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DE60318525T2 - Verteilungssystem für Rotorschaufeln einer Turbomaschine - Google Patents

Verteilungssystem für Rotorschaufeln einer Turbomaschine Download PDF

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DE60318525T2
DE60318525T2 DE60318525T DE60318525T DE60318525T2 DE 60318525 T2 DE60318525 T2 DE 60318525T2 DE 60318525 T DE60318525 T DE 60318525T DE 60318525 T DE60318525 T DE 60318525T DE 60318525 T2 DE60318525 T2 DE 60318525T2
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Jean-Louis Tranchier
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Safran Aircraft Engines SAS
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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft das allgemeine Gebiet der Rotoren von Gebläsen, Verdichtern oder Turbinen in Turbomaschinen, und sie betrifft insbesondere ein Verfahren zum Verteilen der Schaufeln von Turbomaschinenrotoren.
  • STAND DER TECHNIK
  • Die Verteilung der Schaufeln oder Blätter an dem Rotor einer Turbomaschine ist ein grundlegendes Element für das Verhalten (Auswuchten) dieser Laufschaufeln im Betrieb (siehe Dokument US 4 767 272 , das ein Verfahren zum Auswuchten von Schaufeln beschreibt). Denn eine falsche Verteilung führt zur Erzeugung von Unwuchten infolge unterschiedlichen Verhaltens unter einer gleichen Zentrifugalbelastung dieser Laufschaufeln. Diese Unwuchten sind verantwortlich für erhebliche Schwingungspegel, die eine nicht unwesentliche Auswirkung auf die mechanischen und akustischen Eigenschaften der Turbomaschine haben und die im Extremfall zu einer Zerstörung der Laufschaufeln, der Turbomaschine sowie ihrer Umgebung führen können (auf dem Gebiet der Luftfahrt beispielsweise des Flugzeugs, in das diese Turbomaschine eingebaut ist).
  • AUFGABE UND DEFINITION DER ERFINDUNG
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht folglich darin, ein Verfahren vorzuschlagen, das ermöglicht, die Verteilung der Schaufeln eines Rotors einer Turbomaschine zu verbessern, um im Betrieb ein besseres Auswuchten zu erzielen. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein Verteilungsverfahren vorzuschlagen, das bei den späteren Wartungsarbeiten, die zu einzelnen Auswechselungen von Schaufeln führen, anwendbar bleibt.
  • Erreicht werden diese Ziele durch ein Verfahren zum Verteilen der Schaufeln eines Rotors einer Turbomaschine, bei dem zunächst das radiale und das tangentiale statische Moment einer Vielzahl von Schaufeln, die dazu bestimmt sind, diesen Rotor zu bilden, gemessen wird, anschließend diese Schaufeln entsprechend einem bestimmten Auswahlkriterium, das von diesen zwei zuvor gemessenen statischen Momenten abhängt, paarweise klassifiziert werden, und schließlich die ausgewählten Paare nacheinander an dem Rotor in diametral gegenüberliegender Position angebracht werden.
  • Durch dieses spezielle Verfahren wird somit ein selbsttätiges Auswuchten der Schaufeln erreicht, ganz gleich wie ihre Betriebsbedingungen aussehen mögen. Die durch die Verformungen der Schaufeln erzeugte Restunwucht wird vollständig kontrolliert.
  • Das Auswahlkriterium besteht darin, zwischen zwei gegebenen Schaufeln sowohl eine Abweichung des radialen statischen Moments als auch eine Abweichung des tangentialen statischen Moments festzulegen und zu prüfen, daß diese zwei Abweichungen nicht größer sind als ein bestimmter erster Wert bzw. als ein bestimmter zweiter Wert. Vorzugsweise betragen dieser bestimmte erste und dieser bestimmte zweite Wert 2·10–4 mkg bzw. 4·10–4 mkg.
  • Vorteilhafterweise wird außerdem das axiale statische Moment der Vielzahl von Schaufeln gemessen und wird die paarweise Klassifizierung unter Berücksichtigung des so gemessenen axialen statischen Moments vollzogen, wobei das Auswahlkriterium nun darin besteht, eine Abweichung des axialen statischen Moments zwischen den zwei Schaufeln festzulegen und zu prüfen, daß sie nicht größer ist als ein bestimmter dritter Wert, vorzugsweise 1·10–4 mkg.
  • Es kann ferner das kombinierte statische Moment der Vielzahl von Schaufeln berechnet werden, und die paarweise Klassifizierung wird unter Berücksichtigung des so berechneten kombinierten statischen Moments vollzogen, wobei das Auswahlkriterium in diesem Fall darin besteht, ein Produkt aus den Abweichungen des radialen, tangentialen und axialen statischen Moments zwischen den zwei Schaufeln festzulegen und zu prüfen, daß es nicht größer ist als ein bestimmter vierter Wert, vorzugsweise 1·10–4 mkg.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Merkmale sowie Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden, zur Unterrichtung gegebenen und als nicht einschränkend zu verstehenden Beschreibung anhand der beiliegenden Zeichnungen besser hervorgehen, in diesen zeigen:
  • 1 einen mit Schaufeln ausgestatteten Rotor einer Turbomaschine,
  • 2 eine Detailansicht einer einzelnen Schaufel des Rotors der 1,
  • 3 eine schematische Ansicht einer Maschine zum Messen des radialen statischen Moments der Schaufel der 2, und
  • die 4A bis 7B Beispiele für Verteilungsdiagramme der statischen Momente der Schaufeln des Rotors der 1.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG EINER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • 1 zeigt einen Rotor einer Turbomaschine, der herkömmlicherweise eine mittlere Scheibe 8 umfaßt, an deren Umfang eine Vielzahl von Schaufeln 10 angeordnet ist. Es liegt eine gerade Anzahl dieser Schaufeln vor, im Falle eines Gebläserotors beträgt sie beispielsweise 24.
  • 2 zeigt im Detail eine einzelne Schaufel dieses Rotors. Diese Schaufel 10 weist eine spiralig gewundene Flügelform mit einem beispielsweise tannenförmigen Schaufelfuß 12 auf, um eine feste Verbindung mit der Trommel des Rotors sicherzustellen. In dieser Fig. wurden auch die Achse des Rotors 14 (die auch die Achse der Turbomaschine ist), der Schwerpunkt G der Schaufel sowie die Längsachse der Schaufel 16 (Achse, die senkrecht zur Achse des Rotors und durch G verläuft) dargestellt. Sie ermöglichen, statische 3D-Momente dieser Schaufel zu definieren. Es handelt sich dabei zunächst um das radiale statische Moment (R), das tangentiale statische Moment (T) und das axiale statische Moment (A), wobei diese zwei letztgenannten Komponenten des statischen Moments in bezug auf die Längsachse 16 definiert werden. Diese drei Komponenten können für jede Schaufel eines Rotors mit Hilfe geeigneter bekannter Maschinen, beispielsweise der in 3 dargestellten Präzisionswaage gemessen werden.
  • Diese zuvor geeichte Waage 20 für statische 3D-Momente ermöglicht nämlich die Messung eines radialen und eines axialen statischen Moments. Hierfür wird die Schaufel 10 im Schleuderbetrieb an einer drehangetriebenen Aufnahmescheibe 22 angeordnet. Ein Gegengewicht 24, das einem Einstellring 26 zugeordnet ist, ermöglicht, die Rotation auszugleichen. Das statische Moment ist gleich dem Produkt aus dem Hebelarm D (welcher in bezug auf den Bezugspunkt R der Waage definiert ist) und der an den Schwerpunkt G der Schaufel angelegten Masse M. Diese Maschine, die auch die Messung des tangentialen statischen Moments durch eine 90°-Drehung der Aufnahmescheibe 22 ermöglicht, ist wohl bekannt, und demzufolge scheint ihre eingehende Beschreibung nicht erforderlich.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, werden zunächst – um eine Verteilung der Schaufeln eines Turbomaschinenrotors zu bewerkstelligen, die ein einwandfreies Auswuchten im Betrieb sicherstellt – wenigstens das radiale und das tangentiale statische Moment einer Vielzahl von Schaufeln, die dazu bestimmt sind, diesen Rotor zu bilden, gemessen, anschließend werden diese Schaufeln entsprechend einem bestimmten Auswahlkriterium, das von den für diese zwei statischen Momente erhaltenen Messungen abhängt, paarweise klassifiziert, und schließlich werden die Schaufeln der ausgewählten (d. h. wählbaren und demnach nicht ausgeschlossenen) Paare nacheinander an der Trommel des Rotors in diametral gegenüberliegender Position (0°–180°) angebracht. Nach einer weiteren Ausführungsform kann zusätzlich die Messung des axialen statischen Moments einer jeden dieser Schaufeln durchgeführt werden, wobei das Auswahlkriterium dann diese zusätzliche Messung einschließt.
  • Dieses Auswahlkriterium, das die Klassifizierung der Schaufeln in wählbare Schaufeln und ausgeschlossene Schaufeln ermöglicht, beruht auf der Berechnung von Abweichungen statischer Momente zwischen zwei ein gleiches Paar bildenden Schaufeln. Es geht nämlich darum, einerseits eine Abweichung des radialen statischem Moments zwischen zwei gegebenen Schaufeln und andererseits eine Abweichung des tangentialen statischen Moments zwischen diesen zwei gleichen Schaufeln zu bestimmen und zu prüfen, daß diese zwei Abweichungen nicht größer als ein bestimmter erster Wert bzw. nicht größer als ein bestimmter zweiter Wert sind. Ist dies der Fall, werden die Schaufeln als an dem in Herstellung befindlichen Rotor anbringbar betrachtet, während sie im entgegengesetzten Fall ausgeschlossen werden.
  • Diese zwei Werte maximaler Abweichung, welche bestimmen, ob die Schaufeln ausgeschlossen werden oder nicht, betragen vorzugsweise gleich 2·10–4 mkg (200 cmg) bzw. 4·10–4 mkg (400 cmg).
  • Dieses Auswahlkriterium kann auf die axiale Komponente des statischen Moments ausgeweitet werden, das dann ebenfalls für das analysierte Schaufelpaar bestimmt wird, wobei die maximale Abweichung des axialen statischen Moments, jenseits derer die Schaufel ausgeschlossen werden muß, dann mit einem dritten Wert verglichen wird, der ebenfalls gleich 4·10–4 mkg (400 cmg) beträgt. Selbstverständlich wird angemerkt, daß diese vorbestimmten Grenzwerte nicht einschränkend zu verstehen sind und daß kleinere Werte absolut in Betracht gezogen werden können, zum Beispiel 200 cmg, 300 cmg bzw. 200 cmg, unter Vorbehalt dessen, daß dann ein höherer Ausschlußfaktor akzeptiert wird (oder daß geringere Toleranzen bei der Fertigung der Schaufeln auferlegt werden).
  • Schließlich kann die Resultierende der Unwucht, die durch alle Schaufeln (vollständiger Satz) hervorgerufen wird, sobald diese an der Scheibe angebracht sind, dadurch kontrolliert werden, daß ein verbleibendes kombiniertes statisches Moment (entweder radial + tangential oder radial + tangential + axial) bezüglich dieser Schaufeln berechnet wird, dessen Berücksichtigung ermöglicht, das Auswahlkriterium auf nützliche Weise zu vervollständigen. Dieses zusätzliche Auswahlkriterium entspricht der Bestimmung der Unwucht des verbleibenden radialen und tangentialen statischen Moments (oder radialen, tangentialen und axialen, entsprechend der in Betracht gezogenen Ausführungsform) aller Schaufeln, die nicht größer als ein vorbestimmter vierter Wert, vorzugsweise gleich 6·10–4 mkg (bzw. 1·10–4 mkg) sein darf, um nicht dazu zu führen, daß der Rotor in seiner Gesamtheit ausgeschlossen wird.
  • Ein Beispiel für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist in den 4A bis 7B dargestellt. Diese Beispiel bezieht sich auf einen Gebläserotor mit einem Satz von 24 Schaufeln (die von 1 bis 24 numeriert sind), wobei die Messung der statischen 3D-Momente in dem dargestellten Beispiel an 26 Sätzen mit 24 Schaufeln (also 624 Schaufeln) durchgeführt wird.
  • In 4A sind die Werte der unterschiedlichen, für eine jede der Schaufeln dieser 26 Sätze gemessenen radialen statischen Momente angegeben. In dem dargestellten Beispiel schwanken diese Momente zwischen 201000 und 215000 cmg. Die Verteilung dieser Momente entsprechend ihren Werten ist in 4B dargestellt. Ebenso sind in 5A die Werte der unterschiedlichen, für eine jede der Schaufeln der verschiedenen Sätze gemessenen tangentialen statischen Momente angegeben. Diese Momente variieren zwischen 950 und 1850 cmg. Die Verteilung dieser Momente entsprechend ihren Werten ist in 5B dargestellt, und in 6A sind die Werte der unterschiedlichen, für eine jede der Schaufeln der verschiedenen Sätze gemessenen axialen statischen Momente angegeben. Diese Momente schwanken zwischen 4150 und 5150 cmg. Die Verteilung dieser Momente entsprechend ihren Werten ist in 6B dargestellt.
  • Es ist nun möglich, diese Schaufeln paarweise derart zu klassifizieren, daß gleichzeitig die Abweichung des radialen statischen Moments niedriger ist als der vorbestimmte erste Wert, bei diesem Beispiel also 200 cmg, daß die Abweichung des tangentialen statischen Moments geringer ist als der vorbestimmte zweite Wert, bei diesem Beispiel also 300 cmg, und daß die Abweichung des axialen statischen Moments geringer ist als der vorbestimmte dritte Wert, bei diesem Beispiel also ebenfalls 300 cmg. Auf diese Weise erhält man die nachfolgende Tabelle:
    Nummer des Schaufelpaars Abweichung radiales statisches Moment Abweichung axiales statisches Moment Abweichung tangentiales statisches Moment
    1 (Schaufeln 1 und 13) 20 100 70
    2 (Schaufeln 2 und 14) 60 120 110
    3 (Schaufeln 3 und 15) 100 270 280
    4 (Schaufeln 4 und 16) 20 250 140
    5 (Schaufeln 5 und 17) 30 170 220
    6 (Schaufeln 6 und 18) 60 80 60
    7 (Schaufeln 7 und 19) 30 0 140
    8 (Schaufeln 8 und 20) 50 210 260
    9 (Schaufeln 9 und 21) 80 100 30
    10 (Schaufeln 10 und 22) 140 150 110
    11 (Schaufeln 11 und 23) 60 170 40
    12 (Schaufeln 12 und 24) 60 160 240
  • Vorzugsweise vergewissert man sich anschließend, daß die radiale (R) + tangentiale (T) + axiale (A) Resultierende der Unwucht des vollständigen Schaufelsatzes (die auch als Beschaufelungsunwucht bezeichnet wird) bei diesem Ausführungsbeispiel mit 24 Schaufeln geringer als ein bestimmter vierter Wert und gleich 100 cmg ist. In 7A sind die Werte der unterschiedlichen, für jeden der 26 Sätze gemessenen kombinierten statischen Momente (R + T + A) angegeben. Diese Momente variieren zwischen 11 cmg und 80 cmg und liegen folglich alle weit unter 100 cmg. Die Verteilung dieser verbleibenden Momente entsprechend ihren Werten ist in 7B dargestellt. Man wird feststellen, daß wenn sich die Beschaufelungsunwucht von diesem zulässigen Grenzwert entfernt hätte, es erforderlich gewesen wäre, Permutationen oder Änderungen von Paaren vorzunehmen, um wieder einen Wert zu finden, der mit dem verlangten Grenzwert kompatibler ist.
  • In dem vorgenannten Beispiel wurde die Verteilung der 26 Sätze mit 24 Schaufeln auf der Grundlage von statischen 3D-Momenten durchgeführt, selbstverständlich ist jedoch auch eine abgeschwächte Form auf der Basis von nur zwei statischen Momenten, dem radialen und dem tangentialen, möglich. In diesem Fall wird die Überprüfung der resultierenden Beschaufelungsunwucht lediglich auf der Basis der radialen und tangentialen Resultierenden (R + T) des statischen Moments durchgeführt.
  • Das für einen Satz mit 24 Schaufeln dargelegte erfindungsgemäße Verfahren ist selbstverständlich auf eine beliebige Anzahl von Schaufeln anwendbar, die eine Untereinheit von über den Umfang eines Turbomaschinenrotors gleichmäßig verteilten Schaufeln bilden.
  • ÜBERSETZUNG DES TEXTES IN DEN ZEICHNUNGEN
  • Fig. 4A
    Moment radial (cmg) radiales Moment (cmg)
    Fig. 4B
    Fréquence Frequenz
    Moment radial (cmg) Radiales Moment (cmg)
    Fig. 5A
    Moment tangentiel (cmg) Tangentiales Moment (cmg)
    Fig. 5B
    Fréquence Frequenz
    Moment tangentiel (cmg) Tangentiales Moment (cmg)
    Fig. 6A
    Moment axial (cmg) Axiales Moment (cmg)
    Fig. 6B
    Fréquence Frequenz
    Moment axial (cmg) Axiales Moment (cmg)
    Fig. 7A
    Mom. stat. combiné (cmg) Kombiniertes statisches Moment (cmg)
    Echantillon Probe
    Fig. 7B
    Fréquence Frequenz
    Résiduel (cmg) verbleibendes (cmg)

Claims (10)

  1. Verfahren zum Verteilen der Schaufeln eines Rotors einer Turbomaschine, bei dem zunächst das radiale und das tangentiale statische Moment einer Vielzahl von Schaufeln, die dazu bestimmt sind, diesen Rotor zu bilden, gemessen wird, anschließend diese Schaufeln paarweise entsprechend einem bestimmten Auswahlkriterium, das von diesen zwei zuvor gemessenen statischen Momenten abhängt, klassifiziert werden, und schließlich die Schaufeln der ausgewählten Paare nacheinander an dem Rotor in diametral gegenüberliegender Position angebracht werden.
  2. Verfahren zum Verteilen der Schaufeln eines Rotors einer Turbomaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswahlkriterium darin besteht, zwischen zwei gegebenen Schaufeln sowohl eine Abweichung des radialen statischen Moments als auch eine Abweichung des tangentialen statischen Moments festzulegen und zu prüfen, daß diese zwei Abweichungen nicht größer sind als ein bestimmter erster Wert bzw. als ein bestimmter zweiter Wert.
  3. Verfahren zum Verteilen der Schaufeln eines Rotors einer Turbomaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bestimmte erste Wert 2·10–4 mkg beträgt.
  4. Verfahren zum Verteilen der Schaufeln eines Rotors einer Turbomaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der bestimmte zweite Wert 4·10–4 mkg beträgt.
  5. Verfahren zum Verteilen der Schaufeln eines Rotors einer Turbomaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außerdem das axiale statische Moment der Vielzahl von Schaufeln gemessen wird und die paarweise Klassifizierung unter Berücksichtigung des so gemessenen axialen statischen Moments vollzogen wird.
  6. Verfahren zum Verteilen der Schaufeln eines Rotors einer Turbomaschine nach Anspruch 5 und Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswahlkriterium darin besteht, eine Abweichung des axialen statischen Moments zwischen den zwei Schaufeln festzulegen und zu prüfen, daß sie nicht größer ist als ein bestimmter dritter Wert.
  7. Verfahren zum Verteilen der Schaufeln eines Rotors einer Turbomaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der bestimmte dritte Wert 4·10–4 mkg beträgt.
  8. Verfahren zum Verteilen der Schaufeln eines Rotors einer Turbomaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß außerdem das kombinierte statische Moment der Vielzahl von Schaufeln berechnet wird und die paarweise Klassifizierung unter Berücksichtigung des so berechneten kombinierten statischen Moments vollzogen wird.
  9. Verfahren zum Verteilen der Schaufeln eines Rotors einer Turbomaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswahlkriterium darin besteht, eine Unwucht des verbleibenden radialen, des verbleibenden tangentialen und des verbleibenden axialen statischen Moments der Vielzahl von Schaufeln festzulegen und zu prüfen, daß sie nicht größer ist als ein bestimmter vierter Wert.
  10. Verfahren zum Verteilen der Schaufeln eines Rotors einer Turbomaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der bestimmte vierte Wert 1·10–4 mkg beträgt.
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