waschmittel in
die Waschmittelmulde zuzuführen,
wobei die Flüssigwaschmittelzuführeinrichtung
umfasst: eine Zuführöffnung,
die in einem Unterteil der Waschmittelmulde vorgesehen ist; einen
Vorhaltebehälter,
um Flüssigwaschmittel
vorzuhalten; eine Pumpe, um Flüssigwaschmittel
aus dem Flüssigwaschmittelvorhaltebehälter zur
Zuführöffnung zu
pumpen; ein Anpassstück
für eine
Verbindung zwischen der Zuführöffnung und
der Pumpe; und ein im Anpassstück
vorgesehenes Rückschlagventil,
um den Durchlauf aus der Waschmittelmulde zu einem unteren Abschnitt der
Zuführöffnung zu
regeln.
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Wie
vorstehend dargelegt ist, hat die vorliegende Erfindung insofern
einen Vorteil als Flüssigkeit effizient
und mühelos
in den Waschmittelbehälter
der Waschmittelzuführeinrichtung
eingeleitet werden kann.
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Es
sollte klar sein, dass sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung
als auch die folgende ausführliche
Beschreibung beispielhaft und erläuternd sind und eine weitergehende
Erklärung
der Erfindung, so wie sie beansprucht ist, bieten sollen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
beigefügten
Zeichnungen, die mit aufgenommen sind, um ein weiteres Verständnis der
Erfindung zu bieten, und die in diese technische Beschreibung mit
einfließen
und einen Teil von ihr bilden, stellen Ausführungsformen der Erfindung
dar und dienen zusammen mit der Beschreibung dazu, die Prinzipien der
Erfindung zu erläutern.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht einer Waschmaschine, die eine Waschmittelzuführvorrichtung
der Erfindung darstellt;
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2 ist
eine teilweise aufgebrochene Schnittansicht, die wichtige Teile
der in 1 gezeigten Waschmaschine darstellt;
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3 ist
eine perspektivische Ansicht einer Waschmittelzuführvorrichtung
nach einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung;
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4 ist
eine in ihre Einzelteile zerlegte Ansicht der in 3 gezeigten
Waschmittelzuführvorrichtung;
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5 ist
eine perspektivische Ansicht eines unteren Abschnitts einer Muldenabdeckung
der in 3 gezeigten Waschmittelzuführvorrichtung;
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6 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie A-A von 3;
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7 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie B-B von 3;
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8 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie C-C von 3;
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9 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie D-D von 3;
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10 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie E-E von 3;
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11 ist
eine Schnittansicht einer Waschmittelzuführvorrichtung nach einer alternativen
Ausführungsform
der Erfindung, die 7 entspricht;
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12 ist
eine perspektivische Ansicht einer Waschmittelzuführvorrichtung
nach einer anderen alternativen Ausführungsform der Erfindung;
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13 ist
eine Schnittansicht wichtiger Teile der in 12 gezeigten
Waschmittelzuführvorrichtung;
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14 ist
eine perspektivische Ansicht einer Waschmittelzuführvorrichtung
nach noch einer anderen alternativen Ausführungsform der Erfindung;
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15 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie I-I der in 14 gezeigten
Waschmittelzuführvorrichtung;
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16 ist
eine perspektivische Ansicht einer Waschmittelzuführvorrichtung
nach einer anderen alternativen Ausführungsform der Erfindung;
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17 ist
eine Schnittansicht wichtiger Teile der in 16 gezeigten
Waschmittelzuführvorrichtung;
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18 ist
eine Schnittansicht einer Waschmittelzuführvorrichtung nach noch einer
anderen alternativen Ausführungsform
der Erfindung, die 16 entspricht;
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19 ist
eine perspektivische Ansicht einer Waschmittelzuführvorrichtung
nach einer anderen alternativen Ausführungsform der Erfindung;
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20 ist
eine perspektivische Ansicht eines Zusatzmittelzuführbehälters der
in 19 gezeigten Waschmittelzuführvorrichtung;
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21 ist
eine Schnittansicht wichtiger Teile der in 19 gezeigten
Waschmittelzuführvorrichtung;
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22 ist
eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform
eines Deckels und eines Deckelrahmens einer Waschmittelzuführvorrichtung
der Erfindung;
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23 ist
eine perspektivische Ansicht des in 22 gezeigten
Deckels;
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24 ist
eine perspektivische Ansicht des in 22 gezeigten
Deckelrahmens;
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25 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie II-II von 22;
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26 ist
eine perspektivische Ansicht einer alternativen Ausführungsform
eines Deckels und eines Deckelrahmens in einer Waschmittelzuführvorrichtung
der Erfindung;
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27 ist
eine Schnittansicht entlang der Linie III-III von 26,
die eine Befestigungsposition zwischen dem in 26 gezeigten
Deckel und Deckelrahmen darstellt;
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28 ist
eine Schnittansicht einer alternativen Ausführungsform des in 27 gezeigten
Deckels und Deckelrahmens;
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29 ist
eine perspektivische Unteransicht einer Waschmittelzuführvorrichtung
nach noch einer anderen alternativen Ausführungsform der Erfindung; und
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30 ist
eine Schnittansicht wichtiger Teile der in 29 gezeigten
Waschmittelzuführvorrichtung.
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BESTE ART UND WEISE ZUR UMSETZUNG DER ERFINDUNG
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Nun
wird im Einzelnen Bezug auf die bevorzugten Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung genommen, wofür
Beispiele in den beigefügten Zeichnungen
dargestellt sind, in denen dieselben Begriffe und Bezugszahlen verwendet
sind, um gleiche oder ähnliche
Bestandteile zu bezeichnen, und eine zusätzliche Beschreibung von diesen
im Nachstehenden unterbleiben wird.
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1 und 2 stellen
den Aufbau einer Waschmaschine dar, bei der eine Waschmittelzuführvorrichtung
der Erfindung übernommen
wurde. Bei dieser Waschmaschine ist eine Tür 6, durch die Wäsche eingelegt
und herausgenommen werden kann, schwenkbar in einem mittleren Frontabschnitt
eines Gehäuses 1 angebracht,
ein Bottich 3, der Waschwasser enthalten soll, ist von
einem (nicht gezeigten) Dämpfungsglied
und einer (nicht gezeigten) Feder im Inneren des Gehäuses 1 gehaltert,
eine Trommel 4, die Wäsche
enthalten soll, ist drehbar im Inneren des Bottichs 3 angeordnet,
und ein Antriebsmotor 5, um die Trommel 4 in Drehung
zu versetzten, ist in einem hinteren Abschnitt im Inneren des Gehäuses 1 eingebaut.
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Das
Gehäuse 1 umfasst
auch eine Deckplatte 2, die eine obere Ebene des Gehäuses 1 bildet. Die
Deckplatte 2 besitzt auch ein Bedienfeld 8, das
in einem hinteren Abschnitt der Deckplatte 2 zum Bedienen
der Waschmaschine angebracht ist, einen Waschmittelbehälter 100,
um zugeleitetes Wasser mit Waschpulver und Färbemittel bzw. Aufheller zu mischen
und abzugeben, und einen Deckel 50, um den Waschmittelbehälter 100 zu öffnen und
zu schließen.
Der Waschmittelbehälter 100 ist
mit einem Wasserzufuhrschlauch 21, um Waschwasser in den Waschmittelbehälter 100 einzuleiten,
und einem Faltenbalgeinlassschlauch 25 verbunden, um Waschmittel
und Waschwasser, die sich im Behälter 100 vermischt
haben, in den Bottich 3 zu leiten.
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Die 3 bis 10 sind
Detailansichten einer Waschmittelzuführvorrichtung nach einer bevorzugten
Ausführungsform
der Erfindung. Der kastenförmige
Waschmittelbehälter 100 besitzt,
wenn eine obere Ebene geöffnet
ist, Wasservorhaltemulden 104 bis 106, und zwar
eine erste bis dritte Vorhaltemulde, die durch zwei lineare Trennwände 111 und 12 unterteilt
sind. Der Waschmittelbehälter 100 besitzt
auch eine Hauptwaschmittelmulde 101, eine Vorwaschmittelmulde 102 und
eine Zusatzmittelmulde 103, die durch zwei im Wesentlichen
U-förmige Überlaufwände oder Überlauffächer 108 und 109 unterteilt
sind, und ein lineares Überlauffach 110 in
hinteren Abschnitten der Wasservorhaltemulden 104, 105 und 106.
Die Waschmittelmulden 101 bis 103 besitzen jeweils
Durchtrittsenden, die zu einem Ablauf 107 im Waschmittelbehälter 100 hin
zulaufen. Der Ablauf 107 ist an den Faltenbalgeinlassschlauch 25 angeschlossen
und mit einem netzförmigen
Zuführöffnungsteil
versehen, durch welches der Ablauf 107 beim Ausleiten Fremdstoffe
aus Wasser und Waschmittel herausfiltern kann.
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Hier
ist eine Stufe 131 gebildet, um das Durchtrittsende der
Hauptwaschmittelmulde 101 höher zu machen als das der Vorwaschmittelmulde 102, so
dass Wasser und Waschmittel, die über die Vorwaschmittelmulde 102 ausgeleitet
werden, nicht wieder zur Hauptwaschmittelmulde 101 zurückfließt.
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Vorzugsweise
sind die erste bis dritte Wasservorhaltemulde 104 bis 106 jeweils
so an den Wasserzufuhrschlauch 21 angeschlossen, dass die
Wasservorhaltemulden 104 bis 106 jeweils Wasser über den
Wasserzufuhrschlauch 21 erhalten.
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L-förmige Verteilerrippen 114 bis 116 stehen jeweils
von den Böden
der ersten bis dritten Wasservorhaltemulden 104 bis 106 vor,
um Wasser, das über
Wassereinlassöffnungen
eingeleitet wird, in seitlicher und nach oben gewandter Richtung
zu verteilen, wodurch eine Wirbelströmung in der Hauptmulde, der
vorläufigen
Mulde und der Zusatzmittelmulde 101 bis 103 verhindert
wird.
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Die Überlauffächer 108 bis 110 sind
jeweils an ihren oberen Enden bis in bestimmte Tiefen mit mehreren
Schlitzen 121, 122 und 128 versehen,
so dass Wasser auch dann mühelos
zu den Waschmittelmulden 101 bis 103 auf der Rückseite
der Überlauffächer 108 bis 110 fließen kann,
wenn es mit niedrigem hydraulischen Druck eingeleitet wird.
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Auch
sind die Überlauffächer 108 und 109 jeweils
an ihren Enden mit Schlitzen 126 und 127 versehen,
die von den oberen Enden zu den unteren Enden der Überlauffächer 108 und 109 so
ausgeschnitten sind, dass die restliche Menge an Wasser vollständig in
die Hauptwaschmittelmulde und die Vorwaschmittelmulde 101 und 102 ausgeleitet
werden kann.
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Der
Schlitz 128 im linearen Überlauffach 110 ist
komplett vom oberen Ende bis zu einem unteren Ende des Überlauffachs 110 ausgeschnitten
und dient somit auch dazu, die restliche Menge an Wasser auszuleiten.
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Ein
Durchgangsüberführungsvorsprung 130, um
den Durchgang zu einem Bereich A zu überführen, in dem Waschmittel gesammelt
wird, ist auf einer Seite des Durchgangsendes der Vorwaschmittelmulde 102 ausgebildet.
Vorzugsweise besitzt der Durchgangsüberführungsvorsprung 130 eine
Spalt t ausgehend vom Überlauffach 109,
das die Vorwaschmittelmulde 102 bildet, durch den die restliche
Menge an Waschmittel von hinter dem Durchgangsüberführungsvorsprung 130 ausgewaschen
werden kann.
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Dabei
umfasst die Waschmittelzuführvorrichtung
der Erfindung darüber
hinaus eine Muldenabdeckung 150, um die Wasservorhaltemulden 104 bis 106 abzudecken.
Die Muldenabdeckung 150 besitzt an einem unteren Abschnitt
Verbindungsrippen 152, die jeweils mit oberen Enden der
Trennwände 111 und 112 verbunden
sind, um die erste bis dritte Wasservorhaltemulde 104 bis 106 und
die Waschmittelmulden 101 bis 103 vollständig zu
unterteilen, und zwar so, dass Wasser oder Waschmittel von einer angrenzenden
Wasservorhalte- und Waschmittelmulde sich nicht in eine andere Wasservorhalte-
und Waschmittelmulden mischt.
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Die
Muldenabdeckung 150 besitzt in einem anderen unteren Abschnitt
auch Spritzschutzrippen 156, die verhindern, dass Wasser,
das in den Wasservorhaltemulden 104 bis 106 enthalten
ist, in den Überlauffächern 108 bis 110 nach
oben spritzt, anstatt über
die Überlauffächer 108 bis 110 zu
fließen.
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Die
Spritzschutzrippen 156 stehen über die oberen Enden der Überlauffächer 108 bis 110 vor,
um zu verhindern, dass Wasser direkt in die Waschmittelmulden 101 bis 103 tropft,
wenn es auf die Verteilerrippen 114 bis 116 auftrifft,
nach oben spritzt und den unteren Abschnitt der Muldenabdeckung 150 entlang
fließt.
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11 stellt
eine Waschmittelzuführvorrichtung
nach einer alternativen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dar,
bei der ein distales Ende einer Spritzschutzrippe 256 einer
Muldenabdeckung 250 unter einem unteren Ende eines Überlauffachs 108 so
vorsteht, dass vollständig
verhindert wird, dass Wasser, das in eine Wasservorhaltemulde 104 gespritzt
ist, entlang eines unteren Abschnitts der Muldenabdeckung 250 fließt.
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Die
Waschmittelzuführvorrichtung
der Erfindung, die eine der vorstehenden Aufbauweisen hat, funktioniert
wie folgt.
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Während der
Vorwäsche
wird Wasser durch die Wassereinlassöffnung 141 in die
zweite Wasservorhaltemulde 105 eingeleitet, und das eingeleitete Wasser
wird in der zweiten Wasservorhaltemulde 105 vorgehalten
und dabei durch die Verteilerrippe 115 in seitliche und
nach oben gerichtete Richtungen verteilt.
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Wenn
in der zweiten Wasservorhaltemulde 105 vorgehaltenes Wasser
eine bestimmte Menge überschreitet,
fließt
das vorgehaltene Wasser über das Überlauffach 109,
um in die Vorwaschmittelmulde 102 eingeleitet zu werden,
wo es sich mit dem darin vorgehaltenen Waschmittel mischt und dann
entlang der Wand des Überlauffachs 109 zu
einem nachgeordneten Ablauf 107 fließt.
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Wasser,
das zum Ablauf 107 fließt, fließt nicht wieder in die Hauptwaschmittelmulde 101 zurück, und
zwar aufgrund der Stufe 131, die am Durchgangsende der
Hauptwaschmittelmulde 101 ausgebildet ist, in welcher der
Durchgangsüberführungsvorsprung 130 einen
Teil des Wasser in einen Bereich A einleitet, in dem das Waschmittel
gesammelt wird, bevor das Wasser über den Ablauf 107 ausgeleitet
wird.
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Das
Wasser und Waschmittel, die über
den Ablauf 107 ausgeleitet werden, werden entlang des Faltenbalgeinlassschlauchs 25 in
den Bottich 3 eingeleitet (sie 2), in dem
sie zur Vorwäsche
der Wäsche
verwendet werden.
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Nach
Abschluss der Vorwäsche
geht der Hauptwaschgang vonstatten, wobei Wasser durch die Wassereinlassöffnung 141 in
die erste Wasservorhaltemulde 104 eingeleitet wird. Das
Wasser wird in der ersten Wasservorhaltemulde 104 vorgehalten und
dabei über
die Verteilerrippen 114 in seitliche und nach oben gerichtete
Richtungen verteilt.
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Wenn
Wasser, das in der ersten Wasservorhaltemulde 104 vorgehalten
wird, eine bestimmte Menge überschreitet,
fließt
vorgehaltenes Wasser zusammen mit Waschmittel, das in der Hautwaschmittelmulde 101 vorgehalten
wurde, über
das Überlauffach 108 und
dann zum Ablauf 107. Wasser und Waschmittel fließen nach
dem Ablauf 107 entlang des Faltenbalgeinlassschlauchs 25 und
werden im Bottich 3 vorgehalten.
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Wenn
ein Zusatzmittel wie ein Färbe-
oder Bleichmittel zugeführt
wird, wird das Wasser durch die Wassereinlassöffnungen 141 in die
dritten Wasservorhaltemulden 106 eingeleitet, und eingeleitetes Wasser
wird in den dritten Wasservorhaltemulden 106 vorgehalten
und dabei über
die Verteilerrippen 116 verteilt.
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Wenn
Wasser, das in den dritten Wasservorhaltemulden 106 vorgehalten
wird, eine bestimmte Menge überschreitet,
fließt
vorgehaltenes Wasser über
das Überlauffach 110,
um in die Zusatzmittelmulde 103 eingeleitet zu werden,
und fließt
dann über
den Ablauf 107 zusammen mit Färbe- oder Bleichmittel ab,
das in der Zusatzmittelmulde 103 vorgehalten wurde.
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Auch
wenn Wasser mit einem niedrigen hydraulischen Druck über die
Wassereinlassöffnungen 141 jeweils
in die Wasservorhaltemulden 104 bis 106 eingeleitet
wird, stellen die jeweils in den oberen Enden der Überlauffächer 108 bis 110 ausgebildeten Schlitze 121, 122 und 128 sicher,
dass Wasser mühelos
in jede der Waschmittelmulden 101 bis 103 eingeleitet
wird.
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Auch
wird die restliche Menge an Wasser aus den Wasservorhaltemulden 104 bis 106 komplett in
jede der Waschmittelmulden 101 bis 103 über die Schlitze 126 und 127 zum
Ausleiten des Restwassers und die Schlitze 128 ausgeleitet,
die jeweils in den Überlauffächern 108 bis 110 ausgebildet
sind. Dies verhindert im Ergebnis, dass das restliche Wasser in
den Wasservorhaltemulden fault, wenn die Waschmaschine lange Zeit
einmal nicht benutzt wird. Dies verhindert auch, dass das restliche
Wasser im Winter gefriert und somit den Waschmittelbehälter schädigt.
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12 und 13 stellen
eine Waschmittelzuführvorrichtung
nach einer anderen alternativen Ausführungsform der Erfindung dar.
Die Waschmittelzuführvorrichtung
nach dieser Ausführungsform
ist dazu ausgelegt, Luft aus dem Bottich 3 über einen Waschmittelbehälter 100 auszuleiten
(siehe 3), um den Druck im Bottich 3 zu senken,
der auf die Zufuhr von Waschwasser zurückzuführen ist, was dazu beiträgt, dass
Waschwasser und Waschmittel mühelos
in den Bottich 3 eingeleitet werden können.
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Wenn
diese Ausführungsform
mehr im Detail, wie in 12 und 13 gezeigt,
beschrieben wird, so verfügt
der Waschmittelbehälter 100 in
einer seiner Ecken über
eine Kondensiermulde 210, d. h. einen Abschnitt einer Hauptwaschmittelmulde 101 über einem
Fach 212. Ein Wasserverbindungsdurchgang 211 ist
zwischen der Kondensiermulde 210 und der Hauptwaschmittelmulde 101 so
vorgesehen, dass Wasser über
den Verbindungsdurchgang 211 in die Hauptwaschmittelmulde 101 fließt, wenn
Wasser in einer bestimmten Menge oder darüber in der Kondensiermulde 210 vorgehalten
wird. Das Fach 212 ist mit einem Schlitz 213 zum
Einleiten von Wasser versehen, so dass Wasser, das der ersten Wasservorhaltemulde 104 zugeführt wird,
zur Kondensiermulde 210 geleitet wird.
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Dabei
ist ein Verbinder 201 dort fest in einen Außenabschnitt
des Waschmittelbehälters 100 eingebaut,
wo die Kondensiermulde 210 vorgesehen ist. Der Verbinder 201 ist
mit einem unteren Ende an ein Ende eines Entlüftungsfaltenbalgs 202 angeschlossen,
der mit dem anderen Ende an den Bottich 3 angeschlossen
ist. Der Verbinder 201 ist mit einem oberen Ende an ein
Ende eines Luftkanals 203 angeschlossen, um Luft, die den
Entlüftungsfaltenbalgs 202 entlang
fließt,
zur Kondensiermulde 210 zu leiten. Der Luftkanal 203 ist
umgekehrt U-förmig,
wobei das andere Ende genau über
der Kondensiermulde 210 liegt.
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Der
Luftkanal 203 besitzt in einem mittleren Abschnitt zwei
Passvorsprünge 204,
um den Luftkanal 203 fest am Waschmittelbehälter 100 zu
halten, indem eine Randecke des Waschmittelbehälter 100 zwischen
den Passvorsprüngen 204 eingepasst
ist.
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Beim
Zuleiten von Wasser zum Waschen oder Spülen der Wäsche, wobei das Wasser wie
in den vorstehenden Ausführungsformen
dargelegt, über
die Wassereinlassöffnungen 141 eingeleitet wird,
strömt
das Wasser aus jeder der Wasservorhaltemulden 104 bis 106 jeweils
in die Waschmittelmulden 101 bis 103, wo es sich
mit dem Waschmittel mischt, und Wasser und Waschmittel werden über einen
Ablauf 107 ausgeleitet, um über den Faltenbalgeinlassschlauch 25 in
den Bottich 3 geleitet zu werden, während Kondenswasser W in der
Kondensiermulde 210 vorgehalten wird. Dabei wird Luft über den Entlüftungsfaltenbalg 202 aus
dem Bottich 3 abgesaugt, und zwar dem Volumen an Wasser
und Waschmittel entsprechend, das über den Faltenbalgeinlassschlauch 25 zugeführt wird.
Abgesaugte Luft strömt
durch den Luftkanal 203 und das Kondenswasser W und wird
dann vom Waschmittelbehälter 100 nach
oben ausgeleitet.
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Beim
Kochen oder Trocknen der Wäsche wird
Dampf über
den Entlüftungsfaltenbalg 202 und den
Luftkanal 203 aus dem Bottich 3 in das in der Kondensiermulde 210 vorgehaltene
Kondenswasser W eingeleitet. Dampf, der mindestens einen bestimmten
Druckpegel hat, schiebt das Kondenswasser W, so dass es sich über den
Waschmittelbehälter 100 ergießt, wohingegen
ein Teil des Dampfs kondensiert und in der Kondensiermulde 210 vorgehalten
wird.
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Wenn
zumindest eine bestimmte Menge Wasser in der Kondensiermulde 210 vorhanden
ist, fließt
Wasser über
den Verbindungsdurchgang 211 in die Hauptwaschmittelmulde 101 über und
von dort über
den Ablauf 107 und den Faltenbalgeinlassschlauch 25 in
den Bottich 3.
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14 und 15 stellen
eine Waschmittelzuführvorrichtung
nach einer anderen alternativen Ausführungsform der Erfindung dar.
Die Waschmittelzuführvorrichtung
dieser Ausführungsform
besitzt eine Hauptwaschmittelmulde 101 und eine Vorwaschmittelmulde 102,
die ähnliche
Auslegungen haben wie die Waschmittelzuführeinrichtungen nach den vorhergehenden
Ausführungsformen,
mit der Ausnahme, dass ein Behälterauflageabschnitt 160 in einem
seitlichen Teil der Vorwaschmittelmulde 102 ausgebildet
ist. Der Behälterauflageabschnitt 160 nimmt
einen separat lösbaren
Waschmittelzuführbehälter 300 auf,
um Zusatzmittel wie Färbe- oder Bleichmittel
vorzuhalten.
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Ein
Deckelrahmen 40 ist entlang oberer Umfänge des Waschmittelbehälters 100 angeordnet, und
ein Deckel 50 ist schwenkbar an einem seitlichen Abschnitt
des Deckelrahmens 40 angebracht, um den Waschmittelbehälter 100 zu öffnen/zu
schließen.
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Die
Waschmittelzuführvorrichtung
dieser Ausführungsform
ist dazu ausgelegt, wie die Waschmittelzuführvorrichtungen der vorhergehenden
Ausführungsformen
Wasser durch schwallartiges Einströmen in die Hauptwaschmittelmulde 101,
die Vorwaschmittelmulde 102 und den Zusatzmittelzuführbehälter 300 einzuleiten.
Wie in den Zeichnungen nicht gezeigt ist, übernehmen bei der Waschmittelzuführvorrichtung
dieser Ausführungsform
die Wasservorhaltemulden und anderen Bestandteile zum schwallartigen
Einleiten von Wasser in die Waschmittelmulden 101 und 102 und
den Zusatzmittelzuführbehälter 300 die
Aufbauweisen der Wasservorhaltemulden und der anderen Bestandteile
der vorhergehenden Ausführungsform,
und insofern unterbleibt im Nachstehenden deren ausführliche
Beschreibung.
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Der
Zusatzmittelzuführbehälter 300 umfasst einen
Körper 301 mit
einem geöffneten
oberen Abschnitt zum Vorhalten eines Zusatzmittels, ein Siphonrohr 303,
das in einer hinteren Ecke des Behälterhauptkörpers 301 eingebaut
ist, um Wasser und Waschmittel aus dem Hauptkörper 301, in dem Wasser
und Waschmittel gemischt werden, nach außen auszuleiten, und einen
Siphondeckel 304. Der Behälterhauptkörper 301 besitzt auch
eine Einschubausnehmung 302 in einem unteren mittleren
Abschnitt, um den Behälterhauptkörper 301 auf
dem Behälterauflageabschnitt 160 zu
befestigen.
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Ein
Feststellvorsprung 161 ist auf dem Behälterauflageabschnitt 160 ausgebildet
und passt sich, wenn der Zusatzmittelzuführbehälter 300 auf dem Behälterauflageabschnitt 160 sitzt,
in die Einschubausnehmung 302 des Hauptkörpers 301 ein, um
den Zusatzmittelzuführbehälter 300 festzustellen. Zusätzlich ist
der Feststellvorsprung 161 weniger breit als die Einschubausnehmung 302,
so dass der Zusatzmittelzuführbehälter 300 mühelos eingesetzt werden
kann.
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Wenn
der Feststellvorsprung 161 in die Einschubausnehmung 302 eingeschoben
ist, um den Behälterhauptkörper 301 am
Behälterauflageabschnitt 160 festzustellen,
behält
der Behälterhauptkörper 301 vorteilhafter
Weise einen Spalt von einer Oberseite des Behälterauflageabschnitts 160 bei,
um zwischen sich und der Oberseite im Hinblick auf ein Ausleiten
von Waschwasser und Waschmittel einen Raum zu bilden. Der Behälterauflageabschnitt 160 besitzt
eine Backe 162, die von einem hinteren Abschnitt von diesem
vorragt, um einen hinteren Abschnitt des Behälterhauptkörpers 301 abzustützen, und
einen ersten geneigten Abschnitt 163, der in einem vorderen
Abschnitt des Behälterauflageabschnitts 160 ausgebildet
ist, um einen vorderen Abschnitt des Behälterhauptkörpers 301 abzustützen. Der
Behälterhauptkörper 301 besitzt
einen zweiten geneigten Abschnitt 305, der entsprechend
dem ersten geneigten Abschnitt 163 dergestalt ausgebildet ist,
dass der zweite geneigte Abschnitt 305 auf dem ersten geneigten
Abschnitt 163 aufliegt.
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Bevorzugt
ist der hintere Abschnitt des Behälterhauptkörpers 301 weiter über den
Behälterauflageabschnitt 160 hinaus
so verlängert,
dass das Siphonrohr 303 und die Siphonabdeckung 304 sich
außerhalb
des Behälterauflageabschnitts
befinden. Bevorzugter befinden sich das Siphonrohr 303 und
die Siphonabdeckung 304 im hintersten Abschnitt des Hauptkörpers 301.
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16 und 17 stellen
eine Waschmittelzuführvorrichtung
nach einer anderen weiteren alternativen Ausführungsform der Erfindung dar.
Ein Zusatzmittelzuführbehälter 310 dieser
Ausführungsform besitzt
einen Hauptkörper 311 mit
einem nach unten geneigten Boden 315, der in einer diagonalen
Richtung zu einer Siphonöffnung 314 eines
Siphonrohrs 313 hin geneigt ist, das in einem hinteren
Eckenabschnitt des Hauptkörpers 311 ausgebildet
ist. Eine Rippe 316 ist im Hauptkörper 311 der Siphonöffnung 314 entgegengesetzt
ausgebildet, um die Neigung des Bodens 315 so auszugleichen,
dass der Hauptkörper 311 auf
einem Behälterauflageabschnitt 170 aufliegt.
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Der
Behälterkörper 131 behält insgesamt eine
horizontale Position bei, weil ein an die Siphonöffnung 314 angrenzender
Eckenabschnitt 317 von ihm auf einer ersten Stufe 171 aufliegt,
die von einen Abschnitt des Behälterauflageabschnitts 170 vorragt, und
ein unterer Abschnitt der neigungsausgleichenden Rippe 316 auf
einer zweiten Stufe 172 aufliegt, die der ersten Stufe 171 entgegengesetzt
vorragt.
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Da
der Boden 315 des Hauptkörpers 311 zum Siphonrohr 313 hin
geneigt ist, hat der Zusatzmittelzuführbehälter 310 insofern
einen Vorteil als Mischflüssigkeit
aus Wasser und Waschmittel müheloser
aus dem Hauptkörper 311 ausgeleitet
werden kann.
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Anstatt
den Boden des Behälterkörpers wie oben
dargelegt zu neigen, kann der Boden des Hauptkörpers alternativ eine wie in 18 gezeigte horizontale
Auslegung haben, in welcher der Hauptkörper 321 des Zusatzmittelzuführbehälters 320 auf der
ersten und zweiten Stufe 171 und 172 des Behälterauflageabschnitts 170 aufliegend
befestigt werden kann.
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19 und 20 stellen
eine Waschmittelzuführvorrichtung
nach noch einer anderen alternativen Ausführungsform der Erfindung dar.
Ein Zusatzmittelzuführbehälter 340 dieser
Ausführungsform
besitzt einen Körper 341,
der über
eine Trennwand 349 so in zwei Teile 342 und 343 unterteilt
ist, dass zwei verschiedene Arten von Zusatzmitteln gleichzeitig zugeführt werden
können.
Siphonrohre 345 mit Siphonöffnungen 347 sind
jeweils in hinteren Abschnitten der abgeteilten Teile 342 und 343 vorgesehen.
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Eines
der abgeteilten Teile 342 und 343 ist mit einer
Einschubausnehmung 344 versehen, die in einen Feststellvorsprung 161 eingeschoben
ist, der von einem Behälterauflageabschnitt 160 vorsteht.
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Die
Trennwand 349 kann so hoch wie der Hauptkörper 341 vorgesehen
sein. Jedoch ist die Trennwand 349, wie in 21 gezeigt,
ein wenig höher
ausgelegt als der Hauptkörper 341,
und ein Passstück 45 ragt
vom Inneren eines Deckelrahmens 40 nach unten vor, um bei
einer Bewegung des Hauptkörpers 341 einen
Kontakt mit einem oberen Ende der Trennwand 349 herzustellen,
wodurch verhindert wird, dass sich der Zusatzmittelzuführbehälter 340 aufgrund
von Vibration während
des Waschens und Schleuderns loslöst.
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Die 22 bis 25 stellen
speziell eine Ausführungsform
eines Deckels und eines Deckelrahmens zum Öffnen/Schließen eines
Waschmittelbehälters
einer Waschmittelzuführvorrichtung
der Erfindung dar. Ein Waschmittelbehälter 100 ist in einem oberen
Ende der Deckplatte 2 der Waschmaschine eingebaut und besitzt
eine Hauptwaschmittelmulde 101 und eine Vorwaschmittelmulde 102,
die separat von der Hauptwaschmittelmulde 101 abgeteilt
ist. Ein kastenförmiger
Deckerahmen 240 ist entlang oberer Umfänge des Waschmittelbehälters 100 angeordnet, und
ein Deckel 50 ist drehbar an einem seitlichen Abschnitt
des Deckelrahmens 240 zum Öffnen/Schließen eines
oberen Abschnitts des Waschmittelbehälters 100 angebracht.
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Der
Deckel 50 besitzt integral einen Drehgelenkwellenabschnitt 53 in
einem seitlichen Abschnitt, der Gelenkvorsprünge 55 besitzt, die
von seinen beiden Enden vorstehen und drehbweglich mit dem Deckelrahmen 240 verbunden
sind.
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Ein
Handgriff 52 ist dem Drehgelenkwellenabschnitt 53 des
Deckels 50 entgegengesetzt konvex ausgebildet, so dass
ein Benutzer einen Finger u. dgl. in den Handgriff 52 legen
kann, um den Deckel 52 mühelos umzuklappen und zu öffnen.
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Der
Deckelrahmen 240 besitzt Drehgelenkaufnahmeausnehmungen 246,
in welche die beiden Gelenkvorsprünge 55 des Deckels 50 eingesteckt und
darin in Eingriff sind, und zwei Verstärkungsrahmen 245,
die quer über
einen offenen Abschnitt 242 des Deckelrahmens 240 verlaufen.
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Jeder
der Verstärkungsrahmen 245 ist
an einer mit einer Muldenabdeckung 150 im Wesentlichen identischen
Position ausgebildet, um deren Festigkeit zu verstärken. Wie
insbesondere in 25 gezeigt ist, ist jeder Verstärkungsrahmen 245 als
Dreieck geformt, das sich vom oberen Ende ausgehend aufweitet, je
näher es
einem unteren Ende kommt, um das Einfüllen von Waschmittel in jede
der Waschmittelmulden 101 bis 103 zu erleichtern.
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Das
heißt,
da sich die Verstärkungsrahmen 245 aufweiten,
je näher
sie an die unteren Enden kommen, kann Wasch- oder Zusatzmittel wie
Färbe-/Bleichmittel,
das auf die Verstärkungsrahmen tropft,
in die Waschmittelmulden geleitet werden, ohne an den Verstärkungsrahmen 245 anzuhaften.
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26 und 27 stellt
eine alternative Ausführungsform
des vorstehenden Deckels und Deckelrahmens dar, in der ein Deckel 550 mit
einem Deckelrahmen 540 in Eingriff ist, um einen Waschmittelbehälter 100 zu
schließen.
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Wie
in 26 und 27 gezeigt
ist, sind der Deckel 550 und der Deckelrahmen 540 dieser Ausführungsform
so aufgebaut, dass eine von Vibration während des Waschens und Schleuderns
herrührende
Rüttelbewegung
des Deckels 550 verhindert wird, wobei ein erster Verbindungsvorsprung 555 in
Form eines rechteckigen Dreiecks in einem Eckenabschnitt des Deckels 550 ausgebildet
ist, und ein zweiter Verbindungsvorsprung 545 in einem Eckenabschnitt
des Deckelrahmens 540 ausgebildet ist, um auf übereinstimmende
Weise in den ersten Verbindungsvorsprung 555 einzugreifen.
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Wenn
der Deckel 550 vorgedruckt wird, um den Deckelrahmen 540 zu
schließen,
gleitet ein geneigter Abschnitt des ersten Verbindungsvorsprungs 555 über einen
geneigten Abschnitt des zweiten Verbindungsvorsprungs 545 und
drückt
diesen dabei so, dass eine rechtwinklige Seite des ersten Verbindungsvorsprungs 555 in
eine rechtwinklige Seite des zweiten Verbindungsvorsprungs 545 eingreift.
Durch den Eingriff des ersten Verbindungsvorsprungs 555 des
Deckels 550 in den zweiten Verbindungsvorsprung 545 des
Deckelrahmens 540 kann der Deckel 550 lösbar am
Deckelrahmen 540 befestigt werden.
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Wenn
der Benutzer den Handgriff 552 angreift und an ihm zieht,
um den Deckel 550 zu öffnen, gleiten
diese Eingriffsabschnitte des Deckels 550 und des Deckelrahmens 540 auseinander,
um den Eingriff zwischen dem ersten und zweiten Verbindungsvorsprung 555 und 545 zu
lösen,
wodurch der Deckel 550 freigesetzt wird.
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Dabei
ist, wie in 28 gezeigt, im Gegensatz zur
vorstehenden Ausführungsform
ein erstes Magnetteil 655 an einem Randabschnitt des Deckels 650 angebracht,
und ein zweites Magnetteil 645 ist an einem Deckelrahmen 640 angebracht
und übereinstimmend
mit dem ersten Magnetteil 655 so gekoppelt, dass der Deckel 650 am
Deckelrahmen 640 festgestellt werden kann. Wie nicht besonders
beschrieben ist, kann der Deckel einfach auch nur durch geeigneten
Aufbau anderer bekannter Kopplungseinrichtungen am Deckelrahmen
festgestellt und von diesem gelöst
werden.
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29 stellt
eine Waschmittelzuführvorrichtung
nach noch einer anderen Ausführungsform
der Erfindung dar. Die Waschmittelzuführvorrichtung dieser Ausführungsform
ist dazu ausgelegt, Flüssigwaschmittel
in einen Waschmittelbehälter 100 aus
einem unteren Abschnitt des Waschmittelbehälters 100 zuzuführen.
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Wie
die vorstehenden Ausführungsformen besitzt
die Waschmittelzuführvorrichtung
dieser Ausführungsform
einen Waschmittelbehälter 100,
der in drei Waschmittelmulden zum Vorhalten von Waschpulver unterteilt
ist, d. h. eine Hauptwaschmittelmulde 101, eine Vorwaschmittelmulde 102 und
eine Zusatzmittelmulde 102. Wassereinlassöffnungen 141 sind
in einem seitlichen Abschnitt des Waschmittelbehälters 100 vorgesehen,
um jeweils Wasser in die Wasservorhaltemulden (nicht gezeigt) einzuleiten, und
ein Ablauf 107 ist in einem anderen seitlichen Abschnitt
des Waschmittelbehälters 100 vorgesehen, um
Waschmittel und Waschwasser auszuleiten.
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Der
Waschmittelbehälter 100 besitzt
eine Zuführöffnung 401 in
einem unteren Abschnitt angrenzend an den Ablauf 107, um
Flüssigwaschmittel
zuzuführen,
und eine Flüssigwaschmittelzuführeinrichtung 400 ist
eingebaut, um Flüssigwaschmittel über die
Zuführöffnung 401 zuzuführen.
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Eine
Erhebung 411 ist angrenzend an die Zuführöffnung 401 mit einer
Anschlussöffnung
vorgesehen, um die Flüssigwaschmittelzuführeinrichtung 400 mit
dem Waschmittelbehälter 100 zu
verbinden.
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Die
Flüssigwaschmittelzuführeinrichtung 400 umfasst
einen Flüssigwaschmittelvorhaltebehälter 460 zur
Aufnahme von Flüssigwaschmittel,
eine Pumpe 450, um Flüssigwaschmittel
im Flüssigwaschmittelvorhaltebehälter 460 zu
pumpen, ein Anpassstück 430,
das an die Zuführöffnung 401 angeschlossen
ist, um Flüssigwaschmittel,
das von der Pumpe 450 abgepumpt wurde, zu einer Ausleitungsöffnung zu
leiten, und ein Rückschlagventil 420,
das in das Anpassstück 430 eingebaut
ist, um den Durchlauf von Flüssigwaschmittel
ausschließlich
zum Waschmittelbehälter 100 zu
regeln und dabei ein Festwerden des Flüssigwaschmittels zu verhindern.
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Der
Flüssigwaschmittelvorhaltebehälter 460, die
Pumpe 450 und das Anpassstück 430 sind über einen
Verbindungsschlauch 442 angeschlossen, und ein unteres
Ende des Anpassstücks 430 ist über eine Klemme 441 an
ein oberes Ende des Verbindungsschlauchs 442 angeschlossen.
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Das
Anpassstück 430 besitzt
ein feststehendes Ende 432, das in einem Außenumfang
vorsteht und eine Befestigungsöffnung 433 besitzt,
die einer Befestigungsöffnung 412 der
Erhebung 411 entspricht. Eine Schraube 434 ist
durch die Befestigungsöffnung 412 der
Erhebung 411 und die Befestigungsöffnung 433 des feststehenden
Endes 432 eingesetzt und darin befestigt, um das Anpassstück 430 am
unteren Abschnitt des Waschmittelbehälters 100 zu befestigen.
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Das
Rückschlagventil 420 umfasst
einen hohlzylindrischen Ventilkörper 421,
der in das Anpassstück 430 eingesetzt
ist, einen Ventilabschnitt 422, der vertikal beweglich
in einem hohlen Abschnitt des Ventilkörpers 421 eingebaut
ist, um ein oberes Ende des hohlen Abschnitts des Ventilkörpers 421 zu öffnen/zu
schließen,
und ein elastisches Teil 423, um dem Ventilabschnitt 422 eine
nach unten gerichtete elastische Kraft bereitzustellen und den Ventilabschnitt 422 elastisch
zu lagern.
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Um
Flüssigwaschmittel
mit der Waschmittelzuführvorrichtung
zuzuführen,
die den vorstehenden Aufbau hat, leitet der Betrieb der Pumpe 450 Flüssigwaschmittel,
das im Flüssigwaschmittelvorhaltebehälter 460 vorgehalten
wurde, entlang des Verbindungsschlauchs 442 in das Rückschlagventil 420 im Anpassstück 430,
und dann überwindet
das Flüssigwaschmittel
die elastische Kraft des elastischen Teils 423, um den
Ventilabschnitt 422 nach oben zu schieben.
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Die
Zuführöffnung 401 wird
gleichzeitig mit dem oberen Ende des hohlen oberen Abschnitts des Ventilkörpers 421 über die
wie vorstehend beschriebene Aufwärtsverschiebung
des Ventilabschnitts 422 geöffnet, so dass Flüssigwaschmittel über die
Zuführöffnung 401 in
den Waschmittelbehälter 100 fließt. Dann
wird das Flüssigwaschmittel
in Wasser, das den Waschmittelbehälter 100 entlang fließt, über den Ablauf 107 in
den Bottich 3 (siehe 2) eingeleitet.
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Wenn
die Zufuhr von Flüssigwaschmittel durch
die Pumpe 450 gestoppt wird, kehrt der Ventilabschnitt 422 unter
der elastischen Kraft des elastischen Teils 423 in seine
ursprüngliche
Stellung zurück,
um das obere Ende des hohlen Abschnitts des Ventilkörpers 421 zu
schließen,
wodurch verhindert wird, dass Waschpulver und/oder Waschwasser in das
Anpassstück 430 und
den Verbindungsschlauch 442 fließt, und wodurch das Innere
der Flüssigwaschmittelzuführeinrichtung 400 dicht
verschlossen wird, damit das Flüssigwaschmittel
nicht fest wird.
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Anstatt,
wie vorstehend ausgeführt,
Wasser in einen Waschmittel enthaltenden Bereich einzuspritzen oder
direkt einzuleiten, leitet die vorliegenden Erfindung zuerst der
Wasservorhaltemulde Wasser zu und überflutet dann den Waschmittel
enthaltenden Bereich mit Wasser, um Waschmittel in den Bottich einzuleiten,
wodurch verhindert wird, dass Wasser aus der Waschmittelzuführvorrichtung
in das Umfeld verspritzt wird. Deshalb kann eine feststehende Menge
Waschmittel in den Bottich eingeleitet und dabei die Waschmittelzuführvorrichtung
sauber gehalten werden.
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Da
das Wasser größtenteils über die
Schlitze zum Ausleiten der restlichen Wassermenge aus der Wasservorhaltemulde
ausgeleitet werden kann, verbleibt kein Wasser in der Waschmittelzuführvorrichtung,
wodurch vorteilhafter Weise verhindert wird, dass restliches Wasser
fault oder im Winter gefriert und somit die Vorrichtung schädigt.
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Darüber hinaus
wird während
des Zuführens von
Waschmittel und Waschwasser in den Bottich Luft über das Entlüftungsfaltenbalgrohr
aus dem Bottich zur Waschmittelzuführvorrichtung abgesaugt, um einen
Druckanstieg im Bottich zu verhindern, wodurch insofern ein Vorteil
erzielt wird, als Waschmittel und Waschwasser effizient zugeführt werden
können.
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Auch
kann ein Waschmittelzusatz wie ein Färbe- und/oder Bleichmittel
der Waschmittelzuführvorrichtung
separat so zugeführt
werden, dass verschiedene Waschgänge
automatisch ablaufen können,
wodurch die Benutzerfreundlichkeit verbessert wird. Da außerdem Flüssigwaschmittel
mühelos
aus einem unteren Abschnitt der Waschmittelzuführvorrichtung zugeführt werden
kann, indem die Flüssigwaschmittelzuführeinrichtung
verwendet wird, kann ein gewünschtes
Waschmittel zu einer richtigen Zeit zugeführt werden, wodurch die Wascheffizienz
weiter verbessert wird.
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Darüber hinaus
ist die Waschmittelzuführvorrichtung
zur Zufuhr von Waschmittel an der oberen Deckplatte des Gehäuses befestigt,
um insofern Vorteile zu erzielen, als die Waschmittelzuführvorrichtung
von der Konstruktion her vereinfacht ist und ohne Weiteres einen
Waschmittelzugabevorgang durchführt.
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Obwohl
sich die beschriebene Ausführungsform
auf eine Waschmittelzuführvorrichtung
in einer Trommelwaschmaschine bezieht, ist die vorliegende Erfindung
dahingehend nicht eingeschränkt.
Zusätzlich
zur vorstehenden Trommelwaschmaschine lässt sich die vorliegende Erfindung
jedoch auf eine im Wesentlichen identische Weise auf alle Arten
von Waschmaschinen anwenden, wie etwa auf eine Waschmaschine mit
einer Trommel, die sich um eine vertikale Achse dreht.
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Obwohl
hier die Ausführungsformen
beschrieben und dargestellt wurden, wird für die Fachleute auf dem Gebiet
offensichtlich sein, dass verschiedenen Abwandlungen und Veränderungen
an den Ausführungsformen
vorgenommen werden können,
ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen.