[go: up one dir, main page]

DE60316244T2 - Verwendung eines Dichtungsstopfens und wasserdichter Verbinder - Google Patents

Verwendung eines Dichtungsstopfens und wasserdichter Verbinder Download PDF

Info

Publication number
DE60316244T2
DE60316244T2 DE60316244T DE60316244T DE60316244T2 DE 60316244 T2 DE60316244 T2 DE 60316244T2 DE 60316244 T DE60316244 T DE 60316244T DE 60316244 T DE60316244 T DE 60316244T DE 60316244 T2 DE60316244 T2 DE 60316244T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
cavity
sealing plug
lips
frictional resistance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60316244T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60316244D1 (de
Inventor
Tomohiko Kobayashi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Wiring Systems Ltd
Original Assignee
Sumitomo Wiring Systems Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sumitomo Wiring Systems Ltd filed Critical Sumitomo Wiring Systems Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE60316244D1 publication Critical patent/DE60316244D1/de
Publication of DE60316244T2 publication Critical patent/DE60316244T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/10Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation effected solely by twisting, wrapping, bending, crimping, or other permanent deformation
    • H01R4/18Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation effected solely by twisting, wrapping, bending, crimping, or other permanent deformation by crimping
    • H01R4/183Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation effected solely by twisting, wrapping, bending, crimping, or other permanent deformation by crimping for cylindrical elongated bodies, e.g. cables having circular cross-section
    • H01R4/184Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation effected solely by twisting, wrapping, bending, crimping, or other permanent deformation by crimping for cylindrical elongated bodies, e.g. cables having circular cross-section comprising a U-shaped wire-receiving portion
    • H01R4/185Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation effected solely by twisting, wrapping, bending, crimping, or other permanent deformation by crimping for cylindrical elongated bodies, e.g. cables having circular cross-section comprising a U-shaped wire-receiving portion combined with a U-shaped insulation-receiving portion
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/46Bases; Cases
    • H01R13/52Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof cases
    • H01R13/5205Sealing means between cable and housing, e.g. grommet

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verwendung eines dichtenden oder Gummistopfens, der in einem wasserdichten Verbinder zu verwenden ist, und auf einen wasserdichten Verbinder, der mit einem derartigen dichtenden bzw. Dichtungsstopfen versehen ist.
  • Ein Gummistopfen, der in einem wasserdichten Verbinder verwendet ist bzw. wird, ist aus der folgenden nicht geprüften japanischen Gebrauchsmusterpublikation Nr. S63-3074 bekannt. Dieser Gummistopfen 1 hält eng einen isolierten Draht 2, der dadurch eingesetzt ist, ist in einen Hohlraum 4 einsetzbar, der in der rückwärtigen Oberfläche eines Verbindergehäuses 3 ausgebildet ist, und ist mit einer Mehrzahl von äußeren Rippen 5 ausgebildet, welche in engen bzw. unmittelbaren Kontakt mit der Innenwand des Hohlraums 4 gebracht werden können, wie dies in 6 gezeigt ist. Das vordere Ende des Gummistopfens 1 ist bzw. wird durch ein Crimpen einer Isolationstrommel 7 eines Anschlußpaßstücks 6 festgelegt.
  • Nachdem bzw. wenn er in den Hohlraum 4 des Verbindergehäuses 3 eingesetzt ist, wird der Gummistopfen 1, der die obige Konstruktion aufweist, in den Hohlraum 4 in einer wasserdichten Weise durch den Eingriff des Anschlußpaßstücks 6 mit einem rückstellfähig deformierbaren Verriegelungsabschnitt 8 montiert bzw. festgelegt, der in dem Hohlraum 4 vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt ist.
  • Der isolierte Draht 2 kann nach rückwärts in dem Hohlraum 4 durch die wiederholte Aufweitung und Verlängerung eines ab deckenden Harzes des isolierten Drahts 2 in einer Wärmezyklusumgebung verlagert bzw. verschoben werden. Dann kann der Gummistopfen 1, der eng auf diesem isolierten Draht 2 montiert bzw. angeordnet ist, nach rückwärts in dem Hohlraum 4 verlagert werden, gefolgt durch den isolierten Draht 2. Somit können einige der äußeren Lippen aus dem Hohlraum 4 austreten, um eine Dichteigenschaft zu verschlechtern bzw. zu beeinträchtigen.
  • EP 0 694 994 A1 bezieht sich auf einen wasserdichten Stopfen für einen wasserdichten Verbinder, umfassend einen Hauptkörper, der kreisförmige Rippen auf der außenliegenden Oberfläche aufweist, und einen Drahteinsetzabschnitt, der einen zylindrischen Abschnitt, in welchen ein Draht eingesetzt ist, und eine zusätzliche kreisförmige Rippe aufweist, welche sich in derselben Richtung wie der zylindrische Quer- bzw. Abschnitt in einer radialen und rückwärts gerichteten Richtung von dem Bereich hinter der kreisförmigen Rippe erstreckt.
  • Ein weiterer wasserdichter Verbinder ist aus EP 0 844 693 A2 bekannt.
  • Die vorliegende Erfindung wurde im Hinblick auf das obige Problem entwickelt und ein Ziel bzw. Gegenstand davon ist es, die Dichteigenschaft eines dichtenden Stopfens aufrecht zu erhalten.
  • Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche erfüllt. Bevorzugte Ausbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Verwendung eines dichtenden oder Gummistopfens für einen wasserdichten Verbinder zur Verfügung gestellt, wobei der Dichtungsstopfen mit wenigstens einem Drahteinsetzloch ausgebildet ist, durch welches ein Draht einzusetzen ist, und wenigstens teilweise in einen Hohlraum eines Verbindergehäuses einsetzbar ist, um eine wasserdichte Abdichtung zwischen der inneren Wand des Hohlraums und dem Draht zur Verfügung zu stellen, wobei:
    ein Reibungswiderstand, welcher zwischen der inneren Wand des Hohlraums und dem Dichtungsstopfen erzeugt ist bzw. wird, größer als der Reibungswiderstand eingestellt bzw. festgelegt ist, welcher zwischen dem Draht und dem Dichtungsstopfen erzeugt ist bzw. wird, und
    der Reibungswiderstand, welcher zwischen dem Draht und dem Dichtungsstopfen erzeugt ist bzw. wird, eingestellt ist, um eine Bewegung des Drahts relativ zu dem Dichtungsstopfen zu erlauben, wenn der Draht veranlaßt ist, sich zu bewegen, insbesondere sich aufzuweiten und im wesentlichen in einer Längsrichtung durch Wärme zu verlängern.
  • Obwohl der dichtende bzw. Dichtungsstopfen die relative Bewegung des Drahts erlaubt, insbesondere wenn der Draht veranlaßt ist bzw. wird, sich im wesentlichen in einer Längsrichtung durch Hitze bzw. Wärme aufzuweiten bzw. zu expandieren und zu verlängern, kann eine Bewegung des Dichtungsstopfens in den oder relativ zu dem Hohlraum in Übereinstimmung mit dem Draht unterdrückt werden, da der Reibungswiderstand, welcher zwischen der inneren Wand des Hohlraums und dem Dichtungsstopfen erzeugt wird, größer eingestellt bzw. festgelegt ist bzw. wird als derjenige, welcher zwischen dem Draht und dem Dichtungsstopfen erzeugt wird. Als ein Ergebnis wird der Dichtungsstopfen an einem Austreten bzw. Herausfallen gehindert, wodurch eine gute Dichtungseigenschaft beibehalten wird.
  • Darüber hinaus ist wenigstens eine äußere Lippe, welche in im wesentlichen unmittelbaren Kontakt mit der inneren Wand des Hohlraums gebracht werden kann, an der äußeren Umfangsoberfläche des Dichtungsstopfens ausgebildet, und wenigstens eine innere Lippe, welche in unmittelbaren Kontakt mit dem Draht gebracht werden kann, ist an der inneren Umfangsoberfläche des Dichtungsstopfens ausgebildet.
  • Weiterhin ist ein Grad bzw. Ausmaß einer Deformation bzw. Verformung der äußeren Lippe, wenn der Dichtungsstopfen wenigstens teilweise in den Hohlraum eingesetzt ist, größer als ein Grad einer Deformation der inneren Lippe eingestellt bzw. festgelegt.
  • Dementsprechend ist eine äußere Lippe, welche im wesentlichen in engen bzw. unmittelbaren Kontakt mit der Innenwand des Hohlraums gebracht werden kann, auf der äußeren Umfangsoberfläche des dichtenden oder Gummistopfens ausgebildet, und eine innere Lippe, welche im wesentlichen in engen Kontakt mit dem Draht oder isolierten Draht gebracht werden kann, ist an der inneren Umfangsoberfläche des dichtenden Gummistopfens ausgebildet, und ein Grad der Deformation der äußeren Lippe, wenn der dichtende oder Gummistopfen in den Hohlraum eingesetzt wird, ist größer als jener der inneren Lippe eingestellt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung ist ein Gummistopfen für einen wasserdichten Verbinder, wobei der Gummistopfen mit einem Drahteinsetzloch ausgebildet ist, durch welches ein isolierter Draht eingesetzt ist bzw. wird, und in einen Hohlraum eines Verbindergehäuses einsetzbar ist, um eine wasserdichte Abdichtung zwischen der Innenwand des Hohlraums und dem isolierten Draht auszubilden, wobei:
    ein Reibungswiderstand, der zwischen der inneren bzw. Innenwand des Hohlraums und dem Gummistopfen erzeugt ist bzw. wird, größer als jener festgelegt ist, der zwischen dem isolierten Draht und dem Gummistopfen erzeugt ist bzw. wird, und
    der Reibungswiderstand, der zwischen dem isolierten Draht und dem Gummistopfen erzeugt ist bzw. wird, so festgelegt ist, um eine Bewegung des isolierten Drahts relativ zu dem Gummistopfen zu ermöglichen, wenn der isolierte Draht veranlaßt ist bzw. wird, sich in einer Längsrichtung durch Wärme auszuweiten und zu verlängern.
  • Obwohl der erfinderische Gummistopfen die relative Bewegung des isolierten Drahts ermöglicht, wenn der isolierte Draht veranlaßt ist bzw. wird, sich in einer Längsrichtung durch Wärme auszuweiten und zu verlängern, kann eine Bewegung des Gummistopfens in dem Hohlraum gefolgt von dem isolierten Draht unterdrückt werden, da der Reibungswiderstand, der zwischen der Innenwand des Hohlraums und dem Gummistopfen erzeugt wird, größer festgelegt ist als jener, der zwischen dem isolierten Draht und dem Gummistopfen erzeugt wird. Als ein Ergebnis ist der Gummistopfen am Austreten gehindert, wodurch eine gute Dichteigenschaft aufrecht erhalten wird.
  • Da der dichtende oder Gummistopfen derart festgelegt bzw. eingestellt ist, daß der Grad einer Deformation der äußeren Lippe größer als jener der inneren Lippe ist, kann ein größerer Reibungswiderstand zwischen der äußeren bzw.
  • Außenlippe und der inneren bzw. Innenwand des Hohlraums erzielt bzw. erhalten werden.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausbildung der Erfindung ist die Anzahl von äußeren Lippen höher als die Anzahl von inneren Lippen festgelegt.
  • Vorzugsweise sind die eine oder mehreren äußere(n) Lippe(n) und die eine oder mehreren innere(n) Lippe(n) im wesentlichen ausgerichtet.
  • Noch weiter bevorzugt ist ein feines geprägtes Muster in einer Kontaktoberfläche des dichtenden oder Gummistopfens mit der Innenoberfläche des Hohlraums ausgebildet.
  • Da das feine geprägte Muster in der Kontaktoberfläche des dichtenden oder Gummistopfens mit der Innenwand des Hohlraums ausgebildet ist, kann ein größerer Reibungswiderstand zwischen der Außenlippe und der Innenwand des Hohlraums erzielt werden.
  • Am bevorzugtesten ist die äußere Kontaktoberfläche des Dichtungsstopfens mit dem Hohlraum aus einem Material gefertigt bzw. hergestellt, das einen höheren spezifischen Reibungswiderstand als die innere Kontaktoberfläche des Dichtungsstopfens mit dem Draht aufweist.
  • Gemäß der Erfindung wird weiterhin ein wasserdichter Verbinder gemäß Anspruch 1 zur Verfügung gestellt, umfassend ein Verbindergehäuse, das wenigstens einen Hohlraum aufweist, in welchen ein Dichtungsstopfen gemäß der Erfindung oder einer bevorzugten Ausbildung davon wenigstens teilweise einsetzbar oder eingesetzt ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausbildung der Erfindung ist bzw. wird eine Spiegelendbearbeitung auf wenigstens ein Teil der Innenwand des Hohlraums aufgebracht bzw. angewandt.
  • Vorzugsweise ist bzw. wird ein Anschlußpaßstück mit dem Draht durch ein Überlappungs-Crimpverfahren verbunden.
  • Diese und andere Ziele bzw. Gegenstände, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim Lesen der nachfolgenden detaillierten Beschreibung von bevorzugten Ausbildungen und aus den beiliegenden Zeichnungen ersichtlicher werden. Es sollte verstanden werden, daß, selbst obwohl Ausbildungen gesondert beschrieben sind, einzelne Merkmale derselben zu zusätzlichen Ausbildungen kombiniert werden können, solange sie im Rahmen der Ansprüche liegen.
  • 1 ist ein Schnitt eines Gummistopfens gemäß einer ersten bevorzugten Ausbildung der Erfindung,
  • 2 ist ein Schnitt, der einen Einsetzzustand des Gummistopfens in einem Hohlraum zeigt,
  • 3 ist ein Schnitt, der vergrößert einen spezifischen Abschnitt zeigt,
  • 4 ist eine Seitenansicht eines Gummistopfens gemäß einer zweiten bevorzugten Ausbildung,
  • 5 ist ein Schnitt, der vergrößert einen speziellen Abschnitt eines Gummistopfens gemäß einer dritten bevorzugten Ausbildung zeigt, und
  • 6 ist eine Seitenansicht eines Gummistopfens gemäß dem Stand der Technik.
  • Nachfolgend werden bevorzugte Ausbildungen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
  • <Erste Ausbildung>
  • Eine erste bevorzugte Ausbildung der vorliegenden Erfindung ist unter Bezugnahme auf 1 bis 3 beschrieben. Zuerst ist bzw. wird ein wasserdichter Verbinder 20, in welchem ein Gummistopfen 10 (als ein bevorzugter rückstellfähiger Stopfen) dieser Ausbildung zu montieren bzw. festzulegen ist, beschrieben. Dieser wasserdichte Verbinder 20 ist mit einem Gehäuse 21 (als einem bevorzugten Verbindergehäuse), das beispielsweise aus einem synthetischen Harz gefertigt bzw. hergestellt ist, und wenigstens einem Hohlraum 24 versehen, der einen (Harz-)Verriegelungsabschnitt 22 beinhaltet, und eine Anschlußeinsetzöffnung 23 aufweist, welche an seinem einsetzseitigen Ende, vorzugsweise an seinem rückwärtigen Ende (rechten Ende in 2) ausgebildet ist, wie dies in 2 gezeigt ist. Ein Mutter- bzw. Buchsen-Anschlußpaßstück 30 ist wenigstens teilweise in den Hohlraum 24 einzusetzen und durch den Harzverriegelungsabschnitt 22 zu verriegeln. Um die dichtende bzw. Dichteigenschaft des Gummistopfens 10 zu verbessern, ist bzw. wird vorzugsweise eine Spiegelendbearbeitung (oder ein Verfahren zum Reduzieren einer Oberflächenrauhigkeit) an wenigstens einem Teil der Innenwand des Hohlraums 24 aufgebracht bzw. angewandt.
  • Das Anschlußpaßstück 30 ist bzw. wird wenigstens teilweise in den Hohlraum 24 durch die Anschlußeinsetzöffnung 23 eingesetzt und ist bzw. wird in dem Hohlraum 24 verriegelt, um nicht durch den Eingriff eines (vorzugsweise im wesent lichen schachtelförmigen) eingreifenden bzw. Eingriffsabschnitts 31 an seiner vorderen Seite mit dem Harzverriegelungsabschnitt 22 auszutreten. Wenn ein nicht illustrierter zusammenpassender bzw. abgestimmter Verbinder mit dem Anschlußpaßstück 30 verbunden ist bzw. wird, das im wesentlichen zu einer geeigneten bzw. ordnungsgemäßen Position eingesetzt ist, ist bzw. wird ein Steckerdorn des zusammenpassenden Verbinders wenigstens teilweise in den (schachtelförmigen) Eingriffsabschnitt 31 des Anschlußpaßstücks 30 eingesetzt, um elektrisch verbunden zu sein bzw. zu werden. Ein Drahtcrimpabschnitt 32 als ein bevorzugter Drahtverbindungsabschnitt ist vorzugsweise an dem rückwärtigen Ende des Anschlußpaßstücks 30 ausgebildet. Dieser Drahtcrimpabschnitt 32 ist bzw. wird in Verbindung mit dem vorderen Ende eines isolierten Drahts 40 (als einem bevorzugten Draht) und dem vorderen Ende des Gummistopfens 10 gecrimpt oder gebogen oder gefaltet, der an der Außenumfangsoberfläche des isolierten Drahts 40 in einer wasserdichten Weise montiert bzw. festgelegt ist. In diesem Fall wird ein Überlappungs-Crimpverfahren, wodurch der Drahtcrimpabschnitt 32 gecrimpt, gebogen oder gefaltet ist bzw. wird, um wenigstens teilweise zu überlappen oder in Kontakt mit dem Gummistopfen 10 zu sein, vorzugsweise angenommen bzw. angewandt, um den Gummistopfen 10 zu schützen.
  • Der Gummistopfen 10 (als ein bevorzugter Dichtungsstopfen) ist vorzugsweise aus einem Silikonmaterial oder ähnlichen rückstellfähigen Material gefertigt bzw. hergestellt und ein Drahteinsetzloch 11 ist im Inneren des Gummistopfens 10 ausgebildet, um sich im wesentlichen in Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen zu erstrecken, wie dies in 1 gezeigt ist. Eine oder mehrere, vorzugsweise eine Vielzahl von (beispielsweise drei in dieser Ausbildung) von sich im we sentlichen in Umfangsrichtung erstreckenden äußeren Lippen 12 ist bzw. sind an der äußeren Umfangsoberfläche des Gummistopfens 10 ausgebildet, während sie entlang von Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen oder entlang der Einsetzrichtung ID voneinander beabstandet sind, während eine oder mehrere, vorzugsweise eine Vielzahl (drei in dieser Ausbildung) von sich in Umfangsrichtung erstreckenden inneren Lippen 13 an der inneren, sich im wesentlichen in Umfangsrichtung erstreckenden Oberfläche des Drahteinsetzlochs 11 ausgebildet ist bzw. sind, während sie entlang von Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen oder entlang der Einsetzrichtung ID beabstandet sind. In dieser Ausbildung sind die Phasen oder Längsposition der äußeren Lippen 12 und jene der inneren bzw. Innenlippen 13 vorzugsweise im wesentlichen ausgerichtet.
  • Der Außendurchmesser der äußeren bzw. Außenlippen 12 ist im wesentlichen größer als der Innendurchmesser des entsprechenden Hohlraums 24 gesetzt bzw. eingestellt (wenigstens in dem Abschnitt des Hohlraums 24, wo der Gummistopfen 10 nach bzw. bei einem im wesentlichen geeigneten Einsetzen desselben in den Hohlraum 24 zu positionieren ist), so daß die äußeren Lippen 12 im wesentlichen in engem Kontakt mit der Innenwand des Hohlraums 24 gehalten sind, während sie komprimiert oder deformiert bzw. verformt werden, wenn der Gummistopfen 10 wenigstens teilweise in den Hohlraum 24 eingesetzt ist. Im Gegensatz dazu ist der Innendurchmesser der inneren Lippen 13 geringfügig kleiner als oder im wesentlichen gleich dem Außendurchmesser des isolierten Drahts 40 (wenigstens des Abschnitts des Drahts 40 entsprechend dem Gummistopfen 10 nach bzw. bei im wesentlichen geeigneten Übereinstimmen desselben mit dem Draht 40) festgelegt. Somit ist ein Grad bzw. Ausmaß einer Deformation der Außenlippen 12 größer als jener(s) der Innenlippen 13, wenn der Gummistopfen 10 in den Hohlraum 24 eingesetzt ist bzw. wird. Aufgrund eines niedrigen Reibungswiderstands, der zwischen den Innenlippen 13 und dem isolierten Draht 40 erzeugt wird bzw. ist, bewegt sich der isolierte Draht 40 oder kann sich relativ zu dem Gummistopfen 10 nach bzw. bei einem Expandieren bzw. Aufweiten und Verlängern in Längsrichtung LD insbesondere bewegen, indem bzw. wenn er durch Wärme beeinflußt ist.
  • Als nächstes werden die Funktionen dieser Ausbildung beschrieben.
  • Zuerst wird der isolierte Draht 40 im wesentlichen entlang der Einsetzrichtung ID eingesetzt und in dem Drahteinsetzloch 11 des Gummistopfens 10 gehalten und der Drahtverbindungsabschnitt ist bzw. wird mit dem isolierten Draht 40 und dem Gummistopfen 10 verbunden (vorzugsweise der Drahtcrimpabschnitt 32 ist bzw. wird in Verbindung gecrimpt). Der Gummistopfen 10 ist bzw. wird in diesem Zustand wenigstens teilweise in den Hohlraum 24 in im wesentlichen der Einsetzrichtung ID, gefolgt durch das Anschlußpaßstück 30 eingepaßt. Wenn der Gummistopfen 10 zu einer im wesentlichen geeigneten bzw. ordnungsgemäßen Einsetzposition eingesetzt ist, wo das Anschlußpaßstück 30 durch den Harzverriegelungsabschnitt 22 verriegelt ist bzw. wird, ist die Einsetztätigkeit vervollständigt. In diesem Zustand werden die äußeren Lippen 12 komprimiert und/oder deformiert, während sie im wesentlichen in engem Kontakt mit der Innenwand des Hohlraums 24 gehalten sind, und die inneren Lippen 13 sind im wesentlichen in engem Kontakt mit dem isolierten Draht 40 gehalten, wie dies in 3 gezeigt ist, mit dem Ergebnis, daß eine gute Dichtbarkeit zwischen dem isolier ten Draht 40 und dem Gummistopfen 10 und zwischen dem Gummistopfen 10 und dem Hohlraum 24 angezeigt ist.
  • In dem Stand der Technik gibt es keinen großen Unterschied zwischen einer gesamten Kontaktfläche der äußeren Lippen 12 mit dem Hohlraum 24 und einer gesamten Kontaktfläche der inneren Lippen 13 mit dem isolierten Draht 40, da der Grad einer Deformation der Außenlippen 12 im wesentlichen gleich jenem der Innenlippen 13 gesetzt bzw. eingestellt ist. Jedoch ist in dieser Ausbildung die gesamte Kontaktfläche der äußeren Lippen 12 mit dem Hohlraum 24 bemerkenswert bzw. beträchtlich größer (vorzugsweise mehr als etwa 1,5 mal größer, bevorzugter mehr als etwa zweimal, am bevorzugtesten mehr als etwa dreimal) als jene der inneren Lippen 13 mit dem isolierten Draht 40, indem der Grad einer Deformation oder Kompression der äußeren Lippen 12 größer als jener der inneren Lippen 13 festgesetzt bzw. eingestellt ist. Als ein Ergebnis ist ein Reibungswiderstand zwischen den äußeren Lippen 12 und dem Hohlraum 24 größer festgelegt als jener zwischen den inneren Lippen 13 und dem isolierten Draht 40. Zusätzlich und alternativ kann der rückstellfähige Druck, der durch die äußere(n) Lippe(n) 12 auf die Innenwand des Hohlraums 24 ausgeübt ist bzw. wird, größer als der rückstellfähige Druck der inneren Lippe(n) 13 auf den Draht 40 festgelegt sein, so daß der Reibungswiderstand der äußeren Lippe(n) 12 eingestellt bzw. festgelegt ist, um höher als jener der inneren Lippe(n) 13 zu sein. Es sollte festgehalten werden, daß der Grad einer Deformation einen Unterschied zwischen einer vorragenden Höhe der Lippen in einem natürlichen Zustand und jener der Lippen bedeutet, wenn die Lippen nach dem Einsetzen in den Hohlraum 24 komprimiert sind. Zusätzlich kann die Kontaktoberfläche der deformierten äußeren Lippen 12, die in Kon takt mit der Innenoberfläche des Hohlraums 24 sind, größer als eine Kontaktoberfläche zwischen den inneren Lippen 13 und dem Draht 40 festgelegt werden und/oder der Reibungswiderstand der Innenoberfläche des Hohlraums 24 und/oder des Drahts 40 mit der Gummidichtung 10 kann derart festgelegt sein, daß ein Reibungswiderstand zwischen den äußeren Lippen 12 und dem Hohlraum 24 größer festgelegt bzw. eingestellt ist als jener zwischen den inneren Lippen 13 und dem isolierten Draht 40.
  • Wenn der wasserdichte Verbinder 20 insbesondere einer Wärmezyklusumgebung ausgesetzt wird, gelangt hier ein Polyethylenharz, das die isolierende Beschichtung des isolierten Drahts 40 ausbildet, dazu, sich in einer Längsrichtung LDs aufzuweiten und zu verlängern. Dann bewegt sich der isolierte Draht 40 oder kann sich relativ zu dem Gummistopfen 10 bewegen, da der Reibungswiderstand zwischen den Innenlippen 13 und dem isolierten Draht 40 niedrig ist. Andererseits sind oder können die Außenlippen 12 immer noch im wesentlichen in unmittelbarem Kontakt mit der Innenwand des Hohlraums 24 während der Bewegung des isolierten Drahts 40 gehalten sein, da der Reibungswiderstand zwischen den Außenlippen 12 und dem Hohlraum 24 hoch ist.
  • Wie dies oben beschrieben ist, erlauben gemäß dieser Ausführungsform, selbst wenn der isolierte Draht 40 veranlaßt sein sollte, sich insbesondere durch Wärme auszuweiten und zu verlängern, die Innenlippen 13 dem isolierten Draht 40, daß er eine Relativbewegung durchführt, und eine Bewegung des Gummistopfens 10 in dem Hohlraum 24, der dem isolierten Draht 40 folgt, kann unterdrückt werden, da der Reibungswiderstand zwischen den Außenlippen 12 und dem Hohlraum 24 größer festgelegt ist (vorzugsweise mehr als etwa 1,5 mal größer, bevorzugter mehr als etwa zweimal, am bevorzugtesten etwa mehr als dreimal) als der Reibungswiderstand zwischen den Innenlippen 13 und dem isolierten Draht 40. Als ein Ergebnis wird der Gummistopfen 10 daran gehindert, daß er aus dem Hohlraum 24 austritt, wodurch eine gute Dichteigenschaft sichergestellt wird.
  • Dementsprechend ist, um die Dichteigenschaft eines Gummistopfens beizubehalten oder zu verbessern, ein Gummistopfen 10 (als ein bevorzugter Dichtungsstopfen) wenigstens teilweise in einen Hohlraum 21 eines Verbindergehäuses 20 einzusetzen, nachdem ein isolierter Draht 40 wenigstens teilweise durch ein Drahteinsetzloch 11 eingesetzt ist, wodurch eine wasserdichte Abdichtung zwischen der Innenwand des Hohlraums 24 und dem isolierten Draht 40 zur Verfügung gestellt wird. Ein Reibungswiderstand, der zwischen der Innenwand des Hohlraums 24 und dem Gummistopfen 10 erzeugt ist bzw. wird, ist größer festgelegt (vorzugsweise mehr als etwa 1,5 mal, bevorzugter mehr als etwa zweimal, am bevorzugtesten mehr als etwa dreimal größer) als die Reibung, die zwischen dem isolierten Draht 40 und dem Gummistopfen 10 erzeugt ist bzw. wird, und der Reibungswiderstand, der zwischen dem isolierten Draht 40 und dem Gummistopfen 10 erzeugt ist, ist festgelegt bzw. eingestellt, um eine Bewegung des isolierten Drahts 40 relativ zu dem Gummistopfen 10 zu ermöglichen bzw. zu erlauben, wenn der isolierte Draht 40 veranlaßt ist bzw. wird, sich in Längsrichtung insbesondere durch Wärme aufzuweiten und zu verlängern.
  • <Zweite Ausbildung>
  • 4 zeigt eine zweite bevorzugte Ausbildung der vorliegenden Erfindung. Zusätzlich zu der ersten Ausbildung, in welcher der Reibungswiderstand durch ein Festlegen des größeren Außendurchmessers des Gummistopfens 10 erhöht ist, wie dies oben beschrieben ist, wird eine Behandlung an der Außenumfangsoberfläche des Gummistopfens 10 angewandt, um den Reibungswiderstand in der zweiten Ausbildung zu erhöhen. Spezifischer wird in der zweiten Ausbildung eine Oberflächenbehandlung (wie beispielsweise das sogenannte Prägen) an wenigstens Teilen der äußeren bzw. Außenlippen 12 angewandt, um im wesentlichen in Kontakt mit der Innenwand des Hohlraums 24 gehalten zu werden, wodurch ein feines geprägtes Muster Q ausgebildet wird, welches kleine Vorsprünge oder Erhebungen umfaßt. Auf diese Weise wird der Reibungswiderstand zwischen den äußeren bzw. Außenlippen 12 und der Innenwand des Hohlraums 24 erhöht, um eine Bewegung des Gummistopfens 10 nachfolgend auf den isolierten Draht 40 zu unterdrücken. In dieser Ausbildung ist das feine geprägte Muster Q vorzugsweise an oder bei der im wesentlichen gesamten äußeren Umfangsoberfläche des Gummistopfens 10 hergestellt.
  • <Dritte Ausbildung>
  • 5 zeigt eine dritte Ausbildung der vorliegenden Erfindung. In der dritten Ausbildung sind zusätzlich zu den Maßnahmen von Anspruch 1 die Kontaktteile der einen oder mehreren äußeren Lippe(n) 12 mit der Innenwand des Hohlraums 24 im wesentlichen in Längsrichtung LD verlängert oder erhöht, um die Kontaktfläche bzw. den Kontaktbereich zu erhöhen, während jene der einen oder mehreren inneren Lippe(n) 13 mit dem isolierten Draht 40 im wesentlichen in Längsrichtung LD verkürzt oder reduziert sind, um die Kontaktfläche zu verringern. Somit wird der Reibungswiderstand zwischen den Innenlippen 13 und dem isolierten Draht 40 reduziert, während derjenige zwischen den Außenlippen 12 und der Innenwand des Hohlraums 24 erhöht ist bzw. wird.
  • <Andere Ausbildungen>
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene und dargestellte bzw. illustrierte Ausbildung beschränkt. Beispielsweise sind die folgenden Ausbildungen auch durch den technischen Rahmen der vorliegenden Erfindung umfaßt, wie sie durch die Ansprüche definiert ist. Neben den folgenden Ausbildungen können verschiedene Änderungen gemacht werden, ohne von dem Rahmen der vorliegenden Erfindung abzugehen, wie sie durch die Ansprüche definiert ist.
    • (1) Der Gummistopfen kann ein blockförmiger Gummistopfen sein, der mit einer Mehrzahl von Drahteinsetzlöchern für die entsprechenden isolierten Drähte ausgebildet ist, so daß eine Mehrzahl von isolierten Drähten dadurch auf einmal oder einer nach dem anderen einsetzbar sein kann.
    • (2) Der Gummistopfen kann in zwei Farben unterschiedlicher Materialien an seiner inneren und äußeren Seite ausgebildet sein.
    • (3) Der Gummistopfen kann auf einem Stecker-Anschlußpaßstück montiert bzw. festgelegt sein.
  • 10
    Gummistopfen (dichtender oder Gummistopfen für einen wasserdichten Verbinder)
    11
    Drahteinsetzloch
    12
    äußere bzw. Außenlippe
    13
    innere bzw. Innenlippe
    20
    wasserdichter Verbinder
    21
    Verbindergehäuse
    24
    Hohlraum
    30
    Anschlußpaßstück
    40
    isolierter Draht

Claims (12)

  1. Wasserdichter Verbinder (20), umfassend ein Verbindergehäuse (21), welches wenigstens einen Hohlraum (24) aufweist, einen Dichtungsstopfen (10), welcher wenigstens teilweise in den Hohlraum (24) eingesetzt ist, und einen Draht, wobei der Dichtungsstopfen (10) mit wenigstens einem Drahteinsetzloch (11) ausgebildet ist, wobei der Draht (40) durch das Drahteinsetzloch (11) eingesetzt ist bzw. wird, wobei der Dichtungsstopfen (10) wenigstens teilweise in den Hohlraum (24) eingesetzt ist bzw. wird, um eine wasserdichte Abdichtung zwischen der inneren Wand des Hohlraums (24) und dem Draht (40) zur Verfügung zu stellen, dadurch gekennzeichnet, daß: der Hohlraum, der Dichtungsstopfen und der Draht derart ausgebildet bzw. konstruiert sind, daß ein Reibungswiderstand, welcher zwischen der inneren Wand des Hohlraums (24) und dem Dichtungsstopfen (10) erzeugt ist bzw. wird, größer als der Reibungswiderstand eingestellt bzw. festgelegt ist, welcher zwischen dem Draht (40) und dem Dichtungsstopfen (10) erzeugt ist bzw. wird, und der Reibungswiderstand, welcher zwischen dem Draht (40) und dem Dichtungsstopfen (10) erzeugt ist bzw. wird, eingestellt ist, um eine Bewegung des Drahts (40) relativ zu dem Dichtungsstopfen (10) zu erlauben, wenn der Draht (40) veranlaßt ist, sich zu bewegen, insbesondere sich durch Wärme aufzuweiten und im wesentlichen in einer Längsrichtung (LD) zu verlängern, wobei: wenigstens eine äußere Lippe (12), welche in im wesentlichen unmittelbaren Kontakt mit der inneren Wand des Hohlraums (24) gebracht werden kann, an der äußeren Umfangsfläche bzw. -oberfläche des Dichtungsstopfens (10) ausgebildet ist, und wenigstens eine innere Lippe (13), welche in unmittelbaren Kontakt mit dem Draht (40) gebracht werden kann, an der inneren Umfangsfläche bzw. -oberfläche des Dichtungsstopfens (10) ausgebildet ist, und ein Grad bzw. Ausmaß einer Deformation bzw. Verformung der äußeren Lippe (12), wenn der Dichtungsstopfen (10) wenigstens teilweise in den Hohlraum (24) eingesetzt ist, größer als ein Grad einer Deformation der inneren Lippe (13) eingestellt bzw. festgelegt ist.
  2. Wasserdichter Verbinder (20) nach Anspruch 1, wobei die Anzahl von äußeren Lippen (12) höher als die Anzahl von inneren Lippen (13) festgelegt ist, so daß der gesamte Reibungswiderstand, welcher zwischen der inneren Wand des Hohlraums (24) und den äußeren Lippen (12) erzeugt ist bzw. wird, größer als der gesamte Reibungswiderstand festgelegt ist, welcher zwischen dem Draht (40) und den inneren Lippen (13) erzeugt ist bzw. wird.
  3. Wasserdichter Verbinder (20) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die eine oder die mehreren äußere(n) Lippe(n) (12) und die eine oder die mehreren innere(n) Lippe(n) (13) im wesentlichen ausgerichtet sind.
  4. Wasserdichter Verbinder (20) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, wobei ein feines geprägtes bzw. gewölbtes Muster (Q) in oder an wenigstens einem Teil einer Kontaktfläche bzw. -oberfläche des Dichtungsstopfens (10) mit der inneren Fläche bzw. Oberfläche des Hohlraums (24) ausgebildet ist.
  5. Wasserdichter Verbinder (20) nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, wobei die äußere Kontaktfläche bzw. -oberfläche des Dichtungsstopfens (10) mit dem Hohlraum (24) aus einem Material hergestellt ist, welches einen höheren spezifischen Reibungswiderstand als die innere Kontaktfläche bzw. -oberfläche des Dichtungsstopfens (10) mit dem Draht (40) aufweist.
  6. Wasserdichter Verbinder nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, wobei eine Spiegelendbearbeitung auf wenigstens ein Teil der inneren Wand des Hohlraums (24) angewandt ist bzw. wird.
  7. Wasserdichter Verbinder nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, wobei ein Anschlußpaßstück (30) mit dem Draht (40) durch ein Überlappungs-Crimpverfahren verbunden ist bzw. wird.
  8. Verwendung eines Dichtungsstopfens (10) für einen wasserdichten Verbinder (20), wobei der Dichtungsstopfen (10) mit wenigstens einem Drahteinsetzloch (11) ausgebildet ist, durch welches ein Draht (40) einzusetzen ist, und wenigstens teilweise in einen Hohlraum (24) eines Verbindergehäuses (21) einsetzbar ist, um eine wasserdichte Abdichtung zwischen der inneren Wand des Hohlraums (24) und dem Draht (40) zur Verfügung zu stellen, wobei: ein Reibungswiderstand, welcher zwischen der inneren Wand des Hohlraums (24) und dem Dichtungsstopfen (10) erzeugt ist bzw. wird, größer als der Reibungswiderstand eingestellt bzw. festgelegt ist, welcher zwischen dem Draht (40) und dem Dichtungsstopfen (10) erzeugt ist bzw. wird, und der Reibungswiderstand, welcher zwischen dem Draht (40) und dem Dichtungsstopfen (10) erzeugt ist bzw. wird, eingestellt ist, um eine Bewegung des Drahts (40) relativ zu dem Dichtungsstopfen (10) zu erlauben, wenn der Draht (40) veranlaßt ist, sich zu bewegen, insbesondere sich durch Wärme aufzuweiten und im wesentlichen in einer Längsrichtung (LD) zu verlängern, wobei: wenigstens eine äußere Lippe (12), welche in im wesentlichen unmittelbaren Kontakt mit der inneren Wand des Hohlraums (24) gebracht werden kann, an der äußeren Umfangsfläche bzw. -oberfläche des Dichtungsstopfens (10) ausgebildet ist, und wenigstens eine innere Lippe (13), welche in unmittelbaren Kontakt mit dem Draht (40) gebracht werden kann, an der inneren Umfangsfläche bzw. -oberfläche des Dichtungsstopfens (10) ausgebildet ist, und ein Grad bzw. Ausmaß einer Deformation bzw. Verformung der äußeren Lippe (12), wenn der Dichtungsstopfen (10) wenigstens teilweise in den Hohlraum (24) eingesetzt ist, größer als ein Grad einer Deformation der inneren Lippe (12) eingestellt bzw. festgelegt ist.
  9. Verwendung nach Anspruch 8, wobei die Anzahl von äußeren Lippen (12) höher als die Anzahl von inneren Lippen (13) festgelegt ist, so daß der gesamte Reibungswiderstand, welcher zwischen der inneren Wand des Hohlraums (24) und den äußeren Lippen (12) erzeugt ist bzw. wird, größer als der gesamte Reibungswiderstand festgelegt ist, welcher zwischen dem Draht (40) und den inneren Lippen (13) erzeugt ist bzw. wird.
  10. Verwendung nach Anspruch 8 oder 9, wobei die eine oder die mehreren äußere(n) Lippe(n) (12) und die eine oder die mehreren innere(n) Lippe(n) (13) im wesentlichen ausgerichtet sind.
  11. Verwendung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 8 bis 10, wobei ein feines geprägtes bzw. gewölbtes Muster (Q) in oder an wenigstens einem Teil einer Kontaktfläche bzw. -oberfläche des Dichtungsstopfens (10) mit der inneren Fläche bzw. Oberfläche des Hohlraums (24) ausgebildet ist.
  12. Verwendung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche 8 bis 11, wobei die äußere Kontaktfläche bzw. -oberfläche des Dichtungsstopfens (10) mit dem Hohlraum (24) aus einem Material hergestellt ist, welches einen höheren spezifischen Reibungswiderstand als die innere Kontaktfläche bzw. -oberfläche des Dichtungsstopfens (10) mit dem Draht (40) aufweist.
DE60316244T 2002-12-18 2003-12-08 Verwendung eines Dichtungsstopfens und wasserdichter Verbinder Expired - Lifetime DE60316244T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2002366753 2002-12-18
JP2002366753A JP4035656B2 (ja) 2002-12-18 2002-12-18 防水コネクタ用ゴム栓

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60316244D1 DE60316244D1 (de) 2007-10-25
DE60316244T2 true DE60316244T2 (de) 2008-06-19

Family

ID=32376267

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE60316244T Expired - Lifetime DE60316244T2 (de) 2002-12-18 2003-12-08 Verwendung eines Dichtungsstopfens und wasserdichter Verbinder

Country Status (4)

Country Link
US (1) US7033215B2 (de)
EP (1) EP1432074B1 (de)
JP (1) JP4035656B2 (de)
DE (1) DE60316244T2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016122471A1 (de) * 2016-11-22 2018-05-24 Te Connectivity Germany Gmbh Leitungsdichtung, insbesondere Einzelleitungsdichtung, sowie elektrischer Verbinder

Families Citing this family (25)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7490629B2 (en) * 2006-09-14 2009-02-17 Linda Williams Plug kit
US7658631B2 (en) * 2007-06-25 2010-02-09 Caterpillar Inc. Four wire elastomeric seal and fuel injector using same
KR101020542B1 (ko) * 2007-12-12 2011-03-09 현대자동차주식회사 에이비에스용 커넥터의 전원 터미널 구조
US7580608B1 (en) * 2008-04-29 2009-08-25 Corning Cable Systems Llc Pushing-in fiber optic cable driver
JP2010073664A (ja) * 2008-09-22 2010-04-02 Sumitomo Wiring Syst Ltd 防水コネクタ及びゴム栓
EP2254203B1 (de) * 2009-04-03 2015-05-20 Sumitomo Wiring Systems, Ltd. Elastischer Stopfen, flüssigkeitsdichte Konstruktion und Verbinder
JP2011086439A (ja) * 2009-10-14 2011-04-28 Yazaki Corp シール構造
JP5424484B2 (ja) * 2010-02-03 2014-02-26 矢崎総業株式会社 コネクタ
CN102742083B (zh) * 2010-02-05 2015-05-20 古河电气工业株式会社 压接端子、连接构造体以及压接端子的制作方法
EP2628064A2 (de) 2010-10-12 2013-08-21 Tree Frog Developments, Inc. Gehäuse zur ummantelung eines gegenstandes
US9549598B2 (en) 2010-10-12 2017-01-24 Treefrog Developments, Inc. Housing for encasing an electronic device
JP5710996B2 (ja) 2011-02-04 2015-04-30 矢崎総業株式会社 電線と端子の接続構造およびその製造方法
BR112013031885A2 (pt) 2011-06-13 2016-12-13 Treefrog Developments Inc invólucro para abrigar um computador do tipo tablet
WO2013181644A1 (en) 2012-06-01 2013-12-05 Treefrog Developments, Inc. Housing for an electronic device with camera, microphone and flash isolation
JP2015005422A (ja) * 2013-06-21 2015-01-08 矢崎総業株式会社 コネクタ
US9300078B2 (en) * 2013-08-23 2016-03-29 Otter Products, Llc Waterproof housing for mobile electronic device and waterproof adapter for accessory device
ES2650254T3 (es) * 2013-09-05 2018-01-17 Definox Sas Válvula de compuerta con sello flotante
US9577697B2 (en) 2015-05-27 2017-02-21 Otter Products, Llc Protective case with stylus access feature
JP6548036B2 (ja) * 2016-01-29 2019-07-24 住友電装株式会社 コネクタ
US9960521B2 (en) 2016-02-24 2018-05-01 Otter Products, Llc Connector for fluidly sealing an aperture of a protective case
US10178902B2 (en) 2016-09-07 2019-01-15 Otter Products, Llc Protective enclosure for encasing an electronic device
US20180241139A1 (en) * 2017-02-23 2018-08-23 Lear Corporation Electrical terminal assembly and method of assembling the same
CN107026359B (zh) * 2017-02-27 2019-02-22 Oppo广东移动通信有限公司 防水套、连接装置及移动终端
US10827809B2 (en) 2018-04-05 2020-11-10 Otter Products, Llc Protective case for electronic device
JP2021136068A (ja) * 2020-02-21 2021-09-13 住友電装株式会社 コネクタアセンブリ

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS633074A (ja) 1986-06-23 1988-01-08 Fujikura Ltd 接着剤
SE467473B (sv) * 1990-03-15 1992-07-20 Goeran Anderberg Axeltaetning
US5607318A (en) * 1993-11-05 1997-03-04 Sumitomo Wiring Systems, Ltd. Waterproof connector
JP2981105B2 (ja) 1994-03-04 1999-11-22 矢崎総業株式会社 防水ゴム栓
JP3054319B2 (ja) * 1994-03-04 2000-06-19 矢崎総業株式会社 防水ゴム栓およびその製造方法
DE69522488T2 (de) * 1994-04-13 2002-05-16 Sumitomo Wiring Systems, Ltd. Abdichtungsvorrichtung und Herstellverfahren eines wasserdichten Stecker
JP3317587B2 (ja) * 1994-07-19 2002-08-26 タイコエレクトロニクスアンプ株式会社 防水栓及びこれを使用した防水コネクタ
US5603637A (en) * 1994-08-04 1997-02-18 Sumitomo Wiring Systems, Ltd. Waterproof plug structure
JP3247048B2 (ja) * 1996-08-28 2002-01-15 矢崎総業株式会社 リップ付きゴム製品
JP3691300B2 (ja) * 1999-08-26 2005-09-07 矢崎総業株式会社 防水コネクタ

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016122471A1 (de) * 2016-11-22 2018-05-24 Te Connectivity Germany Gmbh Leitungsdichtung, insbesondere Einzelleitungsdichtung, sowie elektrischer Verbinder

Also Published As

Publication number Publication date
US20040121638A1 (en) 2004-06-24
JP2004199989A (ja) 2004-07-15
JP4035656B2 (ja) 2008-01-23
EP1432074B1 (de) 2007-09-12
US7033215B2 (en) 2006-04-25
EP1432074A1 (de) 2004-06-23
DE60316244D1 (de) 2007-10-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60316244T2 (de) Verwendung eines Dichtungsstopfens und wasserdichter Verbinder
DE102005036997B4 (de) Wasserdichter Verbinder
DE69937083T2 (de) Wasserdichter Verbinder und Abdichtungsverfahren
DE102010045326B4 (de) Fluiddichter Verbinder und Verfahren zum Montieren desselben
DE69615906T2 (de) Kontakhalterungssystem
DE69206880T2 (de) Dichtung für eine elektrische Leitungsschutzrohrkupplung und Kupplung mit dieser Dichtung
DE102005051057B4 (de) Wasserdichter Verbinder
DE602004011002T2 (de) Wasserdichter Verbinder und Zusammenbauverfahren
DE69611393T2 (de) Steckverbinder
DE60123150T2 (de) Ein wasserdichter Verbinder und ein Dichtelement
DE60219289T2 (de) Ein Anschlusskontakt und ein beipassender Steckverbinder
EP1524731A1 (de) Steckergehäuse mit verbesserter Kabelabdichtung
DE3435187A1 (de) Ansatzstuecke zur befestigung an den enden einer flexiblen leitung unter bildung eines anschlusses, der an einer tragbaren pumpe zum aufpumpen von reifen benutzt wird, sowie anschluss mit solchen ansatzstuecken
DE69501985T2 (de) Wasserdichter Stecker mit Metallstiftanschluss
DE1014620B (de) Elektrischer Stecker
DE60303160T2 (de) Verbinder mit elastischem Verriegelungselement
DE10308336A1 (de) Verbinder, welcher mit einer Trägheitsverriegelungsfunktion versehen ist, und Verfahren zum Montieren eines derartigen Verbinders
DE69406247T2 (de) Wasserdichte Anordnung für Verbinder
DE19735168C2 (de) Elektrischer Steckverbinder
DE60219102T2 (de) Ein wasserdichter Verbinder und ein Verfahren für dessen Zusammenbau
DE69619218T2 (de) Steckverbinder für kraftfahrzeuge
EP1122840A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Steckeraufnahmeteils sowie Steckeraufnahmeteil
DE1615584B2 (de) Elektrischer Stecker
DE102004012883A1 (de) Steckverbinder für den elektrischen Anschluss von Solarpanels
DE19737863B4 (de) Elektrischer Verbinder und Verfahren zur Herstellung eines Isolationscrimpes

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition