-
Technisches Gebiet
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft einen nicht-flüchtigen Speicher. Insbesondere
betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Steuern der Gate-Spannung,
die während
des Löschens
eines Flash-Speicher-Bauelements angelegt wird.
-
Hintergrund der Erfindung
-
Viele
elektronische Geräte,
etwa Computer, persönliche
digitale Assistenten, Mobiltelefone, digitale Kameras und ähnliche
Systeme und Geräte
enthalten Prozessoren und Speicher. Der Speicher wird verwendet,
um Computer-Programme zu speichern, die von dem Gerät auszuführen sind
und/oder um Daten zu speichern, die von den Prozessoren bearbeitet
werden, um die Funktionsweise des Geräts zu erreichen. Viele Geräte und Systeme
erfordern, dass diese Information in einem permanenten Speicher/nicht-flüchtigen
Medium beibehalten wird, so dass die Daten und die Computer-Programme
beim Ausschalten der Versorgungsspannung nicht verloren gehen.
-
Es
wurden in der Vergangenheit Halbleiterspeicher-Bauelemente, die
keine von außen
zugeführte
Leistung erfordern, um die darin gespeicherten Daten zu bewahren,
entwickelt. Diese Bauelemente werden als "nicht-flüchtige" Halbleiterspeicher-Bauelemente bezeichnet.
In üblichen
Gestaltungsformen für
nicht-flüchtige
Halbleiterspeicher-Bauelemente werden die Daten als Speichereinheiten,
die als Sektoren bezeichnet sind, gelöscht und können nicht auf Byte-Ebene gelöscht werden.
Jeder Sektor ist in Segmente, die als eine Seite bezeichnet sind,
unterteilt. Auf Daten wird für
das Lesen und Programmieren seitenweise zugegriffen, während beim
Löschen
auf den gesamten Sektor zugegriffen wird. Ein Flash-Speicher (oder
Flash-RAM) ist ein Beispiel eines nicht-flüchtigen Speicher-Bauelements. Flash-Bauelemente
besitzen einen Speicherzellen-Transistor mit einer Struktur mit
einem schwebenden Gate bzw. einem Gate mit frei einstellbarem Potential.
Die typische Speicherzelle in einem Flash-Speicher-Bauelement umfasst
einen Zugriffstransistor und ein Speicherelement, etwa ein schwebendes
Gate. Daten werden in dem Flash-Speicher-Bauelement
gelöscht,
indem Ladungen auf einer dünnen
isolierenden Schicht zwischen einem Substrat und einem schwebenden
Gate angesammelt werden oder eine Verarmung an Ladungen erzeugt
wird. Das Programmieren der Speicherzellen geschieht dadurch, dass
eine ausreichende Spannungsdifferenz an die Transistoren angelegt
wird, um damit eine Ansammlung von Überschußelektronen in dem schwebenden
Gate zu hervorzurufen. Die Ansammlung der zusätzlichen Elektronen in dem schwebenden
Gate hebt die Ladung auf dem Gate und damit die Schwellwertspannung
des Transistors an. Die Schwellwertspannung des Transistors wird über die
angelegte Spannung eines Lesezyklus angehoben, so dass der Transistor
während
der Lesezyklen nicht durchschaltet. Daher führt eine programmierte Speicherzelle
keinen Strom, wodurch der logische Wert repräsentiert wird. Das Löschen eines
Datensektors wird durch einen Prozess veranlasst, in welchem eine
Spannungsdifferenz an den Transistor in jeder Speicherzelle des
Sektors so angelegt wird, dass Über
schußelektronen
in dem schwebenden Gate jedes Transistors zum Verlassen der Schicht veranlasst
werden. Dadurch wird die Schwellwertspannung des Transistors unter
den Wert des Spannungspotentials abgesenkt, das an den Transistor zum
Lesen von Daten angelegt wird. Im gelöschten Zustand fließt Strom
durch den Transistor. Wenn das Lesespannungspotential angelegt wird,
fließt
der Strom durch den Transistor der Speicherzelle, wodurch ein logischer
Wert "1" repräsentiert
ist, der in der Speicherzelle gespeichert ist.
-
1 gemäß dem Stand
der Technik zeigt eine vereinfachte Ansicht eines beispielhaften nicht-flüchtigen
Speicherbauelements, das mehrere Speichersektoren beinhaltet, die
durch Blöcke
SA0, SA1, SA2, ... SA63 und SS0, SS1, SS2, ... SS7 bezeichnet sind.
Die Speichersektoren SA0, SA1, SA2, ... SA63 und SS0, SS1, SS2,
... SS7 sind in mehreren Reihen und Spalten angeordnet, wobei jede
Reihe vier Speichersektoren enthält.
Die Reihen der Speichersektoren sind der Reihe nach von Z4 (0) bis
Z4 (17) nummeriert, und die Spalten der Speichersektoren sind der
Reihe nach mit Z3 (0) bis Z3 (3) angegeben. Die mit SA0, SA1, SA2,
... SA63 bezeichneten Sektoren können
für die
Speicherung von Daten oder Kodierungen verwendet werden, wohingegen
die mit SS0, SS1, SS2, ... SS7 bezeichneten Sektoren für die Speicherung
von Kodierung reserviert sind. Jeder Sektor umfasst ein Array aus
Speicherzellen, die in mehreren Spalten und Reihen angeordnet sind.
Mehrere Wortleitungen sind mit den jeweiligen Reihen verbunden,
und mehrere Bit-Leitungen
sind mit den entsprechenden Spalten der Speicherzellen verbunden.
Wenn beispielsweise jeder Sektor, der als SA0, SA1, SA2, ... SA63
bezeichnet ist, 64 Kilobytes an Speicher enthält, beinhaltet jeder Sektor
ein Array mit 512 Wortleitungen und 1024 Bit-Leitungen.
-
In
einer Art eines Flash-Speicher-Bauelements mit geringer Spannung
müssen
die für
das Programmieren und Löschen
erforderlichen Spannungen durch Ladungspumpen erzeugt werden, die einen
begrenzten Durchlassstrom besitzen. Beispielsweise arbeitet ein
Bauelement mit einer externen Versorgungsspannung von 1,8 Volt oder
3 Volt und es wird eine interne Spannung in der Größenordnung
von 10 Volt verwendet. Für
Bauelemente unter Einschluss von Ladungspumpen für das Erzeugen von Lösch- und
Programmierspannungen ist die Anzahl an Speicherzellen, die gleichzeitig
programmiert oder gelöscht
werden können,
begrenzt.
-
2A gemäß dem Stand
der Technik zeigt die typischen Spannungen, die an eine Speicherzelle angelegt
werden, wenn diese programmiert wird. Das Drain D der Speicherzelle 200 erhält eine
Spannung in der Größenordnung
von ungefähr
5 Volt, an das Gate G wird eine Spannung in der Größenordnung
von ungefähr
9 Volt und an das Source S der Speicherzelle 44 wird Masse-Potential
angelegt.
-
2B gemäß dem Stand
der Technik zeigt die typischen Spannungen, die an das Source und das
Gate der Speicherzelle 200 angelegt werden, wenn diese
unter Anwendung einer negativen Gate-Löschung gelöscht wird. Das Source S der Speicherzelle 200 erhält eine
Spannung in der Größenordnung
von ungefähr
5 V und an das Gate G wird eine Spannung in der Größenordnung
von ungefähr –9 V angelegt.
In einem alternativen Löschverfahren
wird ein geerdetes Gate und ein positiv vorgespanntes Source verwendet.
Im Zusammenhang mit einem geerdeten Gate bezeichnet eine zunehmende Gate-Lösch-Spannung einen Anstieg
der Spannung zwischen dem Gate und dem Source.
-
Zusätzlich zu
der in
2B gezeigten Konfiguration können auch
andere Löschtechniken,
etwa das Kanallöschen,
angewendet werden. Eine Erläuterung
der Kanallöschung
kann im
US-Patent Nr. 6188609 mit
dem Titel "Ansteigende
oder stufenartige Gate-Kanallöschung für Flash-Speicher-Anwendungen" erhalten werden,
deren gesamter Inhalt hiermit durch Bezugnahme mit eingeschlossen
ist.
-
2C gemäß dem Stand
der Technik zeigt die typischen Spannungen, die an das Drain, das Source
und das Gate der Speicherzelle 200 angelegt werden, wenn
diese schwach programmiert wird. Das Drain D der Speicherzelle 200 erhält eine
Spannung in der Größenordnung
von ungefähr
5 V, und das Gate G und das Source S werden auf Masse gelegt. Das
schwache Programmieren, das auch als automatische Programmierstörung nach
Löschen
(APDE) genannt wird, ist eine selbst-beschränkte Korrektur, die für zu stark
gelöschte
Speicherzellen angewendet werden kann.
-
Um
ein 16-Bit-Wort beispielsweise zu programmieren, werden 16 Spalten
von Speicherzellen in 16 Bit-Leitungen in vier Gruppen mit jeweils
vier Spalten unterteilt. Wenn die Speicherzellen in einem konventionell
eingebetteten Programmiermodus programmiert werden, liefert die
konventionelle interne Ladungspumpe Ströme über die entsprechenden Bit-Leitungen,
um jeweils die Speicherzellen einer einzelnen Gruppe aus Spalten
pro Zeiteinheit zu programmieren. Beispielsweise wird ein typisches 16-Bit-Wort
mit Bits 0–15
in vier Gruppen aus Bits eingeteilt, die wie folgt nummeriert sind:
0–3, 4–7, 8–11 und
12–15.
Wenn eine beliebige Gruppe aus 4 Bits mit bis zu vier Nullen zu
programmieren ist, stellt diese Anordnung sicher, dass ein ausreichender
Ladungspumpenstrom an das Drain jeder der Speicherzellen durch die
jeweilige Bit-Schaltung zugeführt wird.
Wenn die Speicherzellen in einem konventionellen eingebetteten Chip-Löschmodus
sind, besitzt die konventionelle interne Ladungspumpe ähnliche Begrenzungen
dahingehend, dass diese am Löschen
der Speicherzellen durch Zuführen
einer Source-Spannung an die Source-Anschlüsse nur in der Lage ist, eine
Gruppe an Speicherzellen pro Zeiteinheit zu versorgen.
-
Da
die konventionelle interne Ladungspumpe einen begrenzten Laststrom
besitzt und typischerweise in der Lage ist, nur eine einzelne Gruppe
der Speicherzellen auf den Bit-Leitungen
zu programmieren oder zu löschen,
sind mehrere Pulse erforderlich, die von der internen Ladungspumpe
erzeugt werden, um diese zu unterschiedlichen Gruppen an Bit-Leitungen
während
des Programmierens oder Löschens
jedes Wortes entlang jeder Wortleitung zu liefern. Ferner muss die
Leistung der internen Ladungspumpe auf unterschiedliche Gruppen
aus Bit-Leitungen während
des Programmierens oder Löschens
jedes Wortes umgeschaltet werden. Daher kann das Programmieren und
das Löschen
eines gesamten Sektors aus Speicherzellen in den konventionellen eingebetteten
Programmier- und Lösch-Modi
zeitaufwendig sein.
-
In
einer weiteren Art an Flash-Speicherbauelementen, werden die internen
Beschränkungen
von Ladungspumpen umgangen, indem ein optionaler Eingang für eine zusätzliche
höhere
Spannung verfügbar
ist, die anstelle der internen Spannung, die von der Ladungspumpe
erzeugt wird, ausgewählt werden
kann. Diese Art an Bauelementen ermöglicht ein schnelleres Programmieren
und Löschen
aufgrund des größeren Treiberstroms.
Der optionale Hochspannungseingang bietet die Möglichkeit, einen Löschpuls
zu mehreren Sektoren gleichzeitig zu liefern. Ein Löschpuls
ist im Wesentlichen eine Spannung, die für eine gewisse Zeitdauer angelegt
wird. Obwohl jedoch die Anzahl der Sektoren, an die ein Löschpuls
angelegt werden kann, vergrößert wird, bleibt
der grundlegende Prozess zum Anlegen von Pulsen im Wesentlichen
gleich, wie dies auch beim Löschen
eines einzelnen Sektors der Fall ist.
-
In
einem typischen Prozess zum Löschen
eines einzelnen Sektors wird die Löschspannung sequentiell erhöht, um damit
eine genaue Steuerung über
den Lösch/Verifizierprozess
aufrecht zu erhalten. Nachdem ein Sektor gelöscht und verifiziert ist, wird
die Löschspannung
auf einen Anfangswert zurückgesetzt.
Beim Löschen
mehrerer Sektoren werden die Löschpulse
mehreren Sektoren zugeführt und
die Sektoren werden einzeln verifiziert. Nachdem ein einzelner Sektor
verifiziert ist, ist es möglich, dass
ein oder mehrere der verbleibenden Sektoren zusätzliche Pulse erfordern. Obwohl
es nicht nachteilig ist, Löschspannung
nach dem Verifizieren eines einzelnen Sektors zurückzusetzen,
beginnen nachfolgende Pulse, die für die verbleibenden Sektoren gegebenenfalls
erforderlich sind, mit der zurückgesetzten
Spannung, die für
gewöhnlich
kleiner ist als die zuvor angelegte Spannung. Nach dem Zurücksetzen
ist eine Anzahl von Pulsen erforderlich, um einen tatsächlichen
Anstieg in der angelegten Spannung für die verbleibenden Sektoren
zu erreichen. Die zusätzlichen
erforderlichen Pulse führen
jedoch zu längeren
Gesamtlöschzeiten.
Daher besteht ein Bedarf für
ein Löschspannungssteuerverfahren,
das eine Rücksetzung
bietet, die keine Zunahme der Anzahl der Pulse, die während des
Löschens
mehrerer Sektoren angelegt werden, erfordert.
-
US-A-5 270 979 offenbart
einen Löschalgorithmus
zum Löschen
einer Gruppe aus EEPROM-Speicherzellen. Der Algorithmus beinhaltet das
Markieren aller Speichersektoren, die zu löschen sind, das Anlegen eines
Löschpulses
an alle markierten Sektoren, das Verifizieren, dass der Sektor gelöscht ist
und wenn dies der Fall ist, das Rückgängigmachen der Markierung für diesen
Sektor. Sobald der Löschpuls
an alle markierten Sektoren angelegt ist, wird die Spannung des
Löschpulses
erhöht
und der Prozess wird für
alle Sektoren, die markiert bleiben, wiederholt.
-
Überblick über die
Erfindung
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern einer Löschspannung,
die während des
gleichzeitigen Löschens
mehrerer Sektoren eines Flash-Speichers angelegt wird. Das Verfahren bietet
ein verbessertes Löschverhalten,
wenn unterschiedliche Teilgruppen einer Gruppe aus Speichersektoren
einer Reihe von Lösch/Verifizier-Zyklen
unterzogen werden. Während
des Löschprozesses
ist jeder an einen gegebenen Sektor oder an Sektoren angelegte Löschpuls
gleich oder größer als
der vorhergehende Puls. Es wird ein Verfahren zum Löschen eines
Flash-Speichers offenbart. In einem Flash- Speicherbauelement mit mehreren Sektoren wird
eine Teilgruppe aus Sektoren ausgewählt und es wird ein Löschpuls
gleichzeitig an alle Sektoren in der Teilgruppe angelegt. Nach dem
Anlegen eines Löschpulses
mit einem anfänglichen
Spannungswert wird mindestens ein Sektor der Teilgruppe verifiziert. Wenn
es mindestens eine nicht gelöschte
Zelle in dem verifizierten Sektor gibt, wird die Löschspannung
eingestellt und es wird ein weiterer Löschpuls an die Teilgruppe der
Sektoren angelegt. Das Einstellen der Löschspannung ist eine Funktion
davon, wie häufig
ein Löschpuls
an die Teilgruppe angelegt wurde. Dieser Zyklus wird an der Teilgruppe
wiederholt, bis der ausgewählte
Sektor als gelöscht
verifiziert ist. Nachdem ein Sektor verifiziert ist, wird der Lösch/Verifizierzyklus
an einen oder mehrere der verbleibenden Sektoren in der Teilgruppe
angewendet, bis jede der verbleibenden Sektoren als gelöscht verifiziert ist.
Nachdem alle Sektoren in der Teilgruppe gelöscht sind, wird die Löschspannung
auf den anfänglichen Wert
zurückgesetzt
und es wird eine weitere Teilgruppe an Sektoren für das Löschen/Verifizieren
in der zuvor beschriebenen Weise ausgewählt. Der Prozess wird wiederholt,
bis alle Speichersektoren in dem Bauelement gelöscht sind.
-
In
einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wie sie im Anspruch 1 definiert ist,
werden vier Sektoren in einer Flash-Speichereinrichtung mit einem
Vielfachen von vier Speichersektoren ausgewählt. Es wird ein Löschpuls
mit einem anfänglichen Löschspannungswert
an die vier Sektoren angelegt und der erste Sektor wird verifiziert.
Das Anlegen des Pulses und die Verifizierung werden wiederholt,
bis der erste Sektor als gelöscht
verifiziert ist. Während des
Wiederholens des Lösch/Verifizierzyklus
wird eine Anstiegsfunktion für
den Löschpuls-Spannungswert
angewendet. Beim Verifizieren des ersten Sektors als gelöscht wird
der Lösch/Verifizierzyklus
an den zweiten und den vierten Sektor angewendet, wobei die Verifizierung
an den zweiten Sektor ausgeführt
wird. Nach dem Verifizieren des zweiten Sektors als gelöscht wird
dann der Lösch/Verifizierzyklus
am dritten Sektor angewendet. Wenn der dritte Sektor als gelöscht verifiziert
ist, wird der Lösch/Verifizierzyklus
für den
vierten Sektor angewendet. Nachdem der vierte Sektor als gelöscht verifiziert
ist, wird der Löschpuls-Spannungswert
auf seinen anfänglichen Wert
zurückgesetzt.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
besetzt eine Flash-Speichereinrichtung eine eingebettete Logik für das Auswählen mehrerer
Sektoren und das Bestimmen der angelegten Gate-Löschspannung. Die eingebettet
Logik bietet auch eine Vorprogrammierung, eine schwache Programmierung
(APDE) und Verifizierfunktionen.
-
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
1 gemäß dem Stand
der Technik zeigt eine typische Anordnung von Speichersektoren in
einem typischen nicht-flüchtigen
Speicherbauelement.
-
2A gemäß dem Stand
der Technik zeigt eine Ausführungsform
von Spannungen, die an das Drain, das Source und das Gate einer
Speicherzelle mit einem typischen binären Dual-Gate-NOR-Bauelement
angelegt werden werden, wenn dieses in dem schnellen Programmiermodus
programmiert wird.
-
2B gemäß dem Stand
der Technik zeigt eine Ausführungsform
von Spannungen, die an das Drain, das Source und das Gate der in 5A gezeigten Speicherzelle angelegt werden,
wenn dieses in dem schnellen Chip-Löschmodus gelöscht wird;
-
2C gemäß dem Stand
der Technik zeigt eine Ausführungsform
von Spannungen, die an das Drain, das Source und das Gate der Speicherzelle, wie
sie in 5A gezeigt ist, angelegt werden,
wenn diese in dem schnellen Chip-Löschmodus schwach programmiert
(APDE) wird;
-
3 zeigt
eine Blockansicht einer Beschleunigungsschaltung gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
4 ist
ein Schaltbild, das eine Beschleunigungsschaltung zeigt, die eine
Source-Spannung
an die Source-Anschlüsse
der Speicherzellen während des
Ausführens
einer schnellen Löschoperation
in einem schnellen Chip-Löschmodus
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung liefert.
-
5 ist
ein Schaltbild, das eine Beschleunigungsschaltung zeigt, die eine
Drainspannung an die Drain-Anschlüsse der Speicherzellen während des Ausführens einer
schwachen schnellen Programmierung (APDE) in dem schnellen Chip-Löschmodus
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung liefert.
-
6 ist
ein Schaltbild einer Flash-Speichereinrichtung mit der Fähigkeit
des schnellen Chip-Löschens
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
7A zeigt
ein Flussdiagramm für
einen Gesamtlöschprozess
gemäß einer
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
-
7B zeigt
ein Flussdiagramm für
einen Gesamtlöschprozess
mit APDE gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
8 zeigt
ein Flussdiagramm für
das gleichzeitige Löschen
mehrerer Sektoren gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
9 zeigt
ein Flussdiagramm für
ein gleichzeitiges Vier-Sektoren-Löschen gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
Beste Art zum Ausführen der Erfindung
-
Es
wird nun detailliert auf bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung Bezug genommen, d. h. ein System und ein Verfahren zum Steuern
der Löschspannung
während
der Löschung mehrerer
Sektoren eines Flash-Speicherbauelements. Obwohl die Erfindung im
Zusammenhang mit den bevorzugten Ausführungsformen beschrieben ist,
sollte beachtet werden, dass eine Beschränkung der Erfindung auf diese
Ausführungsformen
nicht beabsichtigt ist. Im Gegenteil, die Erfindung soll Alternativen,
Modifizierungen und Äquivalente
abdecken, die im Schutzbereich der Erfindung, wie sie durch die angefügten Patentansprüche definiert
ist, enthalten sind.
-
Ferner
sind in der folgenden detaillierten Beschreibung der vorliegenden
Erfindung zahlreiche spezifische Details dargelegt, um ein gründliches Verständnis der
vorliegenden Erfindung zu ermöglichen.
Der Fachmann erkennt jedoch, dass die vorliegende Erfindung ohne
diese speziellen Details praktiziert werden kann. In anderen Fällen sind
bekannte Verfahren, Prozeduren, Komponenten und Schaltungen nicht
detailliert dargestellt, um die eigentlichen Aspekte der vorliegenden
Erfindung nicht unnötig
zu verschleiern.
-
3 zeigt
eine Blockansicht einer Beschleunigungsschaltung gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
-
3 zeigt
eine Blockansicht einer Beschleunigungsschaltung
305 für das schnelle
Programmieren und das schnelle Chip-Löschen der Speicherzellen gemäß der vorliegenden
Erfindung. Eine detaillierte Erläuterung
der Beschleunigungsschaltung
305 kann in dem
US-Patent Nr. 6 208 558 , das am 27.
März 2001
erteilt wurde, gefunden werden. Die Be schleunigungsschaltung
305 umfasst
im Allgemeinen einen Beschleunigungseingang
330, der in
der Lage ist, eine Beschleunigungsspannung V
acc bereitzustellen,
um damit einen Strom für
das Programmieren der Speicherzellen in allen Gruppen aus Bit-Leitungen
gleichzeitig in einem schnellen Programmiermodus zu liefern. Des
Weiteren umfasst die Beschleunigungsschaltung
305 eine
Auslöse-bzw.
Trigger- Schaltung
310, die mit dem Beschleunigungseingang
330 verbunden
und in der Lage ist, die interne Versorgungsspannungsladungspumpe
405 (in
den
4 und
5 gezeigt) zu deaktivieren und
das Zuführen
der Beschleunigungsspannung V
acc zu den
Bit-Leitungen in allen Gruppen gleichzeitig in der Reaktion auf
das Vorhandensein der Beschleunigungsspannung V
acc an
dem Beschleunigungseingang
330 zu veranlassen. Die Beschleunigungsspannung
V
acc wird von einem Beschleunigungsanschlussstift
(
630 in
6) liefert, der als der Beschleunigungseingang
330 dient
und in der Lage ist, die Beschleunigungsspannung V
acc von einer
externen Quelle in Bezug auf den integrierten Schaltungs-Chip für den nicht-flüchtigen
Speicher zu empfangen.
-
In
der in 3 gezeigten Schaltung umfasst die Auslöseschaltung 310 einen
Hochspannungsdetektor 315, der mit dem Beschleunigungseingang 330 verbunden
ist, um die Beschleunigungsspannung Vacc aufzunehmen,
die in einer Ausführungsform
im Bereich von 7 Volt bis ungefähr
10 Volt liegt. Der Hochspannungsdetektor 315 erzeugt ein
Beschleunigungsspanngs-Indikatorsignal ACCH beim Erkennen der Beschleunigungsspannung
Vacc an dem Beschleunigungseingang 330 und
führt das
Beschleunigungsspannungs-Indikatorsignal
ACCH einer Logikschaltung 320 zu.
-
Die
Logikschaltung 320, die einen Eingang aufweist, der ausgebildet
ist, das Beschleunigungsspannungs-Indikatorsignal ACCH von dem Hochspannungsdetektor 6 zu
empfangen, besitzt ferner mindestens einen Befehlsschreibeingang 325,
um ein nicht-flüchtiges
Speicher-Array in einen schnellen Funktionsmodus zu versetzen. In
einer Ausführungsform,
in der das nicht-flüchtige
Speicher-Array in einen schnellen Programmier-Modus zu versetzen
ist, beinhalten die Befehlsschreibeingänge 325 einen Programmier-Befehlsschreibeingang,
der in der Lage ist, einen Programmierbefehl zu empfangen. In einer weiteren
Ausführungsform,
in der das nicht-flüchtige Speicher-Array
in einen schnellen Chip-Löschmodus zu
versetzen ist, enthalten die Befehlsschreibeingänge 325 ferner einen
Löschbefehlsschreibeingang, der
einen Löschbefehl
empfangen kann.
-
Die
Logikschaltung 320 besitzt einen Ausgang, der in der Lage
ist, einen schnellen Programmierbefehl FPGM 340 zu erzeugen,
um damit das nicht-flüchtige
Speicher-Array in einen schnellen Programmiermodus in Reaktion auf
das Vorhandensein des Beschleuni gungsspannungs-Indikatorsignals ACCH,
das von dem Hochspannungsdetektor 315 erzeugt wird, und
aufgrund des Vorhandenseins des Programmierbefehls an den Programmierbefehl-Schreibeingang 325 zu
versetzen. In einer weiteren Ausführungsform besitzt die Logikschaltung 320 einen
zweiten Ausgang, der ausgebildet ist, einen schnellen Chip-Löschbefehl FCER 335 zu
erzeugen, um das nicht-flüchtige
Speicher-Array in einen schnellen Chip-Löschmodus zu versetzen. Die
Logikschaltung 320 erzeugt den schnellen Chip-Löschbefehl
FCER 335 in Reaktion auf das Vorhandensein des Beschleunigungs-Spannungs-Indikatorsignals ACCH
von dem Hochspannungsdetektor 315 und auf das Vorhandenseins
des Löschbefehls
an dem Löschbefehl-Schreibeingang 325.
-
4 zeigt
ein Schaltbild einer Ausführungsform
des Speicher-Arrays 460 während eines schnellen Löschvorgangs
in schnellem Chip-Löschmodus gemäß der vorliegenden
Erfindung. In dieser Ausführungsform
ist der Regler 415 mit dem Beschleunigungseingang 330 verbunden,
um die Beschleunigungsspannung Vacc, die
in einer Ausführungsform
im Bereich von ungefähr
7 V bis 10 V liegt, auf eine Source-Spannung VS zu
reduzieren, die typischerweise in der Größenordnung von ungefähr 5 V liegt, um
die Speicherzellen mit einem Bit "1" zu
löschen.
-
Wie
in 4 gezeigt ist, wird die geregelte Spannung VS an die Source-Anschlüsse der Speicherzellen mit
den Speicherzellen 435a, 435b, 440a und 440b in
dem Speicher-Array 460 durch eine Source-Löschschaltung 425 angelegt,
die in einer Ausführungsform
eine konventionelle Source-Löschschaltung
ist, die der Fachmann kennt, um damit die geregelte Spannung VS an die Source-Anschlüsse der Speicherzellen 435a, 435b, 440a, 440b ...
zu verteilen. Gemäß 4 wird
die Spannung VS an die Speicherzellen 435a, 440a und 435b, 440b,
... über die
Source-Leitungen 430a und 430b entsprechend angelegt.
Während
des Ausführens
des schnellen Löschvorgangs
an den Speicherzellen in dem schnellen Chip-Löschmodus wird eine Gate-Spannung
typischerweise in der Größenordnung
von ungefähr –9 V an
die Wortleitungen angelegt, mit denen die Gates der Speicherzellen
verbunden sind. Die Drain-Anschlüsse
der Speicherzellen 435a, 440a und 435b, 440b sind
während
des Ausführens
des schnellen Löschvorgangs
schwebend bzw. besitzen ein frei einstellbares Potential.
-
Da
die Source-Spannung VS während des schnellen Löschvorgangs
in dem schnellen Chip-Löschmodus
die gleiche ist wie die Drain-Spannung VD,
die typischerweise in der Größenordnung von
ungefähr
5 V für
typische Dual-Gate-NOR-Speicherzellen während des schnellen Vorprogrammierens
und des schnellen schwachen Programmierens (AP-DE) liegt, ist der gleiche Regler 415 eingerichtet, um
die Beschleunigungsspannung VACC, die in
einer Ausführungsform
im Bereich von ungefähr
7 V bis ungefähr
10 V liegt, auf eine geregelte Spannung von ungefähr 5 V sowohl
als Drain-Spannung für
das schnelle Vorprogrammieren und für das schnelle APDE und als
eine Source-Spannung für
den schnellen Löschvorgang
zu reduzieren. Des Weiteren wird der gleiche Regler 415 verwendet,
um die Drain-Spannung VD in der Größenordnung
von ungefähr
5 V in dem schnellen Programmiermodus zu erzeugen.
-
5 zeigt
ein Schaltbild eines Speichersektors mit einem Speicher-Array 460,
einem Reihendekodierer, der auch als X-Dekodierer 420 bezeichnet
wird, einem Spaltendekodierer, der auch als Y-Dekodierer 410 bezeichnet
wird, einer Trigger-bzw. Auslöseschaltung 310 und
einem Beschleunigungseingang 330, wenn das Speicher-Array 460 sich
in einem schnellen Programmiermodus befindet. In dieser Ausführungsform
ermöglicht
ein Schnell-Programmierbefehlsignal FPGM, das von der Auslöseschaltung 310 erzeugt
wird, dass der Beschleunigungseingang 330 Energie liefert,
um damit die Drain-Spannung VD zu erzeugen.
In einer Ausführungsform,
in der die Beschleunigungsspannung VACC im
Bereich von ungefähr
7 V bis ungefähr
10 V liegt, wird ein Regler 415 mit dem Beschleunigungseingang 330 verbunden,
um die Beschleunigungsspannung VACC auf
eine gewünschte
Drainspannung VD abzusenken, die in einer
Ausführungsform
in der Größenordnung
von ungefähr
5 V für
konventionelle Flash-Speicherzellen mit Dual-Gate-NOR-Bauelementen liegt.
-
In
dem in 5 gezeigten Beispiel umfasst ein Schnell-Programmierschalter 540 einen
konventionellen MOS-Transistor, der ausgebildet ist, die Drain-Spannung
VD den Y-Dekodierer 410 zuzuführen. In
einer Ausführungsform
umfasst der Y-Dekodierer 410 mehrere Reihen konventioneller MOS-Transistoren,
um selektiv den durch die Drain-Spannung VD hervorgerufenen
Strom den Bit-Leitungen in dem Speicher-Array zuzuführen. in der
in 5 gezeigten Ausführungsform umfasst der Y-Dekodierer 410 vier
MOS-Transistoren 560, 580, 600 und 620,
der ersten Ebene, die mit dem Schnell-Programmier-Transistor 540 verbunden sind.
Der Strom aus jedem der Transistoren der ersten Ebene 560, 580, 600 und 620 wird über mehrere MOS-Transistoren
der zweiten Ebene weitergeführt. Beispielsweise
wird der durch den Transistor 560 der ersten Ebene fließende Strom
an die Transistoren der zweiten Ebene 640a, 640b, 640c,
... geführt.
Ferner ist jeder Transistor 640a, 640b, 640c,
... der zweiten Ebene mit zwei MOS-Transistoren der dritten Ebene
verbunden, wovon jeder mit einer jeweiligen Bit-Leitung in dem Speicher-Array 460 verbunden
ist, um damit den Programmierstrom dem Drain einer Speicherzelle
auf der entsprechenden Bit-Leitung zuzuführen. Beispielsweise ist der
Transistor 640a der zweiten Ebene mit den beiden Transistoren 660a und 660b der
dritten Ebene verbunden, um Programmier-Ströme jeweils den Bit-Leitungen 680a und 680b zuzuführen. Die
Anzahl der Reihen an Transistoren und die Anzahl der Transistoren
in jeder Reihe in dem Y-Dekodierer 410 hängt von
der Anzahl der Bit-Leitungen in jedem Sektor des Speicher-Arrays ab.
Wenn der Regler 415 vorgesehen ist, um Programmierströme 64 Bit-Leitungen zuzuführen, sind beispielsweise
4 MOS-Transistoren der ersten Ebene mit dem Schnell-Programmier-Transistor 540 verbunden,
acht MOS-Transistoren der zweiten Ebene sind mit jedem der Transistoren
der ersten Ebene verbunden, und die zwei MOS-Transistoren der dritten Ebene sind
mit jedem der Transistoren der zweiten Ebene in dem Y-Dekodierer 410 verbunden.
-
In
dem Schnell-Programmiermodus werden die MOS-Transistoren in dem
Y-Dekodierer 410 selektiv ein- und ausgeschaltet, um wahlweise
die Bit-Leitungen zu programmieren, wobei alle Bit-Leitungen, die
in dem Array 460 für
das Programmieren ausgewählt
sind, mit einem einzelnen Puls der Drain-Spannung VD beaufschlagt
werden, wenn jedes Wort in dem schnellen Programmiermodus programmiert
wird. Das Spalten-Dekodier-Schema, wie es in 5 gezeigt
ist, ist lediglich für
anschauliche Zwecke vorgesehen, um den durch die Beschleunigungs-Spannung
VACC erzeugten Strom an jede der Bit-Leitungen
in einer Flash-Speicher-Array zu liefern. Jedoch ist die vorliegende
Erfindung nicht auf das in 5 gezeigte
Spalten-Dekodier-Schema beschränkt.
Es können
auch andere spaltende Dekodier-Schemata eingesetzt werden, um den
Strom von dem Beschleunigungseingang 2 zu den Bit-Leitungen
in dem Speicher-Array gemäß dem Schutzbereich
der vorliegenden Erfindung zu verteilen.
-
In
einer weiteren Ausführungsform
wird die Beschleunigungs-Spannung VACC den
Wortleitungen als eine Gate-Spannung für die Speicherzellen im schnellen
Programmiermodus zugeführt. 5 zeigt einen
Teil des Speicher-Arrays 460 mit vier Speicherzellen 435a, 435b, 440a und 440b,
wobei jede ein konventionelles Dual-Gate-NOR-Bauelement enthält. Die
Gates der Speicherzellen 435a und 435b sind mit
dem X-Dekodierer 420 über
die Wortleitung 470 verbunden, während die Gates der Speicherzellen 440a und 440b mit
dem X-Dekodierer 420 über eine
Wortleitung 475 verbunden sind. Obwohl die Gate-Einschaltspannung
für ein
typisches Dual-Gate-NOR-Bauelement typischerweise in der Größenordnung
von ungefähr
9 V liegt, ist eine Spannung in der Größenordnung von ungefähr 7 V bis
10 V ausreichend, um die NOR-Bauelemente auf den Wortleitungen,
die für
das Programmieren ausgewählt
sind, durchzuschalten.
-
Die
Gates der NOR-Bauelemente in jeder Reihe sind mit einer entsprechenden
Wortlei tung verbunden. Der durch die für das Programmieren ausgewählte Wortleitung
fließende
Strom ist vernachlässigbar
klein, da die Wortleitung lediglich verwendet wird, um eine Gate-Spannung
an die Speicherzellen in der jeweiligen Reihe zu liefern. Da ist
die Leistungsversorgung für
den X-Dekodierer 420 für
die Grenzen der Stromversorgung durch die Energieversorgung für gewöhnlich nicht
kritisch.
-
Es
wird wieder auf 4 verwiesen; in einer Ausführungsform
wird die Beschleunigungsspannung VACC von
dem Beschleunigungseingang 330 zu dem X-Dekodierer 420 ohne
Regelung geliefert. Wenn das Speicher-Array 460 sich in
dem schnellen Programmiermodus befindet, werden die Wortleitungen 470, 475,
... in dem Speicher-Array 460 der Reihe nach einzeln durchgeschaltet,
um die Speicherzellen auf jeder Wortleitung zu programmieren. Wenn z.
B. die Beschleunigungs-Spannung VACC der
Wortleitung 470 zugeführt
wird, werden die NOR-Bauelemente 435a und 435b eingeschaltet.
Während
die Drain-Spannung
VD, die von dem Regler 415 durch Verringern
der Beschleunigungsspannung VACC erzeugt
wird, dem Programmierstrom über
dem schnellen Programmierschalter 54 und dem Y-Dekodierer 410 zu
dem Drain von beispielsweise der Speicherzelle 435a liefert,
wird die Speicherzelle 435a mit dem Bit "0" programmiert.
-
Nachdem
alle Speicherzellen entlang der Wortleitung 470 programmiert
sind, wird die ungeregelte Beschleunigungsspannung VACC der
nächsten Wortleitung 475 durch
den X-Dekodierer 420 zugeführt, um
die Speicherzelle entlang der Wortleitung 475 durchzuschalten.
Ein einzelner Puls der Drainspannung VD ist
dann in der Lage, alle Speicherzellen einschließlich der Speicherzellen 440a und 440b entlang
der Wortleitung 475 mit einem Bit "0" zu
programmieren. In dem schnellen Programmiermodus gemäß der vorliegenden
Erfindung werden alle Source-Anschlüsse der Speicherzellen auf
Masse gelegt. Die Schaltung aus 5 kann verwendet
werden, um eine schnelle Programmierung oder eine schnelle schwache
Programmierung (APDE) auszuführen. Für APDE werden
die Wortleitungen 470 und 475 auf Masse gelegt.
-
6 ist
ein Schaltbild 600 einer Flash-Speichereinrichtung mit
der Möglichkeit
des schnellen Chip-Löschens
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Das Bauelement besitzt einen Adressenbus 620,
der mit einem Zustandssteuer- und Befehls-Register 605, einer oberen
Bank 610 und einer unteren Bank 615 verbunden
ist. In dieser Ausführungsform
sind die obere Bank 610 und die untere Bank 615 Speicher-Arrays,
die gleichzeitig beschrieben und ausgelesen werden können. Ein
Datenbus 625 ist ebenfalls mit dem Zustandssteuer- und
Befehls-Register 605, der oberen Bank 610 und der
unteren Bank 615 verbunden. Ein WP#/ACC-Anschlußstift 630 wird
als Eingang sowohl für
den Schreibschutz als auch für
VACC verwendet. Das Zustandssteuer- und
Befehls-Register 605 ist mit dem Datenbus 625 mittels
einer Status-Leitung 635 verbunden und ist mit der oberen
Bank 610 und der unteren Bank 615 über eine
Steuerleitung 640 verbunden. Das Zustandssteuer- und Befehls-Register 605 bietet
Funktionen für
das eingebettete Vorprogrammieren, Löschen, Verifizieren und APDE.
-
7A zeigt
ein Flussdiagramm für
einen Gesamtlöschprozess
gemäß einer
Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Im Schritt 705 wird eine Vorprogrammierung/Verifizierung
ausgeführt,
um alle Bits in einer Gruppe aus Speicherzellen innerhalb eines
Flash-Speicherbauelements auf Null zu setzen. Dies wird gemacht,
um die Schwellwertspannungen der Transistoren der Gruppe aus Speicherzellen
zu normieren, so dass ein gleichmäßigeres Anfangsverhalten erreicht
wird. Im Schritt 715 wird eine Löschspannung an eine Gruppe
aus Speicherzellen angelegt. Im Schritt 720 wird das im
Schritt 715 durchgeführte
Löschen
verifiziert. Wenn die Gruppe aus Speicherzellen nicht vollständig gelöscht ist,
dann wird die Löschspannung
im Schritt 725 angehoben und der Schritt 715 wird
wiederholt. Beim Wiederholen des Schritts 715 kann die
Gruppe aus Speicherzellen die gleiche oder eine andere sein als
die vorhergehende Gruppe. Wenn die Gruppe aus Speicherzellen als
gelöscht
verifiziert wird, dann wird die Löschspannung im Schritt 730 zurückgesetzt.
Der in 7A gezeigte Prozess kann in
einer iterativen Weise eingesetzt werden, um ein Flash-Speicherbauelement
zu löschen.
-
7B zeigt
ein Flussdiagramm für
einen Gesamtlöschprozess
mit APDE gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Im Schritt 705 wird eine Vorprogrammierung/Verifizierung
durchgeführt,
um alle Bits in einer Gruppe aus Speicherzellen innerhalb eines
Flash-Speicherbauelements auf Null zu setzen. Im Schritt 715 wird
eine Löschspannung an
die Gruppe aus Speicherzellen angelegt. Im Schritt 720 wird
das im Schritt 715 ausgeführte Löschen verifiziert. Wenn die
Gruppe aus Speicherzellen nicht vollständig gelöscht ist, dann wird die Löschspannung
im Schritt 725 erhöht
und der Schritt 715 wird wiederholt. Beim Wiederholen des
Schritts 715 kann die Gruppe der Speicherzellen die gleiche
sein wie in der vorhergehenden Gruppe oder auch nicht. Wenn die
Gruppe aus Speicherzellen als gelöscht verifiziert wird, dann
wird ein APDDE-Schritt im Schritt 735 ausgeführt. Im
Schritt 730 wird die Löschspannung
zurückgesetzt.
Der in 7B gezeigte Prozess kann in
iterativer Weise zum Löschen
einer Flash-Speichereinrichtung verwendet werden.
-
Wie
in den 7A und 7B gezeigt
ist, kann der Gesamt-Löschprozess
das Vorprogrammieren und einen APDE-Schritt enthalten, um die Variabilität zu minimieren
und um eine Korrektur für
zu starkes Löschen
und zu geringes Löschen
bereitzustellen. In der vorliegenden Erfindung wird die angelegte
Gate-Löschspannung
monoton erhöht,
während
die Schritte des Löschens
und des Verifizierens des Löschens
wiederholt an ausgewählte
Teilgruppen einer Gruppe aus Sektoren, die gerade gelöscht wird,
angelegt werden. Das heißt,
von dem Zeitpunkt, ab dem die Gruppe aus Sektoren für das Löschen ausgewählt ist,
bis zu dem Zeitpunkt, an dem der letzte Sektor in der Gruppe als
gelöscht
verifiziert ist nach dem Anlegen einer Reihe von Löschpulsen, wird
die angelegte Gate-Löschspannung
nie zurückgesetzt.
Die Gate-Löschspannung
wird nur verringert (zurückgesetzt)
nach Auswahl einer weiteren Gruppe nicht gelöschter Sektoren.
-
8 zeigt
ein Flussdiagramm für
das gleichzeitige Löschen
mehrerer Sektoren gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Im Schritt 810 wird eine Gruppe
aus Speichersektoren innerhalb eines Flash-Speicher-Bauelements
ausgewählt.
Wenn die Gruppe aus Sektoren für
das Löschen
gewählt
ist, wird die Gate-Löschspannung
auf einen Anfangswert gesetzt. Im Schritt 815 wird eine Teilgruppe
der im Schritt 810 ausgewählten Gruppe für das Anlegen
eines Löschpulses
ausgewählt.
Im Schritt 820 wird ein Löschpuls an die Teilmenge aus Sektoren,
die im Schritt 815 ausgewählt ist, angelegt. Die Teilgruppe
des Schritts 815 kann alle Sektoren in der Gruppe umfassen.
Im Schritt 825 werden ein oder mehrere Sektoren in der
Teilgruppe als gelöscht verifiziert.
Wenn der bzw. die Sektoren in dem Schritt 825 als nicht
gelöscht
verifiziert werden, dann wird eine Einstellung an der Gate-Löschspannung
im Schritt 830 vorgenommen. Es sollte beachtet werden,
dass die Reihenfolge, in der die Schritte 820 und 825 ausgeführt werden,
umgekehrt sein kann. Die Gate-Löschspannung
kann gegebenenfalls erhöht werden,
oder die Spannung wird nur dann erhöht, wenn eine gewisse Anzahl
an Pulsen mit der vorliegenden Spannung angelegt wurde. Beispielsweise wird
eine anfängliche
Gate-Spannung von mindestens –5,2
V um 0,13 V auf –5,33
V abgesenkt, nachdem vier Pulse bei –5,2 V angelegt wurden. In
diesem Beispiel wird die Spannung abgesenkt, bis Speicherzellen
als gelöscht
verifiziert sind, oder bis eine maximale Gate-Spannung erreicht
ist, beispielsweise –9,2
V.
-
Wenn
die Speichersektoren im Schritt 825 als gelöscht verifiziert
sind, dann wird eine Prüfung im
Schritt 835 durchgeführt,
um zu erkennen, ob es noch ungelöschte
Sektoren innerhalb der Gruppe gibt. Wenn ungelöschte Sektoren im Schritt 825 erkannt
werden, wird der Schritt 815 wiederholt. Wenn es keine
ungelöschten
Sektoren in der Gruppe gibt, dann wird die Gate-Löschspannung
zurückgesetzt und
es wird im Schritt 845 geprüft, ob es noch verbleibende
nicht gelöschte
Sektoren in dem Bauelement gibt. Wenn noch un gelöschte verbleibende Sektoren in
dem Bauelement vorhanden sind, wird der Schritt 810 wiederholt.
Wenn keine verbleibenden ungelöschten
Sektoren in dem Bauelement vorhanden sind, dann ist das Löschen im
Schritt 850 abgeschlossen.
-
9 zeigt
ein Flussdiagramm für
ein gleichzeitiges Löschen
von vier Sektoren gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Im Schritt 910 werden vier
Speichersektoren innerhalb eines Flash-Speicherbauelements für das Löschen ausgewählt. Im
Schritt 915 wird der erste der vier Speichersektoren verifiziert.
Wenn der erste Speichersektor nicht als gelöscht verifiziert wird, dann
wird ein Löschpuls
an alle vier Speichersektoren im Schritt 920 angelegt.
Im Schritt 925 wird eine Gate-Spannungsanhebung angewendet.
Die Gate-Löschspannung
wird bei jedem Puls erhöht,
oder diese wird nach einer Anzahl von Pulsen mit einer gegebenen Spannung
erhöht.
Die Schritte 915, 920 und 925 werden
wiederholt, bis der erste Sektor als gelöscht verifiziert ist.
-
Im
Schritt 930 wird der zweite Speichersektor verifiziert.
Wenn der zweite Speichersektor nicht als gelöscht verifiziert wird, dann
wird ein Löschpuls
an den zweiten und vierten Speichersektor im Schritt 935 angelegt.
Im Schritt 940 wird eine Gate-Spannungserhöhung angewendet. Die Gate-Löschspannung
wird mit jedem Puls erhöht,
oder diese wird nach einer Reihe von Pulsen mit einer gegebenen Spannung
erhöht.
Die Schritte 930, 935 und 940 werden
wiederholt, bis der zweite Sektor als gelöscht verifiziert ist.
-
Im
Schritt 945 wird der dritte Speichersektor verifiziert.
Wenn der dritte Speichersektor nicht als gelöscht verifiziert wird, dann
wird ein Löschpuls
an den dritten Speichersektor im Schritt 950 angelegt. Im
Schritt 955 wird eine Gate-Spannungserhöhung angewendet. Die Gate-Löschspannung
wird bei jedem Puls erhöht,
oder diese wird nach einer Reihe von Pulsen bei einer gegebenen
Spannung erhöht. Die
Schritte 945, 950 und 955 werden wiederholt,
bis der dritte Sektor als gelöscht
verifiziert ist.
-
Im
Schritt 960 wird der vierte Speichersektor verifiziert.
Wenn der vierte Speichersektor nicht als gelöscht verifiziert wird, wird
ein Löschpuls
an dem vierten Speichersektor im Schritt 965 angelegt.
Im Schritt 970 wird eine Gate-Spannungserhöhung angewendet.
Die Gate-Löschspannung
wird bei jedem Puls erhöht,
oder sie wird nach einer Reihe von Pulsen mit einer gegebenen Spannung
erhöht.
Die Schritte 960, 965 und 970 werden
wiederholt, bis der dritte Sektor als gelöscht verifiziert ist.
-
Nachdem
der vierte Speichersektor im Schritt 960 verifiziert ist,
wird die Gate-Spannung 975 zurückgesetzt. Im Schritt 980 wird
eine Prüfung durchgeführt, um
zu erkennen, ob es noch ungelöschte
Sektoren gibt. Wenn keine verbleibenden ungelöschten Sektoren er kannt werden,
ist die Bauteillöschung
im Schritt 985 abgeschlossen. Wenn noch verbleibende ungelöschte Sektoren
vorhanden sind, dann wird der Schritt 910 wiederholt, und
der Prozess geht weiter, bis das Bauelememt gelöscht ist.
-
Die
in den 8 und 9 gezeigten Prozesse können in
der Logik des Flash-Speicherbauelements
(beispielsweise im Zustandssteuer und Befehlsregister 605 aus 6)
eingerichtet sein. Wenn der Löschprozess
eingerichtet ist, kann ein einfacher Befehl angewendet werden, um
das Löschen
eines gesamten Chips zu bewirken.