HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1, und spezieller einen Steckverbinder, bei dem Flachsteckerabschnitte von
Steckermetallanschlüssen nicht ausreichend lang vorragen können.
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Ein Steckverbinder des Typs, um eine direkte Verbindung zu einem Motor
herzustellen (beispielsweise einem Antriebsabschnitt eines Stromversorgungsfensters eines
Automobils), ist so konstruiert, wie dies in den Fig. 9 und 10 gezeigt ist. Ein
Gehäuse 61 ist direkt an dem Motor montiert und ein Flachsteckerabschnitt 64 von jedem
Steckermetallanschluß 63 ragt in eine Ausnehmung 62 hinein, die in dem Gehäuse 61
ausgebildet ist, wodurch ein Steckverbinder 65 gebildet wird. Ein dazu passender
Buchsenverbinder 66 enthält ein Gehäuse 67 für die Aufnahme in der Ausnehmung 62 in
dem Steckverbinder 65 und Buchsenmetallanschlüsse 69 sind jeweils in Hohlräumen 68
montiert, die in dem Gehäuse 67 ausgebildet sind. Ein rohrförmiger
Verbindungsabschnitt 70 mit einem quadratischen Querschnitt für die Aufnahme des
Flachsteckerabschnitts 64 ist an einem Frontende des Buchsenmetallanschlusses 69 ausgebildet. In
dem Verbindungsabschnitt 70 ist ein nachgiebiger deformierbarer Kontaktteil-Abschnitt
71 vorgesehen, der gefaltet ist oder an dem Frontende des Verbindungsabschnitts 70
umgefaltet ist und zwar in eine allgemein umgekehrt V-förmige Gestalt. Wenn der
Buchsenverbinder 66 in die Ausnehmung 62 in dem Steckverbinder 65 eingepaßt wird,
wird der Flachsteckerabschnitt 64 durch eine Anschlußeinführöffnung 73 eingeschoben,
die durch eine Frontplatte 72 der Ausnehmung 68 hindurch ausgebildet ist und zwar in
den Verbindungsabschnitt 70 des Buchsenmetallanschlusses 69 und gelangt nachgiebig
in Eingriff mit dem nachgiebigen Kontaktteilabschnitt 71 wodurch eine elektrische
Verbindung erzeugt wird.
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Bei solch einem Steckverbinder für einen Direktanschluß an einem Motor, ist die
Konfiguration des Gehäuses 61, welches an dem Motor montiert werden muß, aufgrund
eines Montageraumes eingeschränkt und daher ist die Länge des Vorsprungs des
Flachsteckerabschnitts 64 des Steckermetallanschlusses 63 häufig eingeschränkt. Wenn die
Vorsprungslänge des Flachsteckerabschnitts 64 nicht ausreichend ist, erreicht das Frontende
des Flachsteckerabschnitts 64 nicht in ausreichender Weise den Scheitelpunkt (der
als ein Kontaktabschnitt dient) des nachgiebigen Kontaktteilabschnitts 71, wie in Fig.
10 dargestellt ist, wenn der Buchsenverbinder 66 in den Steckverbinder eingepaßt wird,
und daher ist der Kontaktbereich zwischen den zweien unzureichend, so daß ein
positiver Kontakt zwischen den zweien nicht erzielt werden kann.
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Um dies zu vermeiden kann vorgeschlagen werden, die Konfiguration des
nachgiebigen Kontaktteilabschnitts zu ändern, so daß selbst der kurze Flachsteckerabschnitt
damit in positiven Kontakt gelangen kann. Es wird jedoch erwartet, daß sehr viel Zeit
und Kosten für die Entwicklung solch einer neuen Konfiguration erforderlich sind
inklusive einer Analyse der nachgiebigen Deformation des nachgiebigen
Kontaktteilabschnitts und daher werden die Kosten stark anwachsen.
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Das Dokument DE-A-42 34 976 offenbart einen Steckverbinder, der aus einem
Verbindergehäuse mit Anschlußaufnahmekammern und einem rückwärtigen Anschlag
ausgestattet ist, der als ein Stück an dem Verbindergehäuse durch ein Verbindungsteil
(splice piece) einer Gelenkverbindung angebracht ist. Die Konstruktion dieses
Steckverbinders ist dafür ausgelegt, eine Zerstörung des Verbindungsteiles der
Gelenkverbindung zu vermeiden, wenn dieser bewegt wird oder transportiert wird. Der rückwärtige
Anschlag muß in das Gehäuse in einem provisorischen Eingriffszustand eingepaßt
werden und dann in einem endgültigen Eingriffszustand, wobei der Anschlag beim
Erreichen des endgültigen Eingriffszustandes die Anschlüsse daran hindert, aus dem
Verbindergehäuse zurück heraus zu gleiten. Ferner stößt die Decke des Verbindungsabschnitts
an der Frontwand der Anschlußaufnahmekammer an, wobei ein umgefalteter Abschnitt
des Verbindungsabschnitts sich nicht nach vorne hin in bezug auf die Decke erstrecken
kann.
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Eine weitere Konstruktion eines Steckverbinders ist in dem Dokument US-A-5
240 434 offenbart. Diese Anordnung zielt darauf ab, einen Spielraum zwischen einem
Eingriffsabschnitt eines flexiblen Eingriffsteiles, welches von der Innenwand von jeder
Anschluß-Aufnahmekammer eines Verbindergehäuses absteht, und einem Eingriffsloch
eines Anschlusses minimal zu gestalten. Darüber hinaus sind Abstütz- und
Führungsmittel vorgesehen, um ein richtiges Einführen des Anschlusses in die entsprechende
Anschlußaufnahmekammer sicherzustellen.
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Das Dokument DE-A-38 13 948 offenbart ein Isolationsgehäuse für eine
elektrische Verbindung von Verbindern, welches eine lösbare Verriegelung zwischen Stecker-
und Buchsenteilen ermöglicht, ohne daß dabei eine Klaue an dem Gehäuseboden
vorhanden ist. In dem verriegelten Zustand ist ein Spielraum zwischen dem Frontende des
Verbinderabschnitts und der Frontwand des Gehäuses vorhanden. Dieser Spielraum
erlaubt es den Verbinderabschnitt weiter zur Frontwand hin zu stoßen, um die
Verriegelung zwischen den Stecker-und Buchsen-Teilen freizugeben und zwar durch eine
elastische Deformation des Verbindungsabschnitts.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung wurde anhand der obigen Umstände entwickelt und
es ist eine Aufgabe der Erfindung einen Steckverbinder zu schaffen, bei dem selbst
dann, wenn ein Flachsteckerabschnitt nicht in ausreichender Weise lang vorspringen
kann, eine positive elektrische Verbindung erzielt werden kann und die Kostenerhöhung
auf einem niedrigen Wert gehalten werden kann.
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Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
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Die oben angegebene Aufgabe wurde somit durch einen Steckverbinder nach der
vorliegenden Erfindung gelöst, bei dem Steckermetallanschlüsse an einem
Steckerverbindergehäuse in einer solchen Weise montiert sind, daß die Flachsteckerabschnitte der
Anschlüsse vorragen; es sind Buchsenmetallanschlüsse jeweils in Hohlräumen montiert,
die in einem Buchsenverbindergehäuse ausgebildet sind; der Buchsenmetallanschluß
besitzt einen Verbindungsabschnitt für die Aufnahme des Flachsteckerabschnitts; es ist
ein nachgiebiger Kontaktteilabschnitt, der an einem Frontende des
Verbindungsabschnitts zurückgefaltet ist, nachgiebig deformierbar innerhalb des Verbinderabschnitts
vorgesehen; und dann, wenn die Stecker-und Buchsen-Verbindergehäuse ineinander
eingepaßt werden, wird jeder der Flachsteckerabschnitte durch ein Anschluß-
Einführloch, welches durch eine Frontplatte der Ausnehmung in dem
Buchsenverbindergehäuse ausgebildet ist, eingeschoben und zwar in den Verbinderabschnitt des
zugeordneten Buchsenmetallanschlusses und bildet einen nachgiebigen bzw. elastischen
Kontakt mit dem nachgiebigen Kontaktteilabschnitt; dadurch gekennzeichnet, daß der
gefaltete Abschnitt von einem Frontende des Verbindungsabschnitts nach vorne ragt,
und daß Entlastungsausnehmungen für die jeweilige Aufnahme der gefalteten
Abschnitte der nachgiebigen Kontaktteilabschnitte in der Frontplatte des
Buchsenverbindergehäuses ausgebildet sind.
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Die Arbeitsweise der vorliegenden Erfindung ist wie folgt: Der gefaltete
Abschnitt des nachgiebigen Kontaktteilabschnitts ragt von dem Frontende des
Verbindungsabschnitts nach vorne und es ist daher ein Kontaktabschnitt dieses nachgiebigen
Kontaktteilabschnitts für eine Kontaktherstellung mit dem Flachsteckerabschnitt weiter
vorderhalb innerhalb des Verbindungsabschnitts angeordnet. Der
Buchsenmetallanschluß dieser Konstruktion ist in dem Hohlraum in dem Buchsenverbindergehäuse in
einer solchen Weise montiert, daß der vorspringende gefaltete Abschnitt des
nachgiebigen Kontaktteilabschnitts in der Entlastungsausnehmung aufgenommen ist. Wenn die
Buchsen- und Steckerverbindergehäuse ineinander gepaßt werden, kann der
Flachsteckerabschnitt, selbst wenn er nur kurz vorragt, in positiver Weise in Kontakt mit dem
nachgiebigen Kontaktteilabschnitt treten, da der Kontaktabschnitt des nachgiebigen
Kontaktteilabschnitts ausreichend weit vorne innerhalb des Verbindungsabschnitts
angeordnet ist.
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Bei der vorliegenden Erfindung ist der Kontaktabschnitt des nachgiebigen
Kontaktteilabschnitts des Buchsenmetallanschlusses ausreichend weit vorne innerhalb des
Verbindungsabschnitts angeordnet und daher kann selbst dann, wenn die Länge des
Vorsprungs des Flachsteckerabschnitts kurz ist, der nachgiebige Kontaktteilabschnitt in
positiver Weise den Flachsteckerabschnitt kontaktieren. Nebenbei bemerkt ragt in dem
nachgiebigen Kontaktteilabschnitt lediglich der gefaltete Abschnitt von dem Frontende
des Verbindungsabschnitts vor und dessen Gestalt wird nicht geändert und es ist daher
nicht erforderlich eine Analyse der nachgiebigen Deformation des nachgiebigen
Kontaktteilabschnitts durchzuführen. Daher können die Zeit und die Kosten, die für eine
Änderung der Konstruktion erforderlich sind, auf ein Minimum gedrückt werden, und
der Steckverbinder kann mit niedrigen Kosten hergestellt werden.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Fig. 1 zeigt eine horizontale Querschnittsansicht einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, wobei ein Zustand gezeigt ist, bevor die Buchsen- und
Steckerverbinder ineinander gepaßt sind;
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Fig. 2 ist eine vertikale Querschnittsansicht der oben genannten
Ausführungsform;
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Fig. 3 ist eine horizontale Querschnittsansicht der oben angegeben
Ausführungsform, wobei ein Zustand gezeigt ist, nachdem die Verbinder ineinander eingepaßt
worden sind;
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Fig. 4 ist eine vergrößerte vertikale Schnittansicht eines Abschnitts eines
Buchsenmetallanschlusses;
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Fig. 5 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Abschnitts eines
Gehäuses;
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Fig. 6 ist eine vergrößerte vertikale Querschnittsansicht, die einen Zustand
wiedergibt, bei dem der Buchsenmetallanschluß in einem Hohlraum aufgenommen ist;
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Fig. 7 ist eine vergrößerte vertikale Querschnittsansicht, die einen Zustand zeigt,
bei dem die Buchsen- und Steckerverbinder ineinander eingepaßt sind;
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Fig. 8 ist eine vertikale Querschnittsansicht eines Abschnitts eines Gehäuses bei
einer zweiten Ausführungsform;
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Fig. 9 zeigt eine vertikale Querschnittsansicht, die einen herkömmlichen
Steckverbinder wiedergibt; und
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Fig. 10 ist eine horizontale Querschnittsansicht, die einen Zustand zeigt, bei dem
die Buchsen-und Steckerverbinder ineinander gepaßt sind.
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
Erste Ausführungsform
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Die Fig. 1 bis 7 zeigen eine erste Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. In den Fig. 1 und 2 ist ein Steckerverbinder 1 einstückig oder zusammenhängend
an einer Außenfläche eines Gehäuses 2 aus einem Kunststoffmaterial vorgesehen,
welches an einer Außenseite eines Motors (nicht gezeigt) montiert ist.
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Um nun auf weitere Einzelheiten des Steckerverbinders 1 einzugehen, so ist ein
rohrförmiger Abschnitt 3 mit einer allgemein abgeflachten rechteckförmigen Gestalt an
einem vorbestimmten Abschnitt der Außenfläche des Gehäuses 2 ausgebildet und ragt
von diesem ab und es ist eine Einpaßausnehmung 4 durch die Innenfläche des
rohrförmigen Abschnitts 3 definiert. Eine periphere Wand eines distalen Endabschnitts des
rohrförmigen Abschnitts 3 ist in der Dicke reduziert, um einen gestuften Abschnitt zu
schaffen. Eine Trennwand 5 ist innerhalb der Einpaßausnehmung 4 ausgebildet und ist
zentral von der Breite dieser Ausnehmung 4 angeordnet, und es sind
Flachsteckerabschnitte 7 eines Paares von Steckermetallanschlüssen 6 (die mit einer Bürste des Motors
verbunden sind (nicht gezeigt)) in der Einpaßausnehmung 4 in einer parallelen
Beziehung zueinander aufgenommen und sind jeweils an gegenüberliegenden Seiten der
Trennwand 5 angeordnet. Montagenuten 8 für die jeweilige Aufnahme der
Flachsteckerabschnitte 7 sind in einer Wand ausgebildet, welche eine Innenwand der
Einpaßausnehmung 4 definiert, und jeder Flachsteckerabschnitt 7 wird in einen Einführraum 9
eingeführt (der mit der Montagenut 8 kommuniziert) und zwar von der unteren Seite her
und wird in Form eines Preßsitzes in die Montagenut 8 eingesetzt, wie dies in Fig. 2
gezeigt ist. Daher ragt jeder Flachsteckerabschnitt 7 von der Innenfläche der
Einpaßausnehmung 4 zu einer Position vor, die allgemein zentral an der Tiefe derselben gelegen
ist.
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Der Buchsenverbinder 11, der in den Steckerverbinder 1 des wasserdichten Typs
eingepaßt werden soll, kann ein Gehäuse 12 aus einem synthetischen Harz bzw.
Kunststoff aufweisen. Diese Gehäuse 12 besitzt an einem Ende einen Einpaßabschnitt 13, der
eng in die Einpaßausnehmung 4 in dem Steckerverbinder 1 eingepaßt werden kann, und
es ist ein Haubenabschnitt 14 für die Abdeckung der Außenfläche des rohrförmigen
Abschnitts 3 des Steckerverbinders 1 um den Einpaßabschnitt 13 herum ausgebildet.
Ein Paar von Hohlräumen 15 für die jeweilige Aufnahme der Buchsenmetallanschlüsse
17 ist in dem Gehäuse 12 des Buchsenverbinders ausgebildet.
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Der Buschenmetallanschluß 17 wird dadurch ausgebildet, indem ein einzelnes
Metallblech in eine vorbestimmte Gestalt gepreßt wird und dann an seinem Frontende
ein rohrförmiger Verbindungsabschnitt 18 mit einem rechteckförmigen Querschnitt
ausgebildet wird, um den Flachsteckerabschnitt 7 des Steckermetallanschlusses 6
aufzunehmen. Ein Festhalteloch 21, in welches eine Lanze 20, die an dem Gehäuse 12
ausgebildet ist, in Eingriff gebracht werden kann, ist durch eine Bodenplatte 19 des
Verbindungsabschnittes 18 hindurch ausgebildet. Ein nachgiebiger Kontaktteilabschnitt 22
für einen Kontakt mit dem Flachsteckerabschnitt 7 ist innerhalb des
Verbindungsabschnitts 18 ausgebildet. Dieser nachgiebige Kontaktteilabschnitt 22 wird an späterer
Stelle vollständiger beschrieben. Der Buchsenmetallanschluß besitzt auch eine
Isolationshülse 23 und eine Drahthülse 24 an dessen rückwärtigen Endabschnitt.
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Ein abdichtender Gummistopfen 30 mit einer rohrförmigen Gestalt ist an einem
Endabschnitt eines Mantels 28 eines Drahtes 27 aufgepaßt. An dem Frontendabschnitt
des Gummistopfens 30 ist ein Klemmabschnitt 31 mit einem kleineren Durchmesser
festgelegt und ein Paar von beabstandeten ringförmigen Dichtabschnitten 32 ist an dem
rückwärtigen Endabschnitt des Gummistopfens 30 ausgebildet. Die Isolationshülse 23
wird auf den Außenumfang des Klemmabschnitts 31, des Gummistopfens 30
aufgeklemmt und der Drahtmantel 24 wird an ein Ende eines Leiters 29 geklemmt, der sich
von dem Ende des Mantels 28 aus erstreckt. Somit sind der Buchsenmetallanschluß 17
und der Gummistopfen 30 an dem Endabschnitt des Drahtes 37 befestigt.
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Die Hohlräume 15 sind symmetrisch in bezug auf eine Mittelebene angeordnet,
die zentral an der Weite oder Breite des Gehäuses 12 angeordnet ist, wie dies in Fig. 1
gezeigt ist. Jeder Hohlraum 15 besitzt ein offenes rückwärtiges Ende (in Fig. 1 das
rechte Ende) um den Buchsenmetallanschluß 17 dort hindurch zu führen, und besitzt an
seinem Frontende eine Frontplatte oder Frontwand 34, gegen die das Frontende des
Verbindungsabschnitts 18 des Buchsenmetallanschlusses 17 gehalten werden kann. Der
rückwärtige Endabschnitt des Hohlraums 15 ist in ein kreisförmiges Loch 35
übergehend ausgebildet, in welches der Gummistopfen 30 eng anliegend eingepaßt ist. Der
Frontendabschnitt des Hohlraumes 15 geht in ein im Querschnitt rechteckförmiges oder
quadratisches Loch 36 über, in welches die sich gegenüberliegenden Seitenflächen des
Verbindungsabschnitts 80 des Buchsenmetallanschlusses 17 eng anliegend eingepaßt
werden können. Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt ist, ragt ein Paar von
Führungsabschnitten 38, die sich entlang der Achse des Hohlraumes 15 erstrecken, von sich gegenüberliegenden
Seitenflächen des rechteckförmigen oder quadratischen Loches 36 in
einer durchgehenden Beziehung zur Frontplatte 34 ab und jede der oberen und der
unteren Oberflächen des Verbindungsabschnitts 18 ist eng anliegend zwischen den
zugeordneten Führungsabschnitten 38 und einer Fläche 39 des quadratischen Loches 36
eingepaßt, welches dem Führungsabschnitt 38 gegenüberliegt.
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Die Lanze 20 für den Eingriff in das Festhalteloch 21 in dem
Buchsenmetallanschluß 17, um diesen Anschluß 17 festzuhalten oder zurückzuhalten, ist rückwärtig
von den zwei Führungsabschnitten 38 innerhalb des Hohlraums 15 vorgesehen. Diese
Lanze 20 ist elastisch deformierbar und ein Entlastungsraum 40 für die Lanze 20 ist
außerhalb dieses Bereiches des rechteckförmigen oder quadratischen Loches 36
ausgebildet, dort, wo die Führungsabschnitte 38 ausgebildet sind.
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Ein Anschlußeinführloch 42 verläuft durch die Frontplatte 34 des Hohlraums 15
und es kann der Flachsteckerabschnitt 7 des Steckermetallanschlusses 6 durch dieses
Einführloch 42 in den Verbindungsabschnitt 18 des Buchsenmetallanschlusses 17
eingeführt werden. Ein Einführloch 43, um eine Einspannvorrichtung dort hindurch zu
führen, ist vorderhalb des Entlastungsraumes 40 für die Lanze 20 ausgebildet und der
Festhaltezustand des Buchsenmetallanschlusses 17 kann dadurch freigegeben werden,
indem die Festhaltevorrichtung (jig) eingeführt wird, und indem dann die Lanze 20
zwangsweise elastisch deformiert wird. Der Raum zwischen den zwei
Führungsabschnitten 38 kommuniziert an seiner Frontseite mit dem Anschlußeinführloch 42 und
dem Einführloch 43 für die Einspannvorrichtung, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist.
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Wie in Einzelheiten in Fig. 4 dargestellt ist, ist der nachgiebige
Kontaktteilabschnitt 22, der innerhalb des Verbindungsabschnitts 18 des Buchsenmetallanschlusses
17 vorgesehen ist, durch einen Streifenabschnitt gebildet, der sich von dem Frontende
der Bodenplatte 19 des Verbindungsabschnitts 18 aus erstreckt. Spezifischer
ausgedrückt ist dieser Streifenabschnitt an einer Position gefaltet oder zurückgeklappt, der
nach vorne hin einen vorbestimmten Abstand von dem Frontende des
Verbindungsabschnitts 18 aufweist, um dadurch einen gefalteten Abschnitt 47 vorzusehen, und ist in
eine allgemein umgekehrte V-förmige Querschnittsgestalt geformt. Dieser nachgiebige
Kontaktteilabschnitt 22 ist nachgiebig deformierbar und hält den Flachsteckerabschnitt
7 des Steckermetallanschlusses 6 in den Verbindungsabschnitt 18 eingeführt zwischen
dem Scheitelpunkt des V-gestalteten Abschnitts (der als ein Kontaktabschnitt 45 dient)
und einer Deckenfläche 46 des Verbindungsabschnitts 18, wodurch eine elektrische
Verbindung erzielt wird.
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Der nachgiebige Kontaktteilabschnitt 22 besitzt die gleiche Querschnittsgestalt
wie diejenige des herkömmlichen nachgiebigen Kontaktteilabschnitts, der in strichlierter
Form in Fig. 4 angezeigt ist. Obwohl jedoch der gefaltete Abschnitt des herkömmlichen
Kontaktteilabschnitts an dem Frontende des Verbindungsabschnitts 18 angeordnet ist,
ist der gefaltete Abschnitt 47 des nachgiebigen Kontaktteilabschnitts 22 dieser
Ausführungsform so angeordnet und ausgebildet, daß er von dem Frontende des
Verbindungsabschnitts 18 nach vorne ragt oder nach vorne hin beabstandet ist, wie dies oben
beschrieben wurde. Obwohl daher die zwei die gleiche Querschnittsgestalt besitzen, ist der
Kontaktabschnitt 45 des nachgiebigen Kontaktteilabschnitts 22 dieser Ausführungsform
weiter vorne innerhalb des Verbindungsabschnitts 18 um einen Betrag angeordnet, der
dem Betrag des Vorspringens des gefalteten Abschnitts 47 entspricht.
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Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt ist, ist eine Entlastungsausnehmung
49 für die Aufnahme des vorspringenden gefalteten Abschnitts 47 des nachgiebigen
Kontaktteilabschnitts 22 in der Frontplatte 34 in einer durchgehenden Beziehung zu der
oberen Oberfläche des Führungsabschnitts 38 ausgebildet und eine Tiefe dieses
Entlastungsabschnitts 49 ist allgemein gleich einer Hälfte der Dicke der Frontplatte 34.
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Eine Führungsnut 51 für die Aufnahme der Zwischenwand 5 des
Steckverbinders 1 ist in der Frontfläche des Gehäuses 12 des Buchsenverbinders ausgebildet
und ist zentral von der Breite dieses Gehäuses angeordnet. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist
ein Verriegelungsvorsprung 53 an der Außenfläche des rohrförmigen Abschnitts 3 des
Steckverbinders 1 ausgebildet, und ein Verriegelungsloch 54 für die Aufnahme dieses
Verriegelungsvorsprungs 53 verläuft durch den Haubenabschnitt 14 des
Buchsenverbinders 11. Ein Dichtring 56 ist in einen inneren Endabschnitt des Haubenabschnitts 14
eingepaßt. Diese Ausführungsform ist in der oben beschriebenen Weise konstruiert
und die Zusammenbauoperation derselben soll nun im folgenden beschrieben werden.
Das Paar der Buchsenmetallanschlüsse 17 wird jeweils in die Hohlräume 15 in dem
Buchsenverbindergehäuse 12 von der rückwärtigen Seite in einer symmetrischen
Beziehung zueinander eingeführt. Der Verbindungsabschnitt 18 von jedem Buchsenmetallanschluß
17 verläuft durch ein kreisförmiges Loch 35 in dem Hohlraum 15 und verformt
dann elastisch die Lanze 20 und wird zwischen jedem Führungsabschnitt 38 und der
Oberfläche 39 und dem gefalteten Abschnitt 47 des nachgiebigen Kontaktteilabschnitts
22 eingeführt, so daß dieser von dem Frontende des Verbindungsabschnitts 18
vorspringt und in der Entlastungsausnehmung 49 entlastet wird oder in dieser
aufgenommen wird und zwar in der Frontplatte 34.
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Wenn das Frontende des Verbindungsabschnitts 18 gegen die Frontplatte
34 stößt, wird die Lanze 20 wieder hergestellt, so daß sie in Eingriff mit dem
Festhalteloch 21 gelangt, wie in Fig. 6 dargestellt ist, so daß der Buchsenmetallanschluß 17
innerhalb des Hohlraumes 15 gegen ein Herausziehen aufgenommen wird. In diesem
Zustand werden die ringförmigen Dichtabschnitte 32 des Gummistopfens 30 dicht in die
innere Umfangsfläche des kreisförmigen Loches 35 eingepaßt. Der Dichtring 56 wird in
den inneren Endabschnitt des Haubenabschnitts 14 eingepaßt.
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Das Gehäuse 12 des so zusammengebauten Buchsenverbinders 11 wird
in die Einpaßausnehmung 4 eingeschoben, wobei die Zwischenwand oder Trennwand S
des Steckverbinders 1 in der Führungsnut 51 aufgenommen wird, und wobei der
Haubenabschnitt 14 elastisch deformiert wird, so daß er über den Verriegelungsvorsprung
53 gleitet. Wenn das Gehäuse so weit eingeschoben worden ist, bis die innere Endfläche
des Haubenabschnitts 14 in Berührung mit dem Frontende des rohrförmigen Abschnitts
3 des Steckverbinders gebracht worden ist, wie dies in Fig. 3 gezeigt ist, wird der
Haubenabschnitt 14 elastisch zurückgebildet oder wieder hergestellt, und der
Verriegelungsvorsprung 53 wird in das Verriegelungsloch 54 eingepaßt, so daß der
Buchsenverbinder 11 in den Steckerverbinder 1 gegen ein Herausziehen eingepaßt wird.
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Gemäß dem Einpassen des Buchsenverbinders 11 wird der
Flachsteckerabschnitt 7 von jedem Steckermetallanschluß 6 durch das Anschlußeinführloch 42
eingeführt, welches durch die Frontplatte 34 des Buchsengehäuses 12 hindurch verläuft
und zwar in den Verbindungsabschnitt 18 des zugeordneten Buchsenmetallanschlusses
hinein, und verformt nachgiebig den nachgiebigen Kontaktteilabschnitt 22 und wird
dann weiter in den Raum zwischen dem Kontaktabschnitt 45 und der Deckenfläche 46
des Verbindungsabschnitts 18 eingeschoben und wird daher nachgiebig dazwischen
gehalten, wodurch eine elektrische Verbindung zwischen dem Stecker-und Buchsenmetallanschluß
6 und 17 erzeugt wird. Der Gummistopfen, der fest an dem Endabschnitt
des Drahtes 27 montiert ist, wird in das kreisförmige Loch 35 in dem Hohlraum 15
eingepaßt und es wird daher Wasser daran gehindert in den Hohlraum 15 einzudringen. Die
Dichtung zwischen dem rohrförmigen Abschnitt 3 des Steckverbinders 1 und dem
Haubenabschnitt 14 des Buchsenverbinders 11 ist durch einen Dichtring 56 gebildet und es
wird daher Wässer daran gehindert dazwischen einzudringen.
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Da bei der ersten Ausführungsform, wie oben beschrieben wurde, der gefaltete
Abschnitt 47 des nachgiebigen Kontaktteilabschnitts 22 des Buchsenmetallanschlusses
17 von dem Frontende des Verbindungsabschnitts 18 nach vorne ragt, kann der
Kontaktabschnitt 45 des nachgiebigen Kontaktteilabschnitts 22 weiter vorne innerhalb des
Verbindungsabschnitts 18 angeordnet werden. Daher kann dieser nachgiebige
Kontaktteilabschnitt in positiver Weise den kurzen Flachsteckerabschnitt 7 kontaktieren, der bei
dem herkömmlichen nachgiebigen Kontaktteilabschnitt nicht einfach kontaktiert werden
kann. Nebenbei bemerkt ragt bei dem nachgiebigen Kontaktteilabschnitt 22 lediglich
der gefaltete Abschnitt 47 von dem Frontende des Verbindungsabschnitts 18 ab und
dessen Querschnittsgestalt hat sich nicht geändert und es ist daher nicht erforderlich,
eine Analyse der nachgiebigen Verformung des nachgiebigen Kontaktteilabschnitts 22
vorzunehmen. Daher können Zeit und Kosten, die für eine Änderung der Konstruktion
erforderlich sind, auf ein Minimum gedrückt werden und der Steckverbinder kann mit
niedrigen Kosten hergestellt werden.
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Als ein Ergebnis des Vorspringens des gefalteten Abschnitts 47 des
nachgiebigen Kontaktteilabschnitts 22, sind die Entlastungsausnehmungen 49, um jeweils diese
gefalteten Abschnitte 47 aufzunehmen, lediglich in der Frontplatte 34 des Gehäuses 12
ausgebildet und es wird die Dicke der Frontplatte 34 nicht geändert und daher wird die
Festigkeit des Gehäuses 12 nicht vermindert. Da ferner der Buchsenverbinder 11
wasserdicht ist, besteht kein Bedarf dafür irgendeinen Dichtabschnitt an dem Gehäuse 2
vorzusehen, welches an dem Motor montiert wird und daher kann dieses motorseitige
Gehäuse 2 in der Konstruktion einfach gehalten werden und die Montage der
Steckermetallanschlüsse 6 wird einfach.
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Es können auch Buchsenmetallanschlüsse eines gewöhnlichen Typs, bei dem der
nachgiebige Kontaktteilabschnitt an einem Frontende eines Verbindungsabschnitts
zurückgefaltet
ist, ebenso an dem Buchsengehäuse 12 dieser Ausführungsform angebracht
werden.
Zweite Ausführungsform
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Fig. 8 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Bei der ersten
Ausführungsform sind die Mittel für die Freigabe des vorspringenden gefalteten
Abschnitts 47 des nachgiebigen Kontaktteilabschnitts 22 durch die
Entlastungsausnehmung 49 des Blindlochtyps definiert, welches in der Frontplatte 34
des Hohlraums ausgebildet ist. Bei der zweiten Ausführungsform sind anstelle der
Entlastungsausnehmungen 49 Durchgangslöcher 58 durch die Frontplatte 34 hindurch
ausgebildet und erstrecken sich damit zur Frontfläche der Frontplatte 34 hin. Die andere
Konstruktion und Wirkungen sind die gleichen, wie sie oben in Verbindung mit der
ersten Ausführungsform beschrieben wurden.
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Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben in Verbindung mit den
Zeichnungen beschriebenen Ausführungsformen beschränkt und es fallen beispielsweise die
folgenden Ausführungsformen innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung und
es können ferner andere vielfältige Modifikationen vorgenommen werden, ohne dadurch
den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
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Bei den oben erläuterten Ausführungsformen ist das Paar der Hohlräume in dem
Buchsengehäuse voneinander getrennt und die Anschlußeinführöffnungen sind an dem
innen liegenden Abschnitt des Gehäuses in einer allgemein Gegenüberlagebeziehung
zueinander vorgesehen: es können jedoch andere Anordnungen verwendet werden.
Beispielsweise können Anschlußeinführlöcher so angeordnet werden, daß sie voneinander
weg zeigen und zwar an dem Außenabschnitt oder können parallel zueinander in der
gleichen Richtung verlaufend angeordnet sein oder können so angeordnet sein, daß sie
voneinander weg zeigen ohne daß eine Trennwand oder Zwischenwand vorgesehen ist.
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Die vorliegende Erfindung kann nicht nur bei einem Steckverbinder vom
Direktanschlußtyp für einen Motor verwendet werden, sondern kann auch sehr weitreichend
bei Verbindern angewendet werden, bei denen die Stecker-und Buchsen-
Metallanschlüsse, die in jeweiligen Gehäusen aufgenommen sind, ineinander eingepaßt
werden, und ein Flachsteckerabschnitt von jedem Steckermetallanschluß nicht
ausreichend lang vorragen kann.