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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verwendung eines dichtenden
oder Gummistopfens, der in einem wasserdichten Verbinder zu verwenden
ist, und auf einen wasserdichten Verbinder, der mit einem derartigen
dichtenden bzw. Dichtungsstopfen versehen ist.
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Ein
Gummistopfen, der in einem wasserdichten Verbinder verwendet ist
bzw. wird, ist aus der folgenden nicht geprüften
japanischen Gebrauchsmusterpublikation Nr. S63-3074 bekannt.
Dieser Gummistopfen
1 hält
eng einen isolierten Draht
2, der dadurch eingesetzt ist,
ist in einen Hohlraum
4 einsetzbar, der in der rückwärtigen Oberfläche eines
Verbindergehäuses
3 ausgebildet
ist, und ist mit einer Mehrzahl von äußeren Rippen
5 ausgebildet,
welche in engen bzw. unmittelbaren Kontakt mit der Innenwand des
Hohlraums
4 gebracht werden können, wie dies in
6 gezeigt
ist. Das vordere Ende des Gummistopfens
1 ist bzw. wird
durch ein Crimpen einer Isolationstrommel
7 eines Anschlußpaßstücks
6 festgelegt.
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Nachdem
bzw. wenn er in den Hohlraum 4 des Verbindergehäuses 3 eingesetzt
ist, wird der Gummistopfen 1, der die obige Konstruktion
aufweist, in den Hohlraum 4 in einer wasserdichten Weise
durch den Eingriff des Anschlußpaßstücks 6 mit einem
rückstellfähig deformierbaren
Verriegelungsabschnitt 8 montiert bzw. festgelegt, der
in dem Hohlraum 4 vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt
ist.
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Der
isolierte Draht 2 kann nach rückwärts in dem Hohlraum 4 durch
die wiederholte Aufweitung und Verlängerung eines ab deckenden Harzes
des isolierten Drahts 2 in einer Wärmezyklusumgebung verlagert
bzw. verschoben werden. Dann kann der Gummistopfen 1, der
eng auf diesem isolierten Draht 2 montiert bzw. angeordnet
ist, nach rückwärts in dem
Hohlraum 4 verlagert werden, gefolgt durch den isolierten
Draht 2. Somit können
einige der äußeren Lippen
aus dem Hohlraum 4 austreten, um eine Dichteigenschaft
zu verschlechtern bzw. zu beeinträchtigen.
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EP 0 694 994 A1 bezieht
sich auf einen wasserdichten Stopfen für einen wasserdichten Verbinder,
umfassend einen Hauptkörper,
der kreisförmige Rippen
auf der außenliegenden
Oberfläche
aufweist, und einen Drahteinsetzabschnitt, der einen zylindrischen
Abschnitt, in welchen ein Draht eingesetzt ist, und eine zusätzliche
kreisförmige
Rippe aufweist, welche sich in derselben Richtung wie der zylindrische
Quer- bzw. Abschnitt in einer radialen und rückwärts gerichteten Richtung von
dem Bereich hinter der kreisförmigen
Rippe erstreckt.
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Die
vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf das obige Problem entwickelt
und ein Ziel bzw. Gegenstand davon ist es, die Dichteigenschaft
eines dichtenden Stopfens aufrecht zu erhalten.
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Dieses
Ziel wird gemäß der Erfindung
durch die Merkmale der unabhängigen
Ansprüche
erfüllt. Bevorzugte
Ausbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
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Gemäß der Erfindung
wird eine Verwendung eines dichtenden oder Gummistopfens für einen wasserdichten
Verbinder zur Verfügung
gestellt, wobei der Dichtungsstopfen mit wenigstens einem Drahteinsetzloch
ausgebildet ist, durch welches ein Draht einzusetzen ist, und wenigstens
teilweise in einen Hohlraum eines Verbindergehäuses einsetzbar ist, um eine
wasserdichte Abdichtung zwischen der inneren Wand des Hohlraums
und dem Draht zur Verfügung
zu stellen, wobei:
ein Reibungswiderstand, welcher zwischen
der inneren Wand des Hohlraums und dem Dichtungsstopfen erzeugt
ist bzw. wird, größer als
der Reibungswiderstand eingestellt bzw. festgelegt ist, welcher
zwischen dem Draht und dem Dichtungsstopfen erzeugt ist bzw. wird,
und
der Reibungswiderstand, welcher zwischen dem Draht und
dem Dichtungsstopfen erzeugt ist bzw. wird, eingestellt ist, um
eine Bewegung des Drahts relativ zu dem Dichtungsstopfen zu erlauben,
wenn der Draht veranlaßt
ist, sich zu bewegen, insbesondere sich aufzuweiten und im wesentlichen
in einer Längsrichtung
durch Wärme
zu verlängern.
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Obwohl
der dichtende bzw. Dichtungsstopfen die relative Bewegung des Drahts
erlaubt, insbesondere wenn der Draht veranlaßt ist bzw. wird, sich im wesentlichen
in einer Längsrichtung
durch Hitze bzw. Wärme
aufzuweiten bzw. zu expandieren und zu verlängern, kann eine Bewegung des
Dichtungsstopfens in den oder relativ zu dem Hohlraum in Übereinstimmung
mit dem Draht unterdrückt
werden, da der Reibungswiderstand, welcher zwischen der inneren
Wand des Hohlraums und dem Dichtungsstopfen erzeugt wird, größer eingestellt
bzw. festgelegt ist bzw. wird als derjenige, welcher zwischen dem
Draht und dem Dichtungsstopfen erzeugt wird. Als ein Ergebnis wird
der Dichtungsstopfen an einem Austreten bzw. Herausfallen gehindert,
wodurch eine gute Dichtungseigenschaft beibehalten wird.
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Darüber hinaus
ist wenigstens eine äußere Lippe,
welche in im wesentlichen unmittelbaren Kontakt mit der inneren
Wand des Hohlraums gebracht werden kann, an der äußeren Umfangsoberfläche des
Dichtungsstopfens ausgebildet, und wenigstens eine innere Lippe,
welche in unmittelbaren Kontakt mit dem Draht gebracht werden kann,
ist an der inneren Umfangsoberfläche
des Dichtungsstopfens ausgebildet.
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Weiterhin
ist ein Grad bzw. Ausmaß einer Deformation
bzw. Verformung der äußeren Lippe, wenn
der Dichtungsstopfen wenigstens teilweise in den Hohlraum eingesetzt
ist, größer als
ein Grad einer Deformation der inneren Lippe eingestellt bzw. festgelegt.
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Dementsprechend
ist eine äußere Lippe, welche
im wesentlichen in engen bzw. unmittelbaren Kontakt mit der Innenwand
des Hohlraums gebracht werden kann, auf der äußeren Umfangsoberfläche des
dichtenden oder Gummistopfens ausgebildet, und eine innere Lippe,
welche im wesentlichen in engen Kontakt mit dem Draht oder isolierten
Draht gebracht werden kann, ist an der inneren Umfangsoberfläche des
dichtenden Gummistopfens ausgebildet, und ein Grad der Deformation
der äußeren Lippe, wenn
der dichtende oder Gummistopfen in den Hohlraum eingesetzt wird,
ist größer als
jener der inneren Lippe eingestellt.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausbildung der Erfindung ist ein Gummistopfen für einen
wasserdichten Verbinder, wobei der Gummistopfen mit einem Drahteinsetzloch
ausgebildet ist, durch welches ein isolierter Draht eingesetzt ist
bzw. wird, und in einen Hohlraum eines Verbindergehäuses einsetzbar ist,
um eine wasserdichte Abdichtung zwischen der Innenwand des Hohlraums
und dem isolierten Draht auszubilden, wobei:
ein Reibungswiderstand,
der zwischen der inneren bzw. Innenwand des Hohlraums und dem Gummistopfen
erzeugt ist bzw. wird, größer als
jener festgelegt ist, der zwischen dem isolierten Draht und dem Gummistopfen
erzeugt ist bzw. wird, und
der Reibungswiderstand, der zwischen
dem isolierten Draht und dem Gummistopfen erzeugt ist bzw. wird,
so festgelegt ist, um eine Bewegung des isolierten Drahts relativ
zu dem Gummistopfen zu ermöglichen,
wenn der isolierte Draht veranlaßt ist bzw. wird, sich in einer
Längsrichtung
durch Wärme
auszuweiten und zu verlängern.
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Obwohl
der erfinderische Gummistopfen die relative Bewegung des isolierten
Drahts ermöglicht, wenn
der isolierte Draht veranlaßt
ist bzw. wird, sich in einer Längsrichtung
durch Wärme
auszuweiten und zu verlängern,
kann eine Bewegung des Gummistopfens in dem Hohlraum gefolgt von
dem isolierten Draht unterdrückt
werden, da der Reibungswiderstand, der zwischen der Innenwand des
Hohlraums und dem Gummistopfen erzeugt wird, größer festgelegt ist als jener,
der zwischen dem isolierten Draht und dem Gummistopfen erzeugt wird.
Als ein Ergebnis ist der Gummistopfen am Austreten gehindert, wodurch
eine gute Dichteigenschaft aufrecht erhalten wird.
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Da
der dichtende oder Gummistopfen derart festgelegt bzw. eingestellt
ist, daß der
Grad einer Deformation der äußeren Lippe
größer als
jener der inneren Lippe ist, kann ein größerer Reibungswiderstand zwischen
der äußeren bzw.
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Außenlippe
und der inneren bzw. Innenwand des Hohlraums erzielt bzw. erhalten
werden.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausbildung der Erfindung ist die Anzahl von äußeren Lippen
höher als
die Anzahl von inneren Lippen festgelegt.
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Vorzugsweise
sind die eine oder mehreren äußere(n)
Lippe(n) und die eine oder mehreren innere(n) Lippe(n) im wesentlichen
ausgerichtet.
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Noch
weiter bevorzugt ist ein feines geprägtes Muster in einer Kontaktoberfläche des
dichtenden oder Gummistopfens mit der Innenoberfläche des Hohlraums
ausgebildet.
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Da
das feine geprägte
Muster in der Kontaktoberfläche
des dichtenden oder Gummistopfens mit der Innenwand des Hohlraums
ausgebildet ist, kann ein größerer Reibungswiderstand
zwischen der Außenlippe
und der Innenwand des Hohlraums erzielt werden.
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Am
bevorzugtesten ist die äußere Kontaktoberfläche des
Dichtungsstopfens mit dem Hohlraum aus einem Material gefertigt
bzw. hergestellt, das einen höheren
spezifischen Reibungswiderstand als die innere Kontaktoberfläche des
Dichtungsstopfens mit dem Draht aufweist.
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Gemäß der Erfindung
wird weiterhin ein wasserdichter Verbinder gemäß Anspruch 1 zur Verfügung gestellt,
umfassend ein Verbindergehäuse,
das wenigstens einen Hohlraum aufweist, in welchen ein Dichtungsstopfen
gemäß der Erfindung
oder einer bevorzugten Ausbildung davon wenigstens teilweise einsetzbar
oder eingesetzt ist.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausbildung der Erfindung ist bzw. wird eine Spiegelendbearbeitung auf
wenigstens ein Teil der Innenwand des Hohlraums aufgebracht bzw.
angewandt.
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Vorzugsweise
ist bzw. wird ein Anschlußpaßstück mit dem
Draht durch ein Überlappungs-Crimpverfahren
verbunden.
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Diese
und andere Ziele bzw. Gegenstände, Merkmale
und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim Lesen der nachfolgenden
detaillierten Beschreibung von bevorzugten Ausbildungen und aus
den beiliegenden Zeichnungen ersichtlicher werden. Es sollte verstanden
werden, daß,
selbst obwohl Ausbildungen gesondert beschrieben sind, einzelne Merkmale
derselben zu zusätzlichen
Ausbildungen kombiniert werden können,
solange sie im Rahmen der Ansprüche
liegen.
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1 ist
ein Schnitt eines Gummistopfens gemäß einer ersten bevorzugten
Ausbildung der Erfindung,
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2 ist
ein Schnitt, der einen Einsetzzustand des Gummistopfens in einem
Hohlraum zeigt,
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3 ist
ein Schnitt, der vergrößert einen spezifischen
Abschnitt zeigt,
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4 ist
eine Seitenansicht eines Gummistopfens gemäß einer zweiten bevorzugten
Ausbildung,
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5 ist
ein Schnitt, der vergrößert einen speziellen
Abschnitt eines Gummistopfens gemäß einer dritten bevorzugten
Ausbildung zeigt, und
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6 ist
eine Seitenansicht eines Gummistopfens gemäß dem Stand der Technik.
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Nachfolgend
werden bevorzugte Ausbildungen der Erfindung unter Bezugnahme auf
die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
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<Erste
Ausbildung>
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Eine
erste bevorzugte Ausbildung der vorliegenden Erfindung ist unter
Bezugnahme auf 1 bis 3 beschrieben.
Zuerst ist bzw. wird ein wasserdichter Verbinder 20, in
welchem ein Gummistopfen 10 (als ein bevorzugter rückstellfähiger Stopfen) dieser
Ausbildung zu montieren bzw. festzulegen ist, beschrieben. Dieser
wasserdichte Verbinder 20 ist mit einem Gehäuse 21 (als
einem bevorzugten Verbindergehäuse),
das beispielsweise aus einem synthetischen Harz gefertigt bzw. hergestellt
ist, und wenigstens einem Hohlraum 24 versehen, der einen (Harz-)Verriegelungsabschnitt 22 beinhaltet,
und eine Anschlußeinsetzöffnung 23 aufweist,
welche an seinem einsetzseitigen Ende, vorzugsweise an seinem rückwärtigen Ende
(rechten Ende in 2) ausgebildet ist, wie dies
in 2 gezeigt ist. Ein Mutter- bzw. Buchsen-Anschlußpaßstück 30 ist
wenigstens teilweise in den Hohlraum 24 einzusetzen und
durch den Harzverriegelungsabschnitt 22 zu verriegeln.
Um die dichtende bzw. Dichteigenschaft des Gummistopfens 10 zu
verbessern, ist bzw. wird vorzugsweise eine Spiegelendbearbeitung
(oder ein Verfahren zum Reduzieren einer Oberflächenrauhigkeit) an wenigstens
einem Teil der Innenwand des Hohlraums 24 aufgebracht bzw.
angewandt.
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Das
Anschlußpaßstück 30 ist
bzw. wird wenigstens teilweise in den Hohlraum 24 durch
die Anschlußeinsetzöffnung 23 eingesetzt
und ist bzw. wird in dem Hohlraum 24 verriegelt, um nicht
durch den Eingriff eines (vorzugsweise im wesent lichen schachtelförmigen)
eingreifenden bzw. Eingriffsabschnitts 31 an seiner vorderen
Seite mit dem Harzverriegelungsabschnitt 22 auszutreten.
Wenn ein nicht illustrierter zusammenpassender bzw. abgestimmter
Verbinder mit dem Anschlußpaßstück 30 verbunden
ist bzw. wird, das im wesentlichen zu einer geeigneten bzw. ordnungsgemäßen Position
eingesetzt ist, ist bzw. wird ein Steckerdorn des zusammenpassenden Verbinders
wenigstens teilweise in den (schachtelförmigen) Eingriffsabschnitt 31 des
Anschlußpaßstücks 30 eingesetzt,
um elektrisch verbunden zu sein bzw. zu werden. Ein Drahtcrimpabschnitt 32 als
ein bevorzugter Drahtverbindungsabschnitt ist vorzugsweise an dem
rückwärtigen Ende
des Anschlußpaßstücks 30 ausgebildet.
Dieser Drahtcrimpabschnitt 32 ist bzw. wird in Verbindung
mit dem vorderen Ende eines isolierten Drahts 40 (als einem
bevorzugten Draht) und dem vorderen Ende des Gummistopfens 10 gecrimpt
oder gebogen oder gefaltet, der an der Außenumfangsoberfläche des
isolierten Drahts 40 in einer wasserdichten Weise montiert
bzw. festgelegt ist. In diesem Fall wird ein Überlappungs-Crimpverfahren,
wodurch der Drahtcrimpabschnitt 32 gecrimpt, gebogen oder
gefaltet ist bzw. wird, um wenigstens teilweise zu überlappen
oder in Kontakt mit dem Gummistopfen 10 zu sein, vorzugsweise
angenommen bzw. angewandt, um den Gummistopfen 10 zu schützen.
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Der
Gummistopfen 10 (als ein bevorzugter Dichtungsstopfen)
ist vorzugsweise aus einem Silikonmaterial oder ähnlichen rückstellfähigen Material gefertigt bzw.
hergestellt und ein Drahteinsetzloch 11 ist im Inneren
des Gummistopfens 10 ausgebildet, um sich im wesentlichen
in Vorwärts-
und Rückwärtsrichtungen
zu erstrecken, wie dies in 1 gezeigt ist.
Eine oder mehrere, vorzugsweise eine Vielzahl von (beispielsweise
drei in dieser Ausbildung) von sich im we sentlichen in Umfangsrichtung
erstreckenden äußeren Lippen 12 ist
bzw. sind an der äußeren Umfangsoberfläche des
Gummistopfens 10 ausgebildet, während sie entlang von Vorwärts- und
Rückwärtsrichtungen
oder entlang der Einsetzrichtung ID voneinander beabstandet sind,
während
eine oder mehrere, vorzugsweise eine Vielzahl (drei in dieser Ausbildung)
von sich in Umfangsrichtung erstreckenden inneren Lippen 13 an
der inneren, sich im wesentlichen in Umfangsrichtung erstreckenden
Oberfläche
des Drahteinsetzlochs 11 ausgebildet ist bzw. sind, während sie
entlang von Vorwärts-
und Rückwärtsrichtungen
oder entlang der Einsetzrichtung ID beabstandet sind. In dieser
Ausbildung sind die Phasen oder Längsposition der äußeren Lippen 12 und jene
der inneren bzw. Innenlippen 13 vorzugsweise im wesentlichen
ausgerichtet.
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Der
Außendurchmesser
der äußeren bzw. Außenlippen 12 ist
im wesentlichen größer als
der Innendurchmesser des entsprechenden Hohlraums 24 gesetzt
bzw. eingestellt (wenigstens in dem Abschnitt des Hohlraums 24,
wo der Gummistopfen 10 nach bzw. bei einem im wesentlichen
geeigneten Einsetzen desselben in den Hohlraum 24 zu positionieren ist),
so daß die äußeren Lippen 12 im
wesentlichen in engem Kontakt mit der Innenwand des Hohlraums 24 gehalten
sind, während
sie komprimiert oder deformiert bzw. verformt werden, wenn der Gummistopfen 10 wenigstens
teilweise in den Hohlraum 24 eingesetzt ist. Im Gegensatz
dazu ist der Innendurchmesser der inneren Lippen 13 geringfügig kleiner
als oder im wesentlichen gleich dem Außendurchmesser des isolierten
Drahts 40 (wenigstens des Abschnitts des Drahts 40 entsprechend
dem Gummistopfen 10 nach bzw. bei im wesentlichen geeigneten Übereinstimmen
desselben mit dem Draht 40) festgelegt. Somit ist ein Grad
bzw. Ausmaß einer
Deformation der Außenlippen 12 größer als
jener(s) der Innenlippen 13, wenn der Gummistopfen 10 in
den Hohlraum 24 eingesetzt ist bzw. wird. Aufgrund eines
niedrigen Reibungswiderstands, der zwischen den Innenlippen 13 und
dem isolierten Draht 40 erzeugt wird bzw. ist, bewegt sich
der isolierte Draht 40 oder kann sich relativ zu dem Gummistopfen 10 nach
bzw. bei einem Expandieren bzw. Aufweiten und Verlängern in
Längsrichtung
LD insbesondere bewegen, indem bzw. wenn er durch Wärme beeinflußt ist.
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Als
nächstes
werden die Funktionen dieser Ausbildung beschrieben.
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Zuerst
wird der isolierte Draht 40 im wesentlichen entlang der
Einsetzrichtung ID eingesetzt und in dem Drahteinsetzloch 11 des
Gummistopfens 10 gehalten und der Drahtverbindungsabschnitt
ist bzw. wird mit dem isolierten Draht 40 und dem Gummistopfen 10 verbunden
(vorzugsweise der Drahtcrimpabschnitt 32 ist bzw. wird
in Verbindung gecrimpt). Der Gummistopfen 10 ist bzw. wird
in diesem Zustand wenigstens teilweise in den Hohlraum 24 in
im wesentlichen der Einsetzrichtung ID, gefolgt durch das Anschlußpaßstück 30 eingepaßt. Wenn der
Gummistopfen 10 zu einer im wesentlichen geeigneten bzw.
ordnungsgemäßen Einsetzposition eingesetzt
ist, wo das Anschlußpaßstück 30 durch den
Harzverriegelungsabschnitt 22 verriegelt ist bzw. wird,
ist die Einsetztätigkeit
vervollständigt.
In diesem Zustand werden die äußeren Lippen 12 komprimiert und/oder
deformiert, während
sie im wesentlichen in engem Kontakt mit der Innenwand des Hohlraums 24 gehalten
sind, und die inneren Lippen 13 sind im wesentlichen in
engem Kontakt mit dem isolierten Draht 40 gehalten, wie
dies in 3 gezeigt ist, mit dem Ergebnis,
daß eine
gute Dichtbarkeit zwischen dem isolier ten Draht 40 und
dem Gummistopfen 10 und zwischen dem Gummistopfen 10 und
dem Hohlraum 24 angezeigt ist.
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In
dem Stand der Technik gibt es keinen großen Unterschied zwischen einer
gesamten Kontaktfläche
der äußeren Lippen 12 mit
dem Hohlraum 24 und einer gesamten Kontaktfläche der
inneren Lippen 13 mit dem isolierten Draht 40,
da der Grad einer Deformation der Außenlippen 12 im wesentlichen gleich
jenem der Innenlippen 13 gesetzt bzw. eingestellt ist.
Jedoch ist in dieser Ausbildung die gesamte Kontaktfläche der äußeren Lippen 12 mit
dem Hohlraum 24 bemerkenswert bzw. beträchtlich größer (vorzugsweise mehr als
etwa 1,5 mal größer, bevorzugter
mehr als etwa zweimal, am bevorzugtesten mehr als etwa dreimal)
als jene der inneren Lippen 13 mit dem isolierten Draht 40,
indem der Grad einer Deformation oder Kompression der äußeren Lippen 12 größer als
jener der inneren Lippen 13 festgesetzt bzw. eingestellt
ist. Als ein Ergebnis ist ein Reibungswiderstand zwischen den äußeren Lippen 12 und dem
Hohlraum 24 größer festgelegt
als jener zwischen den inneren Lippen 13 und dem isolierten Draht 40.
Zusätzlich
und alternativ kann der rückstellfähige Druck,
der durch die äußere(n)
Lippe(n) 12 auf die Innenwand des Hohlraums 24 ausgeübt ist bzw. wird,
größer als
der rückstellfähige Druck
der inneren Lippe(n) 13 auf den Draht 40 festgelegt
sein, so daß der
Reibungswiderstand der äußeren Lippe(n) 12 eingestellt
bzw. festgelegt ist, um höher
als jener der inneren Lippe(n) 13 zu sein. Es sollte festgehalten werden,
daß der
Grad einer Deformation einen Unterschied zwischen einer vorragenden
Höhe der
Lippen in einem natürlichen
Zustand und jener der Lippen bedeutet, wenn die Lippen nach dem
Einsetzen in den Hohlraum 24 komprimiert sind. Zusätzlich kann
die Kontaktoberfläche
der deformierten äußeren Lippen 12,
die in Kon takt mit der Innenoberfläche des Hohlraums 24 sind,
größer als
eine Kontaktoberfläche
zwischen den inneren Lippen 13 und dem Draht 40 festgelegt
werden und/oder der Reibungswiderstand der Innenoberfläche des
Hohlraums 24 und/oder des Drahts 40 mit der Gummidichtung 10 kann
derart festgelegt sein, daß ein
Reibungswiderstand zwischen den äußeren Lippen 12 und
dem Hohlraum 24 größer festgelegt
bzw. eingestellt ist als jener zwischen den inneren Lippen 13 und
dem isolierten Draht 40.
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Wenn
der wasserdichte Verbinder 20 insbesondere einer Wärmezyklusumgebung
ausgesetzt wird, gelangt hier ein Polyethylenharz, das die isolierende
Beschichtung des isolierten Drahts 40 ausbildet, dazu,
sich in einer Längsrichtung
LDs aufzuweiten und zu verlängern.
Dann bewegt sich der isolierte Draht 40 oder kann sich
relativ zu dem Gummistopfen 10 bewegen, da der Reibungswiderstand
zwischen den Innenlippen 13 und dem isolierten Draht 40 niedrig
ist. Andererseits sind oder können
die Außenlippen 12 immer
noch im wesentlichen in unmittelbarem Kontakt mit der Innenwand
des Hohlraums 24 während
der Bewegung des isolierten Drahts 40 gehalten sein, da
der Reibungswiderstand zwischen den Außenlippen 12 und dem
Hohlraum 24 hoch ist.
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Wie
dies oben beschrieben ist, erlauben gemäß dieser Ausführungsform,
selbst wenn der isolierte Draht 40 veranlaßt sein
sollte, sich insbesondere durch Wärme auszuweiten und zu verlängern, die Innenlippen 13 dem
isolierten Draht 40, daß er eine Relativbewegung durchführt, und
eine Bewegung des Gummistopfens 10 in dem Hohlraum 24,
der dem isolierten Draht 40 folgt, kann unterdrückt werden,
da der Reibungswiderstand zwischen den Außenlippen 12 und dem
Hohlraum 24 größer festgelegt
ist (vorzugsweise mehr als etwa 1,5 mal größer, bevorzugter mehr als etwa
zweimal, am bevorzugtesten etwa mehr als dreimal) als der Reibungswiderstand
zwischen den Innenlippen 13 und dem isolierten Draht 40.
Als ein Ergebnis wird der Gummistopfen 10 daran gehindert,
daß er
aus dem Hohlraum 24 austritt, wodurch eine gute Dichteigenschaft
sichergestellt wird.
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Dementsprechend
ist, um die Dichteigenschaft eines Gummistopfens beizubehalten oder
zu verbessern, ein Gummistopfen 10 (als ein bevorzugter
Dichtungsstopfen) wenigstens teilweise in einen Hohlraum 21 eines
Verbindergehäuses 20 einzusetzen,
nachdem ein isolierter Draht 40 wenigstens teilweise durch
ein Drahteinsetzloch 11 eingesetzt ist, wodurch eine wasserdichte
Abdichtung zwischen der Innenwand des Hohlraums 24 und
dem isolierten Draht 40 zur Verfügung gestellt wird. Ein Reibungswiderstand,
der zwischen der Innenwand des Hohlraums 24 und dem Gummistopfen 10 erzeugt
ist bzw. wird, ist größer festgelegt
(vorzugsweise mehr als etwa 1,5 mal, bevorzugter mehr als etwa zweimal, am
bevorzugtesten mehr als etwa dreimal größer) als die Reibung, die zwischen
dem isolierten Draht 40 und dem Gummistopfen 10 erzeugt
ist bzw. wird, und der Reibungswiderstand, der zwischen dem isolierten
Draht 40 und dem Gummistopfen 10 erzeugt ist, ist
festgelegt bzw. eingestellt, um eine Bewegung des isolierten Drahts 40 relativ
zu dem Gummistopfen 10 zu ermöglichen bzw. zu erlauben, wenn
der isolierte Draht 40 veranlaßt ist bzw. wird, sich in Längsrichtung
insbesondere durch Wärme
aufzuweiten und zu verlängern.
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<Zweite
Ausbildung>
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4 zeigt
eine zweite bevorzugte Ausbildung der vorliegenden Erfindung. Zusätzlich zu
der ersten Ausbildung, in welcher der Reibungswiderstand durch ein
Festlegen des größeren Außendurchmessers
des Gummistopfens 10 erhöht ist, wie dies oben beschrieben
ist, wird eine Behandlung an der Außenumfangsoberfläche des
Gummistopfens 10 angewandt, um den Reibungswiderstand in
der zweiten Ausbildung zu erhöhen.
Spezifischer wird in der zweiten Ausbildung eine Oberflächenbehandlung (wie
beispielsweise das sogenannte Prägen)
an wenigstens Teilen der äußeren bzw.
Außenlippen 12 angewandt,
um im wesentlichen in Kontakt mit der Innenwand des Hohlraums 24 gehalten
zu werden, wodurch ein feines geprägtes Muster Q ausgebildet wird,
welches kleine Vorsprünge
oder Erhebungen umfaßt.
Auf diese Weise wird der Reibungswiderstand zwischen den äußeren bzw.
Außenlippen 12 und
der Innenwand des Hohlraums 24 erhöht, um eine Bewegung des Gummistopfens 10 nachfolgend auf
den isolierten Draht 40 zu unterdrücken. In dieser Ausbildung
ist das feine geprägte
Muster Q vorzugsweise an oder bei der im wesentlichen gesamten äußeren Umfangsoberfläche des
Gummistopfens 10 hergestellt.
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<Dritte
Ausbildung>
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5 zeigt
eine dritte Ausbildung der vorliegenden Erfindung. In der dritten
Ausbildung sind zusätzlich
zu den Maßnahmen
von Anspruch 1 die Kontaktteile der einen oder mehreren äußeren Lippe(n) 12 mit
der Innenwand des Hohlraums 24 im wesentlichen in Längsrichtung
LD verlängert
oder erhöht, um
die Kontaktfläche
bzw. den Kontaktbereich zu erhöhen,
während
jene der einen oder mehreren inneren Lippe(n) 13 mit dem
isolierten Draht 40 im wesentlichen in Längsrichtung
LD verkürzt
oder reduziert sind, um die Kontaktfläche zu verringern. Somit wird
der Reibungswiderstand zwischen den Innenlippen 13 und
dem isolierten Draht 40 reduziert, während derjenige zwischen den
Außenlippen 12 und
der Innenwand des Hohlraums 24 erhöht ist bzw. wird.
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<Andere
Ausbildungen>
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene und dargestellte
bzw. illustrierte Ausbildung beschränkt. Beispielsweise sind die
folgenden Ausbildungen auch durch den technischen Rahmen der vorliegenden
Erfindung umfaßt,
wie sie durch die Ansprüche
definiert ist. Neben den folgenden Ausbildungen können verschiedene Änderungen gemacht
werden, ohne von dem Rahmen der vorliegenden Erfindung abzugehen,
wie sie durch die Ansprüche
definiert ist.
- (1) Der Gummistopfen kann ein
blockförmiger Gummistopfen
sein, der mit einer Mehrzahl von Drahteinsetzlöchern für die entsprechenden isolierten
Drähte
ausgebildet ist, so daß eine
Mehrzahl von isolierten Drähten
dadurch auf einmal oder einer nach dem anderen einsetzbar sein kann.
- (2) Der Gummistopfen kann in zwei Farben unterschiedlicher Materialien
an seiner inneren und äußeren Seite
ausgebildet sein.
- (3) Der Gummistopfen kann auf einem Stecker-Anschlußpaßstück montiert
bzw. festgelegt sein.
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- 10
- Gummistopfen
(dichtender oder Gummistopfen für
einen wasserdichten Verbinder)
- 11
- Drahteinsetzloch
- 12
- äußere bzw.
Außenlippe
- 13
- innere
bzw. Innenlippe
- 20
- wasserdichter
Verbinder
- 21
- Verbindergehäuse
- 24
- Hohlraum
- 30
- Anschlußpaßstück
- 40
- isolierter
Draht