DE603177C - Sicherheitsvorrichtung fuer wahlweise mit Druckgas oder fluessigem Brennstoff betriebene Brennkraftmaschinen - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung fuer wahlweise mit Druckgas oder fluessigem Brennstoff betriebene BrennkraftmaschinenInfo
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- DE603177C DE603177C DEM125295D DEM0125295D DE603177C DE 603177 C DE603177 C DE 603177C DE M125295 D DEM125295 D DE M125295D DE M0125295 D DEM0125295 D DE M0125295D DE 603177 C DE603177 C DE 603177C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L1/00—Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L2710/00—Control of valve gear, speed or power
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Description
- Sicherheitsvorrichtung für wahlweise mit Druckgas oder flüssigem Brennstoff betriebene Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung für wahlweise mit Druckgas oder flüssigem Brennstoff betriebene Brennkraftmaschinen. Bei diesen Maschinen sind in den Zylinderdeckeln neben der bei Dieselmaschinen üblichen Einspritzdüse noch je ein Gaseinblaseventilangeordnet, welche beim Betrieb mit Gas von einer besonderen Nockenwelle gesteuert werden. Diese Gaseinblaseventile bilden für die Maschine eine gewLsse Gefahr, da im Falle ihres Hängenbleibens in der Offenstellung fortgesetzt, also auch ,vährend des Ansaughubes Gas in die Maschine strömt, wodurch bei der Verdichtung des Druckgases schwere Explosionen erfolgen können, die auch in die offene Gaszuleitung zurückschlagen können.
- Um auf jeden Fall diese Gefahr zu vermeiden, ist erfindungsgemäß jedem Gaseinblaseventil ein Sicherheitsschieber vorgeschaltet, der im selben Takt wie die Gaseinblaseventile gesteuert wird und so ausgebildet ist, daß mindestens seine Bewegung in die Abschlußstellung zwangsläufig erfolgt, so daß er nur in seiner Abschlußstellung hängenbleiben kann, in welcher er die Gaszufuhr unterbindet.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Anordnungsschema für die Sicherheitsvorrichtung an der Brennkraftmaschine und Abb.2 einen Axialschnitt durch die in vergrößertem Maßstab dargestellte Sicherheitsvorrichtung.
- In Abb. i ist i ein Arbeitszylinder und 2 der dazugehörige Zylinderdeckel der Brennkraftmaschine, in welche die Brennstoffdüse 3 und das Gaseinblaseventil ¢ eingesetzt sind. Das Gaseinblaseventil q. wird in bekarintex Weise mittels Nocken 5, Stoßstange 6 und Kipphebel 7 gesteuert. In die Gasleitung 8, die vom nicht dargestellten GasreglerventU -zum Gaseinblaseventil ¢ führt, ist ein Sicherheitsschieber 9 eingeschaltet, der von ;einem besonderen Nocken io gesteuert wird.
- In Abb. 2 ist der Sicherheitsschieber 9 in größerem Maßstabe im Schnitt dargestellt. Der Kolbenschieber i i ist in einer Schieberbüchse 12 beweglich angeordnet. Die Schieberbüchse 12 sitzt in dem oberen Teil 13 des Schiebergehäuses und wird mittels einer Verschraubung i q. auf ihrem Sitz festgehalten. Über den unteren Teil der S.chieberbüchse 12 ist ein. becherartiges Führungsstück 15 geschoben, an dessen unterem Ende die Nockenrolle 16 befestigt ist. Zwischen dem unteren Teil 17 des Schiebergehäuses und dem becherartigen Führungsstück 15 ist eine Feder 18 eingeschaltet, die bestrebt ist, den Kolbenschieber stets in seine obere Totpunktlage zu bringen. In den in der Schieberbüchse 12 oberhalb des Kolbenschiebers i i gelegenen Gasraum i 9 mündet an der oberen Abschlußwand die Gaszuleitung 2o, während die Gasableitung 21 seitlich in der Wand der Schieberbüchse angeordnet ist, und zwar in einer solchen Entfernung von der Decke des Gasraumes i9, daß der Kolbenschieber i i mindestens in seiner unteren Totpunktstellung die Abflußöffnung ganz freigibt. Die Steuerung des Kolbenschiebers i i erfolgt mittels der NOCke 22. Mit 23 ist schließlich noch ein doppelarmiger Hebel bezeichnet, der zum Anheben des Kolbenschiebers i i dient und mit dessen Hilfe der Schieber in der Abschlußstellung festgehalten werden kann. In der gestrichelten Stellung ist der Hehe123 in dieser Ausschaltstellung dargestellt. Der Ausschalthebe123 kann entweder von Hand umgelegt werden oder mit dem allgemeinen Umschalthebel gekuppelt sein, mit welchem die Umschaltung der Maschine von Gas auf flüssigen Brennstoff und umgekehrt erfolgt.
- Die Wirkungsweise der Sicherheitsvorzäc ,-tung ist folgende: Während des normalen Betriebes wird der Kolbenschieber i i von der Nocke 22 so gesteuert, daß er die Gasableitung 21 gleichzeitig oder etwas vor der Eröffnung des Gaseinblaseventils q. freigibt und gleichzeitig oder kurz nach der Schließung des Gaseinblaseventils q. abdeckt. Bleibt jetzt unbeabsichtigterweise das Gaseinblaseventi1 q. in. der Offenstellung hängen, dann wird der Gaszutritt in den Arbeitszylinder nach -wie vor in regelmäßigen Abständen von der Sicherheitsvorrichtung gesteuert, so daß niemals eine sehr viel größere Gasmenge-als die normale in den Arbeitszylinder gelangen kann und insbesondere das Einblasen von Gas während der Saugperiode des Motors verhindert wird.
- Wesentlich für die Ausbildung des Sicherheitsschiebers ist, daß er nur in seiner oberen Totpunktstellung hängenbleiben kann, in welcher er die Gaszufuhr zur Brennkraftmaschine absperrt. Er verhindert also auf jeden Fall auch bei seiner Betriebsstörung eine Explosionsgefahr.
- Durch die Anordnung der Feder 18 erfüllt die Sicherheitsvorrichtung noch eine zweü;te Aufgabe, die darin besteht, die Gaszufuhr abzusperren, wenn der Druck des Brenngases unter eine bestimmte Grenze fällt oder das Gas überhaupt ganz ausbleibt. Sinkt der auf dem Kolbenschieber lastende Gasdruck unter ein bestimmtes Maß, dann hebt die Feder den Kolbenschieber i i an und bringt ihn so in seine Abschlußstellung.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE e. Sicherheitsvorrichtung für -wahlweise mit Druckgas oder flüssigem Brennstoff betriebene Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß vor jedem Gaseinblaseventil (q.) an den Arbeitszylindern der Brennkraftmaschine je ein Absperrschieber (9) angeordnet ist, der von einer besonderen Nockenwelle (io) im gleichen Takt wie die Gaseinblaseventile (q.) derart gesteuert wird, daß mindestens die Beivegung des Schiebers (9) in seiner Abschlußstellung zwangsläufig erfolgt.
- 2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Nocke (22) gesteuerte Kolbenschieber (i i) mit seiner oberen Kante einen an der Schieberbüchse (12) seitlich mündenden Gasauslaßkanal (21) steuert, den er in seiner unteren Totpunktstellung freigibt und in seiner durch die Nocke (22) angehobenen Stellung abschließt.
- 3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem unteren Schiebergehäuseteil (17) und dem beweglichen Kolbenschieber (i i) bzw. einem diesen umgebenden Führungsstück (15) eine Feder (18) eingeschaltet ist, die bei einer bestimmten Verminderung oder bei völligem Ausbleiben des auf den Schieber (i i) lastenden Gasdruckes den Schieber unabhängig von der Nocke (22) inseineAbschlußstellungbewegt. q..
- Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Schiebergehäuse ein doppelarmiger Ausschalthebel (23) angeordnet ist, mit welchem der Kolbenschieber (i i) in seine Abschlußstellung gebracht und darin festgehalten werden kann.
- 5. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschalthebel (23) mit dem allgemeinen Umschalthebel gekuppelt ist, mit welchem die Umschaltung der Maschine von Gas auf flüssigen Brennstoff und umgekehrt erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM125295D DE603177C (de) | 1933-10-17 | 1933-10-17 | Sicherheitsvorrichtung fuer wahlweise mit Druckgas oder fluessigem Brennstoff betriebene Brennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM125295D DE603177C (de) | 1933-10-17 | 1933-10-17 | Sicherheitsvorrichtung fuer wahlweise mit Druckgas oder fluessigem Brennstoff betriebene Brennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE603177C true DE603177C (de) | 1934-09-24 |
Family
ID=7330716
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM125295D Expired DE603177C (de) | 1933-10-17 | 1933-10-17 | Sicherheitsvorrichtung fuer wahlweise mit Druckgas oder fluessigem Brennstoff betriebene Brennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE603177C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5775203A (en) * | 1997-01-28 | 1998-07-07 | Cummins Engine Company, Inc. | High pressure fuel pump assembly |
-
1933
- 1933-10-17 DE DEM125295D patent/DE603177C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5775203A (en) * | 1997-01-28 | 1998-07-07 | Cummins Engine Company, Inc. | High pressure fuel pump assembly |
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